Samstag, 22. Februar 2014

Costa Rica, 1. Februar 2014


Trotz dem frühen ins Bett gehen, schlafen wir recht lange. War wohl nötig.
Muss an der Erkältung liegen, sie macht mir etwas zu schaffen. Daher haben wir für heute nichts geplant und laufen erst mal in den Ort um etwas zum frühstücken zu besorgen.

Wir entdecken einen kleinen Laden der gerade öffnet. Eine letzte Papaya findet sich im Regal, dazu Trinkjoghurt, etwas Marmelade und Kokosbrötchen.

Während wir vor unserem Zimmer frühstücken, schenken uns unsere Nachbarn eine halbe Kokosnuss. So frisch, so lecker!

Wir entspannen ein wenig in der Hängematte und gehen dann zum Strand, wo wir den restlichen Tag lesen, dem Meer lauschen und mit "unserem" Hund "spielen".

Abends gehen wir eine Kleinigkeit im Ort essen und kommen auf dem Rückweg wieder an dieser Unterkunft "Bluespirit", die direkt am Meer liegt vorbei. Die hatte mich am Tag zuvor schon angesprochen, wir wollten mit dem Fragen aber von hinten anfangen. Laut Reiseführer bietet Bluespirit nur 3 Bungalows, daher hatte ich auch kaum Hoffnung, dass einer frei sein könnte.
Wir überlegen mal einen Blick rein zu werfen und nachzufragen, eigentlich glaub ich auch jetzt kaum, das was frei ist, aber fragen kostet bekanntlich nichts. ;-)
Die Besitzerin ist da und unglaublicherweise ist genau ein Bungalow frei. Wir schauen kurz rein, sind total begeistert und wollen gleich am nächsten Morgen umziehen.

Freitag, 21. Februar 2014

Tahini Chocolate Chip Cookies


Kaum daheim, musste ich natürlich backen! Vor allem die Lust auf Cookies, besteht eigentlich immer.
Erst kürzlich entdeckte ich beim "Krümelmonstersüss" die Chocolate-Chip-Cookies mit salziger Brise und Sesammus. Das Rezept machte mich neugierig und im Vorrat steht noch immer selbstgemachtes Tahini. Allerdings ist mein Tahini etwas stärker geröstet als gekauftes,was aber einen interessanten und gut passenden Kontrast ergab. 
Unbedingt nachbacken!

Tahini Chocolate Chip Cookies

ca. 30 Kekse
80g Butter
100g Rohrzucker
50g Tahini (Sesampaste)
1 Ei
1 Vanilleschote
125g Mehl
¼ TL Salz
½ TL Backpulver
100g gehackte Vollmilchschokolade
100g gemahlene Haselnüsse

Den Backofen auf 190°C Umluft vorheizen.
Die Butter erst schmelzen, dann mit dem Handrührgerät zusammen mit Rohrzucker und Tahini verrühren.
Da Ei und das Mark der Vanilleschote zugeben. Die Vanilleschote für Vanillezucker oder -extrakt weiterverwenden.
Nun das Mehl, Backpulver, Salz, Haselnüsse und gehackte Schokolade kurz unterrühren. 
Backbleche mit Backpapier auslegen und mit den Händen aus dem Teig Kugeln von ca. 2-3cm formen. Kugeln aufs Blech legen, leicht flach drücken und für 10-15 Minuten in den Backofen schieben. Meine waren nach genau 13 Minuten gut. ;-)

Costa Rica, 31. Januar 2014


Wir genießen Kaffee und Pancakes zum Frühstück im uns schon bekannten Hostel und entdecken eine Schildkröte im Garten. Die muss sich letztes Mal versteckt haben!
Plötzlich kommen zwei Hörnchen und suchen Überreste und Krümel.

