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Donnerstag, 10. Mai 2018

Quarkschnecken

Jeder schwärmt von diesen Quarkschnecken. Nachdem nun auch meine Schwester meinte, die schmecken mega genial, musste ich sie nun auch endlich mal backen. Vor allem nach dem ich in einer Mühle Kastanienmehl sah und gleich mal kaufen musste. 


Natürlich kann ich mich den Schwärmereien nur anschließen! Ich habe noch nie so fluffiges und saftiges Hefegebäck gegessen!

Mir wurde leider die Quarkfüllung viel zu flüssig, da ich statt der gemahlenen Vanille Vanilleessenz verwendet hatte. Vielleicht sollte ich das nächste Mal gemahlene Vanille oder aber auch selbst gemachten Vanillezucker verwenden.
In den Kommentaren unter dem Originalrezept kann man lesen, dass man statt des Kastanienmehls auch einfach ein helles Weizenmehl verwenden kann, falls man kein Kastanienmehl findet.
Zudem hab ich Roggenanstellgut verwendet und in der Füllung statt Eigelb gleich das ganze Ei verwendet. Funktioniert super!

Quarkschnecken

Mehlkochstück
35g Kastanienmehl
175g Milch
10g Salz
25g Zucker

Hauptteig
Mehlkochstück
470g Weizenmehl 550
45g Weizenanstellgut
50g Eigelb
125g Milch
10g Frischhefe
150g Butter, kalt

Quarkfüllung
100g abgehangener Quark (40% Fett, aus 125g Quark)
25g Ei
10g Eigelb
25g Zucker
5g Milch
1 Prise Vanille

Die Zutaten für das Mehlkochstück in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen bis die Masse stockt. Abdecken und abkühlen lassen.

Alle Zutaten für den Teig, bis auf die Butter, 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 20 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Die Butter in Stücken zugeben und weitere 3-5 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten.
Den Teig nun in den Kühlschrank stellen und 12-18 Stunden gehen lassen.

Irgendwann in der Zwischenzeit die Quarkmasse anrühren und in den Kühlschrank stellen.

Den kalten Teig auf ca. 60 x 30cm ausrollen. Die Quarkmasse dünn darauf verteilen.

Den Teig über die lange Seite aufrollen und das Ende des Teiges gut an der Rolle festdrücken. Die dünneren Seitenstücke mit einem scharfen Messer abschneiden, sodass die Rolle gleich dick ist.

12 etwa 4cm dicke Scheiben abschneiden und in eine gefettete Auflaufform setzen.

Die Form mit Folie bedecken und 3,5 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Die Schnecken sollten in dieser Zeit ihr Volumen etwa verdoppelt haben.

Bei 220°C fallend auf 180°C 30 Minuten mit Dampf backen.

Sonntag, 27. August 2017

Zucchini-Schokoladen-Kuchen

 Vor einigen Jahren hab ich mal Muffins mit Zucchini gebacken. Also süße Muffins. Die waren lecker und so richtig schön feucht und saftig.
Natürlich gibt es das auch als Kuchen, ich meine auch, ich hätte schon mehrfach Rezepte abgespeichert. Aber als letztens im Newsletter vom Bio-Kisten-Lieferant (wir beziehen sehr häufig Fleisch von dort) ein Zucchini-Schoko-Kuchen stand, musste ich ihn endlich mal backen.

Da es momentan immer mal wieder regnet und dazwischen schön und warm/heiß ist, produzieren die Zucchini gerade seeeehr gut und man weiß als wirklich nicht was noch alles damit machen, denn jeden Tag kann und will man dann doch nicht Zucchini essen. :-D

Im Kuchen machen sie sich aber echt super! Lecker schokoladig und mega saftig dank der Zucchini von der man aber selbst nichts schmeckt.

Im Rezept ist eine Backzeit von 50-60 Minuten angegeben. Bei mir war der Kuchen 70 Minuten im Backofen bis die Stäbchenprobe gut ausfiel.




Zucchini-Schokoladen-Kuchen

25 cm Kastenform
240g Mehl
50g Kakaopulver
1TL Natron
½TL Backpulver
eine Prise Salz
1 Vanilleschote
3 Eier
120ml Öl
120g Rohrzucker
350g  grob oder fein geriebene Zucchini
2 handvoll Walnusskerne, leicht zerkleinert
50g weisse Schokolade, gewürfelt

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die trockenen Zutaten mischen und zur Seite stellen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach das Öl unterrühren. Das Mark der Vanilleschote untermischen. Die trockenen Zutaten darunter geben und gut vermischen. Zum Schluss die Zucchini, Walnusskerne und Schokoladenwürfel unterheben.
Den Teig in die gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Der Kuchen etwa 50-60 Minuten im Ofen backen. Auf jeden Fall den Stäbchentest machen.
Den Kuchen in der Form ca. 5 Minuten stehen lassen, anschließend den Kuchen auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Dienstag, 8. August 2017

Himbeer Pfirsich Shortcake Pie

Nur selten koche oder backe ich ein gerade erst entdecktes und interessantes Rezept sofort nach.
Hier habe ich Euch so ein seltenes Exemplar.
Ende Juli bei Cooketteria gelesen, hätte ich am liebsten sofort ein Stück gehabt.



