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Sonntag, 22. Mai 2016

Hirseporridge

Da ich nur am Wochenende frühstücke, gibt es bei mir nicht besonders viel Abwechselung. Komischerweiße habe ich aber immer ab der wärmeren Jahreszeit Lust auf Porridge und diverse Breie.

Da mir dieses eher ungewöhnliche Porridge aus Hirse sehr gut geschmeckt hat, will ich es mir Euch teilen.
Entdeckt hatte ich es erst vor kurzer Zeit bei Tina von Lunch for one.

Ich hatte nicht gerade unbedingt Obst der Saison im Vorrat, ausser einer Kiwi, aber noch genug Beeren im Tiefkühler. Als Milch hatte ich Kokosmilch verwendet.

Sehr, sehr lecker. Wird es in nächster Zeit sicher häufiger mal geben. =)

Hirseporridge


1 gute Portion

100g Hirse
200ml Wasser
100ml Milch (Kuhmilch, Kokosnussmilch)
1TL Ahornsirup oder Dattelmus
2TL Nussbutter
Obst der Saison

Hirse abwiegen und unter fließendem Wasser abspülen. In einen Topf geben und etwa 5 Minuten auf mittlerer Stufe unter ständigem Rühren anschwitzen lassen. 
Das Wasser hinzugeben und zugedeckt für rund 10 Minuten auf kleiner Stufe, bei gelegentlichem umrühren, quellen lassen. Zum Schluss die Milch zugeben und 5 Minuten köcheln lassen.
Nun den Ahornsirup unterrühren.
Porridge in Müslischalen füllen, Obst und Nussbutter nach Wahl hinzufügen und evtl. mit etwas heißer Milch übergiessen.

Freitag, 24. Juli 2015

Schwarzer Johannisbeer Sirup

Als die schwarzen Johannisbeeren reif waren, hatte ich gerade so absolut keine Zeit und alles landete in der Gefriertruhe.
Die vergangenen Tage war es dann endlich ein wenig ruhiger und ich konnte einiges an eingefrorenem Obst verarbeiten.

Immerhin hab ich daran gedacht, einen Blick in das Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" zu werfen und stieß dabei auf Schwarzen Johannisbeersirup.
Eigentlich wäre so ein Sirup ja nichts besonderes, vor allem findet man viele Rezepte dafür. Dieser Sirup aber wird kalt angesetzt und ausgezogen. Nur wer die Menge nicht schnell verbrauchen kann, kocht den fertigen Sirup ein.

Im originalen Rezept wird kein Wasser zugegeben und die pürierten Johannisbeeren 24 Stunden stehen gelassen, damit sich das Pektin abbaut. Bei mir hatte das zur Folge, dass mir aus der Schüssel ein fester Klumpen entgegen kam. Aus diesem Grund hab ich 200ml Wasser zugegeben und nochmal ordentlich püriert. Durch das Tuch tropfte dann nicht all zu viel Flüssigkeit. Aber das Ausdrücken von Hand brachte eine ordentliche Menge zustande.
Mit dem unter Rühren gelösten Zucker wurden es ein halber Liter Sirup.

Der entstandene Sirup ist tiefschwarz, schmeckt sehr intensiv und schreit nach mehr! Lecker!

Schwarzer Johannisbeer Sirup


500g schwarze Johannisbeeren
200ml Wasser
Zucker

Beeren mit 200ml Wasser pürieren und 24h stehen lassen. Ein Sieb mit einem Abseihtuch auslegen und die Masse einige Stunden abtropfen lassen. Anschließend möglichst gut ausdrücken. Je ½l Saft 400g Zucker unter rühren auflösen. In sterile Flasche füllen und einkochen. 20-25 Minuten ab dem Zeitpunkt wenn das Wasser kocht.

Freitag, 3. Juli 2015

Roter Johannisbeer-Baiser-Kuchen

Jedes Jahr das Gleiche um diese Zeit: Massen an Johannisbeeren!
Da die Zeit nach wie vor etwas knapp ist, landet das Meiste in der kleinen Gefriertruhe. Immer schnell angesetzt ist der Johannisbeersaft ohne kochen. Und lecker noch dazu! =)

Letztes Wochenende feierte eine Kollegin groß ihren Geburtstag und bat mich um einen Kuchen. Sofort kam mit der Johannisbeerkuchen in den Sinn, den ich einige Tage zuvor bei Micha entdeckt hatte.
Der musste es sein! Und gut war er!
Nur leider gibt es kein Bild vom Anschnitt. Konnte ihn ja schlecht mit fehlendem Stück zur Party mitbringen. ;-)

Wie Micha hab ich eine Form mit 26cm Durchmesser und gebe daher im Rezept auch nur die entsprechenden Mengen an.


