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Dienstag, 4. November 2014

Dinkelsalat mit Fenchel und Bete

Was macht den Herbst aus? Also kulinarisch gemeint.
Auf jeden Fall Kürbis, oder?
So kommt es mir zumindest vor. Überall entdeckt man Kürbis, Kürbis und nochmal Kürbis. Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das nicht negativ. Auch bei mir gibt es Kürbis und ich liebe Kürbis, wie man am letzten Post sehen kann. =)


Aber nicht nur! Quitten stehen für den Herbst, Walnüsse nicht zu vergessen! 
Für mich gehört inzwischen auch ganz klar Fenchel dazu. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ihn zwar schon lange für die Kaninchen anbaue, aber erst seit etwa 1,5 Jahren esse. 
Ich hatte Fenchel irgendwie negativ in Erinnerung, hab es dann aber trotzdem gewagt, Rezepte auszuprobieren. Und siehe da... alles war wunderbar lecker!

Rote Beten kann ich zwar den ganzen Sommer schon ernten, aber so die große Masse wird im Herbst geerntet. Mit ihrem wunderbar kräftigen und erdigen Geschmack passen auch sie ganz wunderbar in den Herbst.

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)Mein heutiges Rezept hatte ich im Mai hier entdeckt und gleich abgespeichert. Im Original werden gelbe Beten verwendet. Da in meinem Garten momentan nur rote wachsen, hab ich diese einfach ausgetauscht. Durch die extrem färbende Eigenschaft der roten Bete wird der ganze Salat rötlich, was mich persönlich aber nicht stört. Da bei uns keine Mandeln wachsen, hab ich Walnüsse verwendet, was auch sehr gut zum Herbst passt. Dinkel hab ich in dieser Variante das erste Mal gegessen und bin ganz begeistert. Richtig lecker! Sogar M, der Fenchel nicht mag, fand den Salat sehr, sehr lecker, das will was heißen! =)
Die Mengenangabe von 2 Portionen bezieht sich auf ein Hauptgericht. Als Beilage wären es etwa 4 Portionen. 
Diesen Beitrag reiche ich beim Blog-Event (Quintessenz des Herbsts) bei Zorra ein, der diesen Monat von Christina organisiert wird.


Dinkelsalat mit Fenchel und Bete

2 Portionen
150g Dinkel
1 kleine Fenchelknolle
2 rote Beten
1 kleine rote Zwiebel
1EL Walnüsse
etwas Fenchelgrün
6EL Olivenöl
3EL (Granatapfel-)Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Den Dinkel abwiegen, in ein Sieb geben und mit Wasser abspülen. In eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dadurch verkürzt sich die Kochzeit. 
Wasser aufkochen. Den Dinkel durch ein Sieb abschütten und in das kochende Wasser geben. Je nach Vorliebe den Dinkel weich oder bissfest kochen. Das kann je nach Eichweichdauer und Dinkelart zwischen 15 und 45 Minuten gehen. 
Hier ist genauer erklärt wovon die Kochzeit abhängt.
Wenn der Dinkel die persönlich bevorzugte Konsistenz hat, durch ein Sieb abgießen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Walnüsse knacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie zu duften beginnen. Anschließend grob hacken.
Fenchel putzen (etwas vom Grün aufbewahren), Knolle halbieren und in feine Scheiben scheiden. Die rote Bete schälen, halbieren und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel häuten und in feine Ringe schneiden. Alles zum Dinkel in die Schüssel geben. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer zugeben, gut vermengen und etwas durch ziehen lassen. Fenchelgrün mit einer Schere klein schneiden und über den Salat geben.
Genießen! =)


Samstag, 18. Oktober 2014

Rote Bete im Glas II

Letztes Jahr hab ich Rote Bete nach zwei verschiedenen Rezepten haltbar gemacht. Mein Lieblingsrezept hab euch letztes Jahr schon vorgestellt. Der Aufwand hier ist in etwa der Gleiche, die Zutaten sind aber Andere. Statt Zwiebeln und Weißweinessig werden hier Apfelessig, Koriandersamen und Säfte verwendet. Geschmacklich find ich allerdings, dass man kaum einen Unterschied zu meinem anderen Rezept schmeckt, wenn man nicht gerade auf einen Koriandersamen beißt. Aber trotzdem sehr lecker!
Man kann die Bete übrigens wenn man das Glas aufmacht genau so essen. Ich finde man braucht gar nichts nachwürzen oder zugeben. Sie schmecken genau so wie sie sollen.
Rote Bete im Glas II

