Montag, 21. Juli 2014

Zitronige Spaghetti mit Rucola und Parmesan

Bei diesem wunderbaren Sommerwetter mag man meistens eher weniger kochen und lieber Kühles genießen.
Für diese leckeren, zwar warmen, aber zitronig erfrischenden Spaghetti stellt man sich gerne an den Herd. Versprochen! =)

Seit letztem Jahr gibt es das bei uns immer wieder, mal mit mehr, mal mit weniger Rucola.


Zitronige Spaghetti mit Rucola und Parmesan

2 Portionen
250g Spaghetti
1 Zitrone
200ml Sahne
Salz
Pfeffer
½ Bund Rucola
Parmesan

Spaghetti in Salzwasser bissfest garen. 
Die Zitrone heiß abwaschen und abtrocknen. Die Schale in dünnen Streifen abschälen, ohne der weißen Innenhaut.
Nun die restliche Schale komplett abschälen und die Zitrone filetieren. Bei Youtube gibt's nette Videos dazu. ZumBeispiel hier.
Die Sahne mit der Zitronenschale in einen kleinen Topf geben und etwa 5 Minuten einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend die Zitronenfilets in die Soße geben und ziehen lassen.
Die Spaghetti abgießen, Soße zugeben, gut vermischen.
Rucola halbieren oder dritteln.
Die Spaghetti auf Tellern anrichten, mit Rucola garnieren und mit frisch geriebenem Parmesan nach Geschmack bestreuen.



Sonntag, 20. Juli 2014

12tel Blick Juli '14

Es ist wieder Zeit für den 12'tel Blick. 
Hier entlang geht es zu all den anderen Juli-Bildern und hier zur Erklärung des Projekts.

Gestern morgen im Licht der aufgehenden Sonne geschossen.
Das Licht am frühen Morgen mag ich besonders gern! Alles ist noch so still und friedlich. Die Natur wacht langsam auf scheint es einem, bei genauerem Hinsehen aber, fällt auf, dass vor allem Bienen und Hummeln schon mehr als wach und fleissig sind. 

Vor der Kräuterschnecke steht noch eine Knoblauchpflanze. Diese lass ich blühen, um Brutzwiebeln ernten und anschließend pflanzen zu können. Daraus lässt sich dann übernächsten Sommer Knoblauch ernten.
Blühende Sonnenblumen wird an dieser Stelle dieses Jahr leider keine zu sehen geben. Als es letztens eine Woche lang regnete, haben sich die Schnecken darüber her gemacht. Sehr schade.
Die Melisse rechts vor der Schnecke ist nun ein sehr breiter, blühender Busch, für den sich bisher "nur" die Hummeln interessieren.
Die zwei Königskerzen vor der Melisse die letzten Monat kurz vor dem Aufblühen waren, sind leider gar nicht zum blühen gekommen. Da war wohl irgendein Schädling drin. Die Kerzen sind schwarzgrau geworden.  Viel macht das nichts, denn im ganzen Garten verteilt blühen Königskerzen, um die sich Hummeln als auch Bienen jeden Morgen streiten. =)



Was inzwischen recht groß geworden ist, ist der Eukalyptus in der Mitte der Kräuterschnecke, da lassen sich auch gern mal die Spatzen drauf nieder. 
Eigentlich schade dass man die einzelnen Pflanzen in der Schnecke aus dieser Perspektive nur schlecht erkennen kann. Das Currykraut blüht, ebenso das Bohnenkraut, der Lavendel, vereinzelt Salbei und Thymian.

Ganz am Bildrand recht sieht man den wuchernden Topinambur. Da freu ich mich schon auf die Blüte!

Wie man sehen kann, geht es nach wie vor nicht wirklich vorwärts mit unserer Baustelle. Die blau abgedeckte Werkbank steht noch immer im Hof. Davor haben sich aber die schönen Blätter der Pfälzer Feige geschoben. Die wächst echt gut. Links oben im Bild steht der Nektarinenbaum. Man kann sogar vereinzelt knallrote Früchte leuchten sehen. Viele haben wir schon geerntet und gegessen. Der Ertrag ist dieses Jahr echt genial! Nach dem zweiten Austrieb sieht man inzwischen auch kaum noch was von der Kräuselkrankheit. 

Was man im Bild grad gar nicht erkennen kann: Wir mussten unseren kleinen Apfelbaum stützen. In der Mitte im Bild oben. Mir kam der Anblick letztens etwas merkwürdig vor. Nach einigem rätseln kam ich darauf, dass er nach hinten gekippt ist. In der Regenwoche hatten wir ordentliche Stürme. Das ist ihm wohl nicht gut bekommen.

