Der letzte Blick für dieses Jahr!
Damit wäre das Jahr vorüber.
Mir hat es wieder viel Spaß gemacht, jeden Monat ein Bild von meinem "Blick" zu machen und so zu sehen, wie es sich verändert.
In diesem Monat gibt es nun aber nichts zu meinem "Blick" zu erzählen. Seit November hat sich nichts verändert.
Bei den Bienen ist meistens Ruhe. Auf den Flugbrettern liegen ein paar tote Bienen. Das sind alte Bienen die zum sterben nach draußen sind.
In den Hochbeeten wächst diesen Winter nichts.
Nun freu ich mich auf den Frühling, der hoffentlich bald kommt.
Weitere Blicke gibt es bei Tabea.
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Freitag, 30. Dezember 2016
Donnerstag, 1. Dezember 2016
12'tel Blick November '16
Das erste Mal, dass ich es nicht geschafft habe, am 12. mein Bild für den 12'tel Blick zu posten!
Man könnte nun sagen, mit Baby läuft alles anders und nicht so wie geplant, aber ich muss gestehen, dass wir gestern den ganzen Tag Trubel hatten. Erst waren wir in Lörrach, eine andere Mami treffen und Kaba trinken, danach hatte ich Besuch von einer Arbeitskollegin und danach kam dann noch eine Bekannte aus einem Sportkurs vorbei und schon war der Tag vorbei. Beziehungsweise es war dunkel und somit konnte ich kein Foto mehr machen.
Da das Wetter heute aber genau so schön und kalt ist wie gestern, gibt's nun eben ein Foto von heute:
Man könnte nun sagen, mit Baby läuft alles anders und nicht so wie geplant, aber ich muss gestehen, dass wir gestern den ganzen Tag Trubel hatten. Erst waren wir in Lörrach, eine andere Mami treffen und Kaba trinken, danach hatte ich Besuch von einer Arbeitskollegin und danach kam dann noch eine Bekannte aus einem Sportkurs vorbei und schon war der Tag vorbei. Beziehungsweise es war dunkel und somit konnte ich kein Foto mehr machen.
Da das Wetter heute aber genau so schön und kalt ist wie gestern, gibt's nun eben ein Foto von heute:
Die Hochbeete sind nun wirklich komplett leer. Erst vor kurzem hab ich den letzten Kohlrabi gegessen, der sehr, sehr lecker war.
Was man nun sonnenbedingt nicht sehen kann, in den hinteren beiden Hochbeeten liegt nun der letzte Rasenschnitt. Einerseits als Mulch, sowie auch um die abgesackte Erde ein klein wenig aufzufüllen.
Bei den Bienen gibt es nun doch auch wieder was zu erzählen. Am vergangenen Wochenende hab ich die letzte Behandlung gegen die Varroa-Milbe durchgeführt. So früh wie noch nie! Letztes Jahr waren wir lange am bibbern, ob die Völker noch rechtzeitig brtutfrei sein würden. Denn zu spät darf die Behandlung mit Oxalsäure nicht mehr durchgeführt werden.
Als ich im Oktober das letzte Mal die Völker kontrolliert habe, waren ein paar Königinnen schon aus der Brut gegangen. In der Zwischenzeit hatten wir gelegentlich mal Nachtfrost. Nun kam vor einiger Zeit die Info des Bienensachverständigen für Baden, dass die Behandlung sehr bald erfolgen soll. Ohne diese Info hätte ich wie üblich bis kurz vor Weihnachten gewartet!
Nun ist das aber auch erledigt und ich hoffe, dass viele, viele Milben erwischt wurden und wir nächstes Jahr gut starten können. Die Völker haben alle gut ausgesehen! Da war ich auch sehr gespannt, hab ich doch in letzter Zeit immer wieder Wespen gesehen, die ein und aus fliegen. Aber die Bienen scheinen sich trotz, dass kein Flugwetter ist, gut gegen die Wespen zu wehren. =)
Wie immer gibt es hier bei Tabea noch weitere 12'tel-Blicke.
Sonntag, 30. Oktober 2016
12'tel Blick Oktober '16
Heute werden wieder 12'tel Blicke gesammelt.
Zu meinem Bild gibt es eigentlich gar nicht viel zu sagen.
Die Bienen sind "eingewintert". Das bedeutet, das Futtergeschirr ist runter und sie haben nun an Zuckersirup was sie für den Winter brauchen. Das letzte Mal kontrolliert hab ich vor gut einer Woche, als es tagsüber noch warm genug war. Das hellblaue Volk macht einen sehr, sehr guten Eindruck trotz "alter" Königin! Das Volk in der türkisen Beute verhält sich etwas ungewöhnlich.
Die Waben in der unteren Zarge wurden von den Bienen selbst angeknabbert. Die Königin legt dort auch keine Eier. Futtervorrat für den Winter wurde nur oben eingelagert. Ich vermute, dass ich im Frühjahr die untere Zarge komplett entfernen kann. Für die Wabenhygiene zumindest mal nicht schlecht!
Die Hochbeete sind bis auf eine Kohlrabi komplett abgeräumt. Die Ernte verarbeitet, also gegessen oder haltbar gemacht. Ein paar Latten an den Hochbeeten sind mal wieder zu ersetzten.
Der Blaubeerbusch unten rechts im Bild hat nun herbstlich wunderschöne rote Blätter. =)
Zu meinem Bild gibt es eigentlich gar nicht viel zu sagen.
Die Bienen sind "eingewintert". Das bedeutet, das Futtergeschirr ist runter und sie haben nun an Zuckersirup was sie für den Winter brauchen. Das letzte Mal kontrolliert hab ich vor gut einer Woche, als es tagsüber noch warm genug war. Das hellblaue Volk macht einen sehr, sehr guten Eindruck trotz "alter" Königin! Das Volk in der türkisen Beute verhält sich etwas ungewöhnlich.
Die Waben in der unteren Zarge wurden von den Bienen selbst angeknabbert. Die Königin legt dort auch keine Eier. Futtervorrat für den Winter wurde nur oben eingelagert. Ich vermute, dass ich im Frühjahr die untere Zarge komplett entfernen kann. Für die Wabenhygiene zumindest mal nicht schlecht!
Die Hochbeete sind bis auf eine Kohlrabi komplett abgeräumt. Die Ernte verarbeitet, also gegessen oder haltbar gemacht. Ein paar Latten an den Hochbeeten sind mal wieder zu ersetzten.
Der Blaubeerbusch unten rechts im Bild hat nun herbstlich wunderschöne rote Blätter. =)
Freitag, 30. September 2016
12'tel Blick September '16
Und wieder ist ein Monat rum.
Das Wetter hält sich nach wie vor erstaunlich gut. Ich genieße die Sonne jeden Tag. Wer weiß wie schnell das rum ist und wie dunkel der Winter vielleicht wird?!
Noch lässt sich sehr viel ernten und für den Winter haltbar machen.
Im Gurkenhochbeet wächst inzwischen nur noch Unkraut. Im Salathochbeet wurden alle Salate abgeerntet. Ein einsamer Kohlrabi steht aber noch drin.
Die anderen beiden Hochbeete sind aber nach wie vor sehr voll. Die Kohlrabi machen sich gut. Einige scheinen aber inzwischen etwas holzig zu sein. Wir kamen mit dem essen gar nicht hinterher und eingefroren hab ich schon mehrere Kilo.
Der Rot- und Weißkohl will irgendwie nicht weiter wachsen hab ich den Eindruck. Aber bei der Masse an Köpfen find ich das momentan weniger schlimm. Was sollte ich auch mit dieser Menge anfangen? So hält es sich erst mal in Grenzen. :-)
Bei den Bienen bin ich soweit eigentlich durch. Die Behandlung gegen die Varroamilbe hat gut angeschlagen und die Anzahl wurde deutlich reduziert. Noch bekommen die Völker ein wenig Sirup für den Winter. Einige Völker wollen nichts mehr, andere nehmen noch gut ab. Demnächst steht die letzte Kontrolle an, dann ist Ruhe bis zur Behandlung Mitte/Ende Dezember. Ich bin zuversichtlich, dass alle Völker durch den Winter kommen werden.
Weitere Blicke gibt es bei Tabea. =)
Das Wetter hält sich nach wie vor erstaunlich gut. Ich genieße die Sonne jeden Tag. Wer weiß wie schnell das rum ist und wie dunkel der Winter vielleicht wird?!
Noch lässt sich sehr viel ernten und für den Winter haltbar machen.
Im Gurkenhochbeet wächst inzwischen nur noch Unkraut. Im Salathochbeet wurden alle Salate abgeerntet. Ein einsamer Kohlrabi steht aber noch drin.
Die anderen beiden Hochbeete sind aber nach wie vor sehr voll. Die Kohlrabi machen sich gut. Einige scheinen aber inzwischen etwas holzig zu sein. Wir kamen mit dem essen gar nicht hinterher und eingefroren hab ich schon mehrere Kilo.
Der Rot- und Weißkohl will irgendwie nicht weiter wachsen hab ich den Eindruck. Aber bei der Masse an Köpfen find ich das momentan weniger schlimm. Was sollte ich auch mit dieser Menge anfangen? So hält es sich erst mal in Grenzen. :-)
Weitere Blicke gibt es bei Tabea. =)
Dienstag, 30. August 2016
12'tel Blick August '16
Das Wetter ist seit Wochen gigantisch. Ich genieße jeden Sonnenstrahl. Der Garten ebenso.
Der Salat im Hochbeet ganz links, ist Pflücksalat, der inzwischen recht hoch ist. Wird auch sehr, sehr häufig von uns beerntet. Aber noch schmeckt er gut und nicht bitter. Die Gurken sehen inzwischen leider nicht mehr gut aus. Ein bis zwei Pflanzen leben aber noch und tragen ein bisschen was.
Das Beet ganz vorne mit den Kohlrabi ist eigentlich im großen und ganzen abgeerntet und eingefroren, bzw. gegessen. Man sieht es aber kaum. Die restlichen Pflanzen haben schon wieder alles zugewuchert.
Hinten rechts sind nach wie vor Weißkohl und roter Spitzkohl. Ich hatte absichtlich nach und nach Pflanzen vorgezogen und auch zeitversetzt gesetzt. Vermutlich durch das feuchte und sonnenarme Frühjahr ist nun alles in der Entwicklung zeitgleich. Dürfte alles gleichzeitig im Herbst erntereif sein. Mal schauen, was ich dann mit diesen Massen anfange.
Der Salat im Hochbeet ganz links, ist Pflücksalat, der inzwischen recht hoch ist. Wird auch sehr, sehr häufig von uns beerntet. Aber noch schmeckt er gut und nicht bitter. Die Gurken sehen inzwischen leider nicht mehr gut aus. Ein bis zwei Pflanzen leben aber noch und tragen ein bisschen was.
Das Beet ganz vorne mit den Kohlrabi ist eigentlich im großen und ganzen abgeerntet und eingefroren, bzw. gegessen. Man sieht es aber kaum. Die restlichen Pflanzen haben schon wieder alles zugewuchert.
Hinten rechts sind nach wie vor Weißkohl und roter Spitzkohl. Ich hatte absichtlich nach und nach Pflanzen vorgezogen und auch zeitversetzt gesetzt. Vermutlich durch das feuchte und sonnenarme Frühjahr ist nun alles in der Entwicklung zeitgleich. Dürfte alles gleichzeitig im Herbst erntereif sein. Mal schauen, was ich dann mit diesen Massen anfange.
Bei den Bienen stand im Juli-Bild nur ein Volk, aber auf 4 Zargen. Damals war das Volk gerade abgeschleudert worden und durfte die ausgeschleuderten Waben ausschlecken. Kurz danach stand dann auch das hellblaue Volk wieder daneben. Anschließend hab ich das erste Mal mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe behandelt, dann wurde Invertzuckersirup gefüttert und die Varroabelastung gemessen. Füttern geschieht auf 2 Zargen. Auf 2 Zargen werden diese beiden Völker auch überwintert. Nun sind sie aber wieder auf 3 Zargen. Das liegt daran, dass ich gerade die zweite Varroa-Behandlung mit Ameisensäure durchführe. Die Säure wird über mehrere Tage verdunstet und das nötige Zubehör braucht etwas Platz. Daher die zusätzliche Zarge.
Bei diesen beiden Völkern mache ich mir wegen den Milben eigentlich keine Sorgen. Der Befall war nie besonders hoch und sah nach der ersten Behandlung schon sehr gut aus.
Sehr gut gefällt mir, dass das Wetter dieses Jahr besser mitspielt. Damit die Ameisensäure verdunstet muss natürlich die Temperatur stimmen. Das ist Anfang August eigentlich nie ein Problem. Die letzten beiden Jahre war es Anfang September aber immer schon so kühl, dass pro Tag nicht die benötigte Menge Säure verdunsten konnte und ich mit Grablichtern nachhelfen musste. Bisher brauch ich das dieses Jahr nicht.
Anschließend wird weiter gefüttert mit Sirup. Viel fehlt dieses Jahr nicht mehr. Die meisten Völker haben schon gut eingelagert und ich liege sehr gut in der Zeit. Die Völker sind bestens auf den Winter und die nächste Saison vorbereitet.
