Dienstag, 30. August 2016

12'tel Blick August '16

Das Wetter ist seit Wochen gigantisch. Ich genieße jeden Sonnenstrahl. Der Garten ebenso.

Der Salat im Hochbeet ganz links, ist Pflücksalat, der inzwischen recht hoch ist. Wird auch sehr, sehr häufig von uns beerntet. Aber noch schmeckt er gut und nicht bitter. Die Gurken sehen inzwischen leider nicht mehr gut aus. Ein bis zwei Pflanzen leben aber noch und tragen ein bisschen was. 
Das Beet ganz vorne mit den Kohlrabi ist eigentlich im großen und ganzen abgeerntet und eingefroren, bzw. gegessen. Man sieht es aber kaum. Die restlichen Pflanzen haben schon wieder alles zugewuchert. 
Hinten rechts sind nach wie vor Weißkohl und roter Spitzkohl. Ich hatte absichtlich nach und nach Pflanzen vorgezogen und auch zeitversetzt gesetzt. Vermutlich durch das feuchte und sonnenarme Frühjahr ist nun alles in der Entwicklung zeitgleich. Dürfte alles gleichzeitig im Herbst erntereif sein. Mal schauen, was ich dann mit diesen Massen anfange.


Bei den Bienen stand im Juli-Bild nur ein Volk, aber auf 4 Zargen. Damals war das Volk gerade abgeschleudert worden und durfte die ausgeschleuderten Waben ausschlecken. Kurz danach stand dann auch das hellblaue Volk wieder daneben. Anschließend hab ich das erste Mal mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe behandelt, dann wurde Invertzuckersirup gefüttert und die Varroabelastung gemessen. Füttern geschieht auf 2 Zargen. Auf 2 Zargen werden diese beiden Völker auch überwintert. Nun sind sie aber wieder auf 3 Zargen. Das liegt daran, dass ich gerade die zweite Varroa-Behandlung mit Ameisensäure durchführe. Die Säure wird über mehrere Tage verdunstet und das nötige Zubehör braucht etwas Platz. Daher die zusätzliche Zarge.
Bei diesen beiden Völkern mache ich mir wegen den Milben eigentlich keine Sorgen. Der Befall war nie besonders hoch und sah nach der ersten Behandlung schon sehr gut aus.
Sehr gut gefällt mir, dass das Wetter dieses Jahr besser mitspielt. Damit die Ameisensäure verdunstet muss natürlich die Temperatur stimmen. Das ist Anfang August eigentlich nie ein Problem. Die letzten beiden Jahre war es Anfang September aber immer schon so kühl, dass pro Tag nicht die benötigte Menge Säure verdunsten konnte und ich mit Grablichtern nachhelfen musste. Bisher brauch ich das dieses Jahr nicht.
Anschließend wird weiter gefüttert mit Sirup. Viel fehlt dieses Jahr nicht mehr. Die meisten Völker haben schon gut eingelagert und ich liege sehr gut in der Zeit. Die Völker sind bestens auf den Winter und die nächste Saison vorbereitet.

Weitere Blicke gibt es wie immer bei Tabea

Kommentare:

  1. Auch bei uns im Garten kommt jetzt so vieles gleichzeitig. Es ist schon ein ganz spezielles Gartenjahr.
    Beeinträchtigt die Behandlungen die Qualität vom Honig nicht?
    L G Pia

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    1. Vor der Behandlung wird abgeschleudert und den Rest des Jahres auch nicht mehr geerntet. Nach der Ameisensäure darf erst im Folgejahr wieder Honig geschleudert werden. Was die Bienen nun noch sammeln, dürfen sie behalten. Allerdings ist das auch kaum noch was. Die letzte große Blüte ist die Linde im Juni und wer in der richtigen Region wohnt, kann wenn es gut läuft danach noch Tannenhonig schleudern. Aber Massentracht gibt es nun keine mehr.

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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