Donnerstag, 12. Mai 2016

12 von 12 im Mai '16

Heute, am 12. des Monats gibt es wieder 12 Bilder, die im Laufe des Tages entstanden sind.
Das Besondere heute? Ich habe diese Woche gerade Urlaub. Die bisherigen Tage hab ich draußen im Garten verbracht. Es gab viel zu pflanzen und auszusäen. Bisher war auch das Wetter herrlich.
Heute aber, hat es ohne Unterbrechung geregnet!
Im Haus gibt es genug zu tun, aber seht selbst:

Leider bin ich gar kein Langschläfer! Aber im Urlaub freu ich mich immer darauf, statt früh aufstehen zu müssen, einfach liegen zu bleiben und zu lesen.

Einer meiner momentanen Frühstücks-Favoriten: Eine Scheibe Bauernbrot, mit nativem Kokosfett und Quittengelee.

Anschließend geht es ans backen. Was entsteht wohl aus Zutaten wie gehackter Schokolade, Cookie-Bröseln, Mandeln, geschmolzener Butter, Kokosraspeln und Cranberries?

In der Zwischenzeit wird die Yogamatte ausgepackt und die Beweglichkeit mal wieder ein wenig trainiert.

Über Nacht hab ich auskristallisierten, festen Honig unter 40°C aufgetaut. Da er inzwischen flüssig ist, hole ich ihn aus dem Weck-Topf.

Um den flüssigen Honig gleich abfüllen zu können, sterilisiere ich meine Honiggläser.

Kurz vor den Gläsern war mein "Gebäck" im Ofen. Das ist inzwischen abgekühlt. Ich habe mich an Choconut-Cranberry-Slices versucht. Sie kommen meiner Schottland-Erinnerung zwar nicht sehr nah, schmecken aber herrlich. Lediglich etwas süß.

Als die Gläser abgekühlt sind, fülle ich meinen letzten Rest Wald- bzw. Tannenhonig ab. Ich hoffe der Wald wird dieses Jahr honigen. Nachschub wäre schön. Die Leute lieben Waldhonig.

Bevor ich los muss, mische ich noch schnell meine Lieblings-Gyros-Würzmischung und lege Fleisch darin ein.

Auf dem Weg von der Haustür zum Auto stelle ich schnell dieses Kästchen neben einer Balkontomate ab. In diesem sogenannten "Begattungskästchen" sind einige Bienen, die die letzten 3 Tage in "Kellerhaft" verbracht haben. Doofes Wort, muss ich gestehen und ist eigentlich auch nichts Schlimmes. 
Ich weiß nur noch nicht ob es funktioniert hat.

Dann mache ich mich auf den Weg in den Hotzenwald, eine Freundin besuchen. Es regnet schon den ganzen Tag ohne Pause. Die Hinfahrt ist eigentlich ganz angenehm, aber auf dem Rückweg ist eine ganz typische Stelle völlig zugenebelt. Man sieht die Hand vor Augen kaum, geschweige denn den nächsten Leitpfosten.
Ein Foto mache ich aber erst, als ich aus dem Nebel raus bin. ;-)

Nach dem Abendessen lese ich mein Internet leer und anschließend schauen wir "Mr. Holmes", in dem tatsächlich die eine oder andere Biene vorkommt. =)

Mehr 12 von 12 gibt es bei Caro von "Draußen nur Kännchen".

Freitag, 6. Mai 2016

Feiertagswanderung

Rechtzeitig zum Feiertag wurde das Wetter herrlichst und wunderbar!
Wir hatten zuvor schon beschlossen eine kleine Wanderung zu machen.
Da ich morgens noch dringend an meine Bienen musste, auf Grund akuter Schwarmstimmung, konnten wir nicht so früh los, wie wir gerne wären und beschlossen direkt von der Haustür aus eine Tour durch das Tal zu machen.
Es ging oberhalb eines Flusses am Hang entlang bis zwei Dörfer weiter. Dort stießen wir auf eine "Vatertags"schenke und machten ein Päuschen. Danach ging es einmal quer durch das Dorf und auf der anderen Talseite am Hang entlang zurück.