Roter Johannisbeer-Baiser-Kuchen

26cm Form
Boden
280g Mehl
100g Butter
100g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei


Füllung
650g rote Johannisbeeren
2EL Zucker
4 Eiweiß
120g Zucker
120g Mandelgrieß


Die Zutaten für den Boden in eine Schüssel wiegen und mit den Händen gut verkneten. Für eine Stunde kühl stellen
Die Form einfetten und den Teig darin verteilen. Den Rand nicht vergessen. Mit einer Gabel einstechen und kalt stellen.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Johannisbeeren mit Hilfe einer gabel abrispeln und mit 2EL Zucker vermischen.
Das Eiweiss zuerst langsam schlagen, dann den Zucker und die Prise Salz zugeben und mit Geschwindigkeit den Eischnee schön fest schlagen bis er richtig Stand hat.
 Die Johannisbeeren und den Mandelgrieß vorsichtig unterheben. Die Füllung in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
45min backen.

Montag, 5. Januar 2015

Beeren-Quark-Keks-Dessert

Silvester haben wir es das erste Mal ganz ruhig angehen lassen. Einfach gemütlich zu Hause gekocht und um 12 kurz raus vor die Tür. Zum Essen bekamen wir dann Besuch von meiner Mutter die am nächsten Morgen wieder früh zur Arbeit musste. 
Ich wollte unbedingt ein Dessert machen und hatte von Weihnachten noch eine Packung Quark über, die ich verarbeiten wollte. Auf der lecker-Seite stieß ich auf dieses Amarettini-Beeren-Dessert wofür ich fast alle Zutaten hatte. Einzig die Amarettini hab ich gegen etwas mehr Butterkekse ausgetauscht, was sehr, sehr lecker war. Für die Beerenmischung hab ich 200g rote und weiße Johannisbeeren verwendet. Die restlichen 200g bestanden aus ein paar Blaubeeren, Brombeeren und roten und gelben Himbeeren. Alles aus eigener Ernte im vergangenen Sommer. Herrlich!


Beeren-Quark-Keks-Dessert


4 Portionen
1 Vanilleschote
2EL Blaumohn
100ml Milch
80g Butterkekse
250g Quark
2EL Zucker
2EL kohlensäurehaltiges Wasser
400g Beeren (Johannisbeere, Blaubeeren, Brom-, Himbeeren,...), frisch oder gefroren

Die Vanilleschote der länge nach halbieren, das Mark herauskratzen und beides in einen kleinen Topf geben. Den Mohn und die Milch zugeben, aufkochen und 20 Minuten quellen lassen.
Währenddessen die Butterkekse grob zerbröseln und zur Seite stellen.
Die Vanilleschote aus der Mohnmilch fischen. Quark, Zucker und Mineralwasser zur Mohnmilch geben und cremig rühren. Wer die Beere wie ich eingefroren hat, der mischt sie am besten gefroren und schichtet das Dessert mit den noch gefrorenen Beeren. Da das Dessert etwas durchziehen soll, haben die Beeren genug Zeit aufzutauen.
Beim Schichten hab ich mit den Beeren begonnen. In jedem Schälchen den Boden bedecken, etwas Creme darüber geben, dann die Brösel. Nun wieder von vorne und mit einer Schicht Brösel abschließen.

Montag, 24. November 2014

Johannisbeeressig

Heute komm ich Euch schon wieder mit einem Essig. ;-)
Zwar ist momentan so gar keine Johannisbeer-Saison, wer aber ein paar Sträucher im Garten hat, wird sicher das eine oder andere Kilo eingefroren haben, wie wir. =) Dieser Essig lässt sich auch wunderbar mit gefrorenen Beeren ansetzten und wäre natürlich unter anderem ein tolles Geschenk zu Weihnachten. Viel Arbeit macht er nicht, braucht nur ein wenig Zeit.

Ich hatte meine Essig im Sommer schon mit frischen geernteten Beeren angesetzt. Nun ist die Flasche fast leer und ich hab beschlossen noch schnell ein Foto von dem leckeren Rest zu machen.


