Samstag, 1. Dezember 2012

Ende November '12

Kalt ist es geworden.
Vorletzte Nacht hat es leicht geschneit. Gestern Morgen war alles schön weiß.
Abends war nicht mehr viel übrig. Heute Nacht war es dann so richtig kalt. Tiefsttemperatur waren -6,2°C.
Da noch immer ein paar wenige Pflanzen im Garten wachsen, dacht ich mir, ich zeig Euch wie zu jedem Monatsende ein paar Fotos:

Ein paar Ringelblumen halten tapfer durch.

Thymian mit Eiskristallen.

Dem Mangold macht das alles gar nichts aus bisher.

Der Fenchel sieht zwar grad nicht so glücklich aus, wird sich aber wieder erholen. Pak Choi sieht aus wie immer.

Feldsalat

Freitag, 30. November 2012

Fruchtiger Mohn-Blechkuchen nach Frau Klein


Ich weiß nicht warum oder wozu, aber vor schätzungsweiße 1 bis 1,5 Jahren hab ich eine Mohnbackmischung gekauft, in meinen Schrank gestellt und vergessen.
Als wir letztens den Schrank mal ausgeräumt, aufgeräumt und geputzt haben, fiel mir die Packung in die Hand und war nur noch etwa 1 Monat haltbar. 
Seitdem will ich immer mal was damit backen und stell jedes Mal fest, dass ich nicht alle Zutaten da hab.
Diese Woche hab ich aber mal wieder in meiner Rezeptsammlung längst vergangener Schulzeiten gestöbert und blieb am Mohn-Blechkuchen hängen. Den hatte ich nicht schlecht in Erinnerung. Schnell ein paar wenige fehlende Zutaten im Handy abgespeichert. Beim Einkauf dann heute nicht alles bekommen, aber keine Lust auf weitere Läden gehabt und das Rezept einfach etwas abgespeckt. Ich hab aber trotzdem das Originalrezept abgetippt. 
Statt Aprikose hatte ich Pfirsiche aus der Dose. Schattenmorellen und Mandelblättchen hab ich weg gelassen.
Nun hat es nach 10 Monaten mal wieder ein Rezept meiner damaligen Lehrerin in den Blog geschafft. =)

Fruchtiger Mohn-Blechkuchen nach Frau Klein


250g Margarine
150g Zucker
6 Eier
100ml Milch
250g backfertige Mohnmischung
300g Mehl
75g Speisestärke
1 Päckchen Backpulver
1 Dose Aprikosenhälften
1 Glas Schattenmorellen
60g Mandelblättchen

Margarine und Zucker schaumig schlagen. Eier zugeben und weiterschlagen.
Dann die Milch, die Mohnbackmischung zugeben und gut rühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen und kurz unterrühren.
Den Teig auf einem gefetteten Backblech verteilen.
Die Aprikosen und Schattenmorellen abtropfen lassen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen. Die Mandelblättchen drüber streuen.
Bei 200°C Ober-/Unterhitze 30 Minuten backen.

Mittwoch, 28. November 2012

Gnocchi an Salbeibutter


Wir hatten vom Wochenende noch einige gekochte Kartoffeln über und beim Überlegen was ich damit anfangen könnte, kam mir die Idee Gnocchi endlich mal wieder selber zu machen. Allerdings waren es dafür ein paar zu wenig. 
Also noch ein paar Kartoffeln gekocht (ich hab die Blauen erwischt, weswegen die Gnocchi, wie man auf dem Bild sehen kann, etwas dunkel wurden) und es konnte los gehen:


Gnocchi mit Salbeibutter


2 Personen
250g Gnocchi, etwa, je nach Hunger
2 Ecken Butter
Einige Salbeiblätter

Die Gnocchi in kochendes Salzwasser geben. Wenn sie oben schwimmen, sind sie fertig. In der Zwischenzeit die Butter mit klein geschnittenem Salbei schmelzen.
Die Gnocchi auf Tellern verteilen und die Salbeibutter drüber gießen.

