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Sonntag, 17. September 2017

Suga al diavolo

Ich hab noch so einige Tomaten-Rezepte, die ich eigentlich gerne bloggen würde bevor die Saison vorbei ist. Aber das werde ich vermutlich nicht mehr schaffen!
Heute fange ich (mach ich weiter) mit einer scharfen Tomatensoße an, die echt lecker wurde. Die Schärfe kann jeder selbst regulieren, in dem er mehr oder weniger scharfe Chilischoten verwendet. 
Ich habe eine Habanero und eine Piri Piri verwendet. Für unseren Gaumen ist das die perfekte Schärfe, wobei man die Habanero schon sehr deutlich heraus schmeckt. Nicht jeder mag den Geschmack der Habanero.
Entdeckt hatte ich das Rezept schon vor etwa 3 Jahren in dem Heft "Weck Land Journal", was ich mal geschenkt bekommen habe. Manchmal dauert es einfach lang. Schade eigentlich, denn durch die Kräuter schmeckt die Soße echt lecker.


Suga al diavolo

1kg Tomaten

Mein Stift scheint den Geist aufzugeben =/
120g Möhren
100g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Chilischoten (1 Habanero, 1 Piri Piri)
4EL Olivenöl
1 Zweig Petersilie
1 Zweig Minze
5 Salbeiblätter
1 Lorbeerblatt
10 weisse Pfefferkörner
1TL (Tomaten)essig
50ml Weißwein
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Alles Gemüse würfeln.

Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten. Die restlichen Zutaten hinzugeben, aufkochen und weiter köcheln lassen. Durch ein Sieb passieren, pürieren oder durch die Flotte Lotte drehen, in den Topf zurück geben und dicklich einkochen lassen. Anschließend in sterile Gläser geben und bei 100°C für 90 Minuten einkochen.

Mittwoch, 13. September 2017

Ratatouille einwecken

Die Verwertung der Ernte läuft auf Hochtouren!
Da unser Ratatouille-Vorrat aufgebraucht ist und sich hier die Zucchini und Auberginen stapeln, beschloss ich welches einzukochen. Hier im Blog wollte ich nachschauen, wie lange und wie heiß ich es eingeweckt hatte und musste feststellen, dass ich es vor zwei Jahren gar nicht verbloggt hatte. Dabei war ich mir ganz sicher. Immerhin wusste ich noch sehr sicher, dass ich ziemlich zeitgleich Letscho eingekocht habe. Da beides bei gleicher Temperatur und gleich lange eingeweckt wird, hab ich halt dort nachgeschaut.
Der Vorrat hatte demnach 2 Jahre gereicht! Eigentlich benötigen wir es nur für ein schnelles Essen im Winter. Im Sommer wird Ratatouille einfach frisch mit der Ernte aus dem Garten gemacht. Am liebsten mit Polentaschnitten nach diesem Rezept

In der Zwischenzeit habe ich gelesen, dass Ratatouille auf Grund der Zwiebeln 60 Minuten eingeweckt werden sollte, wenn diese nicht gut durchgekocht sind. 
Da dieses Ratatouille gekocht wird bis die Soße dicklich wird, würde ich behaupten, dass das mit 30 Minuten passt Zumindest ist mir in den 2 Jahren kein einziges Glas schlecht geworden!


Ratatouille

6 rote und/oder gelbe Paprika
6 Aubergine
6 Zucchini
6 Zwiebeln, fein gewürfelt
6 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1/2 TL Zucker
18 mittelgroße Tomaten
6 Zweig Rosmarin
6 Zweig Thymian
3EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer


Paprika, Aubergine und Zucchini fein würfeln. Das Gemüse in einer Pfanne ohne Öl nach und nach anbraten. Dabei das Gemüse immer wieder wenden. Am besten jedes Gemüse separat, jedes braucht unterschiedlich lang. Das angebratene Gemüse in einer großen Schüssel zwischenparken. Nebenbei die Tomaten würfeln und die Kräuter hacken.
Zwiebeln und Knoblauch mit dem Zucker in etwas Öl weich dünsten. Das angebratene Gemüse zugeben und kurz mitdünsten. Tomaten und Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße dicklich ist.
Nun den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Das Ratatouille in sterile Gläser bis 1cm unter den Rand füllen und 30 Minuten bei 90°C einwecken.

