Freitag, 14. Februar 2014

Costa Rica, 24. Januar 2014


Dadurch, dass es genau von 6 bis 18Uhr hell ist, wachen wir jeden Morgen recht früh auf, was gar nicht schlecht ist. 
Als erstes durften wir feststellen, dass der Rucksack tatsächlich schon an der Rezeption abgegeben wurde. Juhu! Nun kann es richtig los gehen!
An diesem Morgen nahmen wir das Frühstück im Hostel in Anspruch, welches aus Pancakes, Kaffee und Eistee bestand. Joa, so der Hammer waren die Pancakes nicht. Nachdem es am Tag zuvor nur 1 Empanada gegeben hatte, verspürte ich aber endlich wieder Hunger.
Busstopp unterwegs
Wir packten die Rucksäcke. Unser Ziel war die Pazifikküste. Wir wollten den Nationalpark Manuel Antonio anschauen und beschlossen bis nach Quepos zu fahren. Quepos ist der letzte Ort vor dem Nationalpark. Man könnte als meinen es würde auch einen Ort "Manuel Antonio" geben. Die Unterkünfte in Manuel Antonio liegen aber alle an der Strasse zwischen Quepos und dem Park.
Laut unserem Reiseführer fährt der Bus vom Terminal Coca Cola, eine Strecke die gut, auch mit Rucksack, zu Fuß zu gehen ist.

Wir kommen dort an, erkundigten uns, wo der Bus fährt und erfuhren, dass die Gesellschaft umgezogen ist. Wenn wir den frühen Bus schaffen wollen, sollten wir ein Taxi nehmen. Wo genau sich dieses Terminal befindet, will oder konnte uns der Angestellte nicht sagen. Wir beschlossen den nächsten Bus 3 Stunden später zu nehmen und selbst nach dem Terminal zu suchen.
Bananen für den Hunger zwischendurch
Wir kamen zu Fuß wieder in die Fußgängerzone und liefen ganz zufällig einer Touristeninformation über den Weg. Hätte ich nie erwartet, dass es das hier gibt.
Der sehr nette Herr dort gab uns gleich einen Stadtplan, zeichnete den Weg ein, schrieb die Abfahrtszeiten drauf und den Namen der Bussgesellschaft.
Natürlich war auch eine Strecke die sehr gut zu Fuß zu gehen ist.

Wir entdeckten einen "Saft-Laden" und gönnten uns frische Säfte. Mit den Säften setzten wir uns auf einen Platz und genossen die warme Sonne. Sehr, sehr lecker mit Mango, Papaya, Wassermelone und Banane!

Den Busbahnhof fanden wir mit dem Stadtplan ganz leicht und kauften uns die Tickets. Mit öffentlichen Bussen zu reisen ist echt sehr, sehr günstig hier!
Die Fahrt war schön, je näher wir dem Meer kamen, desto heißer und schwüler wurde es.
Wir gehörten zu den wenigen die schon in Quepos ausstiegen und suchten das vom Reiseführer empfohlene Wide Mouth Frog Hostel. Lustiger Name für ein Hostel. Es sind tatsächlich noch einige Zimmer frei und einen Pool hat es auch.
Nach einem erfrischenden Bad, bzw. einer erfrischenden Dusche liefen wir eine Runde durch den wirklich kleinen Ort, aßen beim Mexikaner und stolperten am Meer über einen Nacht-Obstmarkt. Wir kauften für das Frühstück viel Obst ein und waren dann auch schon recht früh im Bett. ;-)

Donnerstag, 13. Februar 2014

Costa Rica, 23. Januar 2014

Säuresee und Schwefelwolke
Wir sind ziemlich früh wach und fragen erst mal ob wir eine Nacht länger im Hostel bleiben dürfen, wegen des fehlenden Rucksacks. Kein Problem, es scheint nicht viel los zu sein. 
Rund um den Krater wächst kaum was.
San José liegt recht hoch und ist recht kühl, da fällt einem eine Kaltwasserdusche am frühen Morgen gar nicht leicht.
Der aktive Krater
Eigentlich wäre sogar Frühstück inklusive, darauf verzichte ich allerdings, denn nach Flugzeugessen vergeht mir regelmäßig für 2 Tage der Appetit. 

