Donnerstag, 11. September 2014

Holunderblütenlikör

Ja, richtig gelesen, Blüten! Nicht Beeren. =)
Endlich ist er fertig. Naja, nicht ganz. Fertig abgefüllt in Flaschen, darf er nun reifen, denn der Geschmack fehlt noch eindeutig. Das haben Liköre aber so an sich. Sie forden viel Geduld. Geduld die sich aber lohnt! So was von lohnt. =)

Bei diesem Likör hat mich die Farbe überrascht! Schön gelblich schimmernd. Wenn ich mir allerdings von Tante Google Bilder zu Holunderblütenlikör anzeigen lasse, sind die auch alle gelblich, stell ich gerade fest. =D
Also nichts besonderes, überrascht hat es mich aber trotzdem. Die Farbe dürfte von den Pollen stammen die gelb sind. 
Der Duft ist schon sehr vielversprechend! Ich bin sehr gespannt. Die Flaschen dürfen nun noch mindestens ein halbes Jahr im dunklen und kühlen Keller stehen, dann werd ich mal wieder probieren. =)

Da ich im Frühjahr so viele Holunderblütendolden gefunden hatte, hab ich mehr verwendet als im Rezept angegeben. Ich meine ich hatte pro Ansatz statt 4 sogar 6-7 Dolden drin.



Holunderblütenlikör

4 Holunderblütendolden
1l Obstbrand
100ml Holunderblütensirup
Zucker

Die Holunderdolden nach dem Sammeln auf einem weißen Tuch auslegen, damit die Tierchen flüchten können. Später legt man sie in eine Flasche oder in ein Gefäss mit weiter Öffnung. Nun wird der Obstbrand darüber gegossen und die Flasche an einen hellen und warmen Platz gestellt.
Nach etwa 6 Wochen wird der Holunderblütensirup zugegeben.
Nach weiteren 4 Wochen wird alles durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb abgegossen und aufgefangen. Den Likör füllt man in sterile Flaschen und lässt ihn weiter reifen, was einige Monate dauern kann.
Dann den Geschmack testen. Je nach verwendeten Sirup fehlt dem Likör die typische Süße. Dazu vorsichtig, je nach Geschmack, mehr oder weniger Zucker zugeben und auflösen. Dann wieder testen und gegebenenfalls nochmal Zucker zugeben.

Dienstag, 9. September 2014

Holunderbeerensaft

Kurz bevor die Holunderbeeren-Saison ganz vorbei ist, ein letztes Rezept. Vielerorts sind die Holunderbeeren wahrscheinlich schon längst rum, bei uns findet man noch die letzten Beeren an Schattenplätzen.

Natürlich hatte ich nicht nur Johannisbeer-Holunderbeeren-Saft gemacht, ein purer Holundersaft musste auch noch her. Meine Uroma hat, als ich Kind war immer Massen an Holundersaft produziert. Wirkliche Massen! Davon haben wir jahrelang getrunken, so lecker! =)

Hier hab ich Euch nun die Methode mit einem Entsafter und ohne. Man kann alle Säfte auch relativ einfach in einem Topf machen.

Übrigens: Als ich meinen ersten Saft mit dem Entsafteraufsatz von Weck gemacht hab, musste ich feststellen, dass der Deckel vom Einkochtopf nicht auf den Entsafteraufsatz passt, obwohl in der Beschreibung stand, dass alle Einkochtopf-Deckel ab einem Durchmesser von 35cm auf den Entsafter passen. Auf Nachfrage bei Weck hab ich nun kostenlos einen passenden Deckel bekommen, was ich sehr, sehr nett finde! =)

Holunderbeerensaft



3,5kg Holunderbeeren mit allem drum und dran
6l Wasser
Zucker nach Geschmack


Das Wasser in den Einkochtopf geben. Den Entsafteraufsatz aufsetzten und die Holunderbeeren mit allem Grün hineingeben. Den Zucker dazwischenstreuen. Ich hab 50g Zucker verwendet. Wer aus dem Saft Gelee herstellen will, lässt den Zucker weg. 
Nun den Einkopchtopf einstecken und auf die Entsafter-Stufe stellen. Nach etwa 30 Minuten kocht das Wasser, nach etwa weiteren 20 Minuten sind die Beeren alle entsaftet und der Saft kann in sterile Flaschen abgefüllt werden: Mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C im Backofen ca. 12 Minuten sterilisieren.
Die Flaschen sofort dicht verschließen und nach und nach genießen.

