- Auf'm SWR lief eine nette Doku über Basel -> hier entlang.
- In unserem Garten sind zu den Bienen viele, viele Hummeln unterwegs. Mich interessiert immer was für Arten das sind. Dazu findet man hier interessante Informationen.
- Beim Kräuterfraala ging es kürzlich um die Schuppenwurz. Sehr interessant! Hab ich, vermutlich, noch nie gesehen.
- Lena berichtet bei kleinerdrei über ihren Einsatz mit einer Nichtregierungsorganisation in Sierra Leon. Sehr interessante Einblicke in eines der ärmsten Länder dieser Erde!
- Mal wieder ein ganz spannender Artikel über Bienen und ihre Kommunikation im Bienenvolk. Und auch innerhalb eines Schwarms. Sehr interessant!
- Beim Spiegel gibt es grad einen lustigen Dialekt-Test. Der Test spuckt einem dann aus, aus welcher Ecke Deutschlands der Dialekt kommt. Bei mir hat es immerhin den richtigen Landkreis ausgespuckt! =D
- Nach dem heimischen Superfood Bärlauch geht es nun um die Heidelbeere.
Freitag, 12. Juni 2015
lesenswert 6/15
Dienstag, 9. Juni 2015
Chili con Dinkel
Auf diese Idee bin ich bei der Markgräflerin gestoßen.
Da wir sehr gerne und häufiger mal Chili con carne essen, musste ich es gleich ausprobieren. Schon lange will ich eigentlich auch mal die Version mit roten Linsen versuchen, mal schauen, wann es dazu kommt.
Die Version mit Dinkel hat uns gut geschmeckt. Der Dinkel bleibt natürlich viel bissfester als die übliche Version mit Hackfleisch. Zudem empfand ich es als viel, viel sättigender.
1 große Tasse Dinkelkörner
2 große Tassen Wasser
Salz
1 Zwiebel
Chilis, Sorte und Anzahl nach Geschmack
Öl
1 kleine Dose Tomatenmark
1 Glas Tomatensoße
1 Glas Mais
1 Portion Chilibohnen
Salz
Pfeffer
Kräuter nach Geschmack (Oregano, Majoran, Thymian,...)
Wer mach Creme Fraiche oder Saure Sahne
Den Dinkel in ein Sieb geben und unter Wasser abspülen. Anschließend in einen Topf geben, Wasser und Salz zugeben, aufkochen und in 20 Minuten gar köcheln lassen. Am besten richtet man sich nach der auf der Packung angegeben Zeit. Es gibt je nach Dinkel unterschiedliche Kochzeiten.
Wenn die Zeit um ist, den Dinkel im Sieb abtropfen lassen.
Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Chilis in dünne Ringe schneiden. Wir haben eine Habanero, eine Chayenne Long Slim und einen Sibirischer Hauspaprika verwendet. Das wird ordentlich scharf, wir mögen es aber gern. Daher sollte jeder seinem eigenem Schärfeempfinden nach würzen.
Etwas Öl in einen Topf geben, Zwiebel und Chili andünsten. Die Dinkelkörner zugeben, kurz mit anschwitzen. Das Tomatenmark zugeben und gut vermischen. Mit dem Glas Tomatensoße "ablöschen". Abgetropften Mais und die Bohnen zugeben. Falls die Konsistenz zu wenig flüssig ist, auch den Sud der Chilibohnen zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
Auf Tellern anrichten, wer mag gibt noch einen Klecks Saure Sahne oder Creme Fraiche darauf. Ich persönlich mag das bei schärferen Gerichten ganz gern.
Da wir sehr gerne und häufiger mal Chili con carne essen, musste ich es gleich ausprobieren. Schon lange will ich eigentlich auch mal die Version mit roten Linsen versuchen, mal schauen, wann es dazu kommt.
Die Version mit Dinkel hat uns gut geschmeckt. Der Dinkel bleibt natürlich viel bissfester als die übliche Version mit Hackfleisch. Zudem empfand ich es als viel, viel sättigender.
Chili con Dinkel
1 große Tasse Dinkelkörner
2 große Tassen WasserSalz
1 Zwiebel
Chilis, Sorte und Anzahl nach Geschmack
Öl
1 kleine Dose Tomatenmark
1 Glas Tomatensoße
1 Glas Mais
1 Portion Chilibohnen
Salz
Pfeffer
Kräuter nach Geschmack (Oregano, Majoran, Thymian,...)
Wer mach Creme Fraiche oder Saure Sahne
Den Dinkel in ein Sieb geben und unter Wasser abspülen. Anschließend in einen Topf geben, Wasser und Salz zugeben, aufkochen und in 20 Minuten gar köcheln lassen. Am besten richtet man sich nach der auf der Packung angegeben Zeit. Es gibt je nach Dinkel unterschiedliche Kochzeiten.