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Samstag, 30. Juli 2016
12'tel Blick Juli '16
Der Juli ist fast rum. Die Zeit rennt echt!
Aber der Sommer ist endlich da. So schön, wenn es nicht mehr ständig regnet. Ich genieße es richtig!
Auf meinem Juli-Bild sieht es ein wenig anders aus als noch im Juni.
Eins der beiden Bienenvölker fehlt. Das steht einige Kilometer entfernt im Wald. Allerdings gab es dieses Jahr in unserer Gegend keinen Fichten- oder Tannenhonig. Dafür scheinen die Bienen im Wald gut an den Blüten gesammelt zu haben. Gestern haben wir alle Völker, egal ob die im Wald oder zu Hause, abgeschleudert. Das ist auch der Grund, warum dieses Volk auf dem Bild 4 Etagen hat. Die unteren beiden Zargen sind Bruträume, dann kommt eine leere Zarge und in der obersten sind die ausgeschleuderten Waben. Das hat den Sinn, dass die Bienen die honignassen Waben ausschlecken und den restlichen Honig mit nach unten in die Bruträume nehmen und dort einlagern. Damit das passiert, ist es nötig, dass eine leerer Raum dazwischen ist, sonst würden die Bienen zwar den Honig ausschlecken, ihn aber wieder in die vorhandenen Waben einlagern. Und diese Honigwaben bleiben ja über den Winter nicht auf dem Volk.
Übrigens haben mir die Völker die ich zu Hause gelassen hab, um einiges mehr Honig eingebracht. Wahrscheinlich hat die Linde dieses Jahr sehr gut gehonigt!
Aber der Sommer ist endlich da. So schön, wenn es nicht mehr ständig regnet. Ich genieße es richtig!
Auf meinem Juli-Bild sieht es ein wenig anders aus als noch im Juni.
Eins der beiden Bienenvölker fehlt. Das steht einige Kilometer entfernt im Wald. Allerdings gab es dieses Jahr in unserer Gegend keinen Fichten- oder Tannenhonig. Dafür scheinen die Bienen im Wald gut an den Blüten gesammelt zu haben. Gestern haben wir alle Völker, egal ob die im Wald oder zu Hause, abgeschleudert. Das ist auch der Grund, warum dieses Volk auf dem Bild 4 Etagen hat. Die unteren beiden Zargen sind Bruträume, dann kommt eine leere Zarge und in der obersten sind die ausgeschleuderten Waben. Das hat den Sinn, dass die Bienen die honignassen Waben ausschlecken und den restlichen Honig mit nach unten in die Bruträume nehmen und dort einlagern. Damit das passiert, ist es nötig, dass eine leerer Raum dazwischen ist, sonst würden die Bienen zwar den Honig ausschlecken, ihn aber wieder in die vorhandenen Waben einlagern. Und diese Honigwaben bleiben ja über den Winter nicht auf dem Volk.
Übrigens haben mir die Völker die ich zu Hause gelassen hab, um einiges mehr Honig eingebracht. Wahrscheinlich hat die Linde dieses Jahr sehr gut gehonigt!
In den Hochbeeten sieht man inzwischen auch sehr viel. Ganz links sieht man inzwischen den Salat. Rechts vorne nach wie vor einige Kohlrabis. Dahinter das Weiß- und Rotkohl-Hochbeet. Und ganz hinten im Eck die Salat- und Essiggurken. Sie wachsen nicht so sehr an den Stangen hoch, wie ich es mir gedacht hatte, langsam aber sicher sieht man aber auf dem Blick-Bild doch etwas. Die Gurken tragen wirklich sehr gut. Ich hab schon einige Gläser Essiggurken eingekocht und esse mehrmals die Woche Gurkensalat.
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Donnerstag, 30. Juni 2016
12'tel Blick Juni '16
Eben habe ich einen Blick auf den 12'tel Blick vom Mai geworfen, um mir selbst nochmal anzuschauen, was sich verändert hat. Denn irgendwie hatte ich den Eindruck, dass sich vor allem in den Hochbeeten viel getan hat.
Und dem ist tatsächlich so. Das Beet ganz vorne mit den Kohlrabi sieht sehr voll aus. Rechts dahinter drängeln sich Roter Spitzkohl und Weißkohl ziemlich dicht. Im Beet ganz vorne links kann man nichts sehen. Da ist fast keine Erde drin, wir mussten es im Frühling reparieren und ich hatte einfach mal ein paar Salate gesetzt. Die machen sich sehr, sehr gut. Sind aber eben nicht zu sehen. Kaum zu sehen ist das Beet ganz hinten in der Ecke. Da wachsen meine Gurken drin. Die haben nun auch einen ordentlichen Wachstumsschub hingelegt und blühen mittlerweile. Da dürfte nächsten Monat mehr zu sehen sein, denn die Gurken ziehe ich immer in die Höhe an einem kleinen Gerüst.
Soweit bin ich zufrieden. =)
Die zwei eingegrabenen Töpfe mit Blaubeeren am rechten Bildrand tragen ganz gut und die ersten Beeren beginnen zu reifen.
Nachdem wir die Sommersonnenwende nun hinter uns haben, lässt die Schwarmstimmung merklich nach. Das war dieses Jahr echt heftig! Fast beruhigend, dass es dieses Jahr allen Imkern im Verein so ging. Muss irgendwie an diesem nassen, regnerischen und bisher kühlen Sommer liegen.
Was sollen die Bienen auch groß machen, wenn sie selten fliegen und Nektar sammeln können? Dann nutzt man die Zeit und zieht sich halt eine neue Königin.
Das Wetter macht sich auch sehr am Honig bemerkbar. Ich habe im Juni das erste Mal geschleudert und kam mit 3 Völkern gerade mal auf 25kg. Das ist sehr, sehr wenig. Dafür freue ich mich aber, dass ich dieses Jahr mal wieder einen richtigen Blütenhonig habe! Letztes Jahr war von Anfang an viel Blatthonig mit drin, den ich auf Grund des hohen Fructose-Gehaltes nicht vertrage.
Nun hat die Linde begonnen zu blühen, ebenso der Klee. Das Wetter hält seit ein paar Tagen und die Bienen sammeln mehr als fleissig! Und mit ein wenig Glück beginnt nun vielleicht auch noch der Wald zu honigen.
Ganz hinten im Bild, vorm Kellerfenster, stehen zwei kleine Holzkästchen. Ich versuche mich diesen Sommer mal auf ganz einfache Weiße Königinnen auf Vorrat zu ziehen. Für Notfälle im Herbst. Letztes Jahr hätte ich echt Bedarf gehabt. Im rechten Kasten ist nun schon eine Königin. Mal schauen wie sie sich macht. =)
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Montag, 30. Mai 2016
12'tel Blick Mai '16
Im letzten Monat hat sich viel getan.
Beginnen wir mit den Pflanzen:
Die Blaubeere unten rechts im Bild blüht gerade.
Man kann inzwischen gut erkennen, dass in den Hochbeeten etwas wächst. Bis auf ein Hochbeet.
In den beiden auf der rechten Seite wachsen verschieden Arten von Kohl. Vorne ganz allein Kohlrabi. Der mag andere Kohlarten nicht so gerne neben sich. Im hinteren sind gemischt Brokkoli, Weißkohl und Rotkohl.
Das Beet gaaaanz hinten links wurde im Mai mit verschiedenen Sorten Gurken bestückt, die ich nach oben ziehen werde. Dazu dient auch die biegbare Metallstange.
Das Hochbeet vorne links war die letzten Monate kurz vorm auseinanderfallen. M hat in der Zwischenzeit das Holz ausgetauscht und gestrichen und seit Samstag steht es wieder an seinem alten Platz. Nur sehr wenig Erde ist momentan drin. Um noch etwas Salat hineinzusetzten sollte es aber ausreichen.
Bei den Obststämmchen an der Hauswand sieht es sehr unterschiedlich aus. Ganz links sind zwei Zwetschgen. Der eine ist von irgendwas befallen, was mir unbekannt ist. Der andere trägt gut. Kirschen sind auch nicht viele dran. Was man im Bild leider nicht sieht, sind Pfirsich und Aprikose. Aprikosen wird es sehr viele geben, wie es momentan aussieht.
Und nun zu den Bienen. Da gibt es mal wieder einiges zu erzählen:
Das hellblaue Volk war von Anfang an mein stärkstes und als erstes in Schwarmstimmung. Anfang Mai bildete ich einen Zwischenbodenableger. Eigentlich eine Methode die sehr gut funktioniert. Zumindest habe ich letztes Jahr die Schwarmstimmung damit in Griff bekommen. Hier gibt es ganz unten im Post auch ein Bild davon und die Erklärung, was da gemacht wird.
Dieses Jahr war das Volk eine Woche später wieder in Schwarmstimmung und ist es auch jetzt noch immer.
Da ich inzwischen auch schon wieder Jungvölker gebildet habe, fehlt es mir an Böden und Deckel und ich kann leider nicht aus allen Völkern gleichzeitig Zwischenbodenableger machen. Das Wetter macht zur Zeit leider auch nicht immer mit. Eine Bedingung für Zwischenbodenableger ist ein schöner, sonniger und warmer Tag. Das klappt leider nicht immer, wenn ich frei habe.
In der Zwischenzeit hat auch das türkise Volk beschlossen schwärmen zu wollen.
Samstag vor einer Woche hatte ich es kontrolliert und eigentlich gedacht, alle Schwarmzellen entfernt zu haben. Da die Völker inzwischen sehr stark und voll sind, ist so eine Wabe durchaus sehr unübersichtlich. Eine Zelle muss ich übersehen haben.
Als ich Mittwoch Mittag nach Hause kam, sah alles gut aus. Ich war nur kurz im Haus, im ersten Stock und wunderte mich, dass ich die Bienen laut hören konnte. Ein kurzer Blick zum Fenster raus, zeigte mir, dass die ganze Luft voller Bienen war und aus dem türkisen Volk die Bienen nur so am herausquellen waren. Ein Schwarm!
Danach stand ich minutenlang mit der Kamera vor dem Volk, machte Fotos und filmte die herausquellenden Bienen. Das dauert schon eine Weile bis alle ca. 20.000 Bienen draußen sind.
Und vor allem, alle gleichzeitig in der Luft sind! Der Himmel über mir war quasi schwarz. Ich beobachtete den Schwarm und hoffte, dass er sich in meinem Garten sammeln würde und nicht auf die Idee käme, sich in einen Baum bei den Nachbarn zu hängen.
Sie flogen auch etwas über die Grenze, sammelten sich dann aber doch in meinem alten Apfelbaum in ca. 4m Höhe. Dann war fast gar nichts mehr zu hören von den Bienen.
Letztes Jahr durfte ich auch einen Schwarm in meinem Garten fangen. Damals holte ich mir allerdings Hilfe meines Imkerpaten, da es das erste Mal war.
Dieses Mal beschloss ich, es alleine zu versuchen.
Zuerst holte ich mir eine lange Leiter, die an dieser Stelle im Baum echt blöd zu stellen war. Aber ich fand bald eine passende Position.
Dann brauchte ich noch eine Sprayflasche mit Wasser, einen Eimer, einen Bienenbesen und ein Absperrgitter.
Erst hab ich die Bienen nass gespritzt, damit sie nicht so auffliegen beim einfangen.
Danach bin ich, bewaffnet mit Eimer und Besen wieder die Leiter hoch geklettert und hab die Schwarmtraube in den Eimer gefegt. Ich konnte schnell erkennen, dass ich die Königin erwischt hatte, denn diese ist blau gekennzeichnet und leuchtete mir aus dem Eimer entgegen. Also schnell von der Leiter runter und Absperrgitter auf den Eimer. Die Arbeiterbienen passen durch das Gitter, aber die Königin nicht und so kamen nach und nach alle restlichen Bienen aus dem Baum in den Eimer.
Spontan beschloss ich dann aber den Schwarm gleich in die neue Beute einlaufen zu lassen. Das hat auch wunderbar funktioniert. Da der Schwarm sehr groß war, war die Kiste recht voll und ich hab dem Volk einen Tag später einen Honigraum aufgesetzt und hoffe nun noch auf ein wenig Honig.
Ich hoffe der nächste Monat wird etwas ruhiger! Wir werden nämlich insgesamt 2,5 Wochen nicht da sein. Zum einen möchte ich keinen Schwarm verpassen, zum anderen soll keins der anderen Völker überhaupt auch noch schwärmen.
Schön wäre es auch, wenn kurz bevor wir weg fahren, noch die ersten Waben schleudern könnte. Dann wäre wieder etwas Platz. Vor allem für die Linde die dann blühen dürfte und bei dem vielen Regen dieses Jahr dürfte sie auch Nektar bieten.
Beginnen wir mit den Pflanzen:
Die Blaubeere unten rechts im Bild blüht gerade.
Man kann inzwischen gut erkennen, dass in den Hochbeeten etwas wächst. Bis auf ein Hochbeet.