Allerdings musste ich es ein bisschen abändern, da ich Äpfel nicht vertrage. Nach einigem hin und her überlegen und anschließendem feststellen, dass die Pfirsiche an unserem Stämmchen reif sind, war die Entscheidung schnell getroffen. 
Unser kleines Stämmchen hat bisher immer sehr gut getragen, aber dieses Jahr hing es sooooo voll, das ich 21 Gläser mit Pfirsichspalten einkochen konnte, viele haben wir gegessen, ein paar verschenkt und hier verbacken.



Geschmeckt hat der Kuchen herrlich erfrischend und würzig. Meinem Besuch hat es auch geschmeckt und den Rest hab ich eingefroren. Denn eigentlich hatte ich den Kuchen für das kommende Wochenende gebacken. Mein Gedanke war: Wie ein Linzer wird er von Tag zu Tag besser. Bis mir beim köcheln des Kompotts auffiel, dass in Linzer ja Marmelade verarbeitet wird, die üblicherweise 1:1 Zucker enthält und dieses Kompott bekommt 40g Zucker auf 600g Früchte.
Nun ja, so schlummert der Rest nun in der Gefriertruhe und am Samstag werde ich dann merken, ob das gut funktioniert oder nicht. Ich werde hier berichten. =)

Himbeer Pfirsich Shortcake Pie

Kompott
300g Pfirsich, geschält und gewürfelt 
300g Himbeeren 
4EL brauner Rohrzucker

Teig für eine Kuchenform mit 24 cm Durchmesser
125g weiche Butter
125g Zucker
¼TL Ingwerpulver
¼TL Pimentpulver
¼TL Zimtpulver
1/8TL Nelkenpulver
1 grosszügige Prise Salz
2 Eier Grösse M
1TL Weinsteinbackpulver
25g Maisstärke 
225g Weizenmehl 

Die Pfirsichwürfel und die Himbeeren zusammen in einem Topf erhitzen und zu einem dickflüssigen Kompott einkochen und anschließend abkühlen lassen.
Nun den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig zuzubereiten.
Die Form mit etwas Öl auspinseln.
Butter, Zucker, Gewürze und Salz hellremig aufschlagen. Die Eier zugeben und weiter rühren. Mehl mit Stärke und Weinsteinbackpulver mischen und in zwei Portionen unterrühren. 150g Teig für die Streusel zur Seite stellen. 
Den restlichen Teig in der Kuchenform verteilen und einen Rand hochdrücken.
Das Kompott einfüllen und aus dem restlichen Teig mehrere Portionen zu Kugeln formen. Diese etwas platt drücken auf auf dem Kompott verteilen.
Im Ofen auf die unterste Schiene stellen und 35 Minuten backen. 

Sonntag, 2. Juli 2017

Cantuccini

Schon vor einiger Zeit brachte mir eine Kollegin Cantuccini mit und an dem Päckchen hing ein Zettel mit dem entsprechenden Rezept drauf. Mit solchem Gebäck bin eher nur sehr schwer zu begeistern, aber diese Cantuccini waren so gut, dass ich damals beschloss sie schnellstmöglich zu backen. Bei dem Vorhaben blieb es dann aber auch, leider.


Nun waren wir letztens ein paar Tage im Valle Verzasca und haben auf dem Heimweg Bekannte im Tessin besucht. Dort bekamen wir eine Packung Cantuccini geschenkt und mir fiel das Rezept der Kollegin wieder ein.

Kaum daheim, setzte ich Mandeln auf die Einkaufsliste und letztes Wochenende kam ich dann endlich zum backen.
Die Cantuccini sind übrigens schon wieder alle gegessen und irgendwie hätte ich gerne wieder Nachschub. =)



Cantuccini 


2 Eier
180g Vanillezucker
25g weiche Butter
abgeriebene Orangenschale von ½ kleinen Orange
250g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
200g Mandelkerne

Die Eier schaumig rühren, den Zucker zugeben und weiter rühren. Anschließend die weiche Butter zugeben und unterrühren. Nun die Orangenschale zugeben. Mehl, Backpulver und Salz mischen und verkneten bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss die Mandeln unterkneten. In Frischhaltefolie packen und mindestens für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Ebenso geht über Nacht.
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
Teig auf wenig Mehl zu Rollen formen, etwa 3cm Durchmesser und mit Abstand aufs Blech legen. Im Ofen etwa  15 – 20 Minuten backen. Die Rollen müssen noch hell sein und anschließend auskühlen lassen.
Je nach dem wie schnell die Rollen auskühlen oder nicht, den Ofen weiter auf 175°C laufen lassen oder wieder neu aufheizen.
Die Rollen in 1cm dicke, schräge Scheiben schneiden, mit der Schnittfläche auf die Bleche legen,bei gleicher Temperatur nochmal ca 10 Min. backen.