Wenn die Zeit um ist, den Dinkel im Sieb abtropfen lassen.
Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Chilis in dünne Ringe schneiden. Wir haben eine Habanero, eine Chayenne Long Slim und einen Sibirischer Hauspaprika verwendet. Das wird ordentlich scharf, wir mögen es aber gern. Daher sollte jeder seinem eigenem Schärfeempfinden nach würzen.Etwas Öl in einen Topf geben, Zwiebel und Chili andünsten. Die Dinkelkörner zugeben, kurz mit anschwitzen. Das Tomatenmark zugeben und gut vermischen. Mit dem Glas Tomatensoße "ablöschen". Abgetropften Mais und die Bohnen zugeben. Falls die Konsistenz zu wenig flüssig ist, auch den Sud der Chilibohnen zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
Auf Tellern anrichten, wer mag gibt noch einen Klecks Saure Sahne oder Creme Fraiche darauf. Ich persönlich mag das bei schärferen Gerichten ganz gern.
Samstag, 6. Juni 2015
Weizenschrotbrot mit Buttermilch
Und weiter geht das Backen aus dem Brotbackbuch Nr. 2, was in diesem Fall eher unabsichtlich geschehen ist. Ich hab letztens in einem der Läden hier vor Ort Weizenschrot der Mühle ein paar Orte weiter entdeckt. Normalerweise hat der Supermarkt einige Produkte der Mühle im Angebot, die Auswahl hält sich aber doch in Grenzen.
Als ich den Weizenschrot gesehen hab, musste ich ihn sofort einpacken.
Daheim kuckte ich ein bisschen nach Rezepten und blieb an diesem Weizenschrotbrot mit Buttermilch hängen.
Ich muss gestehen, ich hab keine Ahnung ob der Weizenschrot fein, mittel oder grob ist.
Im Brotbackbuch wird fein und mittel verwendet. Ich hab für alles ein und denselben Schrot verwendet. Hat wunderbar funktioniert!
Uns hat das Brot sehr gut geschmeckt. Sehr gut sättigend vor allem und schön saftig-feucht.
Ich gestehe: Die Fotos sind nicht besonders toll geworden. Eile ist nicht besonders förderlich. ;-)
Sauerteig
195g Weizenschrot
195g Buttermilch
4g Weizen-ASG

Kochstück
80g Weizenschrot
195g Wasser
16g Salz
Hauptteig
Sauerteig
Kochstück
315g Weizenschrot
195g Weizenschrot
80g Wasser, 75°C
195g Buttermilch, 5°C
12g Honig
16g Pflanzenöl
Die Zutaten für den Sauerteig 5 Minuten langsam, anschließend 5 Minuten schnell mischen und 18-20 Minuten bei fallender Temperatur reifen lassen.
Die Zutaten für das Kochstück in einen Topf geben, mischen und aufkochen bis eine puddingartige Masse entsteht. Mindestens 4 Stunden auskühlen lassen.
Alle Zutaten für den Teig in die Knetschüssel geben. 10 Minuten langsam und 3 Minuten schnell kneten. Der Teig löst sich vom Schüsselrand.
Für 90 Minuten bei 24°C zur Gare stellen.
Die Brotbackform mit Backpapier auskleiden oder einfetten. Anschließend den Teig lang wirken oder ausstoßen und in die Backform fallen lassen.
Stückgare für 2 Stunden bei 24°C.
Backofen auf 250°C vorheizen. 60 Minuten backen, fallend auf 200°C. Beim einschießen sofort kräftig schwaden. Nach 40 Minuten Dampf ablassen und das Brot aus der Form nehmen zum fertig backen.
Als ich den Weizenschrot gesehen hab, musste ich ihn sofort einpacken.
Daheim kuckte ich ein bisschen nach Rezepten und blieb an diesem Weizenschrotbrot mit Buttermilch hängen.
Ich muss gestehen, ich hab keine Ahnung ob der Weizenschrot fein, mittel oder grob ist.
Im Brotbackbuch wird fein und mittel verwendet. Ich hab für alles ein und denselben Schrot verwendet. Hat wunderbar funktioniert!
Uns hat das Brot sehr gut geschmeckt. Sehr gut sättigend vor allem und schön saftig-feucht.
Ich gestehe: Die Fotos sind nicht besonders toll geworden. Eile ist nicht besonders förderlich. ;-)
Weizenschrotbrot nach Brotbackbuch Nr. 2
Sauerteig
195g Weizenschrot
195g Buttermilch
4g Weizen-ASG

Kochstück
80g Weizenschrot
195g Wasser
16g Salz
Hauptteig
Sauerteig
Kochstück
315g Weizenschrot
195g Weizenschrot
80g Wasser, 75°C
195g Buttermilch, 5°C
12g Honig
16g Pflanzenöl
Die Zutaten für den Sauerteig 5 Minuten langsam, anschließend 5 Minuten schnell mischen und 18-20 Minuten bei fallender Temperatur reifen lassen.Die Zutaten für das Kochstück in einen Topf geben, mischen und aufkochen bis eine puddingartige Masse entsteht. Mindestens 4 Stunden auskühlen lassen.
