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Mittwoch, 13. September 2017

Ratatouille einwecken

Die Verwertung der Ernte läuft auf Hochtouren!
Da unser Ratatouille-Vorrat aufgebraucht ist und sich hier die Zucchini und Auberginen stapeln, beschloss ich welches einzukochen. Hier im Blog wollte ich nachschauen, wie lange und wie heiß ich es eingeweckt hatte und musste feststellen, dass ich es vor zwei Jahren gar nicht verbloggt hatte. Dabei war ich mir ganz sicher. Immerhin wusste ich noch sehr sicher, dass ich ziemlich zeitgleich Letscho eingekocht habe. Da beides bei gleicher Temperatur und gleich lange eingeweckt wird, hab ich halt dort nachgeschaut.
Der Vorrat hatte demnach 2 Jahre gereicht! Eigentlich benötigen wir es nur für ein schnelles Essen im Winter. Im Sommer wird Ratatouille einfach frisch mit der Ernte aus dem Garten gemacht. Am liebsten mit Polentaschnitten nach diesem Rezept

In der Zwischenzeit habe ich gelesen, dass Ratatouille auf Grund der Zwiebeln 60 Minuten eingeweckt werden sollte, wenn diese nicht gut durchgekocht sind. 
Da dieses Ratatouille gekocht wird bis die Soße dicklich wird, würde ich behaupten, dass das mit 30 Minuten passt Zumindest ist mir in den 2 Jahren kein einziges Glas schlecht geworden!


Ratatouille

6 rote und/oder gelbe Paprika
6 Aubergine
6 Zucchini
6 Zwiebeln, fein gewürfelt
6 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1/2 TL Zucker
18 mittelgroße Tomaten
6 Zweig Rosmarin
6 Zweig Thymian
3EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer


Paprika, Aubergine und Zucchini fein würfeln. Das Gemüse in einer Pfanne ohne Öl nach und nach anbraten. Dabei das Gemüse immer wieder wenden. Am besten jedes Gemüse separat, jedes braucht unterschiedlich lang. Das angebratene Gemüse in einer großen Schüssel zwischenparken. Nebenbei die Tomaten würfeln und die Kräuter hacken.
Zwiebeln und Knoblauch mit dem Zucker in etwas Öl weich dünsten. Das angebratene Gemüse zugeben und kurz mitdünsten. Tomaten und Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße dicklich ist.
Nun den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Das Ratatouille in sterile Gläser bis 1cm unter den Rand füllen und 30 Minuten bei 90°C einwecken.

Diese Menge ergab bei uns ein leckeres Abendessen und 10 Weck-Sturz-Gläser á  370ml.
Dieses Rezept reiche ich beim "Blog-Event Konservieren" ein, welches gerade von Britta ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Samstag, 11. März 2017

Bohnen-Paprika-Penne

Ich hab letztens mal wieder geschaut, was ich aus unseren Vorräten kochen kann. Paprika hab ich noch in Massen in Gläsern eingekocht. In der Gefriertruhe warten noch Bohnen auf ihre Verarbeitung.
Dabei bin über dieses Rezept gestolpert, was ich schon vor laaaanger, laaaaaanger Zeit abgespeichert habe. Gefunden hatte ich es hier.

Geschmeckt hat es uns sehr gut. Schöne Gartenküche! =)


Bohnen-Paprika-Penne

150g grüne Bohnen
Salz
1 Zweig  Bohnenkraut
120g Vollkorn-Penne
1 kleine rote Paprika
1 kleine gelbe Paprika
½  Bund Petersilie
3 Stängel Basilikum
30g Emmentaler
2EL Olivenöl
Pfeffer
1EL Zitronensaft

Bohnen waschen, putzen auf gewünschte Länge klein schneiden.
Reichlich Salzwasser mit dem Bohnenkraut aufkochen lassen und die
Nudeln zusammen mit den Bohnen darin 8-10 Minuten bissfest kochen.
Paprika waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Petersilie
und Basilikum hacken. Nudeln und Bohnen gut abtropfen lassen, Käse
reiben.
Öl erhitzen und die Paprika darin unter Rühren ca. 3 Minuten
andünsten. Nudeln und Bohnen zugeben und 2 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und Kräuter unterheben und
kurz ziehen lassen. Mit Käse bestreuen und sofort servieren.

