Freitag, 5. September 2014

Salsa Verde

Seit einigen Jahren hab ich im Hinterkof mal Tomatillos anbauen zu wollen. Als wir letztes Jahr in Neuseeland waren, hatte ich die Gelegenheit das erste Mal welche zu probieren. Naja, pur war der Geschmack nicht wirklich berauschend. Aber ich wollte sie ja um Mexikanische Salsa zu machen. Saatgut hab ich dann trotzdem besorgt und einfach als Test eine einzige Pflanze gezogen. Geerntet hab ich dann genau 3 Tomatillos. Und das, obwohl die Pflanze den ganzen Sommer am blühen war! Nach etwas Recherche kam ich darauf, dass es einfach mindestens 2 Pflanzen braucht, die sich gegenseitig bestäuben können. Also die Bienen und Hummeln sollen die Pollen der Pflanzen austauschen. 
herbstlich gewandete Pflanze
So hab ich nun 2 Pflanzen an der warmen, geschützten Hauswand stehen und hab schon ca. 1,5kg geerntet und noch viele, viele Früchte hängen dran.

Im Internet findet man viele Rezepte um Salsa Verde frisch zu zubereiten, ich wollte die große Ernte, was viel zu viel war, um es sofort zu essen, haltbar machen.

Dieses Rezept ist perfekt zum einmachen geeignet, sehr, sehr lecker, aber ordentlich scharf. Ich mag und vertrag scharf sehr gut, würde aber jedem raten weniger Jalapeno's zu vewenden, bzw. mildere Chili oder eine rote Paprika für die Optik.

In vielen Rezepte für Salsa Verde ist übrigens die Rede von grünen Tomaten. Mexikanische Salsa Verde sollte man mit Tomatillo's machen. In der Salsa haben grüne Tomaten nichts verloren.
Und ganz eigentlich kommt statt Oregano natürlich Koriander rein, das mag M aber nicht. ;-)

Die Salsa Verde schmeckt ganz lecker als Dip, aber auch als Grillsoße zu Fleisch oder Gemüse.



Salsa Verde


für 2 Gläschen
500g Tomatillos
Wasser
Salz
3 rote Jalapeno
3 grüne Jalapeno
2EL Öl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1/4 Bund Oregano
1 Prise Zucker
Salz

Die Hülle der Tomatillos entfernen und zusammen mit den Jalapeno 10 Minuten in Salzwasser kochen. Das Wasser abgießen und den Stiel der Jalapeno abschneiden. Beides mit dem Stabmixer pürieren. Zwiebel würfeln, Knoblauch in Scheibchen schneiden und zugeben. Öl in einem Topf erhitzen und die Masse hineingeben. Etwa 10 Minuten köcheln, bis die Soße eine dickflüssige Konsistenz hat. Oreganoblätter grob hacken, hineingeben und 2 Minuten weiterköcheln lassen. Noch einmal mit dem Pürierstab durchmixen und mit Zucker und Salz abschmecken.

Kommentare:

  1. Klingt nach etwas, das ich mal probieren muss! Tomatillos habe ich noch nie gegessen - und kann mich auch nicht erinnern sie mal irgendwo auf dem Markt gesehen zu haben. Aber ich halte die Augen offen. :)

    Mit lieben Grüßen,
    Sarah Maria

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hmmm, hier in Deutschland hab ich glaub auch noch keine gesehen, wenn immer nur im Ausland. Ich glaub, ich werd aber auch mal die Augen offen halten, das interessiert mich jetzt. ;-)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

      Löschen
  2. Dank Deiner wachsen nun auch Tomatillos in Vorpommern :-)), ich kannte sie bis dahin auch nicht. Heute früh habe ich nun die Erste geerntet, da sie einfach nicht rot werden, lach. Da konnte ich ja lange drauf warten. Ich hatte die ganze Zeit gedacht, Du hättest den Samen vertauscht und ich hätte nun Physalis im Garten wachsen und wunderte mich schon über diese großen Früchte daran. Tatsächlich sind die beiden miteinander verwandt. Mal schauen, ob meine Ernte für Dein Salsarezept ausreicht, allerdings ganz so scharf mag ich es nun nicht so gerne. Jedenfalls freue ich mich, dass es mit den Pflanzen geklappt hat
    Liebe Grüße zu Dir von Joona

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Joona,
      schön von Dir zu lesen! =)
      Als Salsa schmecken die Tomatillo echt lecker. Die Schärfe kann man sehr gut steuern. Evtl. einfach eine Paprika statt Chili verwenden. =)
      Ich hoffe Dir geht es gut?!

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

      Löschen