Sonntag, 9. Februar 2014

Pfifferlingsoße

Bevor wir nach Costa Rica sind, wollte ich unseren Kühlschrank plus den kleinen zugehörigen Gefrierschrank abtauen, um ihn über die Zeit die wir weg sind, aus geschaltet zu lassen. Dafür musste einiges aus dem kleinen Gefrierschrank in die kleine Kühltruhe im Keller umziehen. Das war gar nicht so einfach, denn diese ist nach wie vor voll mit geerntetem Gemüse aus dem Sommer. Mit etwas umschichten brachte ich dann aber alles unter und konnte nebenbei eine kleine Bestandsaufnahme machen.
Nach wie vor haben wir einige Kilo an Pfifferlingen vom Herbst.
So gab es heute Spätzle mit Pfifferlingsoße und Schweinelendchen.


Pfifferlingsoße

Olivenöl
1 Ecke Butter
2 Schalotten
½ kg Pfifferlinge frisch oder aufgetaut
200ml heiße Gemüsebrühe
200ml Sahne
Salz
Pfeffer
3 Stängel Petersilie

Olivenöl und Butter in einer Pfanne heiß werden lassen.
Die Schalotten schälen, klein würfeln und in das heiße Fett geben.
Glasig dünsten und die geputzen Pfifferlinge zugeben. Kurz andünsten und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen.
Sahne zugeben, aufkochen und einreduzieren lassen.
Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Petersilie klein hacken und darüber streuen.
Passt wunderbar zu Spätzle.

Samstag, 8. Februar 2014

Endlich mit der ersten Aussaat gestartet! =)

Zwischen 5 und 6 Wochen später als die letzten Jahre bin ich dran.
Eigentlich ist Anfang Januar schon sehr, sehr früh, aber ich hab damit bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Nur letztes Jahr war es nicht so toll, als wir den kompletten März in Neuseeland waren und daheim statt Vorfrühling, tiefster Winter herrschte und das Haus extrem auskühlte. Das hat den vorgezogenen Pflanzen nicht gut getan. 

Da wir nun Ende Januar/Anfang Februar in Costa Rica waren, beschloss ich dieses Jahr mit der Anzucht zu warten, bis wir zurück sind. Bei den meisten Paprika-/Chilisamen die ich habe, steht als Voranzuchts-Termin Januar/Februar drauf, daher bin ich immerhin nicht zu spät dran. =)

Vorgestern nach Hause gekommen, hab ich mich gestern gleich an die Arbeit gemacht und hab nun auf unserem Kachelofen 2 absolut volle Zimmergewächshäuschen stehen.

Nach einigem durch- und ausprobieren bin ich wieder bei Kokosquelltabs gelandet. Das funktioniert bei mir einfach am Besten. Allerdings setzte ich die frisch gekeimten Pflanzen dann schon sehr schnell in größere Töpfchen um, dabei entferne ich das Vlies, dass den Quelltab zusammen hält. Mir kam es manchmal so vor, als hätten die jungen Pflanzen anfangs das Problem mit ihren Würzelchen durch zu kommen. 
Falls die Pflanzen dann doch schon in die Höhe geschossen sein sollten, weil sie zum Beispiel nach dem Keimen zu lange in der Wärme standen (was mir ab und zu tatsächlich passiert), dann pflanz ich die jungen Pflanzen ganz tief in die Töpfchen, damit erhöht sich die Fläche an der sich Wurzeln bilden können.

Ich bin selbst nun doch etwas überrascht, dass ich hier nun 43 zukünftige Pflanzen vorziehe. Wo sollen die alle hin? Andererseits handelt es sich insgesamt um Paprika, Chili, Auberginen, Physalis und Tomatillo. Dann geht das eigentlich wieder. ;-)

Ich stell Euch mal kurz meine Sorten vor, die ich dieses Jahr anbaue, teilweise erprobt und manche neue Sorte:

