Sonntag, 8. Dezember 2013

Crazy Christmas Cookie Competition

Nun war es schon wieder eine ganze Woche mucksmäuschenstill hier! Irgendwie sind die Tage ausgefüllt mir so vielen! Es wird viel gearbeitet, fast jeden Abend ist man unterwegs. Leider wird so auch nur wenig gekocht. =(
Cookies
Die stressigste Woche liegt nun aber hinter mir und ich könnte mir vorstellen, dass es die nächsten Tage wieder häufiger etwas zu lesen geben wird.

Wir backen keine Plätzchen im Advent. Für uns gehört in den Advent Hüsinger. Drei davon wurden schon vor ein paar Wochen gebacken. 
Traumstücke
Als vor einiger Zeit die Einladung von Freunden zu einer "Crazy Christmas Cookie Competition" kam, wobei es um gemeinschaftliches backen und anschließendem Verteilen der Ausbeute ging, haben wir sofort zugesagt.

Da wir nicht so die Plätzchen-Bäcker sind hab ich als Ausgleich zu den erwarteten Teigen Freitag Abend Teig für die Traumstücke vorbereitet und Samstag, nach der Arbeit kurz bevor wir los wollen noch schnell den Teig für White Chocolate Macadamia Cookies.

Brunsli
So machten wir uns gestern Mittag schwer beladen mit Teigen, Puderzucker, einem Wallholz und einer Flasche Wein auf den Weg in Richtung Zürich.

Insgesamt waren wir 12 Leute und jede Person hatte mindestens einen Teig dabei oder machte ihn noch schnell. So waren wir von Mittags bis ca. 23 Uhr kneten, auswallen, ausstechen, verzieren, formen, usw. beschäftigt.

Butterplätzchen
Sehr schön war, dass es am Rande ein kleines Buffet für den salzigen Ausgleich gab, mit Fleischkäse, dem besten Nudelsalat, Bruschetta und viel Rotwein.  
So hatte immer jeder ein bisschen gemütliche Beschäftigung. Entweder eben backen oder essen oder einfach mit den anderen quatschen.

Die Ausbeute war dann natürlich größer als erwartet: Für jede Person gab es 3 volle Plätzchentüten, insgesamt waren es also 36!

Bekomme ich noch alle Sorten zusammen?
einmal verzieren bitte =)
Hildabrötchen/Spitzbuben, Husarenkrapferl, Vanillekipferl, Zimtsterne, Heidesand, Basler Leckerli, Brunsli, "Häufchen mit Rumrosinen", eine Art schwarz-weiß-Gebäck mit Dattelstückchen gefüllt, unsere Cookies und Traumstücke, Butterplätzchen, Bethmännchen, ... ich hoffe ich hab alle. ;-)

Das Ganze war wirklich eine klasse Aktion. Alle hatten sehr viel Spaß, jeder hat mehr verschiedene Sorten zu Hause als jemals zuvor und wären nächstes Mal wieder dabei!

Zimtsterne
Vor allem ein Teil der Herren hatte beim verzieren der Butterplätzchen einen ganz großen Spass. Einige Engel gehen nun eher als Alien durch. Auch wurde so mancher Bär grün. =D

Die Bilder hab ich übrigens leider mit meinem Handy machen müssen, was die Qualität erklärt. Dummerweiße hab ich die Kamera zu Hause liegen lassen. :-(
Nudelsalat und Bruschetta

Samstag, 30. November 2013

Auch dieses Jahr gibt es keine Plätzchen, aber: Cookie Dough Pralinen

Als ich vor ca. 1,5 Jahren dieses Rezept hier entdeckte, war sofort klar dass ich diese Pralinen machen muss!
Cookie Dough (roher Teig, eifrei!)in allen Varianten mag ich irgendwie sehr gern.
Diesen Sommer hatte ich mal ein selbstgemachtes Cookie Dough Eis vorgestellt. Und einen Käsekuchen fällt mir da grad auch noch ein.

Um Pralinen zu machen hab ich wirklich überhaupt gaaaaaaar kein Talent. Wenn man das bedenkt, wurden sie gar nicht soooo schlecht. Also rein optisch, denn geschmeckt haben sie mehr als gut!
Nett in ein Tütchen verpackt, lassen sie sich auch ganz wunderbar verschenken.



Cookie Dough Pralinen

30g Butter
50g (Vanille)Rohrzucker
125g Mehl
195g Milchmädchen, gezuckerte Kondensmilch
100g Chocolate-Chips oder gehackte Schokolade, ich hab halbe/halbe gemacht
Schokolade zum Überziehen

Die Zutaten zu einem Teig verarbeiten und kühl stellen. Eine Stunde Kühlschrank oder eine halbe ins Gefrierfach. 
Mit den Händen Kugeln formen und mit geschmolzener Schokolade überziehen.
Kühl lagern.

