Samstag, 15. Februar 2014

Costa Rica, 25. Januar 2014

Zum Frühstück gab es das am Vorabend gekaufte Obst. Papaya, Mango und Banane. Lecker! Besser kann ein Tag nicht starten.
Wir erwischen einen frühen Linienbus zum Eingang des Nationalparks. Vor dem Eingang bieten viele Führer ihre Dienste an. Wir verzichten, was wir nach dem Tag auch nicht bereuen.

Der Park beginnt mit einem breiten Weg, auf dem die Führer ihren Gruppen allerhand Tiere zeigen. Allerdings durch ein Fernglas. Ich versuche als in dieser Richtung ein Tier zu entdecken, gebe es aber auf. Plötzlich springt eine Art Reh aus dem Wald, steht am Wegesrand und frisst in aller Ruhe Blätter. Statt schnell ein Foto zu machen, genießen wir lieber den kurzen Augenblick, denn genau so schnell ist das Tier wieder im Wald verschwunden.
Gut getarnt.
Ein Specht bei der Arbeit

Am Ende des breiten Weges gehen viele schmale Wanderrouten ab. Wir entscheiden uns für die Route zum Aussichtspunkt. Auf diesen schmalen, ruhigeren Wegen entdeckt man nun nach und nach immer mehr Tiere. Riesengroße, leuchtend blaue Schmetterlinge, Eidechse und größere Echsen und viele, viele Vögel!

Nach dem Aussichtspunkt schlagen wir den Weg zu einem der vielen Strände im Nationalpark ein. Unterwegs kommen wir an einer ganzen Familie Weißschulter-Kapuzineraffen vorbei. Wir bleiben eine ganze Weile stehen und schauen einfach nur zu. Das könnte ich stundenlang machen!

Am Strand angekommen machen gerade 2 Waschbären ihre Runde. Sehr neugierige Tiere, die kaum Scheu kennen. 
Unter einem umgestürzten Baumstamm sitzt ein riesiger Leguan! Gut 1m lang ist er. 
Nebenan saß eine Familie auf ihrem Handtuch, neben dran lag eine eingeschweißte Packung mir 3 Muffins. Ich sah wie Kapuzineraffen von Baum zu Baum springen. Einer ließ sich auf das Handtuch fallen, schnappte sich die Muffins und war schon wieder verschwunden. Der Vater der Familie rannte hinter her und kletterte sogar auf den Baum zum Affen. Dieser hatte die Packung allerdings schon lange offen und futterte einen Muffin. Die restlichen stritten sich um die anderen 2 Muffins.
Ich frag mich nur, ob so einem kleinen Affen nach einem Muffin nicht völlig übel sein muss?

Wir genossen eine Weile das schöne Wetter am Strand und schauen den Wellen und Tieren zu. Ganz weit oben in den Baumspitzen kommt mal wieder eine Affenfamilie vorbei. 

Nach genauerem schauen, stellte ich fest, dass es dieses mal keine Kapuzineraffen sind, sondern Rotrücken-Totenkopfaffen. Diese sind vom Aussterben bedroht und kommen nur noch in diesem Nationalpark vor. Für ein gutes Bild sind sie leider zu weit oben in den Bäumen.
Rotrücken-Totenkopfäffchen

Am Mittag laufen wir die restlichen Wege, hauptsächlich durch Palmenwälder, immer wieder hat man schöne Ausblicke auf das Meer, an 2 Stränden kommen wir noch vorbei. Einer davon ist sehr belebt, vor allem Einheimische scheinen hier das Wochenende zu genießen. Am anderen wird vor dem Schwimmen gewarnt, da es wohl häufiger Krokodile gibt. Wir sehen allerdings keins.
Den Rest des Tages genießen wir lesend am Strand und fuhren kurz bevor es dunkel wurde zurück nach Quepos. 
Einsiedlerkrebs
Leider scheint der Obst-Nachtmarkt nicht jeden Abend zu sein, so kaufen wir uns Obst in einem Supermarkt im Ort. 
Durch die schwüle Wärme haben wir gar keinen Hunger und beschließen einfach einen Saft trinken zu gehen. Ich empfinde die Säfte eh als gut sättigend. =D
Was ist das? Eine Art Geier?


Kommentare:

  1. Tolle Fotos. Super Strand - leider wieder nichts zum Schwimmen. Ich hätte eher vorsicht Haie auf dem Schild erwartet. Super, dass ihr doch noch in Eure Traumgegend gekommen seid.

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    1. Eigentlich sollte es ja Südamerika sein, aber ich fasse den Begriff nun etwas weiter als Lateinamerika. Einfach mein Kontinent!
      Nun hat die Reise meine Reiselust wieder sehr angefacht und ich träume schon wieder von so manchem Land. ;-)

      Zum schwimmen gab es tatsächlich nur wenige geeignete Strände. =/

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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