Laut unserem Reiseführer fährt unser Bus an die karibische Küste vom Terminal del Caribe. Sicherheitshalber frage ich an der Rezeption nach und bekomme natürlich die Antwort, dass die Busgesellschaft umgezogen ist. Allerdings nicht weit weg. 
Am Busbahnhof angekommen, fragen wir nach Tickets. Der nächste Bus ist schon voll, aber eine Stunde später fährt ausnahmsweise noch einer. Wir setzten uns auf eine Bank, suchen, finden und kaufen eine Flasche Wasser und warten lesend. Der erste Bus kommt, Massen an Menschen stehen an. Der Bus ist wirklich bis auf den letzten Platz besetzt. Vor alle mit sehr vielen Touristen, die teilweise sogar mit Surfbrett reisen. 
Ich frage mich wo sie alle hin wollen. Nach Cahuita wie wir? Oder weiter nach Puerto Viejo? Ich bekomme Bedenken dass alles überlaufen sein könnte? Die letzten Tage hatte ich mich schon gewundert, wo die im Reiseführer beschriebenen Massen an Menschen sein sollen, die in der Hauptsaison unterwegs sind. Ich hätte nämlich mehr erwartet.
Eine Stunder später kommt der nächste Bus. Auch dieser wird voll. Beim Verladen der Rucksäcke, sortiert der Fahrer das Gepäck nach Zielort. Da wir uns Zeit lassen und so ziemlich als letzte unser Gepäck abgeben, sehe ich, dass unser Verladeort recht leer scheint. Mal schauen wie es vor Ort aussieht.

Wir fahren durch Wälder in Richtung Küste. Vor und hinter uns sind viele Lastwagen mit Kontainern. Ein wahnsinns Verkehr.
Hier wird brav Schlange gestanden.
Wir kommen nach Puerto Limon, eine Hafenstadt. Hierher sind die Lastwagen unterwegs. Von hier aus werden all die Bananen verschifft.
In Puerto Limon macht der Bus kurz Pause und wir gönnen uns leckere, mit Käse gefüllte Empanadas. Die weitere Fahrt fahren wir durch Bananen-Plantagen. Nichts als Bananen. Kilometer für Kilometer. 
Eigentlich schön. Wenn ich mir aber überlege, wie diese Monokultur Schädlinge anlocken muss und was dagegen wahrscheinlich alles an Chemie benutzt wird... will ich lieber nicht drüber nachdenken. Mich wundert, dass fast alle Bananenstauden mit einander verbunden, bzw. fest gebunden sind. Später lese ich, dass immer größere Bananen produzierende Stauden gezüchtet werden, da sich diese besser verkaufen. Diese großen Bananen sind so schwer, dass die Stauden umfallen würden, würde man sie nicht miteinander durch Schnüre verbinden. Nunja, dazu muss man glaube ich, nichts sagen, oder?

Als wir in Cahuita ankommen sind wir tatsächlich die Einzigsten die aussteigen. Alle wollen nach Puerto Viejo? 
Da ist mir der kleine Ort Cahuita lieber als die Stadt.
Da wir nicht im Ort übernachten wollen, machen wir uns gleich auf den Weg zum Meer. Von dort aus kann ich mich am besten orientieren. Denn nördlich der Stadt ist die Playaa Negra. Dort wollen wir uns eine Unterkunft suchen. Dieses mal wollen wir nicht von vorne anfangen und laufen etwa 1km den Weg entlang. Wir beginnen zu fragen und bekommen überall zu hören, dass alles voll ist, aber vielleicht beim Italiener nebenan was frei sein könnte. Man muss dazu sagen, dass alle Unterkünfte nicht mehr als 3 bis 5 Bungalows haben, die hier in der Gegend sogar recht günstig sind. 
Wir fragen beim Italiener, die scheinbar grad am renovieren sind. Das löst untereinander eine kleine Diskussion aus. 
Wellenspringende Hunde.
Die Neueröffnung soll erst morgen sein, aber wenn wir ein Stündchen warten möchten, würden sie uns ein Zimmer fertig machen und wir könnten bleiben. Wir warten natürlich gerne und machen es uns auf dem Freisitz im ersten Stock in den Hängematten gemütlich. Wir sind am rum dösen, als man uns mitteilt, dass es Probleme mit dem Strom gibt und es noch eine Weile dauert.