Das Ganze geht übrigens natürlich auch ohne Entsafter. Den Boden eines großen Topfes ca. 2 fingerbreit mit Wasser füllen, die Beeren auch mit allem Grün hineingeben. Deckel drauf und Herd anschalten. Das Ganze gut aufkochen, bis alle Beeren geplatzt sind. Anschließend den Saft durch ein Sieb, das mit einem Tuch ausgelegt wurde in den nächsten Topf absieben. Zucker zugeben, aufkochen und in sterile Flaschen füllen.

Sonntag, 7. September 2014

Zwetschgen einkochen

Zwetschgen ohne Ende dieses Jahr! Herrlich =)
Nachdem es letztes Wochenende diesen leckeren Kuchen gab und wir kiloweise an Familie und Freunde verschenkt haben, hab ich den Rest eingeweckt. Einmal ohne Zucker für künftige Kuchen und einmal mit Zucker als Beilage, z.B. zu Grießbrei oder Crepe.


Jaja, man merkt meinen momentanen Post's sehr an, wie begeistert ich vom Einwecken bin. Es ist so einfach und vor allem schnell gemacht und das Ergebnis hält sich ganz einfach jahrelang ohne dass es irgendwelche Energie kostet, wie z.B. die Dinge die man einfriert.

Nun also zur Vorgehensweise:

Einkochgläser + -deckel
Einkochgummi
Einkochklammern
Zwetschgen
(Zucker)
Wasser


Die Einkochgläser und -deckel sterilisieren indem man sie heiß mit Wasser ausspült und im vorgeheizten Backofen bei 120°C Umluft 12 Minuten trocknet. Die Einkochgummi werden in einem Topf mit Wasser 10 Minuten gekocht.
Die Zwetschgen halbieren, entsteinen und in die Gläser schichten. Wasser und Zucker zusammen im Verhältnis 2:1 erhitzen bis sich der Zucker gelöst hat und über die Zwetschgen randvoll in die Gläser füllen. Mit dem Gummiring und dem Deckel veschließen. Die Klammern befestigen und alle Gläser in den Einkochtopf auf das Gitter stellen. Mit Wasser so hoch auffüllen, dass die Gläser zu 2/3 bedeckt sind und bei 90°C 30 Minuten einkochen. Nach den 30 Minuten die Gläser aus dem Einkochtopf nehmen und abkühlen lassen. Wenn sie vollständig kalt sind, die Klammern abnehmen und prüfen ob alle Deckel fest sitzen.
Für die Version ohne Zucker wird einfach warmes Wasser über die Zwetschgen gegossen und ansonsten genau gleich verfahren.

Freitag, 5. September 2014

Salsa Verde

Seit einigen Jahren hab ich im Hinterkof mal Tomatillos anbauen zu wollen. Als wir letztes Jahr in Neuseeland waren, hatte ich die Gelegenheit das erste Mal welche zu probieren. Naja, pur war der Geschmack nicht wirklich berauschend. Aber ich wollte sie ja um Mexikanische Salsa zu machen. Saatgut hab ich dann trotzdem besorgt und einfach als Test eine einzige Pflanze gezogen. Geerntet hab ich dann genau 3 Tomatillos. Und das, obwohl die Pflanze den ganzen Sommer am blühen war! Nach etwas Recherche kam ich darauf, dass es einfach mindestens 2 Pflanzen braucht, die sich gegenseitig bestäuben können. Also die Bienen und Hummeln sollen die Pollen der Pflanzen austauschen. 
herbstlich gewandete Pflanze
So hab ich nun 2 Pflanzen an der warmen, geschützten Hauswand stehen und hab schon ca. 1,5kg geerntet und noch viele, viele Früchte hängen dran.