Freitag, 20. Januar 2017

Kritharaki-Pasta mit Paprika und Rinderhack

Die letzten Monate hab ich selten mal ein Rezept gepostet. Auch wenn man es nicht meinen mag, aber hier wird fast täglich gekocht. Allerdings nur abends und zu den Lichtverhältnissen muss ich ja nichts sagen, oder? ;-)

Nun hab ich es aber mal wieder geschafft, Essen bei Tageslicht zu fotografieren und es gibt mal wieder was leckeres. 
Schnell gekocht und richtig lecker!

Entdeckt hatte ich es bei Britta, die viel schönere Fotos davon hat. :-)

Ich weiß, Paprika haben keine Saison. Keine Sorge, ich kaufe auch keine Paprika, ich koche jedes Jahr ein und hab somit immer Vorrat. =)


Kritharaki-Pasta mit Paprika und Rinderhack



2 gute Portionen
175g Kritharaki
Olivenöl
200g Rinderhack
1 Zwiebel, gehackt
1-2 rote Paprika, gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehackt
70ml Gemüsebrühe
25ml Weißwein
2EL scharfes Ajvar
1,5TL mildes Paprikapulver
Schmand

Die Kritharaki in reichlich Salzwasser gar kochen und zur Seite stellen.
Rinderhack in Olivenöl anbraten, Zwiebeln und Paprika hinzugeben und kurz mit braten. Den Knoblauch hinzugeben, dann das Ajvar und das Paprikapulver.
Mit dem Weinwein ablöschen, kurz einkochen lassen, Gemüsebrühe hinzugeben, einige Minuten köcheln lassen.
Die Nudeln hinzugeben und alles gut vermengen.
Kleine Mulden in die Oberfläche drücken und die Schmandflöckchen hineinsetzen, servieren.

Donnerstag, 24. September 2015

Letscho - einkochen

Das haltbar machen und einkochen geht weiter. Schon lange wollte ich mal Letscho einmachen, allerdings hat die Paprikaernte nie so weit gereicht. Dieses Jahr aber ernten wir und ernten und ernten und ernten! Ich hab schon viel eingefroren und das Einkochen ausprobiert!
Als nun wieder Massen an Paprika zu verarbeiten waren, beschloss ich spontan endlich mal Letscho zu machen. 
Eine sehr leckere Beilage, als auch Soße zu Nudeln und Reis!
Ich hab mich in etwa nach einem Rezept aus dem Kuriositätenladen gerichtet, da es mir schön und gut gewürzt erschien. Da es gerade auch noch Massen an Tomaten gibt, hab ich frisch geerntete verwendet, statt Dosentomaten. Das Ajvar war eine gut scharfe, selbstgemachte Version nach diesem Rezept.


Letscho

400g Tomaten
2EL Ajvar
Salz
1kg Paprika, keine Grünen 
250g Zwiebeln
Olivenöl
1,5TL Rohrzucker
1,5EL Apfelessig
1TL Paprikapulver, edelsüß
2TL Piment d'Espelette
Pfeffer

Twist off Gläser oder
Weck Gläser mit Gummiring und Klammern
Einkochtopf
Wasser

Einen Topf Wasser aufkochen. Die Tomaten an der Unterseite kreuzweise leicht einschneiden und ins Wasser geben. Wenn sich die Haut aufrollt herausnehmen, abkühlen lassen und die Haut vollständig abziehen. Das Wasser im Topf wegschütten, die Tomaten in grobe Stücke schneiden und in den Topf geben. Ajvar zugeben, salzen und weich kochen lassen.