In den beiden auf der rechten Seite wachsen verschieden Arten von Kohl. Vorne ganz allein Kohlrabi. Der mag andere Kohlarten nicht so gerne neben sich. Im hinteren sind gemischt Brokkoli, Weißkohl und Rotkohl.
Das Beet gaaaanz hinten links wurde im Mai mit verschiedenen Sorten Gurken bestückt, die ich nach oben ziehen werde. Dazu dient auch die biegbare Metallstange.
Das Hochbeet vorne links war die letzten Monate kurz vorm auseinanderfallen. M hat in der Zwischenzeit das Holz ausgetauscht und gestrichen und seit Samstag steht es wieder an seinem alten Platz. Nur sehr wenig Erde ist momentan drin. Um noch etwas Salat hineinzusetzten sollte es aber ausreichen.
Und nun zu den Bienen. Da gibt es mal wieder einiges zu erzählen:
Das hellblaue Volk war von Anfang an mein stärkstes und als erstes in Schwarmstimmung. Anfang Mai bildete ich einen Zwischenbodenableger. Eigentlich eine Methode die sehr gut funktioniert. Zumindest habe ich letztes Jahr die Schwarmstimmung damit in Griff bekommen. Hier gibt es ganz unten im Post auch ein Bild davon und die Erklärung, was da gemacht wird.
Dieses Jahr war das Volk eine Woche später wieder in Schwarmstimmung und ist es auch jetzt noch immer.
Der Himmel voll mit Bienen.
Da hängen sie. Anfangs noch zweigeteilt, wurde bald ein Schwarm draus.
Samstag vor einer Woche hatte ich es kontrolliert und eigentlich gedacht, alle Schwarmzellen entfernt zu haben. Da die Völker inzwischen sehr stark und voll sind, ist so eine Wabe durchaus sehr unübersichtlich. Eine Zelle muss ich übersehen haben.
Als ich Mittwoch Mittag nach Hause kam, sah alles gut aus. Ich war nur kurz im Haus, im ersten Stock und wunderte mich, dass ich die Bienen laut hören konnte. Ein kurzer Blick zum Fenster raus, zeigte mir, dass die ganze Luft voller Bienen war und aus dem türkisen Volk die Bienen nur so am herausquellen waren. Ein Schwarm!
Danach stand ich minutenlang mit der Kamera vor dem Volk, machte Fotos und filmte die herausquellenden Bienen. Das dauert schon eine Weile bis alle ca. 20.000 Bienen draußen sind.
Und vor allem, alle gleichzeitig in der Luft sind! Der Himmel über mir war quasi schwarz. Ich beobachtete den Schwarm und hoffte, dass er sich in meinem Garten sammeln würde und nicht auf die Idee käme, sich in einen Baum bei den Nachbarn zu hängen.
Sie flogen auch etwas über die Grenze, sammelten sich dann aber doch in meinem alten Apfelbaum in ca. 4m Höhe. Dann war fast gar nichts mehr zu hören von den Bienen.
Eimer und Abspergitter. Fast alle Bienen sind schon drin.
Dieses Mal beschloss ich, es alleine zu versuchen.
Zuerst holte ich mir eine lange Leiter, die an dieser Stelle im Baum echt blöd zu stellen war. Aber ich fand bald eine passende Position.
Dann brauchte ich noch eine Sprayflasche mit Wasser, einen Eimer, einen Bienenbesen und ein Absperrgitter.
Erst hab ich die Bienen nass gespritzt, damit sie nicht so auffliegen beim einfangen.
Danach bin ich, bewaffnet mit Eimer und Besen wieder die Leiter hoch geklettert und hab die Schwarmtraube in den Eimer gefegt. Ich konnte schnell erkennen, dass ich die Königin erwischt hatte, denn diese ist blau gekennzeichnet und leuchtete mir aus dem Eimer entgegen. Also schnell von der Leiter runter und Absperrgitter auf den Eimer. Die Arbeiterbienen passen durch das Gitter, aber die Königin nicht und so kamen nach und nach alle restlichen Bienen aus dem Baum in den Eimer.
Ein Teil des Schwarms ist schon in der neuen Beute, der Rest kommt von alleine nach.
Ich hoffe der nächste Monat wird etwas ruhiger! Wir werden nämlich insgesamt 2,5 Wochen nicht da sein. Zum einen möchte ich keinen Schwarm verpassen, zum anderen soll keins der anderen Völker überhaupt auch noch schwärmen.
Schön wäre es auch, wenn kurz bevor wir weg fahren, noch die ersten Waben schleudern könnte. Dann wäre wieder etwas Platz. Vor allem für die Linde die dann blühen dürfte und bei dem vielen Regen dieses Jahr dürfte sie auch Nektar bieten.
Samstag, 30. April 2016
12'tel Blick April '16
Ein April mit typischem Aprilwetter neigt sich dem Ende entgegen.
Das Wetter im März war ja schon nicht der Hammer und ich hatte große Hoffnungen für den April. Gar nicht erwartet hätte ich, dass der April schlimmer werden könnte, als der März.
Dank dem Wettermix aus wenig Sonne, Regen, Schnee und Wind gab es bisher auch keinen Gartenrundgang. Das wird morgen nachgeholt.
Denn heute war wirklich schönes Wetter und mit dem 12'tel Blick hab ich gleich noch hier und da eine Ecke im Garten fotografiert.
Nun aber zu meinem Blick:
Das Wetter im März war ja schon nicht der Hammer und ich hatte große Hoffnungen für den April. Gar nicht erwartet hätte ich, dass der April schlimmer werden könnte, als der März.
Dank dem Wettermix aus wenig Sonne, Regen, Schnee und Wind gab es bisher auch keinen Gartenrundgang. Das wird morgen nachgeholt.
Denn heute war wirklich schönes Wetter und mit dem 12'tel Blick hab ich gleich noch hier und da eine Ecke im Garten fotografiert.
Nun aber zu meinem Blick:
Wie man sehen kann, sind beide Bienenvölker nun auf 3 Etagen. Im März waren es noch zwei. Allerdings hab ich die dritten Etagen nicht gleichzeitig aufgesetzt, sondern mit ca. zwei Wochen Unterschied.
Die dritte Etage ist übrigens der Honigraum. Beide Völker haben sich auf das Wachs gestürzt und fleißig begonnen Waben zu bauen. Dank dem Regen und der Kälte konnten die Bienen aber kaum fliegen und dementsprechend wurde bisher wenig bis gar kein Nektar eingetragen. Noch brauchen die Bienen, wenn sie mal sammeln können, alles selbst für sich. Daher sind die Aussichten auf Frühjahrsblütenhonig eher schlecht. Macht aber nichts. Ich hoffe auf Sommer- und Wald- oder Tannenhonig.
Die Hochbeete sind zur Hälfte bepflanzt. Im ersten ganz vorne sind einige Kohlrabipflänzchen. Dahinter teilen sich Rotkohl, Weißkohl und Brokkoli ein Hochbeet. Ein wenig eng bepflanzt. Hat letztes Jahr aber auch sehr gut funktioniert. Das hinterste Hochbeet wird gerade für die Salat- und Essiggurken vorbereitet und das Hochbeet ganz links fällt leider auseinander. Mit mal eben schnell reparieren geht es leider nicht. Da muss ordentlich ausgetauscht werden.
Die Stämmchen an der Hauswand haben inzwischen alle geblüht und tragen teilweise sehr, sehr gut. Von links nach rechts stehen zwei Pflaumen, dann zwei Kirschen und was man im Bild leider nicht mehr sieht: ein Pfirsich und eine Aprikose.
Mehr 12'tel Blicke gibt es wie immer bei Tabea. =)
Mittwoch, 30. März 2016
12'Blick März '16
Wenn alles klappt wie ich hoffe, wird dieser Beitrag aus unserem Urlaub online gehen. Wir verbringen gerade einige Tage mit Freunden auf der Piste.
Das Foto für den heutigen 12'tel Blick hab ich schon vergangenen Sonntag gemacht.
Ein grauer, regnerischer und stürmischer Tag. Hätte ich mal besser den Samstag genommen. Da war herrlichstes Frühlingswetter mit 17°C. An dem Tag war ich eine Weile mit meinen Bienen beschäftigt.
Vielleicht fang ich aber mal von vorne an. Noch eine Woche zuvor war das Wetter an einem Tag auch so schön, dass ich die erste Kontrolle bei den Völkern machen konnte. Im Großen und Ganzen sah die Situation besser aus als erwartet. Bis auf ein Volk hatte alle noch genug Futter. Das eine unterversorgte, bekam volle Futterwaben aus einem überversorgten Volk.
Eigentlich aber geht es ja nur um die zwei Völker hier in meinem Bild. Die Beiden sind echt der Knaller! Die Beuten sind bis oben hin voll mit Bienen! Beide! Leere Waben hab ich raus genommen, hab Mittelwände um neue Waben zu bauen reingetan und jeweils einen Baurahmen, damit die Mädels auch Drohnen (männliche Bienen) ziehen können.
Als nun Samstag wieder geeignetes Wetter war, um die Beuten aufzumachen, wollte ich einfach mal nachschauen, was die Völker innerhalb einer Woche so gemacht haben. Das Volk in der türkisen Beute ist der Bienenschwarm den ich letzten Sommer gefangen habe. Schwärme sind immer sehr aktiv! Ich war der Meinung, das bezieht sich auf den Sommer, in dem man den Schwarm fängt. Nun habe ich allerdings den Eindruck, dass diese Aktivität anhält! Die Mittelwände waren komplett ausgebaut, ebenso der Baurahmen! Und dieser war sogar schon bestiftet (die Königin hat Eier für Drohnen gelegt). Ich war echt platt!
Zudem stellte sich mir nicht mehr die Frage ob ich schon die zweite Zarge aufsetzten kann oder nicht. Die Zarge stand bereit und besteht auch ausschließlich aus Mittelwänden, die erst zu Waben ausgebaut werden müssen. Nun können die Bienen fleißig sein solange wir weg sind. Bin echt gespannt, wie weit die Mädels sind, wenn wir zurück sind.
Zur Kirschblüte bekommen die beiden Völker dann den Honigraum aufgesetzt.
In den Hochbeeten hat sich noch nichts getan. Eigentlich könnte ich schon mit dem Bepflanzen anfangen. Für eins der Beete hatte ich Kohlrabi geplant. Setzlinge hab ich mir auch schon gezogen. Bisher kam ich aber nicht dazu. Immerhin hab ich den nutzlosen und abfallenden Schneckenschutz in der Zwischenzeit entfernt. Mir fiel auf, dass die Erde in den Beeten über den Winter wieder ordentlich abgesackt ist. Dabei hatte ich im Herbst erst noch Rasenschnitt und anderen Kompost vergraben. Das will ich nun in der kommenden Woche wiederholen. Das sollte die Pflanzen dann auch schön von unten wärmen.
Das Foto für den heutigen 12'tel Blick hab ich schon vergangenen Sonntag gemacht.
Ein grauer, regnerischer und stürmischer Tag. Hätte ich mal besser den Samstag genommen. Da war herrlichstes Frühlingswetter mit 17°C. An dem Tag war ich eine Weile mit meinen Bienen beschäftigt.
Vielleicht fang ich aber mal von vorne an. Noch eine Woche zuvor war das Wetter an einem Tag auch so schön, dass ich die erste Kontrolle bei den Völkern machen konnte. Im Großen und Ganzen sah die Situation besser aus als erwartet. Bis auf ein Volk hatte alle noch genug Futter. Das eine unterversorgte, bekam volle Futterwaben aus einem überversorgten Volk.
Eigentlich aber geht es ja nur um die zwei Völker hier in meinem Bild. Die Beiden sind echt der Knaller! Die Beuten sind bis oben hin voll mit Bienen! Beide! Leere Waben hab ich raus genommen, hab Mittelwände um neue Waben zu bauen reingetan und jeweils einen Baurahmen, damit die Mädels auch Drohnen (männliche Bienen) ziehen können.
Als nun Samstag wieder geeignetes Wetter war, um die Beuten aufzumachen, wollte ich einfach mal nachschauen, was die Völker innerhalb einer Woche so gemacht haben. Das Volk in der türkisen Beute ist der Bienenschwarm den ich letzten Sommer gefangen habe. Schwärme sind immer sehr aktiv! Ich war der Meinung, das bezieht sich auf den Sommer, in dem man den Schwarm fängt. Nun habe ich allerdings den Eindruck, dass diese Aktivität anhält! Die Mittelwände waren komplett ausgebaut, ebenso der Baurahmen! Und dieser war sogar schon bestiftet (die Königin hat Eier für Drohnen gelegt). Ich war echt platt!
Zudem stellte sich mir nicht mehr die Frage ob ich schon die zweite Zarge aufsetzten kann oder nicht. Die Zarge stand bereit und besteht auch ausschließlich aus Mittelwänden, die erst zu Waben ausgebaut werden müssen. Nun können die Bienen fleißig sein solange wir weg sind. Bin echt gespannt, wie weit die Mädels sind, wenn wir zurück sind.
Zur Kirschblüte bekommen die beiden Völker dann den Honigraum aufgesetzt.
