Montag, 23. Dezember 2013

Gefüllte Jalapenos im Speckmantel

Wir hatten bisher noch immer viele Jalapenos. Grün geerntet und nachgereift.
Da sie allerdings nun schon beginnen wollten zu trocknen, mussten wir uns fast beeilen dieses Rezept noch testen zu können.
Schon lange steht es auf der Probier-Liste und die Zutaten hatten wir schon ein paar Mal auf Vorrat im Kühlschrank. Jedes Mal landeten diese aber in einem anderen Gericht.

Diese gefüllten, leicht scharfen und aromatischen Jalapenos sind perfektes Fingerfood und passen wunderbar auf einen Tisch mit verschiedenen Tappas.

Mengenangaben hab ich keine genauen, die Schoten sind auch nie gleich groß. ;-)


Gefüllte Jalapenos im Speckmantel

Reife Jalapeno
Frischkäse, am besten Doppelrahmstufe
Durchwachsener Speck, in dünnen Scheiben



Den Backofen auf 150°C Umluft vorheizen.
Jalapenos waschen, der Länge nach halbieren, Samengehäuse und Zwischenwänden entfernen.
Frischkäse in die Hälften streichen. 
Diese nun mit einer etwa 10cm langen Speckscheibe umwickeln und auf ein mit Backpapier belegte Backblech legen.
Nun kommen die Schoten in den Backofen bis der Speck durch ist. Wenn der Käse aus den Schoten köchelt, die Temperatur etwas zurückstellen.
Nach 30 bis 45 Minuten sind sie gar, etwas abkühlen lassen, warm oder kalt servieren.

Sonntag, 22. Dezember 2013

Chili mal anders

Eines der Lieblingsgerichte von M ist Chili. Wir haben dafür kein spezielles Rezept, machen es einfach immer so nach Gefühl.
Letztes entdeckte ich bei ninivepisces ein ganz interessantes Chili, mit Zutaten wie Guinness, Kaffee und Kakao. 
Der Link kam gleich auf meine Nachkochliste. Mich hat das Rezept aber so fasziniert, dass ich es diese Woche schon "gekocht" habe, bzw. der Backofen für mich. Die Menge hab ich für uns zu zweit halbiert, was sehr reichlich war. Es schadet auch nicht für den nächsten Tag etwas übrig zu haben. ;-)
Das Chili hat uns sehr gut geschmeckt, das Fleisch wurde sehr zart! 
Ich glaube fast, dass das Guinness viel am Geschmack ausmacht! Einfach mal was ganz anderes als unser klassisches Chili.
Dieses wird es nun sicher häufiger im Wechsel mit unserem Chili geben.
Einen Schönheitspreis bekommt das braune Essen nicht. ;-) Aber zu dieser dunklen Jahreszeit sieht man eh nicht viel und schmecken soll es, was ja auch vorzüglich tut. =D


Chili

2-3 Portionen
200g Kidney-Bohnen getrocknet
3EL Öl
250g Gulasch vom Rind
250g Rinderhackfleisch
1 grobgehackte Zwiebeln
2 Zehen Knofi
1TL brauner Zucker
1,5TL Chili-Pulver
150ml Rinderfond 
125ml Guinness
100ml Kaffee
1/2 Dose Tomaten (ca 200g) oder 200g selbstgemachte Tomatensoße
1/2TL Korianderkörner 
1/2TL Kreuzkümmel
2 frische rote Chili
1/2TL dunkler Kakao
1El Tomatenmark
1,5TL Salz

Am Tag zuvor gibt man die Bohnen in eine Schüssel, übergießt sie mit viel Wasser und lässt sie quellen.

Bachofen auf 150°C Umluft vorheizen.
Wer keinen Bräter hat wie ich, nimmt einfach einen großen Topf, lässt das Öl heiß werden und brät zuerst, aber nur kurz, die Gulaschwürfel an, gibt dann das Hackfleisch dazu, einmal kurz durchrühren. Dann gleich die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben, die mit dem braunen Zucker bestreut werden. Diese werden auch gleich mit Chilipulver gewürzt. Aber lieber erst mal weniger, nachwürzen kann man noch immer.

Nun kommen wir Flüssigkeiten nach und nach dazu. Dazwischen alles immer wieder aufkochen lassen. Erst der Fond, dann das Bier, den Kaffee, die Dosentomaten und nun die abgetropften Bohnen.
Koriander und Kreuzkümmel im Mörser zerstossen, die frischen Chilis in feine Ringli schneiden und mit Tomatenmark und Kakaopulver zugeben.