Dienstag, 27. November 2012

Salatsoße zu Nüssisalat (Feldsalat)


Grad erst vor ein paar Tagen hab ich hier eine sehr interessante Salatsoße entdeckt! Eigentlich machen wir immer eine die ich gern mag, aber und zu gibt es so Phasen, da mag ich keinen Essig schmecken.
In dieser Soße ist zwar Essig, aber den schmeckt man kaum.
Das Original hab ich dazu noch ordentlich abgeändert, nach den Zutaten die ich da hatte. Ob da wirklich weder Salz noch Pfeffer rein kommt, musste ich mehrmals nachschauen. Hat die Soße aber tatsächlich nicht nötig. Sie schmeckt wirklich sehr lecker! 

Honig-Senf-Soße

für Feldsalat
45g mittelscharfer Senf
15g Honig
2 Schalotten
4El frischer Orangensaft
8EL Olivenöl

Samstag, 24. November 2012

Kürbisquiche mit Hähnchenbrustfilet



Ich lass diesen Monat echt wenig von mir hören. 
Irgendwie ist momentan die Zeit grad recht knapp und dabei dachte ich im Sommer immer: "Hach ja, wenn dann der Herbst, bzw. der Winter kommt, dann werd ich massig Zeit haben Post's zu schreiben." 
Vielleicht, bzw. hoffentlich, wird's noch so ;)

Der Riesen-Kürbis
Eigentlich ist ja Kürbiszeit und das schon eine ganze Weile. Ab und zu haben wir auch schon Kürbissuppe gegessen, aber gepostet hab ich bisher nichts. 
Mein "Problem" dieses Jahr ist, dass sich mein Hokkaido letztes Jahr mit irgendwas vermischt hat. Eine meiner 2 Hokkaido-Pflanzen, die ich aus den Samen vom letzten Jahr gezogen hatte, produzierte Riesenkürbisse mit mehreren Kilo Gewicht. Auf's Mal braucht man natürlich seltenst mal mehrere Kilo. 

Gestern hab ich mich dann aber überwunden und einen dieser rießigen Kürbisse kleingeschnitten. Den größten Teil hab ich eingefroren, das waren glaub 10 Tüten. Eigentlich ein Jahresbedarf für uns, aber was mach ich nun mit den anderen 4 Riesen-Kürbissen?
Die Schale hab ich einfach dran gelassen. Die der Hokkaido kann man ja auch essen, dacht ich mir =D Dann hab ich überlegt was ich denn daraus machen könnte.
Letztes Jahr hatten wir mal eine sehr leckere Exotische Kürbisquiche und dieses Kürbis Soufflé. Würd ich Beides gern nochmal essen, aber eigentlich wollt ich lieber was Neues ausprobieren. 
Also hab ich etwas in meinen Rezepten gestöbert und bin hier hängen geblieben. Die Idee fand ich gut, das Rezept hab ich aber etwas abgeändert.
Nächstes Mal werd ich aber die Putenbrust in kleinere Stücke schneiden! =D

Kürbisquiche mit Hähnchenbrustfilet


200g Mehl

65g Butter
65g Saure Sahne
Salz
1 Schluck Weißwein
Belag
600g Hokkaido-Kürbis
1EL ÖL
300g Hähnchenbrustfilet
3 Eier
175g Frischkäse
75ml Milch
1/2 rote Zwiebel
Salz
Pfeffer
1EL ÖL




Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.
Kürbis schälen, Kerne entfernen und in Spalten schneiden.
Hähnchenbrust in einer Pfanne mit Öl rundherum anbraten, etwas abkühlen lassen und quer in dünne Scheiben schneiden.
Zwiebel fein hacken, mit den Eiern, Frischkäse und Milch verrühren mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.
Backofen auf 175° Grad vorheizen.
Teig ausrollen,  in eine Tarteform geben, Rand etwas hochziehen.
Kürbisspalten und Hähnchen fächerartig  auf den Boden legen mit der Eier-Milch übergießen und im Backofen 45 Min. backen.