Roter Johannisbeeressig



250ml Apfelessig
250g rote Johannisbeeren

Frisch geerntete Johannisbeeren müssen nicht vom Stängel gestreift werden. Einfach etwas mehr als die 250g in eine große Flasche geben und mit Apfelessig übergießen. Wer gefrorene Beeren verwendet muss sie nicht erst auftauen lassen. Die gefrorenen Beeren in eine Flasche geben und mit Apfelessig übergießen.
Flasche gut verschließen, 2-3 Wochen in der Küche stehen lassen und gelegentlich mal umschütteln.
Essigansatz durch ein Sieb mit einem Tuch absieben und in eine sterile Flasche füllen.

Dienstag, 26. August 2014

Roter Johannisbeersaft - Dampfentsaftet

Wenn ich schon dabei bin, mach ich grad mal weiter.
Gestern ging es um Mirabellen einwecken, heute um Johannisbeeren entsaften.
Klar, die Johannisbeerernte ist schon ein paar Wochen her, ebenso ist es schon ein paar Wochen her, dass ich diesen Saft gemacht habe. Aber man kann auch eingefrorene Johannisbeeren entsaften. =)

Johannisbeeren haben wir jedes Jahr in Massen. Dieses Jahr aber noch viel mehr als sonst.
Fast alles frieren wir ein und brauchen es über den Winter auf, für diverse Dessert's zum Beispiel.

Da ich mir vor einigen Wochen nicht nur einen Weck-Einkochtopf geleistet habe, sondern auch gleich noch den Dampfentsafter-Aufsatz und ich kalt angesetzten Johannisbeersaft sehr gerne mag, war klar dass ich die Johannisbeeren uuuunbedingt entsaften muss.

Praktisch dabei ist, dass man die Beeren nicht von den Rispen abzupfen muss. Die kompletten Rispen kommen einfach in den Fruchtkorb.
Bei der Zuckermenge hab ich mich an das Weck-Buch gehalten, in dem vorgeschlagen wird für saure Früchte 200-250g Zucker pro Kilo Obst zu verwenden. Sorry, aber das ich viel zu viel. Mir persönlich ist der Saft echt zu süß. Man kann diesen Saft wie einen Sirup mit Wasser verdünnen, dabei hätte ich gern etwas intensiveren Johannisbeergeschmack. Also: Nächstes Mal nur 100g Zucker pro Kilo Johannisbeeren verwenden! =)
(Werd ich im Rezept unten auch gleich so angeben)

Eine Sache fällt mir grad noch ein. 
Laut Beschreibung passt das Entsafter-Set auf alle Einkochtöpfe. Dummerweiße passt bei meiner Version der Deckel des Einkochtopfes nicht auf den Entsafteraufsatz. Moment, doch, er passt, aber nur falsch herum. Ich glaube kaum, dass das so gedacht ich. Ich muss mal bei der Firma nach haken. 
Ich hatte also den Einkochtopf samt Entsafteraufsatz auf dem Esszimmertisch stehen. Das braucht ja immer eine gute Weile bis alles aufgeheizt ist und zu kochen, bzw. dampfen beginnt. Als es endlich soweit war, kam der Dampf an den Seiten des Deckels der falsch herum auf den Topf saß, heraus. Ich warf einen Blick zum Rauchmelder und beschloss, dass Dampf kein Rauch ist. 
Dieser Meinung war der Rauchmelder allerdings nicht. Dazu muss ich sagen, dass alle Rauchmelder im Haus vernetzt sind. Ihr könnt Euch nicht vorstellen wie laut das war! Für die restliche Zeit hab ich das Teil von der Decke geschraubt und die Batterie raus genommen. ;-)

Roter Johannisbeersaft - dampfentsaftet

Einkochtopf
Entsafteraufsatz
mind. 6l Wasser
2kg rote Johannisbeeren
200g Zucker

In den Einkochtopf kommen mindestens 6 Liter Wasser. Während des Entsaftens sollte nie alles Wasser verdampfen! Auf den Topf kommt der Saftauffangbehälter, darüber der Fruchtkorb. In den Korb kommen die Johannisbeeren. Die Beeren müssen nicht von den Rispen gezupft werden. Zwischen die Beeren wird schichtweise der Zucker gestreut. Deckel drauf und den Einkochtopf auf die Entsafterstufe stellen. Der Topf heizt auf, das kann etwa eine halbe Stunde dauern. Die dann folgende Entsaftungszeit dauert bei Johannisbeeren ca. 45 Minuten. In dieser Zeit kann man die Flaschen sterilisieren: Mit heißem Wasser ausspülen und im vorgeheizten Backofen bei 120°C ca. 12 Minuten sterilisieren.  
Nun kann der Saft abgefüllt werden. Der Saft muss beim Abfüllen mindestens 75°C betragen damit er haltbar ist. Flaschen verschließen und abkühlen lassen. 