In den Hochbeeten hat sich noch nichts getan. Eigentlich könnte ich schon mit dem Bepflanzen anfangen. Für eins der Beete hatte ich Kohlrabi geplant. Setzlinge hab ich mir auch schon gezogen. Bisher kam ich aber nicht dazu. Immerhin hab ich den nutzlosen und abfallenden Schneckenschutz in der Zwischenzeit entfernt. Mir fiel auf, dass die Erde in den Beeten über den Winter wieder ordentlich abgesackt ist. Dabei hatte ich im Herbst erst noch Rasenschnitt und anderen Kompost vergraben. Das will ich nun in der kommenden Woche wiederholen. Das sollte die Pflanzen dann auch schön von unten wärmen.
Montag, 29. Februar 2016
12'tel Blick Februar '16
Und schon ist der Februar wieder vorbei.
Zeit für den 12'tel Blick.
Im Großen und Ganzen hab ich es tatsächlich geschafft meinen Ausschnitt passend zum Januar zu treffen.
Wie man sehen kann, hat es vor ein paar Tagen geschneit. Das Meiste ist weg geschmolzen, aber in den schattigen Bereichen liegt noch ein kleiner Rest. Das Foto entstand übrigens schon am Samstag. Wie man sehen kann, war das Wetter wunderschön. Etwas frisch bei immerhin 11°C. Die Bienen waren fleissig am fliegen und sammeln. Hier auf dem Bild vor allem die in der türkisen Beute. Die hatten auch die meiste Sonne.
Wenn man ganz genau schaut, kann man vereinzelt im Rasen lila Punkte erkennen. Das sind blühende Krokusse. Es waren mal mehr. Aber einige haben den Schnee nicht überlebt.
Bei dem schönen Sonnenschein hab ich bei den Bienenvölkern auf einer Etage vorsichtig die Deckel abgehoben und zwischen die Waben gespickt. Mich interessiert momentan vor allem der Futtervorrat. Die Völker sitzen alle in den vorderen 2/3 der Beute. Im hinteren 1/3 konnte ich verdeckelte Waben sehen, was bedeutet, dass zumindest im hinteren Bereich noch Futter vorhanden ist.
Ansonsten hat sich nicht viel getan. Die Hochbete sehen noch immer etwas vom Verfall betroffen aus und angepflanzt hab ich darin noch nichts. Nur in einem der hinteren Beiden steht nach wie vor Mangold.
Weitere 12'tel Blicke gibts bei Tabea.
Zeit für den 12'tel Blick.
Im Großen und Ganzen hab ich es tatsächlich geschafft meinen Ausschnitt passend zum Januar zu treffen.
Wie man sehen kann, hat es vor ein paar Tagen geschneit. Das Meiste ist weg geschmolzen, aber in den schattigen Bereichen liegt noch ein kleiner Rest. Das Foto entstand übrigens schon am Samstag. Wie man sehen kann, war das Wetter wunderschön. Etwas frisch bei immerhin 11°C. Die Bienen waren fleissig am fliegen und sammeln. Hier auf dem Bild vor allem die in der türkisen Beute. Die hatten auch die meiste Sonne.
Wenn man ganz genau schaut, kann man vereinzelt im Rasen lila Punkte erkennen. Das sind blühende Krokusse. Es waren mal mehr. Aber einige haben den Schnee nicht überlebt.
Bei dem schönen Sonnenschein hab ich bei den Bienenvölkern auf einer Etage vorsichtig die Deckel abgehoben und zwischen die Waben gespickt. Mich interessiert momentan vor allem der Futtervorrat. Die Völker sitzen alle in den vorderen 2/3 der Beute. Im hinteren 1/3 konnte ich verdeckelte Waben sehen, was bedeutet, dass zumindest im hinteren Bereich noch Futter vorhanden ist.
Ansonsten hat sich nicht viel getan. Die Hochbete sehen noch immer etwas vom Verfall betroffen aus und angepflanzt hab ich darin noch nichts. Nur in einem der hinteren Beiden steht nach wie vor Mangold.
Weitere 12'tel Blicke gibts bei Tabea.
Samstag, 30. Januar 2016
12'tel Blick Januar '16
Dieses Mal fiel es mir wirklich schwer! Ich war lange am überlegen, welchen Blick ich wählen soll. Garten, Bienen? Ein Blick in die Umgebung hier?
Ganz spontan hab ich mich nun entschieden, den Garten und die Bienen zu vereinen. Also zeige ich Euch dieses Jahr zwei meiner Völker die am anderen Ende des Gartens stehen. Und daneben stehen meine 4 Hochbeete, die momentan gar nicht gut aussehen. Der Schneckenschutz fällt fast überall ab und auch einige Bretter sind herausgebrochen.
An der Hauswand kann man die Obststämmchen sehen. Momentan zumindest 5 von 6.
Wie man erkennen kann, ist das Wetter heute eher trüb. Trotz nur 8°C sieht man immer wieder eine Biene abheben oder zurückkehren. Wie es scheint, sind die Völker schon wieder fleissig in Brut! Es wird Wasser und Pollen gesammelt. Nektar gibt es noch keinen.
Das Volk in der türkisen Beute ist übrigens mein letzten Sommer gefangener Schwarm. Auf die Entwicklung dieser Bienen bin ich echt gespannt! Letztes Jahr haben sie mir tatsächlich noch gut Honig gebracht. Sehr, sehr fleissig! Wobei ich mich auch frage, ob das Futter in den Waben reicht, bis es wieder was zu sammeln geben wird! Der Verbrauch ist durch den milden Winter sehr hoch.
In den Hochbeeten wächst momentan fast nicht. Bis auf das hintere rechts. Da stehen noch zwei Mangold-Pflanzen und schlagen sich bisher ganz gut.
Weitere Blicke gibt es bei Tabea zu bestaunen. =)
Ganz spontan hab ich mich nun entschieden, den Garten und die Bienen zu vereinen. Also zeige ich Euch dieses Jahr zwei meiner Völker die am anderen Ende des Gartens stehen. Und daneben stehen meine 4 Hochbeete, die momentan gar nicht gut aussehen. Der Schneckenschutz fällt fast überall ab und auch einige Bretter sind herausgebrochen.
An der Hauswand kann man die Obststämmchen sehen. Momentan zumindest 5 von 6.
Wie man erkennen kann, ist das Wetter heute eher trüb. Trotz nur 8°C sieht man immer wieder eine Biene abheben oder zurückkehren. Wie es scheint, sind die Völker schon wieder fleissig in Brut! Es wird Wasser und Pollen gesammelt. Nektar gibt es noch keinen.
Das Volk in der türkisen Beute ist übrigens mein letzten Sommer gefangener Schwarm. Auf die Entwicklung dieser Bienen bin ich echt gespannt! Letztes Jahr haben sie mir tatsächlich noch gut Honig gebracht. Sehr, sehr fleissig! Wobei ich mich auch frage, ob das Futter in den Waben reicht, bis es wieder was zu sammeln geben wird! Der Verbrauch ist durch den milden Winter sehr hoch.
In den Hochbeeten wächst momentan fast nicht. Bis auf das hintere rechts. Da stehen noch zwei Mangold-Pflanzen und schlagen sich bisher ganz gut.
Weitere Blicke gibt es bei Tabea zu bestaunen. =)
Mittwoch, 30. Dezember 2015
12'tel Blick Dezember '15
Nun ist es tatsächlich so weit:
Der letzte 12'tel Blick für dieses Jahr! Ein letzter Blick auf einen Teil meiner Bienenvölker. Mir hat es dieses Jahr viel Spaß gemacht von den Bienen zu erzählen. Irgendwie wollte ich die Imkerei schon immer mit in den Blog einfließen lassen, wusste aber nie so recht wie. Der 12'tel Blick war ein guter Rahmen dafür!
Zudem möchte ich mich an dieser Stelle bei Tabea bedanken, die dieser Aktion einen schönen Platz geboten hat.
Ich würde mich sehr freuen, wenn es nächstes Jahr weiter gehen würde und überlege schon, was für einen Bildausschnitt ich dann verwenden könnte.
Mit den Bienen weiter zu machen würde mich natürlich sehr reizen. Vor allem, da das kommende Jahr wieder sehr spannend werden könnte. Ich möchte mich mit ganze einfacher Königinnenzucht beschäftigen, da es nie schadet Königinnen in Reserve zu haben. Hätte ich diesen Herbst nämlich gebrauchen können. Nun überwintere ich ein Volk, bei dem ich nicht weiß, ob ich es mit Königin auswintern werde. Man wird sehen.
Nun aber endlich zum 12'tel Blick Dezember.
Ende November freute ich mich über kalte Temperaturen und Schnee. Das winterliche Wetter war aber nur von kurzer Dauer. Seit dem scheint fast täglich die Sonne und die Bienen fliegen und fliegen und fliegen. Selbst unter 12°C sehe ich regen Flugverkehr vor den Beuten. Bienen fliegen eigentlich erst ab 12°C.
Letzten Monat hab ich die Oxalsäurebehandlung erwähnt die im Dezember ansteht. Die letzte Behandlung gegen die Varroamilben. Diese Behandlung ist wichtig, wirkt aber nur unter bestimmten Vorraussetzungen. Zum einen sollten die Völker brutfrei sein. Denn die Milben verstecken sich in der Brut und Oxalsäure wirkt nur auf den Bienen und nicht in der Brut.
Diese Vorraussetzung wurde dieses Jahr erfüllt. Ganz im Gegensatz zu letztem Jahr. Dank dem kalten Wetter Ende November/Anfang Dezember hatten die Königinnen tatsächlich aufgehört Eier zu legen. Drei Wochen später sind die Völker dann Brutfrei.
Eine weitere Bedingung ist die Temperatur. Die Behandlung muss zwischen -5 und +5°C erfolgen. Wenn es kalt wird bilden die Bienen eine Art Kugel, Wintertraube genannt. Sie produzieren Wärme und wandern von innen nach außen und wieder nach innen. Da die Oxalsäure auf diese Traube geträufelt wird, verteilen die Bienen das Mittel schön gleichmäßig untereinander. Über 5°C sitzt diese Traube sehr lose und die Wirkung ist reduziert.
Nun hatte ich kurz vor Weihnachten aber das Problem einen Tag zu finden, an dem es kalt genug war. Tagsüber waren die Bienen sowieso am fliegen. Daher fand ich, morgens zu träufeln, nicht sehr sinnvoll. Ich wollte lieber abends behandeln, damit die Bienen es über Nacht schön untereinander verteilen können. Ich hab dann am 19.12. die Gelegenheit genutzt und in der Dämmerung bei 7°C behandelt. Nicht perfekt, vermutlich aber völlig ausreichend! Die meisten Imker in meiner Umgebung hatten übrigens lustigerweise unabhängig voneinander am selben Tag behandelt!
Nach dem 21.12. sollte übrigens nicht mehr unbedingt behandelt werden, da die Völker nach der Wintersonnenwende meistens wieder in Brut gehen.
Nun kann ich nur noch hoffen, dass das Futter bis in den Frühling reicht! Da sorge ich mich vor allem um die Völker die nur in einer Zarge überwintern.
Zum Schluss möchte ich Euch noch eine Collage aller 12 Bilder diesen Jahres zeigen. Sortiert wie man liest. ;-) Also von links nach rechts und von oben nach unten:
Der letzte 12'tel Blick für dieses Jahr! Ein letzter Blick auf einen Teil meiner Bienenvölker. Mir hat es dieses Jahr viel Spaß gemacht von den Bienen zu erzählen. Irgendwie wollte ich die Imkerei schon immer mit in den Blog einfließen lassen, wusste aber nie so recht wie. Der 12'tel Blick war ein guter Rahmen dafür!
Zudem möchte ich mich an dieser Stelle bei Tabea bedanken, die dieser Aktion einen schönen Platz geboten hat.
Ich würde mich sehr freuen, wenn es nächstes Jahr weiter gehen würde und überlege schon, was für einen Bildausschnitt ich dann verwenden könnte.
Mit den Bienen weiter zu machen würde mich natürlich sehr reizen. Vor allem, da das kommende Jahr wieder sehr spannend werden könnte. Ich möchte mich mit ganze einfacher Königinnenzucht beschäftigen, da es nie schadet Königinnen in Reserve zu haben. Hätte ich diesen Herbst nämlich gebrauchen können. Nun überwintere ich ein Volk, bei dem ich nicht weiß, ob ich es mit Königin auswintern werde. Man wird sehen.
Nun aber endlich zum 12'tel Blick Dezember.
Ende November freute ich mich über kalte Temperaturen und Schnee. Das winterliche Wetter war aber nur von kurzer Dauer. Seit dem scheint fast täglich die Sonne und die Bienen fliegen und fliegen und fliegen. Selbst unter 12°C sehe ich regen Flugverkehr vor den Beuten. Bienen fliegen eigentlich erst ab 12°C.
