Sonntag, 27. Juli 2014

Pfeffriges Auberginen-Ragout in Rotwein-Sauce

Gestern hab ich Euch gezeigt wie man selber grünen Pfeffer einlegen kann.
Eigentlich ein schon lang gehegtes Vorhaben. Es brauchte aber dieses Rezept um es endlich umzusetzten.

Dieses Jahr hängen die Auberginenpflanzen wieder über voll und ich hab meine abgespeicherten Rezepte mal wieder durchsucht und blieb bei diesem Ragout hängen, das 2011 von Mestolo gepostet wurde. Bei dem herbstlichen Regenwetter jeden zweiten Tag, passte das wunderbar.
Dazu hatten wir einfach nur Baguette. Lecker!



Pfeffriges Auberginen-Rote Bete-Ragout in
Rotwein-Sauce

2 Portionen
150g Rote Bete
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2EL Olivenöl
400ml trockener Rotwein
200ml Gemüsebouillon
1TL eingelegter grüner Pfeffer
1 große Aubergine
Salz
1-2TL Thymian
1TL Tomatenmark
Pfeffer
Petersilie

Die Rote Bete gut waschen, die Enden abschneiden und in 2 cm große Würfel schneiden.
1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
1EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Rote Bete darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 10 Minuten braten.
Rotwein dazugießen und bei kleiner Hitze auf ein Viertel reduzieren.
Gemüsebouillon dazugießen und nochmal um die Hälfte einkochen lassen.
Pfefferkörner abtropfen lassen, leicht zerdrücken und dazugeben.
Auberginen in etwa 2cm große Würfel schneiden, leicht salzen, auf Küchenpapier ausbreiten und kurz ziehen lassen.
Übrige Zwiebel fein würfeln, restlichen Knoblauch in feine Scheiben schneiden.
1EL Olivenöl in einer schweren Pfanne oder einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, die Auberginenwürfel zugeben und unter Wenden kräftig anbraten. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten.
Thymian und die Rotweinsauce zugeben, aufkochen lassen und zugedeckt 12-15 Minuten bei kleiner Hitze schmoren.
Die Petersilie grob hacken und ca. 3 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Ragout mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Samstag, 26. Juli 2014

Eingelegter Grüner Pfeffer


Für ein Rezept benötigte ich kürzlich eingelegten grünen Pfeffer.
Da ich getrockneten grünen Pfeffer da hatte, wollte ich nicht ein Glas eingelegten Pfeffer kaufen. Ich dachte mir, das müsste auch so gehen.

Allerdings mit dem Unterschied, dass gekaufter und eingelegter grüner Pfeffer direkt nach der Ernte frisch eingelegt wird. 

Ich suchte also ein wenig im Internet und fand einige interessante und ganz leichte, schnelle Varianten. 
So hab ich schnell ein Glas angesetzt und 2 Tage später das Rezept gekocht (folgt morgen). Wir sind vom grünen Pfeffer sehr angetan. 
Ich glaub, ich muss zukünftig immer ein Glas eingelegten grünen Pfeffer im Vorrat haben! =)

Eingelegter grüner Pfeffer


40g grüne, getrocknete Pfefferkörner
1,5EL dunkler Balsamico 
1,5EL Weinbrand
3g Salz
97g Wasser

Ein Glas sterilisieren: Mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten lang trocknen.
Den Pfeffer in das Glas wiegen, Balsamico, Weinbrand und Salz zugeben. Wasser aufkochen, heiß zugießen, das Glas sofort verschließen und für 5 Minuten auf den Kopf stellen.
Abkühlen lassen und mindestens ein bis zwei Tage ziehen lassen.

Freitag, 25. Juli 2014

Hibiskusblüten-Rosen-Limetten-Wasser

Passend zu dem schönen sonnigen Wetter hab ich Euch heute ein mit Hibiskusblüten und Limette aromatisiertes Wasser.
Das schöne daran ist, dass es kaum Zeit braucht, denn die Blüten müssen nicht heiß übergossen werden.
Hibiskusblüten geben ihren Geschmack und ihre Farbe sehr gern auch an kaltes Wasser ab.
Der Schluck Rosenblütensirup rundet den Geschmack zu den leicht sauren Hibiskusblüten und der Limette perfekt ab.