Alle Zutaten für den Teig in die Knetschüssel geben. 10 Minuten langsam und 3 Minuten schnell kneten. Der Teig löst sich vom Schüsselrand.
Für 90 Minuten bei 24°C zur Gare stellen.
Die Brotbackform mit Backpapier auskleiden oder einfetten. Anschließend den Teig lang wirken oder ausstoßen und in die Backform fallen lassen.
Stückgare für 2 Stunden bei 24°C.
Backofen auf 250°C vorheizen. 60 Minuten backen, fallend auf 200°C. Beim einschießen sofort kräftig schwaden. Nach 40 Minuten Dampf ablassen und das Brot aus der Form nehmen zum fertig backen.
Mittwoch, 3. Juni 2015
Bis bald!
Wenn ihr das lest, werd ich schon meine erste Nacht im Zelt in Schottland hinter mir haben. =)
Wir sind für etwas mehr als die nächsten zwei Wochen völlig ungeplant und spontan unterwegs und wollen vor allem die Natur erleben und wandern.
Ein paar Post hab ich dieses Mal vorbereitet, damit es hier nicht ganz so ruhig wird.
Wenn wir zurück sind, wird es einen kleinen, oder vielleicht auch einen großen Reisebericht geben. =)
Bis bald,
viele Grüße,
Sarah =)
Wir sind für etwas mehr als die nächsten zwei Wochen völlig ungeplant und spontan unterwegs und wollen vor allem die Natur erleben und wandern.
Ein paar Post hab ich dieses Mal vorbereitet, damit es hier nicht ganz so ruhig wird.
Wenn wir zurück sind, wird es einen kleinen, oder vielleicht auch einen großen Reisebericht geben. =)
Bis bald,
viele Grüße,
Sarah =)
Samstag, 30. Mai 2015
12'tel Blick Mai '15
Der vergangene Monat war sehr ereignisreich und intensiv!
Daher wird dies ein langer Post. Ich versuche mich aber kurz zu halten und nicht zu viel fachzusimpeln. =)
Ich weiß nicht so recht wo ich eigentlich anfangen soll.
Schaut Euch vielleicht erst mal das Bild vom letzten Monat an. So als Vergleich. Man sieht gleich, dass sich viel getan hat. Und das was man sieht, ist nicht mal alles!
Ich geh nun die Völker einfach mal durch und erzähle, was sich so tut:
Das grüne Volk war von Anfang an mein Stärkstes. Da lag die Vermutung nahe, dass es bestimmt in Schwarmstimmung kommen würde. Ende April/Anfang Mai zeigte es dann die ersten Anzeichen von Schwarmstimmung. Um dem entgegenzuwirken, beschloss ich einen Ableger zu bilden. Das bedeutet, dass man dem Volk Brutwaben in verschiedenen Stadien entnimmt und in eine neue Beute hängt. In meinem Fall ist das nun die rote Beute die direkt daneben steht. Wenn man diesen Ableger stark genug macht, kann man diesen neben das ursprüngliche Volk stellen, denn die Flugbienen fliegen in das alte Volk zurück und es bleiben genug Ammenbienen zurück. Wichtig ist, dass eine Wabe mit ganz frisch gelegten Eiern dabei ist. Daraus kann sich der Ableger eine eigene, neue Königin ziehen.
Nun ist mir hierbei ein Fehler unterlaufen! Mein Plan war: Brutwaben in den Ableger, Königin bleibt im alten Volk! Trotz dass ich ganz genau geschaut habe und die Königin auch gesehen hatte, landete die Königin im Ableger.
Was tun? Nunja, passiert ist passiert. Mein Imkerpate meinte, dass sich das Volk eine neue Königin zieht und die Schwarmstimmung sich damit erledigt hätte. Da der Brutausfall das Volk schwächt, wäre natürlich auch mit weniger Honig zu rechnen.
Sein Tipp war also: Einfach machen lassen.
Einige Tage darauf las ich dann allerdings, dass man bis auf eine, alle Nachschaffungszellen brechen soll. Um auf Nummer sicher zu gehen, ziehen die Bienen aus allen möglichen Eiern Königinnen nach. Die erste die schlüpft verhindert dann normalerweise, dass die anderen auch schlüpfen oder es kommt zu einem Kampf. Allerdings besteht die geringe Gefahr, dass das Volk trotz zuvor fehlender Königin schwärmt. Und das, obwohl trotz fehlender Königin keine Schwarmstimmung mehr herrschen sollte!
Daraufhin bin ich sofort ans Volk um Zellen zu brechen, musste dabei aber feststellen, dass gerade kurz zuvor (einige Stunden) mindestens zwei Königinnen geschlüpft waren! Alle anderen Zellen hab ich entfernt.
