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Donnerstag, 10. Mai 2018

Quarkschnecken

Jeder schwärmt von diesen Quarkschnecken. Nachdem nun auch meine Schwester meinte, die schmecken mega genial, musste ich sie nun auch endlich mal backen. Vor allem nach dem ich in einer Mühle Kastanienmehl sah und gleich mal kaufen musste. 


Natürlich kann ich mich den Schwärmereien nur anschließen! Ich habe noch nie so fluffiges und saftiges Hefegebäck gegessen!

Mir wurde leider die Quarkfüllung viel zu flüssig, da ich statt der gemahlenen Vanille Vanilleessenz verwendet hatte. Vielleicht sollte ich das nächste Mal gemahlene Vanille oder aber auch selbst gemachten Vanillezucker verwenden.
In den Kommentaren unter dem Originalrezept kann man lesen, dass man statt des Kastanienmehls auch einfach ein helles Weizenmehl verwenden kann, falls man kein Kastanienmehl findet.
Zudem hab ich Roggenanstellgut verwendet und in der Füllung statt Eigelb gleich das ganze Ei verwendet. Funktioniert super!

Quarkschnecken

Mehlkochstück
35g Kastanienmehl
175g Milch
10g Salz
25g Zucker

Hauptteig
Mehlkochstück
470g Weizenmehl 550
45g Weizenanstellgut
50g Eigelb
125g Milch
10g Frischhefe
150g Butter, kalt

Quarkfüllung
100g abgehangener Quark (40% Fett, aus 125g Quark)
25g Ei
10g Eigelb
25g Zucker
5g Milch
1 Prise Vanille

Die Zutaten für das Mehlkochstück in einen Topf geben und unter Rühren aufkochen bis die Masse stockt. Abdecken und abkühlen lassen.

Alle Zutaten für den Teig, bis auf die Butter, 5 Minuten auf niedrigster Stufe und 20 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Die Butter in Stücken zugeben und weitere 3-5 Minuten auf zweiter Stufe einarbeiten.
Den Teig nun in den Kühlschrank stellen und 12-18 Stunden gehen lassen.

Irgendwann in der Zwischenzeit die Quarkmasse anrühren und in den Kühlschrank stellen.

Den kalten Teig auf ca. 60 x 30cm ausrollen. Die Quarkmasse dünn darauf verteilen.

Den Teig über die lange Seite aufrollen und das Ende des Teiges gut an der Rolle festdrücken. Die dünneren Seitenstücke mit einem scharfen Messer abschneiden, sodass die Rolle gleich dick ist.

12 etwa 4cm dicke Scheiben abschneiden und in eine gefettete Auflaufform setzen.

Die Form mit Folie bedecken und 3,5 Stunden bei Raumtemperatur ruhen lassen. Die Schnecken sollten in dieser Zeit ihr Volumen etwa verdoppelt haben.

Bei 220°C fallend auf 180°C 30 Minuten mit Dampf backen.

Sonntag, 6. Mai 2018

Schoko-Cookies, ohne Ei

Vor ein paar Tagen wollte ich meinen Großeltern im Garten helfen, die Kartoffeln zu pflanzen. Bei der Gelegenheit wollte ich endlich mal wieder Cookies mitbringen. Meine Oma mag gerne Kekse. 
Allerdings waren gerade keine Eier im Haus und ich hatte bei unserer Dealerin noch keine bestellt. 

So suchte ich ein bisschen nach Rezepten ohne Ei und wurde schlussendlich auf der Suche nach veganen Cookies auf Chefkoch fündig. Grundsätzlich meide ich Chefkoch eher, aber dieses Rezept hatte so viele gute Bewertungen, dass ich aus vegan einfach eifrei gemacht habe. :-D Ganz dem Vorratsschrank angepasst. =)
Und sie wurden unerwartet lecker.

Schoko-Cookies, ohne Ei

100g Butter, weich
110g selbstgemachter Vanillezucker
200g Weizenmehl 550
1 Messerspitze Backpulver
1 Prise Salz
3-5EL Milch
125g Schokolade, zartbitter

Die Schokolade hacken.
Die weiche Butter mit dem Vanillezucker schaumig rühren. Mehl, Backpulver, Salz zugeben, verrühren und Milch zugeben bis aus den Krümeln ein eher fester Teig wird.
Die Schokolade unter den Teig heben.


Aus dem Teig eine Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln, in den Kühlschrank legen oder über Nacht einfrieren und am nächsten Tag eine Stunde vor Verwendung in den Kühlschrank umdeponieren.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Keksrolle in Scheiben schneiden und auf das Blech legen.

Bei 150°C Umluft 25 Minuten backen.

