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Mittwoch, 13. September 2017

Ratatouille einwecken

Die Verwertung der Ernte läuft auf Hochtouren!
Da unser Ratatouille-Vorrat aufgebraucht ist und sich hier die Zucchini und Auberginen stapeln, beschloss ich welches einzukochen. Hier im Blog wollte ich nachschauen, wie lange und wie heiß ich es eingeweckt hatte und musste feststellen, dass ich es vor zwei Jahren gar nicht verbloggt hatte. Dabei war ich mir ganz sicher. Immerhin wusste ich noch sehr sicher, dass ich ziemlich zeitgleich Letscho eingekocht habe. Da beides bei gleicher Temperatur und gleich lange eingeweckt wird, hab ich halt dort nachgeschaut.
Der Vorrat hatte demnach 2 Jahre gereicht! Eigentlich benötigen wir es nur für ein schnelles Essen im Winter. Im Sommer wird Ratatouille einfach frisch mit der Ernte aus dem Garten gemacht. Am liebsten mit Polentaschnitten nach diesem Rezept

In der Zwischenzeit habe ich gelesen, dass Ratatouille auf Grund der Zwiebeln 60 Minuten eingeweckt werden sollte, wenn diese nicht gut durchgekocht sind. 
Da dieses Ratatouille gekocht wird bis die Soße dicklich wird, würde ich behaupten, dass das mit 30 Minuten passt Zumindest ist mir in den 2 Jahren kein einziges Glas schlecht geworden!


Ratatouille

6 rote und/oder gelbe Paprika
6 Aubergine
6 Zucchini
6 Zwiebeln, fein gewürfelt
6 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1/2 TL Zucker
18 mittelgroße Tomaten
6 Zweig Rosmarin
6 Zweig Thymian
3EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer


Paprika, Aubergine und Zucchini fein würfeln. Das Gemüse in einer Pfanne ohne Öl nach und nach anbraten. Dabei das Gemüse immer wieder wenden. Am besten jedes Gemüse separat, jedes braucht unterschiedlich lang. Das angebratene Gemüse in einer großen Schüssel zwischenparken. Nebenbei die Tomaten würfeln und die Kräuter hacken.
Zwiebeln und Knoblauch mit dem Zucker in etwas Öl weich dünsten. Das angebratene Gemüse zugeben und kurz mitdünsten. Tomaten und Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße dicklich ist.
Nun den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Das Ratatouille in sterile Gläser bis 1cm unter den Rand füllen und 30 Minuten bei 90°C einwecken.

Diese Menge ergab bei uns ein leckeres Abendessen und 10 Weck-Sturz-Gläser á  370ml.
Dieses Rezept reiche ich beim "Blog-Event Konservieren" ein, welches gerade von Britta ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Sonntag, 27. August 2017

Zucchini-Schokoladen-Kuchen

 Vor einigen Jahren hab ich mal Muffins mit Zucchini gebacken. Also süße Muffins. Die waren lecker und so richtig schön feucht und saftig.
Natürlich gibt es das auch als Kuchen, ich meine auch, ich hätte schon mehrfach Rezepte abgespeichert. Aber als letztens im Newsletter vom Bio-Kisten-Lieferant (wir beziehen sehr häufig Fleisch von dort) ein Zucchini-Schoko-Kuchen stand, musste ich ihn endlich mal backen.

Da es momentan immer mal wieder regnet und dazwischen schön und warm/heiß ist, produzieren die Zucchini gerade seeeehr gut und man weiß als wirklich nicht was noch alles damit machen, denn jeden Tag kann und will man dann doch nicht Zucchini essen. :-D

Im Kuchen machen sie sich aber echt super! Lecker schokoladig und mega saftig dank der Zucchini von der man aber selbst nichts schmeckt.

Im Rezept ist eine Backzeit von 50-60 Minuten angegeben. Bei mir war der Kuchen 70 Minuten im Backofen bis die Stäbchenprobe gut ausfiel.




