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Freitag, 6. März 2015

Grünes Kartoffel-Erbsen-Curry

Eigentlich wollte ich Euch heute ein Brot zeigen. Ein Einkornvollkornbrot nach diesem Rezept. Ich hab es gleich eingeschnitten und tatsächlich sah mein Brot genau so aus, allerdings schwarz. Mein Backofen hat beschlossen einfach nur noch zu heizen was geht! Als ich nach 10 Minuten backen die Temperatur reduzieren wollte, war das Brot bereits sehr, sehr, sehr dunkel! Ich war ziemlich irritiert und konnte es mir nicht erklären. 5 Minuten nach dem Temperatur reduzieren hab ich noch mal einen Blick in den Ofen geworfen und das Brot war total schwarz. Auch das Backpapier.
Brot raus geholt und Ofen ausgeschaltet. Der Ofen war auf über 300°C. So weit hoch lässt er sich eigentlich nicht heizen, außer man lässt ihn Pyrolyse machen. Dann verriegelt er aber die Tür. Selbst nach dem Ausschalten heizte der Ofen übrigens weiter. Das Einzigste was wirkte, war die Sicherung raus zu nehmen.
Noch ist Garantie drauf! Das könnte allerdings die nächste Geschichte geben. Der Reparaturtyp wollte vorgestern einfach mal ohne Terminrücksprache vorbei schauen und wunderte sich dann, dass keiner da war. So was, manche Leute arbeiten. 
Nun aber nochmal zum Brot. Nach 15 Minuten war es außen zwar schwarz, aber noch lange nicht durch. Ich hab den Holzofen schnell angeheizt und das Brot zu Abwechslung bei steigender statt fallender Temperatur fertig gebacken. Natürlich nicht mehr nach Zeit, sondern mit Hilfe eines Thermometers bis die Kerntemperatur auf 97°C war. Hat erstaunlich gut funktioniert.

Nun aber zum eigentlichen Inhalt dieses Post's heute.
Ein sehr, sehr leckeres Curry, das gerade jetzt im Winter viel Farbe auf den Teller zaubert. Ich finde es schmeckt nach meeeehr und war fast ein bisschen traurig, dass nichts für die Mittagspause am folgenden Tag über blieb. =(

Grünes Kartoffel-Erbsen-Curry

2-3 Portionen
100g Kartoffeln
400g Süßkartoffeln
Zwiebel
etwas Öl
2TL grüne Curry Paste
1 Dose Kokosmilch
1 Schluck Wasser
1EL Rohrzucker
1/2TL Sojasoße
Reis
80g Erbsen
Salz
Pfeffer
30g Cashew

Kartoffeln und Süßkartoffeln waschen, schälen und in 1cm Würfel schneiden.
Die Zwiebel schälen, vierteln und in Scheiben schneiden.
Etwas Öl und die Curry Paste in einen Topf geben, heiß werden lassen und mit der Kokosmilch ablöschen. Mit etwas Wasser den Rest aus der Dose spülen und in den Topf geben. Zucker und Sojasoße zugeben, einmal aufkochen und köcheln lassen bis die Kartoffeln durch sind.
Nebenher den Reis kochen.
Die Erbsen und die Zwiebel zum Curry geben und mit offenem Deckel weitere 10 Minuten köcheln lassen.
Währenddessen in einer Pfanne die Cashew-Nüsse ohne Fett anrösten, bis sie zu duften beginnen.
Das Curry mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Heiß servieren und mit den Cashews bestreuen.

