Sonntag, 12. April 2015

Bärlauch-Ravioli

Letztes Wochenende waren wir nochmal im Bärlauch-Fieber!
Zu zweit sammelt sich in gleicher Zeit etwa doppelt soviel. ;-)
Um so mehr gab es zu verarbeiten. Es enstanden Pesto, Kräuterbutter und diese etwas aufwändigeren Ravioli.
Das Ergebnis lohnt aber alle Mühe!

Dieses Mal aber haben wir die Ravioli auf Vorrat ungekocht eingefroren.
Frische, nicht gekochte Nudeln sind sehr schnell gar. Damit der Bärlauch nicht an Geschmack verliert, lasse ich ihn in heißem Wasser gar ziehen und koche ihn nicht.
Der Geschmack kommt dann am Besten heraus, wenn man die Ravioli abgetropft in einer Pfanne mit Butter und/oder Olivenöl schwenkt und leicht mit Salz und Pfeffer würzt. Hmmmmm!

Bärlauch-Ravioli

4 Portionen
Nudelteig
400g Weizenmehl 405
4 Eier
1EL Olivenöl
Salz
Weizendunst zum Ausrollen 

Mehl, Eier, Olivenöl und Salz langsam mischen bis eine homogene Masse entsteht. Auf Stufe 1, egal ob Handrührgerät oder Knetmaschine. Nun auf Stufe 2 für 5-8 Minuten weiter kneten, bis der Teig glatt und geschmeidig ist. Wenn der Teig noch klebt, etwas Mehl zugeben und gut einkneten.
Den Teig anschließend in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. In der Zwischenzeit kann schon mal die Füllung zubereitet werden.

Füllung
75g Bärlauch
1EL Walnusskerne
250g Ricotta
125g Parmesan
1 Ei
Salz
Pfeffer

Den Bärlauch vorsichtig waschen, vorsichtig trocken tupfen und fein hacken.
Die Walnusskerne hacken und den Parmesan fein reiben.
Alle Zutaten mit einem Löffel gut vermischen.

Nun wird der Teig ausgerollt. Das geht ehrlich gesagt am leichtesten mit einer Nudelmaschine. Da wir gerne Nudeln selber machen, haben wir uns vor ein paar Monaten sowas in der Art gegönnt und ich bin schwer begeistert.
Diese Menge an Teig schneide ich in 5 Teile und knete diese Teile auf Stufe 1 nochmal mit Weizendunst durch. Dann werden die Teigteile bis auf Stufe 4 oder 5 zu dünnen Platten ausgerollt. Die Füllung wird mit Hilfe von zwei Teelöffeln auf den Teigplatten verteilt. Je nach Ravioliausstecher oder sonstigem Hilfsmittel (wie Becher, Gläser, Messer, ...) dürfen die Häufchen größer oder kleiner sein. Eine zweite Platte wird darüber gelegt und anschließend die Ravioli ausgestochen oder ausgeschnitten. Wer die Ravioli einfrieren will, legt sie nebeneinander auf ein Küchenbrett in die Gefriertruhe. Wenn die Ravioli gefroren sind, kann man sie platzsparend um- oder zusammenpacken. Wer sie gleich essen will, kocht einen Topf Wasser mit Salz einmal auf, stellt den Herd dann runter und lässt die Ravioli gar ziehen. Besser nicht noch mal aufkochen, der Bärlauch verliert sonst den Geschmack. Drei Minuten dürften eigentlich schon reichen und die Ravioli sind durch.
Ich schwenke die abgetropften Ravioli am liebsten mit etwas Butter in einer Pfanne und schon hat man ein leckeres Essen. =)

Kommentare:

  1. Jetzt ist mir wieder eingefallen, was ich heute noch erledigen muss. Bärlauch sammeln gehen! Die Ravioli sehen zum Anbeissen aus und eine Nudelmaschine ist auch vorhanden. Juhui! :-)

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    1. Noch gibt es Bärlauch! Ich muss glaub auch nochmal sammeln gehen. ;-)
      Bei dem Wetter gestern war das Sammeln sicher total schön. =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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  2. Dein Rezept kommt genau zum richtigen Zeitpunkt, liebe Sarah auch wenn ich keine Nudelmaschine habe. Von Hand wirds sicher auch gehen und meinem Besuch hoffentlich munden ...
    Dein Bärlauchsalz habe ich auch gemacht und es riecht phantastisch !!
    Liebe Sonntagsgrüße zu Dir von Joona

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    1. Hach ja, die Bärlauch-Zeit ist so richtig schön! =)
      Von Hand geht auch, ja, haben wir selbst lange so gemacht. Das Ausrollen ist recht mühsam, bzw. bekommt man den Teig nicht so dünn wie mit der Maschine, hat mich aber nie gestört.
      Ich hoffe es hat geschmeckt und Du hattest einen schönen Sonntag! =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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    2. Heute habe ich Deine Bärlauch Ravioli nachgekocht. Ich bin völlig begeistert !! Die Füllung ist ein Traum und ich war schon nur davon am naschen :-)). Aber diese Menge ist auch reichlich.
      Ich hatte keinen Ricotta und habe stattdessen Schafskäse genommen. Sooo lecker. Ich könnte mir auch gut vorstellen damit Tomaten oder Ofenkartoffeln zu füllen, jedenfalls werde ich sie noch öfter verwenden.
      Ganz so dünn wie mit der Maschine wurde mein Teig nicht, aber es hat mich auch nicht weiter gestört.
      Etwas aufwändig dieses Rezept aber es lohnt sich wirklich. Gleich davon einen Vorrat anzulegen, macht Sinn.
      Vielen Dank für das schöne Rezept und liebe Grüße
      von Joona

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    3. Ohja, die Füllung! Die hätte ich am liebsten grad so pur gegessen! =D
      Mit Schafskäse kann ich mir die Füllung auch sehr gut vorstellen! Lecker! =) Muss ich auch mal testen. =)
      Der Aufwand lohnt sich, vor allem wenn man davon noch etwas eingfrieren kann. =)
      Freut mich, dass es Dir geschmeckt hat!
      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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  3. Oh, das sieht sehr lecker aus! Nudeln habe ich selbst noch nie gemacht, aber es scheint einen Versuch wert zu sein.

    lg kathrin

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