Zucchini-Schokoladen-Kuchen

25 cm Kastenform
240g Mehl
50g Kakaopulver
1TL Natron
½TL Backpulver
eine Prise Salz
1 Vanilleschote
3 Eier
120ml Öl
120g Rohrzucker
350g  grob oder fein geriebene Zucchini
2 handvoll Walnusskerne, leicht zerkleinert
50g weisse Schokolade, gewürfelt

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die trockenen Zutaten mischen und zur Seite stellen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach das Öl unterrühren. Das Mark der Vanilleschote untermischen. Die trockenen Zutaten darunter geben und gut vermischen. Zum Schluss die Zucchini, Walnusskerne und Schokoladenwürfel unterheben.
Den Teig in die gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Der Kuchen etwa 50-60 Minuten im Ofen backen. Auf jeden Fall den Stäbchentest machen.
Den Kuchen in der Form ca. 5 Minuten stehen lassen, anschließend den Kuchen auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Sonntag, 6. August 2017

Penne mit Ofengemüse

Es ist Sommer, es ist warm, besser gesagt heiß und der Garten gibt so einiges her. Was gibt es besseres als erntefrische Zucchini und Auberginen zu verarbeiten? Direkt sonnenwarm in den Topf, bzw. hier in den Ofen.
Okay, vorher muss man noch ein bisschen schnippeln. Aber das geht ganz fix.
Einfach vorbereitet und schnell zubereitet. =)

Woher ich die Rezeptidee habe weiß ich leider gar nicht mehr, muss ich gestehen.



Penne mit Ofengemüse

2 Portionen
200g Cocktailtomaten, halbiert
1 Aubergine, gewürfelt
1 Zucchini, gewürfelt
1 rote Zwiebel, geviertelt
5 Knoblauchzehen
Olivenöl
250g Vollkornpenne
Salz
Pfeffer
evtl. Parmesan
Basilikumblätter

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Tomaten und den Knoblauch einzeln auf ein Backblech legen. Aubergine, Zucchini und Zwiebeln vermischen und auf dem restlichen Backblech verteilen.  Reichlich Olivenöl darüber träufeln. Für eine halbe Stunde in den Backofen schieben.
Inzwischen einen großen Topf Wasser zum kochen bringen und die Penne 10 Minuten gar kochen. Vom Nudelkochwasser etwas zur Seite stellen.
Den Knoblauch aus der Schale nehmen, zu den Tomaten geben und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem restlichen Gemüse mischen, etwas Nudelwasser zugeben und anschließend die Nudeln untermischen.
Auf Tellern anrichten, wer mag gibt Parmesan dazu und mit Basilikum garnieren.

Mittwoch, 27. August 2014

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

Letztes Jahr hab ich dieses extrem leckere Auberginen-Tomaten-Chili-Confit gemacht. Die Vorräte sind natürlich schon lange aufgebraucht und Nachschub musste her. Dummerweise hab ich nun erst vor kurzem alle Auberginen geerntet und verarbeitet. Es wächst ganz ordentlich was nach, bis auf eine sind aber alle noch unreif. Diese eine wog immerhin 350g. Insgesamt hätte ich aber 1kg gebraucht. Spontan hab ich die fehlenden 650g durch Zucchini ersetzt.
Sehr leckere Kombination! Deswegen muss ich die Änderung des Originalrezeptes auch unbedingt hier festhalten! =)

Und ich kann nur wieder wiederholen: Wie das duftet während es im Ofen ist! Zum reinlegen! =)

Als Chili's hab ich übrigens den Sibirischen Hauspaprika verwendet. Sehr scharf, aber sehr klein, daher 3 Stück.