Im Internet findet man viele Rezepte um Salsa Verde frisch zu zubereiten, ich wollte die große Ernte, was viel zu viel war, um es sofort zu essen, haltbar machen.

Dieses Rezept ist perfekt zum einmachen geeignet, sehr, sehr lecker, aber ordentlich scharf. Ich mag und vertrag scharf sehr gut, würde aber jedem raten weniger Jalapeno's zu vewenden, bzw. mildere Chili oder eine rote Paprika für die Optik.

In vielen Rezepte für Salsa Verde ist übrigens die Rede von grünen Tomaten. Mexikanische Salsa Verde sollte man mit Tomatillo's machen. In der Salsa haben grüne Tomaten nichts verloren.
Und ganz eigentlich kommt statt Oregano natürlich Koriander rein, das mag M aber nicht. ;-)

Die Salsa Verde schmeckt ganz lecker als Dip, aber auch als Grillsoße zu Fleisch oder Gemüse.



Salsa Verde


für 2 Gläschen
500g Tomatillos
Wasser
Salz
3 rote Jalapeno
3 grüne Jalapeno
2EL Öl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Oregano
1 Prise Zucker
Salz

Die Hülle der Tomatillos entfernen und zusammen mit den Jalapeno 10 Minuten in Salzwasser kochen. Das Wasser abgießen und den Stiel der Jalapeno abschneiden. Beides mit dem Stabmixer pürieren. Zwiebel würfeln, Knoblauch in Scheibchen schneiden und zugeben. Öl in einem Topf erhitzen und die Masse hineingeben. Etwa 10 Minuten köcheln, bis die Soße eine dickflüssige Konsistenz hat. Oreganoblätter grob hacken, hineingeben und 2 Minuten weiterköcheln lassen. Noch einmal mit dem Pürierstab durchmixen und mit Zucker und Salz abschmecken.

Mittwoch, 3. September 2014

Gefüllte Auberginen, in Öl eingelegt

Ich hab da so ein Lieblings-Buch. Darin geht es von der ersten bis zur letzten Seite drum Lebensmittel haltbar zu machen. Wenn ich es durch blätter, denk ich bei jeden 2ten Rezept, dass muss ich mir merken und unbedingt machen, wenn das benötigte Gemüse reif ist. 
Wenn es dann so weit ist, hab ich es tatsächlich meistens vergessen. =D

Letztes Jahr hatte ich Massen an Auberginen und war ständig auf der Suche nach Rezepten zum gleich essen und aber auch zum haltbar machen. In diesem Buch sind einige sehr, sehr ansprechende Rezepte. Aber in allen werden Baby-Auberginen verwendet. Meine normalgroßen Auberginen bekomme ich natürlich nicht am Stück in Gläser gepackt.

Im Winter hab ich mich dann auf die Suche nach Baby-Auberginen-Saatgut gemacht und nach einiger Zeit sogar was gefunden. Kürzlich hab ich beide Pflanzen komplett abgeerntet und ein großes Einmachglas damit gefüllt.
Dabei werden die Auberginen gefüllt in Öl eingelegt. Lecker!



Gefüllte Auberginen, in Öl eingelegt

für 1 großes Glas
250g Baby-Auberginen
ca. 20g Pekan- oder Paranüsse
1/2 Zitrone
2 Knoblauchzehen
Salz
Zahnstocher
Olivenöl