Sonntag, 18. März 2018

Italian Beef Sandwiches

M hat sich schon vor langem das Buch "Die besten Sandwiches" gekauft. Bisher hatten wir es, wenn ich mich recht erinnere, ein mal geschafft ein Sandwiche daraus zu machen. Allerdings war es nicht so der Hammer.
Viele Rezepte sind auch etwas aufwändiger und somit schaute ich die letzten Monate erst gar nicht ins Buch. Mit Kleinkind kann man meistens nicht stundenlang in der Küche stehen. Und wenn es doch mal geht, koche ich eher was ein um unsere Vorräte aufzufüllen.

Während ich Samstagmorgen arbeiten war, kaufte M spontan die fehlenden Zutaten für diese Sandwiches und setzte den Brioche Teig an. 
Dafür dass die Brötchen "schnell" gehen, sind sie ganz ok. Ich würde das nächste Mal aber dieses Rezept vom Brotdoc verwenden.

Das Besondere an diesen Sandwiches ist, dass man sie in die Bratensauce tunkt. Ich brauch das nun nicht unbedingt, M fand es aber klasse. Im Buch wird übrigens aus der Bratensauce die vom Fleisch entsteht mit Markknochen eine extra Sauce gekocht. Das haben wir gelassen und einfach die Bratensauce auf die Hälfte einreduziert. 

Leider war es als wir essen wollten fast schon wieder dunkel. Daher sind ei Fotos leider nicht besonders gut und haben eine komische Farbe auf Grund unserer Beleuchtung. 


Italian Beef Sandwiches

2 Portionen
4 Hoagies
Butter zum braten
1/2 Zwiebel, klein geschnitten
2 Knobauchzehen, fein gehackt
etwa 1/2kg Hohe Rippe
50ml japanische Sojasauce
50ml trockener Sherry
250ml Wasser
1 kleiner Zweig Rosmarin, die Nadeln abgezupft und gehackt
1/2 Bund Thymian, die Blättchen abgezupft
Salz
Pfeffer, schwarz
1 Mozzarellakugel, in Scheiben geschnitten
Dijonsenf

In einem Topf die Butter heiß werden lassen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Knoblauch und Fleisch zugeben, Sojasauce, Sherry und Wasser zugießen. Rosmarin und Thymian hineingeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Deckel auf den Topf, einmal aufkochen und 4 Stunden köcheln lassen.
Die Hoagies aufschneiden und in einer Pfanne mit etwas Butter die Schnittflächen bei mittlerer Hitze knusprig rösten. Das Fleisch zerzupfen und auf der Brötchenunterseite verteilen, mit ein paar Mozzarellascheiben belegen und den Käse im Backofen schmelzen lassen. Mit Dijonsenf bestreichen oder separat servieren. Ein Schälchen mit der Bratensauce zum Dippen servieren.

Brioche Hoagies

4 Buns
1 ½ Päckchen Trockenhefe
125ml Wasser
1 ½ EL Vollmilch
1Ei
270g Weizenmehl 550
1 ¼ EL Zucker
¾ TL Salz
50g Butter

In einer Schüssel Trockenhefe, Wasser und Milch verrühren. Das Ei verquirlen und die Hälfte davon in die Schüssel geben und etwas unterrühren. Den Rest kalt stellen.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Zucker und Salz mischen. Die Butter würfeln und mit den Fingern ins Mehl einarbeiten. Die Mehlmischung zur Hefemischung geben und alles 10 Minuten auf niedrigster Stufe zu einem glatten Teig kneten lassen. Schüssel abdecken und 2 Stunden gehen lassen.
Mit bemehlten Händen die Luft aus dem Teig drücken. Abdecken und eine weitere Stunde gehen lassen.
Den Teig auf eine bemehlte Fläche geben und vierteln. Die Teiglinge erst rund schleifen, anschließend länglich formen. Abdecken und eine Stunde ruhen lassen.
Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das restliche Ei mit einem kleinen Schluck Wasser verquirlen und die Brötchen damit bestreichen. Die Brötchen mit Schwaden in den Ofen schieben. Temperatur sofort auf 200°C senken und 20 Minuten backen.

Sonntag, 14. Januar 2018

Bauernbrot mit Kartoffeln und Buttermilch

Eigentlich hab ich einige Artikel ohne Rezepte in der Warteschleife, zum vergangenen Gartenjahr und den im Sommer angehäuften Vorräten. Leider komme ich nicht so wirklich dazu diese Artikel fertig zu schreiben. 
Daher gibt es heute mal wieder ein Brotrezept. 
Entdeckt hatte ich es vor zwei Jahren im Oktober bei Micha von Salzkorn.
Angesprochen hatten mich vor allem die Kartoffeln und die Kühlschrankgare.

Herausgekommen ist ein Wagenrad von Brot, was trotz Sauerteig mild und saftig schmeckt und sich für jede Art von Belag eignet. Wir haben es gleich für Käsefondue verwendet und fanden auch das sehr passend.