Nun kommt der Topf in den Backofen, 3-4 Stunden. Nach 1,5Stunden wird das erste Mal umgerührt, dann alle halbe Stunde. Dabei testen ob die Bohnen weich sind und noch genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Wenn nicht, Wasser nachgießen. Kurz vor dem Essen das Chili nach persönlichem Geschmack salzen.

Wir haben unser Chili nach 3,5 Stunden gegessen, einfach mit einem Baguette und etwas Saurer Sahne... hmmmm lecker!

Samstag, 21. Dezember 2013

Überraschung

Als ich vorgestern spät von der Arbeit nach Hause kam, stolperte ich auf den Stufen vor dem Eingang fast über ein Päckchen.
Mich wundernd wie ich zu der Ehre komme, falls es denn für mich wäre, nahm ich es mit rein. 
Und tatsächlich, es war für mich. Ganz gespannt machte ich es auf und fand dies darin:


Einmal den legendären Apfel-Quark-Auflauf, den ich am Bloggertreffen verpasst habe. ;-)
Natürlich selbst gemachte Plätzchen, sehr, sehr lecker! Alle hab ich zwar noch nicht geschafft, man möchte aber auch nicht alles auf ein mal essen. Lieber etwas verteilt genießen. ;-)
In dem roten Schächtelchen waren Pralinen, die leider schneller gegessen waren, als ich ein Foto machen konnte. Zum einen sahen sie genial aus, geschmeckt haben sie noch besser! Ein Traum!

Vielen, vielen Dank Werner!


Wir werden heute Abend in den City Night Line steigen und die Feiertage mit Freunden in Prag verbringen. 

Ich bin sehr gespannt und freu mich riesig!
Euch wünsche ich leckere und erholsame Feiertage! =)

Freitag, 20. Dezember 2013

Aprikosen-Polenta

Ein schnelles, kleines und leckeres Abendessen, wenn man die Aprikosen nicht ganz so lange ziehen lässt. Erst vor kurzem hier als Bestandteil eines ganzen Menu's entdeckt.
Da ich von der Müsli-Produktion noch einige getrocknete Aprikosen habe, stand der Polenta nichts im Wege.
Als Beilage würde ich für 4 Personen die doppelte Menge machen.

Aprikosen-Polenta

Die Aprikosen im Orangensaft
1 Portion
6 getrocknete Aprikosen
Saft von 1 Orangen
250 ml Wasser
150 ml Milch
75 g Polentagries
1 EL frischer, gehackter Rosmarin
1 EL Butter
Chilipulver
Salz

Die Orange auspressen und den Saft auffangen. Die Aprikosen in feine Scheibchen schneiden und etwa eine Stunde im Orangensaft ziehen lassen. 
Wasser und die Milch in einem Topf aufkochen lassen. Den Polentagrieß einrühren und unter ständigem Rühren ziehen lassen. Das geht ganz fix. Dabei die Aprikosen mit dem Orangensaft einrühren. Den Topf vom Herd ziehen, Rosmarin und Butter unterrühren. Mit Salz und Chilipulver abschmecken.








Donnerstag, 19. Dezember 2013

Marmor- Fudge

Mir fiel dieses Rezept zu erst optisch auf. Und zwar hier. Bei den Zutaten blieb ich dann an der gezuckerten Kondensmilch hängen und ich wusste, dass ich es unbedingt ausprobieren muss!
Wer Zartbitter mag, perfekt! Wer eher weniger, nimmt besser Vollmilchschokolade statt Zartbitter. 

Die Würfel lassen sich wunderbar aufbewahren und verschenken, sehen dazu noch toll aus.


Marmor- Fudge

150g Zartbitterschokolade
150g weiße Schokolade
1 Dose (400g) gezuckerte Kondensmilch (Milchmädchen)

Eine nicht zu große Form (ca. 15x 15cm) mit Backpapier auslegen.
Die gezuckerte Kondensmilch auf zwei Töpfe verteilen.
Die Zartbitterschokolade klein hacken und in den einen Topf geben. 
Die weiße Schokolade klein hacken und in den anderen Topf geben.
Beide Töpfe unter Rühren bei schwacher Hitze erhitzen, bis die Schokolade geschmolzen ist. Dunkle Schokomasse in die Form geben und glatt streichen.
Die weiße Schokomasse in die Form geben und glatt streichen. Mit einem Holzspieß, einer Gabel oder einem Löffel durch beide Schokomassen fahren, wie bei einem Marmorkuchen.
Für mindestens 8 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Nun die Masse am Backpapier aus der Form ziehen und vorsichtig das Papier lösen. Das Fudge in ca. 2x 2cm Würfel schneiden.
Sie halten sich kühl gelagert bis zu 2 Wochen.