Sonntag, 13. Juli 2014

Kokos-Baiser-Törtchen mit Johannisbeeren


Ich war mal wieder auf der Suche nach Verwertungsmöglichkeiten für meine Johannisbeeren. Dabei stieß ich auf lecker.de auf Baiser-Törtchen. Da in der Gefriertruhe noch so einige Eiweiße schlummern, sich das Ganze sehr gut vorbereiten lässt und wir mal wieder Besuch erwarteten war es gar keine Frage was es geben würde.
Am Abend zuvor holte ich das eingefrorene Eiweiss aus der Gefriertruhe und ließ es über Nacht auftauen.
Am nächsten Morgen hab ich die Baiser's gebacken und abends kurz vor dem Servieren die Johannisbeeren mit Zucker gemischt und auf den Baiser's verteilt.

Schnell gemachtes, leckeres Dessert, dass auch noch interessant und schön aussieht! =)


Kokos-Baiser-Törtchen mit Johannisbeeren

9 Törtchen
4 Eiweiß
200g Zucker
1 Prise Salz
100g Kokosraspel
375g rote Johannisbeeren
Melissenblätter zum Verzieren

Das Eiweiß steif schlagen. 150g Zucker und die Prise Salz unter weiterem Schlagen nach und nach einrieseln lassen. Weiterschlagen, bis der Zucker ganz gelöst ist. Kokosraspel unterheben und mit einem Esslöffel 9 Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. In jedes Häufchen mit einem Löffel eine Mulde drücken. Im auf 150°C Umluft vorgeheizten Backofen 30-40 Minuten backen. Baisertörtchen auf dem Backblech auskühlen und nachtrocknen lassen. Johannisbeeren mit Hilfe einer Gabel von den Rispen streifen und mit den restlichen 50g Zucker mischen, ziehen lassen und kurz vor dem Servieren in die Törtchen verteilen. Auf einer Tortenplatte anrichten und mit einem Blatt Melisse verziert sofort servieren.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Roter Johannisbeersaft ohne Kochen

Ein kleiner Teil der Ernte.
Inzwischen befinden wir uns mitten in der Johannisbeerernte, die Sträucher hängen über und über voll. Mir kommt es so vor, als wären es mehr als die letzten Jahre. Leider betrifft das aber nur die Roten, nicht die schwarzen und weißen Johannisbeeren. Vor allem die Schwarzen mag ich sehr gerne. 
Ich schwelge noch immer in Erinnerung an den leckeren "Schwarzen Johannisbeersaft, den man nicht kocht", den ich vor 2 Jahren gepostet hatte.

Eigentlich müsste das auch mit den roten Johannisbeeren gehen, hab ich mir gedacht und auch gleich getan. Die Zuckermenge hab ich um ein Viertel reduziert. Das Ergebnis ist wirklich total lecker. Sehr geschmacksintensiv und süß. Kann daher also stark mit Wasser verdünnt werden.




Roter Johannisbeersaft ohne Kochen 



Ca. ¾l
750g rote Johannisbeeren
¼l Wasser
ca. 8g Zitronensäure
300g Zucker

Johannisbeeren waschen, mit einer Gabel vorsichtig von den Rispen streifen. Beeren in einer Schüssel grob zerdrücken.
Wasser und Zitronensäure verrühren, über die Früchte gießen. Abgedeckt 24 Stunden kalt stellen.
Den Saft durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb gießen und auffangen. 
Das Tuch gut ausdrücken.
Zucker in den Saft einrieseln lassen und unter Rühren darin auflösen. Das kann eine Weile dauern.
Saft mit Hilfe eines Trichters in eine sterile Flasche füllen. Verschließen, kühl lagern und genießen





Mittwoch, 11. Juni 2014

Hugo-Beeren-Bowle


Heute die versprochene, mega leckere Bowle!
Zu Beginn muss ich allerdings gleich gestehen, dass ich leider kein Bild zur Bowle habe. =( 
Ich kann Euch aber versprechen, dass sie echt klasse aussieht und noch viel besser schmeckt!
Im Originalrezept, dass ich übrigens von hier hab, werden Erdbeeren verwendet. Da wir die vielen Erdbeeren aus unserem Garten momentan lieber selbst pur essen, bin ich einmal auf gefrorene Himbeeren aus letztjähriger Ernte ausgewichen und beim 2ten Ansatz auf eine gefrorene Beerenmischung aus Johannisbeeren, Blaubeeren und Brombeeren. Jeweils sehr, sehr lecker! Die Beeren färben die Bowle auch ganz toll und kühlen gut in gefrorenem Zustand.