Bauernbrot mit Kartoffeln und Buttermilch


Sauerteig

35g Sauerteig (ASG aufgefrischt)
150g Roggen-Vollkornmehl
140g Wasser

Vorteig

100g Dinkelmehl 1050
100g Wasser
1,5g Hefe

Hauptteig:

Sauerteig
Vorteig
150g Dinkel-Vollkornmehl
340g Weizenmehl 812
160g Weizenmehl 550
18g Salz
5g Hefe
300g Kartoffeln, gekocht
250ml Buttermlich
ca. 170ml Wasser

Sauerteig rechtzeitig auffrischen.
Sauerteig ansetzen und 12 Stunden reifen lassen.
Vorteig ansetzen, eine Stunde anspringen lassen und 11 Stunden im Kühlschrank reifen lassen.

Für den Teig alle Zutaten vermengen, 6 Minuten auf Stufe 1 kneten und 2 Minuten auf Stufe 2.
Den Teig in eine geölte Schüssel geben, einmal falten, 20 Minuten ruhen lassen, nochmal falten und weitere 20 Minuten ruhen lassen.
Nun den Teig rund wirken und in einen Gärkorb setzten. Entweder mit Schluss nach oben oder unten. Mit Schluss nach unten muss vor dem Einschießen nicht eingeschnitten werden.
15 Minuten entspannen lassen und für 5-6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Backen: Mit Schwaden einschießen,10min bei 250°, 15min bei 225°, 25min bei 200°, 15min bei 190°, 5min bei Umluft und leicht offener Ofentür.

Und ja, es lohnt sich die Temperaturen schrittweise zu reduzieren. Ich habe die Temperatur einmal gleich auf 190°C gesenkt. Das Brot wird auch was, aber lange nicht so knusprig und dunkel.

Samstag, 6. Januar 2018

Baby-Kekse

Heute gibt es ein Rezept aus der bisher eher sehr wenig bedienten Baby-Kategorie. Wobei die Kekse nicht nur Babys schmecken, ich find sie auch sehr lecker. 
Für das Dattelmus weiche ich einen Tag vorher knapp 100g Datteln in ein wenig Wasser ein. Diese werden dann möglichst fein püriert. Für die Kekse verwende ich am liebsten Deglet Nour Datteln. Diese bekommt man zum Beispiel in einer super Qualität bei Keimling. (Das ist keine Werbung, ich bekomme nichts dafür und ist einfach nur meine persönliche Erfahrung und Empfehlung)

Das ursprüngliche Rezept war übrigens ein Screenshot den ich mal in irgendeiner Facebook-Gruppe gemacht hatte. Ich habe also keine Ahnung von wem es eigentlich ist.

Beachtet übrigens mal das letzte Bild unter dem Rezept. :-D
Ich habe mal wieder Ausstecher ausgegraben, die ich seit Jaaaaahren nicht mehr verwendet habe. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich den Sensenmann oder die fliegende Hexe toller finde. :-D

Baby Butterkekse

250g Dinkelmehl 630
100g Butter
100g Dattelmus
evtl. etwas Vanille
evtl. etwas Abrieb einer Zitrone

Dattelmus kann man gut selbst herstellen, indem man Datteln für ein paar Stunden in etwas Wasser einwecht und anschließend püriert. 

Mehl, Butter, Dattelmus, wer mag Vanille und Zitronenabrieb zu einem Teig verkneten, ausrollen, ausstechen und ca 15 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze backen.

Montag, 1. Januar 2018

Buckwheat Chocolate Chip Cookies

Erst vor kurzem hab ich bei David Lebovitz diese Cookies entdeckt und schon nachgebacken. Die sind echt lecker! Selbst den Teig hätte ich schon roh verputzen können. Absolute Nachbackempfehlung!

Im Originalrezept wird "light brown sugar" verwendet, was ich erst mal nachschlagen musste. Beziehungsweise hab ich Google gefragt und eine Seite empfahl Zucker mit ein wenig Melasse zu mischen, was wunderbar funktioniert hat. 

Die Cookies werden recht flach, aber gar nicht trocken. Sie bleiben so richtig schön außen knusprig und innen weich.


Buckwheat Chocolate Chip Cookies

ca 20 Cookies
90g Light brown sugar (84,5g Zucker + 5,5g Melasse)
65g Zucker
115g geschmolzene Butter
1 Ei
1 Eigelb
1½TL Vanille Extrakt
140g Mehl
35g Buchweizenmehl
½TL Backpulver
½TL Natron 
½TL Salz
230g Schokolade, gehackt
3EL Kokoanibs
75g Walnüsse, gehackt
Fleur de sel

Für den Light Brown Sugar Zucker und Melasse in einer Schüssel verrühren und kurz durchziehen lassen.
Anschließend Zucker und geschmolzene Butter zugeben vermischen. Ei, Eigelb und Vanille unterrühren. 
In einer zweiten Schüssel Mehl, Buchweizenmehl, Backpulver, Natron  und Salz vermischen und nach und nach zur Butter-Zucker-Masse geben.
Die gehackte Schokolade, Kakaonibs und Walnüsse untermischen und über Nacht rasten lassen.
Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Mit der Hand aus dem Teig Bällchen mit etwa 4cm Durchmesser formen  und auf das Backpapier setzten und leicht andrücken. Auf jedes Bällchen ein kleines bisschen Fleur de Sel streuen. 
12 Minuten backen und abkühlen lassen.