Währenddessen die Paprika und Zwiebeln putzen und in Würfel schneiden.
In etwas Olivenöl in einer Pfanne nacheinander anschwitzen und zur Seite stellen. Wer mag püriert die Tomaten. Bis zur gewünschten sämigen Konsistenz köcheln lassen. In dieser Zeit die Gläser und Deckel sterilisieren: Mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C Umluft im Backofen trocknen. Die Gummiringe  in einem Topf in Wasser mindestens 10 Minuten auskochen.
Paprika und Zwiebeln zur Soße geben. Ebenso Rohrzucker, Apfelessig, Paprikapulver und Piment d'Espelette. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nicht mehr aufkochen, damit die Paprika nicht zu weich werden, denn das Ganze wird ja noch eingekocht. Die Masse in die Gläser füllen bis maximal 2cm unter den Rand. Mit Gummiring, Deckel und Klammern verschließen. Die Gläser in den Einkochtopf stellen. Mit Wasser bis mindestens knapp unterhalb des höchsten Glases auffüllen und bei 90°C für 30 Minuten einkochen.
Nach der halben Stunde die Gläser gleich aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Die Klammern entfernen und prüfen ob alle Deckel dicht schließen.

Montag, 24. August 2015

Paprika und Chili

Paprika, Paprika, Paprika!
Mir scheint, es gibt jedes Jahr mehr zu ernten! 
Und auch dieses Jahr hat es sich wieder bestätigt, dass ich von den Pflanzen, die in Töpfen an der Hauswand stehen, mehr ernte, als von den Pflanzen, die im Gewächshaus stehen. 
Gut, bei den diesjährigen Temperaturen im Gewächshaus, muss man sich auch nicht wundern, wenn manche Pflanzen das Blühen einstellen.

Kommen wir zu den Sorten. Altbewährtes, aber auch Neues:

Corno di toro giallo
Eine gelb abreifende Spitzpaprika, die ich vor einigen Jahren schon mal im Garten hatte. Damals hatte ich in zwei Sommern jeweils nur 3 Früchte geerntet und fand die Sorte dann doof. Diese drei Früchte waren aber so lecker, dass ich es nun nochmal probieren wollte. Die gelbe Version steht nun im Topf an der Hauswand und hat bisher schon viele Früchte produziert und noch immer hängen einige Paprika am Strauch. Dickwandige Früchte, sehr aromatisch, auch gut zu füllen. Ich glaub, ich muss die Corno's doch wieder in den jährlichen Anbau aufnehmen! 







Corno di toro rosso
Eine rote Version der Corno's hab ich dieses Jahr auch. Diese Pflanze steht im Gewächshaus! Und man sieht deutlich den Unterschied zu den Gelben. Hier hängen wirklich nur drei Früchte dran und die Pflanze scheint sehr mickrig.




Bishops Crown
Auch wenn unser getrockneter, wie auch eingefrorener Chilivorrat noch immer groß ist, hatte ich dieses Jahr Lust mal wieder ein paar wenige verschiedene Sorten anzubauen. Von den Bishops Crown hatte ich noch genau einen Samen und der war schon alt. Chili verlieren ihre Keimfähigkeit recht schnell, meine ich mich zu erinnern, aber dieser eine Same ist wirklich schnell gekeimt und wuchs auch sehr schön.
Die Pflanze steht im Gewächshaus und macht sich eigentlich nicht schlecht. Als ich die Bishops Crown vor einigen Jahren mal im Gewächshaus hatte, war die Pflanze ertragreicher. Ich schieb es mal auf die Hitze dieses Jahr. Die Menge reicht aber völlig aus. Ich hatte nicht vor Massen zu produzieren.
Der Schärfegrad liegt etwa bei 6 von 10.



Bunte Zwerge
Die Bunten Zwerge mussten nach letztem Jahr unbedingt dabei bleiben! Dieses Jahr tragen alle Pflanzen rote Früchte, dabei war ich eigentlich gespannt, welche Farben noch so möglich wären, nachdem ich letztes Jahr braune und rote hatte. Das ändert aber nicht am guten Geschmack der Früchte. Die Pflanzen produzieren wirklich viele, viele kleine Früchte die sich perfekt zum Füllen eignen. Wir essen momentan mehrmals die Woche mit Frischkäse gefüllte Paprika vom Grill oder aus dem Backofen. Mal mehr, mal weniger nach diesem Rezept.