Auberginen:
  • Aubergine Rotanda Bianca: Große, weiße Aubergine, mit je nach Sonneneinstrahlung lila Flecken. Letzten Sommer der absolute Hit! Hoffen wir, dass es sich im kommenden Sommer wiederholt. =)
  • Aubergine Dourga: Komplett weiß, eher kleinere Frucht. Hat letztes Jahr auch sehr gut getragen.
  • Aubergine Violett lunga: Eine Sorte wie man sie aus dem Supermarkt kenn, länglich und lila. Hat letztes Jahr auch gut getragen.
  • Mini-Aubergine: Ich habe lange nach einer Mini-Sorte gesucht. Ja, absichtlich! Ich habe ein ganz tolles Einmach-Buch, in dem unter anderem Rezepte sind, wie man ganze, unzerteilte, teilweise gefüllte Auberginen einlegt. Die lesen sich so lecker, dass ich es unbedingt ausprobieren muss. Alle meine bisherigen Sorten sind zu groß, um sie komplett in Gläser zu bekommen.
Chili:
  • Sibirischer Hauspaprika: Sorte, der leichte Kälte und Wind gar nichts ausmachen und übervoll mit kleinen, scharfen Früchten hängt. Schärfegrad 7-8 von 10. Sogar fast kahlfraß von Schnecken konnte die Pflanze nicht am wachsen hindern!
  • Piri Piri: Zum ersten Mal dabei. Steht eigentlich schon lange auf meiner Wunschliste. Schärfegrad 9 von 10.
  • Piment d'Espelette: Absolutes MUSS! Schärfegrad 4 von 10. Dazu ein sehr guter Eigengeschmack! Gefüllt gegrillt oder getrocknet als Gewürz! Herrlich!
  • Hot Portugal: Schärfegrad 6. Letztes Jahr zum ersten Mal ausprobiert mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Die Früchte aus dem Gewächshaus waren sehr scharf und kaum pur essbar. Eine Pflanze stand in einem Eimer an der warmen Hauswand und die Früchte waren sehr mild und aromatisch.
  • Jalapenos: Für mich auch ein MUSS. Gefüllt sowas von lecker! Jalapeno scheint es in einigen Schärfegraden zu geben. Ich vermute mal, meine haben etwa 4-5 von 10.
Paprika:
  • Topgirl: Vor Jahren mal ohne zu überlegen spontan gekauft und Glück damit gehabt. Nach rot abreifende, dickfleischige, süße Paprika.
  • Mini-Paprika Orange: Der genaue Name dieser Sorte ging leider verloren. Die Pflanze bildet viele, eher kleinere, längliche, nach orange abreifende Früchte, die sehr lecker schmecken.
  • Sweet Chocolate: Letztes Jahr zum ersten Mal angebaut. Absolut überzeugend! Nach dunkelbraun abreifend, süß und lecker.
  • Bunte Zwerge: Wird zum ersten Mal angebaut. Vielversprechende Sorte von Dreschflegel. Bin mal auf die Farben gespannt.
  • Frühzauber: Hier hat mich die frühe Ernte gereizt. Mal schauen, ob das klappt.
  • Corno di Torro: Die Früchte werden recht lang und reifen gelb ab. Schmecken sehr gut.
  • Sweet Banana: Ich fand die Früchte letzten Sommer nicht sehr überzeugend. Da ich aber noch Saatgut habe, geb ich ihr nochmal eine Chance. =)
Physalis:
Um welche Sorte es sich genau handelt, weiß ich nicht. Vor Jahren hatte ich mir mal eine Pflanze gekauft, die Früchte waren lecker, ich hab Samen getrocknet und säe sie jedes Jahr wieder aus.

Tomatillo:
"Purple" Letztes Jahr zum ersten Mal angebaut. Die Pflanze verhielt sich etwas merkwürdig, viel ernten konnte ich nicht. Die Früchte waren aber lecker und sehr hübsch. Statt sie in einem Eimer an der Wand zu ziehen, werden ich die Pflanzen im kommenden Sommer mal ins Beet pflanzen.

Letztes Jahr hatte ich auch noch "Erdkirschen", nah verwandt mit Physalis und Tomatillo. Hat auch ein Schirmchen. Der Geschmack wird oft als Ananasähnlich beschrieben. Der Ertrag war sehr gut, mir haben die Früchte aber leider so gar nicht geschmeckt, daher wird sie dieses Jahr ausgelassen. =)


Nun heißt es sich in Geduld zu üben, wir wissen ja: Chili und Paprika brauchen eine ganze Weile bis sie keimen. =)

Freitag, 7. Februar 2014

We're back!

Wir sind zurück! =)
Gestern Mittag sind wir mit 3 Stunden Verspätung gut in Basel gelandet.
Den restlichen Tag haben wir recht einfach geschafft wach zu bleiben, zu Hause gleich mal die Waschmaschine laufen gelassen und die Kaninchen in den sonnigen Garten gelassen. 
Wir sind dann doch recht früh ins Bett und haben sagenhafte 14 Stunden geschlafen. Somit dürften wir dem Jetlag ein Schnippchen geschlagen haben. =)

Ich habe heute gleich mit der Aussaat von Paprika, Chili, Physalis und Auberginen begonnen. Dazu morgen aber mehr. ;-)

Ansonsten bin ich dabei Bilder zu sortieren, in den nächsten Tagen startet dann ein kleiner Urlaubs-Bericht.