Zuerst wird das Glas sterilisiert. Dazu wird es mit heißem Wasser ausgespült und im vorgeheizten Backofen bei 120°C 12 Minuten lang getrocknet.
Die Baby-Auberginen waschen und den Stielansatz abschneiden. Etwas Wasser in eine Pfanne geben, so dass der Boden leicht bedeckt ist. Die Auberginen hineingeben, Deckel auf die Pfanne legen und in etwa 5-7 Minuten weich dünsten. In dieser Zeit die Nüsse halbieren oder je nach Größe sogar vierteln. Die Zitrone heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und auch in dünne Scheiben schneiden. 
Die abgekühlten Auberginen seitlich zu 3/4 einschneiden und ein Krümel Salz hineinstreuen. Nun mit je einem Stück Nuss, einer Scheibe Zitrone und einer Scheibe Knoblauch füllen und mit einem halben Zahnstocher zustecken. 
Die Auberginen in das Glas schichten (falls Zitronen- und Knoblauchscheiben über sind: dazwischen schichten) und mit Olivenöl auffüllen. Das Öl vorsichtig in einen Topf kippen, die Auberginen sollten im Glas bleiben.
Das Öl auf dem Herd auf 80°C erhitzen. Am Besten mit einem Thermometer kontrollieren. Wenn 80°C erreicht sind, das Öl über die Auberginen gießen, das Glas gut verschließen und mindestens 3-4 Wochen ziehen lassen.

Montag, 1. September 2014

Zwetschgen-Streusel-Blechkuchen


Zur Zeit holen wir Massen an Zwetschgen von unserem Baum. Wirklich Massen. 
Die gesamte Familie und einige Freunde wurden schon versorgt, ganz viel eingekocht natürlich und was auf jeden Fall nicht fehlen darf, ist ein Kuchen.
In meiner Nachbackliste hatte ich 2 verschiedene Zwetschgen-Kuchen abgespeichert. Beim genaueren anschauen der Rezepte störten mich jeweils ein paar Kleinigkeiten. So hab ich vom einen Rezept den Teig genommen und vom anderen die Streusel. Herausgekommen ist der beste Zwetschgen-Streusel den ich seit langem hatte! Lecker! =)


Zwetschgen-Streusel-Blechkuchen

Teig
250g Mehl
1 Päckchen Trockenhefe
½TL Salz
2EL Zucker
125ml lauwarme Milch
45g weiche Butter
1 Eier

Streusel
400g Mehl
50g selbstgemachten Vanillezucker
50g selbstgemachten Vanille-Rohrzucker
1TL Zimt
200g Butter
evtl. 1 Schuss eiskaltes Wasser



Zucker
Puderzucker

 Für den Teig die Butter mit der Milch in einem Topf langsam schmelzen. In der Zeit alle anderen Zutaten in eine Rührschüssel geben. Die lauwarme Milch-Butter-Mischung zugeben und alles mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem schönen Teig kneten. Den Teig abgedeckt für eine Stunde zur Seite stellen.
Währenddessen die Zwetschgen halbieren und entsteinen und die Streusel vorbereiten. Dazu alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen gut verkneten. Das kann schon eine Weile dauern. Wenn die Streusel zu krümmelig sein sollten einen Schuss kaltes Wasser zugeben und weiter kneten.
Nun den Teig auf die Größe des Backbleches ausrollen. Das Backblech mit Backpapier belegen und den ausgerollten Teig darauf legen. Die Zwetschgenhälften mit der Haut nach unten auf den Teig legen. Ganz leicht mit Zucker bestreuen. Die Streusel darauf verteilen und noch mal 30 Minuten gehen lassen. Anschließend im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft ca. 20 bis 25 Minuten backen.
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, die Streusel leicht mit Puderzucker bestäuben und genießen.

Sonntag, 31. August 2014

Garten Ende August '14

Den Gartenrundgang beginne ich heute mal etwas anders:
Meine 3 Bienenvölker hab ich noch 2 Orte weiter bei einem befreundeten Imker stehen. Demnächst sind sie für den Winter eingefüttert und werden sehr wahrscheinlich in meinen Garten umziehen. 
Im Sommer hab ich aus zwei dieser Völker Ableger gebildet. Diese stehen seit damals in meinem Garten und haben sich zu starken Jungvölkern entwickelt. 
Bei dem wunderschönen Wetter gestern war ordentlich was los. Wie man auf dem Bild am Betrieb vor dem Flugloch sehen kann, ist das Volk in der blauen Beute das stärkere: 