Sonntag, 18. Juni 2017

Salted Chocolate Chip Tahini Cookies

Nach dem Kuchen letzte Woche, gibt es heute mal wieder Cookies. Meine Oma konnte Nachschub sicher gut gebrauchen.
Ich lese Blogs ausschließlich via einem Reader, folge manchen aber zusätzlich per Facebook. Und genau da hat jemand den Link zu diesem Rezept gepostet und geschrieben, dass diese Cookies sehr bald gebacken werden müssen. Fragt mich aber nicht welcher Blog das war. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern.
Aber ich hab mir das Rezept angeschaut und ebenso beschlossen: Die muss ich testen!
Und was soll ich sagen? Sehr lecker! Der leicht salzige Touch ist eh immer gut. Ich hab ein eher mildes Tahini verwendet, könnte mir aber auch ein kräftigeres gut vorstellen, so wie dieses selbst gemacht. Die milde Version die ich verwendet hatte ist genau so hergestellt, den Sesam hatte ich aber nicht geröstet.




Salted Chocolate Chip Tahini Cookies

18-25 Cookies 
115g weiche Butter
120ml Tahini
100g Zucker
90g Rohrzucker
1 Ei 
1 Eigelb 
1TL Vanilleextrakt
150g Mehl
¾TL Backpulver
1TL Meersalz
280g Vollmilchschokolade, gehackt
Fleur de sel

Butter, Tahini, Zucker und Rohrzucker in einer Schüssel 2-3 Minuten schaumig rühren. 
Da Ei, das Eigelb und den Vanilleextrakt hinzugeben und eine weitere Minute rühren.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und gehackte Schokolade mischen und zugeben. Nur kurz untermischen, bis es gerade so vermengt ist. Über Nacht oder ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
Aus dem Teig mit der Hand kleine Kugeln oder mit einem Eisportionierer große Kugeln formen. Auf das Backblech legen und leicht andrücken. Abstand lassen. Kleine Cookies 12 Minuten backen, große Cookies 14-15 Minuten.

Sonntag, 11. Juni 2017

Russischer Zupfkuchen vom Blech

Ich mag Russischen Zupfkuchen sehr gern, hab aber noch nie einen gebacken. Letztens stolperte ich über diese Blechkuchenversion und dann ergab sich auch noch die Gelegenheit ihn zu backen. Für uns wäre ein Blech viel zu viel, aber für einen Geburtstag mit vielen Leuten perfekt.
Schnell gemacht war der Kuchen und sehr lecker! =)
Leider hat es dann nur noch zu schnellen Handybildern gereicht und natürlich unangeschnitten. :-)



Russischer Zupfkuchen vom Blech

1 normales tiefes Backblech
für den Teig
420g Mehl
200g selbst gemachten Vanillezucker
3TL Backpulver
40g Backkakao
1 Prise Salz
2 Eier
250g Butter
für die Füllung
375g Butter
4 Eier
1000g Quark 20%
250g Zucker
2TL Vanilleextrakt
70g Stärke
optional 1TL Zitronenschalenabrieb

Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Die Eier und die Butter in Stücken zugeben und alles miteinander verkneten. Das Backblech mit Backpapier auskleiden oder einfetten. Nun 2/3  des Teiges auf dem Boden ausrollen oder mit den Händen, bzw. den Fingern verteilen und andrücken.
Die Butter für die Füllung schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Quark, dem Zucker, dem Vanilleextrakt, der Stärke und ggf. der Zitronenschale glatt rühren, die geschmolzene Butter unterrühren und alles auf dem ausgerollten Boden verteilen und glatt streichen. 
Den restlichen Teig in Stücke zupfen und auf der Quarkmasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze  45 Minuten backen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Cashew-Schoko-Cookies

Zur Abwechslung gibt es mal wieder was Süßes. ;-)
Ich wollte unbedingt meiner Oma mal wieder was backen, es sollte schnell gehen, schokoladig sein und neu. 
Also hab ich meine Nachbackliste durchforstet und bin bei den Cookies mit Crashews, Schokolade und rosa Pfefferbeeren hängen geblieben.
Natürlich hab ich das Rezept wie immer meinen Vorräten und Vorstellungen angepasst.
Da ich keine gerösteten und gesalzenen Cashews da hatte, gab es einfache Cashews und Fleur de Sel dazu. Rosa Pfeffer hatte ich auch nicht, aber Schinusbeeren (das ist "unechter" rosa Pfeffer) waren da und Vanille-Zucker musste einfach sein.

Die Cookies sind nicht weich und feucht innen, wie ich es eigentlich seeeeeehr mag, sondern eher trocken, aber auch nicht zu trocken und sehr lecker. Ich hätte nicht erwartet, dass sie mir so gut schmecken.