Letzten Monat hab ich die Oxalsäurebehandlung erwähnt die im Dezember ansteht. Die letzte Behandlung gegen die Varroamilben. Diese Behandlung ist wichtig, wirkt aber nur unter bestimmten Vorraussetzungen. Zum einen sollten die Völker brutfrei sein. Denn die Milben verstecken sich in der Brut und Oxalsäure wirkt nur auf den Bienen und nicht in der Brut.
Diese Vorraussetzung wurde dieses Jahr erfüllt. Ganz im Gegensatz zu letztem Jahr. Dank dem kalten Wetter Ende November/Anfang Dezember hatten die Königinnen tatsächlich aufgehört Eier zu legen. Drei Wochen später sind die Völker dann Brutfrei.
Eine weitere Bedingung ist die Temperatur. Die Behandlung muss zwischen -5 und +5°C erfolgen. Wenn es kalt wird bilden die Bienen eine Art Kugel, Wintertraube genannt. Sie produzieren Wärme und wandern von innen nach außen und wieder nach innen. Da die Oxalsäure auf diese Traube geträufelt wird, verteilen die Bienen das Mittel schön gleichmäßig untereinander. Über 5°C sitzt diese Traube sehr lose und die Wirkung ist reduziert.
Nun hatte ich kurz vor Weihnachten aber das Problem einen Tag zu finden, an dem es kalt genug war. Tagsüber waren die Bienen sowieso am fliegen. Daher fand ich, morgens zu träufeln, nicht sehr sinnvoll. Ich wollte lieber abends behandeln, damit die Bienen es über Nacht schön untereinander verteilen können. Ich hab dann am 19.12. die Gelegenheit genutzt und in der Dämmerung bei 7°C behandelt. Nicht perfekt, vermutlich aber völlig ausreichend! Die meisten Imker in meiner Umgebung hatten übrigens lustigerweise unabhängig voneinander am selben Tag behandelt!
Nach dem 21.12. sollte übrigens nicht mehr unbedingt behandelt werden, da die Völker nach der Wintersonnenwende meistens wieder in Brut gehen.
Nun kann ich nur noch hoffen, dass das Futter bis in den Frühling reicht! Da sorge ich mich vor allem um die Völker die nur in einer Zarge überwintern.
Zum Schluss möchte ich Euch noch eine Collage aller 12 Bilder diesen Jahres zeigen. Sortiert wie man liest. ;-) Also von links nach rechts und von oben nach unten:
Montag, 30. November 2015
12'tel Blick November '15
Mit den tiefen Temperaturen ist nun absolute Ruhe eingekehrt! Endlich!
Ich persönlich habe das schöne und ungewöhnlich warme Novemberwetter sehr genossen. Mit dem Einwintern des Gartens war ich sehr spät dran und hatte so die Möglichkeit noch viel zu erledigen.
Allerdings bedeutete das auch, dass die Bienen fast täglich am fliegen waren. Und das zu einer Jahreszeit, in der eigentlich kaum noch was blüht. In meinem Garten belagerten die Bienen die blühende Gemüsemalve und Phacelia. Die Senf-Gründüngung der Bauern kam zum blühen und die Bienen kamen mit Massen an gelben Pollenhöschen zurück. Viele Imker sehen das als Segen und ebenso viele als Fluch. Ich persönlich hab bisher zu wenig Erfahrung um das für mich beurteilen zu können. Ich neige momentan aber dazu, es eher als Segen zu sehen.
Denn, wenn die Temperaturen bei mindestens 12°C liegen, fliegen die Bienen sowieso. Sie fliegen, brauchen "Treibstoff" und verbrauchen mehr Winterfutter. Wenn sie schon fliegen und dann aber noch Nektar mitbringen, wovon Senf sehr viel zu bieten hat, ist das doch eigentlich wunderbar.
Nun zu den negativen Punkten: Die Winterbienen sind eigentlich nicht als Sammlerinnen gedacht. Winterbienen sollen das Volk wärmen und die Königin versorgen. Winterbienen werden im Gegensatz zu Sommerbienen etwa 6 Monate alt. Sommerbienen nur etwa 6 Wochen. Das heißt, das Sammeln "nutzt ab". Dann standen auf Feldern auf denen Senf als Gründüngung wächst zuvor fast immer Mais. Die Maissamen sind in der konventionellen Landwirtschaft mit Neonicotinoiden behandelt. Davon bleibt auch was im Boden und geht auf den Senf über. Neonicotinoide und Bienen gehen gar nicht.
Das alles spielt nun aber keine Rolle mehr. Denn seit einer Woche haben wir Schnee und nachts Minustemperaturen. Das führt auch dazu, dass die Königin aufhört zu stiften (Eier zu legen). Nach 3 Wochen sind die Völker dann komplett Brutfrei, wenn die letzte Biene schlüpft.
Das ist nun auch sehr wichtig, denn spätestens zur Wintersonnenwende wird mit Oxalsäure gegen die Varroamilbe behandelt. Das ist die letzte und eine wichtige Behandlung. Denn die Varroen sitzen in der Brut und vermehren sich dort. Wenn keine Brut vorhanden ist, verstecken sich auch keine Varroen. Zu dieser Behandlung erzähle ich Euch im Dezember dann aber nochmal was.
Der eine oder andere wird sich vielleicht fragen, warum gerade bis zu Wintersonnenwende?
Falls die Völker auf Grund niedriger Temperaturen aus der Brut gehen, startet die Königin mit dem Stiften spätestens wieder, sobald die Tage länger werden, also nach Wintersonnenwende.
Ich hab, wie oben schon geschrieben, das warme Novemberwetter sehr genossen, aber wie alle anderen Imker hab ich mir für die Bienen kaltes Wetter gewünscht. Denn letztes Jahr hatten wir das Problem, dass die Völker alle den ganzen Winter durch gebrütet haben und die Varroamilben deswegen nicht ausreichend bekämpft werden konnten, was viele Völkerverluste brachte. Das ist zumindest einer der Gründe, warum vergangenen Winter viele Völker eingegangen sind.
Nach der zweiten Ameisensäure-Behandlung im September kam ich leider nicht dazu, den Erfolg zu kontrollieren.
Das hab ich nun Anfang November nachgeholt. Die Böden der Beuten sind offen, bzw. ist da nur ein Gitter. Für jede Beute hab ich einen Bodenschieber. Dieser wird mit Küchentüchern, die in Öl getränkt sind belegt. In Öl getränkt, damit Ameisen die Milben nicht weg schleppen. Ameisen mögen Milben nämlich. Diese Bodenschieber lässt man dann 3 Tage unter dem Volk. Nach diesen 3 Tagen entfernt man die Bodenschieber und zählt die Anzahl der Milben. Die Milben fallen auf das Bodengitter wenn sie sterben. Auch Varroen leben nicht ewig. ;-)
Von diesem natürlichen Varroenfall lässt sich die Gesamtbelastung des Volkes hochrechnen. Den Faktor hab ich allerdings nicht im Kopf. Damit arbeitet auch keiner. Es gibt eher so Werte wie maximal 3 Milben pro Tag.
Und wisst ihr was? Die momentan als gut anzusehenden Werte erreichen alle meine Völker! Teilweise sind sie sogar nochmal ordentlich drunter! Genial! Auf Grund von Varroa Milben wird mir diesen Winter also kein Volk eingehen und wie es scheint werde ich nicht mal alle Völker mit Oxalsäure behandeln müssen.
Wir haben versucht ein Foto von den Milben zu machen. Das war gar nicht so einfach, denn Milben sind recht klein. Aber es hat geklappt. Da unten hab ich Foto, extra mit einer toten Biene daneben, dass man einen Größenvergleich hat. Die Milben sind die 3 ovalen, rötlichen Punkte.
Ich persönlich habe das schöne und ungewöhnlich warme Novemberwetter sehr genossen. Mit dem Einwintern des Gartens war ich sehr spät dran und hatte so die Möglichkeit noch viel zu erledigen.
Allerdings bedeutete das auch, dass die Bienen fast täglich am fliegen waren. Und das zu einer Jahreszeit, in der eigentlich kaum noch was blüht. In meinem Garten belagerten die Bienen die blühende Gemüsemalve und Phacelia. Die Senf-Gründüngung der Bauern kam zum blühen und die Bienen kamen mit Massen an gelben Pollenhöschen zurück. Viele Imker sehen das als Segen und ebenso viele als Fluch. Ich persönlich hab bisher zu wenig Erfahrung um das für mich beurteilen zu können. Ich neige momentan aber dazu, es eher als Segen zu sehen.
Denn, wenn die Temperaturen bei mindestens 12°C liegen, fliegen die Bienen sowieso. Sie fliegen, brauchen "Treibstoff" und verbrauchen mehr Winterfutter. Wenn sie schon fliegen und dann aber noch Nektar mitbringen, wovon Senf sehr viel zu bieten hat, ist das doch eigentlich wunderbar.
Nun zu den negativen Punkten: Die Winterbienen sind eigentlich nicht als Sammlerinnen gedacht. Winterbienen sollen das Volk wärmen und die Königin versorgen. Winterbienen werden im Gegensatz zu Sommerbienen etwa 6 Monate alt. Sommerbienen nur etwa 6 Wochen. Das heißt, das Sammeln "nutzt ab". Dann standen auf Feldern auf denen Senf als Gründüngung wächst zuvor fast immer Mais. Die Maissamen sind in der konventionellen Landwirtschaft mit Neonicotinoiden behandelt. Davon bleibt auch was im Boden und geht auf den Senf über. Neonicotinoide und Bienen gehen gar nicht.
Das alles spielt nun aber keine Rolle mehr. Denn seit einer Woche haben wir Schnee und nachts Minustemperaturen. Das führt auch dazu, dass die Königin aufhört zu stiften (Eier zu legen). Nach 3 Wochen sind die Völker dann komplett Brutfrei, wenn die letzte Biene schlüpft.
Das ist nun auch sehr wichtig, denn spätestens zur Wintersonnenwende wird mit Oxalsäure gegen die Varroamilbe behandelt. Das ist die letzte und eine wichtige Behandlung. Denn die Varroen sitzen in der Brut und vermehren sich dort. Wenn keine Brut vorhanden ist, verstecken sich auch keine Varroen. Zu dieser Behandlung erzähle ich Euch im Dezember dann aber nochmal was.
Der eine oder andere wird sich vielleicht fragen, warum gerade bis zu Wintersonnenwende?
Falls die Völker auf Grund niedriger Temperaturen aus der Brut gehen, startet die Königin mit dem Stiften spätestens wieder, sobald die Tage länger werden, also nach Wintersonnenwende.
Ich hab, wie oben schon geschrieben, das warme Novemberwetter sehr genossen, aber wie alle anderen Imker hab ich mir für die Bienen kaltes Wetter gewünscht. Denn letztes Jahr hatten wir das Problem, dass die Völker alle den ganzen Winter durch gebrütet haben und die Varroamilben deswegen nicht ausreichend bekämpft werden konnten, was viele Völkerverluste brachte. Das ist zumindest einer der Gründe, warum vergangenen Winter viele Völker eingegangen sind.
Nach der zweiten Ameisensäure-Behandlung im September kam ich leider nicht dazu, den Erfolg zu kontrollieren.
Das hab ich nun Anfang November nachgeholt. Die Böden der Beuten sind offen, bzw. ist da nur ein Gitter. Für jede Beute hab ich einen Bodenschieber. Dieser wird mit Küchentüchern, die in Öl getränkt sind belegt. In Öl getränkt, damit Ameisen die Milben nicht weg schleppen. Ameisen mögen Milben nämlich. Diese Bodenschieber lässt man dann 3 Tage unter dem Volk. Nach diesen 3 Tagen entfernt man die Bodenschieber und zählt die Anzahl der Milben. Die Milben fallen auf das Bodengitter wenn sie sterben. Auch Varroen leben nicht ewig. ;-)
Von diesem natürlichen Varroenfall lässt sich die Gesamtbelastung des Volkes hochrechnen. Den Faktor hab ich allerdings nicht im Kopf. Damit arbeitet auch keiner. Es gibt eher so Werte wie maximal 3 Milben pro Tag.
Und wisst ihr was? Die momentan als gut anzusehenden Werte erreichen alle meine Völker! Teilweise sind sie sogar nochmal ordentlich drunter! Genial! Auf Grund von Varroa Milben wird mir diesen Winter also kein Volk eingehen und wie es scheint werde ich nicht mal alle Völker mit Oxalsäure behandeln müssen.
Wir haben versucht ein Foto von den Milben zu machen. Das war gar nicht so einfach, denn Milben sind recht klein. Aber es hat geklappt. Da unten hab ich Foto, extra mit einer toten Biene daneben, dass man einen Größenvergleich hat. Die Milben sind die 3 ovalen, rötlichen Punkte.
Weitere schöne Blicke gibt es wie immer bei Tabea.
Freitag, 30. Oktober 2015
12'tel Blick Oktober '15
Das erste Bild im letzten Quartal.
Für mich kehrt nun Ruhe ein, was die Arbeit an den Bienen betrifft.
Im Dezember kommt noch eine Behandlung gegen die Varroa-Milben, aber sonst ist nichts mehr zu tun.
Dafür werde ich mich nun mit dem gewonnen Wachs und Propolis beschäftigen.