Am Frühling mag ich so gern das leuchtende Grün der Wiesen und der Bäume. Auf den Bildern leuchtet es einem so richtig entgegen! Wunderschön! Aber seht selbst, ich hab einige Bilder mitgebracht. =)

Von der einen Talseite ins Tal. Eigentlich genau der Blick auf unseren Stadtteil.
Grüne, teilweise schon gemähte Wiesen.
Der Fluss Wiese, der durch das Tal fließt und ihm auch seinen Namen gibt: Wiesental.
Nochmal die Wiese.
Kleiner, gemütlicher Weg am Waldrand entlang, mit vielen, vielen blühenden Pflanzen.
Die große Sternmiere
Gundelrebe
Auf alle Fälle eine Nelke, evtl die "Rote Lichtnelke"?
 Goldnessel.
 Beinwell!
 Wir kommen an einer der vielen alten Streuobstwiesen vorbei.
Einer der vielen Bärlauchwälder .
Im Nachbarort.
Die Hohe Möhr.
Ähm ja, leider sehr unscharf! Ein Milan.
Fast zu Hause.
Mir scheint es fast, dass der Bauer dieses Jahr nicht plant, dieses Feld zu bepflanzen. Aktuell wächst viel Klee und Gras. Für meine Bienen hoffe ich, dass der Klee blühen darf.
Auf der gegenüberliegenden Seite wächst Getreide.=)

Sonntag, 1. Mai 2016

Garten Ende April '16

Wie gestern versprochen kommen heute die Bilder aus dem Garten.
Irgendwie hab ich den Eindruck, dass nach wie vor nicht all zu viel wächst. Das Wetter war aber auch weder im März noch im April besonders.
Das Obst fast komplett durch mit der Blüte, bis auf die Äpfel und die Quitte.

Die Stockrosen machen sich nicht schlecht. Dazwischen kommt Phaselia die sich selbst ausgesät hat. Mal schauen, wieviele ich davon stehen lasse. Eigentlich sollen zwischen die Stockrosen im Mai dann Tomatenpflänzchen gepflanzt werden.

Wenn das Stämmchen keine Früchte abwirft, gibt das eine gute Aprikosenernte dieses Jahr.

Ein paar selbst vorgezogene Kohlrabipflänzchen im Hochbeet.
  
Im Nachbarhochbeet wachsen Rotkohl, Weißkohl und lila Brokkoli.

Das Pflaumen-Stämmchen hängt auch gut voll!

Ein paar Pfirsiche wird es auch geben.

Der Bärlauch blüht. Und die roten Johannisbeeren tragen auch gut.

Dieses Jahr dürften es mehr schwarze Johanisbeeren werden, als letztes Jahr.

Die Erbsen haben dieses Jahr keinen Hasendraht um sich festzuhalten. Ich habe einfach den Obstbaumschnitt vom Winter zurechtgestückt und die Äste in den Boden gesteckt.

Die Erdbeere blühen.

In der Kräuterschnecke hat alles den Winter gut überstanden. Der sich inzwischen selbst vermehrende Knoblauch gedeiht auch schon wieder gut.

Einige Reihen Zwieblen. Dazwischen sollten eigentlich Pastinaken und Wurzelpetersilie wachsen, die sich bisher aber nicht blicken lassen. Davor mehrere Reihen Salat und Fenchel abwechselnd.

Das obligatoreische Frühlings-Rhabarber-Bild. Und ich hab es dieses Jahr noch gar nicht geschafft, ihn zu beernten. =(

Die Jungpflanzenvoranzucht im Gewächshaus.

Und nochmal Jungpflanzen im Gewächshaus. Hier vor allem Sonnenblumen, Zucchini und Kürbisse.

Letzten Herbst hatte ich eine kleine Pflanze Muskateller-Salbei in einem ganz kleinen Töpfchen. Um die Wurzeln vor dem Frost zu schützen, hab ich das Töpfen im Gewächshaus eingegraben. So groß wie die Pflanze nun ist würde ich vermuten, dass die Wurzeln schon lange ausserhalb des Töpfchens wachsen.

Im Herbst hab ich zwei Honigbeeren-Büsche gepflanzt. Eine Ernte hätte ich dieses Jahr noch nicht erwartet. Aber es hängen doch tatsächlich schon ein paar Beeren dran.

Die Quitte ist kurz vorm Blühen.

Dieses Jahr dürfte es das erste Mal eine richtig große Taybeeren-Ernte geben.

Die ersten Karotten sprießen und sollten demnächst mal ausgeeinzelt werden.

Samstag, 30. April 2016

12'tel Blick April '16

Ein April mit typischem Aprilwetter neigt sich dem Ende entgegen.
Das Wetter im März war ja schon nicht der Hammer und ich hatte große Hoffnungen für den April. Gar nicht erwartet hätte ich, dass der April schlimmer werden könnte, als der März.
Dank dem Wettermix aus wenig Sonne, Regen, Schnee und Wind gab es bisher auch keinen Gartenrundgang. Das wird morgen nachgeholt.
Denn heute war wirklich schönes Wetter und mit dem 12'tel Blick hab ich gleich noch hier und da eine Ecke im Garten fotografiert.