1kg rote Beete
50g Ingwer
2 Orangen
400ml naturtrüben Apfelsaft
400ml Apfelessig
280g Zucker
2TL grobes Meersalz
2EL Koriandersamen

Die Blätter der Roten Beten abdrehen und evtl. als Spinat blanchieren und einfrieren. Die Knollen abwaschen und in einen großen Topf geben. Mit Wasser bedecken, aufkochen und etwa 30-45 Minuten köcheln lassen. Je nach Größe der Knollen. Wer sich nicht sicher ist, wann sie durch sind, kann das ganz leicht mit einem Messer testen. Einfach mal in die Mitte der Knolle stechen, wenn das leicht geht, ist sie gut.
In dieser Zeit die Gläser sterilisieren. Alle mit kochendem Wasser ausspülen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 120°C Umluft für mindestens 10 Minuten trocknen.
Nun die Koriandersamen in einer Pfanne fettfrei rösten bis sie beginnen zu duften und im Mörser grob zerstoßen.
Die Orangen auspressen.
Den Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden.
Wenn die Roten Beten durch und abgekühlt sind, zieht man sich am besten Handschuhe an und schält sie. Das geht ganz leicht, man kann die Schale einfach mit den Fingern abstreifen. Nun die Knollen in Scheiben oder Stifte schneiden, ganz nach persönlicher Vorliebe und in die Gläser füllen.
Nun Apfelsaft, Essig, Zucker, Salz, Orangensaft, Ingwer und Koriander in einen Topf geben und aufkochen. Die Flüssigkeit in die Gläser gießen, bis die Beten gut bedeckt sind, Gläser verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen und abkühlen lassen.
Mindestens 1 Woche ziehen lassen, dunkel und kühl lagern. Haltbar sind die Beten eine ganze Weile. Das am längsten gelagerte Glas wurde nach etwa 9 Monaten gegessen. ;-)
Sehr wahrscheinlich halten sie noch viel, viel länger. =)

Donnerstag, 9. Oktober 2014

Rote Bete Pesto

Die Ernte-Erträge von manchem Gemüse sind dieses Jahr so hoch, dass ich inzwischen so gut wie keine Gläser mehr habe, um die Erträge einzumachen. So bin ich zur Freunde von Familie, Freunden und Nachbarn fleissig am verschenken und jammern. =D
Darauf hin schickte mir meine Schwägerin letztens dieses Rezept für pinkes Pesto, welches ich natürlich gleich mal ausprobiert hab. Es stehen nämlich noch so einige Rote Beten im Beet.
Uns hat das Pesto sehr gut geschmeckt, wenn ich nun noch einige kleine Gläser hätte, würde ich es auf Vorrat machen und einfrieren. =)

Rote Bete Pesto

4 Portionen
2 Rote Bete Kugeln
4 Knoblauchzehen
3EL Olivenöl
15g Walnüsse
30g Parmesan
Saft einer ½ Limette
1 gestrichener TL Salz
wer mag 1 Schluck Sahne 
Spaghetti oder Nudeln nach Wahl

Die Rote Bete waschen, schälen und in 1/2cm breite Scheiben schneiden.
Die Scheiben auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und mit Olivenöl beträufeln und leicht salzen.
Bei 175°C Umluft für ca. 30 Minuten in den vorgeheizten Backofen schieben.
Den Knoblauch schälen und in Scheibchen schneiden und für die letzten 10 Minuten auf den Rote Bete Scheiben verteilen.
Nun alle Zutaten entweder in den Behälter eines starken Standmixers geben oder in einer Schüssel mit einem Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz pürieren. Wer mag rührt einen Schluck Sahne unter das Pesto, dann wird es schön rosa. 
Als Dip schmeckt das Pesto übrigens auch ganz toll. 

Sonntag, 27. Juli 2014

Pfeffriges Auberginen-Ragout in Rotwein-Sauce

Gestern hab ich Euch gezeigt wie man selber grünen Pfeffer einlegen kann.
Eigentlich ein schon lang gehegtes Vorhaben. Es brauchte aber dieses Rezept um es endlich umzusetzten.