Die folgenden zwei Tage blieb alles ruhig und ich war mir sicher, dass die Königinnen es unter sich ausgemacht haben.
Einen Tag später bekam ich bei der Arbeit einen Anruf meiner Nachbarin. Total aufgeregt erzählte sie mir, dass die ganze Luft voller Bienen sei und sie vermutet, dass ein Volk schwärmt! Passenderweise hatte ich eine halbe Stunde später Feierabend und erreichte auch meinen Imkerpaten, der sich gleich auf den Weg machte.
Schwärme mit unbegatteter Königin (Königinnen gehen im Alter von gut einer Woche auf Hochzeitsflug) hängen oft sehr hoch und da wollte ich nicht alleine mit Hilfe einer Leiter in den Bäumen rum klettern. Zu zweit geht das einfacher.
Dieser Schwarm hatte sich aber netterweise im Zwetschgenbaum niedergelassen. In einer toten Astgabel. Mit der Leiter leicht zu erreichen.
Mangels einer Schwarmfangkiste haben wir den Schwarm mit Hilfe eines großen Eimers eingefangen. Das hat auf Anhieb geklappt. Abends wurde der Schwarm dann in eine eigene Beute (türkis) umgesiedelt. Diese Beute ist auf dem Bild nicht zu sehen. Aus Platzgründen. Sie steht nun neben meinen Hochbeeten.
An dem Mittag hab ich noch einen kurzen Blick in alle Völker geworfen, um sicher zu gehen, dass der Schwarm wirklich aus der grünen Beute kommt. Es war dann auch eindeutig! Im Honigraum war kaum mehr was los.
Da das Volk nun nur noch halb so stark ist, lagern sie den Nektar im zweiten Brutraum ein. Da der Schwarm sehr groß war (schätzungsweise knapp 20.000 Bienen) und innerhalb kürzester Zeit die Wachsmittelwände zu Waben ausgebaut hatte, hab ich den Honigraum hier aufgesetzt. Schwärme sind nämlich sehr fleißig und bringen durchaus noch gut Honig.
Einer Sache bin ich mir nun aber noch nicht sicher: Die Königin war definitiv unbegattet. Das heißt, sie muss noch auf Hochzeitsflug. Das macht sie wenn sie ca. 7 Tage alt ist. Das hätte theoretisch die vergangenen Tage stattfinden sollen. Bisher konnte ich aber noch keine Eier entdecken. Es bleibt spannend!
Nun zum gelben Volk. Mit hoher Varroa-Belastung ins Jahr gestartet, ist es nun sehr, sehr stark und vor allem sehr fleissig! Um den Varroadruck zu reduzieren, hab ich zeitgleich mit dem grünen Volk einen Ableger gebildet. Der Ableger steht auf der anderen Seite in der gelben Beute. Zu dem Zeitpunkt war das Volk nicht in Schwarmstimmung und ist es auch bis heute nicht. Im Ableger ist vor ein paar Tagen die Königin geschlüpft und sollte diese Woche auf Hochzeitsflug gewesen sein. Ich hoffe die nächsten Tage die ersten gelegten Eier zu sehen.
Der Honigraum im gelben Volk ist inzwischen so gut wie voll und ich werde die nächsten Tage wahrscheinlich das erste Mal schleudern können.
Das hellblaue Volk entstand aus einem Ableger den ich letztes Jahr gebildet hatte. Auf dem 12'tel Blick vom letzten Monat war das Volk noch auf 2 Etagen. Eigentlich hatte ich den Honigraum damals schon längst aufsetzten wollen (eher sollen), aber die Temperaturen waren einfach grad zu niedrig. Die Bienen halten durchgehend eine bestimmte Temperatur und Wärme steigt nach oben. Wenn es nachts noch recht kalt wird ist es etwas ungünstig wenn oben eine leere Etage ist. Um Schwarmstimmung zu vermeiden sollte man aber eher früher als später aufsetzten. So hab ich dann doch aufgesetzt und zwischen die 2. und 3. Etage Zeitungspapier gelegt. In das Papier hab ich ein paar Löcher gemacht. So soll der Wärmeverlust geringer gehalten werden und wenn die Bienen wollen können sie den Raum nutzen.
Allerdings wollten sie gar nicht nach oben. Da ich wahrscheinlich doch etwas zu spät aufgesetzt hatte, wurde im zweiten Brutraum schon Honig eingelagert und das geschieht am oberen Rand der Waben. Die Bienen laufen ungern darüber und kommen somit auch nicht in die nächste Beute. Um den Bienen den neuen, zusätzlichen Raum zu zeigen, hängt man gern vorübergehend eine Brutwabe hoch. Die Bienen müssen, um die Brut zu versorgen, mit hoch und beginnen sofort damit, die benachbarten Mittelwände zu Waben auszubauen und Nektar einzulagern. Dann kann die Brutwabe auch schon wieder in den Brutraum zurück gehängt werden.