Das Propolis möchte ich zu einer Tinktur ansetzten und aus dem Wachs würde ich gerne Kerzen machen. Dazu muss es aber erst mal gereinigt werden. Daran bin ich schon.
Der Oktober ist sehr kühl bis richtig kalt gestartet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Futtergeschirr noch auf fünf von sieben Beuten und die Befürchtung, dass es nun nicht mehr wärmer werden könnte und ich eigentlich die Beuten nicht auf machen kann. Nun wurde es aber doch nochmal wärmer, die Bienen fliegen sogar wieder. Seit über einer Woche. Vergangenes Wochenende hatte es dann sogar fast 20°C. Diese Chance hab ich genutzt und die Futteraufsätze von den Völkern runter genommen. Zwei von fünf Völkern hatten allen Sirup verarbeitet und in die Waben eingelagert. Die restlichen drei Völker nicht!
Ich überwintere nun 4 Völker auf zwei Etagen und 3 Völker auf einer Etage. Ich hoffe, jedem Volk reicht sein eingelagertes Futter.
Übrigens ist der Flugverkehr bei dem momentanen Wetter echt enorm! Es kommt einem vor wie im Frühling, wenn die Bienen fliegen was geht und Pollen in allen Farben anschleppen. Herrlich zuzuschauen!
Viele weitere 12'tel Blicke sammelt Tabea.
Für mich kehrt nun Ruhe ein, was die Arbeit an den Bienen betrifft.
Im Dezember kommt noch eine Behandlung gegen die Varroa-Milben, aber sonst ist nichts mehr zu tun.
Dafür werde ich mich nun mit dem gewonnen Wachs und Propolis beschäftigen.
Das Propolis möchte ich zu einer Tinktur ansetzten und aus dem Wachs würde ich gerne Kerzen machen. Dazu muss es aber erst mal gereinigt werden. Daran bin ich schon.
Der Oktober ist sehr kühl bis richtig kalt gestartet. Zu dem Zeitpunkt hatte ich das Futtergeschirr noch auf fünf von sieben Beuten und die Befürchtung, dass es nun nicht mehr wärmer werden könnte und ich eigentlich die Beuten nicht auf machen kann. Nun wurde es aber doch nochmal wärmer, die Bienen fliegen sogar wieder. Seit über einer Woche. Vergangenes Wochenende hatte es dann sogar fast 20°C. Diese Chance hab ich genutzt und die Futteraufsätze von den Völkern runter genommen. Zwei von fünf Völkern hatten allen Sirup verarbeitet und in die Waben eingelagert. Die restlichen drei Völker nicht!
Ich überwintere nun 4 Völker auf zwei Etagen und 3 Völker auf einer Etage. Ich hoffe, jedem Volk reicht sein eingelagertes Futter.
Übrigens ist der Flugverkehr bei dem momentanen Wetter echt enorm! Es kommt einem vor wie im Frühling, wenn die Bienen fliegen was geht und Pollen in allen Farben anschleppen. Herrlich zuzuschauen!
Viele weitere 12'tel Blicke sammelt Tabea.
Mittwoch, 30. September 2015
12'tel Blick September '15
Was machen die Bienen?
Ich war recht pessimistisch, aber nachdem ich vergangenen Sonntag nachgeschaut habe, bin ich einigermaßen beruhigt. Die Völker sehen stark, fit und gesund aus. Lediglich etwas mehr Nektar und Sirup könnte eingelagert sein. Solange das Wetter bleibt wie es momentan ist, also warm und sonnig, sollte noch etwas eingelagert werden. Sie fliegen noch immer sehr viel und bringen fleissig Pollen, Pollen und nochmal Pollen!
Das Volk in der gelben Beute hat es inzwischen aufgegeben, sich eine neue Königin ziehen zu wollen. Ich hoffe stark, dass es so bleibt. Andernfalls würde ich im Frühling ein Volk mit neuer, aber unbegatteter Königin auswintern. Das wäre nicht überlebensfähig. Da speziell diese Königin aber sehr gut ist, hätte ich eigentlich sehr gerne damit gezüchtet. Dieses Jahr kam ich nicht dazu, hoffen wir mal, dass es nächstes Jahr mit dieser Königin möglich ist.
In der Zwischenzeit, seit dem letzten 12'tel Blick hat die zweite Varroabehandlung mit Ameisensäure statt gefunden. Dieses Mal möchte ich Euch meine Methode zeigen. Ich nutze dazu den Liebig-Dispenser. In die Flasche wird 60%ige Ameisensäure gefüllt. Je nach dem, ob das Volk in einer oder zwei Etagen lebt, mehr oder weniger.
Auf die gelbe Platte kommt eine Art "Löschpapier", deren Größe auch der Volksstärke angepasst wird. Mir gefällt an der Methode, dass ich alles gemütlich vorbereiten kann bevor ich an die Bienen gehe. So fülle ich vorher die Flaschen mit der Säure und passe die Größe des Papiers an. An den Völkern selbst kommt dann eine leere Etage auf das Volk. Die Platte mit dem Papier wird auf die Rähmchen gestellt, die Flasche aufgedreht und kopfüber drauf gestellt. Die Ameisensäure tropft auf das Papier, das Papier saugt sich voll und die Ameisensäure verdunstet. Da die Menge an Säure für mehrere Tage gedacht ist, werfe ich immer mal wieder einen kurzen Blick hinein um zu kontrollieren, dass nicht zu viel oder zu wenig verdunstet. Bei der ersten Behandlung im August hatte ich auf Grund der Temperaturen tatsächlich zu hohe Verdunstungsmengen und nun im September bei einigen Völkern zu wenig. Vor allem die, die im Schatten stehen. Zwei Völker die viel Sonne abbekommen, hatten aber fast wieder zu hohe Verdunstungsmengen. Im Nachhinein gesehen, waren die Verdunstungsmengen aber völlig in Ordnung und die Behandlung sollte funktioniert haben. Nun haben die Bienen Ruhe bis zur Behandlung im Dezember. Da wird dann aber Oxalsäure verwendet. Und diese wird nicht verdunstet. Dazu dann aber im Dezember mehr.
Weitere interessant Blicke und Geschichten gibt es bei Tabea!
Ich war recht pessimistisch, aber nachdem ich vergangenen Sonntag nachgeschaut habe, bin ich einigermaßen beruhigt. Die Völker sehen stark, fit und gesund aus. Lediglich etwas mehr Nektar und Sirup könnte eingelagert sein. Solange das Wetter bleibt wie es momentan ist, also warm und sonnig, sollte noch etwas eingelagert werden. Sie fliegen noch immer sehr viel und bringen fleissig Pollen, Pollen und nochmal Pollen!
Das Volk in der gelben Beute hat es inzwischen aufgegeben, sich eine neue Königin ziehen zu wollen. Ich hoffe stark, dass es so bleibt. Andernfalls würde ich im Frühling ein Volk mit neuer, aber unbegatteter Königin auswintern. Das wäre nicht überlebensfähig. Da speziell diese Königin aber sehr gut ist, hätte ich eigentlich sehr gerne damit gezüchtet. Dieses Jahr kam ich nicht dazu, hoffen wir mal, dass es nächstes Jahr mit dieser Königin möglich ist.
In der Zwischenzeit, seit dem letzten 12'tel Blick hat die zweite Varroabehandlung mit Ameisensäure statt gefunden. Dieses Mal möchte ich Euch meine Methode zeigen. Ich nutze dazu den Liebig-Dispenser. In die Flasche wird 60%ige Ameisensäure gefüllt. Je nach dem, ob das Volk in einer oder zwei Etagen lebt, mehr oder weniger.
Auf die gelbe Platte kommt eine Art "Löschpapier", deren Größe auch der Volksstärke angepasst wird. Mir gefällt an der Methode, dass ich alles gemütlich vorbereiten kann bevor ich an die Bienen gehe. So fülle ich vorher die Flaschen mit der Säure und passe die Größe des Papiers an. An den Völkern selbst kommt dann eine leere Etage auf das Volk. Die Platte mit dem Papier wird auf die Rähmchen gestellt, die Flasche aufgedreht und kopfüber drauf gestellt. Die Ameisensäure tropft auf das Papier, das Papier saugt sich voll und die Ameisensäure verdunstet. Da die Menge an Säure für mehrere Tage gedacht ist, werfe ich immer mal wieder einen kurzen Blick hinein um zu kontrollieren, dass nicht zu viel oder zu wenig verdunstet. Bei der ersten Behandlung im August hatte ich auf Grund der Temperaturen tatsächlich zu hohe Verdunstungsmengen und nun im September bei einigen Völkern zu wenig. Vor allem die, die im Schatten stehen. Zwei Völker die viel Sonne abbekommen, hatten aber fast wieder zu hohe Verdunstungsmengen. Im Nachhinein gesehen, waren die Verdunstungsmengen aber völlig in Ordnung und die Behandlung sollte funktioniert haben. Nun haben die Bienen Ruhe bis zur Behandlung im Dezember. Da wird dann aber Oxalsäure verwendet. Und diese wird nicht verdunstet. Dazu dann aber im Dezember mehr.
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Sonntag, 30. August 2015
12'tel Blick August '15
Spürt ihr's auch? Ganz langsam, ein klein wenig, kaum spürbar beginnt es zu herbsteln! Dieser überaus herrliche Sommer neigt sich dem Ende entgegen. Ich hoffe auf einen ebenso schönen Herbst. ;-)
Schon wieder ist ein Monat rum und somit Zeit für den 12'tel Blick:
Die Völker sind nun alle, seit einer ganzen Weile schon, auf ihrer Überwinterungsgröße. Damit meine ich die Anzahl der Beuten, nicht die Anzahl der Bienen. Denn diese wird nun rapide abnehmen.
Beim letzten 12'Blick hatte ich darum gebeten, mit die Daumen zu drücken, damit ich die richtigen Entscheidungen treffen kann, bezüglich der Behandlung gegen die Varroamilbe und dem Einfüttern mit Sirup.
Ich hatte dann Tag für Tag abgewartet und irgendwann zeigten die Prognosen für einige Tage Temperaturen unter 30°C an. Das ist nämlich eine der Bedingungen für die Behandlung mit Ameisensäure im Liebig-Verdunster. Ja genau, Säure wird verdunstet, die Milben sterben, die Bienen bei der richtigen Konzentration nicht. Da liegt nämlich die Gefahr, wenn es über 30°C hat. Es verdunstet zu viel, die Konzentration an Säure wird zu hoch und schon schädigt es die Bienen und vor allem die Brut.
Ich hab die Verdunster also in die Völker gestellt und täglich kontrolliert wieviel verdunstet. Dann gingen die Temperaturen doch auf über 30°C! Soviel zur Vorhersage! Das Gute war, an den Tagen mit über 30°C hatte ich nachmittags frei und konnte sofort die Verdunstungsmenge kontrollieren. Bei zwei Völkern hab ich dann das Fläschchen vom Verdunster zu gedreht und erst am nächsten Morgen wieder auf gemacht. Die Menge an Säure war dann perfekt in der vorhergesehen Zeit verdunstet. Ich war echt glücklich!
Meine Beuten haben einen offenen Boden und zur Behandlung wird dieser mit einer Art Schublade verschlossen damit die Konzentration an Säure in der Beute bleibt. Auf dieser Schublade konnte ich nach der Behandlung dann einige tote Milben sehen. Aber lange nicht so viele wie im letzten Jahr. Das scheint dieses Jahr allgemein ein Trend zu sein, dass der Befall eher niedrig ist!
Nach der Behandlung bekamen dann alle Völker ihre erste Gabe an Sirup. Auf dem Bild kann man vielleicht erkennen, dass alle Beuten etwas höher sind als sonst. Da ist nämlich das Futtergeschirr drauf. Letzte Woche hab ich dann mal wieder eine große Kontrolle gemacht. Ich wollte mal wieder alle Königinnen sehen und einschätzen wieviel Sirup als Futter für den Winter schon eingelagert wurde.
Das Ergebnis auf das Futter bezogen war sehr, sehr unterschiedlich! Einige Völker bekamen nochmal etwa 5 Liter, andere erst mal nichts, weil die Waben schon ordentlich voll und schwer waren.
Die Suche nach den Königinnen war sehr erfolgreich, aber nicht immer so wie gewünscht!
Letztes Frühjahr hatte ich mir drei Völker gekauft, mit Königinnen aus dem Jahr 2013. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass viele Imker die Königin in einem Volk nach zwei Jahren tauschen. Ich fragte dieses Frühjahr einen befreundeten Imker. Denn wenn ja, hätte ich ja vorsorgen und Königinnen züchten müssen. Dieser Imker meinte: Och neee. Die machen das schon selbst irgendwie.
Dieser Meinung war ich bisher auch immer. Die Bienen wissen schon was sie tun.
Beim Kontrollieren der Völker erlebte ich nun aber so manche Überraschung!
Das Volk in der roten Beute war sehr erfolgreich. Neue Königin vorhanden, die auch schon Eier legt! Die Königin bekam einen blauen Punkt für das Jahr 2015 und die Sache war erledigt.