Durch den mit Mineralwasser verdünnten Sekt, ist diese Bowle wunderbar leicht und super geeignet für heiße Tage! =)

Wenn ihr wie ich eine große Bowle-Schüssel habt, macht auf jeden Fall die doppelte Menge vom Rezept, sonst sieht die Schüssel sehr, sehr leer aus. ;-)

Hugo-Beeren-Bowle

Für 10 Portionen 
500g gefrorene Beeren, z.B. Erd-, Him-, Blau-, Brom-, Johannisbeeren
175ml kalter Holunderblütensirup
4EL Limettensaft
2 Limetten
5 Stiele Minze
500 ml eiskaltes, kohlensäurehaltiges Mineralwasser
1 Flasche eiskalter, trockener Sekt (750 ml)
Eiswürfel

Die gefrorenen Beeren in das Bowle-Gefäss geben und den Holunderblütensirup dazu gießen. Eine halbe Limette auspressen und den Saft zugeben.
Die restlichen 1,5 Limetten in dünne Scheiben schneiden uns zu den Beeren geben.
Die Blätter von den Minzstängeln zupfen, in Streifen schneiden und im Mörser leicht anreiben. Diese nun auch zu den Beeren geben.
Mit Mineralwasser aufgießen und den Sekt zugeben.
Einmal gut umrühren, Eiswürfel nach Bedarf in die Schüssel geben und genießen.

Dienstag, 3. Juni 2014

Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren, Himbeeren und Blaubeeren

Eine Freundin hat für morgen einen Kuchenverkauf organisiert für einen gemeinnützigen Zweck. Vor einigen Wochen schon fragte sie ob ich ihr einen Kuchen backen würde. Natürlich, sehr gerne sogar. =)
Eigentlich hatte ich schon einen Kuchen gebacken, der sich sehr gut vorbereiten lässt. Leider ging das aber sowas von in die Hose. Darauf geh ich besser nicht näher ein. ;-)
Heute Abend war ich nun also am überlegen, was ich ganz spontan und möglichst schnell zaubern könnte.
Da ich noch viele Beeren aus der Ernte vom letzten Jahr eingefroren hab, suchte ich in meinen gespeicherten Rezepten speziell danach und stieß auf den Blitz-Butterkuchen von Juliane aus dem Jahr 2011!
Da Stachelbeeren grad aber doch nicht vorrätig sind, hab ich Blaubeeren verwendet.
Der Kuchen war echt ruckizucki fertig und duftet mega herrlich!
Die Freundin war nun eben auch schon da und hat ihn abgeholt. Ich hoffe für sie, dass der Kuchenverkauf morgen sehr gut läuft und gut Geld einbringt! =)

Daher hab ich nun auch kein Foto vom Anschnitt, aber die beerige Oberfläche sieht doch auch ganz toll aus, oder? =)


Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren, Himbeeren und Blaubeeren

für ein tiefes Backblech, bzw. die Fettpfanne

Sonnenblumenöl
Paniermehl
250g Schlagsahne
250g+75g Vanillezucker, selbstgemacht
4 Eier
Salz
375g Mehl
1 Packung Backpulver
800g rote Johannisbeeren
250g Himbeeren
150g Blaubeeren
100g Butter
6EL Mandelblättchen
2EL Kokosraspel

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Das Backblech mit dem Sonnenblumenöl einpinseln und anschließend mit dem Paniermehl ausstreuen.
Schlagsahne, Eier, Vanillezucker und Salz gut verrühren bis der Zucker sich gelöst hat.
Anschließend Mehl und Backpulver gesiebt zugeben und glatt rühren.
Auf das Backblech geben und schön glatt streichen.
Nun das Blech für 10 Minuten in den Ofen schieben.
In der Zeit, die Butter schmelzen und die 75g Zucker mit den Mandeln und den Kokosraspeln mischen. Das Obst vorbereiten.
Das Blech kurz aus dem Ofen ziehen, das Obst auf dem Kuchen verteilen, die flüssige Butter darüber träufeln und mit dem Zucker-Mandel-Kokos-Gemisch bestreuen.
Nun den Kuchen weitere 30 Minuten backen.

Montag, 7. April 2014

Johannisbeer-Sirup


Als ich vorletztes Wochenende gerade die Johannisbeeren für das Johannisbeer-Rotwein-Gelee in der Gefriertruhe suchte, entdeckte ich so viele Johannisbeeren, dass ich beschloss auch grad noch Sirup zu kochen. Das geht, wie ich finde, immer recht flott und ist auch nicht schwer. 