Nach einer Weile ist es dann leider ein "big problem". Der Strom will nicht wie er soll und es wäre lebenshefährlich. Ich sag nur "Durchlauferhitzer". 
Sie raten uns in der Reggea-Bar nach einem Zimmer zu fragen, da es dort mehr als nur 3-5 gibt. Nachdem wir in den Hängematten schon fast am schlafen waren, machen wir das und bekommen tatsächlich eins. Das Beste daran: Das Meer ist in Sichtweite. =)

Wir sind hier in einer völlig neuen Welt gelandet!
An der Karibikküste wohnen hauptsächlich Schwarze, die vor langer Zeit als Erntehelfer her kamen, durch die Rassentrennung nicht reisen durften und blieben. Die Mentalität ist hier anders, es wird anders gebaut (Häuser auf Pfählen), man isst etwas anders (viel mit Kokosmilch) und sie sprechen eine andere Sprache (Englische Kreolsprache).

Wir gehen am Strand spazieren und haben schon den ersten Hund der uns auf Schritt und Tritt verfolgt.
Playa Negra
Unsere Reggae-Bar veranstaltet heute ein traditionelles Essen. Es gibt die üblichen Bohnen und in Kokosmilch gekochter Reis, mit entweder Hühnchen, Rind oder Garnelen vom Grill. Dazu Kartoffelsalat. Ich hätte gern die Garnelen probiert, leider sind sie noch nicht fertig und ich entscheide mich für Hähnchen. Der Reis schmeckt mir sehr gut. Extrem intensiv nach Kokosmilch schmeckt er nicht, ich vermute er wird eher in Kokoswasser gekocht. 
Als wir fertig sind und extrem müde früh ins Bett wollen beginnt eine Band Musik zu machen. Eigentlich eine super tolle Stimmung! Meer, Reggae, Cocktails, was will man mehr. Diese Erkältung scheint mich aber etwas fertig zu machen. Mit Ohrstöpseln lässt es sich dann auch gut schlafen. ;-)

Donnerstag, 20. Februar 2014

12tel Blick Februar '14

Die ganze Woche scheint schon die Sonne und es ist angenehm warm, nur gestern, an meinem einzigen freien Mittag diese Woche, war der Himmel den ganzen Tag bedeckt. Für das Foto des 12tel Blick macht das nichts, denn das Bild vom Januar war sonnig. So ist es nun halt etwas trüber.

Der Unterschied zum Januar? Der Schnittlauch ist gewachsen, die Kaninchen sind im Gehege unterwegs und was man kaum sieht, der Nektarinenbaum wurde leicht geschnitten. Bisher wurden allerdings nur die von der Kräuselkrankheit befallen Stellen raus geschnitten. Man soll Nektarinen wohl immer gut zurückschneiden um mehr Ernte zu haben, ich hab zwar einiges gelesen, aber sehr viel schlauer bin ich nicht. Nun warte ich noch auf die Antwort eines befreundeten Baumpflegers und dann wird nochmal geschnitten. Vielleicht warte ich noch ein bisschen, bis die Knospen ausgeprägter sind. Ich will ja nicht das Fruchtholz unnötig weit zurück schneiden.


Costa Rica, 30. Januar 2014


Eigentlich könnte man hier so viel unternehmen!
Aber nun hat M's Erkältung auch mich erwischt. Durch den sehr frischen Wind hier, sehnen wir uns wieder nach Wärme. Die Karibik ruft!

Kaffeekirsche mit 2 Bohnen
Wir wollen aber nicht den frühen Bus am Morgen nehmen. Wir besuchen eine Kaffeeplantage und nehmen den Bus am Mittag nach San José.