Nun aber zu meinem Blick:


Wie man sehen kann, sind beide Bienenvölker nun auf 3 Etagen. Im März waren es noch zwei. Allerdings hab ich die dritten Etagen nicht gleichzeitig aufgesetzt, sondern mit ca. zwei Wochen Unterschied.
Die dritte Etage ist übrigens der Honigraum. Beide Völker haben sich auf das Wachs gestürzt und fleißig begonnen Waben zu bauen. Dank dem Regen und der Kälte konnten die Bienen aber kaum fliegen und dementsprechend wurde bisher wenig bis gar kein Nektar eingetragen. Noch brauchen die Bienen, wenn sie mal sammeln können, alles selbst für sich. Daher sind die Aussichten auf Frühjahrsblütenhonig eher schlecht. Macht aber nichts. Ich hoffe auf Sommer- und Wald- oder Tannenhonig.

Die Hochbeete sind zur Hälfte bepflanzt. Im ersten ganz vorne sind einige Kohlrabipflänzchen. Dahinter teilen sich Rotkohl, Weißkohl und Brokkoli ein Hochbeet. Ein wenig eng bepflanzt. Hat letztes Jahr aber auch sehr gut funktioniert. Das hinterste Hochbeet wird gerade für die Salat- und Essiggurken vorbereitet und das Hochbeet ganz links fällt leider auseinander. Mit mal eben schnell reparieren geht es leider nicht. Da muss ordentlich ausgetauscht werden.

Die Stämmchen an der Hauswand haben inzwischen alle geblüht und tragen teilweise sehr, sehr gut. Von links nach rechts stehen zwei Pflaumen, dann zwei Kirschen und was man im Bild leider nicht mehr sieht: ein Pfirsich und eine Aprikose.

Mehr 12'tel Blicke gibt es wie immer bei Tabea. =)

Sonntag, 24. April 2016

Bärlauchkapern

Letztes Jahr entdeckte ich dieses Rezept in diesem schönen Blog, als bei uns der Bärlauch schon am blühen war. Das Rezept hab ich mir aber gleich abgespeichert und für dieses Jahr vorgemerkt. 
Leider hat mir in diesem Frühjahr lange die Zeit nicht gereicht um Bärlauch sammeln zu gehen. Als es nun endlich passte, die Zeit und das Wetter, hatte ich eigentlich erwartet, zu spät dran zu sein.
Aber wieder einmal bin ich froh, dass mein Bärlauchsammelgebiet an einem Schattenhanh liegt und somit sehr spät dran ist.
Die Knospen haben gerade erst angefangen zu wachsen. Viel zu sammeln gab es noch nicht und geblüht hat noch rein gar nichts. Das Gebiet ist sehr, sehr groß und durchgehen von Bärlauch bewachsen. Vom Boden sieht man rein gar nichts. So bekam ich genug Knospen zusammen und sammelte nebenbei einen großen Korb Blätter. Für Pesto und Bärlauchsalz. Das darf nie wieder ausgehen. ;-)

Leider hab ich vergessen, die Bärlauchknospen zu wiegen. Gesammelt hatte ich eine Schale voll und diese Menge ergab die 7 Gläschen die man auf dem Bild unten sehen kann. Die Menge für den Sud passt genau für diese 7 Gläschen. Immerhin. =)

Bärlauchkapern

7 kleine Gläschen

genügend geschlossene Bärlauchknospen
200ml Apfelessig
100ml Aceto balsamico
100ml Wasser
1 voller TL Honig
3 weiße Pfefferkörner pro Glas
3 schwarze Pfefferkörner pro Glas
1/4TL helle Senfkörner pro Glas
1/4TL dunkle Senfkörner pro Glas
2-3 Lorbeerblätter, zerrupft auf die Gläschen verteilt
1 Pimentkorn pro Glas
etwas Salz

Die Gläschen mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C im Backofen für 15 Minuten sterilisieren. Falls die Knospen verschmutzt sein sollten, diese kurz abspülen und trockentupfen. Meine bisher gesammelten sahen immer gut aus und mussten noch nie gewaschen werden. Die Knospen in die Gläschen füllen. Gut befüllen und ruhig ein wenig "stopfen". Betonung liegt auf ein wenig. ;-) Die Gewürze nicht vergessen.

Aus Apfelessig, Aceto balsamico, Wasser, Honig und Salz einen Sud kochen. Wegen dem Salz auf jeden Fall abschmecken.
Den Sud über die Knospen gießen. Das Glas mit dem Deckel verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen. Mindestens 3 Wochen durchziehen lassen, kühl und dunkel lagern ist nie verkehrt.