Cashew-Schoko-Cookies
2 Bleche
200g weiche Butter
120g Vanillezucker
1 Ei
200g Weizenmehl
1TL Backpulver
1/2 TL Fleur de Sel
120g Zartbitter-Schokolade, geschmolzen
100g Cashew-Kerne, gehackt
1TL Schinusbeeren, gemörsert
80g Zartbitter-Schokolade, gehackt

Butter mit Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Das Ei unterrühren. Dann Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Die flüssige Schokolade einlaufen lassen und gründlich untermischen. Nun die Cashew-Kerne mit der gehackten Schokolade und dem gehackten Pfeffer untermischen.
Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Mit 2 Teelöffeln etwa walnussgroße Häufchen abmessen und mit Abstand auf dem Backblech verteilen.
Die Bleche nacheinander 15 Minuten backen.
Die Cookies komplett auskühlen lassen.

Sonntag, 16. April 2017

Rhabarbertarte mit Holunderblütenguss

Erst Anfang Monat entdeckte ich das eigentliche Rezept dieser Tarte.
Ich hab mich fast brav an das Rezept gehalten, aber nur fast. Ich glaub, ich schaffe es wirklich nie, nicht irgendwas am Original zu verändern. :-D
Da ich keinen hellen selbstgemachten Saft zu Hause habe und auch keine große Flasche kaufen wollte, von der ich dann schlussendlich nur 60ml brauche, hab ich spontan beschlossen einfach meinen Holunderblütensirup zu verwenden.
Mir hat die Kombination aus Rhabarber und Holunderblüte richtig gut geschmeckt.
Meinen Holunderblütensirup mache ich übrigens nach diesem Rezept.




Rhabarbertarte mit Holunderblütenguss

Rechteckige Tarteform

Boden
190g Dinkel 630
50g Zucker
1/4TL Salz
170g kalte Butter, in kleinen Stücken
30ml eiskaltes Wasser

Belag
300g Frischkäse, Doppelrahmstufe
2 Eigelb
3EL Zucker
4 Stangen Rhabarber

Guss
1/2 Päckchen weisser Tortenguss
25ml Holunderblütensirup
100ml Wasser
evtl. 1TL Zucker

Mehl, Zucker und Salz in einer Schüssel vermischen und die Butterstücke dazu geben.
Mit den Knethaken die Zutaten zu einem schönen Mürbteig kneten lassen und löffelweise das Wasser zugeben. Den Teig in Frischhaltefolie verpacken und für eine Stunde in den Kühlschrank legen.
Nun den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Den Teig auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und in die Tarteform legen. Am Rand den überschüssigen Teig abschneiden. Mit einer Gabel den Teig ein paar Mal einstechen.
Frischkäse, Eigelb und Zucker verrühren und auf den Teig geben. Nun die Rhabarberstangen schälen und in passende Stücke schneiden. Falls die Stangen sehr dick sind, evtl halbieren oder sogar vierteln. MeinenGartenrhabarber konnte ich gut so verwenden.
Die Rhabarberstücke auf der Creme legen und für 40 Minuten backen.
Wenn die Tarte abgekühlt ist für den Guss das Wasser, den Sirup, das Päckchen Tortenguss und evtl Zucker in einen Topf geben und langsam aufkochen lassen. Nun 10 Minuten abkühlen lassen  und auf der Tarte verteilen.

Montag, 3. April 2017

Kardamom-Schoko-Kuchen mit karamellisierten Cashewkernen

Als M vor einer Weile einkaufen war, wurde ihm das Edeka Magazin "Mit Liebe" in die Hand gedrückt und dieser Kuchen hat mich gleich angesprochen. 
Daher hab ich die nächste Gelegenheit genutzt und ihn gebacken!
Geschmeckt hat uns und den Mitessern sehr gut.
Sehr einfach und echt schnell gemacht ist er auch! =)
Ich habe das Rezept nur geringfügig abgeändert. ;-)


Kardamom-Schoko-Kuchen mit karamellisierten Cashewkernen



25cm
250g weiche Butter
250g selbstgemachter Vanillezucker
1EL Vanilleextrakt
2Msp Kardamom
4 Eier
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
5TL Kakao entölt
100g Zartbitterkuvertüre, gehackt
145ml Milch
100g Zucker
100g Cashewkerne

Kastenform mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. Die weiche Butter schaumig rühren, dann den Vanillezucker, die Vanilleessenz und den Kardamom hinzugeben und weiter schlagen. Nun die Eier nach und nach zugeben und weiter schlagen bis eine homogene Masse entsteht. Mehl, Backpulver, Kakao und Schokolade mischen und abwechselnd mit der Milch löffelweise unter die Eiermasse rühren. Teig in die vorbereitete Form geben und 80-85 Minuten backen. Am besten Stäbchentest machen (Bei mir war der Test nach etwa 75 Minuten schon gut).
Zucker in einer beschichteten Pfanne geben und bei mittlerer Hitze unter Rühren auflösen. Sobald der Zucker flüssig ist, die Cashewkerne zugeben und unter Rühren karamellisieren, bis sich der Zucker mit den Nüssen verbunden hat. Nüsse sofort auf den Kuchen geben.