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

2kg Tomaten
350g Auberginen
650g Zucchini
3 Chilischoten
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2EL Honig
Olivenöl
Salz
Bunter Pfeffer
Thymian
Rosmarin

Das tiefe Backblech des Backofens leicht einölen. Tomaten, Auberginen, Zucchini und Zwiebel in Würfel schneiden und auf das Backblech geben. Die Knoblauchzehen halbieren. Kräuter klein hacken, darüber geben, salzen, pfeffern, und mit Honig und Olivenöl beträufeln.
Bei 180°C Umluft etwa 1 Stunden confieren. Etwa alle 15 Minuten mit einem Löffel durchrühren.
Danach alles in einen Topf geben und pürieren. Ganz nach eigenem Geschmack feiner oder gröber. Nun die Paste heiß in sterile Gläser füllen.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Ratatouille mit Polentaschnitten

Das Wetter spielt die letzten Wochen total verrückt.
Abwechselnd herrscht schönstes Sommerwetter und alle paar Tage gewittert es und gießt wie in Strömen. Wenn man Glück hat gießt es einfach nur und windet ein bisschen. Jedes Mal läd es in einem anderen Ort so richtig ab! Mit heftigen Sturmböen, Hagel und Starkregen. Anfang des Monats hat es in unserer Kreisstadt etliche Bäume entwurzelt und vielen Bäumen diverse Äste gekostet.
Donnerstag hatten wir hier im Ort dann Starkregen. In knapp 15 Minuten über 20l/m2. Die Strassen standen unter Wasser. Es hat auch ordentlich gehagelt, aber nur stellenweise. Mein Garten hatte Glück. 
Gestern kam dann wieder ein Gewitter. Im Ort in dem ich arbeite hatten wir zwei Mal Stromausfall. Einen Teilort unserer Kreisstadt erwischte dann der Starkregen. Ein Bach kam über die Ufer und die Strassen verwandelten sich in Flüsse, die angrenzenden Häuser liefen voll.
Was soll man an diesen Tagen machen, wenn es einen selbst nicht all zu heftig erwischt?
Genau, gemütlich kochen.
So gab es vor einigen Tagen dieses leckere Ratatouille bei uns.

Ich hatte das Rezept schon vor ein paar Jahren auf diversen Blog's entdeckt. Zwei der Quellen wären dieser und dieser Link.
Ratatouille hab ich schon einige gekocht. So schmeckt sie mir aber definitiv am Besten! =)

Übrigens ist dieses Rezept auch wunderbar um eine reiche, abwechslungsreiche Ernte zu verarbeiten.


Ratatouille mit Polentaschnitten

2 Portionen

Polenta
25g Butter
1/2 weiße Zwiebeln, gewürfelt
1 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
1 Zweig Salbei, Blättchen abgestreift
200ml Milch
100ml Brühe
100ml Wasser
Salz
Pfeffer
Muskat
80g Polenta
20g Parmesan, gerieben
Mehl 
Olivenöl und Butter zum Braten

Ratatouille
1 rote Paprika
1 kleine Aubergine
1 kleine Zucchini
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1 Prise Zucker
3 mittelgroße Tomaten
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
½EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer

Für die Polentaschnitten die Butter in einem Topf bräunen. Dann die Zwiebeln, Knoblauchzehen und gehackten Kräuter zufügen und ein paar Minuten andünsten. Mit Milch, Brühe und Wasser ablöschen, einmal aufkochen und 15 Minuten auf der abgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Flüssigkeit nochmal aufkochen, vom Herd nehmen und die Polenta unterrühren. Bei geringer Hitze unter Rühren quellen lassen. Danach den Parmesan untermischen und abschmecken. Ein kleines Backblech oder eine rechteckige Form mit Backpapier belegen, die Polenta gleichmäßig darauf streichen und auskühlen lassen. Währenddessen geht es mit dem Ratatouille weiter:

Für das Ratatouille die Paprika, die Aubergine und die Zucchini fein würfeln und separat ohne Öl anbraten. 