Was mir zu Costa Rica ansonsten grad so durch den Kopf schwirrt:


  • Das erst Mal seit einigen Jahren wieder Süßkartoffel und so richtig guten Maniok gegessen!
  • Ungeplant und spontan zu reisen ist einfach nach wie vor am allerschönsten!
  • Man kann mit einem 9kg schweren Rucksack gut einige Kilometer gehen, auch bei 30°C.
  • Nie wieder Transfer in den USA.
  • Viele, viele Tiere ausserhalb von Nationalparks gesehen, wie Faultiere, diverse Affen, Krokodile, Schlangen, wunderschöne Schmetterlinge, Hörnchen, ...
  • die Einheimischen sind unglaublich nett und hilfsbereit ohne sich aufzudrängen.
  • Ein für Lateinamerika unglaublich pünktliches Land.
  • In mehreren Arten von Wäldern gewesen, wie Nebelwald, tropischem wie auch nichttropischem Regenwald.
  • Baden im Meer ist fast überall nicht ungefährlich wegen der Rückströmung.
  • Die Kühe haben Schlappohren! =D
  • Kaffee ist total interessant!
  • Kakao ebenso.
  • Da es nicht all zu viele Strassen gibt, fährt man einige Strecken immer wieder, gefühlt im Zickzack, je nach dem wohin man möchte.
  • Das erste Mal "Platano" (=Kochbanane) gegessen.
  • Insgesamt sehr viel Obst gegessen, wie Mango, Papaya, Bananen, Avocado, ... (Nun werden mir die Mango's hier vorerst leider mal wieder nicht mehr schmecken. =(
  • Hab meinen ersten Horchata (de Arroz) getrunken. Landestypisches Reisgetränk mit Nüssen und/oder Zimt. Lecker!
  • Allgemein werden überall frische Fruchtsäfte getrunken.
  • Man kommt mit Englisch weiter als ich gedacht hätte, ein paar Worte Spanisch sind trotz dem sehr praktisch.
  • Die Karibikküste hat ein völlig anderes Flair als der Rest des Landes, durch die schwarze Bevölkerung.

Mittwoch, 22. Januar 2014

Wir sind dann mal weg...


Wenn ihr das lest, sitzt ich schon eine Weile im Flieger.

Wir haben mal wieder unsere Rucksäcke gepackt und erkunden Costa Rica.
Geplant haben wir nichts, bis auf die erste Nacht, da wir sehr spät ankommen und dann nicht noch auf die Suche nach einem Bett gehen wollen.

Grob angedacht haben wir am folgenden Tag gleich San José, die Hauptstadt, zu verlassen. Vielleicht in Richtung Westen. Vielleicht...

Wir werden uns einfach treiben lassen, schauen wo es uns gefällt und die Zeit genießen.

Das bedeutet auch, dass es hier in nächster Zeit absolut ruhig werden wird.
Wenn wir zurück sind, werde ich berichten und hoffentlich viele schöne Fotos und Erlebnisse mitbringen. =)

Macht's gut.
Sarah =)

Dienstag, 21. Januar 2014

Mohnquiche

"Sie" machte mich mit ihrer Buchvorstellung "Die Welt der heimischen Öle" neugierig. 
Da ich seit kurzem ein Fläschchen Mohnöl mein Eigen nenne und entdeckte, dass Mohn in diesem Buch ein eigenes Kapitel mit Rezepten hat, musste ich einfach mal rein schauen. Denn so wirklich eine Ahnung, was ich mit meinem Mohnöl so alles anstellen kann, hatte ich nicht. 
Sofort ins Auge stach mir diese Mohnquiche.

Das Ergebnis war sehr lecker, wobei ich das nächste Mal doch ein paar Dinge ändern würde. 
Zum einen wurde der Hefeteig nicht wirklich wie er werden sollte. Eigentlich hatte ich bisher nie Probleme mit Hefeteig. Meiner bescheidenen Meinung nach braucht er mehr Wasser. Selbst 4 EL statt 3EL waren zu wenig. ;-)
Vom Mohnöl im Teig konnte ich leider nichts schmecken. Vielleicht müsste man einen Vergleich mit einem anderen oder neutralen Öl machen, ansonsten wäre es leider eine Verschwendung des kostbaren Öl. 
Dann hatte ich die Menge des Katenschinkens halbiert, völlig in Ordnung. Die Frischkäse/Creme Fraiche-Masse würde ich etwas (wirklich nur etwas) erhöhen, bzw. vielleicht mit Saurer Sahne/Milch/Sahne strecken. Das nächste Mal würde ich zusätzlich die Menge vom Speck halbieren, dann sollte es für mich perfekt sein.

