Mittwoch, 23. Januar 2013

Pflänzchen

Dieses Jahr läufts echt klasse! 
Letztes Jahr hat alles so ewig gebraucht und ich war auf der Suche nach Ursache.
Dieses Jahr hab ich an meiner Anbaumethode nichts geändert und nach nicht mal einer Woche waren ca. 70% der Chilis, Paprika, Physalis, Erdkirschen und Tomatillo gekeimt. Ich kann es wirklich nicht erklären!

Noch ganz klein: Das erste echte Blattpaar
Welches Saatgut mich aber grad etwas enttäuscht, sind die Piment d'Espelette.
Ich habe kein frisches Saatgut, sondern noch aus dem letzten Jahr. Hatte einiges bestellt und nicht alles gebraucht und eigentlich sind die Samen ja schon ne Weile keimfähig. Letztes Jahr lag die Keimrate auch bei 100%.
Dieses Jahr aber so gar nicht:
25% keimten in der ersten Woche. Weitere 25% keimten danach, aber mit einem verkrüppelten Keimblatt. Auf die restlichen 50% warte ich noch, bzw. hab ich sie aufgegeben und frisches Saatgut bestellt. Es bestärkt nun noch einmal mein Vorhaben, eigenes reines Saatgut zu produzieren. Das hatte ich im letzten Sommer schon vor und auch angefangen damit, aber irgendwie kam ich dann nicht so recht dazu und hab beschlossen es um ein Jahr zu verschieben ;)
Piment d'Espelette mit verkrüppeltem Keimblatt
Grad bei den Chilis und Paprika hatte ich nun schon öfter neue Früchte, da sich die Pflanzen beim bestäuben durch die Bienchen gern mischen.
Ich bin immer recht schnell mit dem eintopfen in einen eigenen Topf und so ist mein Fensterbrett nun schon wieder am überquellen ;)
Bei den meisten Pflanzen wachsen nun die ersten echten Blattpaare. 
Die Temperaturen am Fenster sind recht niedrig, scheint die Pflanzen aber so gar nicht zu stören. Heute scheint die Sonne, auch direkt ans Fenster. Das scheint ihnen zu gefallen.
Hach, ich freu mich immer über jeden noch so kleinen Fortschritt und Wachstum, wie ein kleines Kind. Ich dachte immer das vergeht mit den Jahren. Aber bisher hat sich nichts geändert! =)

Montag, 21. Januar 2013

Schoko-Knusper-Müsli


Heute hab das zweite Müsli gemacht. Die Inspiration stammt von hier
Die Zutaten fand ich spannender und vielfältiger als beim letzten Mal.
Die Mengen hab ich lediglich meinen Vorräten angepasst, würde das nächste Mal aber mehr Haferflocken nehmen. Die Backtemperatur werde ich auch reduzieren. (Unten im Rezept hab ich die Temperatur schon reduziert angegeben) Mein Müsli wurde (nicht allein wegen der Schokolade;) ) sehr dunkel und hat ein klitze kleines bisschen Röstaroma =D Verschenken werde ich es daher nicht, sondern selbst genießen und die nächsten Tage noch einmal experimentieren. 

Schoko-Knusper-Müsli



Zutaten für 1 Blech voll
100g Vollmilchkuvertüre
50ml Sonnenblumenöl
3EL Agavendicksaft
150g feine Haferflocken
125g Amaranth
50g Kokosraspel
20g Mandelstifte
30g Mandelblättchen
3EL Kakaopulver
1 Prise feines Meersalz

Den Backofen auf 130°C Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und an den Rändern etwas überstehen lassen. Die Schokolade hacken.
Den Zucker und 1/8 l Wasser in einem Topf unter Rühren aufkochen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Vom Herd nehmen, Öl, Agavendicksaft und Schokolade unterrühren, bis sich diese vollständig aufgelöst hat.
Restliche Zutaten in einer Schüssel vermischen, die Schoko-Mischung darübergeben und alles gut vermischen. Gleichmäßig auf das Blech geben und im Ofen 40 Minuten backen, bis das Müsli knusprig und vollständig getrocknet ist. Dabei alle 10 Minuten Blech aus dem Ofen nehmen und das Granola durchrühren, damit es einheitlich trocknet.
Wenn das Granola knusprig ist, aus dem Backofen nehmen und auf dem Blech ganz auskühlen lassen. Das Granola in luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren.
Auf dem Weg in den Ofen