Ganz zufällig und deswegen leider auch etwas arg unscharf, ist mir gestern ein Drohn vor die Linse gelaufen. Der war wohl grad auf dem Weg zum Drohnensammelplatz. Es scheint noch Königinnen auf Hochzeitsflug zu geben. 
Der Drohn ist genau in der Bildmitte und ich finde man kann ihn gut an seinen großen schwarzen Augen erkennen:


Klickt das folgende Bild mal an. Vor dem Flugloch stehen 2 Bienen mit dem Rücken zu uns und strecken ihren Popo in die Höhe. =D
Die Beiden sind am sterzeln: Durch das Popo in die Höhe strecken öffnet sich die Pheromondrüße und durch das Flügelschlagen wird der Duft verteilt. Das soll zum Beispiel Jungbienen, die das erste Mal ausfliegen, das zurück finden erleichtern. Ich beobachte das immer wieder sehr gerne, sieht irgendwie süß aus, finde ich. =)


Danach war ich ein bisschen am ernten:
Die ersten Bohnen sind reif. Ich kann es als gar nicht erwarten sie alle aus den Hülsen zu befreien. =)


Einen ganzen Korb voll mit Piment d'Espelette hab ich gesammelt. Die wandern in den Dörrapparat und dann werden Flocken und Pulver daraus gemacht:


Die Melisse hat inzwischen echt einen ordentlichen Umfang erreicht und blüht fleissig vor sich hin und wird viel von Hummeln besucht: 


Meine Art der Fensterbanlbepflanzung: Frühlingszwiebeln. =)


Die Birnen sind nun alle reif. Die Freunde ist groß, nachdem wir vor 2 Jahren dachten der Baum wäre tot und er letzten Sommer ganz schlecht aussah.


Topinambur in Hülle und Fülle. Sollte demnächst zu blühen beginnen. Die Bienen wird es freuen:


Brombeeren gibt es noch immer in Massen:


Ebenso Weintrauben. Dieses Jahr erstaunlich früh reif und viel saftiger und süßer als die letzten Jahre:


Zwischendurch ein Blümchen vom Roseneibisch:


Teufelsohren-Salat im Hochbeet, ganz hinten im Bild ein paar Radieschen:


Rotstieliger Mangold, dahinter eine Futterrübe:


Die Inkagurke und eigentlich auch noch 6 andere Gurkenpflanzen von denen inzwischen nichts mehr zu sehen ist. Nächstes Jahr die Inkagurke auf jeden Fall irgendwo allein hinpflanzen, dann finde ich Essiggurken bevor sie größer als ein Essiggurkenglas sind. Die Inkagurke werde ich demnächst noch etwas genauer vorstellen.


Lecker Lauch. Allerdings könnte er noch etwas dicker werden:


Seit Wochen schon blühen die Pepino-Pflanzen. Hummeln hab ich immer in den Blüten gesehen. Aber nie kam eine Frucht. Die Blüten sind alle abgefallen. Nun hab ich gestern entdeckt, dass die Blüten Früchte ansetzten. Werden die noch was? Weiß das jemand?


Die Tomatillo-Pflanzen machen schon einen auf Herbst. Ein halbes Kilo hab ich schon geerntet. Der Rest wird demnächst eingekocht.


Meine Tomaten hatte ich eigentlich schon abgeschrieben. Durch den Regen, der dieses Jahr zur Abwechslung aus der wettergeschützten Richtung kam, haben viele die Braun- und Krautfäule. Die meisten Blätter hab ich abgeschnitten. Das zum einen und das bessere Wetter seit 2 Wochen hat den Pflanzen gut getan. Sie scheinen doch noch eine Weile durch zu halten.


Feigen, Feigen und noch mal Feigen:


Blühender Majoran. Sehr beliebt bei den Bienen:


Die kleinen Paprika-Sorten setzten nochmal zum blühen an. Ich gehe davon aus, dass die auch noch reif werden.