Nach der Ziehzeit würd ich die Hibiskusblüten allerdings absieben. Die Blüten im Getränk sehen zwar nett aus, sie mit zu trinken lässt sich allerdings kaum vermeiden. =D




Hibiskusblüten-Rosen-Limetten-Wasser

1/2 Limette
4EL getrocknete Hibiskusblütenblätter
1 Schluck Rosenblütensirup
1l Leitungswasser
Eiswürfel

Die halbe Limette in dünne Scheiben schneiden und in eine ca. 1l fassende Kanne geben. Die Hibiskusblüten und den Rosenblütensirup zugeben. 
Mit Leitungswasser auffüllen und für 30-60 Minuten ziehen lassen. 
Nun das Ganze am Besten durch ein Sieb gießen, Eiswürfel zugeben und genießen.


Donnerstag, 24. Juli 2014

Stachelbeersirup

Unsere noch relativ jungen Stachelbeerbüsche tragen dieses Jahr das erste Mal so richtig gut. Mehr als wir essen können.
Das Erste was mir bei Massen an Obst in den Sinn kommt ist eigentlich immer Sirup.
Dieser hier ist sehr, sehr lecker und aromatisch. Wenn man nun nur rote oder grüne Stachelbeeren verwenden würde, hätte man sicher eine tolle Farbe!
In meinem Fall hatte ich viele grüne und wenige rote Stachelbeeren, was die leicht rötliche Farbe ergeben hat.

Ich kann jedem nur raten unbedingt diesen Sirup zu kochen und den herrlichen Geschmack zu konservieren. =)


Stachelbeersirup

600g Stachelbeeren
360g Zucker
360ml Wasser


Die Früchte halbieren und in einen Topf geben. Wasser zugeben und bei mittlerer Hitze etwa 15-20 Minuten zerkochen lassen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen und den Saft absieben. Diesen zurück in den Topf geben, Zucker zugeben, aufkochen und köcheln lassen bis der Zucker sich aufgelöst hat und in sterile Flaschen füllen.

Mittwoch, 23. Juli 2014

Die ersten reifen Tomaten 2014

Die Tomaten machen sich dieses Jahr viel, viel besser als letztes. 
Wirklich viel, viel besser. Die Tomatensorten die ich letztes Jahr das erste Mal getestet habe und gar nicht begeistert war, gefallen mir nun viel besser. 

Letztes Jahr hat es nicht wirklich gut geklappt, da das Frühjahr sehr kühl und nass war. Dieses Frühjahr war sehr sommerlich und schön, allerdings nun der Juli sehr regenreich. Allerdings aber auch sehr heiß und sonnenreich. 
Vielleicht auf Grund des vielen Regens hab ich heute erst die ersten Tomaten ernten können. Ein paar Tage später als letztes Jahr. ;-)
Bei uns ist es dieses Jahr aber auch windiger als gewöhnlich, was den Tomaten vor allem Mitte Mai, als ich sie raus gepfanzt hab, sichtlich zu schaffen gemacht hat.

Aber was soll's, die Pflanzen an und für sich sehen viel stabiler und gesünder aus, hängen total voll mit riesigen Tomaten und wachsen fleissig weiter. Das wird eine Ernte geben! =) Ich freu mich! =)


Hier haben wir drei Mal die "Schwarze Russische" von der ich letztes Jahr keine einizige Tomate geerntet habe. In der Mitte oben drei mal die "White Beefsteak". Die Samen hat mir eine Freundin gegeben zum testen. Unten in der Mitte eine "Ochsenherz orange" und ganz rechts die erste "Reisetomate".