Der Besuch auf der Kaffeeplantage ist super interessant! Zusätzlich gibt es noch einige Info's über Kakao und Zuckerrohr.
Da es die Morgentour ist, sind wir nur 4 Teilnehmer. Wir und 2 nette Kanadier.

Die Kaffeefrüchte an den Büschen sind größtenteils reif, allgemein befinden wir uns grad in der Haupterntezeit.
Altes Gerät zum Entfernen der Schale
In jeder Kaffeefrucht sind 2 Bohnen. Wenn die Bohnen von der Schale befreit wurden, wird die Pektinschicht entfernt, in dem man die Bohnen in Wasser gibt. Hier sortieren sich die Bohnen selbst die nicht ok sind, in dem sie auf dem Wasser schwimmen. Die guten Bohnen sinken ab. Nun werden sie getrocknet und von einer weiteren Schale, der Pergamenthaut, befreit. 

Sonnentrocknung
Hier auf dieser Plantage werden die Kaffeebohnen eine gute Woche lang in der Sonne getrocknet und immer wieder gewendet, was allgemein nur noch sehr selten gemacht wird. Die meisten Unternehmen haben spezielle Öfen in denen die Bohnen innerhalb eines Tages trocken sind.

Pergament- und Silberhaut

Beim entfernen der Pergamenthaut wird versucht auch möglichst viel der Silberhaut zu entfernen. Früher hat man das in einer Art großem Mörser mit 2 Stößeln gemacht. Sehr staubige Sache. Heute hat man andere Möglichkeiten.


Danach wird der Kaffee geröstet, langsam und eher nur leicht geröstet, dann hat er das vollste Aroma. Mit jedem weiteren Röstschritt (mittlere Röstung, stark Röstung, Espresso Röstung) nimmt das volle und abwechslungsreiche Aroma ab. Espresso Röstung hat übrigens interessanterweise nichts mit Espressokaffee zu tun. Espresso kann man mit Kaffee jeder Röststufe machen.

Rohkaffee bis Espressoröstung
Danach kommen wir zum Kakao. Die Früchte sind echt groß. Irgendwie hatte ich mir diese immer kleiner vorgestellt. Darin sind viele, viele Kakaobohnen. Roh sind sie von einem weißen Schleim umgeben. Wir dürfen die Bohnen probieren und sollen sie nur lutschen. Schmeckt wie Litschi! Der Führer erzählt uns wie sich Kakao verbreitet hat. Die Affen standen auf den weißen Schleim, öffneten die Früchten, lutschten sie und spuckten die Bohnen aus. So verbreiteten sich die Kakaopflanzen und irgendwann entdeckten die Menschen die Pflanze und ihre Früchte. 
Die Bohnen werden auch von der Schleimschicht befreit und in der Sonne getrocknet.
Kakaofrucht
Wir dürfen einige Bohnen schreddern und unser Führer mischt sie mit Vanilleessenz, Pfeffer und Zimt. Boah, schmeckt das lecker! Er zeigt uns frisch gepresstes Kakaoöl, umgangssprachlich Kakaobutter, was eigentlich flüssig ist. Ich bin total erstaunt wie schnell das in die Haut einzieht und gar keinen Fettfilm hinterlässt! Beruflich hatte ich schon mit Kakaobutter zu tun, diese war aber fest, ich vermute mal gehärtetes Öl?

Kakaobohnen
Ebenso dürfen wir Pralinen probieren, die auf der Plantage hergestellt werden und natürlich schokolierte Kaffeebohnen. Die sind echt lecker im Gegensatz zu denen die man hier als zum Kaffee bekommt.

