Dienstag, 21. Juli 2015

Bienen auf Wanderschaft

Ich dachte mir, ich zeig Euch mal den Platz an dem die zwei Völker stehen, die auf dem letzten 12'tel Blick nicht zu sehen waren.


Ich finde den Platz wunderschön! In einem kleinen Tal zwischen zwei Hügeln an einem Bach. Bei den momentanen Temperaturen sehr angenehm da hinten.


Übrigens gehören mir wirklich nur die zwei Völker ganz links. Gelb und blau. Die restlichen Völker gehören fast alle meinem Imkerpaten.


Das Wandern mit den Völkern empfinde ich immer als sehr anstrengend, vor allem auch für die Bienen, daher mache ich das nur einmal im Jahr.
Letztes Jahr hat es fast den ganzen Juli geregnet und wir hatten nur einen Hauch von Waldhonig. 
Dieses Jahr entschädigt mehr als genug!
Nachdem meine zwei Völker zwei Wochen da standen, war der Honigraum rappelvoll und ich konnte gut die Hälfte schon schleudern Aus Platzmangel wurde viel Honig im Brutraum gelagert. Dieser wurde in der Zwischenzeit nun in den Honigraum umgetragen. Nächste Woche werde ich die Völker nach Hause holen und dann wird abgeschleudert und die Bienen für den Winter vorbereitet. Das heißt gefüttert und gegen die Varroa behandelt.

Samstag, 18. Juli 2015

Brasilien 2005 - Was hab ich da eigentlich gemacht?

Das wird sich der eine oder andere sicher schon eine Weile fragen.
Mein "Arbeitsweg". Durch eine kleine Bananenplantage.

Ich habe in den 6 Monaten die meiste Zeit in einer Kindertagesstätte für "Strassenkinder" in den Favelas gearbeitet. Etwa einen Tag pro Woche durfte ich mit zu sogenannten Frauenbesuche in den Favelas. Größtenteils werden bei den "Besuchen" Schwangere betreut. Davon werde ich aber ein anderes Mal erzählen. Heute soll es um die Kindertagesstätte gehen.

Wie kam ich zu dieser Kindertagesstätte?

Für mich war immer klar, ich will weg, ich will mitarbeiten, helfen, eine Sprache lernen.
Auch war mir klar, dass ich in Richtung Asien möchte. Ich schaute mir einige Organisationen an, informierte mich und begann nach der Ausbildung erst mal zu arbeiten. Denn so ein Einsatz kostet auch immer Geld. Meinem Arbeitgeber sagte ich damals beim Vorstellungsgespräch gleich, dass ich maximal zwei Jahre bleibe. =D Auf diese zwei Jahre nagelte er mich dann aber auch fest.
Die Kinder haben eine Energie! Unglaublich!

In der Zeit lernte ich über den Vater einer Freundin eine christliche Organisation kennen, die in Brasilien Kindertagesstätten unterhält, unter anderem bedürftigen Schwangeren hilft, sich um Zigeuner kümmert und noch vieles mehr tut.
Der Vater der Freundin war damals selbst als Beisitzer im Vorstand. Dadurch bekam man viel mit, es gefiel mir und ich bewarb mich.
Ein Salto? Kein Problem, das kann eigentlich jedes Kind!
Recht bald bekam ich eine Zusage und wurde zur Praktikanntenvorbereitung eingeladen. So war klar, dass diese Freundin und ich gemeinsam 6 Monate in Brasilien verbringen würden.

Wozu die Kindertagesstätte?
Kopfstand? Klar!
In Brasilien ist es üblich, dass die Kinder morgens oder mittags Schule haben. Da die Eltern in der Regel berufstätig sind, verbringen die Kinder den Rest des Tages meist auf der Strasse. Die Favela ist durch eine Überlandstrasse von der Stadt abgetrennt. Die Überlandstrasse kommt von Paraguay und führt direkt nach Sao Paulo und Rio. Die perfekte Route für Schmuggelware und Drogen. Die Kriminalität ist hoch. Wobei ich davon nur wenig mitbekommen hab, bis auf eine Schießerei direkt vor dem Haus, Überfällen auf Arbeitskollegen auf dem Arbeitsweg und diversen Schusslöchern in Fahrrädern.
Und wahre Fussballmeister sind sie sowieso alle!