Montag, 30. Dezember 2013

Lembranças do Brasil: Suco de limão

Wir heizen momentan das untere Stockwerk so erfolgreich, dass wir es durchgehend wirklich schön warm haben. Teilweise sogar T-Shirt-warm! Das will was heißen! Das mag teilweise allerdings auch an den momentanen Aussentemperaturen liegen. ;-)

Pure ausgepresste Limette
Die Gelüste auf kühle Getränke steigen auf jeden Fall.
Bei unserem momentan recht großen Limetten-Vorrat, musste ich sofort an den Limttensaft denken, den wir in Brasilien fast täglich getrunken haben. Direkt neben unserer kleinen Wohnung auf einer Wiese standen mehrere Limettenbäume, über und über voll mit Früchten, an denen wir uns bedienen durften. Mindestens ein mal täglich taten wir das auch. Hauptsächlich für Saft, gelegentlich auch für Caipi oder für Churrasco-Marinade.
Wer es absolut original brasilianisch möchte, nimmt mindestens 8EL Zucker. Für den deutschen Gaumen reichen allerdings auch 4EL. Der Saft ist dann nicht mehr zu sauer und noch nicht zu süß. Herrlich lecker, erfrischend und süffig.

Suco de limão - Limettensaft

Für 1l
3 Limetten
4EL Zucker
Eiswürfel
Wasser

Die Limetten auspressen und den Saft in eine Kanne geben. Die 4EL Zucker zugeben, verrühren bis er sich aufgelöst hat. Eine gute Hand voll Eiswürfel zugeben und mit kaltem Wasser die Kanne auffüllen. Geniessen!

Sonntag, 30. Dezember 2012

Tarte au Chocolat

Noch ungebacken
Letztes war ich auf der Suche nach einem Tarte au Chocolat-Rezept.
Natürlich findet man Massen an Rezepten, aber wie immer frag ich mich dann, welches ist wirklich gut, beziehungsweiße möglichst "original"?
So hab ich dann nach französischen Rezepten gesucht und bin auch sehr schnell fündig geworden.
Obwohl ich kein Französisch kann, konnte ich das Rezept lesen, als auch verstehen. Die lateinischen Sprachen sind im Grunde doch alle irgendwie gleich ;)
Das Rezept hab ich hier mal übersetzte und Ergebnis ist wirklich sehr, sehr schokoladig, ohne all zu süß zu sein! =)
Für mich war es das erste Mal, dass ich den Boden blind gebacken hab, was wirklich gut funktioniert hat!
Ich bin mal gespannt wie die Tarte meinen Gästen morgen schmecken wird. =)


Tarte au Chocolat

Frisch aus dem Ofen
250g Mehl
100g Butter
3g Salz
1 Ei
250g Zartbitterschokolade
200ml Sahne 30%
1 Ei

Aus Mehl, Butter, Vanillezucker, Salz und Ei einen Mürbteig kneten und für 15 Minuten in die Gefriertruhe stellen.
Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Sahne in einen Topf geben. Die Zartbitterschokolade hacken und zu Sahne geben. Den Topf langsam und leicht erwärmen, bis die Schokolade in der Sahne geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen, das Ei zugeben und gut mischen
Während des Erwärmes der Schokolade den Mürbteig aus dem Gefrierfach holen, ausrollen und in die gefettete Tarte-Form legen. Mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen.
Backpapier auf den Teig legen und mit Bohnen oder anderen Hülsenfrüchten beschweren.
Den Boden 12 Minuten blind backen.
Herausnehmen, die Schokomasse auf den Teig geben, schön verteilen und nochmals 15 Minuten bei 170°C backen.

gleich ein Stückchen probieren =)

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Bei mir gibt's keine Plätzchen-Rezepte...

...denn wir essen selbst gar keine.
Beziehungsweiße kaum und dabei stell ich immer wieder fest, dass es einfach nicht mein Ding ist.
Aber:
Was ich jeden Winter mal machen muss und was zufällig und komischweiße immer im Dezember der Fall ist, sind:
1. Schoko Crossies, gestern gemacht.
2. Hüsinger (Kuchen), der kommt am Wochenende dran. 
3. Brigadeiros, gestern angefangen und heute fertig gemacht.

Wegen der Brigadeiros schreib ich auch diesen Post.
Ich hab letztes Jahr zwar schon das Rezept gepostet, aber dieses Jahr liefen mir zufällig die "richtigen" Schokoladenstreusel über den Weg und nun sehen sie so aus, wie ich sie aus Brasilien kenne.
Deswegen muss ich das hier nochmal mit Bild erwähnen. =)
Natürlich gibt es keine falschen oder richtigen Schokostreusel =D Hauptsache es schmeckt!