Zum Vergleich hab ich Euch eine Collage der letzten Monate gemacht. Da sieht man auf einen Blick was sich verändert hat: 
Einfach drauf klicken, dann wird die Collage größer.

Samstag, 19. Juli 2014

Gegrillte Auberginen

Zur warmen Jahreszeit würden wir als am liebsten jeden Tag grillen. 
Natürlich nicht nur Fleisch, Würstchen und co.
Man kann so vieles auf den Grill schmeißen!
Meistens lauf ich einmal durch den Garten und schau was sich grad ernten lässt.
Die besonders leckeren Dinge möchte ich Euch nach und nach vorstellen.

Letztes Jahr hatte ich schon gegrillte und mit Thymian-Mascarpone gefüllte Steinchampignons gepostet. Ja, die Pilze waren tatsächlich aus eigenem Anbau. Zwar nicht aus dem Garten, aber man kann das in so Kisten bestellen. Funktioniert wunderbar! =)

Gestern hab ich mir im Garten dann mehrere reife Auberginen geschnappt. 
Eine herrlich leckere Beilage! =)

Gegrillte Auberginen

Auberginen
Salz
Olivenöl
Pfeffer
Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Majoran,...

Die Auberginen längs oder quer in Scheiben oder Streifen schneiden und ordentlich salzen. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
Die Auberginen abtupfen, auf den heißen Grill legen und beide Seiten mehrere Minuten grillen. Auf einem Teller anrichten, mit einem geschmacksintensiven Olivenöl beträufeln, pfeffern, bei Bedarf salzen und mit Kräutern bestreuen.

Freitag, 18. Juli 2014

Grüner Eistee mit Limette und Minze


Nachdem seit einigen Tagen der Sommer wieder ausgebrochen ist und täglich herrliche Temperaturen herrschen, braucht es etwas Kühles zu trinken.
Wie praktisch dass es zu diesem Thema gerade erst ein Blog Event gab.
Leider hab ich selbst nicht mit gemacht, aber die Zusammenfassung genauer angeschaut und die eine oder andere Idee abgespeichert.

Heute hab ich ganz spontan den "Grünen Eistee mit Limette und Minze" von hier leicht verändert gemacht. Sehr, sehr lecker und erfrischend. Den wird es sicher häufiger mal geben, denn auch M war ganz begeistert.

Grüner Eistee mit Limette und Minze

für ca. 1l
800ml Wasser
3TL grüner Tee
4-5 Stiele frische Minze
3 Limetten
100ml Wasser
5EL Rohrzucker
Eiswürfel

Die 800ml Wasser aufkochen und auf etwa 70°C abkühlen lassen. Das dauert 10 bis 15 Minuten bei einem Wasserkocher mit geöffnetem Deckel. In dieser Zeit den grünen Tee in eine Kanne geben. Das 70°C heiße Wasser darüber gießen und 3 Minuten ziehen lassen. Die Minze in eine Kanne oder sonstiges Gefäß geben. Den grünen Tee durch ein Sieb zur Minze gießen.
Von 2,5 Limtten den Saft auspressen. Das sollten etwa 100ml ergeben. Diese zusammen mit 100ml Wasser und dem Rohrzucker aufkochen und zum grünen Tee geben. Die restliche halbe Limette in dünne Scheiben schneiden und zugeben. Das Ganze nun gut abkühlen lassen, anschließend im Kühlschrank weiter kühlen.
Vor dem Trinken Eiswürfel zugeben und genießen.

Sonntag, 13. Juli 2014

Kokos-Baiser-Törtchen mit Johannisbeeren


Ich war mal wieder auf der Suche nach Verwertungsmöglichkeiten für meine Johannisbeeren. Dabei stieß ich auf lecker.de auf Baiser-Törtchen. Da in der Gefriertruhe noch so einige Eiweiße schlummern, sich das Ganze sehr gut vorbereiten lässt und wir mal wieder Besuch erwarteten war es gar keine Frage was es geben würde.
Am Abend zuvor holte ich das eingefrorene Eiweiss aus der Gefriertruhe und ließ es über Nacht auftauen.
Am nächsten Morgen hab ich die Baiser's gebacken und abends kurz vor dem Servieren die Johannisbeeren mit Zucker gemischt und auf den Baiser's verteilt.