Das Ziel der Kindertagesstätte ist es, die Kinder von der Strasse zu holen. Täglich gibt es Hausaufgabenbetreuung und Stützunterricht. Mehrmals die Woche Kursangebote wie Gärtnern, Englisch, Stoffe bemalen, kochen, schreinern, Musikunterricht und vieles mehr. Dazwischen ist immer wieder viel Zeit zum spielen, Sport machen und gemütlich zusammen sitzen. 
Lecker Mittagessen. Reis und Bohnen sind die Grundlage.
Da die Kinder in den Favelas ewig hungrig sind, gibt es Frühstück, Mittagessen und Lunch. Wer duschen möchte, kann auch dieses Angebot annehmen. Bei vielen Familien wird soviel Wasser als möglich gespart. Viele spülen auch nur einmal am Tag die Toilette.
Die Eltern bezahlen für die Betreuung ihrer Kinder lediglich einen symbolischen Beitrag. Die Kosten werden durch private Spenden und auch Förderungen der Stadt und dem Land getragen
Hier wird den ganzen Morgen gekocht.

Und was genau hab ich da gemacht?
Ich wurde einer Gruppen der ca. 9-13-jähringen zugeteilt. Die Gruppe geleitet hat Roberta, selbst eine Ehemalige der Kindertagesstätte, in der gleichen Strasse wohnend. Roberta arbeitete von morgens bis abends in der Kindertagesstätte und studierte abends. Ganz typisch für die Brasilianer. Fast alle Kollegen gingen abends zur Schule oder studieren.
Ein Teil meiner Gruppe bei den täglichen Aufgaben.

Im täglichen Stützunterricht ging es oft um Portugiesisch. Gelegentlich um Mathe. In welchen Kursen ich geholfen hab, weiß ich bis auf zwei gar nicht mehr sicher. Einmal Englisch, das war okay, und einmal Stofftücher bemalen. Schrecklich! Zum einen kann ich das nicht und zum anderen traff ich einfach nicht den brasilianischen Geschmack. Die Brasilianer mögen es gern grell, bunt, schnörkelig und fröhlich. Da die Kindertagesstätte eine christliche Einrichtung ist, fand einmal in der Woche der sogenannte Louvor statt. Eine kleine Andacht, umrandet mit vielen, fröhlichen Liedern und Musik.
 Leider kein besonders gutes Bild. Die Tafel in unserem Gruppenraum. An diesem Tag ging es um Gegensätze, wie hell-dunkel, ja-nein, kurz-lang, schwarz-weiß,...


Zum Mittgessen sind alle Kinder da.  Die die morgens Schule haben kommen und nach dem Mittagessen gehen die die mittags Schule haben. Wer mag kann vorher Duschen und Zähne putzen nach dem Mittagessen ist Pflicht.
Beim Mittagessen war ich für die Jungs meiner Gruppe zuständig und versuchte am Tisch für ein wenig Ordnung zu sorgen, was gar nicht so einfach war.
Essen kann es nicht genug geben!
Mittags wiederholt sich ganz grob das Progamm vom Morgen.

In Ferienzeiten sind dann alle Kinder von morgens bis abends da, was immer eine etwas anstrengendere Zeit war. Ganz spannend waren auch die Wochen, als die Lehrer gestreikt haben! Wochenlang alle Kinder von morgens bis abends. Da lief dann kein übliches Programm, sondern speziell vorbereitete Spieleparcours, viel Sport und viel freie Zeit.
Zähne putzen! =)
Und wie war das Ganze?
Wir als Praktikannten waren das halbe Jahr als Unterstützer mit dabei. Anfangs war das super, vor allem, da man portugiesisch nicht von heute auf morgen spricht. Nach einiger Zeit hab ich mich dann aber doch etwas unterfordert gefühlt. Ich brauch einfach was zu tun und bin das auch aus meinem sonstigen Job gewöhnt. Und gerade in der freien Zeit war man einfach viel am aufpassen. 
Andererseits war es auf Grund von nur einem halben Jahr Aufenthalt auch nicht möglich selbst einen Kurs anzubieten.
Viel Abwechslung brachte mir die Möglichkeit im Bereich der Frauenarbeit zu helfen. Dadurch kam ich in viele Häuser in den Favelas und lernte das Leben ein wenig kennen. Davon möchte ich aber ein anderes Mal erzählen.