Das hat alles wunderbar geklappt, es wurde gut gebaut und Nektar eingetragen. Trotzdem war das Volk schon in Schwarmstimmung. Da ich ab kommender Woche für gut zwei Wochen weg bin, wollte ich dem Imker der in dieser Zeit nach meinen Bienen schaut, kein schwarmlauniges Volk hinterlassen. Denn das würde bedeuten, dass er spätestens alle 7 Tage kontrollieren müsste, damit kein Schwarm abgeht. Eigentlich war geplant, dass er genau einmal in der Zeit vorbeischaut.
Mir wurde empfohlen einen Zwischenbodenableger zu bilden. Bedingung dafür: Gutes, warmes und sonniges Wetter!
Die zwei untersten Etagen der Völker sind Bruträume, die oberste Etage ist der Honigraum. Bei einem Zwischenbodenableger wird der Honigraum auf den Boden gesetzt. Es kommt ein Deckel drauf, darauf ein weiterer Boden. Auf diesen Boden setzt man die zwei Bruträume. Hier ist natürlich auch die Königin. Vorher tauscht man eine frische Brutwabe aus dem Brutraum mit einer Honigwabe aus dem Honigraum. Das wird alles früh am Morgen gemacht.
Eigentlich hab ich nun zwei Völker übereinander stehen. Die Bienen fliegen aus, kommen zurück und fliegen alle in den gewohnten Eingang. Landen somit im Honigraum. Das bedeutet dass das Volk im Brutraum, wo auch die Königin ist, alle Flugbienen verliert und somit nicht schwärmen kann. Die Flugbienen im Honigraum sammeln weiter fleißig Nektar und verlieren ihre Schwarmlust, weil sie keine Königin haben. Durch die Wabe aus dem Brutraum die zugehängt wird fühlen sie sich nicht ganz so sehr ohne Königin, da sie aus der Brut eine Königin nachziehen können. Man lässt das Volk neun Tage so stehen und bringt dann alles in die alte Ordnung zurück. Die Nachschaffungszellen in der die Bienen im Honigraum eine Königin ziehen wollten, entfernt man.
Diese Methode soll zu 90% funktionieren.
Bei diesem Volk sieht es momentan so aus, als hätte es tatsächlich funktioniert.
Das dunkelblaue Volk war ein bisschen in Schwarmstimmung. Eigentlich kaum der Rede wert. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, hab ich auch einen Zwischenbodenableger gebildet. Beim Zurücksetzten entdeckte ich im Brutraum zwei Schwarmzellen. Trotz fehlender Flugbienen. Das hat mich ziemlich irritiert. Bin mal gespannt, ob ich in den nächsten Tagen eine neue Schwarmzelle entdecken werde?!
Weitere 12'tel Blicke sammelt Tabea, schaut mal vorbei.
Hat wirklich irgendjemand bis hierher durchgehalten? =D
Daher wird dies ein langer Post. Ich versuche mich aber kurz zu halten und nicht zu viel fachzusimpeln. =)
Ich weiß nicht so recht wo ich eigentlich anfangen soll.
Schaut Euch vielleicht erst mal das Bild vom letzten Monat an. So als Vergleich. Man sieht gleich, dass sich viel getan hat. Und das was man sieht, ist nicht mal alles!
Ich geh nun die Völker einfach mal durch und erzähle, was sich so tut:
Das grüne Volk war von Anfang an mein Stärkstes. Da lag die Vermutung nahe, dass es bestimmt in Schwarmstimmung kommen würde. Ende April/Anfang Mai zeigte es dann die ersten Anzeichen von Schwarmstimmung. Um dem entgegenzuwirken, beschloss ich einen Ableger zu bilden. Das bedeutet, dass man dem Volk Brutwaben in verschiedenen Stadien entnimmt und in eine neue Beute hängt. In meinem Fall ist das nun die rote Beute die direkt daneben steht. Wenn man diesen Ableger stark genug macht, kann man diesen neben das ursprüngliche Volk stellen, denn die Flugbienen fliegen in das alte Volk zurück und es bleiben genug Ammenbienen zurück. Wichtig ist, dass eine Wabe mit ganz frisch gelegten Eiern dabei ist. Daraus kann sich der Ableger eine eigene, neue Königin ziehen.
Nun ist mir hierbei ein Fehler unterlaufen! Mein Plan war: Brutwaben in den Ableger, Königin bleibt im alten Volk! Trotz dass ich ganz genau geschaut habe und die Königin auch gesehen hatte, landete die Königin im Ableger.
Was tun? Nunja, passiert ist passiert. Mein Imkerpate meinte, dass sich das Volk eine neue Königin zieht und die Schwarmstimmung sich damit erledigt hätte. Da der Brutausfall das Volk schwächt, wäre natürlich auch mit weniger Honig zu rechnen.