Samstag, 9. Dezember 2017

Erdbeer-Blaubeer-Müsliriegel plus Verlosung

{Dieser Beitrag enthält Werbung}
Haferflocken mag ich ganz gerne. Das Kind auch. 
Wir frühstücken beide diese Over Night Oats, die hauptsächlich aus 5-Korn-Flocken bestehen, wovon ein Bestandteil natürlich Haferflocken sind.
Ebenso gibt es fürs Kind, wenn wir schon früh los müssen und keine Zeit für ausgiebiges Over Night Oats  essen ist (inzwischen wird immerhin mit einem Löffel gegessen), leckere Müslimuffins, die aus Haferflocken, Bananen, Öl und (Hafer)milch bestehen.


Ich finde es super, dass sie Hafer so gerne isst. Denn diese sind sehr gesund. Sie enthalten einige B-Vitamine, wie B1, Folsäure, Biotin und Pantothensäure, sowie die Mineralstoffe Eisen, Phosphor, Magnesium und Kalium und die Spurenelemente Mangan, Kupfer und Zink. Hafer enthält auch noch Beta-Glucan, was den Cholesterinspiegel senken kann. Für das Kind ist letzteres natürlich noch nicht so wichtig. :-D

All diese Infos findet ihr auf der Seite der "Alleskörner". Zudem auch viele Rezepte zu den unterschiedlichsten Haferprodukten. Habt ihr zum Beispiel schon mal von Hafersotto gehört?
Ein Blick auf die Homepage lohnt sich. Es gibt viel zu entdecken.

Aus Haferflocken kann man auch besonders gut Müsliriegel machen. Da das Kind nachmittags zum Obst gerne Müsliriegel isst, dachte ich mir: Machst die doch einfach mal selbst. Das ist tatsächlich gar nicht so schwer und geht ganz schnell. Lecker sind sie zudem auch noch.

Die Müsliriegel werden allerdings nicht so fest und haltbar wie man Müsliriegel gewohnt ist. Aber die sind so lecker, dass sie sowieso nicht alt werden und falls doch, kann man sie gut einfrieren.

Zudem darf ich ein Paket mit 4 Haferprodukten verlosen. Wer mitmachen mag, kommentiert einfach unter diesem Beitrag bis spätestens einschließlich dem 17.12.2017. Es werden alle Kommentare bis Mitternacht berücksichtigt. 


Nun aber zurück zu den Müsliriegeln:



Erdbeer-Blaubeer-Müsliriegel

1 Banane
60g Rosinen
90g Kokosraspeln
30g gefriergetrocknete Erdbeerstückchen
200g Haferflocken
1 Ei
250ml Hafermilch
200g Blaubeeren, frisch oder gefroren 

Die Banane schälen und in einer Schüssel mit einer Gabel gründlich zerdrücken.

Rosinen, Kokosraspel, gefriergetrocknete Erdbeerstückchen und Haferflocken hinzugeben und alles gut verrühren. Das Ei zugeben und weiter rühren. Nach und nach die Hafermilch zugeben und weiter rühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Anschließend die Blaubeeren unterheben.
Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Backpapier auf ein Backblech legen und den Teig so darauf verteilen, dass er ca 1cm hoch ist und grob 20x30cm misst.
Nun das Blech in den Ofen schieben und 25 Minuten backen.
Anschließend die Müsliriegel auf dem Blech abkühlen lassen. 
Ein großes Brettchen drauf legen und stürzen. Das Backpapier abziehen und die Riegel in die gewünschte Größe schneiden. Kühl aufbewahren.


Sonntag, 3. Dezember 2017

Weizenvollkorntoast

Ich hab schon wieder gebacken. Da man nur hier und da mal einen Arbeitsschritt hat geht das auch mit Kind sehr gut.
Dieses Vollkorntoast aus dem Brotbackbuch I wollte ich schon lange mal backen. Nun hab ich es endlich getan. Es schmeckt sehr lecker! Durch Sauerteig und Joghurt hat es eine feine Säure. Dadurch hat es allerdings recht wenig von einem Toast und erinnert eher an ein Brot, aber sehr lecker.

Durch die vielen Vorteige wirkt das Toastbrot recht aufwändig, ist es aber eigentlich nicht. Man muss nur jeden rechtzeitig ansetzten. 

Allerdings hab ich vergessen das Toast vor und nach dem Backen mit Wasser abzupinseln. Mich persönlich stört das aber nicht.