Schnell gemachtes, leckeres Dessert, dass auch noch interessant und schön aussieht! =)


Kokos-Baiser-Törtchen mit Johannisbeeren

9 Törtchen
4 Eiweiß
200g Zucker
1 Prise Salz
100g Kokosraspel
375g rote Johannisbeeren
Melissenblätter zum Verzieren

Das Eiweiß steif schlagen. 150g Zucker und die Prise Salz unter weiterem Schlagen nach und nach einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis der Zucker ganz gelöst ist. Kokosraspel unterheben und mit einem Esslöffel 9 Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. In jedes Häufchen mit einem Löffel eine Mulde drücken. Im auf 150°C Umluft vorgeheizten Backofen 30-40 Minuten backen. Baisertörtchen auf dem Backblech auskühlen und nachtrocknen lassen. Johannisbeeren mit Hilfe einer Gabel von den Rispen streifen und mit den restlichen 50g Zucker mischen, ziehen lassen und kurz vor dem Servieren in die Törtchen verteilen. Auf einer Tortenplatte anrichten und mit einem Blatt Melisse verziert sofort servieren.

Mittwoch, 9. Juli 2014

Zucchini–Quiche


In letzter Zeit ist es eher ruhig hier. Im Garten lässt sich durch den Dauerregen nichts tun, gekocht haben wir auch seltenst, da wir viel eingeladen und unterwegs waren die letzten Tage. Zwei Festivals, eine Taufe, ein gemütliches Essen mit der Sport-Gruppe, ein leckeres Essen mit Arbeitskollegen,...

Heute hatte ich eigentlich geplant eine Pak Choi-Quiche zu machen. Wer sich an diese Bilder erinnert, kann sich vielleicht vorstellen, wie ich mich auf den leckeren Pak Choi gefreut habe. Als ich im strömenden Regen zum Hochbeet kam, musste ich feststellen, dass ein Teil nun beschlossen hat zu blühen und der andere Teil von Schnecken gefressen wurde. Kaum ein noch verwertbares Blatt. =( So schade!

Was nun? Ich schaute mich um, wollte schon Auberginen ernten, als ich eine große kugelige Zucchini entdeckte.
Das Rezept hab ich nur leicht umgeändert. Eine sehr leckere und sommerliche Quiche wurde daraus. Yummie!


Zucchini–Quiche

250g Weizenmehl
125g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
4EL Milch
etwas Sonnenblumenöl für die Form
Mehl für die Form
1 große runde Zucchini
2 Eier
150ml Sahne
200g Magerquark
Salz
Pfeffer
Thymian
Rosmarin
einige wenige Lavendelblüten

Aus Mehl, kalter Butter, Ei, Salz, Zucker und Milch einen Mürbteig kneten.
Die Quiche-Form mit Sonnenblumenöl auspinseln und mit Mehl einstäuben. Den Mürbteig auf dem Boden verteilen, mit den Fingern breit drücken und den Rand nicht vergessen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Zucchini in sehr dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten anbraten.
Die Zucchinischeiben auf dem Teig verteilen.
Die Eier mit der Sahne und dem Magerquark verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rosmarin, Thymian und Lavendelblüten nach Geschmack zugeben. Den Lavendel vorsichtig dosieren. Er schmeckt intensiv, man braucht wirklich nicht viel. Die Masse auf den Zucchini verteilen.
Die Quiche im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen backen, bis die Masse stockt und bräunt. Das hat bei mir knapp 1 Stunde gebraucht.

Mittwoch, 2. Juli 2014

Garten Ende Juni '14

Ich bin etwas später dran als sonst, aber mit gutem Grund. Ich hab gewartet bis meine Kamera aus der Reparatur wieder da war. Die Bilder werden einfach viel, viel besser als mit dem Handy.

Schaut Euch vielleicht nochmal die Bilder vom Mai an. Ich finde in diesem einen Monat hat sich unglaublich viel getan. Alles wächst und gedeiht, sehr viel lässt sich schon ernten: Mangold, Mairüben, Pak Choi, Salat, Paprika, Gurken, Erbsen, Zuckerschoten, Zucchini, Gartenmelde, Gemüsemalve, Rucola, Johannisbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren, Blaubeeren, Frühlingszwiebeln, Zwiebeln, Knoblauch, ...

Die Tomaten tragen inzwischen alle Früchte. Leider hab ich auch schon die eine oder andere mit Blütenendfäule entdeckt. Dazu muss ich dieses Jahr glaub nochmal was schreiben. Die Paprika wachsen dieses Jahr erstaunlich schnell und hoch. Sie stehen den Tomaten in nichts nach und hängen über und über voll mit Paprika. Zwei Mini-Sorte hatte sogar schon die ersten reifen Früchte.

Von oben links im Uhrzeigersinn: Schwarze Russische, Reisetomate, Indigo Rose, Ochsenherz Orange und Stripped Turkish.