Samstag, 3. November 2012

Hähnchenbrustfilets mit Pak Choi und Kokos-Erdnuss-Soße


Nachdem im Garten noch immer einiges an Pak Choi wächst, kommt hier nun das 2te Rezept damit. Der Pak Choi hat den kurzfristigen Wintereinbruch letztes Wochenende übrigens sehr gut überstanden! =)
Die Inspiration zu diesem Rezept hab ich von hier. Allerdings hab ich einiges verändert.
Sogar dem Herrn des Hauses hat es geschmeckt, obwohl er weder Kokos- noch Erdnüsse mag.

Hähnchenbrustfilets mit Pak Choi und Kokos-Erdnuss-Soße


2 Portionen
1 Tasse Reis
2 Tassen heißes Wasser
Salz
Pfeffer
2 Pak Choi
2 Hähnchenbrustfilets (à ca. 150g)
Salz
Pfeffer
200ml ungesüßte Kokosmilch
3EL Ernussbutter
1TL grüne Currypaste
½  Limette

Den Reis in einen Topf geben, salzen und pfeffern und auf der Herdplatte heiß werden lassen. Mit den 2 Tassen heißem Wasser ablöschen und köcheln lassen bis das Wasser verkocht und der Reis gar ist.
Währenddessen den Pak Choi waschen und längs vierteln. 
Dn Boden eines Topfes leicht mit Wasser bedecken und den Pak Choi hineineinlegen. 
Die Hähnchenbrustfilets auf das Gemüse legen und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Ca. 10 Min. garen.
Inzwischen die Kokosmilch mit der Erdnussbutter und Currypaste verrühren und erwärmen.
Den Saft der Limettenhälfte auspressen und zur Soße geben.
Essen und genießen.
Die Soße ist etwas viel find ich, aber sehr lecker ;)

Mittwoch, 19. September 2012

Bolo de chocolate

Vor einigen Jahren hab ich einige Monate ein Praktikum in einer Kindertagesstätte in Brasilien gemacht. 
Schon nach sehr kurzer Zeit kam ich das erste Mal in den Genuss eines Schokoladenkuchens. Er bestand aus Schokoteig, gebacken und in mehrere Scheiben geschnitten. Dazwischen kam eine Art Schokopudding, komplett selbst gemacht natürlich. Nach dem Zusammensetzten bekam der Kuchen dann einen dicken Schokoladenguss, der übrigens nicht fest, sondern nur etwas dickflüssiger wurde und dann kamen natürlich noch Schokostreusel drauf. Alles in allem... super klebrige Sache, sieht aber wahnsinnig lecker aus! Anfangs wunderte ich mich warum der Kuchen in so kleine Stücke geschnitten wurde, denn eigentlich war mehr als genug da.
Einer steht noch im Kühlschrank
Lange wunderte ich mich nicht, denn nach einem Stückchen war mir fast schon übel! Aber er war sooooooo lecker! Wahnsinn! Die Brasilianer hauen da dermaßen viel Zucker und Schokolade rein, wahnsinn! Das erträgt kein Europäer =D Die Kinder aßen übrigens mindestens 2 Stücke davon.
Ich sollte eigentlich noch irgendwo ein Bild davon haben.... Ich such mal schnell ;)
Ahhhh, ich hab was gefunden, nicht besonders gut, aber man kann den Kuchen sehen =D :
Ein kleines Stück für jeden und Nachschub soviel man will


Ich kam in dem halben Jahr recht oft in den Genuss diverser verschiedener Schokoladenkuchen. Natürlich immer ein bisschen anders, aber immer lecker.
Am liebsten mochte ich die Version ohne Füllung. Einfach Teig und Guss drauf.