Frühzauber
Letztes Jahr war ich noch nicht so überzeugt von dieser Paprika. Vor allem, da der Name fast schon verspricht, es wäre eine frühe, bzw. schnell reifende Sorte, was schlussendlich so gar nicht der Fall war.
Ich würde die Früchte als mittelgroß, dickwandig, unten Spitz, oben sehr breit, beschreiben. Sie schmecken gut und lassen sich natürlich auch gut befüllen. Dieses Jahr war der Ertrag höher als letztes Jahr.

Giant Rocoto - Baumchili
Aus der Lust wieder mal verschiedene Sorten Chili anzubauen, hab ich mich nochmal an Rocoto gewagt. Ich hab es schon zwei Sommer probiert und noch nie was geerntet. Die Pflanzen wuchsen, wurden riesig, blühten wunderschön! Der Fruchtansatz fiel dann aber ab. Im Frühjahr hab dann ein wenig recherchiert und ich entdeckte die Info, dass es dieser Chili nicht unbedingt mega heiß mag, wie eigentlich fast alle anderen Chili. Rocoto scheinen sogar im Halbschatten besser zu tragen, als in der prallen Sonne. Also nichts mit Gewächshaus! Da standen die Pflanzen nämlich bisher immer.
Die Pflanze kam also in einen Topf, mit den anderen an die Hauswand, aber an den Platz der als erstes Schatten bekommt, am späten Morgen.
Die Pflanze wuchs gut, begann zu blühen und warf die Ansätze ab. Ich war schon enttäuscht und überlegte welcher Platz besser wäre, als die Früchte plötzlich hängen blieben! Yippie! Hab ich mich gefreut. Inzwischen hängen doch einige Früchte an der Pflanze, ich bin gespannt bis wann sie reif werden. Ich hab da was von 90 Tagen in Erinnerung. Vielleicht versuche ich die Pflanze im Haus zu überwintern. Schärfegrad: 5 von 10.

Jalapeno
Recht spät Ende Winter bemerkte ich, dass mir die Jalapeno-Samen ausgegangen sind. Leider bietet Dreschflegel keine an, aber Bingenheimer! Schnell bestellt und etwas später ausgesät als die anderen Paprika und Chili merkt man den Pflanzen keinen Unterschied an. Sie haben alle gut aufgeholt. Was soll man zu Jalapeno groß sagen? Einfach lecker und unverzichtbar! Schärfegrad wird mit 2,5 bis 4 von 10 angegeben. Die bisher gegrillten Früchte waren aber erstaunlich mild. Letztes Jahr waren sie heftiger. Eine der Pflanzen trägt allerdings Früchte die so gar nicht nach Jalapeno aussehen. Da muss wohl ein Same einer anderen Sorte mit ins Tütchen gerutscht sein. Probiert hab ich bisher noch nicht, vermute aber, dass es eher eine Chili als Paprika ist.
Übrigens ist ein Unterschied zwischen Hauswand und Gewächshaus bei den Jalapenos kaum vorhanden.

Piment d'Espelette
Seit Jahren im Programm. Dieses Jahr wäre der Anbau eigentlich gar nicht nötig gewesen, da die Vorräte von letztem Jahr noch recht groß sind. Dafür werden die diesjährigen Früchte nicht getrocknet, sondern frisch, meist gefüllt, gegrillt oder gebacken und gegessen. Einfach lecker und je nach Empfundlichkeit mild scharf.
Schärfegrad 4 von 10.











Piri Piri
Letztes Jahr zum ersten Mal angebaut. Zwei Pflanzen und Massen an Ertrag. Das meiste wurde eingefroren und ist inzwischen nach und nach fast aufgebraucht worden. Da ich dieses Jahr aber mal wieder mehrere Chili-Pflanzen verschiedener Sorten angebaut habe, steht nur eine Piri Piri an der Hauswand. Der Ertrag ist auch wieder üppig und die ersten Früchte sind am reifen. Eine Piri Piri wurde schon geerntet und verkocht. =) Schärfegrad 9 von 10.