Was ich in der Kindertagesstätte immer ganz besonders genoss, waren die Tereré-Runden. Die Südamerikaner trinken bekanntlich Mate in Massen. Auch die Kinder bekommen zum Frühstück eine Tasse mit heißem, süßen Matetee. Da es in dieser Region aber recht heiß ist, wird Mate auch gerne eiskalt getrunken. Der grobe Tee wird in einen Becher gefüllt. In den Becher kommt ein Röhrchen mit einem Sieb unten (damit keine Teeteile mit kommen) und aus der Gefriertruhe holt man eine Plastikflasche in der bis zur Hälfte Wasser eingefroren wurde. Mit einem Holzhammer wird das Eis in der Flasche klein geschlagen und mit kaltem Leitungswasser aufgefüllt. 
Man setzt sich mit anderen zusammen und füllt den Becher mit eiskaltem Wasser auf, trinkt ihn komplett leer, füllt ihn auf und gibt ihn weiter. Jeder trinkt seinen Becher komplett leer und gibt ihn zurück. So können die Brasilianer stundenlang zusammensitzen. Jeder der vorbeikommt bekommt einen Becher angeboten. Sehr gemütlich! =) Und lecker!

So weit - so gut. Ich lass nun noch ein paar Bilder sprechen:




Ferienprogram
Ferienprogram
Seifenfussball ;-)
Ferienprogram
Ferienprogam
Die Kinder haben gerne uns unbekannte Wörter übersetzt. Dahinter der von allen geliebte Schreiner der Kindertagesstätte.


Frühstück: Matetee und Brötchen
Frühstück in Vorbereitung.
Mittagessen in Vorbereitung. Reis, Bohnen und Würstcheneintopf.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Kichererbsensalat mit Avocado und getrocknete Tomaten

Momentan haben wir fast täglich Besuch. Letzte Woche schon wollte ich eigentlich diesen Salat machen. Die Zutaten hatte ich alle vorrätig, aber leider kam ich nicht dazu.
Gestern Mittag kam mir der Salat dann wieder in den Sinn und ganz schnell war er gemacht. Den Nachmittag durfte er dann noch im Kühlschrank verbringen und druchziehen. Verwenden konnte ich die ersten Paprika aus dem Garten, ebenso eine frische Zwiebel und die getrockneten, eingelegten Tomaten waren aus der letztjährigen Ernte.

Dieser Salat ist einfach mal was anderes und total lecker. Auch der Besuch war ganz angetan. Die Mengen hab ich "natürlich" etwas abgeändert. So reicht der Salat gut als Beilage für 4 Personen. 


Kichererbsensalat mit Avocado und getrocknete Tomaten

1 Glas Kichererbsen
1 Avocado
1 Fetakäse
1 mittelgroße Zwiebel
2 kleine Paprika
5-6 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Balsamicoessig

Kichererbsen in ein Sieb geben und unter Wasser abspülen. Avocado, Fetakäse, Paprika und Zwiebel in Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten bei Bedarf klein schneiden. Alles in eine Schüssel geben, salzen, pfeffern, Olivenöl und Balsamicoessig dazugeben und gut vermischen.Im Kühlschrank durchziehen lassen.

Sonntag, 12. Juli 2015

Cheddarburger mit Speck und Spiegelei

Wenn ich mir meine Burger-Rezepte aus dem letzten Jahr so anschaue, hätten wir dieses Jahr bisher echt viel nachzuholen. 
Bisher waren das Frühjahr und Sommer terminlich sehr voll. Ganz und gar nicht stressig, nicht falsch verstehen. Hier und dort eingeladen, auf Festavals, im Urlaub, usw. Eine wunderschöne Zeit.
Zur Abwechslung hab ich mich nun aber so richtig gefreut, dieses Wochenende so gar nichts vor zu haben und daheim einfach "rumwurschteln" zu können. Da ich aber natürlich nicht still sitzen kann, hab ich gestern doch noch spontan den ersten Tannenhonig meiner ausquartierten Völker geschleudert. ;-)

Da wir hier nach wie vor wunderbares Wetter haben, planten wir die ersten Burger der Saison. Wie so häufig haben wie uns von Weber's Burger inspirieren lassen. Das Ergebnis war wirklich fein. =)
Dazu gab es Pommes mit Schale aus ganz frisch aus meinem Hochbeet geernteten Frühkartoffeln. Bitte nicht über deren Farbe wundern. =) Da im Hochbeet alle möglichen Sorten verbuddelt sind, erwischte ich rote und blaue Kartoffeln.