Nachdem wir nun gezwungenermaßen 1 Tag länger als gedacht in San José sind, beschließen wir, auf eigene Faust den Vulkan Poas anzuschauen. Laut Reiseführer gibt es von San José aus einen direkten öffentlichen Bus. Perfekt!
Wir erkundigen uns zusätzlich im Hostel. Hier wird uns empfohlen mit dem Taxi bis zum Busbahnhof zu fahren, es wäre weit. 
So weit war es dann allerdings doch nicht. ;-)
Am Busbahnhof stehen nur Busse mit der Aufschrift Alanjuela, die Nachbarstadt. Wir drehen eine Runde und fragen dann den Busfahrer im ersten Bus nach dem Vulkan. Dieser sagt ja und wir steigen ein. 

Wir fahren 1,5 Stunden durch die Gegend. Irgendwann kommen wir an einem Busbahnhof in Alanjuela an und werden vom Busfahrer zu einem anderen die Strasse runter verwiesen. Dort klappern wir die Busse ab und können keinen Hinweis auf den Vulkan finden. 
Der alte Krater mit schöner Lagune.
Etwas ratlos kaufen wir uns erst mal eine Flasche Wasser und beschließen ein Taxi zu fragen.
Dieser würde uns zu einem akzeptablen Preis hinauf fahren.
Kurz bevor wir oben sind, haben wir den Bus vor uns. Der Bus, den wir hätten nehmen müssen! Alles klar, wir waren wohl einfach etwas zu spät dran! Wir erkundigen uns wann der Bus zurück fährt und wissen wenigsten wie wir zurück kommen.


Nun kommt der Nebel doch noch.
Pilz im Nebelwald.
Der Nationalpark Volcan Poas ist einer der kleinsten in Costa Rica, aber ein sehr schöner. Am Anfang steht ein Infocenter, mit viel Wissen rund um Vulkane und die verschiedenen Klimazonen Costa Rica's. Am aktiven Krater ist man recht schnell. Dieser enthält einen Säuresee und beständig kommen Schwefelwolken hervor. An den meisten Tagen nebelt sich der Krater ab 9 Uhr morgens völlig zu. Wir haben Glück, es ist 10Uhr und noch immer herrscht Sonnenschein und strahlend blauer Himmel. Wir machen die kleine Wanderung und kommen am alten, auch wassergefüllten Krater vorbei durch Nebelwälder. 

Nach dem Rundweg kommen dann doch die Wolken und am Krater zieht es langsam zu.
Wir haben noch eine Stunde bis der Bus nach Alanjuela zurück fährt, diese verbringen wir lesend, in der Sonne sitzen.
Ich hatte natürlich nicht bedacht, dass wir uns auf 2700m befanden und wunderte mich über die spannende Haut im Gesicht. =D

Den Weg zurück nach San José fanden wir gut und verbrachten den Abend im Zentrum (Parque Central, Mercado Central, Parque la Merced). Es gibt eine Art Fußgängerzone und wir suchen nach einem Adapter für die Stecker, damit wir den Kamera-Akku bei Bedarf laden können. ;-)
Papageien mitten in der Stadt
Im Parque Central stehen viele, viele Palmen. Diese Palmen waren über und über voll mit laut kreischenden Papageien. Diese flogen auch ständig quer über den Platz. Was ein unglaublicher, aber irgendwie auch schöner Lärm!

Irgendwann finden wir einen und gönnen uns als kleines Abendessen einen Empanada. Das sind gefüllte Teigtaschen, frittiert. Lecker!
Den Weg zum Hostel laufen wir dann tatsächlich zurück. So weit ist das gar nicht.

Mittwoch, 12. Februar 2014

Costa Rica, 22. Januar 2014

Heute starte ich mit meinem Costa-Rica-Bericht.
Ich hab eine Weile hin und her überlegt, wie ich am Besten berichten soll oder will. Von Thailand hatte ich damals einen Teil 1 und einen Teil 2 gemacht und eher grob als im Detail berichtet. Von Neuseeland dagegen hab ich letztes Jahr Tag für Tag berichtet. Dort haben wir tagtäglich aber auch genug erlebt.
In Costa Rica dagegen waren wir an manchen Tagen einfach nur eine ganze Weile von A nach B unterwegs.
Trotzdem hab ich mir gedacht, ich berichte Tag für Tag.
Allein weil es mal mehr und mal weniger zu erzählen gibt, wird es abwechslungsreich. ;-)


Ich liebe meinen Rucksack!
Am Anfang stand natürlich die Anreise.
Ich freu mich jedes Mal wenn ich meinen Rucksack ausgraben und füllen kann! =) 
Wenn mit den Flügen alles glatt läuft, wäre dieser Tag eigentlich sehr unspektakulär. War er aber nicht. =D
Aber der Reihe nach.


