Mittwoch, 16. Januar 2013

Erbseneintopf


Da der Winter nun doch wieder gekommen ist, steigt auch sofort die Lust auf Eintöpfe und Suppen. Wie praktisch dass ich Freitag erst spontan eine Packung Schälerbsen gekauft hatte (Ich sollte meinen Erbsenanbau erweitern!).
In der Gefriertruhe hatte ich auch noch ein Stück Schäufele (geräucherte und gepökelte Schweineschulter). Perfekt!
Ich hab das nun einfach spontan frei nach Nase gekocht und es hat es gut geschmeckt, nur würd ich das nächste Mal etwas weniger Schäufele nehmen, also vielleicht nur 200g.


Für 2 bis 3 Personen
1EL Öl
1/2 Zwiebel
250g Schälerbsen
750ml Wasser
1 große Möhre
1 große Kartoffel
250g Schäufele
Majoran
Pfeffer
Salz


Die Zwiebel klein schneiden und im Öl anbraten. Die Schälerbsen und das Schäufele hinzugeben, kurz mit anbraten und mit Wasser ablöschen.
Majoran, klein geschnittene Kartoffel und Karotten zugeben und 1 bis 1,5 Stunden leicht köcheln lassen. Gut mir Pfeffer und Salz abschmecken und genießen.

Montag, 14. Januar 2013

Mandel-Kokosnuss-Granola


Die weiblichen Familienmitglieder meinerseits haben alle, wirklich alle im Januar und Februar Geburtstag.
Den Anfang macht meine Mutter nächste Woche.
Sie mag, eigentlich schon immer, sehr gerne Müsli und ich hab schon sehr lange einige verschiedene Granola-Rezepte abgespeichert. Die Gelegenheit mindestes eins davon mal auszuprobieren.
Gemischte Zutaten
Entschieden hab ich mich für das Folgende, weil ich alle Zutaten im Haus hatte und meine Mutter Kokos auch sehr gerne mag. Das Rezept hab ich von hier und nur minimal verändert. Statt Vanilleextrakt hab ich Vanille-Rohrzucker verwendet, den ich gestern vorgestellt hab.
Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie das geduftet hat, als es im Backofen war! Herrlich! 
Die Rezeptmenge reicht übrigen für ein 1l-Gefäß und ein Probiererchen.
Ich fands übrigens recht süß und würde das nächste Mal etwas weniger Rohrzucker verwenden.
  
Mandel-Kokosnuss-Granola



Auf in den Backofen
2 Tassen Haferflocken
¼ Tassen Kokosnussraspel
½ Tassen Mandelnn gehackt
¼ Tassen Vanille-Rohrzucker
¼ TL Salz
½ TL Zimt
2 EL Sesamöl oder ein neutrales Öl
2 EL Honig


Für das Granola Haferflocken, Kokosnussraspel, Mandeln, brauner Zucker, Salz und Zimt mischen. Öl und Honig mischen und erwärmen, bis sie sich verbunden haben. Die Honigmischung über die Haferflockenmischung gießen, Vanilleextrakt zugeben und alles gut vermischen. Das Granola schnell auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei 150°C 25 – 40 Minuten backen, bis es goldbraun ist, dabei alle 10 Minuten umrühren. Das Granola auf eine Seite des Backblechs schieben, sodass es in größeren Stücken zusammenhaftet, wenn es auskühlt. Das Granola hält sich luftdichtverpackt bis zu einem Monat.


frisch aus dem Ofen
Ergibt ziemlich genau 1l


Sonntag, 13. Januar 2013

Vanillezucker selber machen

Schon lange wartet dieser Beitrag auf seine Veröffentlichung. 
Irgendwie war er zwischen all den anderen vorbereiteten Post's unter gegangen. Als ich heute meinen Vanille-Rohrzucker aus dem Schrank holte, fiel er mir dann wieder ein:

Schon seit langem kaufe ich keinen Vanillezucker mehr, beinhaltet dieser doch eigentlich nur künstliches Vanillearoma, das als Nebenprodukt bei der Papierherstellung aus Holz gewonnen wird. 
Wenn möglich mag ich es immer lieber natürlich und einfach.
Und was ist einfacher als eigenen Vanillezucker zu machen?
Wenn man die Vanilleschoten nicht grad im Supermarkt kauft, auch gar nicht teuer! Meine Vanilleschoten bezieh ich übrigens hier bei Madavanilla. Absolut empfehlenswert! Bevor ich die Piment d'Espelette selbst angebaut habe, hatte ich die Flocken auch von dort.