Diese Menge ergab bei uns ein leckeres Abendessen und 10 Weck-Sturz-Gläser á  370ml.
Dieses Rezept reiche ich beim "Blog-Event Konservieren" ein, welches gerade von Britta ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Mittwoch, 16. August 2017

Sandwichgurken mit Sud nach Weck

Die letzten Jahre hab ich einige Rezepte für Essiggurken gepostet, zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier und hier.
Sie sind alle gut, aber die letzten Jahre hat sich ein Rezept herauskristallisiert, welches lecker, einfach und praktisch ist. 
Bisher hab ich es noch nicht mal gebloggt wie ich festgestellt habe und hole es hiermit nach. Ein wenig hab ich das Rezept natürlich abgeändert. Ich bin mir recht sicher, dass im Original kein Apfelessig verwendet wird. Ich persönlich mag ihn einfach am liebsten, da er schön mild schmeckt. 
Je nach Lust und Laune füge ich Knoblauch, Zwiebeln, Chilischoten,... hinzu oder auch nicht. Mittlerweile machen wir die Essiggurken auch überwiegend als Sandwichgurken, also in Scheiben geschnitten ein. Wir benötigen es so einfach am häufigsten.


Essiggurken nach Weck

Einlegegurken

Sud, pro Glas:
105ml Essig
195ml Wasser
1TL Zucker 
1TL Salz

pro Glas:
1EL gelbe Senfsamen
1EL schwarze Senfsamen
1 Korn Piment
1 Lorbeerblatt
5 schwarze Pfefferkörner
5 weiße Pfefferkörner
evtl. 1 Chilischote
evtl 1/2 Zwiebel
evtl. 2 Knoblauchzehen

Am Vortag die Einlegegurken waschen und mit einer Gemüsebürste oder einem Schwamm abrubbeln. Mit einem Zahnstocher rundherum einstechen, den Stiel und den Blütenansatz entfernen und in eine Schüssel mit Salzwasser legen. Diese Schüssel über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Gläser mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten sterilisieren. Wer Weck-Gläser verwendet kocht die Gummiringe 10 Minuten aus.
Entweder die Gurken in Scheiben schneiden oder so wie sie sind in die Gläser schichten und stapeln. Die übrigen Zutaten zugeben, wie Senfsamen, Pfeffer, usw.
Für den Sud den Essig, das Wasser, Zucker und Salz in einen Topf geben, aufkochen und über die Gurken in die Gläser füllen. Mindestens bis 1cm unter den Rand. Mit dem Deckel verschließen und bei 90°C 30 Minuten einwecken.

Sonntag, 6. August 2017

Penne mit Ofengemüse

Es ist Sommer, es ist warm, besser gesagt heiß und der Garten gibt so einiges her. Was gibt es besseres als erntefrische Zucchini und Auberginen zu verarbeiten? Direkt sonnenwarm in den Topf, bzw. hier in den Ofen.
Okay, vorher muss man noch ein bisschen schnippeln. Aber das geht ganz fix.
Einfach vorbereitet und schnell zubereitet. =)

Woher ich die Rezeptidee habe weiß ich leider gar nicht mehr, muss ich gestehen.



Penne mit Ofengemüse

2 Portionen
200g Cocktailtomaten, halbiert
1 Aubergine, gewürfelt
1 Zucchini, gewürfelt
1 rote Zwiebel, geviertelt
5 Knoblauchzehen
Olivenöl
250g Vollkornpenne
Salz
Pfeffer
evtl. Parmesan
Basilikumblätter

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Tomaten und den Knoblauch einzeln auf ein Backblech legen. Aubergine, Zucchini und Zwiebeln vermischen und auf dem restlichen Backblech verteilen.  Reichlich Olivenöl darüber träufeln. Für eine halbe Stunde in den Backofen schieben.
Inzwischen einen großen Topf Wasser zum kochen bringen und die Penne 10 Minuten gar kochen. Vom Nudelkochwasser etwas zur Seite stellen.
Den Knoblauch aus der Schale nehmen, zu den Tomaten geben und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem restlichen Gemüse mischen, etwas Nudelwasser zugeben und anschließend die Nudeln untermischen.
Auf Tellern anrichten, wer mag gibt Parmesan dazu und mit Basilikum garnieren.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Garten Ende Februar '15

Die letzten Monate gab es keinen Blick in den Garten. Ehrlich gesagt gab es auch nicht viel zu sehen. Aber so langsam erwacht er nach und nach zum Leben und mit der Aussaat hab ich inzwischen auch schon begonnen.
Da Ende des Monats nun immer der 12'tel Blick dran ist, kommt der Einblick in den Garten künftig kurz davor.