Trotz meines nicht aufgefrischten Anstellgut, welches übrigens vom Roggen und nicht vom Weizen war, ging das Toast seeeehr gut auf. Kurz bevor es in den Ofen kam ist es mir fast über die Form hinaus gelaufen. :-D


Weizenvollkorntoast

Vorteig

120g Weizenvollkornmehl
120g Wasser
0,1g Frischhefe

Sauerteig

120g Weizenvollkornmehl
100g Wasser
12g ASG

Mehlkochstück

20g Weizenvollkornmehl
95g Wasser
11g Salz

Autolyse-Teig

Vorteig
Sauerteig
Mehlkochstück
370g Weizenvollkornmehl
200g Joghurt

Hauptteig

Autolyse-Teig
12g Pflanzenöl
35g Honig

Die Sauerteigzutaten vermischen und 22 Stunden reifen lassen.


Die Vorteigzutaten vermischen und 20 Stunden reifen lassen.

Für das Mehlkochstück alle Zutaten in einen kleinen Topf geben, unter rühren aufkochen lassen. Abkühlen lassen und mindestens 3 Stunden kühl stellen.

Für den Autolyeteig alle Zutaten in eine Rührschüssel geben und 2 Minuten miteinander verkneten lassen. Anschließend 30 Minuten ruhen lassen.

Nun Öl und Honig zugeben und 5 Minuten auf erster Stunde, dann 8 Minuten auf zweiter Stufe kneten. Der Teig löst sich vom Schüsselrand.
1,5 Stunden abgedeckt ruhen lassen.
Nun den Teig auf eine bemehlte Fläche geben, durchkneten und in 2 Teile teilen. Jedes Teig auf die 1,5-fache Länge der Kastenform ausrollen, mit einander verdrehen und in die Kastenform setzten. Form abdecken und 2,5 Stunden ruhen lassen.
Backofen auf 250°C vorheizen, das Toastbrot mit heißem Wasser abstreichen oder besprühen und mit Schwaden 45 Minuten backen. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 200°C senken. 
Das Brot nach dem Backen noch mal mit Wasser abstreichen oder besprühen.

Freitag, 24. November 2017

Weizenmischbrot mit Altbrot

Von 12 von 12 abgesehen war es hier eine ganz Weile ruhig. Im Hintergrund wird zwar gekocht und gebacken, aber um Fotos zu knipsen ist das Licht gerade wirklich schlecht und andererseits läuft so viel anderes, dass ich auch einfach nicht dazu komme. Das wird sich aber auch wieder ändern. =)

Heute hab ich Euch ein Rezept für ein Brot, welches "relativ" schnell geht. Ich hab es in letzter Zeit zwei mal gebacken. Beide Male aus Zeitnot.
"Relativ" schnell bedeutet hier und auch für meine Definition, dass ich zum Beispiel um 21Uhr den Vorteig ansetzte. Dieser steht 12 Stunden und am nächsten Morgen um 9Uhr wird dann der Teig geknetet und kommt zwei Stunden später in den Ofen.
Dieses Rezept ist aus dem Brotbackbuck II. Für jedes Brot enthält das Buch 4 Varianten. Ein Basisrezept, ein Sauerteigrezept, eine No-Knead-Variante und ein Übernacht-Rezept. 
Der herrliche Geschmack kommt hier vom getrockneten und gemahlenen Altbrot. Vor etwa zwei Jahren hab ich die Sauerteig-Variante gebacken und war begeistert vom Geschmack. Wer also etwas mehr planbare Zeit hat und den säuerlichen Geschmack gerne mag, dem empfehle ich eher die Sauerteig-Variante. Wobei ich die noch gar nicht verbloggt habe, wie ich gerade feststellen muss. Hoppla. Wird nachgeholt. :-D

Das Brot passt zu jeder Art von Belag. Wir haben es zu Käsefondue gegessen, was wunderbar gepasst hat. Nun aber zum Rezept:


Weizenmischbrot mit Altbrot

Vorteig
100g Weizenvollkornmehl
100g Altbrot, getrocknet, gemahlen
240g Wasser
0,2g Frischhefe

Hauptteig
Vorteig
345g Weizenmehl 1050
135g Roggenmehl 1150
205g Wasser
7g Frischhefe
14g Salz

Die Vorteigzutaten mischen und 12 bis 20 Stunden reifen lassen.
Das getrocknete Altbrot kann gut in einer elektrischen Kaffeemühle oder einem Food Processor gemahlen werden. Hat beides bei mir gut funktioniert.