Mittwoch, 18. Dezember 2013

Trinkschokolade zum Schütteln


Auf die Idee eine Schokoladenmischung fertig in Fläschchen zu verschenken, die nur noch mit heißer Milch aufgefüllt werden muss, kam ich durch die "Süße Hex". Bei ihr findet man die Rezepte für Schoko-Zimt und Latte Macchiato.
Ich persönlich mag immer gern eine Prise Pfeffer und hab das Rezept in diese Richtung verändert. Das Ergebnis schmeckt mir sehr gut.
Übrigens: Ein ganz tolles Last-Minute-Geschenk. Schokolade hat sicher fast jeder zu Hause!? Wer keine Fläschchen hat, kann auch ein Glas zum schütteln und anschließenden Umfüllen in eine Tasse nehmen oder gleich die Mischung in eine Tasse geben und mit Milch übergießen.


Trinkschokolade zum Schütteln


Zutaten für 10 Flaschen a 250ml
200g Vollmilchschokolade
200g weiße Schokolade 
4TL Vanille-Rohrzucker
4EL Kakao, entölt
½ TL Zimt
10 rosa Pfefferbeeren





Vollmilchschokolade und weiße Schokolade fein hacken und mit Vanillezucker, Kakao und Zimt vermischen.
Die rosa Pfefferbeeren in einem Mörser zerstoßen und zur Mischung geben.
Nun alles gut vermischen und auf 10 Flaschen mit 250ml Fassungsvermögen verteilen.
Trinkschokolade mit 250ml mit heißer Milch auffüllen, schütteln bis sich alles gelöst hat und genießen! =)

Jetzt muss M nur noch Etiketten basteln, mit einer kleinen Anleitung. Das macht er sogar wirklich gerne.

Dienstag, 17. Dezember 2013

LEON Granola

Soooo, das letzte Granola für dieses Jahr. ;-)
Ich habe nun 4 verschiedene Granola die in der Familie verschenkt werden. Auch sollte für jeden Geschmack was dabei sein.
Dieses Rezept entdeckt ich hier. Dem Namen nach schätze ich, dass es aus einem der LEON-Bücher stammt, die momentan auf einigen Blogs vorgestellt werden. Ich muss gestehen, diese Bücher kenne ich nicht, das Rezept hatte es mir aber sofort angetan. Ich hab es auch nur gaaaaanz leicht verändert, wie ich gestehen muss. Da wir alle Rosinen nicht sehr mögen, hab ich die Cranberry-Menge verdoppelt und statt Leinsamen hatte ich gerade Flohsamen zu Hause. Die haben den gleichen Effekt, sind nur um einiges kleiner.
Bei mir ergab die Menge ein volles 1-Liter-Glas und 2 Schälchen zum selber essen, bzw. gleich testen.
Gemacht, war es wie bisher alle Granola, ganz einfach und schnell.

LEON Granola

auf dem Weg in den Ofen
300g kernige Haferflocken
60g Mandeln, gehackt
25g Flohsamen
25g Sesam, ungeschält
25g Sonnenblumenkerne
25g Ahornsirup
40g Sonnenblumenöl
125g flüssiger Honig
25g Rohrzucker
25ml Wasser
1 TL Vanille-Extrakt
1/2 TL Zimt
1/8 TL Salz
50g getrocknete Aprikosen, in Streifen geschnitten
50g getrocknete Cranberries


Den Ofen auf 150°C vorheizen.
Fertige Mischung
Haferflocken, Mandeln, Flohsamen, Sonnenblumenkerne und Sesam in einer Schüssel mischen.
In einen kleinen Topf Honig, Ahornsirup, Sonnenblumenöl, Zucker und Wasser geben und unter Rühren leicht erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat.
Von der Herdplatte nehmen, Salz, Zimt und Vanille-Extrakt unterrühren und über die Müslimischung geben. Gut durchmischen, damit alles schön benetzt wird. 
Die Müslimischung auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im vorgeheizten Ofen 50 Minuten backen.

Nach dem Abkühlen die Aprikosen und Cranberries untermischen und luftdicht verpacken.

Hm! Lecker!