Die Schneeglöckchen zeigen sich schon seit einiger Zeit. Irgendwie entdecke ich jedes Jahr mehr.

Seit Ende vergangener Woche fliegen alle Bienenvölker sobald sich die Sonne zeigt. Hier hab ich eine Biene erwischt, die voll beladen mit Pollen zurück kommt. Vermutlich vom Krokus oder evtl vom Huflattich. Allerdings kommt der Krokus momentan weit häufiger vor.

Hier zwei der dunklen Krokusse.

Unterm Apfelbaum wachsen ganz viele helle Krokusse.

Hier nun ein Krokus mit einer Biene die versucht an den Nektar zu kommen.

Scheint nicht so leicht zu sein. =D

Der einzige Winterkopfsalat der im Herbst nicht von den Schnecken gefressen wurde. Besonders toll sieht er nach dem Schnee nicht aus, aber vielleicht erholt er sich?!?

Der Knoblauch hat den Winter bisher gut überstanden.

Ebenso die Zwiebeln.

Gelbe Krokusse find ich auch jedes Jahr mehr.

Die Winterlinge strecken nach und nach ihre Köpfe aus dem Boden.

Zwischen den Himbeeren übersehe ich jedes Jahr erntereifen Knoblauch. Inzwischen vermehrt er sich ganz gut.

Eine meiner Paprika-Pflänzchen.

Die Chilis bilden inzwischen auch schon das erste echt Blattpaar aus.

Die Auberginen wollten dieses Jahr nicht so recht keimen. Die wenigen bisherigen Pflanzen bekommen aber auch schon das erste echte Blattpaar.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Knoblauch-Chili-Senf

Nach einem Jahr Senf-Pause geht es weiter. 
Letztes Jahr hatte ich ordentlich Vorrat produziert, der ist nun fast aufgebraucht. Am besten hat uns der "Körnige Senf" geschmeckt. Der wird demnächst auch noch mal angesetzt, in der Zwischenzeit hab ich aber zwei neue Rezepte ausprobiert. Die beiden Rezepte hatte ich im "Weck Land Journal" entdeckt, welches mir letztens in die Hände fiel.
Was ich auch mal sehr gerne ausprobiere würde, ist Frucht-Senf. Erst gestern erzählte mir jemand von Schlehen-Senf. Schon lange halte ich nach Schlehen Ausschau. Vielleicht sollte ich mal meine Route ändern. Ansonsten muss ich doch mal im Nachbarort sammeln gehen. Dort hab ich schon gesehen.


Knoblauch-Chili-Senf


75g gelbe Senfkörner
25g braune Senfkörner
5 Pimentkörner
(1 Gewürznelke)
1TL getrockneter Majoran
40g Zucker
1TL gemahlener Kurkuma
1-2TL Salz
½TL Chilipulver
150ml Weißweinessig
50ml Weißwein
5 Knoblauchzehen

Gelbe und braune Senfkörner, Piment, Gewürznelke und Majoran in einer elektrischen Kaffeemühle fein vermahlen und in eine Schüssel geben. Zucker, Kurkuma, Salz und Chilipulver untermischen.
Essig und Weißwein zugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren.
Knoblauch schälen, durch eine Knoblauchpresse drücken und zur Masse geben.
Den Senf einen halben Tag abgedeckt stehen lassen, anschließend in Gläser füllen und mindestens 2, eher 4 Wochen reifen lassen.