Samstag, 18. März 2017

Ahornsirup-Cookies

Zur Abwechslung gibt es heute mal wieder was Süßes.
Cookies gehen immer, sind einfach und schnell gemacht und können eigentlich nur schmecken, oder?
Entdeckt hatte ich dieses Rezept schon vor 3 Jahren bei Sandra.
Im Rezept steht "evtl. Schokolade". Das ist natürlich gar keine Frage, natürlich muss in Cookies Schokolade enthalten sein. =) Daher steht es hier nun fest mit im Rezept.

Ahornsirup-Cookies



240g Butter, weich
85g Zucker, braun
240ml Ahornsirup
1TL Vanille-Extrakt
1 Ei 
kräftige Prise Salz
1,5TL Backpulver
480g Weizenmehl, Typ 405
120g Vollmilchschokolade, gehackt

Den Backofen auf 175°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
In einer Schüssel Butter, Zucker, Vanille-Extrakt und Ahornsirup verrühren. Das Ei hinzugeben und unterrühren, dann Mehl, Backpulver und Salz unterrühren. Nun noch die gehackte Schokolade unterheben. Den Teig für ein bis zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. 
Mit 2 Teelöffeln Kugeln von etwa 3cm Durchmesser auf die Backbleche verteilen und etwas flach drücken. Die Cookies für etwa 11-12Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen, 1-2 Minuten abkühlen lassen und anschließend auf Gittern komplett auskühlen lassen.

Sonntag, 5. Februar 2017

Olivenöl-Walnuss-Schokoladen-Cookies mit Fleur de Sel

Vor etwa einem Jahr hatte ich dieses Rezept entdeckt und fand es auf Grund des Olivenöls sehr interessant. Allerdings hat es dann doch noch lange gedauert, bis ich sie endlich gebacken habe.
Im rohen Teig schmeckt man das Olivenöl sehr deutlich heraus, was erst mal komisch, dann aber doch irgendwie gut ist.
In den gebackenen Cookies ist das Öl dann nicht mehr so deutlich zu schmecken, wobei man schon merkt, dass da was Ungewöhnliches drin ist. Meine Testesser konnten allerdings nicht erschmecken, dass es Olivenöl ist. Insgesamt kamen die Cookies sehr gut an.
Wobei ich sie eher als trocken empfand, aber das ist sowieso eine Frage des persönlichen Geschmacks. Ich selbst mag es lieber weicher. Wem das ebenso geht, würde ich empfehlen, die Cookies etwa 2-3 Minuten früher aus dem Ofen zu holen.



Olivenöl-Walnuss-Schokoladen-Cookies mit Fleur de Sel

2 Blech
125g Olivenöl
170g mit Vanille aromatisierter Zucker
1/2TL Natron
1 Prise Salz
1 Ei
170g Mehl
1EL Kakao
50g grob gehackte Walnüsse
70g grob gehackte Vollmichschokolade
Fleur de Sel

Olivenöl, Vanillezucker, Natron, Salz und Ei in eine Schüssel geben und 5 Minuten kräftig rühren. Die Masse erinnert nach dem Schlagen optisch an Mayonnaise.
Mehl und Kakao direkt in die Masse geben, Walnüsse und Schokolade dazugeben und untermischen.
Den Teig zu einer Rolle mit ca. 5cm Durchmesser rollen und ins Gefrierfach legen. Mindestens 2 Stunden, gern aber auch über Nacht.
Die Rolle in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden, mit Abstand auf das Backblech legen und alle mit wenig Fleur de Sel besprenkeln.
Bei 160°C Umluft 15 Minuten backen. Lieber etwas früher aus dem Ofen holen, damit die Cookies nicht so trocken werden und in der Mitte noch eher ein wenig weich sind.

Montag, 22. August 2016

Schoko-Muffins

Erst letztens hab ich hier dieses Rezept entdeckt und direkt abgespeichert.
Vergangene Woche hab ich eine Freundin besucht, deren Familie man als Schokoholics bezeichnen kann und ich hab mich sofort angeboten, Muffins mitzubringen.
Diese extrem schokoladigen Muffins kamen sehr gut an und sehen auch sehr hübsch aus! Mir selbst haben die Muffins auch sehr, sehr gut geschmeckt, aber ich schaffe einen fast nicht. :-D Unglaublich, aber wahr!


Schoko-Muffins

12-15 Stück
275g Mehl
100g entöltes Kakaopulver
2TL Weinsteinbackpulver
1 Prise Salz
3 Eier
200g Zucker
125ml Rapsöl
350ml Saure Sahne
1TL Vanilleextrakt oder Vanillepaste
300g gehackte Schokolade oder Schokodrops nach Geschmack
ich habe Zartbitter-, Vollmich- und weiße Kuvertüre gemischt verwendet.

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Muffinblech mit Förmchen auslegen.
In einer Schüssel die Eier mehrere Minuten dickschaumig aufschlagen. Nach und nach den Zucker einrieseln lassen und gut weiterrühren, bis er sich aufgelöst hat.
Das Öl, die Saure Sahne und die Vanille nach und nach unterrühren, bis eine glatte Creme entstanden ist.
Die Schokolade, falls keine Drops verwendet werden, klein hacken.
Mehl, Kakaopulver, Backpulver und Salz mischen.
Die Mehlmischung nun zur Eiercreme geben und zusammen mit 2/3 der Schokolade kurz unterrühren.
Den Teig gleichmäßig auf die vorbereiteten Förmchen verteilen und mit der restlichen Schokolade bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene etwa 20-25 Minuten backen. Stäbchenprobe machen.