Von oben links im Uhrzeigersinn: Kleine Zwerge, Russischer Hauspaprika, Frühzauber, Chocolate, Topgirl, Piment d'Espelette.

Das hier ist übrigens die komplette Pflanze vom Russischen Hauspaprika. Der reinste Busch, innen Massen an Chilis. Diesem Chili kann nichts was anhaben. Letztes Jahr zwei Mal von Schnecken kahl gefressen, hatte ich trotzdem eine Riesenernte!

Dieses Gebüsch besteht aus 2 Tomatillo-Pflanzen, die inzwischen die Petersilie überwuchert haben. In jeder Gabelung hängt ein Lampion, zum Teil schon gut gefüllt, die ersten trocknen. Nun weiß ich auch, warum das letztes Jahr nichts wurde. Eine Pflanze allein geht einfach nicht, es müssen mindestens zwei sein.

Ein Bilck ins Gewächshaus. Die Auberginen blühen alle und tragen Früchte. Ganz hinten im Eck wächst eine Melonen-Pflanze. Blüht inzwischen auch, mal schauen ob was draus wird.

4 Auberginen!

Die Kürbisse legen momentan täglich 20cm zu. Mit Hilfe von Gittern leite ich die Pflanzen dieses Jahr auf das Gewächshaus.

Gurken zu finden ist bei meiner Konstruktion etwas schwierig. Das sollte aber besser werden, sobald die Ranken weiter oben blühen. Salatgurken, als auch Einlegegurken lassen sich schon ernten. Die Inkagurke will bisher nur wachsen.

Manche Leute pflanzen Blumen in Kästen. Ich sähe Frühlingszwiebeln.

Blühendes gibt es auch zu sehen, wie z.B. Clematis und Königskerzen. Kann mir jemand zufällig sagen, was das im rechten Bild ist? Ich habs mal wachsen lassen und finde es blüht ganz nett. Konnte es bisher mit meinen Bestimmungsbüchern nicht identifizieren.

Ringelblumen nicht zu vergessen...

...ebenso die von den Bienen und Hummeln geliebte Passionsblume.

In den Hochbeeten gibt es Salat, Mangold, Fenchel, Futterrüben, Brokkoli, Mairüben und Pak Choi.

Hier einmal alter und junger Apfel-, sowie Zwetschgenbaum.

Diverse Beeren, von oben links im Uhrzeigersinn: Stachelbeeren, Sommerhimbeeren, weiße Johannisbeeren, eine später Sorte rote Johannisbeeren, Brombeeren, Apfelbeeren, Blaubeeren.

Von oben links im Uhrzeigersinn: Aprikose die am Reifen sind, Pfirsiche, Zwetschgen, Pepino (ob die was wird?), Birne und Nektarinen.

Das Kartoffelbeet mit Roter Gartenmelde zwischen den Reihen.

Nun zum größten Beet. Aus der Ferne sieht das gar nicht so wild aus, ich geh es aber mal Stück für Stück durch:

Neben dem Rhabarber wachsen Blühfenchel und Schwarzkümmel.

Dann kommen abwechselnd Reihen mit Wurzelpetersilie, Zwiebeln und eine späte Sorte Karotten. Dann wieder Zwiebeln.

In der nächsten Reihe stehen 3 Zucchini-Pflanzen.

Hier wird es nun chaotischer. Vorne wachsen abwechselnd Buschbohnen und Rote Beete. Dahinter sind Bohnenstangen mit verschiedenen Sorten. Zwischen den Stangen wachsen Brokkoli und in der Mitte Salate und Radieschen.

Das hier nennt sich Gemüsemalve. Bisher hatten wir das eine oder andere Blatt mit im Salat Kann man aber auch wie Spinat essen.

Hier kann man kaum noch was erkennen. Die Kapuzinerkresse wuchert alles zu! Dazwischen sind Jaltomaten und 4 Physalis-Pflanzen und eigentlich noch eine Reihe mit Chicoree-Pflanzen. Ich muss die Kapuzinerkresse etwas zurück stutzen. Ganz links waren meine Erbsen und Zuckerschoten. Die waren inzwischen von Maden(?!) befallen. Ich hab sie entsorgt und nochmal Erbsen ausgesät. Daneben noch Fenchel gesetzt, den man hier aber noch nicht sehen kann.

Ein Blick zwischen die Bohnenstangen. Man sieht einen Brokkoli und wenn man gute Augen hat den einen oder anderen Salat.

Die Kräuterschnecke mit Steckschalotte und Zwiebeln, dazwischen Rote Beete.

Topinambur.