Sonntag, 20. Januar 2013

Bio's Bohnensuppe


Eines Tages beschloss der Herr des Hauses nach der Arbeit einkaufen zu gehen und kam mit einigen unerwarteten und merkwürdigen Dingen nach Hause, wie weiße Bohnen, Ketchup (wir sind gar keine Ketchup-Esser), Speck und massenweiße Saurer Sahne. Als ich ihn fragte, was er damit vor hat, bekam ich als Antwort Bio's Bohnensuppe. Bio? Was ist an Dosenbohnen und Ketchup Bio hab ich blöd gefragt. Mein Hirn war natürlich gleich bei Bio und nicht bei Biolek. 
Und eine Suppe von Biolek war mir absolut nicht bekannt. In der Kindheit des Herrn aber schon und irgendwie hatte er Lust drauf, Zutaten gegoogelt und eingekauft. Ich muss sagen, eigentlich sind Suppen aus solchen Zutaten weniger mein Fall, eigentlich gar nicht, aber diese ungewöhnliche Kombination, riecht schon interessant und schmeckt sehr kräftig und gar nicht schlecht. Eigentlich perfekt für kalte Tage um sich aufzuwärmen.
Ich meinem Kopf überleg ich nun natürlich schon weiße Bohnen anzubauen (für den Herrn des Hauses dürfen es keine anderen sein) und im Sommer mal mit einer ganz kleinen Ketchup-Herstellung zu beginnen.

Bio's Bohnensuppe

4 Portionen
200g geräucherter durchwachsener Speck
2 große Zwiebeln
2EL neutrales Pflanzenöl
2 große Dosen weiße Bohnen (mit Suppengemüse)
1 kleine Flasche Tomatenketchup
2 Becher Saure Sahne
500ml Rotwein
1 Bouillon-Würfel
1 Lorbeerblatt
Zucker
Salz
Pfeffer
Paprika
1 Spritzer Zitronensaft
Thymian
Majoran
Bohnenkraut
einige Debreziner

Speck in feine Würfel schneiden, Zwiebeln schälen und etwas grösser würfeln.
In einem großen Topf das Öl erhitzen, die Speckwürfel darin auslassen und leicht bräunen. Die Zwiebelwürfel zugeben und glasig dünsten.
Bohnen, Ketchup, Saure Sahne, Rotwein, den Bouillon-Würfel und das Lorbeerblatt dazugeben, mit Zucker, Salz, Pfeffer, Paprika, einem Schuss Zitronensaft, Thymian, Majoran und Bohnenkraut abschmecken, der Eintopf soll süss-sauer schmecken.
Aufkochen, dann bei milder Hitze zugedeckt ziehen lassen -je länger, desto besser. Ab und zu mal umrühren, damit sich nichts ansetzt.
In den letzten 30 Minuten die Debreziner, in 1 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, zugeben und mitköcheln lassen.

Samstag, 19. Januar 2013

Blaubeer.... ähhhh Johannisbeermuffins


Der Herr des Hauses liebt Blaubeermuffins. Und zwar genau diese. Gestern lies er ganz nebenbei verlauten, dass man ja wieder mal Muffins backen konnte. Dieses Blaubeermuffin-Rezept kann ich mir sehr gut auch mit Johannisbeeren vorstellen, denn als ich letztes die Gefriertruhe durchgeschaut hab, fielen mir eine ganze Menge davon auf.
Gedacht - getan. Ergebnis: Wie erwartet, sehr lecker, frisch und fruchtig. 

Johannisbeermuffins a la Blaubeermuffins

Zutaten für 12 Stück (bei mir wurden es übrigens 16 Muffins)
2 Eier
150g weiche Butter
300g Saure Sahne
150g brauner Vanillerohrzucker
200g Mehl
60g feine Haferflocken
2TL Backpulver
1/2 TL Natron
200g Johannisbeeren, nicht auftauen lassen!

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
Die Eier schaumig rühren, dann Zucker, Butter, Vanillezucker, Vanillerohrzucker und die Saure Sahne unterrühren.
Danach die Mehlmischung (Mehl, Haferflocken, Backpulver, Natron) unterrühren.
Vorsichtig die Johannisbeeren unterheben.
Die Muffinform mit Muffin-Backförmchen auslegen, befüllen, 5 Minuten ruhen lassen und für 20-25 Minuten in den Ofen.

Mittwoch, 16. Januar 2013

Erbseneintopf


Da der Winter nun doch wieder gekommen ist, steigt auch sofort die Lust auf Eintöpfe und Suppen. Wie praktisch dass ich Freitag erst spontan eine Packung Schälerbsen gekauft hatte (Ich sollte meinen Erbsenanbau erweitern!).
In der Gefriertruhe hatte ich auch noch ein Stück Schäufele (geräucherte und gepökelte Schweineschulter). Perfekt!
Ich hab das nun einfach spontan frei nach Nase gekocht und es hat es gut geschmeckt, nur würd ich das nächste Mal etwas weniger Schäufele nehmen, also vielleicht nur 200g.


Für 2 bis 3 Personen
1EL Öl
1/2 Zwiebel
250g Schälerbsen
750ml Wasser
1 große Möhre
1 große Kartoffel
250g Schäufele
Majoran
Pfeffer
Salz


Die Zwiebel klein schneiden und im Öl anbraten. Die Schälerbsen und das Schäufele hinzugeben, kurz mit anbraten und mit Wasser ablöschen.
Majoran, klein geschnittene Kartoffel und Karotten zugeben und 1 bis 1,5 Stunden leicht köcheln lassen. Gut mir Pfeffer und Salz abschmecken und genießen.