Das Volk in der dunkelblauen Beute hat auch eine neue Königin! Die hab ich sogar entdeckt, durch Zufall und das trotz zwei Etagen!In dem Volk waren aber keine Eier zu sehen! Nun gibt es mehrere Möglichkeiten: Entweder sie war schon auf Hochzeitsflug, wenn erfolgreich dauert es eine Woche bis sie mit dem Eier legen beginnt, wenn nicht erfolgreich würde es mich nicht wundern, denn Drohnen gibt es kaum noch. Oder sie hat eine Legepause eingelegt, das passiert gern nach der Varroabehandlung. Ich werde diese Tage nochmal nachschauen. Im schlimmsten Fall bräuchte ich eine Königin von einem anderen Imker oder ich vereinige das Volk mit einem anderen. Ich hab inzwischen nachgeschaut und habe Massen an Eiern gefunden! Die Königin legt! Welch eine Freude! Gefunden hab ich sie auch wieder auf Anhieb und auch sie hat einen blauen Punkt verpasst bekommen. =)
Da Volk in der gelben Beute auf 2 Etagen scheint gerade jetzt beschlossen zu haben: Wir brauchen eine neue Königin! Tja, ganz schlecht! Denn jetzt gibt es so gut wie keine Drohnen mehr und bis die neue Königin schlüpfen würde, erst recht keine mehr. Hier stellt sich die Frage, kommt die Königin über den Winter und legt sie nochmal eine Saison oder soll ich das Volk mit einem anderen vereinigen oder bekomm ich noch eine Königin und kann diese zusetzten?!?
Das dürfte sich alles die nächsten Tage klären.
Dann folgt im September die zweite Varroa-Behandlung, vorher werde ich aber den Befall kontrollieren und danach wird dann nochmal mit Sirup gefüttert, bis die Völker genug für den Winter haben.
Schon wieder ist ein Monat rum und somit Zeit für den 12'tel Blick:
Die Völker sind nun alle, seit einer ganzen Weile schon, auf ihrer Überwinterungsgröße. Damit meine ich die Anzahl der Beuten, nicht die Anzahl der Bienen. Denn diese wird nun rapide abnehmen.
Beim letzten 12'Blick hatte ich darum gebeten, mit die Daumen zu drücken, damit ich die richtigen Entscheidungen treffen kann, bezüglich der Behandlung gegen die Varroamilbe und dem Einfüttern mit Sirup.
Momentan werden Pollen, Pollen und nochmal Pollen eingetragen.
Ich hatte dann Tag für Tag abgewartet und irgendwann zeigten die Prognosen für einige Tage Temperaturen unter 30°C an. Das ist nämlich eine der Bedingungen für die Behandlung mit Ameisensäure im Liebig-Verdunster. Ja genau, Säure wird verdunstet, die Milben sterben, die Bienen bei der richtigen Konzentration nicht. Da liegt nämlich die Gefahr, wenn es über 30°C hat. Es verdunstet zu viel, die Konzentration an Säure wird zu hoch und schon schädigt es die Bienen und vor allem die Brut.
Hier kann man die Futterzarge gut erkennen.Der schmale, blaue Aufsatz.
Ich hab die Verdunster also in die Völker gestellt und täglich kontrolliert wieviel verdunstet. Dann gingen die Temperaturen doch auf über 30°C! Soviel zur Vorhersage! Das Gute war, an den Tagen mit über 30°C hatte ich nachmittags frei und konnte sofort die Verdunstungsmenge kontrollieren. Bei zwei Völkern hab ich dann das Fläschchen vom Verdunster zu gedreht und erst am nächsten Morgen wieder auf gemacht. Die Menge an Säure war dann perfekt in der vorhergesehen Zeit verdunstet. Ich war echt glücklich!
Meine Beuten haben einen offenen Boden und zur Behandlung wird dieser mit einer Art Schublade verschlossen damit die Konzentration an Säure in der Beute bleibt. Auf dieser Schublade konnte ich nach der Behandlung dann einige tote Milben sehen. Aber lange nicht so viele wie im letzten Jahr. Das scheint dieses Jahr allgemein ein Trend zu sein, dass der Befall eher niedrig ist!
So sieht die Futterzarge von innen aus. In den rechten Teil macht man Sirup. Die Bienen kommen unter diesem Metaleinsatz nach oben und holen den Sirup. Wenn die Zarge fast leer ist, entfernt man das Metalteil und die Bienen schlecken den Rest aus. Am Schluss ist das so sauber, als wäre nie klebriger Sirup darin gewesen.
Ganz links könnte man mit Futterteig füttern. Dazu entfernt man das quadratische Holzteil. Futterteig nutze ich aber nur für ganz junge Ableger. Bevor eine Königin vorhanden ist, die Eier legt.
Nach der Behandlung bekamen dann alle Völker ihre erste Gabe an Sirup. Auf dem Bild kann man vielleicht erkennen, dass alle Beuten etwas höher sind als sonst. Da ist nämlich das Futtergeschirr drauf. Letzte Woche hab ich dann mal wieder eine große Kontrolle gemacht. Ich wollte mal wieder alle Königinnen sehen und einschätzen wieviel Sirup als Futter für den Winter schon eingelagert wurde.
Das Ergebnis auf das Futter bezogen war sehr, sehr unterschiedlich! Einige Völker bekamen nochmal etwa 5 Liter, andere erst mal nichts, weil die Waben schon ordentlich voll und schwer waren.
Die Suche nach den Königinnen war sehr erfolgreich, aber nicht immer so wie gewünscht!
Letztes Frühjahr hatte ich mir drei Völker gekauft, mit Königinnen aus dem Jahr 2013. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass viele Imker die Königin in einem Volk nach zwei Jahren tauschen. Ich fragte dieses Frühjahr einen befreundeten Imker. Denn wenn ja, hätte ich ja vorsorgen und Königinnen züchten müssen. Dieser Imker meinte: Och neee. Die machen das schon selbst irgendwie.
Dieser Meinung war ich bisher auch immer. Die Bienen wissen schon was sie tun.
Momentan herrscht wirklich guter Flugverkehr! Fast wie im Frühling! Es wird viel, viel Pollen gesammelt!
Beim Kontrollieren der Völker erlebte ich nun aber so manche Überraschung!
Das Volk in der roten Beute war sehr erfolgreich. Neue Königin vorhanden, die auch schon Eier legt! Die Königin bekam einen blauen Punkt für das Jahr 2015 und die Sache war erledigt.
Das Volk in der dunkelblauen Beute hat auch eine neue Königin! Die hab ich sogar entdeckt, durch Zufall und das trotz zwei Etagen!
Die zwei Völker am anderen Standort im Garten. Rechts mein gefangener Schwarm. Beides sehr starke und problemlose Völker!
Da Volk in der gelben Beute auf 2 Etagen scheint gerade jetzt beschlossen zu haben: Wir brauchen eine neue Königin! Tja, ganz schlecht! Denn jetzt gibt es so gut wie keine Drohnen mehr und bis die neue Königin schlüpfen würde, erst recht keine mehr. Hier stellt sich die Frage, kommt die Königin über den Winter und legt sie nochmal eine Saison oder soll ich das Volk mit einem anderen vereinigen oder bekomm ich noch eine Königin und kann diese zusetzten?!?
Das dürfte sich alles die nächsten Tage klären.
Dann folgt im September die zweite Varroa-Behandlung, vorher werde ich aber den Befall kontrollieren und danach wird dann nochmal mit Sirup gefüttert, bis die Völker genug für den Winter haben.
Mittwoch, 29. Juli 2015
12'tel Blick Juli '15
Und ein weiterer Blick auf meinen Bienenstand, für den 12'tel Blick.
Eigentlich sieht es kaum anders aus als letzten Monat.
Wobei... doch... es fällt doch ein bisschen was auf:
Zuerst das drumherum: Keine Sonne! Gestern hat es wieder geregnet! Das zweite Mal seit Sonntag. Sonntag war das erste Mal richtiger Regen seit Wochen!
Die Natur atmet auf! =) Wie man sehen kann, sieht es auch schon recht herbstlich aus. Nach den Wochen ohne Regen, haben viele Bäume begonnen Laub abzuwerfen, um zu sparen. Ab morgen soll es auch schon wieder weiter gehen, mit den hohen Temperaturen und Regen ist dann auch so schnell nicht wieder in Sicht.
Der Zwetschgenbaum rechts von den Bienen hat nun ein paar reife Zwetschgen, die man auf dem Bild leider nicht sehen kann. Sehr viele Zwetschgen hängen aber leider nicht mehr dran.
In diesem Baum hängt seit einigen Tagen eine Wespenfalle. Wespen gibt es dieses Jahr in Massen! Schon jetzt im Juli waren sie sehr aufdringlich, wenn nicht sogar aggressiv!
Inzwischen konnte ich auch einige Wespen beobachten die versuchen in die Beuten einzudringen. Noch wehren sich die Bienen sehr gut und erfolgreich. Da ich hier aber auch Jungvölker stehen hab, sorge ich mit der selbstgebastelten Falle und dem Apfelsaft lieber vor.
Letztes Jahr konnte ich bei meinem Paten ein von Wespen ausgeräubertes Bienenvolk sehen! Kein schöner Anblick! Das möchte ich nicht erleben!
Bei den Bienen?
Das blaue Volk hat eine vierte Zarge in rot aufsitzen.
Der fleissige Schwarm und das Wirtschaftsvolk, welche zu Hause geblieben sind, habe ich diese Woche abgeschleudert. Die Saison ist rum. Eigentlich schon eine Weile. Ich hab die Bienen den Honig aber noch verdeckeln lassen.
Die dritte Etage, eigentlicher Honigraum, ist nun leer und die leeren Honigwaben sind in der vierten Etage, damit die Bienen die Honigreste ausschlecken und einlagern können. Damit diese Reste nicht wieder in den Honigwaben eingelagert werden, sondern im Brutraum, ist ebendiese leere Etage dazwischen. Die Bienen holen sich dann alles oben runter.
Heute Abend verschwindet dann diese obersten zwei Etagen auch schon wieder und die großen Völker sitzen nur noch auf 2 Etagen.
Ebenfalls heute Abend fahren wir mit dem Hänger in den Wald um die zwei Völker zu holen, die dort seit einigen Wochen stehen. Auch im Wald honigt es schon 2-3 Wochen kaum mehr. Einmal konnte ich schon schleudern und als ich letzte Woche mal hinten war, sahen die Honigräume gar nicht schlecht aus.
Das bedeutet, am Wochenende werden dann diese zwei Völker abgeschleudert, anschließend nach dem Rechten geschaut. Etwas Wabenhygiene betrieben und wenn genug Futter vorhanden ist, mit der Varroabehandlung begonnen und für den Winter eingefüttert. In welcher Reihenfolge werde ich wohl spontan entscheiden, je nach Situation in den Völkern und der Wettervorhersage.
Wabenhygiene bedeutet übrigens, dass alte dunkle Waben gegen helle kaum benutzte Waben oder neue Honigwaben ausgetauscht werden.
Mein Sonnenwachsschmelzer wird gut zu tun haben die nächsten Tage. Wie praktisch, dass das Wetter nun wieder heißer und sonniger wird!
In den letzten Tagen konnte ich das allererste Mal beobachten wie Drohnen aus den Völkern geschmissen werden. Drohnen sind die männlichen Bienen. Ihr einziger Zweck besteht darin, Königinnen zu begatten. Dabei sterben die Drohnen. Drohnen die nicht zum Zuge kommen, kehren in das Volk zurück. Ab Ende Juli/Anfang August findet die sogenannte Drohnenschlacht statt. Die Saison ist rum und die Drohnen werden aus dem Volk vertrieben. Leider verhungern oder erfrieren sie dann. Keine Drohnen = junge Königinnen können nicht mehr begattet werden.
Nun hab ich diese Woche bei der Durchsicht festgestellt, dass zwei Völker Königinnen ziehen wollen. Die aktuellen Königinnen in diesen zwei Völkern sind von 2013, haben nun also zwei Sommer hinter sich. Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass sie ein weiteres Jahr gute Arbeit leisten. Wobei mir einfällt, dass eins dieser beiden Völker im Vergleich bisher immer recht "faul" war und letztes Jahr im August schon versucht hat, eine neue Königin zu ziehen. Naja, nicht nur versucht. Im August letztes Jahr entdeckte ich zwei Königinnen im Volk! Die Alte und eine unbegattete Junge. Warum die das so spät im Jahr machen, hab ich damals schon nicht verstanden. Dazu muss ich vielleicht sagen, dass junge Königinnen nur eine bestimmte kurze Zeit begattungsfähig sind! Im Frühling, wenn es neue Drohnen gibt, geht das nicht mehr.
Mal schauen wie sich das entwickelt!
Drückt mir die Daumen für die Varroabehandlung und dass ich die richtigen Entscheidungen treffe. Erst behandeln? Erst füttern? Wetter? Temperatur? =)
Weitere 12'tel Blicke gibt es wie immer bei Tabea.
Eigentlich sieht es kaum anders aus als letzten Monat.