In der Kindertagesstätte wurde ein Kochkurs angeboten und die Kollegin die den Kurs machte, hatte ein kleines Heftchen mit Rezepten für alle teilnehmenden Kinder zusammengestellt. Das hab ich mir mal ausgeliehen und die meisten Rezepte abgeschrieben. Unter anderem war auch ein "einfacher" Schokoladenkuchen drin. Genau so wie ich ihn am liebsten mochte.
Den hab ich inzwischen schon oft gebacken, experimentiere aber noch immer mit dem Backpulver. Das brasilianische Backpulver ist ein anderes Salz als unseres (ich kann mich leider nicht mehr erinnern welchen) und eine deutsche Kollegin gab mir den Umrechenfaktor. Das Backpulver wurde auf jeden Fall Esslöffelweiße dosiert. Das weiß ich noch. 
Den Kuchen hab ich nun schon oft mit einem ganzen Beutel Backpulver gebacken. Mir ging er aber zu sehr auf in der Mitte, so dass die schöne Soße an den Seiten zu sehr herunterläuft. Nun hab ich ihn mit nur 2 Teelöffeln gebacken. Er ging in der Mitte nicht so stark auf, war aber innen etwas zu unluftig, wie ich find. Da muss ich wohl noch etwas weiter rum probieren und vielleicht eher mal rausfinden, welches Salz genau verwendet wird. Lecker schmeckt er aber egal ob arg aufgegangen oder unluftig ;) 



Bolo de chocolate




4 Eier
3 Tassen Schokotrinkpulver
2 Tassen Zucker
2 EL Margarine
1 Tasse Öl (Soja)
2 Tassen warme Milch

4 Tassen Mehl
2TL Backpulver
2 Dosen gesüsste Kondensmilch
1 ½ Tassen Schokotrinkpulver


Erst die Eier schlagen, dann nach und nach das Schokopulver, den Zucker, die Margarine, das Öl, die leicht erwärmte Milch, das Mehl und das Backpulver zugeben. Alles zu einem schönen, glatten Teig rühren. Den Teig in eine gefettete Backform (ca. 35x25x6cm) geben und bei 180 °C backen bis er durch ist. (Ca. 45 Minuten)
Für die Glasur die Dose Milchmädchen (zur Not die Tuben kaufen, ich find die Dosen hier nur in einem einzigen Laden) mit dem Schokopulver (am Besten sieben) gut und klümpchenfrei mischen und nach und nach über den Kuchen geben. Nicht wundern, die Glasur ist recht flüssig und wir auch nicht hart. Wenn es arg in Richtung Rand läuft, einfach immer wieder mit einem Löffel hoch streichen. Dadurch weicht die Glasur ein wenig die oberste Schicht auf und macht den Kuchen noch süßer und klebriger.



Dieses Mal hab ich den Kuchen einer Freundin zu deren Geburtstagsparty mitgebracht. Schon öfter durften ihn auch meine Arbeitskollegen probieren. Sie lieben ihn und eigentlich alle, die mal in den Genuss kamen. Aber ganz kleine Stücke sind völlig ausreichend. =)

Sonntag, 9. September 2012

Nudelsalat mal anders...


Wir waren zu einer Geburtstagsparty eingeladen und als ich nachfragte ob man was mitbringen kann, hieß es, einen Salat. Auf die weitere Frage was es denn schon so alle gäbe, hieß es, ich hab freie Auswahl. Also schnappte ich mir gleich mal den Nudelsalat. 
Mir geisterte nämlich schon lange eine Idee im Kopf herum. Statt den üblichen Nudeln die man immer so verwendet, griechische reisförmige Nudeln, eine Soße aus Joghurt, Knoblauch, Olivenöl,... und sonstige Zutaten die man so als typisch Griechisch erachtet.
Alle gemüsigen Zutaten hab ich im Garten eingesammelt und die Tomaten waren aus dem kleinen Vorrat an getrockneten Tomaten diesen Jahres. (Ich glaub ich muss nochmal Nachschub machen!)
Abgeschmeckt mit Salz, Pfeffer und Thymian hat ihn der Herr des Hauses, da meine Nase und Geschmackssinn dank einer doofen Erkältung grad gar nicht funktionieren. 
Insgesamt ergab es eine große Schüssel voll, mehr als ich erwartet hatte. Ich hab dann schnell ohne groß zu kucken, aus zeitlichen Gründen 2 Schnappschüsse gemacht und wollte vom Rest dann noch ein schönes Bild machen. 
Tja, wir waren zwar nicht viele Leute und mein Salat war auch nur einer von vielen, aber als wir gehen wollten, konnte ich meinen Salat nicht finden. Alles gegessen, alles weg und scheinbar super lecker und ich konnte rein gar nichts schmecken =( Also gibts kein schönes Bild, aber den Beweis, dass der Salat sehr, sehr lecker ist!