In die Tomaten-Eimer sähe ich immer einige Samen Basilikum. Dieses Jahr gingen die Samen in genau 3 Eimern auf. Das hier ist die größte Pflanze. Allerdings sehen die Blätter nicht mehr all zu gut aus.


Die meisten Kürbisse sind inzwischen geerntet. Mit Hokkaido sind wir nun wirklich überversorgt!


Letztes Jahr hatte ich von einer Freundin einen Spaghetti-Kürbis. Aus einer Frucht hab ich die Samen getrocknet und dieses Jahr 2 Pflanzen vorgezogen. Lustigerweiße hab ich nun eine Pflanze mit Kürbissen wie gewohnt und eine Pflanze bildet Kürbisse die die gewohnte Farbe und Streifung haben, aber rund sind, statt länglich:



Auf dem Kompost stehen einige gut 2,5m große Sonnenblumen. Hummeln und Bienen lieben sie.


Ein Urwald aus 4 Physalis-Pflanzen. Da ich nicht mehr durchkam hab ich sie letztens zusammen gebunden.


Der Beweis: Es hängt in jeder Achse eine Frucht. Das gibt eine ordentliche Ernte:


Letztes Jahr wurde ich gefragt, ob ich absichtlich Löwenzahn anbauen würde. Wenn man etwas genauer schaut, kann man die Pflanzen auf dem Bild unten erkennen. Das ist aber kein Löwenzahn, sondern Chicoree. Im Winter dann auf jeden Fall, falls ich dieses Jahr nicht wieder eine Schnecke mit ansiedle.


Hier sieht man 2 von 8 Stangen mit Bohnen die noch am trocknen sind und irgendwann noch geerntet werden wollen.


Trotz ziemlichem Mehltau machen sich die Zucchini immer noch sehr gut:


Noch immer sehr zarte Wurzelpetersilie:


Blüh. bzw. Teefenchel. Soll Schmetterlinge anziehen, konnte bisher aber noch keinen daran sehen. Ich freu mich aber ein paar Samen ernten zu können.


Schwarzkümmelblüte:


Eine späte Karottensorte:


Äfpel, Äpfel, Äpfel,...


Brokkoli hab ich schon vor einer guten Weile geerntet, die Pflanzen lass ich immer stehen. Dann bilden sich nochmal so nette kleine Köpfchen:


Einmal Katzenminze:


Nochmal Katzenminze:


Die Jaltomaten sind am abreifen:


Die krause Gartenmalve ist inzwischen 1,7m hoch. Sie will ich demnächst auch noch vorstellen. Blüht schön und ist bei Insekten beliebt.


Ein kleiner Fenchel: =)


Inzwischen gibt es täglich Massen an Herbsthimbeeren zu ernten. In rot...


...gelb. Die Gelben mag ich viel lieber. =)


Mit der "Roten Bete" hab ich es dieses Jahr etwas übertrieben. Aber als Salat eingekocht hält sie sich Jahre.


Der Lavendel blüht zum zweiten Mal und wird intensiv von Bienen und Hummeln besucht:


Auch Peffer- und Marokkanische Minze blühen:


Blühendes Bohnenkraut. Inzwischen schon seit Wochen. Sehr, sehr beliebt bei den Bienen.



 Eine Sonnenblume die sich selbst ausgesät hat. Ich mag die rote Version auch sehr gern:


Nachdem ich alles Auberginen geerntet hatte hängen die Pflanzen schon wieder über und über voll:


Die Auberginenblüte find ich auch sehr hübsch:


Eine einzige Melone hat die Pflanze angesetzt, die bisher noch mini klein ist. Ich glaube kaum, dass das noch was wird.


Ich hab schon den ersten Feldsalat gesät:


Und Postelein:


Ebenso Winterkopfsalat:


An Radicchio hab ich mich auch versucht. Genau eine Pflanze haben mir die Schnecken übrig gelassen. Hoffentlich wird aus dieser was. =)


Hat es irgendwer bis hier hin durch gehalten? =)
War wie eigentlich immer sehr viel. Aber spiegelt das nicht auch die Vielfältigkeit meines Gartens wieder? =)