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Mittwoch, 16. April 2014

Löwenzahnhonig Nr. 2

Am Samstag wollte ich den größten Teil des Rasens mähen, da der Löwenzahn aber grad in voller Blüte steht, hab ich vorher schnell alle Blüten gerettet und verarbeitet. Denn erst kürzlich stolperte ich auf dem Blog Experiment Selbstversorgung über eine andere Zubereitungsart von Löwenzahnhonig

Vor 2 Jahren hatte ich schon einige Löwenzahnrezepte gepostet, unter anderem auch eine Schichtmethode für einen Löwenzahhonig der ein wenig Zeit braucht.

Löwenzahnhonig ist natürlich kein echter Honig und darf sich auch nur "Kunst"honig nennen. =) Den echten Löwenzahnhonig überlassen wir mal nach wie vor den Bienchen. =)

Diese Methode geht einerseits schneller als die Schichtmethode, darf aber trotzdem über Nacht ziehen und ich empfinde sie als aromatischer, warum auch immer.

Nachdem ich nun schon einige Rezepte mit Löwenzahnblüten ausprobiert habe, kann ich bestätigen, dass man von den Blüten nicht alles Grüne entfernen muss! Ich sorge lediglich dafür, dass kein Stängelanteil dabei ist. Die Ergebnisse haben noch nie bitter geschmeckt.

Das Rezept reiche ich beim Garten-Koch-Event April ein.

Garten-Koch-Event April 2014: Löwenzahn [30.04.2014]


Löwenzahnhonig

200g Löwenzahnblüten
1l Wasser
1kg Zucker

Eine Schüssel voll Löwenzahnblüten sammeln. Das Gewicht der Blüten besser nicht unterschätzen. ;-)
Die Blüten evtl auf einem weißen Tuch ausbreiten, damit sich evtl vorhandene Tierchen retten können.
Mit einer Schere an der Rückseite der Blüte den Stängel abschneiden und alles in einen Topf geben. Weitermachen bis 200g erreicht sind.
Nun das Wasser zugeben und alles langsam und sanft aufkochen. Herd abstellen, Topf abkühlen lassen und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag das Löwenzahnwasser durch ein Sieb gießen und die Blüten gut ausdrücken. Zucker zugeben, langsam aufkochen und etwa ein Stunde leise vor sich hin köcheln lassen. In dieser Zeit die Gläser sterilisieren: Mit kochendem Wasser ausspülen und bei 120°C Umluft im Ofen für 12 Minuten trocknen lassen. Nun den Honig in die noch heißen Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.
Es ist gut möglich, dass der Honig im laufe der Zeit auskristalliesiert, das macht nichts. Entweder mag man es und belässt es so oder man stellt das Glas in einen Topf mit Wasser und erwärmt es leicht. Nach und nach lösen sich die Zuckerkristalle wieder auf. Das kann aber schon ein Weilchen dauern. 

Sonntag, 6. Mai 2012

Löwenzahnhonig

Hier und hier hab ich schon Rezepte mit Löwenzahn verbloggt. Nun kommt hiermit noch ein Drittes und auch vorerst Letztes ;)
Darauf gestossen bin ich hier.

Es geht ganz einfach und flott. Man sammelt einfach nen Haufen Blüten, ohne Stängel. 
Ein Teil der Blüten kommt ins Glas, wird fest gedrückt, Zucker drüber rieseln lassen. Dann wieder Blüten, festdrücken und Zucker.
Wiederholen bis das Glas voll ist und verschließen.

 4 Wochen an einem hellen Ort (Fenster) stehen lassen. 
Das Ganze wird recht flüssig und die Farbe dunkler.
Dann das Ganze in einen Topf geben, gut aufkochen und durch ein Tuch abseihen.

Und das ist das Ergebnis. Sehr dickflüssig, also wirklich irgendwie honigartig und riecht schon mal lecker.
Ich denk, man kann es als "Honig", wie auch als Sirup verwenden.

Bei mir ist hiermit die Löwenzahnsaison vorbei. Letztes Wochenende wurde im Garten alles abgemäht und was nun noch kommt, wird an die Kaninchen verfüttert.