Purple Beauty
Diese Paprika sprach mich im Dreschflegel-Katalog an und musste ausprobiert werden. Die Früchte wachsen schon ganz dunkel und reifen rot ab. Sie schmecken rot, aber auch in dunklem Zustand schon sehr gut. Sie ist eher dünnwandig, was ich eigentlich nicht so gerne mag. Aber die Früchte eignen sich so wunderbar zum Füllen! Die Pflanze an der Hauswand hat mehr, als auch die schöneren Paprika produziert. Der Pflanze im Gewächshaus war es glaub zu heiß. Hier begannen einige Paprika zu faulen. Das hatte ich auch noch nie. Es hat aber nur diese eine Sorte und Pflanze betroffen.







Runde Ungarische
Auch eine Paprika von Dreschflegel. Im Katalog las sie sich sehr vielversprechend! Und die Erwartungen wurden erfüllt! Eine rot abreifende, stark gerippte, dickwandige, saftige Paprika! Herrlich und genial! Mehr muss ich glaub nicht sagen, oder? 
Der Ertrag im Gewächshaus war bisher fast so gut wie an der Hauswand. Könnte mir gut vorstellen, dass die Ungarischen die Hitze sehr gut vertragen! Wir essen die Früchte gerne pur, klein geschnippelt im oder als Salat. Eingefroren und eingeweckt wurde sie und natürlich auch gefüllt. ;-)














Sibirischer Hauspaprika
Diesen Chili baue ich nun das dritte Jahr an. Dieses Jahr in einem sehr kleinen Topf. Trotzdem hängt die ganze Pflanze voll mit kleinen Früchten. An der Sorte gefällt mir, dass die Früchte schon sehr bald reifen und man schon früh im Sommer reife Chilischoten hat. Die Schärfe ist ordentlich, aber ok dafür, dass die Früchte ja klein sind. Schärfegrad 7-8 von 10.

Sweet Chocolate
Diese Paprika ist nach wie eine meiner Liebsten. Reift von grün nach braun ab. Hat eine mitteldicke Wand und ist schön saftig. Der Ertrag ist gut und verwenden kann man sie für allen. Unbedingte Anbauempfehlung!














Thai Dragon
Da ich von dieser Chili noch immer einige, inzwischen recht alte Samen habe, hab ich einfach einige davon ausgesät. Eigentlich in der Erwartung, dass da nichts mehr kommt. Einige gingen dann aber doch auf und eine Pflanze durfte ins Gewächshaus ziehen. Ich empfinde die Thai Dragon als eine eher späte Chili-Sorte. Sie braucht immer ein bisschen um in Schwung zu kommen. Erst wenn sie eine gewisse Größe erreicht hat, beginnt sie zu blühen. Dann blüht sie aber wirklich in Massen. Die Früchte brauchen dann einige Zeit zum abreifen und in der Regel kann ich erst Ende Sommer oder sogar erst im Herbst mit der Ernte beginnen. Schärfegrad 7-8 von 10.

Topgirl
Mit dieser Paprika begann ich meine Paprika-selber-zieh-Karriere. Die Samen hab ich die letzten Jahre immer selbst getrocknet. Allerdings hab ich dieses Jahr den Eindruck, dass sie sich nun doch mit einer anderen Paprika gekreuzt hat, denn die Früchte sind sehr, sehr klein und reifen eher orange, als leuchtend rot ab. Eigentlich wundert mich, dass es nun erst der Fall ist. Paprika kreuzen sich sehr leicht und auch  schnell.
Das war dann nun wohl das letzte Jahr mit Topgirl. Macht aber nichts, ich habe inzwischen ja sehr gut Alternativen. =)

Freitag, 21. August 2015

Paprika einwecken

Paprika hab ich in diesem Jahr wieder in Massen!
Auch hab ich wieder neue Sorten ausprobiert, die mir sehr gut gefallen. Zu den angebauten Sorten gibt es in den nächsten Tagen noch mehr.

So ganz prinzipiell hatte ich mir in diesem Jahr vorgenommen, weniger einzugefrieren und mehr einzuwecken. Wir haben nämlich nur eine ganz kleine Gefriertruhe und die ist inzwischen aus anderen Gründen auch schon voll.