Nudelsalat griechische Art

500g griechische Reisnudeln
1 Salatgurke
1 orangene Paprika
3 kleine rote Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln
40g entsteinte Oliven
1 Hand voll getrocknete Tomaten
200g Schafskäse
5 Knoblauchzehen
500g Joghurt
3EL Zitronensaft
7EL Olivenöl
Pfeffer
Salz
Thymian

Die Reisnudeln wie auf der Packung angegeben kochen und abtropfen lassen.
Die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassen. Wasser abschütten, Tomaten evtl. ausdrücken.
Die Salatgurke, die Paprika und den Schafskäse würfeln. Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden.
Für das Dressing den Knoblauch zerdrücken, mit Joghurt, Zitronensaft und Olivenöl vermischen. Mit Pfeffer, Salz und Thymian kräftig würzen.

Sonntag, 26. August 2012

Gulasch


Nachdem die schöne Sommerhitze seit der Nacht von Donnerstag auf Freitag vorbei ist, es den ganzen Freitag fast durchgeregnet hat, war das Wetter gestern echt schön. Unsere mit Terminen vollgestopften Wochenenden sind nun erst mal rum und so kamen wir endlich mal wieder dazu einiges im Garten zu erledigen. Die Temperaturen waren perfekt, nur der Wind etwas zu stark. 
Als gegen Abend dann statt dem Wind erneuter Regen einsetzte, kühlte es doch ziemlich ab und wir fanden, dass nun ein schön heißes Gulasch gut passen würde. Gesagt, getan. =)

Während dem 1,5-stündigen schmoren, besuchten wir den Esel in der Nachbarschaft und kauften ein Baguette.
Mein Gulasch-Rezept entstand mit der Zeit aus verschiedenen Grundrezepten. Ich hab mir einfach nach meinem persönlichen Geschmack aus allen das Beste rausgesucht. Allerdings wird es auch jedes Mal etwas anders, da ich immer das verwende, was ich grad im Garten finde. Zum ersten Mal hab ich eine Wurzelpetersilie mit rein getan, was wirklich lecker war.

Gulasch


2 Portionen
Etwas Öl
Kleine Ecke Butter
300g Gulasch
1 Zwiebeln (5 Frühlingszwiebeln)
1 Knoblauchzehe
1 kleine Dose Tomatenmark
1/4l Rowein
1/4l Gemüsebrühe

2 Kartoffeln
1 Karotte
1 Wurzelpetersilie
1 rote Spitzpaprika
1/2 gelbe Paprika
1 Hand voll Champignons
Salz
Pfeffer
Paprikapulver
Piment d'Espelette

Die Butter im Öl schmelzen. Das Fleisch scharf anbraten. Nach 2-3 Minuten die grob gewürfelten Zwiebeln und den klein gewürfelten Knoblauch hinzugeben und 5-10 Minuten mitschmoren lassen. Das Tomatenmark unterrühren und den Rotwein hinzugeben.