Samstag, 22. November 2014

Walnuss-Pesto zu Kartoffeln

Die Inspiration zu diesem Rezept fiel mir 2012 schon ins Auge. Leider hat es sehr lange gedauert bis es mir wieder in den Sinn kam. Da hab ich die letzten 2 Jahre echt was verpasst! Dieses Pesto zu Kartoffeln ist echt lecker!
Ich hab dann gleich die doppelte Menge vom Pesto gemacht, das gibt in den nächsten Tagen dann noch leckere Spaghetti. Im Rezept ist die Menge schon verdoppelt angegeben. Denn auf Vorrat lässt sich das Pesto auch gut herstellen. Wichtig ist dann, dass die Oberfläche gut mit Öl bedeckt ist, damit es haltbar bleibt. Einfrieren wäre eine Alternative.


Walnusspesto zu Kartoffeln



Kartoffeln, Menge je nach Hunger
100g Walnusskerne
2 Knoblauchzehe
60g glatte Petersilie
10g Parmesan
Olivenöl
Salz
Pfeffer

Walnusskerne, Knoblauch und Basilikum im Mixer oder einem großen Mörser zerkleinern. Parmesan dazugeben und mit Olivenöl zur gewünschten Konsistenz ergänzen.
Das Pesto 30 Minuten ziehen lassen, salzen, pfeffern und genießen.

Montag, 15. September 2014

Kräuterige Tomatensauce

Unsere perfekte Tomatensoße haben wir schon vor langem gefunden und kochen sie Jahr für Jahr ein. Trotzdem probier ich jedes Jahr neue Variationen aus. Wie zum Beispiel letztes Jahr das Auberginen-Tomaten-Chili-Confit. Das war so lecker, dass ich es dieses Jahr wieder gemacht habe und demnächst nochmal ein Blech voll machen werde.

In dem kürzlich schon erwähnten Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" entdeckte ich eine Tomatensoße, in die sehr viele Kräuter hineinkommen. Nach dem ersten Test konnte ich allerdings nicht viel von den Kräutern schmecken. Beim zweiten Ansatz hab ich doppelt so viel genommen, was dann ganz ordentlich Geschmack verleiht. Sehr lecker! Doch ganz so gut wie unsere geliebte Tomatensoße dann doch nicht. ;-)

Wundert Euch nicht über die Farbe der Soße. Ich hab vielleicht eine rote Tomate verwendet. Wenige Green Zebra und hauptsächlich orangene Ochsenherz. Daher die intensiv orangene Farbe. Gefällt mir aber gut. =)

Im Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" wird empfohlen die Sauce einzukochen, wenn sie auf jeden Fall länger als ein halbes Jahr halten soll. Begründet wird das damit, dass die Sauce keine zusätzliche Säure enthält. Vielen Tomatensoßen wird etwas Essig zugesetzt. Beinhaltet unsere Lieblingssoße übrigens auch. 
Ich persönlich hab bisher mit noch gar keiner nicht eingekochten Soße schlechte Erfahrungen gemacht. Zum Teil wurden sie sogar 2 Jahre alt. Noch nie wurde ein Glas schlecht. 
Trotzdem hab ich diese Soße nun eingekocht. Einfach um es mal zu testen, andererseits ernten wir dieses Jahr so viele Tomaten, dass das eine oder andere Glas sicher die Chance hat älter als 2 Jahre zu werden.
Ich denke aber, dass man ohne schlechtes Gewissen auf das Einkochen verzichten kann.


Kräuterige Tomatensauce


4EL Olivenöl
300g Zwiebeln, gehackt
6 Knoblauchzehen, gehackt
2kg Tomaten, gehäutet, Samen entfernt, grob gehackt
¼l Weißwein
2TL Salz
2TL Honig
2 Lorbeerblätter
6 Salbeiblätterm fein gehackt
8 Zweige Thymian, fein gehackt
4 Zweige Rosmarin, fein gehackt
8 Zweige Majoran/Oregano, fein gehackt

Zuerst die Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten vorbereiten.
Dann das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben und glasig andünsten.
Alle restlichen Zutaten zugeben, zum Kochen bringen und ohne Deckel mindestens 45 Minuten leise köcheln lassen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Dabei immer mal wieder rühren. Die Lorbeerblätter herausfischen, mit einem Pürierstab alles gut durch pürieren. Die Sauce in sterile Gläser füllen (mit heißem Wasser ausspülen, bei 120°C Umluft 12 Minuten im Backofen trocknen) und einkochen bei 90°C 30 Minuten einkochen.