Für unser im Winter geliebtes Gulasch hab ich dann doch noch ein kleines bisschen Platz gefunden und schon einige Portionen Paprika eingefroren. Nun wollte ich aber noch das Einwecken ausprobieren.
Im Weck-Buch wird empfohlen Essigwasser zu verwenden. Da ich aber lieber Paprika auf Vorrat haben wollte, die nach Paprika und nicht nach Essig schmecken, hab ich einfach nur Wasser und eine Prise Salz verwendet.

Wenn ich Paprika haben möchte, die sauer schmecken, dann mach ich sie nach diesem Rezept.  

Also dicke Empfehlung! Mir gefällt das Ergebnis!

Paprika einwecken

Einweckgläser plus Zubehör wie Deckel, Gummiringe, und Klammern
oder 
Twist-off Gläser 
Paprika
Wasser
Salz
Einkochtopf

Die Einweckgläser oder Twist-off Gläser mit heißem Wasser ausspülen und anschließend im vorgeheizten Backofen bei 120°C für 15 Minuten sterilisieren.
Währenddessen die Paprika in Stücke schneiden (je nach gewünschter Größe).
Paprikastücke in die Gläser schichten. Eine Prise Salz in jedes Glas geben, mit kochendem Wasser bis 1cm unter den Rand auffüllen. Mit dem Deckel verschließen und in den Einkochtopf stellen. Den Topf mit Wasser auffüllen, bis mindestens 1cm unterhalb des größten Glases.
30 Minuten bei 90°C einkochen. Die 30 Minuten gelten ab dem Zeitpunkt, wenn das Wasser die 90°C erreicht hat.
 

Mittwoch, 15. Juli 2015

Kichererbsensalat mit Avocado und getrocknete Tomaten

Momentan haben wir fast täglich Besuch. Letzte Woche schon wollte ich eigentlich diesen Salat machen. Die Zutaten hatte ich alle vorrätig, aber leider kam ich nicht dazu.
Gestern Mittag kam mir der Salat dann wieder in den Sinn und ganz schnell war er gemacht. Den Nachmittag durfte er dann noch im Kühlschrank verbringen und druchziehen. Verwenden konnte ich die ersten Paprika aus dem Garten, ebenso eine frische Zwiebel und die getrockneten, eingelegten Tomaten waren aus der letztjährigen Ernte.

Dieser Salat ist einfach mal was anderes und total lecker. Auch der Besuch war ganz angetan. Die Mengen hab ich "natürlich" etwas abgeändert. So reicht der Salat gut als Beilage für 4 Personen. 


Kichererbsensalat mit Avocado und getrocknete Tomaten

1 Glas Kichererbsen
1 Avocado
1 Fetakäse
1 mittelgroße Zwiebel
2 kleine Paprika
5-6 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Balsamicoessig

Kichererbsen in ein Sieb geben und unter Wasser abspülen. Avocado, Fetakäse, Paprika und Zwiebel in Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten bei Bedarf klein schneiden. Alles in eine Schüssel geben, salzen, pfeffern, Olivenöl und Balsamicoessig dazugeben und gut vermischen.Im Kühlschrank durchziehen lassen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Garten Ende Februar '15

Die letzten Monate gab es keinen Blick in den Garten. Ehrlich gesagt gab es auch nicht viel zu sehen. Aber so langsam erwacht er nach und nach zum Leben und mit der Aussaat hab ich inzwischen auch schon begonnen.
Da Ende des Monats nun immer der 12'tel Blick dran ist, kommt der Einblick in den Garten künftig kurz davor.

Die Schneeglöckchen zeigen sich schon seit einiger Zeit. Irgendwie entdecke ich jedes Jahr mehr.

Seit Ende vergangener Woche fliegen alle Bienenvölker sobald sich die Sonne zeigt. Hier hab ich eine Biene erwischt, die voll beladen mit Pollen zurück kommt. Vermutlich vom Krokus oder evtl vom Huflattich. Allerdings kommt der Krokus momentan weit häufiger vor.

Hier zwei der dunklen Krokusse.

Unterm Apfelbaum wachsen ganz viele helle Krokusse.