Lecker!
Zum Schluss pressen wir noch ein Zuckerrohr aus, was für mich nichts Neues ist. In Brasilien wuchs direkt neben unserem Haus Zuckerrohr, was wir als einfach gekaut haben. An jeder Ecke konnte man sich frischen Saft holen, oft mit einer Limette gepresst, das war lecker! Ich finde es doch aber immer wieder erstaunlich wieviel Flüssigkeit in so einem Stück Zuckerrohr ist. Wenn ich mich recht erinnere enthält der Saft 40% Zucker und wird einreduziert, danach gereinigt und verpackt. Auf unsere Frage warum weißer Zucker soviel beliebter ist als brauner Zucker hat er uns leider auch keine Antwort. Ich persönlich mag, wenn schon Zucker, lieber den braunen Rohrohrzucker.

Danach dürfen wir Kaffee der verschiedenen Röstungen probieren und decken uns gleich mit ein paar Packungen ein. Teilweise als Mitbringsel für die Daheimgebliebenen und Tiere-Versorger. Hier geht es übrigens zur Homepage der Plantage.

Warmes Wasser dank Durchlauferhitzer
Auf dem Rückweg durch ein Stück Wald zeigt uns der Führer eine Viper die zusammengerollt im Baum liegt.

Müllabfuhr
Zurück von der Tour checken wir in unserem B&B aus und genießen im Ort die Sonne. Wir kommen mit 2 Französinnen ins Gespräch die uns einige Tipps für Tortuguero, unser nächstes Ziel, geben.

unser farbenfrohes B&B
Dann startet auch schon unser Bus und wir fahren nach San José.
Nummernschild
Praktisch wenn man schonmal in der Stadt war, man erkennt so einige Ecken! Statt bis zum Busbahnhof mit zu fahren, bitten wir den Fahrer auf der Avenida Central anzuhalten und laufen bis zum Hostel. Wir entscheiden uns für das gleiche wie in unseren ersten beiden Nächten.

Man sieht bis zum Meer und Nicoya Halbinsel
Hier machen wir es um im Gemeinschaftsraum gemütlich und wälzen die Reiseführer, um den nächsten Tag zu planen. Die Reise nach Tortuguero ist nicht einfach. Es gibt nämlich keine Strasse. Theoretisch sieht es so aus, dass wir von San José mit dem Bus nach Cariari fahren müssen. Dort wechselt man den Busbahnhof, nimmt den Bus nach La Pavona. Hier bucht man die Bootsfahrt, die auch den Transport zum Boot beinhaltet. Da sich meine Erkältung kurz vor dem Höhepunkt befindet, bin ich leider nicht sehr motiviert. 
Wir überlegen Tortuguero auszulassen und nach Cahuita an der südlichen Karibikküste zu fahren. Die Entscheidung fällt uns sehr, sehr schwer! Wir überlegen lange hin und her, Gründe für Tortuguero, Gründe für Cahuita.

20km auf ungeteerten Schotterstrassen
Schlussendlich entscheiden wir uns, die restlichen Tage in Cahuita ausklingen zu lassen. Im Nachhinein eine gute Entscheidung, denn am Reisetag fühlte ich mich wirklich nicht sehr wohl und hätte auf dem Weg nach Tortuguero so einige Fahrten nacheinander organisieren müssen.

Mittwoch, 19. Februar 2014

Topinambur-Kokos-Curry Suppe

Seid wir zurück sind wird natürlich fast täglich gekocht.
Inzwischen haben sich ein paar Rezepte angesammelt, die ich Euch gerne zeigen möchte. 
Hier hab ich Euch heute ein sehr leckeres Topinambur-Rezept.
Inspiriert hat mich das Buch "Die Welt der heimischen Öle". Inspiriert, da ich es einfach abändern musste. Alleine schon weil M Koriander nicht mag. Das Ergebnis war richtig gut. Sogar M, der Topinambur und Kokos jeweils sehr kritisch gegenüber steht war begeistert.