Mittwoch, 27. August 2014

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

Letztes Jahr hab ich dieses extrem leckere Auberginen-Tomaten-Chili-Confit gemacht. Die Vorräte sind natürlich schon lange aufgebraucht und Nachschub musste her. Dummerweise hab ich nun erst vor kurzem alle Auberginen geerntet und verarbeitet. Es wächst ganz ordentlich was nach, bis auf eine sind aber alle noch unreif. Diese eine wog immerhin 350g. Insgesamt hätte ich aber 1kg gebraucht. Spontan hab ich die fehlenden 650g durch Zucchini ersetzt.
Sehr leckere Kombination! Deswegen muss ich die Änderung des Originalrezeptes auch unbedingt hier festhalten! =)

Und ich kann nur wieder wiederholen: Wie das duftet während es im Ofen ist! Zum reinlegen! =)

Als Chili's hab ich übrigens den Sibirischen Hauspaprika verwendet. Sehr scharf, aber sehr klein, daher 3 Stück.

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

2kg Tomaten
350g Auberginen
650g Zucchini
3 Chilischoten
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2EL Honig
Olivenöl
Salz
Bunter Pfeffer
Thymian
Rosmarin

Das tiefe Backblech des Backofens leicht einölen. Tomaten, Auberginen, Zucchini und Zwiebel in Würfel schneiden und auf das Backblech geben. Die Knoblauchzehen halbieren. Kräuter klein hacken, darüber geben, salzen, pfeffern, und mit Honig und Olivenöl beträufeln.
Bei 180°C Umluft etwa 1 Stunden confieren. Etwa alle 15 Minuten mit einem Löffel durchrühren.
Danach alles in einen Topf geben und pürieren. Ganz nach eigenem Geschmack feiner oder gröber. Nun die Paste heiß in sterile Gläser füllen.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Ratatouille mit Polentaschnitten

Das Wetter spielt die letzten Wochen total verrückt.
Abwechselnd herrscht schönstes Sommerwetter und alle paar Tage gewittert es und gießt wie in Strömen. Wenn man Glück hat gießt es einfach nur und windet ein bisschen. Jedes Mal läd es in einem anderen Ort so richtig ab! Mit heftigen Sturmböen, Hagel und Starkregen. Anfang des Monats hat es in unserer Kreisstadt etliche Bäume entwurzelt und vielen Bäumen diverse Äste gekostet.
Donnerstag hatten wir hier im Ort dann Starkregen. In knapp 15 Minuten über 20l/m2. Die Strassen standen unter Wasser. Es hat auch ordentlich gehagelt, aber nur stellenweise. Mein Garten hatte Glück. 
Gestern kam dann wieder ein Gewitter. Im Ort in dem ich arbeite hatten wir zwei Mal Stromausfall. Einen Teilort unserer Kreisstadt erwischte dann der Starkregen. Ein Bach kam über die Ufer und die Strassen verwandelten sich in Flüsse, die angrenzenden Häuser liefen voll.
Was soll man an diesen Tagen machen, wenn es einen selbst nicht all zu heftig erwischt?
Genau, gemütlich kochen.
So gab es vor einigen Tagen dieses leckere Ratatouille bei uns.

Ich hatte das Rezept schon vor ein paar Jahren auf diversen Blog's entdeckt. Zwei der Quellen wären dieser und dieser Link.
Ratatouille hab ich schon einige gekocht. So schmeckt sie mir aber definitiv am Besten! =)

Übrigens ist dieses Rezept auch wunderbar um eine reiche, abwechslungsreiche Ernte zu verarbeiten.