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| Phacelia blüht im Garten und lockt Bienen und Hummeln in Massen an. |
Sein Tipp war also: Einfach machen lassen.
Einige Tage darauf las ich dann allerdings, dass man bis auf eine, alle Nachschaffungszellen brechen soll. Um auf Nummer sicher zu gehen, ziehen die Bienen aus allen möglichen Eiern Königinnen nach. Die erste die schlüpft verhindert dann normalerweise, dass die anderen auch schlüpfen oder es kommt zu einem Kampf. Allerdings besteht die geringe Gefahr, dass das Volk trotz zuvor fehlender Königin schwärmt. Und das, obwohl trotz fehlender Königin keine Schwarmstimmung mehr herrschen sollte!
Daraufhin bin ich sofort ans Volk um Zellen zu brechen, musste dabei aber feststellen, dass gerade kurz zuvor (einige Stunden) mindestens zwei Königinnen geschlüpft waren! Alle anderen Zellen hab ich entfernt.
Die folgenden zwei Tage blieb alles ruhig und ich war mir sicher, dass die Königinnen es unter sich ausgemacht haben.
![]() |
| Der Schwarm im Zwetschgenbaum. Ca. 20.000 Bienen. |
Schwärme mit unbegatteter Königin (Königinnen gehen im Alter von gut einer Woche auf Hochzeitsflug) hängen oft sehr hoch und da wollte ich nicht alleine mit Hilfe einer Leiter in den Bäumen rum klettern. Zu zweit geht das einfacher.
Dieser Schwarm hatte sich aber netterweise im Zwetschgenbaum niedergelassen. In einer toten Astgabel. Mit der Leiter leicht zu erreichen.
Mangels einer Schwarmfangkiste haben wir den Schwarm mit Hilfe eines großen Eimers eingefangen. Das hat auf Anhieb geklappt. Abends wurde der Schwarm dann in eine eigene Beute (türkis) umgesiedelt. Diese Beute ist auf dem Bild nicht zu sehen. Aus Platzgründen. Sie steht nun neben meinen Hochbeeten.
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| Der Schwarm darf in sein neuen Zuhause umziehen. |
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| Der überaus fleißige Schwarm, hier schon mit dem Honigraum des abgeschwärmten Volkes. |
Einer Sache bin ich mir nun aber noch nicht sicher: Die Königin war definitiv unbegattet. Das heißt, sie muss noch auf Hochzeitsflug. Das macht sie wenn sie ca. 7 Tage alt ist. Das hätte theoretisch die vergangenen Tage stattfinden sollen. Bisher konnte ich aber noch keine Eier entdecken. Es bleibt spannend!
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| Es herrscht viel Flugbetrieb und es wird dauerhaft gesterzelt. Ob man der Königin den Weg zurück zeigen will oder sind die Bienen sich noch auf den neuen Standort am einfliegen? |
Nun zum gelben Volk. Mit hoher Varroa-Belastung ins Jahr gestartet, ist es nun sehr, sehr stark und vor allem sehr fleissig! Um den Varroadruck zu reduzieren, hab ich zeitgleich mit dem grünen Volk einen Ableger gebildet. Der Ableger steht auf der anderen Seite in der gelben Beute. Zu dem Zeitpunkt war das Volk nicht in Schwarmstimmung und ist es auch bis heute nicht. Im Ableger ist vor ein paar Tagen die Königin geschlüpft und sollte diese Woche auf Hochzeitsflug gewesen sein. Ich hoffe die nächsten Tage die ersten gelegten Eier zu sehen.
Der Honigraum im gelben Volk ist inzwischen so gut wie voll und ich werde die nächsten Tage wahrscheinlich das erste Mal schleudern können.
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| Phacelia hat dunkelblaue Pollen. Klickt mal auf das Bild, damit es groß wird. Diese Biene hat kleine dunkelblaue Pollenhöschen an den Hinterbeinen. |
Das hellblaue Volk entstand aus einem Ableger den ich letztes Jahr gebildet hatte. Auf dem 12'tel Blick vom letzten Monat war das Volk noch auf 2 Etagen. Eigentlich hatte ich den Honigraum damals schon längst aufsetzten wollen (eher sollen), aber die Temperaturen waren einfach grad zu niedrig. Die Bienen halten durchgehend eine bestimmte Temperatur und Wärme steigt nach oben. Wenn es nachts noch recht kalt wird ist es etwas ungünstig wenn oben eine leere Etage ist. Um Schwarmstimmung zu vermeiden sollte man aber eher früher als später aufsetzten. So hab ich dann doch aufgesetzt und zwischen die 2. und 3. Etage Zeitungspapier gelegt. In das Papier hab ich ein paar Löcher gemacht. So soll der Wärmeverlust geringer gehalten werden und wenn die Bienen wollen können sie den Raum nutzen.