Topinambur-Kokos-Curry Suppe

2 Portionen
500g Topinambur
2 Schalotten
5EL Sonnenblumenöl
1 Dose Kokosmilch (400ml)
1 Schluck Wasser
3TL rote Currypaste
Salz
Bunter Pfeffer
Piment d'Espelette

Den Topinambur waschen, schälen und in grobe Stücke schneiden.
Die Schalotten schälen und klein hacken.
Das Öl heiß werden lassen, die Schalotten glasig dünsten und den Topinambur zugeben.  Öl erhitzen, Zwiebeln andünsten, Topinambur zugeben.
Mit Kokosmilch ablöschen. Mit einem Schluck Wasser die Dose Kokosmilch ausschwenken und in den Topf gießen. Einmal aufkochen und köcheln lassen bis der Topinambur weich ist, was je nach Größe der Stücke ca. 45 Minuten dauert. Anschließend die Suppe pürieren, mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette würzen und genießen.

Costa Rica, 29. Februar 2014


Wir sind es von unseren letzten Unterkünften inzwischen gewohnt uns unser Frühstück selbst zusammen zu sammeln oder gar selbst zu machen, dass wir uns hier beherzt selbst bedienen. Dummerweise wird man hier allerdings bedient und die Frau die das macht, war einfach nur schnell weg, was holen. Uns ist das ganz schön peinlich! =D




Nebelwald wohin man schaut.
Der El Arenal.
Die meisten Touristen kommen nach Santa Elena um sich das Nebelwaldreservat Monteverde anzuschauen. Im Reiseführer lese ich, dass es daneben das kleinere und weniger besuchte, inhaltlich aber gleiche Nebelwaldreservat Santa Elena gibt. Wir beschließen dieses anzuschauen.
Vor einigen Jahren muss es noch regelmäßig verkehrende Busse gegeben haben, inzwischen nur noch Transfer's in Kleinbussen.






Am Eingang des Parks muss man sich in ein Buch eintragen, ebenso beim Verlassen, damit am Ende des Tages klar ist, ob sich jemand verirrt hat. ;-)
Wir werfen einen genaueren Blick auf die Liste und sehen, dass hier wirklich kaum jemand unterwegs ist.





Wir bekommen einen Plan auf dem alle Wanderwege eingezeichnet sind. Wir starten mit einem kleinen Rundweg und kommen von einem Weg zum nächsten und haben am Ende des Tages alle gelaufen. Gleich am Anfang kommt ein Aussichtsturm von dem aus man den Vulkan El Arenal sehen kann.Der Nebel hält sich heute sehr zurück und hüllt nur die Spitze des Vulkans ein. Wir sehen viele Echsen und Vögel, allerdings keinen Quezal. Hier wachsen Bäume auf Bäume und jede Pflanze sucht sich ein Plätzchen um etwas Licht abzubekommen, alles ist mit Moos überzogen. Eine Welt für sich! Das Wetter ist recht wechselhaft, mal kommt tatsächlich der Nebel und hüllt einen ein, dann scheint wieder die Sonne und wärmt ganz angenehm.





Ziemlich gegen Ende des letzten Weges ist eine Affenfamilie in den Baumspitzen unterwegs. Vermutlich sehen wir hier Klammeraffen.
Als wir zurück zur Haltestelle des Kleintransporters gehen kommen wir mit einem Pärchen ins Gespräch die uns erzählen, dass sie am Abend zuvor mitten in Santa Elena (Ort, nicht Reservat) in einem Baum am Strassenrand ein schlafendes Faultier gesehen haben. Nach der Fahrt zurück in den Ort zeigen sie uns die Stelle und wir sehen unser erstes Faultier! Allerdings könnte es genau so gut ein im Baum entsorgter Teppich sein, denn ausser Fell kann man leider nichts sehen. =D 

Klammeraffe

Wer sieht das Faultier?

Abends essen wir wieder ein Casado, richtig lecker!


Baumhaus?
Bunte Pflanzen!