Morgens um 4 Uhr klingelte der Wecker.
Da der öffentliche Verkehr erst etwas später startet, wurden wir netterweise nach Basel gefahren. Dort checkten wir ein (mein Rucksack hatte nur 8kg, was mich recht überraschte!) und flogen nach London. So weit, so gut.

In London angekommen, wurden wir beim Verlassen des Flugzeuges von Jeremy abgefangen. Er stand da ganz nett am Rand mit einem i-Pad in der Hand, auf dem man unsere nächste Flugnummer, als auch unsere Namen sehen konnte. Er erzählte uns, dass unser Flug nach New York gestrichen wurde, da das Flugzeug in New York steht. Das hätte am Tag zuvor von New York nach London fliegen sollen, wurde aber wegen Schnee gecancelled. Er führte uns zu einem Schalter und die nette Dame dort, versuchte Ersatz für uns zu finden. 
Anfangs machte sie uns keine großen Hoffnungen und meinte, wir könnten sehr wahrscheinlich genau 24 Stunden später fliegen. Ein Tag London... warum nicht? Eigentlich sehr gern, dafür aber einen Tag Costa Rica opfern? Neee....


Noch in London
Irgendwann entdeckte sie, dass wir zwar nach New York fliegen, dies aber nicht unser Ziel ist und wir in New York einen Anschlussflug erreichen müssen. Daraufhin suchte sie wohl irgendwie anders und fand in einer British Airways-Maschine 2 Plätze und buchte uns um. Das Beste daran: Diese Maschine sollte sogar eine Stunde früher in New York landen!

Das war sehr gut, denn in den USA braucht man viel Zeit!
Einen Transit-Bereich wie in jedem anderen Land dieser Welt, gibt es nicht(mehr)! Ich hatte zwei Wochen zuvor den ESTA-Antrag abgeschickt und auch genehmigt bekommen. Der Beamte lies uns auch einreisen (was wir eigentlich gar nicht wollten, da Transit), das bedeutet: Alle 10 Fingerabdrücke, Foto vom Gesicht, Stempel im Reisepass. Danach durften wir unser Gepäck vom Band holen und durch den Zoll gehen, um das Zettelchen abzugeben, auf dem wir ausgefüllt hatten, dass wir nichts dabei haben was zu verzollen wäre und den Rucksack "rechecken". Sprich wieder auf ein Band legen, damit er im folgenden Flugzeug eingeladen wird. Dummerweiße hatten wir zu diesem Zeitpunkt nur noch einen Rucksack. Während mein Rucksack schon da war und wir auf M's warteten, kam die Durchsage dass er sich bei jemanden dort melden soll. Dieser jemand sagte uns, dass sein Rucksack noch in London ist und nachgeschickt wird. Vermutlich genau 24 Stunden später. Wir sollten uns auf jeden Fall am Flughafen in Costa Rica melden, die sollten dann den Rest organisieren.

Nun mussten wir noch das Terminal wechseln.
Eigentlich gibt es dafür einen Airtrain. Dieser war wohl wegen 2cm Schnee und -8°C ein- oder festgefroren. Stattdessen sollten vor dem Eingang Busse fahren. Wir warteten und warteten... eine halbe Stunde, fragten nochmal nach, ja wir waren richtig.
Dann kam ein Bus, yeah! Voll bis auf den letzten Quadratzentimeter. Macht nichts, der nächste war auch schon am anrollen. Dummerweise aber genau so voll. Bus Nr. 3... voll... So langsam begann ich echt zu zweifeln.
Dann kam aber Bus Nr. 4 und dieser war absolut leer und brachte uns zu Terminal 8.
Dort die übliche Sicherheitskontrolle und eine halbe Stunde vor Abflug waren wir am Gate. Eilig sollte man es nicht haben.

