Freitag, 24. Oktober 2014

Dinkelvollkornbrötchen

Man kann es kaum übersehen, momentan ess ich am liebsten Brot und Brötchen aus Dinkelmehl. Im März hatte ich mir schon dieses Rezept vom Plötzblog abgespeichert. Besonders gefällt mir daran, dass der Vor- und der Teig schön lange im Kühlschrank arbeiten dürfen. Die Brötchen sind durch die 2x 12 Stunden im Kühlschrank schön planbar und machen erstaunlich wenig Arbeit.
Der Teig ist wirklich klebrig, womit ich eigentlich keine Erfahrung habe. Trotzdem hat es überraschend gut funktioniert.

Der Geschmack ist umwerfend. Diese Brötchen werd ich sicher häufiger auf Vorrat backen und einfrieren.
Beim ersten Mal hatte ich gerade kein Weizenvollkornmehl und hab es durch Weizenmehl 1050 ersetzt, was auch gut funktioniert.

 

Dinkelvollkornbrötchen

Vorteig
135g Dinkelvollkornmehl
35g Weizenvollkornmehl
15g Weizenmehl Typ 1050
185g Wasser
2g Frischhefe

Hauptteig
Vorteig
265g Dinkelvollkornmehl
65g Weizenvollkornmehl
35g Weizenmehl Typ 1050
265g kaltes Wasser
10g Öl
6g Frischhefe
20g Salz
12g Honig

Die Vorteigzutaten in einem Schüsselchen mit einem Löffel verrühren, 1 Stunde bei Raumtemperatur stehen lassen und anschließend für 12 Stunden bei in den Kühlschrank stellen.
 
Alle Zutaten für den Hauptteig 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 1 Minute auf zweiter Stufe zu einem mittelfesten, leicht klebenden Teig verarbeiten. Abgedeckt 12 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

9 Teiglinge zu etwa. 115g abstechen, rundschleifen und mit Schluss nach oben 90 Minuten in Bäckerleinen bei 20-22°C zur Gare stellen. Da ich kein Bäckerleinen besitze, hab ich ein Küchenhandtuch genommen und leicht bemehlt. Hat sehr gut funktioniert. Bei 250°C 20-25 Minuten mit Dampf backen.

Kommentare:

  1. Das scheint mir wirklich oberlecker zu sein. Das werde ich schnellstens mal ausprobieren. Kommt da wirklich so wenig Hefe hinein? Sonst rechnet man ja mit einem Würfelchen für 500g Mehl?
    Grüße von Marie

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    1. Je länger die Ruhezeiten sind, desto weniger Hefe braucht es. Die hat dann genug Zeit sich zu vermehren. In der langen Zeit entwickelt sich auch der fantastische Geschmack. Lohnt sich wirklich, sich für's Brot und Brötchen backen Zeit zu nehmen! =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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