Bei geschlossenem Deckel und bei mittlerer Hitze 1,5 Std. schmoren. Währenddessen die Kartoffeln, Paprika, Karotte und Wurzelpetersilie würfeln und die Champignons in Scheiben schneiden. Die Brühe einrühren und das Gemüse zugeben und 10 Minuten mitköcheln lassen. Würzen nicht vergessen. Bei Bedarf  kann mit eingerührter Chilipaste verschärft werden. =)



Freitag, 6. Juli 2012

Grünes Thai-Curry mit Pute und Gemüse

Vergangenen Sonntag (wooow! Wie die Zeit rennt...) hatten wir Besuch, der noch nie thailändisch gegessen hat! Da das mal überhaupt nicht geht und sein kann, haben wir spontan diesen Zustand geändert =D

Aus allem was ich im Kühlschrank, im Garten und an sonstigen Vorräten finden konnte, wurde spontan ein grünes Puten-Curry.

Das war alles drin:
für 4 Personen
2EL (Soja)öl
3 Knoblauchzehen
1/2 Zwiebel
4 (Kaffee)tassen Reis
Salz
Pfeffer
8 (Kaffee)tassen heißes Wasser
2EL Öl
4TL grüne Curry-Paste
1 Dose Kokosmilch
2 Putenschnutzelchen
2 Karotten
1/2 Zwiebel
4 Stangen Mangold
10 Röschen Brokkoli
1 Paprika
Salz
Pfeffer

Den Reis kochen wie gewohnt oder auf die brasilianische Art (das werd ich aber mal in einem separaten Beitrag beschreiben). Hier nur die Kurzversion:
Öl in einem Topf heiß werde lassen. Reis, gewürfelte Zwiebel, Knoblauch, Salz und Pfeffer zugeben. Rühren bis alles glasig ist und das heiße Wasser zugeben. Deckel schräg drauf legen, so dass Wasserdampf entweichen kann. Leicht köcheln lassen bis alles alles Wasser verdampft ist. Und fertig.

Das Gemüse putzen und in Stückchen schneiden. Das Fleisch auch in Stücke schneiden. In einer Pfanne Öl heiß werden lassen, Currypaste zugeben und mit Kokosmilch ablöschen. Heiß werden lassen und das Putenfleisch zugeben. Leicht köcheln lassen. Das Gemüse gegen Ende zugeben und noch etwas weiterköcheln lassen. Das Gemüse sollte bissfest bleiben.

Geschmeckt hat es allen und es wird sehr sicher nicht das letzte Mal gewesen, dass unser Besuch Thai hatte =)


Dienstag, 27. Dezember 2011

Griechisches Tsatsiki

Am 1.Weihnachtsfeiertag gibt es seit Jahren ganz traditionell bei meinen Großeltern Fleischfondue.
Im Laufe der Jahre hat sich da einiges verändert. Z.B. wird einiges an Gemüse in der Brühe mitgekocht oder dieses Jahr hatten wir auch Shrimps. Wobei davon eher die Jüngeren begeistert sind. 
Ganz wichtig sind natürlich die Soßen.
Dieses Mal hab ich wieder das Tsatsiki gemacht. Ohne ein gutes Tsatsiku geht bei mir kein Fleischfondue. Das muss einfach sein. =D


Vor einem guten Jahr war ich im Internet auf der Suche nach einem richtig griechischem Rezept und hab so einiges gefunden, war aber nur von wenigem überzeugt. Vor allem war überall, nach meinem eigenen Geschmack, zu wenig Knoblauch drin. Aber das lässt sich ja leicht ändern.
Schlussendlich blieb ich dann bei diesem Rezept hängen und habs nach meinem Geschmack verändert:



1 Salatgurke

2 Becher Joghurt, griechischer
1 Becher Sahnequark, 40% Fett
etwas Dill
1 Knolle Knoblauch
1-2 EL Olivenöl

Zuerst die Gurke schälen, dann klein reiben. Etwas stehen lassen und den Saft abgießen. Die zwei griechischen Joghurts mit dem Quark und der Gurke mischen. Den Knoblauch pressen und hinzufügen. Mit Dill würzen und mit Olivenöl, Pfeffer und Salz abschmecken.