Wobei... doch... es fällt doch ein bisschen was auf:
Zuerst das drumherum: Keine Sonne! Gestern hat es wieder geregnet! Das zweite Mal seit Sonntag. Sonntag war das erste Mal richtiger Regen seit Wochen!
Der Zwetschgenbaum rechts von den Bienen hat nun ein paar reife Zwetschgen, die man auf dem Bild leider nicht sehen kann. Sehr viele Zwetschgen hängen aber leider nicht mehr dran.
In diesem Baum hängt seit einigen Tagen eine Wespenfalle. Wespen gibt es dieses Jahr in Massen! Schon jetzt im Juli waren sie sehr aufdringlich, wenn nicht sogar aggressiv!
Inzwischen konnte ich auch einige Wespen beobachten die versuchen in die Beuten einzudringen. Noch wehren sich die Bienen sehr gut und erfolgreich. Da ich hier aber auch Jungvölker stehen hab, sorge ich mit der selbstgebastelten Falle und dem Apfelsaft lieber vor.
Letztes Jahr konnte ich bei meinem Paten ein von Wespen ausgeräubertes Bienenvolk sehen! Kein schöner Anblick! Das möchte ich nicht erleben!
Der Schwarm war äußerst fleissig und darf nun auch noch leere Waben ausschlecken.
Das blaue Volk hat eine vierte Zarge in rot aufsitzen.
Der fleissige Schwarm und das Wirtschaftsvolk, welche zu Hause geblieben sind, habe ich diese Woche abgeschleudert. Die Saison ist rum. Eigentlich schon eine Weile. Ich hab die Bienen den Honig aber noch verdeckeln lassen.
Die dritte Etage, eigentlicher Honigraum, ist nun leer und die leeren Honigwaben sind in der vierten Etage, damit die Bienen die Honigreste ausschlecken und einlagern können. Damit diese Reste nicht wieder in den Honigwaben eingelagert werden, sondern im Brutraum, ist ebendiese leere Etage dazwischen. Die Bienen holen sich dann alles oben runter.
Heute Abend verschwindet dann diese obersten zwei Etagen auch schon wieder und die großen Völker sitzen nur noch auf 2 Etagen.
Ebenfalls heute Abend fahren wir mit dem Hänger in den Wald um die zwei Völker zu holen, die dort seit einigen Wochen stehen. Auch im Wald honigt es schon 2-3 Wochen kaum mehr. Einmal konnte ich schon schleudern und als ich letzte Woche mal hinten war, sahen die Honigräume gar nicht schlecht aus.
Das bedeutet, am Wochenende werden dann diese zwei Völker abgeschleudert, anschließend nach dem Rechten geschaut. Etwas Wabenhygiene betrieben und wenn genug Futter vorhanden ist, mit der Varroabehandlung begonnen und für den Winter eingefüttert. In welcher Reihenfolge werde ich wohl spontan entscheiden, je nach Situation in den Völkern und der Wettervorhersage.
Wabenhygiene bedeutet übrigens, dass alte dunkle Waben gegen helle kaum benutzte Waben oder neue Honigwaben ausgetauscht werden.
Mein Sonnenwachsschmelzer wird gut zu tun haben die nächsten Tage. Wie praktisch, dass das Wetter nun wieder heißer und sonniger wird!
In den letzten Tagen konnte ich das allererste Mal beobachten wie Drohnen aus den Völkern geschmissen werden. Drohnen sind die männlichen Bienen. Ihr einziger Zweck besteht darin, Königinnen zu begatten. Dabei sterben die Drohnen. Drohnen die nicht zum Zuge kommen, kehren in das Volk zurück. Ab Ende Juli/Anfang August findet die sogenannte Drohnenschlacht statt. Die Saison ist rum und die Drohnen werden aus dem Volk vertrieben. Leider verhungern oder erfrieren sie dann. Keine Drohnen = junge Königinnen können nicht mehr begattet werden.
Nun hab ich diese Woche bei der Durchsicht festgestellt, dass zwei Völker Königinnen ziehen wollen. Die aktuellen Königinnen in diesen zwei Völkern sind von 2013, haben nun also zwei Sommer hinter sich. Eigentlich hatte ich die Hoffnung, dass sie ein weiteres Jahr gute Arbeit leisten. Wobei mir einfällt, dass eins dieser beiden Völker im Vergleich bisher immer recht "faul" war und letztes Jahr im August schon versucht hat, eine neue Königin zu ziehen. Naja, nicht nur versucht. Im August letztes Jahr entdeckte ich zwei Königinnen im Volk! Die Alte und eine unbegattete Junge. Warum die das so spät im Jahr machen, hab ich damals schon nicht verstanden. Dazu muss ich vielleicht sagen, dass junge Königinnen nur eine bestimmte kurze Zeit begattungsfähig sind! Im Frühling, wenn es neue Drohnen gibt, geht das nicht mehr.
Die letzten sechs Monate. Von links nach recht und oben nach unten. ;-)
Mal schauen wie sich das entwickelt!
Drückt mir die Daumen für die Varroabehandlung und dass ich die richtigen Entscheidungen treffe. Erst behandeln? Erst füttern? Wetter? Temperatur? =)
Weitere 12'tel Blicke gibt es wie immer bei Tabea.
Dienstag, 30. Juni 2015
12'tel Blick Juni '15
Der Monat ist schon wieder rum und somit Zeit für den 12'tel Blick.
Nicht erschrecken! In meinem "Blick" ist es etwas leerer geworden. Allen Völkern geht es aber gut, keine Sorge. Aber der Reihe nach:
Wir waren, wie ich sicher schon häufiger erwähnt hab, im Juni 2,5 Wochen weg. Sehr ungünstig zur Schwarmzeit zu verreisen! Aber es ging alles gut. ;-)
Wie ich im letzten Monat berichtet hatte, waren damals zwei Völker in Schwarmstimmung und ich hatte "Zwischenbodenableger" gebildet um die Völker aus der Schwarmstimmung zu bringen.
Als ich die Völker einen Tag vorm Urlaub kontrollierte, sah alles sehr gut aus. Es hatte scheinbar funktioniert!
Während wir weg waren, kontrollierte mein Imkerpate und stellte fest, dass ein Volk doch wieder in Schwarmstimmung war. Aber immerhin nur eins und nicht beide. Bei diesem Volk hatte ich es aber fast vermutet.
Nun gut, als wir zurück kamen, früh morgens, kontrollierte ich die Völker und stellte fest, dass sie in meiner Abwesenheit mehr als fleissig waren. 17 Waben mit schleuderreifem Honig!
Schleuderreif bedeutet, dass die Bienen den Wassergehalt reduziert haben und anschließend einen Wachsdeckel auf die Wabe machen. Statt Wäsche zu waschen, schleuderte ich also Honig.
Sehr ungewöhnlich ist die Farbe des Honigs! Frühjahrsblütenhonig ist üblicherweiße sehr hell. Man denke zum Beispiel an Raps-, Löwenzahn- oder Akazienhonig! Mein geschleuderter Honig ist allerdings dunkel wie Waldhonig! Da es hier in der Gegend im Frühjahr immer wieder viel geregnet hat, findet man auf fast allen Bäumen Läuse. Wohin genau meine Bienen fliegen, weiß ich nicht. Aber jeden Tau holen sie nicht. Scheinbar wird momentan (ganz allgemein) vor allem Eiche und Linde angeflogen. In meinem Garten konnte ich auch schon vereinzelt Bienen im Zwetschgenbaum, den man rechts im Bild sieht, von Blatt zu Blatt fliegen sehen!
Dieses Jahr scheint ein ausgesprochenes Waldhonigjahr zu sein! Man hört es von Imkern in ganz Deutschland! Sogar in den Städten honigen die Bäume. Wirklich was ganz besonderes. Normalerweise enden die Blütentracht nachdem die Linde geblüht hat und die Bienen finden kaum noch was!
Ausser man wohnt zum Beispiel im Schwarzwald. Dann hat man lange nichts und die Tannen honigen spät.
Da kommen wir nun auch zum Grund der fehlenden Völker in meinem "Blick".
Da ich hier im Südschwarzwald wohne, hab ich zwei Völker wenige Kilometer entfernt in den Wald gestellt. Das haben wir letztes Jahr schon probiert, aber der Juli war total verregnet. Und der Regen wäscht jeden Tau von den Bäumen. Letztes Jahr gab es keinen Wald- und Tannenhonig. Bisher sieht es für dieses Jahr sehr gut aus und wenn das Wetter so bleibt, dürfte es Tannenhonig geben. Wahrscheinlich sogar mit einem Anteil Weißtannenhonig. Denn gegenüber des Standes im Wald stehen Weißtannen.
Das Wandern mit Bienenvölkern empfinde ich als sehr anstrengend. Nicht nur für mich, vor allem für meine Bienen. Daher hab ich sie nur in meinem Garten stehen und ernte einen ganz typischen Honig aus meiner direkten Umgebung, statt zum Beispiel Raps oder Akazien anzuwandern. Einmal im Jahr wenige Kilometer in den Wald zu wandern ist für mich eine Ausnahme, die ich meiner Familie und meinen Kunden zuliebe mache, da einfach jeder Tannenhonig liebt. =) (Ich selbst esse ihn allerdings nicht =D)
Vor etwa 1,5 Wochen wollte ich schnell nach den Honigwaben sehen und bin ziemlich erschrocken als ich den Metaldeckel abgehoben hab. Da saß etwas großes dunkles! Bei genaueren Beschauen konnte ich auf dem Rücken einen Totenkopf erkennen. Yeah! Ein Totenkopfschwärmer! Einer der größten Schmetterlinge, wenn ich mich recht erinnere!? Wenn nicht sogar der Größte?
Natürlich musste ich recherchieren was der Totenkopfschärmer bei den Bienen zu suchen hat:
Er ernährt sich von Honig. Um an diesen zu gelangen, täuscht er die Bienen. Er sondert ein Geruch ab durch den die Bienen ihn können nicht als Feind erkennen können. Da er im Sommer von Süden nach Norden wandert, bleibt er nicht lange an einem Ort. Ich hab ihn seit diesem einen Mal nicht wieder gesehen.
Was ist der 12'tel Blick? Hier entlang.
Mehr "Blicke" gibt es wie immer bei Tabea. =)
Nicht erschrecken! In meinem "Blick" ist es etwas leerer geworden. Allen Völkern geht es aber gut, keine Sorge. Aber der Reihe nach:
Wir waren, wie ich sicher schon häufiger erwähnt hab, im Juni 2,5 Wochen weg. Sehr ungünstig zur Schwarmzeit zu verreisen! Aber es ging alles gut. ;-)
Wie ich im letzten Monat berichtet hatte, waren damals zwei Völker in Schwarmstimmung und ich hatte "Zwischenbodenableger" gebildet um die Völker aus der Schwarmstimmung zu bringen.
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Komplett verdeckelte Honigwabe. |
Während wir weg waren, kontrollierte mein Imkerpate und stellte fest, dass ein Volk doch wieder in Schwarmstimmung war. Aber immerhin nur eins und nicht beide. Bei diesem Volk hatte ich es aber fast vermutet.
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Vor dem Schleudern muss die Wabe entdeckelt werden. Das funktioniert gut mit einer Art Gabel. |
Schleuderreif bedeutet, dass die Bienen den Wassergehalt reduziert haben und anschließend einen Wachsdeckel auf die Wabe machen. Statt Wäsche zu waschen, schleuderte ich also Honig.
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Diese Wabe kann nun in die Schleuder. |
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Momentan schleudere ich noch bei meinem Paten mit einer Luxusschleuder! |
Ausser man wohnt zum Beispiel im Schwarzwald. Dann hat man lange nichts und die Tannen honigen spät.
Da kommen wir nun auch zum Grund der fehlenden Völker in meinem "Blick".
Da ich hier im Südschwarzwald wohne, hab ich zwei Völker wenige Kilometer entfernt in den Wald gestellt. Das haben wir letztes Jahr schon probiert, aber der Juli war total verregnet. Und der Regen wäscht jeden Tau von den Bäumen. Letztes Jahr gab es keinen Wald- und Tannenhonig. Bisher sieht es für dieses Jahr sehr gut aus und wenn das Wetter so bleibt, dürfte es Tannenhonig geben. Wahrscheinlich sogar mit einem Anteil Weißtannenhonig. Denn gegenüber des Standes im Wald stehen Weißtannen.
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Nach dem Schleudern wird der Honig zweifach gesiebt um Wachspartikel zu entfernen. |
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Totenkopfschwärmer |
Natürlich musste ich recherchieren was der Totenkopfschärmer bei den Bienen zu suchen hat:
Er ernährt sich von Honig. Um an diesen zu gelangen, täuscht er die Bienen. Er sondert ein Geruch ab durch den die Bienen ihn können nicht als Feind erkennen können. Da er im Sommer von Süden nach Norden wandert, bleibt er nicht lange an einem Ort. Ich hab ihn seit diesem einen Mal nicht wieder gesehen.
Was ist der 12'tel Blick? Hier entlang.
Mehr "Blicke" gibt es wie immer bei Tabea. =)
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