Ratatouille mit Polentaschnitten

2 Portionen

Polenta
25g Butter
1/2 weiße Zwiebeln, gewürfelt
1 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
1 Zweig Salbei, Blättchen abgestreift
200ml Milch
100ml Brühe
100ml Wasser
Salz
Pfeffer
Muskat
80g Polenta
20g Parmesan, gerieben
Mehl 
Olivenöl und Butter zum Braten

Ratatouille
1 rote Paprika
1 kleine Aubergine
1 kleine Zucchini
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1 Prise Zucker
3 mittelgroße Tomaten
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
½EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer

Für die Polentaschnitten die Butter in einem Topf bräunen. Dann die Zwiebeln, Knoblauchzehen und gehackten Kräuter zufügen und ein paar Minuten andünsten. Mit Milch, Brühe und Wasser ablöschen, einmal aufkochen und 15 Minuten auf der abgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Flüssigkeit nochmal aufkochen, vom Herd nehmen und die Polenta unterrühren. Bei geringer Hitze unter Rühren quellen lassen. Danach den Parmesan untermischen und abschmecken. Ein kleines Backblech oder eine rechteckige Form mit Backpapier belegen, die Polenta gleichmäßig darauf streichen und auskühlen lassen. Währenddessen geht es mit dem Ratatouille weiter:

Für das Ratatouille die Paprika, die Aubergine und die Zucchini fein würfeln und separat ohne Öl anbraten. 

Dann die Zwiebeln und den Knoblauch mit einer Prise Zucker in etwas Öl weich dünsten. Jetzt die angebratenen Gemüsewürfel dazu geben und mit dünsten. Die gewürfelten Tomaten und gehackten Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße sämig ist. 
Währenddessen die feste Polenta in Stücke schneiden, in Mehl wenden und in einer Mischung aus Öl und Butter anbraten.
Den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Auf jede Polentaschnitte etwas von dem Ratatouille geben oder nebeneinander anrichten und genießen!

Dienstag, 22. Juli 2014

Konfierter Knoblauch mit Chili und Rosmarin


Vor einiger Zeit hab ich Knoblauch im Garten geerntet. Wobei, nach und nach entdecke ich immer wieder Knollen, die ich vergessen habe, da ich die Zehen überall dazwischen stecke. 
Wenn ich nun noch Knoblauch entdecke, hat er meist schon geblüht und kleine Zwiebeln angesetzt. Diese lass ich einfach noch etwas größer werden und stecke sie dann überall verteilt in den Boden. In 2 Jahren kann ich dann Knollen ernten.

Die geernteten Knollen lagen einige Tage in der Sonne um zu trocknen und wanderten dann in den Vorrat.
Einige aber, hab ich konfiert.
Hmmm, war das ein herrlicher Duft in der Küche.
Ein Glas konfierter Knoblauch muss immer griffbereit neben dem Herd stehen.
Dieses Mal hab ich mich an das Rezept von Nina gehalten, mit Chili und Rosmarin. Auch war ich froh mir letztens endlich einen Thermometer besorgt zu haben, so lies sich die Temperatur gut und leicht halten.


Konfierter Knoblauch mit Chili und Rosmarin

8 Knoblauchknollen
2 Chilischoten, getrocknet oder frisch
3 Rosmarinzweige
Raps- oder Sonnenblumenöl

Von den acht Knoblauchknollen die Zehen abtrennen. Da meine Knollen aus dem Garten etwas kleiner sind, hab ich etwas mehr genommen.
In einem kleinen Topf etwas Wasser aufkochen, die Zehen zugeben und für 20 Sekunden blanchieren. In ein Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Nun lassen sich die Zehen besser Schälen. Auf ein Küchentuch legen, damit sie trockener werden.

Nun die Zehen in einen kleinen Topf geben, die Chilis entstielen und zugeben. Auch die Rosmarinzweige zugeben und mit Öl so auffüllen, dass die Zehen bedeckt sind.

Nun wird das Öl bis auf maximal 80°C erhitzt und gehalten bis die Zehen weich und leicht gebräunt sind.
Um auf 80°C zu kommen, bzw. die Temperatur zu halten reicht eine der niedrigsten Stufen am Herd. Zwischendurch immer wieder die Temperatur kontrollieren. Insgesamt hatte ich die Zehen nur etwa eine Stunde auf dem Herd. Meine Zehen sind aber auch etwas kleiner als der gekaufte Durchschnitt. ;-)
Nun werden die Zehen, mit den Chilischoten und dem Rosmarin in ein steriles Glas gefüllt und können sofort genutzt werden.

Montag, 5. Mai 2014

Würzöl

Letztens steckte mit jemand das "Landfrisch" Heft von März&April zu, was viele, tolle Rezepte beinhaltet.
Unter anderem dieses Würzöl, das ich sofort angesetzt habe.