Dieses Jahr hängen die Auberginenpflanzen wieder über voll und ich hab meine abgespeicherten Rezepte mal wieder durchsucht und blieb bei diesem Ragout hängen, das 2011 von Mestolo gepostet wurde. Bei dem herbstlichen Regenwetter jeden zweiten Tag, passte das wunderbar.
Dazu hatten wir einfach nur Baguette. Lecker!



Pfeffriges Auberginen-Rote Bete-Ragout in
Rotwein-Sauce

2 Portionen
150g Rote Bete
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2EL Olivenöl
400ml trockener Rotwein
200ml Gemüsebouillon
1TL eingelegter grüner Pfeffer
1 große Aubergine
Salz
1-2TL Thymian
1TL Tomatenmark
Pfeffer
Petersilie

Die Rote Bete gut waschen, die Enden abschneiden und in 2 cm große Würfel schneiden.
1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
1EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Rote Bete darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 10 Minuten braten.
Rotwein dazugießen und bei kleiner Hitze auf ein Viertel reduzieren.
Gemüsebouillon dazugießen und nochmal um die Hälfte einkochen lassen.
Pfefferkörner abtropfen lassen, leicht zerdrücken und dazugeben.
Auberginen in etwa 2cm große Würfel schneiden, leicht salzen, auf Küchenpapier ausbreiten und kurz ziehen lassen.
Übrige Zwiebel fein würfeln, restlichen Knoblauch in feine Scheiben schneiden.
1EL Olivenöl in einer schweren Pfanne oder einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, die Auberginenwürfel zugeben und unter Wenden kräftig anbraten. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten.
Thymian und die Rotweinsauce zugeben, aufkochen lassen und zugedeckt 12-15 Minuten bei kleiner Hitze schmoren.
Die Petersilie grob hacken und ca. 3 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Ragout mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Montag, 7. Oktober 2013

Rote Bete im Glas


Diesen Sommer hab ich mich das erste Mal an Rote Bete versucht.
Für den ersten Versuch bin ich mit der bisherigen Ernte ganz zufrieden.
Da ich mich aus mangelnden Platzgründen gar nicht nach guten und schlechten Nachbarn erkundigt hatte, landeten die Samen zwischen den Kartoffelreihen. Trotz schlechter Nachbarschaft (wie ich inzwischen weiß) und dem Schatten den die Kartoffeln produziert haben, wurde was daraus. Zwar keine all zu großen Knollen, das stört mich aber nicht. Noch immer sind einige Pflanzen im Beet und dürfen wachsen, ich sollte sie wohl aber spätestens vor dem ersten Frost ernten. =)
Mit meiner ersten Ernte hab ich mich gleich am einlegen versucht. Schwierig ist es nicht, nur muss man ein bisschen aufpassen, weil leicht einiges rötlich wird. Das Ergebnis ist echt lecker! Die Inspiration hierzu hatte ich von hier

Rote Bete im Glas

1kg Rote Bete
Wasser
50g Ingwer
200g Zwiebeln
3EL Gemüsebrühe
400ml Weißweinessig
600ml Wasser
2EL Salz
5EL Zucker



Gleich zu Anfang: Am Besten bei allen Arbeitsschritten, bei denen man mit den Beten in Hautkontakt kommt, Handschuhe tragen. Die schönen Knollen färben nämlich sehr gut. 
Die Knollen grob von Erderesten befreien und 45 Minuten in einem Topf Wasser köcheln lassen. Währenddessen  den Ingwer und die Zwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. 
Nun die Knollen in ein Sieb abgießen, etwas abkühlen lassen und die Schale mit den Händen ablösen. Das geht ganz einfach.
Die Knollen halbieren und in ½ cm breite Scheiben schneiden.
Gemüsebrühe, Weißweinessig, Wasser, Ingwer, Salz und Zucker in einem Topf mischen. Anschließend Rote Bete und Zwiebeln dazu geben. Alles zum Kochen bringen und etwa 3 Minuten köcheln lassen. Das heiße Gemüse in sterile Gläser geben und mit Flüssigkeit auffüllen. Gläserrand säubern und die Gläser sofort verschließen. 10 Minuten auf den Kopf stellen.
Mindestens 10 Tage durchziehen lassen. Haltbar sollten die Gläser fast ewig sein. ;-)