Freitag, 29. November 2013

Topinambur-Cremesuppe

Gestern hab ich Euch von meinem Topinambur erzählt und heute zeige ich Euch das erste Gericht, dass ich damit gekocht habe.
Ich war ganz erstaunt, dass ich auf meinem Laptop nur ein Rezept mir Topinambur gespeichert hatte. 
Dieses eine Rezept stammt vom Hof Dinkelberg die hauptsächlich eine Demeter Biokiste hier in der Gegend verteilen. An Gemüse und Obst haben wir natürlich keinen Bedarf, aber es wird auch Rind aus eigener Haltung und Pute aus der Umgebung verteilt. Da wir immer mal wieder unser Fleisch dort bestellen, bekomme ich jede Woche den Newsletter, der auch interessante Rezepte enthält, wie z.B. diese Suppe.
Das Rezept hab ich in diesem Fall nur ganz leicht abgeändert. ;-)
Ergänzt hab ich das Kürbiskernöl, was ganz wunderbar dazu passt!

Topinambur-Cremesuppe

400 g Topinambur, geschält und grob gewürfelt 
1 große Kartoffel, geschält und grob gewürfelt 
1 EL ÖL 
200ml Milch 
600ml Wasser 
Salz
Pfeffer 
50ml Sahne
Kürbiskernöl

Topinambur und Kartoffel in Öl andünsten. Die Milch und das
Wasser dazugeben, aufkochen und 15 Minuten auf kleinem Feuer kochen lassen. Dann pürieren.
Die Suppe nochmals aufkochen, würzen und Sahne zugeben.
Mit ein paar Tropfen Kürbiskernöl beträufeln.

Donnerstag, 28. November 2013

Kleiner Zwischenbericht: Topinambur

Da wir nun in der kalten Jahreszeit angekommen sind, wollte ich vorgestern mal nach'm Topinambur schauen bevor der Boden komplett gefroren ist. 
Gepflanzt hatte ich ihn im Januar, wenn ich mich recht erinnere und im Sommer waren riesige Pflanzen herangewachsen die im Herbst echt schön geblüht haben. Bilder davon gibt es hier, hierhier und hier.

An einer Pflanze zog ich ein bisschen und hatte gleich einige Knollen in der Hand. Die auf dem Boden liegenden sammelte ich noch auf und hatte gleich eine gute Menge zusammen. Da ich keine Schaufel dabei hatte buddelte ich nicht weiter und sammelte nur alles offentsichtliche zusammen. Sehen konnte ich aber, dass da in der nassen Erde noch viele weitere Knollen steckten. 
Das Topinambur sehr ertragreich ist, hab ich schon oft gelesen. Überrascht hat er mich nun aber doch!
Aus einem kleinen Teil der Ernte gab es eine Suppe, die sehr lecker war (kommt morgen). Allerdings sind mir nun auch schon die Rezepte dafür ausgegangen. Hat wer leckere Topinambur-Rezepte? =)

Mittwoch, 27. November 2013

Lauwarmer Fenchel-Möhren Salat mit Granatapfelkernen

Nachdem ich nun beschlossen hab meinen Kaninchen den Fenchel weg zu essen (naja, wir teilen ihn uns eher brüderlich), war ich letztens ganz erfreut als ich bei Franzi dieses Rezept entdeckte. Da meine Fenchelknollen eher klein sind und ich diesen Salat als Beilage gegessen hab, habe ich die Zutaten etwas angepasst. Karotten sind auch noch im Garten zu finden, in diesem Fall war es sogar eine Purple Haze. Die hatte ich vorletzten Sommer. Da müssen vergangenen Sommer noch Samen aus dem Vorjahr aufgegangen sein.
Als neuer Fenchel-Liebhaber schmeckte mir auch dieser Salat sehr, sehr gut und passt wunderbar zur momentanen Jahreszeit! =)
Wer wirklich ganz tolle Fotos sehen will, muss bei Franzi schauen! 
B-E-N-E-I-D-E-N-S-W-E-R-T! =)

Lauwarmer Fenchel-Möhren-Salat mit Granatapfelkernen

1 Portion als Beilage 
1 kleine Fenchelknolle
1 nicht all zu große Karotte
Olivenöl
Saft einer Orange
1/2 Granatapfel
Salz
Pfeffer

Die Karotte und den Fenchel waschen und in dünne Streifen schneiden. Wer mag schält die Karotte. Aus dem eigenen Garten genügt mir persönlich sie zu waschen. 
In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und das Gemüse dazu geben. Bei mittlerer Temperatur etwa 10 Minuten dünsten.
In der Zwischenzeit die Orange auspressen und die Kerne aus dem halben Granatapfel lösen. Ich mach das ganz gerne nach dieser Methode.
Das Gemüse in der Pfanne mit dem Orangensaft ablöschen und 5 Minuten ziehen lassen. 
Salzen, pfeffern und auf einem Teller anrichten, die Kerne auf dem Salat verteilen und genießen.