Mit den Kräutern in der Flasche sieht das Öl richtig toll aus!
Und gibt sicher ein gutes Geschenk oder Mitbringsel ab.

Nicht wundern, Chili's kann ich noch keine ernten. Ich frier aber jeden Sommer ein paar ein, damit ich immer nicht getrocknete zur Hand hab. Abgewogen hab ich die Schoten allerdings nicht. 100g kommt mir recht viel vor. Gut, die Gekauften sind in der Regel nicht besonders scharf. Ich bau aber immer ordentlich scharfe Sorten an, daher hab ich recht wenig Chili's drin, da das Öl ja auch noch genießbar und nicht zu scharf sein soll.

 
Würzöl

100g frische Chilischoten
8 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
6 Pfefferkörner
2 Pimentkörner
Schale einer halben Zitrone
500ml Olivenöl
200ml Sonnenblumenöl

Die Chilischoten und den Knoblauch klein schneiden, Zweige der frischen Gewürze halbieren. Alle Zutaten in eine Glasflasche oder Karaffe geben und mit dem Öl auffüllen. Etwa eine Woche stehen lassen. Solange das Öl die Kräuter und Gewürze bedeckt, ist es mehrere Monate haltbar. Wenn man die Kräuter und Gewürze nach 2-3 Wochen aus dem Öl entfrenen, erhöht sich die Haltbarkeit – aber leider verliert sich damit der dekorative Effekt.

Freitag, 28. Februar 2014

Garten Ende Februar '14

Bevor wir zum Garten kommen, schnell 3 Bilder aus der Umgebung hier.
Ich habe diese Woche eine Freundin im Hotzenwald besucht, bei schönsten Wetter. Dank niedriger Luftfeuchtigkeit mit bester Alpensicht! Leider hatte ich nur mein Handy dabei um ein Bild zu machen und damit kann ich nicht zoomen. Klickt mal auf das Bild, schaut es Euch in groß an. Die Alpen sind zum greifen nah:
Einen Tag später hab ich im Garten einer Freundin eine Pflanze abgeholt die sie mir ausgebuddelt hat. Ihr Garten liegt am Hang mit Blick auf Basel und das Elsass mitten in den Reben:



Und nun zu den Pflänzchen zu Hause:
Die Fensterbank im Esszimmer ist inzwischen so wie es nur geht mit jungen Paprika, Chili, Physalis, Tomatillo und Auberginen. Die Pflanzen genießen das Sonnenbad und machen sich bisher ganz gut. In einigen Bechern sieht man mehr als nur 1 Pflanze. Zur Sicherheit säe ich immer 2 Samen. Das hätte ich mir dieses Jahr sparen können, denn jeder Samen ging auf. Nun warte ich noch ein wenig ab und entscheide später, welche der beiden Pflanzen den besseren Eindruck macht. Ich weiß jetzt schon, das wird eine schwierige Entscheidung.

Vermutlich hab ich hier letztes Jahr einen Knoblauch vergessen zu ernten.

Ein wenig Lauch hat es noch im Hochbeet.

Überall im Rasen blüht es.

Krokus

Überall Gänseblümchen.

Waldmeister hat es noch und wird es wieder geben.

Der Bärlauch schaut auch schon aus dem Boden.

Die Märzenbecher werden jedes Jahr mehr.

Wo kommen die Schneeglöckchen im Rasen her? Die letzten Jahre hat da (leider) nichts geblüht, gesetzt hab ich sie nicht. Aber es freut mich sehr.

Der Türkische Mohn steht auch schon in den Startlöchern.

Der vor 2,5 Jahren aus einem kleinen Steckling gezogene Holunder steht auch schon in den Startlöchern.

Noch mehr Krokusse.

Die Herbsthimbeeren schauen auch schon aus der Erde.

Den Rhabarber brauch ich dieses Jahr auf jeden Fall nicht vorzutreiben!

Als ich die Woche mein Frühbeet vorbereitete, entdeckte ich ein Schlüsselblümchen. Das hab ich schnell in ein Töpfchen gerettet und hoffe dass es nun auch hier blühen wird. Daneben sieht man ganz klein eine Königskerze und daneben Bohnenkraut.