Nun hab ich die letzten Jahre ja schon Massen an Sirup-Rezepten gepostet, aber der Johannisbeer fehlte tatsächlich noch.

Wenn ich so sehe, wie sehr die Johannisbeeren gerade blühen und welch eine Ernte das wahrscheinlich geben wird, ist es gut, inzwischen einiges verarbeitet zu haben. ;-)

Johannisbeer-Sirup

1kg Johannisbeeren                                                     
100ml Zitronensaft  
650ml Wasser                                                   
500g Zucker                                                     

Frisch geerntete Johannisbeeren vorsichtig mit Hilfe einer Gabel von den Stilen streifen und in einen Topf geben. Gefrorene Beeren können grad unaufgetaut in den Topf gegeben werden.
Den Zitronensaft zugeben und das Ganze langsam aufkochen. Köcheln lassen bis die Beeren aufgeplatzt sind. Das dauert ca. 5 Minuten.
Nun alles durch ein mit einem Baumwolltuch ausgelegtes Sieb geben und den Saft auffangen. Gut abtropfen lassen und evtl. etwas ausdrücken.
Den aufgefangenen Saft zurück in den Topf geben, Zucker und Wasser zugeben und nochmal aufkochen. 
Den Sirup sofort heiß in vorbereitete Flaschen (heiß ausgespült und bei 120°C Umluft im Backofen für 12 Minuten sterilisiert) füllen, verschließen und abkühlen lassen. Angebrochene Flaschen sollten im Kühlschrank gelagert werden. Verschlossene Flaschen sollten sich sehr lange halten. Wie lange kann ich nicht genau sagen, denn der Sirup ist bei uns spätestens nach einem halben Jahr aufgebraucht. 

Donnerstag, 27. März 2014

Johannisbeer-Rotwein-Gelee


Johannisbeeren?
Ja, richtig gelesen.
Die Johannisbeer-Saison ist zwar noch ein bisschen hin,
vermutlich kennen das aber viele: Wenn die Beeren reif sind, hat man auf ein mal viele Kilo, aber nicht die nötige Zeit, alles so zu verarbeiten wie man das gerne würde. Deswegen landen einige Kilo immer in der Gefriertruhe. Der Winter ist ja lang genug kreativ zu werden.
Theoretisch zu mindest!
Rein wettertechnisch ist der Winter längst vorbei und Frühling. Fast tagtäglich Wetter die einen keine Sekunde im Haus hält!
Die Ausnahme von "fast tagtäglich" war letztes Wochenende. Bitter nötiger Regen am Samstag und etwas Graupel am Sonntag. 
Genug Zeit einiges zu verarbeiten und einzumachen.

Unter anderem entstand dabei dieses extrem leckere Gelee mit Rotwein!
Die Farbe ist genial, schön rot, der Geschmack nicht zu süß, eher erfrischend, zudem hab ich einen trocknen Rotwein verwendet, den man schön heraus schmecken kann. 
Das Gelee schmeckt sehr lecker und ist ausserdem ein tolles Geschenk!

Johannisbeer-Rotwein-Gelee

1kg rote Johannisbeeren
250ml Wasser
1TL Zimt
Saft einer Zitrone
ca. 150ml roter, trockener Wein
500g Gelierzucker 2:1

Die Johannisbeeren mit dem Zimt und dem Wasser in einen Topf geben. Langsam aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis die Beeren aufplatzen.
Die Beeren in ein mit einem Baumwolltuch ausgelegten Sieb gießen. Den Saft auffangen, evtl. das Tuch leicht ausdrücken.
Den Saft abmessen (bei mir waren es 850ml), mit dem Rotwein auf 1l auffüllen und zurück in den Topf geben. Die Zitrone auspressen und zum Johannisbeer-Rotwein-Saft geben. Ebenso den Gelierzucker.
Das Ganze wieder langsam zum kochen bringen, 5 Minuten sprudelnd kochen lassen und in sterile Gläser füllen (mit heißem Wasser ausgespült und bei 120°C Umluft sterilisiert). Diese gleich verschließen und abkühlen lassen.