Die Ankunft in Costa Rica war um einiges angenehmer und freundlicher. Man kümmerte sich gleich gut um das Problem des vermissten Rucksacks, was nicht so einfach war, durch den gecancellten und auf eine andere Airline umgebuchten Flug.

Da wir recht spät abends ankamen hatten wir zur Abwechslung ein Zimmer in einem Hostel reserviert, diese liesen uns auch am Flughafen abholen, sehr nett! 

Dienstag, 11. Februar 2014

Aussaat die 2.

Nachdem ich letzte Woche mit Auberginen, Chili, Paprika und Physalis gestartet bin, hab ich heute mit Kohlrabi und Weißkohl nachgelegt.

Diese Pflanzen brauchen/wollen es zum keimen nicht ganz so warm, wie die oben genannten und durften daher ein eigenes Zimmergewächshaus beziehen. 
Keimen sollten sie auch schon nach einigen Tagen, ich bin gespannt und freu mich schon auf einen leckeren Krautsalat im Sommer zum Grillen. =)

M wollte letzten Sommer unbedingt Krautsalat machen und wunderte sich, dass das nicht im Garten wächst. Da er den Salat auch selbst macht, bau ich ihm dieses Jahr gerne welchen an. =) Allerdings nur 3 Pflanzen, so häufig essen wir Weißkohl nun auch wieder nicht. ;-)


Sonntag, 9. Februar 2014

Pfifferlingsoße

Bevor wir nach Costa Rica sind, wollte ich unseren Kühlschrank plus den kleinen zugehörigen Gefrierschrank abtauen, um ihn über die Zeit die wir weg sind, aus geschaltet zu lassen. Dafür musste einiges aus dem kleinen Gefrierschrank in die kleine Kühltruhe im Keller umziehen. Das war gar nicht so einfach, denn diese ist nach wie vor voll mit geerntetem Gemüse aus dem Sommer. Mit etwas umschichten brachte ich dann aber alles unter und konnte nebenbei eine kleine Bestandsaufnahme machen.
Nach wie vor haben wir einige Kilo an Pfifferlingen vom Herbst.
So gab es heute Spätzle mit Pfifferlingsoße und Schweinelendchen.


Pfifferlingsoße

Olivenöl
1 Ecke Butter
2 Schalotten
½ kg Pfifferlinge frisch oder aufgetaut
200ml heiße Gemüsebrühe
200ml Sahne
Salz
Pfeffer
3 Stängel Petersilie

Olivenöl und Butter in einer Pfanne heiß werden lassen.
Die Schalotten schälen, klein würfeln und in das heiße Fett geben.
Glasig dünsten und die geputzen Pfifferlinge zugeben. Kurz andünsten und mit heißer Gemüsebrühe ablöschen.
Sahne zugeben, aufkochen und einreduzieren lassen.
Abschmecken mit Salz und Pfeffer. Petersilie klein hacken und darüber streuen.
Passt wunderbar zu Spätzle.

Samstag, 8. Februar 2014

Endlich mit der ersten Aussaat gestartet! =)

Zwischen 5 und 6 Wochen später als die letzten Jahre bin ich dran.
Eigentlich ist Anfang Januar schon sehr, sehr früh, aber ich hab damit bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Nur letztes Jahr war es nicht so toll, als wir den kompletten März in Neuseeland waren und daheim statt Vorfrühling, tiefster Winter herrschte und das Haus extrem auskühlte. Das hat den vorgezogenen Pflanzen nicht gut getan. 

Da wir nun Ende Januar/Anfang Februar in Costa Rica waren, beschloss ich dieses Jahr mit der Anzucht zu warten, bis wir zurück sind. Bei den meisten Paprika-/Chilisamen die ich habe, steht als Voranzuchts-Termin Januar/Februar drauf, daher bin ich immerhin nicht zu spät dran. =)

Vorgestern nach Hause gekommen, hab ich mich gestern gleich an die Arbeit gemacht und hab nun auf unserem Kachelofen 2 absolut volle Zimmergewächshäuschen stehen.