Irgendwie liest sich das nun doch recht negativ. =D Soll es aber gar nicht. M fand die Mengen an Schinken und Speck super, mir war es einfach zu viel. Ich mag aber allgemein Speck nur in geringen Mengen. 
Ich kann mir diese Quiche sehr gut zu ganz kleinen Stückchen geschnitten, auf einem Häppchen-Buffet vorstellen. Oder als Abendessen, für allerdings mehr als 4 Personen, dazu einen frischen und knackigen Salat.
Kalt am nächsten Tag schmeckt sie auch sehr lecker.

Hier sehr ihr das Originalrezept. In Klammern dahinter, meine Änderungen und Empfehlungen. Einige Zutaten hatte ich ersetzt, bzw. meinen Vorräten angepasst.


Mohnquiche

200g Mehl
½ Würfel frische Hefe
½ TL Zucker
3EL lauwarmes Wasser (mehr Wasser, kann je nach Mehl variieren)
2EL Milch
1 Eigelb
2EL Mohnöl (es muss nicht Mohn sein)
1TL Salz

1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 EL hocherhitzbares Öl
250g gewürfelter Katenschinken (120g)
200g Frischkäse
200g Creme Fraiche
1EL getrockneter Majoran/wilder Dost
1 Prise Salz (bloß nicht, Katenschinken ist salzig genug, lieber eine Prise Pfeffer)
100g gemahlener Graumohn (Im Schrank schlummerte Blaumohn)
100g durchwachsener Speck in dünnen Scheiben (Die Hälfte reicht völlig)
200g Cocktailtomaten (getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten)
1 Bund Schnittlauch (weg gelassen, wächst noch nicht in ausreichender Menge)
10 Scheiben Ziegenkäserolle (im Kühlschrank war noch Mozzarella)

2 EL Butter
etwas Mehl

Mehl in eine Schüssel füllen, in die Mitte eine Kuhle drücken und Hefe hineinbröseln. Zucker und lauwarmes Wasser darübergeben und verrühren, bis die Hefe sich aufgelöst hat. Milch, Eigelb, Öl und Salz zufügen. Miteinander zu einem locker-geschmeidigen Teig verkneten.
Den Teig in eine Schüssel legen und abgedeckt an einem warmen Platz gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat. 
Zwischenzeitlich für den Belag Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und würfeln. 
Eine hohe Bratpfanne erhitzen, dann Öl hineingeben. Zunächst Ziewbel- und Knoblauchwürfel etwas andünsten, danach den gewürfelten Katenschinken anbraten. Zum Abkühlen beiseite stellen.
Frischkäse und Creme Fraiche vermengen und homogen verrühren. Zerriebenen Majoran sowie Salz(besser Pfeffer) dazugeben und mit dem Mohn unterheben. Zum Schluss die Schinken-Zwiebel-Knoblauch-Masse unterheben.
Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Eine Quiche-Form einfetten und mit Mehl ausstreuen. Den Hefeteig ausrollen und hineinlegen, dabei den Rand von einigen Zentimetern hochziehen.
Die Frischkäse-Mohn-Masse auf dem Teig verteilen, die Speckscheiben gleichmäßig darauf legen und die Form für 35 Minuten in den Backofen schieben.
Zwischenzeitlich die Cocktailtomaten waschen und halbieren. Den Schnittlach ebenfalls waschen und danach in Röllchen schneiden. 
Die Quiche nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen, Tomatenhälften sowie Ziegenkäsescheiben zuoberst verteilen und Schnittlauch darüberstreuen. Für weitere 5 Minuten in den Backofen schieben.
Zur Mohnquiche mundet ein knackig-frischer Blatt- oder Rohkostsalat.

Montag, 20. Januar 2014

12tel Blick Januar '14

Im vergangenen Jahr hab ich in ein paar wenigen Blogs ganz gespannt dieses Projekt verfolgt. Zum Ende des Jahres hab ich mich dann gefragt, wer denn dahinter steckt und landete bei Tabea

Als ich vor ein paar Tagen las, dass es dieses Jahr weitergeht, war für mich sofort klar, dass ich teilnehmen werde. 

Kurze Erklärung dazu:
Man sucht sich ein "Motiv" und macht jeden Monat ein Bild davon. 
Genauere Erklärungen gibt es hier dazu.