Cheddarburger mit Speck und Spiegelei

4 Portionen
650g Rinderhackfleisch
1 kleine Zwiebel, fein gewürfelt
2EL Ketchup
2TL Worcestersauce
1TL grobes Meersalz
¼ TL schwarzer Pfeffer
8 Scheiben Frühstücksspeck
4 Scheiben Cheddar
4 Kaiserbrötchen
4 Eier
grobes Meersalz
Schwarzer Pfeffer
8 Tomatenscheiben
Ketchup oder körniger Senf


Für die Pattys das Hackfleisch, die Zwiebel, das Ketchup, die Worcestersauce, Salz und Pfeffer behutsam in einer Schüssel vermischen. Mit angefeuchteten Händen aus der Hackfleischmasse vier gleich große, lockere, etwa 2,5cm dicke Pattys formen. Mit dem Daumen eine flache Vertiefung in die Mitte drücken.
Den Grill für direkte mittlere bis starke Hitze vorbereiten.
Die Speckscheiben in einer Pfanne in 12-13 Minuten knusprig braten und gelegentlich wenden. Auf Küchenpapier entfetten. Das ausgelassene Speckfett für die Spiegeleier in der Pfanne belassen.
Die Pattys 8-10 Minuten grillen bis sie halb durch sind, dabei einmal wenden.
Währenddessen die Spiegeleier in 1-1,5 Minuten braten bis das Eiweiß fest ist. Das Eigelb sollte noch leicht flüssig bleiben. Salzen und pfeffern. In der letzten Grillminute auf jedem Patty eine Scheibe Käse schmelzen lassen, die Brötchen mit der Schnittfläche nach unten über direkter Hitze rösten.
Nun den Burger zusammenbauen: Brötchenunterteil, Tomatenscheibe, Patty, 2 Scheiben Speck, Spiegelei, Ketchup und/oder Senf und Brötchenoberseite.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Himbeer-Limetten-Minz-Limo

Was gibt es besseres bei diesem herrlichen Wetter, als ein erfrischendes Getränk? 
Gestern blätterte ich durch die Living&more und blieb an einem Himbeer Drink hängen. Himbeeren, Limette und Minze! Boah! Das konnte ich mir mehr als gut vorstellen!
Da unseren Himbeeren dieses Jahr mehr als produktiv sind und wir es nicht schaffen jeden Abend eine ganze Schale zu verdrücken, beschloss ich diese Limo gleich mal auszuprobieren. 
Nebenbei erwähnt hab ich momentan allerdings den Eindruck, dass die Himbeeren bei diesem Wetter nicht mehr lange mitmachen. Dank unserer Zisterne hab ich zwar die Möglichkeit, ab und zu zu gießen, aber es scheint nicht zu reichen. Die Beeren vertrocknen nach und nach. Von den für Dienstag auf Mittwoch Nacht vorhergesagten Massen an Regen kam kein einziger Tropfen! Und gestern musste ich nun feststellen, dass meine Zisterne fast leer ist! Was mach ich nun?
Naja... abwarten.

Zurück zur Limo! Himbeer und Minze passen so gut zueinander! Trotz dass die Limo etwas dickflüssig ist, schmeckt sie herrlich erfrischend! Unbedingte Nachmach-Empfehlung! =)
An Minze hab ich übrigens halb/halb Pfeffer- und Krauseminze verwendet.



Himbeer-Limetten-Minz-Limo

6-8 Gläser
600g Himbeeren
Saft aus 4 Limetten
125g Zucker
1 Bund frische Minze
1l Mineralwasser
Eiswürfel
1 Limette in Stücke geschnitten

Himbeeren, Limettensaft, Zucker und Minze in den Standmixer geben oder mit dem Stabmixer pürieren und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Anschließend das Püree durch ein Sieb abtropfen lassen, was eine Weile dauern kann und mit Mineralwasser verdünnen. Mit Eiswürfeln und Limettenscheiben garniert servieren.