Nach einigem durch- und ausprobieren bin ich wieder bei Kokosquelltabs gelandet. Das funktioniert bei mir einfach am Besten. Allerdings setzte ich die frisch gekeimten Pflanzen dann schon sehr schnell in größere Töpfchen um, dabei entferne ich das Vlies, dass den Quelltab zusammen hält. Mir kam es manchmal so vor, als hätten die jungen Pflanzen anfangs das Problem mit ihren Würzelchen durch zu kommen. 
Falls die Pflanzen dann doch schon in die Höhe geschossen sein sollten, weil sie zum Beispiel nach dem Keimen zu lange in der Wärme standen (was mir ab und zu tatsächlich passiert), dann pflanz ich die jungen Pflanzen ganz tief in die Töpfchen, damit erhöht sich die Fläche an der sich Wurzeln bilden können.

Ich bin selbst nun doch etwas überrascht, dass ich hier nun 43 zukünftige Pflanzen vorziehe. Wo sollen die alle hin? Andererseits handelt es sich insgesamt um Paprika, Chili, Auberginen, Physalis und Tomatillo. Dann geht das eigentlich wieder. ;-)

Ich stell Euch mal kurz meine Sorten vor, die ich dieses Jahr anbaue, teilweise erprobt und manche neue Sorte:

Auberginen:
  • Aubergine Rotanda Bianca: Große, weiße Aubergine, mit je nach Sonneneinstrahlung lila Flecken. Letzten Sommer der absolute Hit! Hoffen wir, dass es sich im kommenden Sommer wiederholt. =)
  • Aubergine Dourga: Komplett weiß, eher kleinere Frucht. Hat letztes Jahr auch sehr gut getragen.
  • Aubergine Violett lunga: Eine Sorte wie man sie aus dem Supermarkt kenn, länglich und lila. Hat letztes Jahr auch gut getragen.
  • Mini-Aubergine: Ich habe lange nach einer Mini-Sorte gesucht. Ja, absichtlich! Ich habe ein ganz tolles Einmach-Buch, in dem unter anderem Rezepte sind, wie man ganze, unzerteilte, teilweise gefüllte Auberginen einlegt. Die lesen sich so lecker, dass ich es unbedingt ausprobieren muss. Alle meine bisherigen Sorten sind zu groß, um sie komplett in Gläser zu bekommen.
Chili:
  • Sibirischer Hauspaprika: Sorte, der leichte Kälte und Wind gar nichts ausmachen und übervoll mit kleinen, scharfen Früchten hängt. Schärfegrad 7-8 von 10. Sogar fast kahlfraß von Schnecken konnte die Pflanze nicht am wachsen hindern!
  • Piri Piri: Zum ersten Mal dabei. Steht eigentlich schon lange auf meiner Wunschliste. Schärfegrad 9 von 10.
  • Piment d'Espelette: Absolutes MUSS! Schärfegrad 4 von 10. Dazu ein sehr guter Eigengeschmack! Gefüllt gegrillt oder getrocknet als Gewürz! Herrlich!
  • Hot Portugal: Schärfegrad 6. Letztes Jahr zum ersten Mal ausprobiert mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Die Früchte aus dem Gewächshaus waren sehr scharf und kaum pur essbar. Eine Pflanze stand in einem Eimer an der warmen Hauswand und die Früchte waren sehr mild und aromatisch.
  • Jalapenos: Für mich auch ein MUSS. Gefüllt sowas von lecker! Jalapeno scheint es in einigen Schärfegraden zu geben. Ich vermute mal, meine haben etwa 4-5 von 10.
Paprika:
  • Topgirl: Vor Jahren mal ohne zu überlegen spontan gekauft und Glück damit gehabt. Nach rot abreifende, dickfleischige, süße Paprika.
  • Mini-Paprika Orange: Der genaue Name dieser Sorte ging leider verloren. Die Pflanze bildet viele, eher kleinere, längliche, nach orange abreifende Früchte, die sehr lecker schmecken.
  • Sweet Chocolate: Letztes Jahr zum ersten Mal angebaut. Absolut überzeugend! Nach dunkelbraun abreifend, süß und lecker.
  • Bunte Zwerge: Wird zum ersten Mal angebaut. Vielversprechende Sorte von Dreschflegel. Bin mal auf die Farben gespannt.
  • Frühzauber: Hier hat mich die frühe Ernte gereizt. Mal schauen, ob das klappt.
  • Corno di Torro: Die Früchte werden recht lang und reifen gelb ab. Schmecken sehr gut.
  • Sweet Banana: Ich fand die Früchte letzten Sommer nicht sehr überzeugend. Da ich aber noch Saatgut habe, geb ich ihr nochmal eine Chance. =)
Physalis:
Um welche Sorte es sich genau handelt, weiß ich nicht. Vor Jahren hatte ich mir mal eine Pflanze gekauft, die Früchte waren lecker, ich hab Samen getrocknet und säe sie jedes Jahr wieder aus.