Dienstag, 22. Dezember 2015

Alpenbrot

Anfang Monat hab ich ein Rezept für Magenbrot gepostet. Entdeckt hatte ich es bei Chili und Ciabatta. Da sie das Magenbrot schon vor Jahren gepostet hatte, kam ich da nicht einfach so drauf. Sie hat dieses Jahr ein Alpenbrot gepostet und als Fazit dazu geschrieben, dass es dem Magenbrot sehr ähnlich ist. Daher musste ich nun einfach mal schnell beides testen und muss gestehen, dass mir das Alpenbrot fast ein wenig besser schmeckt. Was vor allem den Grund hat, dass im Guss keine Schokolade enthalten ist.

Schnell und unkompliziert gemacht ist es auch noch.
Also absolute Nachbackempfehlung von mir!


Alpenbrot

500g Weizenmehl 405 oder 550
250g weiche Butter
250g Muscovadozucker
2 Eier
30g Kakao
½EL Zimtpulver
2 gemahlene Nelken
2 Kapseln Kardamom
¼TL geriebene Muskatnuss
½TL Salz
30-45g Puderzucker
2EL Zitronensaft; frisch gepresst

Die Butter cremig rühren. Den Zucker zugeben und rühren, bis die Masse hell-schaumig ist. Das kann allerdings eine Weile dauern.
Mehl, Kakao, Zimt, Nelken, Kardamom, Muskat und Salz gut mischen.
Die Eier einzeln zur Butter-Zucker-Masse geben und für jeweils 1-2 Minuten unterrühren. Mehlmischung zugeben und kurz unterrühren.
Die Masse in 6 Teile teilen. Jedes Teil zu einer Rolle formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Das Alpenbrot im auf 180°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen für 15 bis 20 Minuten backen.
Währenddessen den Puderzucker sieben, Zitronensaft zugeben und zu einem Guss verrühren.
Wenn die Backzeit um ist, das Alpenbrot sofort mit dem Guss bepinseln.
Nach dem Abkühlen schräg in Streifen schneiden und in einer Dose aufbewahren.

Sonntag, 6. Dezember 2015

Und wieder gibt es keine Plätzchen, aber: Magenbrot

Magenbrot gehört für M auf alle Fälle in den Winter. Und auf Märkte.
Wenn ich ihm vom Jahrmarkt, der zwei Mal im Jahr direkt auf der Strasse vor meiner Arbeitsstelle stattfindet, Magenbrot mitbringe, will er es nie essen, weil einfach nicht kalt genug dazu ist, bzw. halt nicht kalter Winter ist.

Letztens stolperte ich bei "Chili und Ciabatta" über dieses Rezept für Magenbrot und ihr Kommentar, dass das Magenbrot sehr nah an die Marktvariante ran kommt, lies mich alle fehlenden Zutaten besorgen.

Freitag war es dann soweit, ich rührte den Teig, parkte ihn im Kühlschrank und gestern wurde gebacken.
Das Ergebnis ist echt lecker und überzeugend. Zukünftig machen wir Magenbrot zur passenden kalten Zeit einfach selber.



Magenbrot

250g Zuckerrübensirup
75g Butter
1 Ei
125ml kalter Espresso
500g Mehl
1EL Kakaopulver
1TL Lebkuchengewürz
1TL Zimt
1EL Rosenwasser
1TL Pottasche
100g dunkle Schokolade
20g Butter
100ml Wasser
250g Puderzucker
2 Prisen Zimt
1 Prisen Nelken
1 Prisen Muskat

Rechtzeitig den Espresso machen und abkühlen lassen.
Sirup mit der Butter erwärmen, ebenso abkühlen lassen. 
Das Ei zugeben und vermischen.
Mehl, Kakao und Gewürze mischen.
Zum kalten Espresso Rosenwasser und Pottasche zugeben.
Mehl- und Espressomischung zur Zuckerrübenmischung geben und zu einem Teig kneten. Mindestens für eine Stunde, besser über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Blech mit Backpapier belegen und den Teig darauf ausrollen. Der Länge nach in 2cm breite Streifen schneiden. Die Streifen etwas auseinander rücken. Für 20 Minuten backen.
Anschließend die Streifen, wenn sie etwas abgekühlt sind, schräg in ca. 4cm lange Stücke schneiden.

Für die Glasur Schokolade mit Butter und Wasser in einem Topf bei
milder Hitze schmelzen. Den Puderzucker in eine Schüssel sieben. Die Schokoladenmischung zugeben und mit einem Schneebesen gut verrühren. Falls die Mischung zu dickflüssig sein sollte, vorsichtig Wasser zugeben und unterrühren.
Die Magenbrot-Stücke in die Glasur legen, auf alle Seiten wenden, etwas abtropfen lassen und auf ein Rost legen. Am besten über Nacht stehen lassen, damit die Glasur schön trocknen kann. 