Montag, 6. Juli 2015

lesenswert 7/15

Auf zu einer weiteren Runde lesenswerter Links aus'm Internet:

  • Sieben Dinge, die Sie bei der Gartenarbeit nicht tun sollten Mir würden zwar noch ein paar zusätzliche Dinge einfallen, darum geht's aber nicht. Bei Punkt 7 aber, hab ich mich sofort wieder erkannt. Wie oft hab ich beim Hecken schneiden schon das Kabel erwischt?
  • Bevor ich falsch verstanden werden: Jeder darf sich ernähren wie er will! Mich stört keine Ernährungsweise und wenn ich Leute einlade koche ich auch sehr gerne dementsprechend. Auch wollte mich bisher noch keiner von seiner Ernährungsweise überzeugen und die Leute die ich kenne missionieren auch nicht. Die Erfahrung scheinbar vieler, die sich immer wieder aufregen, kann ich nicht bestätigen. Ääääähm, ich schweife ab! Es geht um diesen Artikel, der erklärt warum vegan zu leben nicht unbedingt besser ist. Da die Industrie nicht besser produziert als die Fleischindustrie und einen genau so großen Fussabdruck hinterlässt. Ich persönlich finde aber, dass es um vegan zu leben, keine "Ersatz"produkte braucht. Daher trifft das nicht auf alle zu. Auf diesen Artikel gestossen, bin ich übrigens im Blog einer Veganerin, die wohl der gleichen Meinung ist, wie ich. =)
  • Pakistan! Ich kenn verschiedene Leute die schon dort waren. Jeder war total begeistert! Die Fotos von Land, der Natur, den Menschen waren wunderschön! Ich würde mir wünschen auch mal die Möglichkeit zu haben, dieses Land zu bereisen.
  • Bei diesen herrlichen Temperaturen muss ich das nun endlich mal ausprobieren! Stell ich mir herrlich erfrischend vor!
  • Ein schöner Bericht aus Äthiopien! Erinnert mich an vieles, das eine Freundin erzählte, die einige Jahre dort gelebt hat.

Freitag, 3. Juli 2015

Roter Johannisbeer-Baiser-Kuchen

Jedes Jahr das Gleiche um diese Zeit: Massen an Johannisbeeren!
Da die Zeit nach wie vor etwas knapp ist, landet das Meiste in der kleinen Gefriertruhe. Immer schnell angesetzt ist der Johannisbeersaft ohne kochen. Und lecker noch dazu! =)

Letztes Wochenende feierte eine Kollegin groß ihren Geburtstag und bat mich um einen Kuchen. Sofort kam mit der Johannisbeerkuchen in den Sinn, den ich einige Tage zuvor bei Micha entdeckt hatte.
Der musste es sein! Und gut war er!
Nur leider gibt es kein Bild vom Anschnitt. Konnte ihn ja schlecht mit fehlendem Stück zur Party mitbringen. ;-)

Wie Micha hab ich eine Form mit 26cm Durchmesser und gebe daher im Rezept auch nur die entsprechenden Mengen an.


Roter Johannisbeer-Baiser-Kuchen

26cm Form
Boden
280g Mehl
100g Butter
100g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei


Füllung
650g rote Johannisbeeren
2EL Zucker
4 Eiweiß
120g Zucker
120g Mandelgrieß


Die Zutaten für den Boden in eine Schüssel wiegen und mit den Händen gut verkneten. Für eine Stunde kühl stellen
Die Form einfetten und den Teig darin verteilen. Den Rand nicht vergessen. Mit einer Gabel einstechen und kalt stellen.
Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Die Johannisbeeren mit Hilfe einer gabel abrispeln und mit 2EL Zucker vermischen.
Das Eiweiss zuerst langsam schlagen, dann den Zucker und die Prise Salz zugeben und mit Geschwindigkeit den Eischnee schön fest schlagen bis er richtig Stand hat.
 Die Johannisbeeren und den Mandelgrieß vorsichtig unterheben. Die Füllung in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen.
45min backen.