Dienstag, 26. November 2013

Orangenblüten-Zitronen-Gelee

Eine Woche lang war hier Funkstille. Die 2. Wochenhälfte war recht voll und ich freute mich auf das Wochenende und endlich Zeit zum bloggen zu haben. Doch dann verbrachte ich fast den ganzen Samstag im Bett. Sonntag war zwar viel, viel besser, aber die Motivation mehr als nötig zu tun, fehlte noch völlig.

Freitag hatte ich allerdings schon Orangenblüten in Likör angesetzt für das Gelee, dass ich Euch heute vorstellen möchte. 
Statt einem Tag, waren die Blüten dann 2 Tage im Likör, was dem Ergebnis in keinster Weise geschadet hat. 

Ich bekam vor etwa 2 Wochen ein Gespräch eines Kollegen mit, in dem es um ein hammer-geniales Orangenblüten-Gelee ging. Alles was ich mit bekam war, dass es der Renner ist und die Blüten im Gelee bleiben.
Das machte mich natürlich sehr, sehr neugierig, ich wollte mich aber nicht in das Gespräch einmischen und verlies mich darauf, dass passende Rezept im Internet zu finden.
Das war dann allerdings gar nicht so einfach, bzw. unmöglich! Ich fand zwar einiges, aber nichts passte zu der Erinnerung an dieses belauschte Gespräch. Bis auf ein Rezept, ein klitzekleines bisschen. Die Angaben in diesem waren allerdings so spartanisch, dass ich nicht recht schlau daraus wurde. 2EL Flüssiggeliermittel? Was kann ich mir darunter vorstellen? Dann entdeckte ich, dass die Blüten doch abgesiebt werden. Daraufhin beschloss ich, mir mein eigenes Rezept zusammen zu basteln. 
Orangenblüten bekommt man in Reformhäusern und Apotheken in vernünftiger Qualität, diese geben dem Gelee übrigens auch die schöne dunkle Farbe.

Bei der Menge Zitronensaft war ich anfangs recht skeptisch, muss aber sagen, dass es genau richtig erfrischend zitronig ist.

Die Gläser werden nun zu Weihnachten an die Familie verschenkt. =)

Orangenblüten-Zitronen-Gelee

Ergibt ca. 3 Gläser je 200ml
2EL getrocknete Orangenblüten, gehäuft
4EL Orangenlikör
¼ l Wasser
¼ l Zitronensaft
500g Gelierzucker 2:1

Die Orangenblüten in ein Schüsselchen geben, mit dem Likör beträufeln und über Nacht ziehen lassen.
Wasser, Zitronensaft, Orangenblüten samt Likör und Gelierzucker in einen Topf geben, aufkochen, 4 Minuten kochen lassen und in sterile Gläser füllen.
Die Gläser verschließen und 5 Minuten auf den Kopf stellen, dann wieder umdrehen. Damit die Blüten beim abkühlen und fest werden des Gelees nicht alle auf den Boden absinken, immer mal wieder umschütteln.
Ich wollte Euch eigentlich ein Bild vom Gelee auf einem Brötchen zeigen. Dass ich vergessen habe das Bild zu machen, fiel mir leider erst auf, nachdem ich das Brötchen gegessen hatte. Sehr, sehr lecker mit dem Gelee! =)


Dienstag, 19. November 2013

Den Sommer einfangen und konservieren! =)

Wir bauen so gut wie alles an Gemüse und Obst an was wir brauchen. Aller seltenst (eigentlich nie) kaufen wir welches, mal abgesehen von eher exotischem Obst, wie Mango, Maracuja und Orangen. Und Karotten im Winter für die immer hungrigen Kaninchen. ;-)
Selbst im Winter kaufen wir nichts, denn die Ernte lässt sich in fast allen Fällen sehr gut haltbar machen und konservieren. 
Das ist auch das Ziel meines Blogs, selbst anbauen, vielfältig genießen und haltbar machen für den Winter.