Donnerstag, 19. Februar 2015

Marmorkuchen im Glas

Ich musste unbedingt mal wieder was Neues ausprobieren.
Bisher hat mich Kuchen im Glas eigentlich nicht gereizt.
Im Weck-Buch hab ich Rezepte entdeckt, die Gebacken und Eingekocht oder nur Eingekocht und dabei gebacken werden. Diese Kuchen halten sich wohl mindestens 6 Monate. Aber da ich eh gern backe, war das nie ein Thema.

Im Kraut&Rüben-Heft vom Februar entdeckte ich eine einfachere Version, bei der der Kuchen im Backofen gebacken und danach einfach sofort mit Gummiring, Deckel und Klammern verschlossen wird. Haltbar soll er mindestens 8 Wochen sein.
Da M in letzter Zeit häufiger Lust auf Marmorkuchen hat und wir zu zweit einen ganzen Kuchen nicht so schnell schaffen, beschloss ich, es nun doch mal auszuprobieren.
Eigentlich nimmt man Weck-Gläser in Sturzform, damit man den Kuchen leicht herausbekommt. Hab ich aber nicht, da mir die Tulpenform einfach besser gefällt und ich Kuchen auch gerne aus dem Glas löffle. ;-)
Natürlich kann jedes Kuchen-Rezept im Glas gebacken werden, sogar wohl auch mit Obst. Diese sind dann aber kürzer haltbar. Ich hab mich einfach an dem Rezept aus dem Kraut&Rüben-Heft orientiert. Wir fanden es etwas zu süß und würden nächstes Mal mindestens 50g weniger Zucker verwenden. Leider war die Teigmenge für 5 Gläser doch etwas viel. Mir sind 4 von 5 Kuchen leicht über den Glasrand aufgegangen. Die Deckel hab ich aber gut aufs Glas bekommen.

Leider sind die Fotos nicht besonders. Momentan setzt sich die Sonne leider nicht gegen den Hochnebel durch.

Was ist zu beachten, beim Kuchen backen und haltbar machen im Glas:

  • Gläser und Deckel mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten trocknen.
  • Sturzgläser mit Butter ausreiben, damit sich der Kuchen später aus dem Glas lösen lässt.
  • Die Gläser maximal bis zur Hälfte mit Teig befüllen.
  • Während die Kuchen backen, werden die Gummiringe ausgekocht.
  • Wenn die Kuchen fertig sind, werden die Gläser aus dem Backofen genommen und sofort mit Gummiring, Glasdeckel und Klammern verschlossen. Vollständig auskühlen lassen, Klammern abnehmen und testen ob alle Deckel halten.
  • Falls die Kuchen stark aufgegangen sind beim backen, können sie über den Glasrand heraus schauen. Falls mal ein Kuchen nur ein bisschen übersteht, kann man ihn mit dem Deckel runter drücken und das Glas verschließen. Falls allerdings mehr übersteht, sollte das abgeschnitten und dann das Glas verschlossen werden.

Marmorkuchen im Glas


5 Weck-Gläser à 500ml
250g weiche Butter
250g Vanillerohrzucker
5 Eier
1 Prise Salz
500g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100ml Milch
3EL Kakaopulver
1 Schnapsglas Orangensaft

Butter, Zucker und Salz schaumig rühren. Nach und nach Eier zugeben.
Mehl und Backpulver miteinaner mischen und löffelweise der Masse zugeben. Anschließend die Milch zugießen und weiterrühen, bis ein cremiger Teig entsteht.
Die Hälfte des Teiges auf die Gläser verteilen, sodass sie knapp zu ¼ gefüllt sind. Danach den Rest des Teiges, das Kakaopulver und den Saft verrühren und die Masse ebenfalls in die Gläßer füllen, bis diese knapp halbvoll sind.
Wer mag verquirlt die zwei Teige mit Hilfe einer Gabel. Nun die Glasränder von Fett und Teigresten reinigen. 
Die Gläser in den auf 175°C Umluft vorgeheizten Ofen schieben und 40 Minuten lange backen.
Stäbchentest machen.
Wenn fertig, Gläser aus dem Ofen nehmen und sofort mit Gummiring und Deckel fest verschließen.
Nach dem Abkühlen kontrollieren ob die Deckel fest sitzen. 
Mindestens 8 Wochen haltbar.

Montag, 26. Januar 2015

Weiße Schoki-Kokos-Aufstrich

Ende letzten Jahres drückte mir eine Kollegin ein Glas mit einer gelblich-weißen Creme in die Hand, mit dem Kommentar ich sollte es mal probieren. Sie steht nicht so auf Süßes und wollte diese Creme zu Weihnachten verschenken. Die Creme war ein aller leckerster Schoki-Kokos-Aufstrich. Natürlich hab ich mich gleich nach dem Rezept erkundigt. Um es selbst zu Weihnachten zu verschenken, war es schon zu spät und ich beschloss es hin und wieder zu den momentan sehr häufigen Geburtstagen zu verschenken.
Gemacht ist dieser Aufstrich sehr, sehr schnell. Enorm wichtig für den Geschmack ist eine gute und leckere weiße Schokolade. Im Kühlschrank sollte die Creme einige Wochen haltbar sein. Durch die Butter ist sie allerdings wirklich nicht ewig haltbar.