Sonntag, 29. Dezember 2013

Weihnachtsdessert: Rotes Sauerrahm-Johannisbeer-Panna Cotta

Ja, Weihnachten ist zwar vorbei, aber lieber spät als nie, zeige ich Euch das diesjährige Dessert.
Ich muss dazu sagen, dass die Weihnachtsfeier mit der ganzen, kompletten Familie dieses Jahr auch erst etwas später statt fand.
Das Rezept hab ich mir aus mehreren schon ausprobierten Rezepten und unseren aktuellen Vorräten zusammen gebastelt. Wir haben noch immer mehrere Kilo Johannisbeeren eingefroren.
Das Panna Cotta war richtig erfrischend, fruchtig und lecker!

Rotes Sauerrahm-Johannisbeer-Panna Cotta

Johannisbeersahne durchsieben

ca. 8-10 Portionen, je nach Größe der Gläser
5-6 Blätter Gelatine
300g rote Johannisbeeren
110g Zucker
500g Sahne
200g Saure Sahne




Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
6 Blätter verwenden wenn das Panna Cotta gestürzt werden soll.
Beeren von den Rispen zupfen.
Die Johannisbeeren in einem Topf mit Zucker zerdrücken. Die Sahne dazu geben und leicht aufkochen lassen. Alles durch ein feines Sieb geben, dabei die Rückstände gut ausdrücken.
Die Gelatine ausdrücken und in die noch heiße Flüssigkeit geben, mit einem Schneebeesen gut verrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat. Nun die Saure Sahne zugeben und ebenfalls gut verrühren.
Nun auf 8 Gläser verteilen und für mehrere Stunden kalt stellen.
Evtl mit Johannisbeeren garnieren.

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Cassis-Likör

Nach dem Abfiltrieren
Ich weiß, aktuell ist keine Johannisbeerzeit, aber dieser Likör ist so dermaßen lecker, ich muss ihn Euch einfach zeigen!
Vielleicht hat der eine oder andere ein paar Beeren eingefroren? Dann unbedingt sofort für dieses Rezept verwenden, ihr werdet es nicht bereuen! =) Versprochen!
Ich hatte es schon im Gefühl, dass der Likör lecker wird und hab mir im Herbst einen zweiten Busch eingepflanzt. ;-)

Mit Zucker mischen
Entdeckt hab ich das Rezept in dem Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten", das ich sehr gerne mag.
Mich wunderte das Mengenverhältnis von Beeren und Weinbrand. Der Alkohol geht direkt nach dem Mischen noch völlig in den Beeren unter. Genau das machte mich dann auch neugierig und ich musste es einfach ausprobieren. Mit der Zeit wird die Flüssigkeit dann immer mehr.
Das Abfiltrieren dauert wirklich so lange und gut ausdrücken lohnt sich. Zum Zucker muss ich sagen, dass es weniger auch tut. Also so 190-225g. Es kommt auf jeden Fall auch darauf an wie süß die schwarzen Johannisbeeren sind. Meine waren diesen Sommer sehr süß, da hat es nur wenig Zucker gebraucht.

Mitte September hatte ich meinen Likör mit Zucker gemischt und schon jetzt schmeckt er genial! Kaum vorstellbar wie lecker der erst in ein paar Monaten schmecken muss!
Kommenden Sommer wird mindestens die doppelte Menge angesetzt.



Cassis Likör

500g schwarze Johannisbeeren
¼l Weinbrand
175-250g Zucker

Die Beeren mit einer Gabel vom Stiel streifen und mit einem Kartoffelstampfer oder Fleischklopfer gut zerstampfen.
In ein Glas füllen und den Weinbrand zugeben. 2 Monate an einem dunklen und kühlen Ort stehen lassen. Gelegentlich umschütteln.
Durch ein mit Mull ausgelegtes Sieb gießen und 2 bis 3 Stunden abtropfen lassen. Das Mull gut ausquetschen. Den Saft nun noch einmal durch ein mit Mull ausgelegtes Sieb in eine Flasche gießen und je nach Geschmack mehr oder weniger Zucker zugeben. 2 Wochen stehen lassen, ab und zu schütteln. Wenn der Zucker sich gelöst hat, geduldig lagern. Je länger der Likör lagert, um so besser wird er schmecken.

Samstag, 14. September 2013

Auberginen-Couscous mit karamellisierten Schalotten


Diese Woche entdeckte ich in Julianes Saisonkalender für September einen Link zu einem Rezept mit Auberginen, das mich sofort ansprach!
Da alle Zutaten auf Lager waren, wurde es Dienstag gleich getestet und für gut befunden! =) 
M fand, dass in Stückchen geschnittene und mit angebratene Putenbrust noch sehr gut dazu gepasst hätte. Vielleicht das nächste mal, hab doch vor allem ich, eher selten das Verlangen nach Fleisch.