Letztens erwähnte Anna in einem Kommentar unseren Vorratskeller. Das brachte mich auf die Idee hier mal ein paar Bilder zu zeigen. Die meisten Rezepte sind hier auch verbloggt, einige folgen noch, da der Geschmackstest noch fehlt. Und wenn was nicht schmeckt, wird es auch nicht verbloggt oder erst geändert, erneut getestet, usw... =D

Wir wohnen in einem sehr alten Haus und unsere Vorräte befinden sich tatsächlich fast alle im Keller, der sehr düster ist. Daher sind die Fotos teilweise leider auch recht dunkel. 
Ganz praktisch ist, dass man direkt von der Küche in den Keller kommt und direkt hinter der Kellertür 3 Regalbretter an der Wand hängen, so hat man mit einem Griff was man braucht.
Leider kann man nicht alles sehen, da die Regale am überlaufen sind und die Gläser in mehreren Reihen stapelweiße stehen. Ich werde unter den Bildern aber trotzdem mal alles erwähnen was da so steht, auch wenn man davon nichts sieht.
Rote Bete (bei uns Rote Ranen genannt), Quittengelee, Weintrauben-Vanille-Gelee, Mirabellen-Gelee, Kürbis-Kokos-Marmelade, Trauben-Aronia-Gelee, Trauben-Gelee, Löwenzahngelee, Quitten-Marmelade, Rotes Johannisbeergelee, Auberginen mit Minze in Olivenöl.



Auf dem Regal hatten sie keinen Platz mehr und stehen nun auf dem Sicherungskasten: Paprika Pickles und Tomaten mit Honig in Essig.

Im Keller reift mein selbst gemachter Met. Vielleicht probier ich demnächst mal einen Schluck.

Kartoffeln sind es mehr als genug. Ich hoffe wir schaffen es, sie zu verbrauchen. Ja, links im Bild sieht man Erde. Stellenweise besteht der Boden hier nur aus Erde. Unser Vorbesitzer erzählte dass die Vorvorbesitzer richtige Erdhügel da hatten, vermutlich um im Winter darin alle möglichen Arten an Rüben zu lagern.

Der Vorrat an Hokkaido- und Spaghetti-Kürbissen schwindet.

In diesem sehr dunklen Eck im Keller reifen die frischen Liköre, die noch nicht trinkbar sind. Literweise Quittenlikör und -rum aus dem letzten Jahr, Cassis, Heidelbeer, Erdbeer, Vanille und Basilikum-Digestivo. Ein Melonenlikör der dringend abgefiltert werden sollte steht dazwischen. 2 Liköre ohne Beschriftung und ich kann mich grad beim besten Willen nicht erinnern, was das war. Muss ich bei Gelegenheit mal durchprobieren. =D

Hier stehen die "fertigen" Liköre, verschiedene Quitten, Erdbeer, Himbeer-Vanille, Johannisbeer mit Honig, Roter Johannisbeer, Minze, Weihnachtlicher Honiglikör.

Säfte und Sirup dürfen auch nicht fehlen: Weintrauben-Aronia-Saft, Weintrauben-Saft, Quittensaft, Quittensirup, Minzsirup, Lavendelsirup, Melissensirup. Sirup trinken wir eher im Sommer, daher sind die Bestände auch ziemlich aufgebraucht. Am Rand steht ein Fläschchen Balsamico-Creme, bzw. Reduktion.

Getrocknete Tomaten, Himbeeressig, Chiliöl, Knoblauchöl, ein Lebensvorrat an getrockneten Chilis aller Schärfegrade, Basilikum-Essig und -Öl.

Mexikanische Bohnen, Käferbohnen, Schwarze Bohnen, Linsen.

Ein Bild von unserer übervollen Mini-Gefriertruhe hab ich mal nicht gemacht. Würde man sicher nicht viel darauf erkennen. Dort drinnen verstecken sich aber jeweils mehrere Kilo teilweise blanchiertes Gemüse wie Mairüben, Karotten, Erdbeerspinat, Rote Bete Spinat, Zucchini, Paprika, Brokkoli, Mangold, Chilis, Grüne Bohnen, Champignons, Pfifferlinge, Erbsen, Zuckerschoten, (hab ich was vergessen?).
An Obst viele Kilo Johannisbeeren und einige Mirabellen. Alles andere haben wir gegessen. =D
Dazu noch einige Gläser Pesto.
(Vergessen hab ich bestimmt irgendwas und wird ergänzt. ;-) )

Das sollte sehr gut über den Winter reichen und abwechslungsreich lässt daraus allemal kochen. Im Garten lässt sich über den Winter nun auch noch Feldsalat, Topinambur, Karotten, Lauch und Wurzelpetersilie ernten.
Ich glaube ich sollte wieder mehr zum Anbau der einzelnen Pflanzen schreiben, das ist dieses Jahr leider leicht eingeschlafen. =(

Ich find es immer wieder erstaunlich was sich so alles ernten lässt, dabei verlief dieser Sommer wirklich nicht gerade gut und viele Pflanzen hatten so ihre Schwierigkeiten mit dem feuchten Frühjahr und den darauf folgenden Schnecken und Läusen. Ich freu mich auf jeden Fall drauf, all diese Produkte in den nächsten Wochen und Monaten essen zu können. =)