Sonntag, 23. März 2014

Parmesan-Gnocchi


Den heutigen Regentag hab ich mal wieder genutzt um die keimenden Kartoffeln zu verarbeiten.
Heute wurden es Gnocchi aus blauen Kartoffeln mit Parmesan.
Durch den Mehlanteil bleiben sie leider nicht so intensiv blau.
Die Optik ist allgemein auch noch verbesserungswürdig. Aber es wird von mal zu mal ein klitzekleines bisschen besser. ;-)

Den größten Teil hab ich eingefroren, ein paar wenige hab ich gleich getestet mit dem Auberginen-Tomaten-Chili-Confit. Mein letztes Glas. =( Es wird Zeit dass der Sommer und die Einmachzeit kommt. =)
Die Gnocchi mit Parmesan schmecken echt gut, genau so gut wie diese hier. Da werde ich künftig echt die Qual der Wahl haben, welche ich lieber essen mag. 

Entdeckt hatte ich dieses Rezept übrigens hier
Ich hab's mir gleich mal auf ca. 4 Portionen umgerechnet, je nach Hunger. 
Die Backofen-Methode gefällt mir gut, ich war erst skeptisch, hat aber wunderbar funktioniert.

Übrigens sind das auch heute noch wirklich schlechte Handybilder. Tageslicht scheint mir die Mindestvoraussetzung zu sein, um halbwegs gute Foto's zu erhalten. Die Gnocchi sehen eher grau als blau aus. =(

Parmesan-Gnocchi-Grundrezept

4 Portionen
700g Kartoffeln
200g Mehl
50g Parmesan
2 Eier
Salz
Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, auf ein Backblech geben und im Ofen etwa 30 Minuten bis 1 Stunde bei 130°C Umlufthitze garen. Meine kleinen Kartoffeln brauchten nur eine halbe Stunde. Kartoffeln anschließend schälen und mit einer Gabel zu Mus zerquetschen. Parmesan reiben und zusammen mit dem Mehl, den Eiern, Salz und Pfeffer zu den Kartoffeln geben und mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem Teig verarbeiten.
Aus dem Kartoffelteig fingerdicke Rollen formen und in etwa 1cm breite Gnocchi schneiden. Wer das typische Gnocchi-Muster möchte rollt die Gnocchi über eine Gabel. Dazu gibt bei youtube ganz nette Videos.
Einfrieren oder einen Topf mit Wasser und Salz zum Kochen bringen und die Gnocchi zugeben. Sie sind gar, wenn sie oben schwimmen und können abgegossen werden. 

Kommentare:

  1. Hallo liebe Sarah,

    ich habe gerade mal wieder ein bisschen bei dir geblättert und bin wieder einmal begeistert von deinen vielfltigen Rezepten. Eine Frage habe ich an dich. Deine blauen Kartoffeln sehen aus wie "Fingerkartoffeln", also wie Hörnchen. Die Vitelotte hat doch eigentlich mehr runde Knollen. *kopfkratz*
    Solche blaue Hörnchenkartoffeln findet man selten. Im Post "Diesjährige Kartoffeln" sieht man sie toll. Kann es sein, dass du dir da eine ganz seltene Sorte an Land gezogen hast? Ich probiere auch ständig Sorten aus und mag es bunt, wenn doch nur mehr Platz da wäre!
    Dein Blog ist wirklich immer wieder sehenswert!

    Liebe Grüße

    Carola

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    1. Hallo Carola,

      gute Frage!
      Die Pflanzkartoffeln hatte ich mal beim Bioland Hof Jeebel bestellt.
      Ich hab grad mal die Vitelotte bei der Google-Bildersuche eingegeben. Bei genauerem Hinschauen, spuckt Google 2 Arten aus, allein vom Aussehen. So wie Du sie beschreibst, eher rund und so wie meine aussehen.
      Wikipedia beschreibt die Kartoffel als langoval. Hmmm.
      Tja, gute Frage, was ich da habe. Lecker sind sie auf jeden Fall! ;-)
      Falls Du gerne welche zum pflanzen hättest, könnte ich Dir gerne welche zu schicken. =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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  2. Hallo Sarah,

    das wäre ja klasse! Kartoffeltausch! Deine erinnert mich an Titicacasee. Kartoffeln sind echt toll.

    Bis bald und liebe Grüße
    Carola

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    1. Oh Titicaca-See! Schöne Gegend! Warst Du da mal?
      Bei mir ist es inzwischen ein paar Jahre her, soll inzwischen sehr, sehr touristisch geworden sein. Sehr schade! =)

      Liebe Grüße,
      Sarah =)

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