Dienstag, 20. November 2012

Piment d'Espelette

Anfang diesen Jahres hatte ich es gerade noch rechtzeitig geschafft, bei Semillas Piment d'Espelette Samen zu bestellen. Wieviele Pflanzen ich schlussendlich im Garten hatte, weiß ich schon gar nicht mehr. Es waren auf jeden Fall zu wenig. =D
Ein paar Samen hatte ich einer Freundin geschenkt, und auch ein paar Pflanzen.

Theoretisch hätte der Ertrag an Früchten gereicht, würden wir sie nur als Gewürz verwenden. 
Wir haben sie im Sommer aber gefüllt mit Frischkäse oder Schafskäse zum grillen für uns entdeckt! Soooo lecker! Das bedeutet, wir müssen nächstes Jahr einige Pflanzen mehr anbauen.
Sehr toll fand ich auch, dass sie sehr früh angefangen haben reife Früchte zu tragen, so hatte man nach und nach immer frische zur Hand. Nach und nach hab ich sie auch im Dörrapparat getrocknet.
Auch die Menge war klasse. Die Pflanzen hingen immer über und über voll.
Seit einer ganzen Weile schon, sind alle Chilis getrocknet, aber um sie weiter zu verarbeiten ist bisher kaum Zeit geblieben.
Immerhin hab ich es nun am Wochenende geschafft, die Piment d'Espelette zu Flocken zu schreddern.
Eigentlich hätte ich die Schoten gern in eine Mühle gemacht, aber die sind momentan mit allen möglichen Würzmischungen belegt und auch nicht all zu bald leer. Daher gabs nun Flocken, die dann einfach so verwendet werden oder bei Bedarf gemörsert werden.
Wie ich in der Zwischenzeit gelesen habe, hätte ich die Kerne und Wände nicht herausnehmen müssen, da sie den Geschmack und die Schärfe nicht beeinflussen, aber schlussendlich find ich die rein rote Farbe doch sehr schön. (Wobei das eine oder andere Kernchen doch mit drin gelandet ist.)

Zuerst wollte ich eine elektrische Kaffeemühle nehmen. Die hat die Schoten aber gleich zu Pulver verarbeitet. Pulver wollte ich aber nicht. Das wird schnell mal feucht und verliert auch schneller den Geschmack, da die Oberfläche größer ist. So hab ich dann den Tupper Turbochef genommen, wie man auf einem Bild sehen kann. Mit dem Turbochef kann man sehr gut die Teilchengröße kontrollieren, ohne dass sie zu klein werden. 
Bisher hatte ich mir die Flocken hier gekauft und war immer zufrieden.
Aber aus eigener Produktion doch tausend Mal besser! Nun muss mir mein Pulver nur bis zum nächsten Sommer reichen! =)

Sonntag, 18. November 2012

Zitronenkuchen


So, da bin ich wieder nach ein paar Tagen Portugal und melde mich gleich mit einem leckeren Kuchen zurück =)

Das Rezept hab ich von hier. Mir gefällt vor allem, dass er so locker, leicht und fluffig ist. So muss ein Zitronenkuchen sein! =) Und er ist unglaublich schnell gemacht! Der Guss wurde bei mir etwas zu dickflüssig und etwas zu wenig war es auch, macht aber nix, man kann ja etwas mehr machen =)

Zitronenkuchen

Für ein Blech:
300g Mehl
4TL Backpulver
200g Zucker
Schale von 1 Zitrone
1EL Zitronensaft
4 Eier
150ml Mineralwasser
150ml Öl

Für den Guss:
125g Puderzucker
2 EL Zitronensaft

Alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und alles kurz mit dem Handrührgerät vermischen. Den Teig auf ein mit Backpapier belegtes Backblech gießen und gleichmäßig verteilen. Den Kuchen bei 180°C Ober-/Unterhitze 20-25 Minuten backen. Den Kuchen auskühlen lassen. Puderzucker und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss verrühren und auf dem Kuchen verteilen.