Ich hatte nun im September zwar keine frischen Johannisbeeren mehr, aber aus der diesjährigen Ernte sind noch ganz viele in der Gefriertruhe. =) Davon abgesehen waren Aubergine, Schalotten, Knoblauch, Thymian und Petersilie aus eigener Ernte.

Auberginen-Couscous mit karamellisierten Schalotten


2 Portionen
Hoppla, da fehlen noch die Johannisbeeren...
1 große Aubergine
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
4 Stängel Thymian
5 Pecannüsse
3EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
125g Couscous (Instant)
½TL Kurkuma (gemahlen)
2TL Zucker
3TL Balsamico-Essig
2-3 Stängel Petersilie
ca. 50g rote Johannisbeeren
150g Naturjoghurt

Aubergine waschen, Enden entfernen. Aubergine längs halbieren und in Würfel schneiden. Schalotte schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken. Thymian waschen, trocken schütteln. Blättchen von den Stängeln zupfen und fein hacken. Nüsse grob hacken.
Gehackte Nüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Beiseite stellen. 2EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Auberginenwürfel darin anbraten. Knoblauch und die Hälfte des gehackten Thymians zugeben. Auberginen pfeffern und kräftig salzen. Die Auberginen in ca. 5 Minuten fertig braten. Währenddessen regelmäßig umrühren und immer wieder ein paar Schlucke Wasser zugeben, damit die Auberginen nicht anbrennen. Gebratene Auberginen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Couscous in eine Schüssel geben. Mit 250ml kochendem Wasser übergießen und abgedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen.
Derweil restliches Öl in der Pfanne erhitzen. Schalotten darin bei mittlerer Hitze hellbraun anbraten. Restlichen Thymian und Zucker darüberstreuen. Nicht mehr umrühren,bis die Schalotten dunkler werden. Dann die Schalotten erneut umrühren und mit dem Balsamico-Essig ablöschen. In ca. 1-2 Minuten fertig braten.
Gequollenen Couscous mit Salz und Kurkuma würzen und mit einer Gabel auflockern. Auberginen, Nüsse und Couscous zu den Schalotten in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, dann die Pfanne vom Herd nehmen.
Petersilie waschen, trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen und grob hacken. Johannisbeeren waschen und die Beeren von den Rispen streifen. Mit dem Couscous und den Auberginen vermischen.
Joghurt leicht salzen und zum lauwarmen oder ganz abgekühltem Auberginen-Schalotten-Couscous reichen.

Donnerstag, 1. August 2013

Weißes Johannisbeer-Panna-Cotta


Letztens bin ich bei Chili und Ciabatta über dieses Rezept gestolpert und wusste sofort, dass ich das unbedingt probieren muss!Eigentlich war ich der Meinung dass die Johannisbeerernte vorbei ist. Als ich vor einigen Tagen aber den kleinen entdeckten Sommerflieder hinter den Johannisbeeren ausgebuddelt hab, fielen mit einige Rispen weiße Johannisberen auf. Genug um die Hälfte des Rezeptes zu machen.Verändert hab ich fast gar nichts, nur statt Zucker hab ich Vanillezucker genommen. Da meine Beeren sehr, sehr reif waren, hätte ich weniger Zucker nehmen sollen. Das Panna Cotta war doch recht süß, aber unglaublich lecker!

Weißes Johannisbeer-Panna-Cotta


2-3 Portionen
2 Blätter Gelatine
150g weiße Johannisbeeren
40g Zucker
250g Sahne

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen.
Die Beeren mit einer Gabel von den Rispen streifen und in einem Topf mit Zucker zerdrücken. Die Sahne dazugiessen, langsam warm werden lassen und gerade eben aufkochen. 
Alles durch ein feines Sieb geben, dabei die Rückstände gut ausdrücken.
Die Gelatine ausdrücken und zur heißen Sahne-Johannisbeer-Mischung geben, gut verrühren, bis sich die Gelatine aufgelöst hat und in Schälchen gießen.
Abkühlen lassen, kalt stellen und fest werden lassen. 
Evtl. mit frischen Johannisbeeren dekorieren.

Montag, 8. Juli 2013

Johannisbeer-Zeit

Ich liebe die Johannisbeer-Zeit!
Viele meiner Beeren sind schon verarbeitet oder eingefroren.
Viele hängen noch an den Büschen.

Mein Johannisbeer-Waien-Rezept hab ich letztes Jahr schon verbloggt,
weil es aber so lecker war, heute einfach 2 Bilder um Euch ein bisschen "gluschdig" zu machen: ;-)