Hier nun ein Krokus mit einer Biene die versucht an den Nektar zu kommen.

Scheint nicht so leicht zu sein. =D

Der einzige Winterkopfsalat der im Herbst nicht von den Schnecken gefressen wurde. Besonders toll sieht er nach dem Schnee nicht aus, aber vielleicht erholt er sich?!?

Der Knoblauch hat den Winter bisher gut überstanden.

Ebenso die Zwiebeln.

Gelbe Krokusse find ich auch jedes Jahr mehr.

Die Winterlinge strecken nach und nach ihre Köpfe aus dem Boden.

Zwischen den Himbeeren übersehe ich jedes Jahr erntereifen Knoblauch. Inzwischen vermehrt er sich ganz gut.

Eine meiner Paprika-Pflänzchen.

Die Chilis bilden inzwischen auch schon das erste echt Blattpaar aus.

Die Auberginen wollten dieses Jahr nicht so recht keimen. Die wenigen bisherigen Pflanzen bekommen aber auch schon das erste echte Blattpaar.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Start ins Gartenjahr

Naja, Start ins Gartenjahr stimmt nicht ganz. Vor zwei Wochen hab ich bei schönstem Wetter die Obstbäume im Garten geschnitten und ausgelichtet. Gestern aber, hab ich mit der Aussaat begonnen. Anfang Februar starte ich gerne mit den Paprika, Chilis und Auberginen. Die brauchen einfach etwas mit der Entwicklung.
Nach wie vor nutze ich dazu Kokosquelltabs und kleine Zimmergewächshäuser. Wenn ich daheim bin und der Ofen brennt, stehen die Zimmergewächshäuser auf dem warmen Kachelofen und ansonsten auf Heizmatten.
Nun ist Geduld angesagt. Bis die Samen keimen dauert es doch einige Tage.
Da ich manche Samen schon einige Jahre habe und dazu noch sehr viele, hab ich auf die Kokosquelltabs mehrere Samen gegeben, damit auf jeden Fall einer davon keimt, falls die Keimfähigkeit abgenommen haben sollte.


Nachdem die Auberginen die letzten zwei Jahre eine sehr gut Ernte ergeben haben, hab ich das Sortiment um zwei Sorten erweitert. Wenn alles klappt wie gedacht, werde ich 14 Pflanzen haben. Zudem will ich dieses Jahr mal testen, wie die Ernte ausfällt, wenn ein Teil der Pflanzen in Eimer gepflanzt an der warmen Hauswand stehen. Nun zu den Sorten (*=neue Sorte):

- Dourga
- Violett lunga
- *Blaukönigin
- Mini Aubergine
- *Listada de Candia
- Rotanda Bianca

Letzten Sommer hab ich mit Paprika im Topf an der Hauswand bessere Erfahrungen gemacht, als mit Paprika im Gewächshaus. Daher wird dieses Jahr der größte Teil wieder an der Hauswand stehen. Inzwischen hab ich einige Sorten mit guter Ernte und Geschmack. Trotzdem versuche ich die Auswahl noch um einige Sorten zu ergänzen. Nun zu den Sorten (*=neue Sorte):

Topgirl
- *Purple Beauty
- *Runde Ungarische
- Bunte Zwerge
- Frühzauber
- Sweet Chocolate

Die letzten zwei Sommer hab ich nur ganz wenige Chili angebaut, da wir aus dem Sommer von vor drei Jahren wirklich Massen an Ernte hatten, die erst mal verbraucht werden wollten. Inzwischen hat der Bestand gut abgenommen und von ein paar Sorten darf je eine Pflanze wachsen. Auch von den Piment d'Espelette nur eine Pflanze. Von dieser hatte ich im vergangenen Sommer viele, viele Pflanzen und sehr viel Ernte. Der Vorrat sollte uns bis nächstes Jahr reichen. Nun zu den Sorten (*=neue Sorte):

Russischer Hauspaprika
- Piment d'Espelette
- Piri Piri
- Bishops Crown
- Thai Dragon
- Giant Rocoto
- *Corno di Toro Rosso
- Corno di Toro Giallo