Einen schönen Sonntag wünsch ich Euch allen =)

Sonntag, 8. April 2012

Löwenzahngelee

Heute wurde das Gelee fertig.
Gestern geerntet, mit Wasser aufgekocht und über Nacht stehen lassen.
Die Farbe gefällt mir sehr gut, auch der Geruch war sehr interessant. Probiert hab ich es allerdings noch nicht.
Das Rezept hab ich mir hier geklaut ;).


Da ich das Gelee das erste Mal gemacht hab und daher noch nicht weiß, wie es schmeckt, hab ich erst Mal eine ganz kleine Menge gemacht. Die Mengenangaben hab ich mal in Klammer dahinter geschrieben. Ergeben hat es genau 1 Glas.


Löwenzahngelee



200g frische Löwenzahnblüten (50g)
1l Wasser (250ml)
ca. 650g Gelierzucker 2:1 (162,5)
Zitronensaft (1EL)

Die Blüten werde von ihren grünen Bestandteilen befreit und dann für einige Minuten in dem Wasser gekocht. Anschließend stellt man den Herd aus und lässt die Flüssigkeit bedeckt bis zum nächsten Morgen (für 12 Stunden) stehen.
Am nächsten Morgen siebt man die Blüten blätter heraus, gibt den Gelierzucker und 2 EL Zitronensaft in die Flüssigkeit und bringt das Ganze vorsichtig wieder zum Kochen. Nachdem man eine Gelierprobe gemacht hat, gibt man das Gelee in die vorbereiteten sterilisierten Gläser und verschließt sie.

Samstag, 7. April 2012

Löwenzahnsirup

Die letzten Tage bin ich etwas im Löwenzahnfieber. Letztes Jahr hab ich den Zeitpunkt leider verpasst und gar kein Gelee oder Sirup oder Honig machen können.
Da natürlich nicht alle gleichzeitig blühen (ich hab nur in meinem Garten gesammelt) mach ich immer mal wieder eine Schüssel voll und probier verschiedene Rezepte aus.
Im Internet findet man ja viele verschiedene Rezepte die immer um ein kleines bisschen anders sind. Ich kann mich da als kaum für eins entscheiden.

Inzwischen hab ich das Gefühl, dass alles was man z.B. kurz aufkocht und dann ne Weile stehen lässt (über Nacht oder einen ganzen Tag) geschmacklich irgendwie besser wird.

Ehrlich gesagt hatte ich nicht die Zeit alle grünen Blätter zu entfernen, ein bisschen was kam mit rein, was dem Geschmack keinen Abbruch getan hat.
Löwenzahnsirup (-honig) schmeckt würzig und man kann ihn gut als Brotaufstrich, als Dessertsoße oder einfach mit Wasser verdünnt zum trinken nutzen.
Anfang der Woche hab ich schon diesen Sirup gemacht, allerdings war ich nicht dazu gekommen, ihn zu verbloggen.
Löwenzahnsirup

3-4 Handvoll gelbe Löwenzahn-Blüten
½l Wasser
½kg Zucker
½ Zitrone; Saft und Schale

Die Blüten ausschütteln, so dass keine Krabbeltierchen darin sind. Die grünen Blätter im großen und ganzen entfernen, sonst könnte der Geschmack bitter werden.
Die Blütenblätter in einen Topf geben und mit Wasser übergießen. Abdecken und einige Stunden stehen lassen. Kurz aufkochen und über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag die Blüten durch ein Sieb abgießen und wegwerfen. Das löwenzahnaromatisierte Wasser mit Zitronensaft, -schale und Zucker aufkochen und dann bei niederer Hitze einige Zeitlang köcheln lassen.
Wenn man Sirup möchte, ist dieser relativ schnell fertig. Den "Honig" muss man etwas länger köcheln lassen, so dass die Konsistenz dicker, zähflüssiger wird. Die Farbe wechselt dabei von einem hellen Gelb in Richtung Bernstein.
Nicht zu lange köcheln - sonst hat man eine feste Masse, die sich nicht mehr löffeln lässt.
In ausgespülte, mit kochendem Wasser sterilisierte Flaschen oder Gläser gießen und möglichst dunkel und kühl lagern.