Im Originalrezept standen übrigens 4 Zehen Knoblauch, die ich auf eine Knolle erhöht hab, was allen geschmeckt hat. Nicht nur mir ;)
Wichtig ist, wie ich denke, dass es fetthaltiger Quark und Joghurt sind. Wer keinen griechischen Joghurt findet wie ich, kauft einfach Sahnejoghurt. Das geht auch. 
Am Besten schon einen Tag vorher zubereiten, dass das Tsatsiki gut durchziehen kann. Kurz vorher würde ich es noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Montag, 26. Dezember 2011

Brigadeiros


Komische Überschrift, oder? =)
Unter anderem ist das eine brasilianische Spezialität.
Eine sooooooo leckere Süßigkeit.
Kennen und lieben gelernt hab ich sie natürlich in Brasilien. Damals war ich für 6 Monate dort und hatte auch die Gelegenheit sie selbst mal zu machen, was damals aber irgendwie nicht wirklich klappte. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass wir ein falsches Rezept hatten =D
Nun musste ich feststellen, dass ich noch immer nur dieses eine falsche Rezept habe, wobei ich es in der Zwischenzeit auch mal erfolgreich richtig gemacht hatte. Nur konnte ich das richtige Rezept nicht mehr finden ;)
Aber das sollte heut zu Tage ja kein Problem sein: Schnell im Facebook meine brasilianischen Freunde angeschrieben und innerhalb kürzester Zeit hatte ich von Mehreren ein identisches Rezept:
1 lata de leite condensado
1 colher manteiga
chocolate em pó
Ich vermute mal, dass damit nicht jeder was anfangen kann ;)Hier noch mal das ganze auf deutsch:
1 Dose Gesüßte Kondensmilch (Milchmädchen)
1 Esslöffel Margarine (oder Butter)
Kakaotrinkpulver, so viel man mag

Die Dose Milchmädchen kommt in einen Topf, der Esslöffel Butter dazu und Schokolade nach belieben. Ich würd erst mal weniger nehmen und warten bis es sich gelöst hat und je nach gewünschter Färbung noch mehr dazugeben. Dunkler wird es auf jeden Fall immer noch. Dann wird das ganze ordentlich gekocht und immer schön gerührt bis man beim Rühren den Boden sehen kann, weil der Löffel eine Spur hinterlässt, die natürlich wieder verschwindet =)
Dann lässt man den Topf stehen, bis die Masse gut abgekühlt ist, nun sollte sie auch schön fest sein.
Was nun kommt, empfinde ich immer als ne kleine Sauerei und hoffe immer, dass ich dann nicht alleine bin und mir jemand hilft ;)
Ich bereite meistens 2 Teller vor, einen mit dunkler Raspelschokolade und einen mit Weißer. Dann buttere ich mir meine Hände, denn die Masse klebt, versuche Kugeln zu rollen und lege sie auf einen der Teller. Person Nr. 2 schüttet dann noch mal Raspel darüber, wälzt sie ein bisschen darin und legt sie dann in die Papierförmchen.
Die Sauerei lohnt sich übrigens. Nach nem kleinen Probiererchen sind die klebrigen Hände sofort vergessen ;) =D Herrlichst lecker =)

Inzwischen gibt es hier noch die Version mit den Schokostreuseln die in Brasilien gewöhnlich verwendet werden.

Freitag, 11. November 2011

Tortillas selber machen =)

Gestern Abend hatten wir Lust auf Tortilla-Auflauf.
Ich hatte früher Feierabend und stand ziemlich neben mir, da wir am Abend zuvor an einem Konzert waren und mein Kopf durch zu wenig schlaf und zuviel Party kurz vor´m explodieren war.
Daher bin ich, obwohl ich es genau wusste, ohne es zu merken (geht das überhaupt?), in den so ziemlich einzigsten Laden hier, der keine Tortilla-Fladen hat. Nur wegen den Tortillas in noch einen Laden rennen, hatte ich auch keine Lust. Also hab ich beschlossen, dass es doch auch möglich sein sollte, selbst welche zu mache.
Gedacht, getan... bisschen im Internet rumgesucht und hier ein echt empfehlenswertes Rezept gefunden:

375g Mehl
1TL Salz
45ml geschmacksneutrales Öl
150ml Wasser

Mehl, Salz und Öl miteinander vermischen. So lange Wasser dazugeben, bis man daraus einen festen, nicht zu klebrigen Teig kneten kann (Vorsicht, Wasser wirklich nach und nach eingeben, denn die Menge kann sowohl unter als auch über dem angegebenen Wert liegen). Nun auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche 5 Minuten gut durchkneten, in eine Schüssel legen, mit Mehl bestäuben und 2 Stunden kalt stellen.

Eine möglichst große Pfanne ohne Fett erhitzen. Den Teig nach 2 Stunden aus dem Kühlschrank holen und zu 6 gleichgroßen Stücken verkneten. Diese auf einer bemehlten Oberfläche sehr dünn auf Pfannengröße ausrollen und jede Seite so lange braten, bis sie Blasen werfen. Nicht zu hart werden lassen, damit man sie gut rollen kann.







Dienstag, 25. Oktober 2011

Pumpkin Pie

Kürzlich bin ich in diesem Blog auf ein Pumpkin Pie Rezept gestoßen, dass ich mir gleich abgespeichert und am Wochenende gebacken habe.
Ich hab noch soooo viele Kürbisse aus eigenem Anbau, dass ich mich immer über neue Rezepte und Anregungen freue =)
Vor allem hab ich bisher noch nie etwas Süßes aus Kürbis gemacht und wollte es unbedingt ausprobieren.


Pumpkin Pie

Die noch ungebackene Version
Mürbeteig
250g Mehl
125g Butter
50g Zucker
1 kleines Ei
Prise Meersalz


Füllung
400g Hokkaido-Kürbis (gewaschen, gewürfelt gewogen)
100ml Orangensaft
100g brauner Zucker
100g Walnüsse
2 Eier
2 gehäufte TL Speisestärke
1 TL Zimt
½  TL Vanillezucker
1 cm Ingwer
2 Körner Piment (hab ich vergessen rein zu machen)
1 Nelke (hatte ich leider grad nicht)
2 Msp Macis (hatte ich leider auch grad nicht=/)

Alle Zutaten für den Teig in einer Schüssel miteinander verkneten, eine Kugel formen und abgedeckt für 30 Minuten in den Kühlschrank geben.
Den Ingwer putzen, in sehr feine Streifen schneiden und zusammen mit den Kürbiswürfeln und dem Orangensaft in einen Topf geben.
Den Kürbis ca. 15 Minuten lang weich garen, währenddessen die Walnüsse fein bis grob hacken und zusammen mit allen anderen trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen.
Wenn der Kürbis weich genug ist, etwas abkühlen lassen,  fein pürieren, mit den trockenen Zutaten und den zwei Eiern (wenn die Kürbisfüllung schon kühl genug ist) vermengen.
Eine Tarteform (wahlweise auch Springform) buttern, darin den Mürbeteig ausrollen und einen Rand formen.
Kürbispürree einfüllen, glatt streichen und auf mittlerer Schiene bei 180° (Umluft) für ungefähr 30 Minuten backen. Der Pumpkin Pie ist fertig, wenn der Mürbeteig goldbraun und die Füllung gestockt ist.
Fertige Version
Optisch gefällt er mir ;)
Aaaber... =D
Er hat nicht ganz geschmeckt, wie erwartet (wobei, was hab ich erwartet?=) )
War er mir vielleicht zu unsüss? Kann eigentlich fast nicht sein. Man kann aber auch nicht sagen, dass er nicht geschmeckt hätte. Ich mach demnächst einfach mal eine "salzige" Kürbis-Quiche, falls ich davon hin und weg sein sollte, weiß ich das süsse Kürbis-Varianten einfach nicht mein Ding sind.
Vom Mürbteig war ich allerdings überrascht. Normalerweiße mag ich die nie so richtig, aber der war richtig lecker =)