Ab und zu braucht man für Dessert's, Kuchen, Liköre und vieles mehr immer mal wieder eine Vanilleschote. Mal ganz, mal nur halb, mal nur das Mark, ...
wegschmeißen muss man die Schoten nach Gebrauch aber nicht.
Selbst wenn sie monatelang mit anderen Früchten im Alkohol lagen oder in Milch gekocht wurden, wasch ich sie einfach ab und lass sie auf einem Küchenpapier trocknen.
Am einfachsten füllt man Zucker in ein großes Glas und steckt die Vanilleschoten hinein. Natürlich kann man auch das Mark mit ins Glas geben, wobei man das ja wirklich meistens braucht. Ab und zu mal umschütteln. Der Zucker nimmt das Aroma echt schnell an. Da meine Gläser leider nicht all zu groß sind, füll ich sie nach Gebrauch gleich wieder auf und hab so immer viel frischen, wunderbar duftenden Vanillezucker.
Den Vanille-Rohrzucker kann ich übrigens gut empfehlen, hmmmm =)
Den würd ich nicht mehr missen wollen! =)



Ich bin übrigens nicht die Einzige. Ich hab in den letzten Monaten, wenn nicht sogar 2-3 Jahren ganz oft in verschiedenen Blogs gelesen, dass der Vanillezucker genau auf diese Art gemacht wird. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis entdecken immer mehr die Weiter- oder Wiederverwertung der Vanilleschoten. =)

Dienstag, 8. Januar 2013

Eintopf quer durch den Garten

Beim Herrn des Hauses kündigt sich eine Erkältung an. Dann ist er immer in Suppen/Eintopf-Stimmung. Heute Nachmittag bin ich dann mal in den Keller runter. Da lagern unter anderem die Kartoffeln, noch immer 3 Riesen-Kürbisse und ne ganze Menge eingefrorenes in der Gefriertruhe.
Den Weg aus dem Keller zurück fand ich mit gefrorenem Kürbis, Zucchini, Erdbeerspinat, Buschbohnen und nicht gefrorenen Kartoffeln und Karotten.
Auf dem Bild sind zwar noch Johannisbeeren zu sehen, die waren allerdings nicht für die Suppe. =D

Für unseren Eintopf den wir uns gerne öfter mal machen, gibt es eigentlich kein Rezept. Da kommt einfach alles rein, was irgendwie passt und grad zur Verfügung steht. Menge wird auch nur "Pi mal Daumen" abgeschätzt.

Wenn alles quasi aufgetaut ist, dünst ich eine Zwiebel glasig (heute Kürbiskernöl), gebe das Gemüse dazu und bedeck den Boden mit heißer Gemüsebrühe. Deckel drauf, 15 Minuten köcheln lassen, gut oder grob pürieren, je nach Vorliebe. Gut würzen (Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette, evtl. Ingwer und Chili) und je nach Lust und Laune mit Saurer Sahne verfeinern (die wurde heute weg gelassen).
Gemüsebrühe kommt bei uns absichtlich immer recht wenig zum Gemüse. Wir mögen es gerne dickflüssig, eben wie ein Eintopf und eher weniger gern flüssiger wie eine Suppe. =)
Heute wurde die Suppe durch den Spinat sehr, sehr grün und diesen hat man auch gut raus geschmeckt. Mal was anderes, wo unsere Eintöpfe sonst sehr, sehr kürbislastig sind. =)

Insgesamt wurde es aber so viel, dass es für morgen noch mal reicht. =)
So muss sich der angeschlagene Herr des Hauses seinen Eintopf nur aufwärmen. =)
Und dank der Vitamine aus dem Garten wird sich die Erkältung hoffentlich in Grenzen halten. =)

Montag, 7. Januar 2013

Lachs-Mangold-Auflauf mit Feta


Wer Mangold anbaut, kommt mit der Verarbeitung kaum hinterher ;)
Ich hab im Sommer viel eingefroren und da die Gefriertruhe im allgemeinen noch immer am überlaufen ist, versuch ich grad speziell daraus einiges "weg"zukochen. Beim wühlen in der Gefriertruhe fiel mir dann noch eine Packung Lachs in die Hände und daraus wurde dann ein Auflauf. 
Im Nachhinein muss ich sagen, man sollte alles sehr, sehr gut würzen. =)
Es gibt leider mal wieder kein Bild vom fertigen Essen. War alles zu schnell aufgegessen ;) 

Lachs-Mangold-Auflauf mit Feta


Für 3-4 Personen
4 mittelgrosse Kartoffel
500g Mangold
2EL Olivenöl
250g Lachs
200g Feta
½ Dose geschälte Tomaten
1 Becher Saure Sahne
Pfeffer
Salz
Piment d’Espelette

Kartoffeln kochen, evtl. schälen (ich lass die Schale fast immer dran) und in Scheiben schneiden. Mangold waschen, Stil in Scheiben, Blätter in Streifen schneiden (Oder wie ich den Gefrorenen auftauen lassen). Olivenöl im Topf erhitzen, Mangold zugeben, gut pfeffern und salzen. Die Auflaufform einfetten. Kartoffelscheiben auf den Boden legen. Lachs in Würfel schneiden und zugeben. Die Tomaten mit der Sauren Sahne verrühren, über die Kartoffeln und den Lachs giessen. Den Mangold auf legen und mit dem Feta bestreuen. In den Ofen schieben und bei 200 ℃ backen bis der Feta schön braun wird.