Alle Teigzutaten 8 Minuten langsam, dann 4 Minuten schnell kneten. Anschließend den Teig 60 Minuten ruhen lassen.
Nun den Teig rund wirken und mit Schluss nach oben in einen runden Gärkorb setzten und 60 Minuten gehen lassen.
Den Ofen auf 250°C vorheizen, das Brot auf einen Schieber stürzen, in Rauten einschneiden,  in den Ofen schieben und sofort schwaden. Insgesamt 50 Minuten backen, nach 10 Minuten den Dampf ablassen und die Temperatur auf 200°C senken.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Mediterranes Brot

Inzwischen ist zwar Herbst, aber noch immer gibt schöne, warme, fast sommerliche Tage. Das heutige Brot hatte ich im Sommer schon gebacken. Bisher kam ich noch nicht dazu, es zu verbloggen. Aaaaber: Sommerliche Brote schmecken auch wenns kalt ist. ;-)

Das Rezept ist aus dem Brotbackbuch I


Mediterranes Brot

Weizensauerteig
30g Weizenvollkornmehl
30g Wasser
3g ASG

Vorteig
100g Weizenmehl 1050
100g Wasser
0,1g Frischhefe

Hauptteig
Weizensauerteig
Vorteig
80g Weizenmehl 1050
165g Weizenmehl 550
65g Roggenmehl 1150
220g Wasser
5g Frischhefe
8g Salz
10g Olivenöl

Sauerteig- und Vorteigzutaten mischen und 20 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.
Allen Zutaten für den Hauptteig, bis auf das Olivenöl, 10 Minuten auf niedrigster Stufe kneten.
Nach und nach das Olivenöl zugeben und währenddessen weitere 15 Minuten auf 2. Stufe kneten.
3 Stunden zur Gare stellen. Währenddessen den Teig nach 1,5 und 2,5 Stunden mit Hilfe einer Teigkarte von außen nach innen falten.
Danach den Teig vorsichtig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben. Den Teigling in eine runde Form schieben. Am besten vorsichtig mit bemehlten Händen, damit möglichst wenig Gas entweicht.
Nun vorsichtig mit Schluss nach oben in einen Gärkorb setzten.
Den Backofen auf 250°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Weitere 50 Minuten ruhen lassen.
Danach das Brot auf einen Brotschieber stürzen und mit einem scharfen Messer 3 mal ca. 1cm tief und parallel einschneiden.
Nun das Brot schnell mit Schwaden in den Ofen schieben. Nach 10 Minuten die Temperatur auf 230°C senken und insgesamt 50 Minuten backen.

Sonntag, 27. August 2017

Zucchini-Schokoladen-Kuchen

 Vor einigen Jahren hab ich mal Muffins mit Zucchini gebacken. Also süße Muffins. Die waren lecker und so richtig schön feucht und saftig.
Natürlich gibt es das auch als Kuchen, ich meine auch, ich hätte schon mehrfach Rezepte abgespeichert. Aber als letztens im Newsletter vom Bio-Kisten-Lieferant (wir beziehen sehr häufig Fleisch von dort) ein Zucchini-Schoko-Kuchen stand, musste ich ihn endlich mal backen.

Da es momentan immer mal wieder regnet und dazwischen schön und warm/heiß ist, produzieren die Zucchini gerade seeeehr gut und man weiß als wirklich nicht was noch alles damit machen, denn jeden Tag kann und will man dann doch nicht Zucchini essen. :-D

Im Kuchen machen sie sich aber echt super! Lecker schokoladig und mega saftig dank der Zucchini von der man aber selbst nichts schmeckt.

Im Rezept ist eine Backzeit von 50-60 Minuten angegeben. Bei mir war der Kuchen 70 Minuten im Backofen bis die Stäbchenprobe gut ausfiel.




Zucchini-Schokoladen-Kuchen

25 cm Kastenform
240g Mehl
50g Kakaopulver
1TL Natron
½TL Backpulver
eine Prise Salz
1 Vanilleschote
3 Eier
120ml Öl
120g Rohrzucker
350g  grob oder fein geriebene Zucchini
2 handvoll Walnusskerne, leicht zerkleinert
50g weisse Schokolade, gewürfelt

Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die trockenen Zutaten mischen und zur Seite stellen.
Die Eier mit dem Zucker schaumig schlagen. Nach und nach das Öl unterrühren. Das Mark der Vanilleschote untermischen. Die trockenen Zutaten darunter geben und gut vermischen. Zum Schluss die Zucchini, Walnusskerne und Schokoladenwürfel unterheben.
Den Teig in die gut gefettete oder mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben. Der Kuchen etwa 50-60 Minuten im Ofen backen. Auf jeden Fall den Stäbchentest machen.
Den Kuchen in der Form ca. 5 Minuten stehen lassen, anschließend den Kuchen auf ein Gitter stürzen und auskühlen lassen.

Sonntag, 2. Juli 2017

Cantuccini

Schon vor einiger Zeit brachte mir eine Kollegin Cantuccini mit und an dem Päckchen hing ein Zettel mit dem entsprechenden Rezept drauf. Mit solchem Gebäck bin eher nur sehr schwer zu begeistern, aber diese Cantuccini waren so gut, dass ich damals beschloss sie schnellstmöglich zu backen. Bei dem Vorhaben blieb es dann aber auch, leider.