Dann die Zwiebeln und den Knoblauch mit einer Prise Zucker in etwas Öl weich dünsten. Jetzt die angebratenen Gemüsewürfel dazu geben und mit dünsten. Die gewürfelten Tomaten und gehackten Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße sämig ist. 
Währenddessen die feste Polenta in Stücke schneiden, in Mehl wenden und in einer Mischung aus Öl und Butter anbraten.
Den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Auf jede Polentaschnitte etwas von dem Ratatouille geben oder nebeneinander anrichten und genießen!

Mittwoch, 9. Juli 2014

Zucchini–Quiche


In letzter Zeit ist es eher ruhig hier. Im Garten lässt sich durch den Dauerregen nichts tun, gekocht haben wir auch seltenst, da wir viel eingeladen und unterwegs waren die letzten Tage. Zwei Festivals, eine Taufe, ein gemütliches Essen mit der Sport-Gruppe, ein leckeres Essen mit Arbeitskollegen,...

Heute hatte ich eigentlich geplant eine Pak Choi-Quiche zu machen. Wer sich an diese Bilder erinnert, kann sich vielleicht vorstellen, wie ich mich auf den leckeren Pak Choi gefreut habe. Als ich im strömenden Regen zum Hochbeet kam, musste ich feststellen, dass ein Teil nun beschlossen hat zu blühen und der andere Teil von Schnecken gefressen wurde. Kaum ein noch verwertbares Blatt. =( So schade!

Was nun? Ich schaute mich um, wollte schon Auberginen ernten, als ich eine große kugelige Zucchini entdeckte.
Das Rezept hab ich nur leicht umgeändert. Eine sehr leckere und sommerliche Quiche wurde daraus. Yummie!


Zucchini–Quiche

250g Weizenmehl
125g Butter
1 Ei
1 Prise Salz
1 Prise Zucker
4EL Milch
etwas Sonnenblumenöl für die Form
Mehl für die Form
1 große runde Zucchini
2 Eier
150ml Sahne
200g Magerquark
Salz
Pfeffer
Thymian
Rosmarin
einige wenige Lavendelblüten

Aus Mehl, kalter Butter, Ei, Salz, Zucker und Milch einen Mürbteig kneten.
Die Quiche-Form mit Sonnenblumenöl auspinseln und mit Mehl einstäuben. Den Mürbteig auf dem Boden verteilen, mit den Fingern breit drücken und den Rand nicht vergessen. Den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
Die Zucchini in sehr dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne ohne Fett auf beiden Seiten anbraten.
Die Zucchinischeiben auf dem Teig verteilen.
Die Eier mit der Sahne und dem Magerquark verrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Rosmarin, Thymian und Lavendelblüten nach Geschmack zugeben. Den Lavendel vorsichtig dosieren. Er schmeckt intensiv, man braucht wirklich nicht viel. Die Masse auf den Zucchini verteilen.
Die Quiche im auf 200°C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen backen, bis die Masse stockt und bräunt. Das hat bei mir knapp 1 Stunde gebraucht.

Donnerstag, 14. November 2013

Hackfleischauflauf mit Feta und Zucchini

Diese eine letzte Zucchini lag nun schon eine ganze Weile im Kühlschrank und sollte endlich verarbeitet werden. (Die Gefriertruhe ist völlig am überlaufen.)
Ich war zur Abwechslung mal etwas planlos und so machte M diesen Vorschlag. 
M ist eigentlich kein großer Kartoffelfan (ausser sie sind frittiert), daher wunderte mich dieser Vorschlag. 
Für den Fall, dass er die Kartoffeln im Rezept übersehen haben sollte, wollte ich nicht nachfragen (was auch der Fall war) und nutzt die Situation aus. =D

Nicht nur mir, nein, uns Beiden hat es sehr gut geschmeckt, auch M trotz der Kartoffeln! Wird es auf alle Fälle wieder geben. Dazu gab es eine kleine Portion Türkische Paprika die ich momentan täglich essen könnte. Nicht nur weil es so gut schmeckt, auch weil wir noch immer reichlich Paprika haben. 