Tomatillo:
"Purple" Letztes Jahr zum ersten Mal angebaut. Die Pflanze verhielt sich etwas merkwürdig, viel ernten konnte ich nicht. Die Früchte waren aber lecker und sehr hübsch. Statt sie in einem Eimer an der Wand zu ziehen, werden ich die Pflanzen im kommenden Sommer mal ins Beet pflanzen.

Letztes Jahr hatte ich auch noch "Erdkirschen", nah verwandt mit Physalis und Tomatillo. Hat auch ein Schirmchen. Der Geschmack wird oft als Ananasähnlich beschrieben. Der Ertrag war sehr gut, mir haben die Früchte aber leider so gar nicht geschmeckt, daher wird sie dieses Jahr ausgelassen. =)


Nun heißt es sich in Geduld zu üben, wir wissen ja: Chili und Paprika brauchen eine ganze Weile bis sie keimen. =)

Freitag, 7. Februar 2014

We're back!

Wir sind zurück! =)
Gestern Mittag sind wir mit 3 Stunden Verspätung gut in Basel gelandet.
Den restlichen Tag haben wir recht einfach geschafft wach zu bleiben, zu Hause gleich mal die Waschmaschine laufen gelassen und die Kaninchen in den sonnigen Garten gelassen. 
Wir sind dann doch recht früh ins Bett und haben sagenhafte 14 Stunden geschlafen. Somit dürften wir dem Jetlag ein Schnippchen geschlagen haben. =)

Ich habe heute gleich mit der Aussaat von Paprika, Chili, Physalis und Auberginen begonnen. Dazu morgen aber mehr. ;-)

Ansonsten bin ich dabei Bilder zu sortieren, in den nächsten Tagen startet dann ein kleiner Urlaubs-Bericht.

Was mir zu Costa Rica ansonsten grad so durch den Kopf schwirrt:


  • Das erst Mal seit einigen Jahren wieder Süßkartoffel und so richtig guten Maniok gegessen!
  • Ungeplant und spontan zu reisen ist einfach nach wie vor am allerschönsten!
  • Man kann mit einem 9kg schweren Rucksack gut einige Kilometer gehen, auch bei 30°C.
  • Nie wieder Transfer in den USA.
  • Viele, viele Tiere ausserhalb von Nationalparks gesehen, wie Faultiere, diverse Affen, Krokodile, Schlangen, wunderschöne Schmetterlinge, Hörnchen, ...
  • die Einheimischen sind unglaublich nett und hilfsbereit ohne sich aufzudrängen.
  • Ein für Lateinamerika unglaublich pünktliches Land.
  • In mehreren Arten von Wäldern gewesen, wie Nebelwald, tropischem wie auch nichttropischem Regenwald.
  • Baden im Meer ist fast überall nicht ungefährlich wegen der Rückströmung.
  • Die Kühe haben Schlappohren! =D
  • Kaffee ist total interessant!
  • Kakao ebenso.
  • Da es nicht all zu viele Strassen gibt, fährt man einige Strecken immer wieder, gefühlt im Zickzack, je nach dem wohin man möchte.
  • Das erste Mal "Platano" (=Kochbanane) gegessen.
  • Insgesamt sehr viel Obst gegessen, wie Mango, Papaya, Bananen, Avocado, ... (Nun werden mir die Mango's hier vorerst leider mal wieder nicht mehr schmecken. =(
  • Hab meinen ersten Horchata (de Arroz) getrunken. Landestypisches Reisgetränk mit Nüssen und/oder Zimt. Lecker!
  • Allgemein werden überall frische Fruchtsäfte getrunken.
  • Man kommt mit Englisch weiter als ich gedacht hätte, ein paar Worte Spanisch sind trotz dem sehr praktisch.
  • Die Karibikküste hat ein völlig anderes Flair als der Rest des Landes, durch die schwarze Bevölkerung.