Montag, 14. Januar 2013

Mandel-Kokosnuss-Granola


Die weiblichen Familienmitglieder meinerseits haben alle, wirklich alle im Januar und Februar Geburtstag.
Den Anfang macht meine Mutter nächste Woche.
Sie mag, eigentlich schon immer, sehr gerne Müsli und ich hab schon sehr lange einige verschiedene Granola-Rezepte abgespeichert. Die Gelegenheit mindestes eins davon mal auszuprobieren.
Gemischte Zutaten
Entschieden hab ich mich für das Folgende, weil ich alle Zutaten im Haus hatte und meine Mutter Kokos auch sehr gerne mag. Das Rezept hab ich von hier und nur minimal verändert. Statt Vanilleextrakt hab ich Vanille-Rohrzucker verwendet, den ich gestern vorgestellt hab.
Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie das geduftet hat, als es im Backofen war! Herrlich! 
Die Rezeptmenge reicht übrigen für ein 1l-Gefäß und ein Probiererchen.
Ich fands übrigens recht süß und würde das nächste Mal etwas weniger Rohrzucker verwenden.
  
Mandel-Kokosnuss-Granola



Auf in den Backofen
2 Tassen Haferflocken
¼ Tassen Kokosnussraspel
½ Tassen Mandelnn gehackt
¼ Tassen Vanille-Rohrzucker
¼ TL Salz
½ TL Zimt
2 EL Sesamöl oder ein neutrales Öl
2 EL Honig


Für das Granola Haferflocken, Kokosnussraspel, Mandeln, brauner Zucker, Salz und Zimt mischen. Öl und Honig mischen und erwärmen, bis sie sich verbunden haben. Die Honigmischung über die Haferflockenmischung gießen, Vanilleextrakt zugeben und alles gut vermischen. Das Granola schnell auf ein mit Backpapier belegtes Backblech streichen und bei 150°C 25 – 40 Minuten backen, bis es goldbraun ist, dabei alle 10 Minuten umrühren. Das Granola auf eine Seite des Backblechs schieben, sodass es in größeren Stücken zusammenhaftet, wenn es auskühlt. Das Granola hält sich luftdichtverpackt bis zu einem Monat.


frisch aus dem Ofen
Ergibt ziemlich genau 1l


Sonntag, 13. Januar 2013

Vanillezucker selber machen

Schon lange wartet dieser Beitrag auf seine Veröffentlichung. 
Irgendwie war er zwischen all den anderen vorbereiteten Post's unter gegangen. Als ich heute meinen Vanille-Rohrzucker aus dem Schrank holte, fiel er mir dann wieder ein:

Schon seit langem kaufe ich keinen Vanillezucker mehr, beinhaltet dieser doch eigentlich nur künstliches Vanillearoma, das als Nebenprodukt bei der Papierherstellung aus Holz gewonnen wird. 
Wenn möglich mag ich es immer lieber natürlich und einfach.
Und was ist einfacher als eigenen Vanillezucker zu machen?
Wenn man die Vanilleschoten nicht grad im Supermarkt kauft, auch gar nicht teuer! Meine Vanilleschoten bezieh ich übrigens hier bei Madavanilla. Absolut empfehlenswert! Bevor ich die Piment d'Espelette selbst angebaut habe, hatte ich die Flocken auch von dort.


Ab und zu braucht man für Dessert's, Kuchen, Liköre und vieles mehr immer mal wieder eine Vanilleschote. Mal ganz, mal nur halb, mal nur das Mark, ...
wegschmeißen muss man die Schoten nach Gebrauch aber nicht.
Selbst wenn sie monatelang mit anderen Früchten im Alkohol lagen oder in Milch gekocht wurden, wasch ich sie einfach ab und lass sie auf einem Küchenpapier trocknen.
Am einfachsten füllt man Zucker in ein großes Glas und steckt die Vanilleschoten hinein. Natürlich kann man auch das Mark mit ins Glas geben, wobei man das ja wirklich meistens braucht. Ab und zu mal umschütteln. Der Zucker nimmt das Aroma echt schnell an. Da meine Gläser leider nicht all zu groß sind, füll ich sie nach Gebrauch gleich wieder auf und hab so immer viel frischen, wunderbar duftenden Vanillezucker.
Den Vanille-Rohrzucker kann ich übrigens gut empfehlen, hmmmm =)
Den würd ich nicht mehr missen wollen! =)



Ich bin übrigens nicht die Einzige. Ich hab in den letzten Monaten, wenn nicht sogar 2-3 Jahren ganz oft in verschiedenen Blogs gelesen, dass der Vanillezucker genau auf diese Art gemacht wird. Auch in meinem Freundes- und Bekanntenkreis entdecken immer mehr die Weiter- oder Wiederverwertung der Vanilleschoten. =)