Hackfleischauflauf mit Feta und Zucchini

2 Portionen
250g Kartoffeln
250g Zucchini
Olivenöl
250g Rinderhackfleisch
1 Zwiebeln
1 Zehen Knoblauch
1 kleine Chilischote
Worchestersauce
Pfeffer
100g Feta
100g Sahne
50g Gouda, gerieben


Kartoffeln waschen, schälen und in dünne Scheiben schneiden. Zucchini waschen, ebenfalls in dünne Scheiben schneiden. 
Beides in reichlich gesalzenem Wasser maximal 5 Minuten kochen und abgießen.
Olivenöl in eine Pfanne geben und Hackfleisch gut durchbraten. Zwiebeln, Knoblauch und Chilischote fein würfeln, dazugeben und kurz mit braten. 
Danach mit Worchestersauce und Pfeffer nach Belieben würzen.
Eine Auflaufform mit Öl bestreichen und die Kartoffel- und Zucchinischeiben darin abwechselnd schichten. Den Schafskäse zerkrümelt in die Hackfleischmischung geben, vermengen und Sahne hinzufügen. Die Mischung über dem Gemüse verteilen, mit dem geriebenen Gouda bestreuen und bei 200°C Umluft 30 Minuten backen. 
Es gibt tatsächlich kein Bild vom fertigen Essen merk ich grad. Meine Güte, waren wir schnell. So gut war's. =D
Als Beilage Türkische Paprika

Dienstag, 24. September 2013

Schoko-Kokos-Muffins mit Doce de leite


Die Zucchini-Schwemme hält an! Die Gefriertruhe inzwischen voll und so langsam gehen mir auch die Ideen aus, was ich damit anstellen könnte.
Eines wollte ich aber mit Zucchini schon immer mal ausprobiren... und zwar backen! Süß!
Gelesen hatte ich schon viel davon und eigentlich ist jeder begeistert davon.
Diverse verschiedene Rezepte hab ich zum nachbacken abgespeichert, aber so richtig gefallen hat mir keines davon. So hab ich mir am Wochenende selbst eins zusammen gebastelt. Das Ergebnis ist zwar echt recht süß, aber alle waren begeistert. "Doce de leite" dürfte allgemein eher unter "Dulce de leche" bekannt sein. Aber mit meiner brasilianischen Vergangenheit ist es für mich einfach Doce de leite.
Man könnte übrigens sehr gut 5 bis 6 Esslöffeln Kokosrapsel in den Teig geben.


Schoko-Kokos-Muffins mit Doce de leite


100g Butter, geschmolzen
2 kleine Eier
1 Prise Salz
2EL entöltes Kakaopulver
70g Zartbitterschokolade
4 gehäufte EL Kokosraspel
½ Zucchini, geraspelt
2EL Joghurt
120g Mehl
1TL Backpulver
1 gestrichenen TL Natron
1 Dose gesüßte Kondensmilch

Backofen auf 180 Grad vorheizen.
Die Zucchini raspeln und die Zartbitterschokolade hacken. Butter langsam schmelzen und dieser Zeit Zucker, Salz und Eier gut vermischen.
Nach und nach die geschmolzene Butter, Vanillezucker, Zucchini, Joghurt, Schokopulver, Schokostückchen und Kokosraspeln  zufügen und gut rühren. Nun Mehl, Natron und Backpulver zugeben und nur kurz verrühren.
Den Teig auf die 12 Muffinförmchen verteilen und 20-25 Minuten backen.  Etwas auskühlen lassen, die Muffins aus der Backform nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Nun mit 2 Teelöffelchen in der Mitte der Muffins Vertiefungen ausstechen. Die gesüßte Kondensmilch in einen Topf geben, auf den Herd stellen und immer rührend erwärmen. Auf knapp mittlerer Hitze immer weiter rühren bis die Masse etwas dunkler und puddingartig fest wird. Die Masse in die Vertiefungen füllen und auskühlen lassen.

