Mittwoch, 15. Oktober 2014

Dinkel-Sauerteigbrot

Als letztens so richtig herbstliches Regenwetter herrschte und so gar nicht daran zu denken war, draußen was im Garten zu werkeln, setzte ich Sauerteige für Brot und Brötchen an. Solche Tage sind doch immer sehr gemütlich. Man wurschtelt so vor sich hin und macht zwischendurch immer mal wieder was am Teig.
Dieses Rezept entdeckte ich vor einiger Zeit beim "Brotdoc" und wanderte gleich auf die Nachbackliste. Da ich momentan Dinkelbrote sehr gerne mag und schon erfolgreich dieses hier mit Sonnenblumenkerne gebacken hatte, wagte ich mich nun an dieses.
Das Brot schmeckt sehr lecker, nur ging es mir ein bisschen zu wenig auf. Nächstes Mal werde ich das Anstellgut vorher auffrischen, das sollte den nötigen Schwung bringen. Und sobald wir hier wieder mit unserem Holzofen heizen, dürfte die Temperatur höher sein, was auch ihr übriges dazu beitragen wird.

Das ist doch ein gutes Aufwärmen für den Weltbrottag morgen. =) 


Dinkel-Sauerteigbrot

Sauerteig:
168g Dinkelmehl 630
100g Wasser
16g Anstellgut, bei mir vom Roggen 

Hauptteig
Sauerteig
432g Dinkelmehl 630
260g Wasser
12g Salz

Die Zutaten für den Sauerteig vermischen und 12-16 Stunden reifen lassen.
Wegen recht niedriger Temperaturen durfte mein Sauerteig 16 Stunden reifen. Angesetzt hatte ich ihn um 19Uhr. 

11.00Uhr: Alle Zutaten vermischen und 30 Minuten ruhen lassen. Dann etwa 2 Minuten auf niedriger Stufe durchkneten. In eine leicht geölte flache Schüssel geben und 120 Minuten ruhen lassen, dabei nach 45 und 90 Minuten strecken und falten. Nun sollten Bläschen zu sehen sein.
Den Teigling rund wirken und in das Gärkörbchen geben mit dem Schluß nach oben und etwa 80-90 Minuten bei Raumtemperatur gehen lassen. Je nach Triebkraft des Sauerteigs kann diese Zeit länger oder kürzer sein. Das Brot sollte 3/4 bis knappe Gare haben.
Einschneiden und für 60 Minuten in den auf 250°C vorgeheizten Ofen geben. Mit Dampf anbacken und nach 10 Minuten auf 210° reduzieren.

Kommentare:

  1. Hallo :-)
    Ich bin vor einigen Tagen auf deinen Blog durch Zufall gestoßen und bin begeistert! Wirklich toll, was du alles im Garten anbaust! Wir haben auch einen relativ großen Nutzgarten, sind aber nicht mit so schönen milden Temperaturen gesegnet und dann fällt leider schon vieles weg (Aubergine...). Das Brot habe ich diese Woche im Kasten nachgebacken, weil mein Sauerteig noch nicht allzu triebstark ist,aber es ist super aufgegangen und schmeckt prima! Den eingelegten Mozzarella hab ich auch gleich ausprobiert - sehr sehr lecker und v.a. nicht ölig!
    Vielen Dank für die tollen Inspirationen - werde sicherlich noch viel ausprobieren (Senf und eingekochte Bohnen werden bald gemacht) :-)
    Liebe Grüße, Lena

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    1. Hallo Lena,

      das freut mich sehr! Ich werd schon ganz rot. ;-)
      Du erinnerst mich an den Mozzarella! Komischerweise kommt mit der immer im Frühling in den Sinn, wenn ich noch keine Tomaten habe. Nun, wo ich Massen davon hab und viel damit anstellen könnte, denk ich nicht dran. Die Tage wird auf alle Fälle Mozzarella gekauft! Ha! Danke! Lecker ;-)

      Das Brot im Kasten kann ich mir sehr gut vorstellen. Ich backe momentan nämlich sehr gerne und viel im Kasten.

      Senf und Bohnen wirst Du nicht bereuen. =) Sehr, sehr lecker. Liest etwas doof, wenn ich das selbst so lobe, aber mir schmeckt das wirklich so gut. =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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