Sonntag, 6. Januar 2013

Mein Bruder ist der Beste! =)

Mein Bruder ist Bäckermeister und versorgt eigentlich die ganze Familie mit Brot. Eigentlich würde ich sehr gern viel mehr Brot backen. Daran hindert mich nun aber nicht mein Bruder, sondern eher meine Arbeit und die Feierabendaktivitäten. ^^
Wenn es zu bestimmtem Terminen besondere Backwaren gibt, liegt meistens im Laufe des Morgens diese Backware vor der Haustür. (Entweder sind wir arbeiten, oder schlafen meistens noch =D )
Das bedeutet, am 6. Dezember gab es einen riesigen Gräddimann, zu Silvester eine Neujahrsbrezel und gestern lag für heute ein Dreikönigskuchen vor der Tür. Ich muss ja gestehen, dass ich den heutigen Feiertag grad vergessen hätte, da Sonntag ist. (Feiertage die auf einen Sonntag fallen, versuch ich mehr oder weniger erfolgreich zu ignorieren)

Das kleine weiße Plastikmännchen hab ich erwischt und mir mal wieder fast die Zähne dran ausgebissen. 
Hach, lecker war er auf jeden Fall und ich freu mich schon auf das nächste Gebäck. (Schenkeli zu Fasnacht und danach Fastenwaie ;) )

Während des Meisterkurses hat mein Bruder gelernt Torten zu backen, musste dieses Wissen seit dem aber nicht mehr anwenden. Nun heiratet im Sommer unsere Schwester und er wird die Hochzeitstorte backen. Nun ist er schon fleissig am üben und ausprobieren, wie und was er backen wird. Die Familie hat nun also des Öfteren die Möglichkeit probieren zu dürfen. Ich quetsch ihn natürlich die ganze Zeit nach hilfreichen Tipp's aus! Und hoffe natürlich auch mal an die Rezepte zu kommen. Zu diesem Thema gibt's im Sommer dann bestimmt mal noch Bilder. =)

Einen schönen Dreikönigstag wünsch ich Euch! =)




Freitag, 4. Januar 2013

Saison 2013 gestartet!

Da ich es wie immer kaum erwarten kann, hab ich am 1.Januar angefangen, die ersten Pflanzen zu ziehen.
Eigentlich etwas früh und auf jeden Fall nicht unbedingt nötig, aber ich hab bisher nur gute Erfahrungen damit gemacht. 
Unser Haus ist, da wir nur mit Holz heizen, unter der Woche nicht all zu warm und an den Fenstern herrscht genügend Licht, so dass mir die Pflanzen noch nie geschossen sind.

Dieses Jahr kommt als Besonderheit noch hinzu, dass wir fast den kompletten März nicht im Lande sein werden. Daher will ich, dass die Pflanzen vorher groß genug sind, um aus dem Zimmergewächshaus in ein eigenes Töpfchen umzuziehen.

Anfang Januar starte ich immer mit Chilis, Paprika, Physalis und Auberginen.
Bei den Chilis hab ich erst mal eine Bestandsaufnahme gemacht und war überrascht wieviel wir haben. Ich hab meine Chili-Ernte letztes Jahr nicht gewogen und weiß daher auch nicht wieviel wir geerntet haben, aber vor allem die mega Scharfen sollten uns sicher 2 Jahre reichen. Daher haben wir nun beschlossen dieses Jahr keine mega scharfen Chilis anzubauen, ausser die Filius Blue Ornamental. Dafür aber verschiedene mittelscharfe bis milde Chilis, die sich zum gefüllten Grillen gut eignen.

Chilis:

  • Hot Portugal, Schärfegrad 6
  • Giant Rocoto, Schärfegrad 5
  • Bird Pepper, Schärfegrad 9
  • Filius Blue Ornamental, Schärfegrad 8-9
  • Corno Di Torro Giallo, Schärfegrad 0
  • Piment d'Espelette, Schärfegrad 4
  • Jalapeno, Schärfegrad 5-6
  • Jalapeno Grande, Schärfegrad 5-6


Paprika:

  • Gemüsepaprika
  • Minipaprika Orange
  • Paprika Sweet Chocolate
  • Gemüsepaprika Sweet Banana


Auberginen:

  • Violett lunga
  • Rotanda Bianca
  • Dourga


Ansonsten:

  • Physalis
  • Tomatillo Purple
  • Erdkirsche Mollys