Sonntag, 10. August 2014

Dunkles Bauernbrot

Als ich dieses Brot-Rezept vor etwa einer Woche sah war für mich sofort klar, dass ich das schnellstmöglich nachbacken muss.
Gestern fand unsere jährliche große Gartenparty statt und ich ergriff die Gelegenheit.
Ich war etwas nervös, da es für die Party auf jeden Fall klappen sollte und ich in manchen Kommentaren lesen konnte, dass es eben nicht funktioniert hat.

Der Kommentar von Lutz, dass die 1,5 Stunden Gare bei höherer Teigtemperatur verkürzt werden soll, war mir sehr hilfreich! Mein Teig hatte nämlich 27°C. Ich verkürzte die Gare auf eine Stunde und faltete alle 20 Minuten. Das hat wunderbar geklappt.

Ich muss gestehen, dass ich mit einem Löffel den Teig nicht gut vermischt bekommen habe, weswegen ich den Teig kurz in meiner Knetmaschine hab kneten lassen.

Der Ofentrieb war genial! Ich hätte nicht erwartet, solch ein großes Brot aus dem Ofen zu holen! =D
Mein Bruder der Bäckermeister ist, fand das Brot sehr gut und wollte gleich mal ein Blick auf das Rezept werfen.


Das Brot war ruck zuck weg, mega lecker, ich selbst hab viel zu wenig abbekommen, keiner wollte glauben, dass keine Hefe im Brot enthalten ist und erste Bestellungen hab ich auch schon erhalten. =D
Volles Erfolgsrezept! Ich bin begeistert!


Dunkles Bauernbrot


Roggensauerteig
200g Roggenmehl 1150
160g Wasser
20g Anstellgut

Autolyseteig
600g Weizenmehl 1050
400g Wasser (35°C)

Hauptteig
Sauerteig
Autolyseteig
200g Roggenmehl 1150
100g Wasser (40°C)
15g Butter
20g Honig
20g Salz
20g Gerstenmalzextrakt flüssig

Die Sauerteigzutaten mischen und 20 Stunden bei 20°C reifen lassen.

Am Backtag das Weizenmehl mit 400 g Wasser vermischen und 60 Minuten ruhen lassen (Autolyse).

Nun alle Zutaten von Hand oder mit einem stabilen Löffel vermischen (Teigtemperatur ca. 23°C).

1,5 Stunden Gare bei 24°C. Alle 30 Minuten falten.

Den Teig langwirken und im Gärkorb 70 Minuten gehen lassen.

Einschneiden und bei 280°C (250°C) fallend auf 220°C mit Dampf 65 Minuten backen.

Kommentare:

  1. Wow, das ist ja ein tolles Brot geworden. Aber ganz schön aufwendig in der Herstellung!

    lg kathrin

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aufwand lohnt sich bei Brot immer. Bzw. vor allem Zeit. Das gibt viel Geschmack.
      Denn, Aufwändig find ich dieses Brot nicht. Man ist ja nicht dauerhaft beschäftigt. Man macht immer hier und da mal was und hat dazwischen gut Zeit für anderes. =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

      Löschen