Nun waren wir letztens ein paar Tage im Valle Verzasca und haben auf dem Heimweg Bekannte im Tessin besucht. Dort bekamen wir eine Packung Cantuccini geschenkt und mir fiel das Rezept der Kollegin wieder ein.

Kaum daheim, setzte ich Mandeln auf die Einkaufsliste und letztes Wochenende kam ich dann endlich zum backen.
Die Cantuccini sind übrigens schon wieder alle gegessen und irgendwie hätte ich gerne wieder Nachschub. =)



Cantuccini 


2 Eier
180g Vanillezucker
25g weiche Butter
abgeriebene Orangenschale von ½ kleinen Orange
250g Mehl
1TL Backpulver
1 Prise Salz
200g Mandelkerne

Die Eier schaumig rühren, den Zucker zugeben und weiter rühren. Anschließend die weiche Butter zugeben und unterrühren. Nun die Orangenschale zugeben. Mehl, Backpulver und Salz mischen und verkneten bis ein glatter Teig entsteht. Zum Schluss die Mandeln unterkneten. In Frischhaltefolie packen und mindestens für 30 Minuten in den Kühlschrank legen. Ebenso geht über Nacht.
Den Backofen auf 175°C Umluft vorheizen.
Teig auf wenig Mehl zu Rollen formen, etwa 3cm Durchmesser und mit Abstand aufs Blech legen. Im Ofen etwa  15 – 20 Minuten backen. Die Rollen müssen noch hell sein und anschließend auskühlen lassen.
Je nach dem wie schnell die Rollen auskühlen oder nicht, den Ofen weiter auf 175°C laufen lassen oder wieder neu aufheizen.
Die Rollen in 1cm dicke, schräge Scheiben schneiden, mit der Schnittfläche auf die Bleche legen,bei gleicher Temperatur nochmal ca 10 Min. backen.

Sonntag, 18. Juni 2017

Salted Chocolate Chip Tahini Cookies

Nach dem Kuchen letzte Woche, gibt es heute mal wieder Cookies. Meine Oma konnte Nachschub sicher gut gebrauchen.
Ich lese Blogs ausschließlich via einem Reader, folge manchen aber zusätzlich per Facebook. Und genau da hat jemand den Link zu diesem Rezept gepostet und geschrieben, dass diese Cookies sehr bald gebacken werden müssen. Fragt mich aber nicht welcher Blog das war. Ich kann mich beim besten Willen nicht daran erinnern.
Aber ich hab mir das Rezept angeschaut und ebenso beschlossen: Die muss ich testen!
Und was soll ich sagen? Sehr lecker! Der leicht salzige Touch ist eh immer gut. Ich hab ein eher mildes Tahini verwendet, könnte mir aber auch ein kräftigeres gut vorstellen, so wie dieses selbst gemacht. Die milde Version die ich verwendet hatte ist genau so hergestellt, den Sesam hatte ich aber nicht geröstet.




Salted Chocolate Chip Tahini Cookies

18-25 Cookies 
115g weiche Butter
120ml Tahini
100g Zucker
90g Rohrzucker
1 Ei 
1 Eigelb 
1TL Vanilleextrakt
150g Mehl
¾TL Backpulver
1TL Meersalz
280g Vollmilchschokolade, gehackt
Fleur de sel

Butter, Tahini, Zucker und Rohrzucker in einer Schüssel 2-3 Minuten schaumig rühren. 
Da Ei, das Eigelb und den Vanilleextrakt hinzugeben und eine weitere Minute rühren.
In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Salz und gehackte Schokolade mischen und zugeben. Nur kurz untermischen, bis es gerade so vermengt ist. Über Nacht oder ein paar Stunden in den Kühlschrank stellen.
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen.
Aus dem Teig mit der Hand kleine Kugeln oder mit einem Eisportionierer große Kugeln formen. Auf das Backblech legen und leicht andrücken. Abstand lassen. Kleine Cookies 12 Minuten backen, große Cookies 14-15 Minuten.

Sonntag, 11. Juni 2017

Russischer Zupfkuchen vom Blech

Ich mag Russischen Zupfkuchen sehr gern, hab aber noch nie einen gebacken. Letztens stolperte ich über diese Blechkuchenversion und dann ergab sich auch noch die Gelegenheit ihn zu backen. Für uns wäre ein Blech viel zu viel, aber für einen Geburtstag mit vielen Leuten perfekt.
Schnell gemacht war der Kuchen und sehr lecker! =)
Leider hat es dann nur noch zu schnellen Handybildern gereicht und natürlich unangeschnitten. :-)



Russischer Zupfkuchen vom Blech

1 normales tiefes Backblech
für den Teig
420g Mehl
200g selbst gemachten Vanillezucker
3TL Backpulver
40g Backkakao
1 Prise Salz
2 Eier
250g Butter
für die Füllung
375g Butter
4 Eier
1000g Quark 20%
250g Zucker
2TL Vanilleextrakt
70g Stärke
optional 1TL Zitronenschalenabrieb