Dienstag, 22. Juli 2014

Konfierter Knoblauch mit Chili und Rosmarin


Vor einiger Zeit hab ich Knoblauch im Garten geerntet. Wobei, nach und nach entdecke ich immer wieder Knollen, die ich vergessen habe, da ich die Zehen überall dazwischen stecke. 
Wenn ich nun noch Knoblauch entdecke, hat er meist schon geblüht und kleine Zwiebeln angesetzt. Diese lass ich einfach noch etwas größer werden und stecke sie dann überall verteilt in den Boden. In 2 Jahren kann ich dann Knollen ernten.

Die geernteten Knollen lagen einige Tage in der Sonne um zu trocknen und wanderten dann in den Vorrat.
Einige aber, hab ich konfiert.
Hmmm, war das ein herrlicher Duft in der Küche.
Ein Glas konfierter Knoblauch muss immer griffbereit neben dem Herd stehen.
Dieses Mal hab ich mich an das Rezept von Nina gehalten, mit Chili und Rosmarin. Auch war ich froh mir letztens endlich einen Thermometer besorgt zu haben, so lies sich die Temperatur gut und leicht halten.


Konfierter Knoblauch mit Chili und Rosmarin

8 Knoblauchknollen
2 Chilischoten, getrocknet oder frisch
3 Rosmarinzweige
Raps- oder Sonnenblumenöl

Von den acht Knoblauchknollen die Zehen abtrennen. Da meine Knollen aus dem Garten etwas kleiner sind, hab ich etwas mehr genommen.
In einem kleinen Topf etwas Wasser aufkochen, die Zehen zugeben und für 20 Sekunden blanchieren. In ein Sieb abgießen und sofort mit kaltem Wasser abschrecken. Nun lassen sich die Zehen besser Schälen. Auf ein Küchentuch legen, damit sie trockener werden.

Nun die Zehen in einen kleinen Topf geben, die Chilis entstielen und zugeben. Auch die Rosmarinzweige zugeben und mit Öl so auffüllen, dass die Zehen bedeckt sind.

Nun wird das Öl bis auf maximal 80°C erhitzt und gehalten bis die Zehen weich und leicht gebräunt sind.
Um auf 80°C zu kommen, bzw. die Temperatur zu halten reicht eine der niedrigsten Stufen am Herd. Zwischendurch immer wieder die Temperatur kontrollieren. Insgesamt hatte ich die Zehen nur etwa eine Stunde auf dem Herd. Meine Zehen sind aber auch etwas kleiner als der gekaufte Durchschnitt. ;-)
Nun werden die Zehen, mit den Chilischoten und dem Rosmarin in ein steriles Glas gefüllt und können sofort genutzt werden.

Montag, 21. Juli 2014

Zitronige Spaghetti mit Rucola und Parmesan

Bei diesem wunderbaren Sommerwetter mag man meistens eher weniger kochen und lieber Kühles genießen.
Für diese leckeren, zwar warmen, aber zitronig erfrischenden Spaghetti stellt man sich gerne an den Herd. Versprochen! =)

Seit letztem Jahr gibt es das bei uns immer wieder, mal mit mehr, mal mit weniger Rucola.


Zitronige Spaghetti mit Rucola und Parmesan

2 Portionen
250g Spaghetti
1 Zitrone
200ml Sahne
Salz
Pfeffer
½ Bund Rucola
Parmesan

Spaghetti in Salzwasser bissfest garen. 
Die Zitrone heiß abwaschen und abtrocknen. Die Schale in dünnen Streifen abschälen, ohne der weißen Innenhaut.
Nun die restliche Schale komplett abschälen und die Zitrone filetieren. Bei Youtube gibt's nette Videos dazu. ZumBeispiel hier.
Die Sahne mit der Zitronenschale in einen kleinen Topf geben und etwa 5 Minuten einköcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend die Zitronenfilets in die Soße geben und ziehen lassen.
Die Spaghetti abgießen, Soße zugeben, gut vermischen.
Rucola halbieren oder dritteln.
Die Spaghetti auf Tellern anrichten, mit Rucola garnieren und mit frisch geriebenem Parmesan nach Geschmack bestreuen.