Donnerstag, 19. September 2013

Eingelegte Zucchini im Curry- und Honig-Sud


Wenn ich in den vielen Blogs die ich verfolge, etwas von Zucchini lese, bin ich immer gespannt, was kommt. Wenn es dann noch darum geht, diese einzumachen, ist mein Interesse sehr geweckt!
Irgendwie muss man einmal der Schwemme Herr werden und andererseits ist es immer schön, im Winter auch noch was davon zu haben.
Curry- und Honig-Sud hörte sich dann auch viel besser an als "in Essig".
Zwar ist auch Essig drin -natürlich- aber Curry und Honig machen dieses Rezept zu was besonderem. 

Eingelegte Zucchini im Curry- und Honig-Sud

3 mittlere Zucchini
3 Schalotten
200ml Apfelessig
50ml Honig
150ml Wasser
5TL gelbe Senfsamen 
15 Pfefferkörner, leicht angestoßen
1 gestrichener TL Salz
1TL Madras Currypulver

Zucchini waschen, halbieren, die Kerne raus kratzen und in ca. 1cm breite Stücke teilen. Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Beides in einen Topf geben.
Apfelessig, Honig und Wasser mischen und mit Senfsamen, Pfeffer, Salz und Curry über die Zucchini- und Zwiebelstückchen gießen.
Das Ganze aufkochen und 3-4 Minuten köcheln lassen. Das Gemüse aus dem Sud heben und in sterile* Gläser füllen. Die Gläser sehr voll machen! Dann mit dem nochmal aufgekochten Sud auffüllen. Fest verschließen. Falls es Gläser mit Schraubdeckeln sind, die ersten 5 Minuten auf den Kopf stellen. Für mindestens 2 Wochen stehen und durchziehen lassen.
Bei mir kamen die Zucchini in Weckgläser. Bei mir bilden sonst alle Weckgläser, wenn ich den Inhalt heiß einfülle ein Vakuum. Dieses Mal sind 4 vom 5 wieder aufgegangen.
Diese hab ich in einen mit einem Küchentuch ausgelegten Topf gestapelt. Stapeln geht, nur die nebeneinander gestellten sollten sich nicht berühren. Dann wird Wasser zugegeben, etwa bis zur Hälfte des ersten Glases. Dann den Herd einschalten. Wenn das Wasser kocht, 10 Minuten köcheln lassen, anschließend abkühlen lassen.

*Gläser mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C 10 Minuten im Backofen trocknen lassen.

Donnerstag, 12. September 2013

Hot Zucchini Salsa


Seit einigen Jahren schon hab ein Rezept für Hot Zucchini Salsa gespeichert und jedes Jahr hatte ich eine Zucchini-Schwemme. An das Rezept hab ich irgendwie aber nie geschafft zu denken. Diesen Sommer bin mal wieder drüber gestolpert und hab es direkt auf dem Desktop abgespeichert, damit ich es immer vor Augen habe und nicht vergesse. =D
Die Zutaten hatte ich mir dann mal angeschaut, um alles auf Vorrat zu haben, wenn ich dann mal dazu kommen sollte. Dabei fiel mir dann gleich schon einiges auf, was mir nicht gefallen hat und ich hab das Rezept natürlich abgeändert.
Die Zubereitung hab ich mir allerdings erst angeschaut, als ich starten wollte und musste feststellen, dass die Zucchini erst mal über Nacht Wasser ziehen sollen. Zeitlich bedingt, zogen sie dann 24 Stunden lang. Das macht aber gar nichts. 
Das Ergebnis ist wirklich lecker und lässt sich wunderbar in Gläser für den Winter einmachen. Passt ganz gut zu Gegrilltem, zu Fonue, aber auch als Nudelsoße macht es sich sehr gut!
Ein "Muss" für jeden, der in Zucchini schwimmen kann. ;-)

Hot Zucchini Salsa

750g Zucchini
150g Zwiebeln
2 kleine getrocknete Chilischoten
3EL Salz
800g Tomaten
12EL Rohrzucker
24EL Rotweinessig
3 Knoblauchzehen
3TL Senfkörner
1 gehäufter TL schwarzer Pfeffer
1TL Paprikapulver, edelsüß
1TL Paprikapulver, scharf
1TL Kreuzkümmel
1TL Kurkuma

Zucchini würfeln, Zwiebeln und Chili klein hacken. Alle 3 mit Salz vermischen und über Nacht zugedeckt ziehen lassen.

In ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.
Tomaten schälen (kreuzweise einschneiden und kurz in kochendes Wasser legen) und würfeln, Knoblauch schälen und klein hacken, mit allen Zutaten in einen Topf geben und 30 Minuten kochen lassen. Heiß in sterile Schraubdeckel-Gläser füllen.

Montag, 19. August 2013

Gebackene Zucchini mit Auberginen und Tomaten


Erste heute hier entdeckt und aus Mangel an Essens-Kreativität in leicht abgewandelter Form nachgemacht.
Wie praktisch, wenn gut die Hälfte der Zutaten im Garten wächst und der Rest im Kühlschrank liegt.
Da die Zucchini- als auch die Auberginenschwemme sich scheinbar gerade auf dem Höhepunkt befinden, freu ich mich über jedes Rezept, das ein wenig Abwechslung bringt und dazu auch noch schnell gemacht ist. =)

Die Auberginen-Scheiben hätte ich besser noch dünner schneiden sollen, die untere Hälfte war teilweise noch etwas hart. Dazu gab's selbstgebackenes Brot. Dieses in die restliche Sahne getunkt... hmmm... sehr lecker! =)

Gebackene Zucchini mit Auberginen und Tomaten


1 Zucchini
1 Aubergine
7 Cocktailtomaten 
2 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer 
½ Becher Sahne 
Kräuter
Parmesankäse 

Backofen auf 230°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 
Zucchini und Auberginen in dünne Scheiben schneiden, die Auberginenscheiben sehr dünn, da sie länger zum gar werden brauchen.
Zucchini- und Auberginenscheiben abwechselnd in eine Auflaufform schichten. Cocktailtomaten halbieren und Knoblauch klein hacken. Beides zusammen mit den gehackten Kräutern über den Scheiben verteilen. Kräftig salzen und pfeffern. Sahne darüber träufeln und mit fein geriebenem Parmesankäse bestreuen.
Backen bis das Gemüse Farbe bekommt, der Käse geschmolzen und braun wird, vor allem die Auberginen sollten durch sein.

Montag, 12. August 2013

Gefüllte Zucchinikugeln

Endlich hab ich runde Zucchini! 
Seid 2 Jahren nehm ich mir vor, endlich welche anzubauen.
Dieses Frühjahr hab ich's endlich geschafft daran zu denken und bin von der Dreschflegel-Sorte ganz begeistert!
Diese Zucchini lassen sich natürlich ganz wunderbar füllen und backen.
Ich hab mir letzte Woche mein eigenes Rezept zusammen gebastelt, was echt sehr lecker, aber sehr üppig war ;-) Für 2 personen zu mindest. Vielleicht sollte man lieber 4 kleinere Zucchini nehmen und 2 Mitesser dazu einladen. ;-)


Gefüllte Zucchinikugeln

      
2 runde Zucchini
1 Ecke Butter
500g gemischtes Hackfleisch
1 Zwiebel gewürfelt
2 Hand voll geriebenen Gouda
1EL Senf
Thymian
Majoran
Zucker
Paprika
Salz
Pfeffer

Zucchini waschen, den Deckel abschneiden, aushölern und in eine Auflaufform stellen. Inneres würfeln und auf die Seite stellen. Zwiebel schälen und würfeln.
Butter in einer Pfanne schmelzen, das Hackfleisch zugeben und anbraten. Mit Senf, Paprikapulver, Salz und Pfeffer würzen, Zwiebeln dazugeben.
Anschließend in die Zucchinikugeln füllen und das restliche Hackfleisch in der Pfanne mit der Tomatensoße verrühren und das gewürfelte Zucchiniinnere untermischen. Alles zu den Zucchini in die Auflaufform geben und den geriebenen Gouda darüber streuen. 
Bei 200°C Umluft backen bis der Käse knusprig goldbraun aussieht.

