Donnerstag, 12. November 2015

Tomatenmark

Bis Ende letzter Woche hatte ich meine Tomatenpflanzen noch immer in den Eimern an der Hauswand stehen. Da ich ausnahmsweise gerade etwas mehr Zeit hatte als sonst, hab ich alle Pflanzen abgeerntet und auf dem Kompost entsorgt. 
Die noch grünen Tomaten liegen nun auf der Fensterbank. Die Hälfte ist schon nachgereift. Die rot geernteten Tomaten hab ich spontan zu Tomatenmark verarbeitet. Da ich keine flotte Lotte habe, war das mehr Arbeit als gedacht. Hat sich aber gelohnt und die Ausbeute empfinde ich als gar nicht so schlecht!
Aus 1,7kg Tomaten wurden 8 kleine Gläschen wie man die auf dem Foto sieht.


Die Farbe vom Mark ist nicht wie gewohnt knallrot. Das liegt daran, dass ich Tomaten in allen Farben verwendet hab. Von grünen Zebratomaten, über orangene Ochsenherz und gelb abreifende Tomaten.

Tomatenmark einkochen

Tomaten
Salz
Twist-off-Gläser oder
Weck-Gläser mit Gummiring und Klammern
Einkochtopf


Einen Topf Wasser aufkochen. Währenddessen die Tomaten kreuzweise einschneiden und kurz in das Wasser geben. Wenn sich die Haut aufrollt, die Tomaten herausnehmen, abkühlen lassen und schälen. Nun die geschälten Tomaten halbieren und entkernen. Die restliche Tomate in eine Auflaufform geben und etwas salzen.
Den Backofen vorheizen. Umluft und auf über 100°C, damit der Saft auch verdunstet. Ich glaub ich hatte den Ofen auf etwa 160°C geheizt. Die Auflaufform in den Ofen schieben. Gelegentlich mit einem Löffel umrühren und die Backofentür öffnen um die Feuchtigkeit raus zu lassen.
Die Tomaten gut im Auge behalten, damit nichts anbrennt. Je nach Wassergehalt der Tomaten dauert es länger oder kürzer. Wenn die Konsistenz der eigenen Vorstellung entspricht, kann man die Form aus dem Ofen nehmen. Man sollte bedenken, dass das Mark beim abkühlen noch fester wird.
Anschließend die Tomaten fein pürieren.
Die Gläser mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen mit der restlichen Hitze trocknen. Die Temperatur sollte noch bei über 100°C liegen.
Die Gummiringe für 10 Minuten in einem Topf in Wasser auskochen.
Das Mark in die Gläser geben, verschließen und bei 90°C für 20 Minuten einkochen.

Kommentare:

  1. Hallo Sarah,
    Irgendwann mal hast Du hier Deinen Vorratskeller gezeigt. Dieser kleine "Feinkostladen" ist mir bis heute noch vor Augen, so fasziniert hatte er mich.Momentan befindet sich meine künftige Vorratskammer im Bau. Wenn sie fertig ist, werde ich viele Deiner Einmachrezepte nachkochen, das weiß ich jetzt schon ! Es sieht immer alles so lecker aus !
    Liebe Grüße Joona

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    1. Hach ja Du. =) Dieses Jahr könnte ich mal wieder ein Bild von meinen Vorräten machen. Die Vielfalt ist doch stark angewachsen und daher auch der benötigte Platz. =)
      Praktisch sind solche Vorräte wirklich. Sie lassen uns den Winter gut überbrücken.=)

      Ganz liebe Grüße,
      Sarah =)

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  2. Das ist ja richtig toll. Ich mache mein Tomatenmark auch immer selbst. Das schmeckt viel aromatischer als das gekaufte.
    Viele Grüße von einer Blog-Kollegin :)

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    1. Ohja, wenn auch bei mir die Farbe weniger intensiv ist, aber der Geschmack ist pur Tomate! =) Herrlich!

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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  3. Ich habe heute genau denselben Post veröffentlicht. Wir haben letztes WE auch die letzten Tomaten verarbeitet, es sind doch eine ganze Menge geworden. Das Einrexen finde ich eine super Methode. Es nimmt nich so viel Platz im Tiefkühler weg.

    lg kathrin

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    1. Du sagst es! Da wir nur eine ganz kleine Gefriertruhe haben, wecke ich ein was geht. =) So praktisch!

      Dann kuck ich gleich mal zu Dir rüber.

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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