Vorletztes Wochenende haben wir am Samstag die Raviolifüllung vorbereitet und den Nudelteig geknetet. Dieser durfte dann die Nacht im Kühlschrank verbringen.
Da ich beide Rezepte aus verschiedenen Büchern hab, war ich mir sehr unsicher, ob die Mengen zueinander passen. Ich hatte aber die Hoffnung, dass es zuviel Nudelteig ist. Denn wenn man schon dran ist, ist es irgendwie praktisch, wenn auch noch Tagliatelle oder Spaghetti dabei herauspringen.
Und meine Hoffnung ging auf! Wir haben noch eine schöne Portion Tagliatelle gemacht und diese auf dem warmen Kachelofen getrocknet.
Nun aber zum Rezept. Gorgonzola mag nicht jeder, ich weiß. Die Ravioli werden sehr geschmacksintensiv! Erst wollte ich dazu Salbeibutter machen. Das wäre aber völlig untergegangen. Daher entschlossen wir uns spontan mit eingekochten Tomaten eine Tomatenbutter zu schmurgeln. Das war fruchtig und lecker!
Wir haben absichtlich 8 Portionen Ravioli gemacht um die Hälfte einfrieren zu können. Wir haben die Menge auch echt schnell aufgearbeitet gehabt. Der Nudelteig war so perfekt wie noch nie! Hat echt Spaß gemacht!
Champignon-Gorgonzola-Ravioli in Tomatenbutter
8 Portionen

800g braune Champignons
4 Schalotten
4 Zehen Knoblauch
2EL Butter
1 Bund Petersilie
300g Gorgonzola
Salz
Muskatnuss
Nudelteig
entsprechend der Füllmenge oben, plus 1 Portion Tagliatelle
600g Weizenmehl 405

1,5EL Olivenöl
Salz
Weizendunst
Tomatenbutter
4 Portionen
2 Tomaten
2 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
8 Stängel Basilikum
4EL Butter
1EL Kapern
Salz
Pfeffer
1TL Aceto balsamico

Den Nudelteig auf jeden Fall am Abend vorher zubereiten. Dann kann er über Nacht im Kühlschrank schön quellen.

Kleine Häufchen von der Pilzmasse auf die Nudelplatten legen, eine zweite Nudelplatte darüber legen und mit einem Ravioliausstecher, die Ravioli ausstechen.
Die Ravioli werden in Salzwasser gekocht. Da sie frisch und nicht getrocknet sind, ist die Kochzeit sehr gut.
Für die Tomatenbutter wird die Butter mit den Kapern und den getrockneten, klein geschnittenen Tomaten langsam erhitzt. Dann werden die frischen Tomaten gewürfelt zugegeben und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Den Aceto balsamico und den Basilikum unterrühen und über die auf Tellern angerichteten Ravioli geben.
Leider kommt das Rezept zu spät. Habe die Nudelmaschine vor 3 Wochen verkauft, nachdem sie 6 Jahre ungenutzt im Schrank gestanden hat. :-(
AntwortenLöschenMensch Du! =D
Löschen6 Jahre! Fielen Dir meine Bärlauch-Ricotta-Ravioli vor knapp einem Jahr nicht auf? ;-)
Von Hand ausrollen geht zwar auch. Ich muss aber gestehen, dass wir damit nicht sooooo erfolgreich waren. Man bekommt den Teig einfach nicht so dünn hin.
Liebe Grüße,
Sarah =)
Eine Nudelmaschine steht auch noch auf meiner Liste der Dinge, die ich mir mal anschaffen will. :)
AntwortenLöschenIch habe daher leider schon ewig keine Nudeln mehr selber gemacht. Aber jetzt bekomme ich richtig Lust drauf. :)
Liebe Grüße,
Sarah
Wir haben lange von Hand ausgerollt und uns irgendwann aber doch mal den Zusatz zu meiner Küchenmaschine gegönnt. Lohnt sich definitiv! Geht viel leichter und schneller und macht noch mehr Spaß. =)
LöschenLiebe Grüße,
Sarah =)