Samstag, 13. April 2013

Zucchinisuppe mit Hackbällchen


Die Vorräte in unserer Gefriertruhe schwinden. Von was wir aber noch mehr als genug haben, sind Zucchini. Der Herr des Hauses steht nicht so auf Zucchini, auf Suppe meistens auch nicht. Als er aber hörte dass Hackbällchen in der Suppe sind, war er nicht abgeneigt.
Die Suppe war echt lecker (auch ich war kritisch eingestellt zuvor), für 2 Personen aber viel zu viel. Also lieber noch jemanden zum Essen einladen ;)

Zucchinisuppe mit Hackbällchen


Ca. 600g Zucchini
750ml Gemüsebrühe
125ml Sahne
Salz
Pfeffer
200g Hackfleisch, gemischt
1 Ei
2 Knoblauchzehen
3EL Semmelbrösel
3EL Petersilie, gehackt
Salz
Pfeffer
1TL scharfer Senf


Für die Bällchen Knoblauch schälen und klein hacken. Das Hackfleisch mit dem Knoblauch, dem Ei, den Semmelbröseln, der kleingehackten Petersilie und dem Senf mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Kleine Bällchen formen.
Zucchini ungeschält in kleine Würfel schneiden und mit der Brühe zum Kochen bringen, jetzt die Fleischbällchen einlegen und 15 Minuten köcheln lassen. Die Bällchen herausnehmen und zur Seite stellen, die Suppe pürieren.
Sahne einrühren, nicht mehr kochen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Hackbällchen wieder einlegen und noch ein paar Minuten ziehen lassen.

Dienstag, 19. Februar 2013

Brotauflauf

So ein Brotauflauf ist immer eine gute Variante, "älteres" Brot und alle sonstigen Reste zu verwerten.
Ich schau immer mal, was sich noch so an Ernte vom letzten Sommer in der Gefriertruhe befindet um einen Überblick zu behalten. Die nächste Ernte steht quasi ja schon in Aussicht und vorher will alles eingefrorene gern aufgebraucht sein.

Von diesem wunderbaren Bauernbrot hatten wir noch einen guten Rest, im Kühlschrank war abgelaufene Saure Sahne und nicht mehr all zu frischer Emmentaler. In der Gefriertruhe fand ich Mangold und Zucchini.
Das Ergebnis war wirklich, wirklich lecker!:

Brotauflauf

2 große Scheiben Brot pro Person
1 gute Hand voll getrocknete Tomaten
100g Mangold
100g Zucchini
Etwas Käse, z.B. Emmentaler
1 Becher Saure Sahne
1 Schluck Olivenöl
2 Zehen Knoblauch
Pfeffer
Salz
Piment d 'Espelette

Den Backofen auf 150°C vorheizen.
Die getrockneten Tomaten mit heißem Wasser übergießen und mindestens 15 Minuten ziehen lassen.
Da Brot in Scheiben, dann in Würfel schneiden und in eine Auflaufform geben.
Zucchini in Stücke, Mangoldblätter in Streifen, -stiele in Scheiben schneiden (falls frisch oder nicht klein geschnitten eingefroren) und über das Brot geben oder mischen.  
Aus dem Becher Saurer Sahne, klein gehacktem Knoblauch, Olivenöl und den Gewürzen eine Soße machen.
Die Tomaten abgießen und in die Auflaufform geben.
Den Emmentaler in Steifen schneiden und auf die Brotmischung legen. Mit der Soße übergießen und für 20 Minuten bei 150°C in den Backofen.