Mittwoch, 17. September 2014

Tomaten enthäutet einkochen

Tomaten, Tomaten, Tomaten... ich würd mich freuen wenn das noch eine Weile so weiter geht, aaaaaber es könnte dann durchaus passieren, dass mir die Ideen ausgehen, was ich damit anstellen soll. 
Da ich nun einen Einkochtopf habe, musste ich das Einkochen von Tomaten einfach mal ausprobieren. Laut Weck-Buch kann man sie mit Haut oder ohne einkochen. Da ich im Hinterkopf Dosentomaten hatte, hab ich sie enthäutet.

Dosentomaten sind allerdings Tomaten in Soße wie mir inzwischen aufgefallen ist. Nach dem Weck-Buch wird mit Wasser aufgefüllt. Das bedeutet, wenn ich die Tomaten brauche, werd ich das Wasser auf jeden Fall abgießen. Interessieren würden mich aber weiterhin die Tomaten in Soße. Muss ich mal recherchieren. Nun aber erst mal zu den einfach eingeweckten Tomaten:

Tomaten enthäutet einwecken

mittelgroße Tomaten
Weckgläser, -deckel, -gummi, -klammern
Wasser
Salz
Einkochtopf

Die Gläser und Deckel heiß abspülen und im vorgeheizten Backofen bei 120°C Umluft 12 Minuten sterilisieren. Die Gummi's in einem kleinen Topf mit Wasser etwa 10 Minuten köcheln lassen, abgießen und trocknen lassen.
Wasser in einen Topf füllen und aufkochen. Die Tomaten kreuzweiße einritzen und in das köchelnde Wasser geben. Wenn sich die Haut aufrollt, die Tomaten heraus nehmen und abkühlen lassen. Die Haut abziehen und den Strunk vorsichtig herausschneiden. Die Tomaten in die Gläser schichten. In jedes Glas eine Prise Salz streuen und mit abgekochtem, noch warmem Wasser auffüllen. Die Gläser mit Gummi, Deckel und Klammern verschließen und in den Einkochtopf stellen und stapeln. Mit Wasser bis einen fingerbreit unter den Deckel auffüllen und den Deckel auflegen. Bei 90°C 30 Minuten einkochen. Anschließend die Gläser aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen. 
Wenn sie vollständig abgekühlt sind die Klammern abnehmen und prüfen ob alle Gläser dicht verschlossen sind.

Kommentare:

  1. Die schauen ja wirklich perfekt aus - Deine eingekochten Tomaten. Bei mir werden das fast immer stückige Tomaten :-D Dafür geht dann mehr in ein Glas rein.
    Viele Grüße Sylvia

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    1. Ich muss gestehen, mich hat es auch gewundert, dass sie nicht zerfallen oder auseinander gefallen sind. Stückige Tomaten eingekocht ist aber gar keine schlechte Idee! Das könnte ich auch mal noch in Angriff nehmen. ;-)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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  2. Von so vielen Tomaten kann ich nur träumen. :D
    Im Moment haben meine drei Pflänzchen gerade die ersten Blüten. Ich hoffe, ich habe Glück und mein Experiment: Tomaten im Herbst & Winter auf der Fensterbank hat Erfolg! ;)

    Mit lieben Grüßen zu dir,
    Sarah Maria

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    1. Yeah! Mit Wintertomaten kann ich nicht dienen. ;-)
      Das wäre natürlich mega toll! =) Und mega lecker! =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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  3. Super Idee! Was macht man, wenn man keinen Einkochtopf hat? Und die Klammern bleiben nicht drauf? Danke auch für die Erklärung, wie man die Gläser und Gummis richtig sterilisiert. Kann man die Tomaten im Winter dann auch als Salat essen, oder sind sie dann eher zum Kochen geeignet. Was für ein Weck-Buch hast Du da? Ich weiß, viele Fragen...liebe Grüße, Jule

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    1. Hmmm, man kann in einem großen Kochtopf oder im Backofen einkochen.
      Als Salat geht das sicherlich, die Tomaten scheinen mir noch recht fest zu sein, wobei man dafür die Tomaten nicht enthäutet einkochen könnten, bzw. seh ich in meinem Weck-Buch gerade, dass es auch eine Version gibt, Tomatensalat einzukuchen. Wo wir grad beim Buch sind: Weck-Einkochbuch, kuck mal hier: http://www.shop-weck.de/shopindex.htm unter Zubehör und Buch.

      Immer gern fragen ;-)
      Wenn Du Temperaturen und Zeiten für Kochtopf und /oder Backofen brauchst meld Dich, ich kann Dir die gern schicken. Die stehen übrigens auch in dem Buch. ;-)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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    2. Oh, ich hab die Klammern vergessen. ;-)
      Die bleiben nicht nicht auf dem Deckel. Der hält von allein durch den Unterdruck. Falls der Inhalt schlecht würde, bildet sich ein Überdruck und dann sitzt der Deckel locker auf dem Glas. Wenn man also ein Glas aus dem Vorrat holt, merkt man ganz leicht wenn doch mal was schlecht werden würde. =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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