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| Im Garten blühen die frühen Brombeeren, bieten sehr viel Nektar und spenden den Bienen cremefarbenen Pollen. |
Das hat alles wunderbar geklappt, es wurde gut gebaut und Nektar eingetragen. Trotzdem war das Volk schon in Schwarmstimmung. Da ich ab kommender Woche für gut zwei Wochen weg bin, wollte ich dem Imker der in dieser Zeit nach meinen Bienen schaut, kein schwarmlauniges Volk hinterlassen. Denn das würde bedeuten, dass er spätestens alle 7 Tage kontrollieren müsste, damit kein Schwarm abgeht. Eigentlich war geplant, dass er genau einmal in der Zeit vorbeischaut.
Mir wurde empfohlen einen Zwischenbodenableger zu bilden. Bedingung dafür: Gutes, warmes und sonniges Wetter!
Die zwei untersten Etagen der Völker sind Bruträume, die oberste Etage ist der Honigraum. Bei einem Zwischenbodenableger wird der Honigraum auf den Boden gesetzt. Es kommt ein Deckel drauf, darauf ein weiterer Boden. Auf diesen Boden setzt man die zwei Bruträume. Hier ist natürlich auch die Königin. Vorher tauscht man eine frische Brutwabe aus dem Brutraum mit einer Honigwabe aus dem Honigraum. Das wird alles früh am Morgen gemacht.
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| Zwischenbodenableger. |
Eigentlich hab ich nun zwei Völker übereinander stehen. Die Bienen fliegen aus, kommen zurück und fliegen alle in den gewohnten Eingang. Landen somit im Honigraum. Das bedeutet dass das Volk im Brutraum, wo auch die Königin ist, alle Flugbienen verliert und somit nicht schwärmen kann. Die Flugbienen im Honigraum sammeln weiter fleißig Nektar und verlieren ihre Schwarmlust, weil sie keine Königin haben. Durch die Wabe aus dem Brutraum die zugehängt wird fühlen sie sich nicht ganz so sehr ohne Königin, da sie aus der Brut eine Königin nachziehen können. Man lässt das Volk neun Tage so stehen und bringt dann alles in die alte Ordnung zurück. Die Nachschaffungszellen in der die Bienen im Honigraum eine Königin ziehen wollten, entfernt man.
Diese Methode soll zu 90% funktionieren.
Bei diesem Volk sieht es momentan so aus, als hätte es tatsächlich funktioniert.
Das dunkelblaue Volk war ein bisschen in Schwarmstimmung. Eigentlich kaum der Rede wert. Um aber auf Nummer sicher zu gehen, hab ich auch einen Zwischenbodenableger gebildet. Beim Zurücksetzten entdeckte ich im Brutraum zwei Schwarmzellen. Trotz fehlender Flugbienen. Das hat mich ziemlich irritiert. Bin mal gespannt, ob ich in den nächsten Tagen eine neue Schwarmzelle entdecken werde?!
Weitere 12'tel Blicke sammelt Tabea, schaut mal vorbei.
Hat wirklich irgendjemand bis hierher durchgehalten? =D
Mittwoch, 27. Mai 2015
Garten Ende Mai '15
Irgendwie hab ich den Eindruck, dass dieses Jahr bisher nichts so richtig wachsen will. Ein bisschen mehr an Sonne und Wärme würde gut tun. Wobei ich nicht behaupten will, dass sich gar nichts tut. Vor allem bei den Pflanzen die in Eimern an der Hauswand stehen sieht man wie sich was tut.
Am Rande: Auf die Bilder klicken, dann sieht man doch gleich viel mehr. =)
Beschriftet ist von oben links im Uhrzeigersinn.


Am Rande: Auf die Bilder klicken, dann sieht man doch gleich viel mehr. =)
Beschriftet ist von oben links im Uhrzeigersinn.
Beim Obst tut sich was: Apfelbeeren, Blaubeeren, Erdbeeren, Kirschen, Johannisbeeren, Stachelbeeren, Zwetschgen.
Die Jaltomaten machen sich wirklich gut und produzieren schon die ersten Blüten.
Klitzekleine Korianderpflänzchen.
Die Weintrauben wachsen grad unglaublich. Die Sommerhimbeeren haben begonnen zu blühen und die Brombeeren sind schon eine Weile dabei.
Topinambur wächst echt wie "Unkraut". Ich bin ständig am ausdünnen. Die Kaninchen freuts.
Blüht der Schittlauch nicht schön?
Einige Phacelia-Pflanzen haben den Winter überlebt und blühen wunderschön. Ebenso der Kolkwizien-Busch, der Zierlauch, die Schwertlilien und der türkische Mohn.