Weiße Schoki-Kokos-Aufstrich


250g Butter
200g weiße Schokolade
400g Milchmädchen(gezuckerte  Kondensmilch) 
70g Kokosraspeln

Die Butter auf kleiner Flamme schmelzen, Schokolade zugeben und mit einem Schneebesen rühren bis sie sich vollständig aufgelöst hat. Nun das Milchmädchen zugeben, Topf vom Herd nehmen und so lange rühren bis eine glatte Creme entstanden ist. Dann die Kokosraspeln gut unterrühren und in die zuvor sterilisierten Gläschen abfüllen.

Sonntag, 11. Januar 2015

Walnuss Cookies

Nachdem ich schon 2 verschiedene Cookie-Rezepte mit Schokolade und Walnüssen (hier und hier) gebacken hab, mussten nun noch reine Walnuss-Cookies her. Auf Grund der fehlenden Schokolade erhöht sich der Walnussanteil gleich mal um 50%. Rechtzeitig aus dem Ofen genommen, bleiben die Cookies trotzdem schöööööön weich, wie ein Cookie sein muss! =)
Entdeckt hatte ich das Rezept übrigens schon vor einer Weile bei Mara
Ein kleiner Tipp am Rande, wenn ihr die Nüsse knackt... Ich mach das mit zwei Schüsseln vor mir und schau meist nebenher eine Doku oder Serie. In die eine Schüssel kommen die Kerne, in die Andere die Schalen. Verwechselt bloß nicht die Schüsseln. Eure Zähne werden es Euch danken. =D 
In zwei Cookies hatte ich nämlich kleine Walnussschalenteile. Soviel zu Multitasking. ;-)


Walnut Cookies

130g weiche Butter
50g weißer Zucker
50g brauner Zucker
1 Ei
200g Mehl
1/2 TL Natron
1 Prise Salz
150g Walnusskerne

Zuallererst so viele Walnüsse knacken, bis man 150g Kerne hat. Diese grob hacken.
Die Butter mit den beiden Zuckern schaumig rühren. Dann das Ei unterrühren. Mehl, Natron, Salz und Nüsse zugeben und untermischen. Den Teig für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.
Anschließend mit den Händen aus dem Teig Kugeln von etwa 2-3cm Durchmesser formen, auf ein Backblech setzten und leicht andrücken.
Im auf 160°C Umluft vorgeheizten Backofen 13-15 Minuten backen.
Gut abkühlen lassen und genießen.

Montag, 5. Januar 2015

Beeren-Quark-Keks-Dessert

Silvester haben wir es das erste Mal ganz ruhig angehen lassen. Einfach gemütlich zu Hause gekocht und um 12 kurz raus vor die Tür. Zum Essen bekamen wir dann Besuch von meiner Mutter die am nächsten Morgen wieder früh zur Arbeit musste. 
Ich wollte unbedingt ein Dessert machen und hatte von Weihnachten noch eine Packung Quark über, die ich verarbeiten wollte. Auf der lecker-Seite stieß ich auf dieses Amarettini-Beeren-Dessert wofür ich fast alle Zutaten hatte. Einzig die Amarettini hab ich gegen etwas mehr Butterkekse ausgetauscht, was sehr, sehr lecker war. Für die Beerenmischung hab ich 200g rote und weiße Johannisbeeren verwendet. Die restlichen 200g bestanden aus ein paar Blaubeeren, Brombeeren und roten und gelben Himbeeren. Alles aus eigener Ernte im vergangenen Sommer. Herrlich!


Beeren-Quark-Keks-Dessert


4 Portionen
1 Vanilleschote
2EL Blaumohn
100ml Milch
80g Butterkekse
250g Quark
2EL Zucker
2EL kohlensäurehaltiges Wasser
400g Beeren (Johannisbeere, Blaubeeren, Brom-, Himbeeren,...), frisch oder gefroren

Die Vanilleschote der länge nach halbieren, das Mark herauskratzen und beides in einen kleinen Topf geben. Den Mohn und die Milch zugeben, aufkochen und 20 Minuten quellen lassen.
Währenddessen die Butterkekse grob zerbröseln und zur Seite stellen.
Die Vanilleschote aus der Mohnmilch fischen. Quark, Zucker und Mineralwasser zur Mohnmilch geben und cremig rühren. Wer die Beere wie ich eingefroren hat, der mischt sie am besten gefroren und schichtet das Dessert mit den noch gefrorenen Beeren. Da das Dessert etwas durchziehen soll, haben die Beeren genug Zeit aufzutauen.
Beim Schichten hab ich mit den Beeren begonnen. In jedem Schälchen den Boden bedecken, etwas Creme darüber geben, dann die Brösel. Nun wieder von vorne und mit einer Schicht Brösel abschließen.