Für mich war ohne nachzudenken klar, dass das "Motiv" irgendwo und irgendwas draußen ist. Den Verlauf der Jahreszeiten stell ich mir sehr spannend vor. 

Mich zu entscheiden was mein "Motiv" draußen sein sollte, fiel mir allerdings nicht leicht. 
Nun wurde es ein kleiner Einblick in den Garten. Sozusagen der erst Blick wenn ich zur Haustür rauskomme. 
Dieser Blick umfasst die Kräuterschnecke mit dem wirklich kleinen Beet dahinter. Den Nektarinenbaum und die Himbeeren von denen momentan natürlich nichts zu sehen ist. Im Hintergrund steht das vorübergehend stark verkleinerte Kaninchengehege und ein Apfelbaum. 

Ich weiß noch nicht so recht, ob ich mit der Wahl ganz glücklich bin. Wobei, wenn ich darüber nachdenke... völlig in Ordnung. Ich bin vor allem gespannt, ob ich es schaffen werde, den Ausschnitt immer in etwa gleich fest zu halten ohne zu sehr nach links, rechts, oben oder unten zu verrutschen.



Den Kräutern in der Schnecke scheint es sehr gut zu gehen. Thymian und Bohnenkraut sehen gut aus. Salbei und Currykraut sehen dank des milden Winters nach wie vor sehr gut aus. Der Eukalyptus sieht gut aus und der Rosmarin liegt unter einem schützenden Vlies. Davor steht noch einiges an Petersilie, der Schnittlauch schaut auch schon ganz grün aus dem Boden. Dazwischen überall Knoblauch. 
Der Nektarinenbaum links im Bild mit dem weißen Stamm sollte demnächst noch ein klein wenig geschnitten werden.

Das Bild hab ich gestern geschossen, als die Sonne beschloss, sich für einen kurzen Moment zu zeigen.

Sonntag, 19. Januar 2014

Topinambur-Kartoffel-Suppe mit Senf-Croûtons

Den größten Teil meiner Topinambur-Ernte vom letzten Sonntag hatte ich eingefroren. Einen kleinen Teil hatten wir gleich gegessen und ein noch kleinerer Teil wartete im Kühlschrank auf Verwertung. 
Da eigentlich gerade winterliche Temperaturen herrschen sollten, gab es Suppe.
Letztes Mal diese hier mit Kürbiskernöl als i-Tüpfelchen, dieses Mal mit sehr empfehlenswerten Senf-Croûtons.
Das Rezept hab ich im Kuriositätenladen entdeckt. Steph hat das Rezept vor knapp 4 Jahren gebloggt!

Das Rezept hab ich meinen Vorräten angepasst. Die "seltsame" Farbe der Suppe kommt übrigens von meinen roten Kartoffeln (Rote Emmalie). Für die Croûtons kann man übrigens genau so gut Fladen-, Roggen-, Toastbrot, Baguette, Ciabatta,... verwenden.

Diese Variante mit Senf-Croûtons wird auf jeden Fall wieder geben. Sehr, sehr lecker!


Topinambur-Kartoffel-Suppe mit Senf-Croûtons

2 Portionen
350g Topinambur 
150g Kartoffeln  
Olivenöl
Butter 
1 kleine Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehen 
500ml Gemüsebrühe
Salz
Pfeffer 
2EL Crème Fraîche
2 Brötchen  
30g Rapsöl
2EL grober Senf 
Salz
Pfeffer

Den Topinambur und die Kartoffeln waschen, schälen uns grob in Würfel schneiden.
Zwiebel und Knoblauch schälten und klein schneiden.
Olivenöl in einen Topf geben und erhitzen. Die Butter darin schmelzen.
Zwiebel und Knoblauch zugeben, anschwitzen. Anschließend Topinambur und Kartoffeln zugeben. 10 Minuten dünsten.
Mit Gemüsebrühe ablöschen, einmal aufkochen und etwa 30 Minuten köcheln lassen. 
Öl und Senf in einer Schüssel verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen.
Für die Croûtons die Brötchen in Würfel schneiden und in die Schüssel geben. 
Alles gut durchmischen, damit die Würfel gleichmäßig überzogen sind. 
Auf einem Backblech verteilen und bei 180°C im Backofen backen, bis die Croûtons gleichmäßig gebräunt sind, gelegentlich wenden.
Mit dem Pürierstab Topinambur und Kartoffeln pürieren. Crème Fraîche dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Die Suppe mit den Croûtons garniert servieren.