Bis auf den Salbei haben die Kräuter in der Kräuterschnecke meinen etwas radikalen Rückschnitt überlebt. Hinten das Bergbohnenkraut, vorne der gerade wieder austreibende Thymian.
Die Tomaten und Paprika bräuchten etwas mehr Sonne. Machen sich ansonsten aber gut.
Einige frisch gekeimte Pflänzchen. Die Karotten sollte ich dringend mal ausdünnen, daneben eine junge Pastinake, kaum zu sehen sind die Roten Beten und zum Schluss junger Fenchel.
Eine Ecke in der es bisher sehr gut wächst. Die Zwiebeln sind schon schön groß. Die Erbsen dahinter machen sich auch gut. Die Königskerzen sind rießig! Dazwischen wachsen Zucchini, die man auf dem Bilder aber nicht sehen kann.
Die Buschbohnen sind nun auch gekeimt.
Die Bilder in der linken Hälfte stammen aus ein und demselben Hochbeet. Da teste ich dieses Jahr die Kombination aus Karotten, Mangold und Buschbohnen. In einem anderen Hochbeet hab ich Kartoffeln versenkt und in den anderen zwei wachsen verschiedene Kohlarten. Das auf dem Bild ist ein Weisskohl.

Auch diese Pflanze sät sich jedes Jahr selbst aus. Vor allem in dem Beeten kommt sie überall. Das ist ein ganz helllila blühender Mohn. Die Insekten lieben ihn.
Im Beet an der Hauswand dürfen dieses Jahr vier Tomaten wachsen. Dazwischen hab ich Phacelia ausgesät.
Mit Saubohnen hab ich einfach kein Glück. Auf dem linken Bild ist die einzige Pflanze zu sehen, auf der bisher noch keine Laus sitzt. Alle anderen Pflanzen sehen aus, wie die auf dem rechten Bild.
Hier wächst die erste Aubergine! =)
Hauptsächlich Salatnachschub, ansonsten Basilikum, Fenchel, Kohlrabi,...
Noch sehr klein, aber gut wachsend: Gurken, Kürbis und Zucchini.
Sonntag, 24. Mai 2015
Rhabarber-Chutney mit Chili und Ingwer
Der Rhabarber wuchert regelrecht dieses Jahr!
Durch den regelmäßigen Regen produziert die Pflanze einen saftigen Stängel nach dem anderen.
Und irgendwie fehlt die Zeit ordentlich was damit anzustellen.
Aber letzte Woche war zwischendurch dann doch ein bisschen Luft dieses lecker-würzige Chutney zu köcheln.
Samstag konnte es dann gleich beim Grillen zu Fleisch und Gemüse getestet werden. Passt sehr gut! =)
Da beim monatlichen Garten-Koch-Event im Mai der Rhabarber das Thema ist, reiche ich dieses Chutney dort ein. Schaut mal vorbei.
500g Rhabarber, geputzt
175g Zucker
175g Rohrzucker
150ml Weissweinessig
1 rote, scharfe Chilischote
1EL frischer, fein gehackter Ingwer
Schale einer halben Orange
Die Rhabarber-Stängel in 1cm breite Stücke schneiden. Ingwer und Chili fein hacken. Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Weiter köcheln lassen bis eine dickliche Masse entsteht. Häufigeres umrühren nicht vergessen. Die Gläser sterilisieren: Mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C im Ofen für 15 Minuten trocknen.
Die Masse in die Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Geöffnete Gläser im Kühlschrank aufbewahren und bald verbrauchen.
Durch den regelmäßigen Regen produziert die Pflanze einen saftigen Stängel nach dem anderen.
Und irgendwie fehlt die Zeit ordentlich was damit anzustellen.Aber letzte Woche war zwischendurch dann doch ein bisschen Luft dieses lecker-würzige Chutney zu köcheln.
Samstag konnte es dann gleich beim Grillen zu Fleisch und Gemüse getestet werden. Passt sehr gut! =)
Da beim monatlichen Garten-Koch-Event im Mai der Rhabarber das Thema ist, reiche ich dieses Chutney dort ein. Schaut mal vorbei.
Rhababer-Chutney mit Ingwer und Chili
500g Rhabarber, geputzt175g Zucker
175g Rohrzucker
150ml Weissweinessig
1 rote, scharfe Chilischote
1EL frischer, fein gehackter Ingwer
Schale einer halben Orange
Die Rhabarber-Stängel in 1cm breite Stücke schneiden. Ingwer und Chili fein hacken. Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen. Weiter köcheln lassen bis eine dickliche Masse entsteht. Häufigeres umrühren nicht vergessen. Die Gläser sterilisieren: Mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C im Ofen für 15 Minuten trocknen.
Die Masse in die Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Geöffnete Gläser im Kühlschrank aufbewahren und bald verbrauchen.
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![Garten-Koch-Event Mai: Rhabarber [31.05.2015]](https://farm8.staticflickr.com/7784/17428907302_543d4ac914_o.jpg)