Mehl mit Zucker, Vanillezucker, Kakao, Salz und Backpulver mischen. Die Eier und die Butter in Stücken zugeben und alles miteinander verkneten. Das Backblech mit Backpapier auskleiden oder einfetten. Nun 2/3  des Teiges auf dem Boden ausrollen oder mit den Händen, bzw. den Fingern verteilen und andrücken.
Die Butter für die Füllung schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Quark, dem Zucker, dem Vanilleextrakt, der Stärke und ggf. der Zitronenschale glatt rühren, die geschmolzene Butter unterrühren und alles auf dem ausgerollten Boden verteilen und glatt streichen. 
Den restlichen Teig in Stücke zupfen und auf der Quarkmasse verteilen. Im vorgeheizten Backofen bei 180°C Ober-/Unterhitze  45 Minuten backen.

Sonntag, 21. Mai 2017

Dinkelmischbrot

Vor einiger Zeit hatten wir es ungewöhnlich ruhig und bevor mir etwa langweilig werden könnte, hab ich immer viele Ideen, was ich alles machen könnte.
Brot auf Vorrat in der Gefriertruhe ist immer gut. Und da grad wirklich alles aufgebraucht war, hab ich mal wieder einen Sauerteig angesetzt.

Das Dinkelmischbrot gab es das erste Mal und hat uns gut geschmeckt. Das Rezept ist aus dem Brotbackbuch Nr. 2 und wird eigentlich rund gewirkt gebacken. Ich hab mich aber spontan entschlossen, eine Kastenform zu nutzen. Finde ich momentan einfach praktischer.


Dinkelmischbrot

Sauerteig
135g Roggenmehl 1150
135g Wasser
14g Roggen-ASG

Autolyseteig
550g Dinkelmehl 1050
300g Wasser

Hauptteig
Sauerteig
Autolyseteig
14g Salz

Die Sauerteigzutaten mischen und 16 bis 20 Stunden reifen lassen.
Die Zutaten für den Autolyseteig mischen und  30 Minuten ruhen lassen.
Nun alle Teigzutaten 5 Minuten langsam und anschließend 2 Minuten schnell kneten. Der Teig löst sich vollständig von der Schüssel.
Für 2 Stunden zur Stockgare stellen, nach 60 Minuten dehnen und falten.
Nun den Teig aufarbeiten, also erst rund wirken, dann lang und in die Backform geben. Weitere 90 bis 120 Minuten gehen lassen.
60 Minuten bei 250°C fallend auf 200°C backen. Nach 1 Minute schwanden, nach 5 Minuten ablassen.

Sonntag, 7. Mai 2017

Cashew-Schoko-Cookies

Zur Abwechslung gibt es mal wieder was Süßes. ;-)
Ich wollte unbedingt meiner Oma mal wieder was backen, es sollte schnell gehen, schokoladig sein und neu. 
Also hab ich meine Nachbackliste durchforstet und bin bei den Cookies mit Crashews, Schokolade und rosa Pfefferbeeren hängen geblieben.
Natürlich hab ich das Rezept wie immer meinen Vorräten und Vorstellungen angepasst.
Da ich keine gerösteten und gesalzenen Cashews da hatte, gab es einfache Cashews und Fleur de Sel dazu. Rosa Pfeffer hatte ich auch nicht, aber Schinusbeeren (das ist "unechter" rosa Pfeffer) waren da und Vanille-Zucker musste einfach sein.

Die Cookies sind nicht weich und feucht innen, wie ich es eigentlich seeeeeehr mag, sondern eher trocken, aber auch nicht zu trocken und sehr lecker. Ich hätte nicht erwartet, dass sie mir so gut schmecken.



Cashew-Schoko-Cookies
2 Bleche
200g weiche Butter
120g Vanillezucker
1 Ei
200g Weizenmehl
1TL Backpulver
1/2 TL Fleur de Sel
120g Zartbitter-Schokolade, geschmolzen
100g Cashew-Kerne, gehackt
1TL Schinusbeeren, gemörsert
80g Zartbitter-Schokolade, gehackt

Butter mit Zucker in einer Schüssel schaumig rühren. Das Ei unterrühren. Dann Mehl mit Backpulver mischen und unterrühren. Die flüssige Schokolade einlaufen lassen und gründlich untermischen. Nun die Cashew-Kerne mit der gehackten Schokolade und dem gehackten Pfeffer untermischen.
Backbleche mit Backpapier auslegen. Den Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Mit 2 Teelöffeln etwa walnussgroße Häufchen abmessen und mit Abstand auf dem Backblech verteilen.
Die Bleche nacheinander 15 Minuten backen.
Die Cookies komplett auskühlen lassen.