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Montag, 25. August 2014

Mirabellen einwecken

Heute kommt mal was gaaaanze anderes von mir!

Von einem Einwecktopf träume ich schon lange, aber einen zu kaufen hab ich doch gezögert.
Zum Thema wurde das nun, seit ich Bienen habe.
Wenn man den Honig schleudert und lagert kristallisiert dieser nach und nach aus. Vor allem der Blütenhonig. Irgendwann ist er dann fest.
Um ihn in Gläser abzufüllen, bzw. manche Menschen mögen dickflüssigen Honig nicht, muss man ihn wieder verflüssigen. Das nennt man auch "auftauen". Das macht man in dem man in leicht erwärmt. Aber nicht zu sehr, denn ab 40°C gehen die wertvollen Enzyme kaputt. 
Dazu kann man sich nun viele verschiedene "Geräte" kaufen. Alle kosten natürlich viel Geld!

In einem der beiden Kurse die ich gemacht habe, hat der "Fachberater für Imkerei für Baden" empfohlen ganz einfach einen Wecktopf zu nutzen. Temperatur kann man einstellen, sollte man aber auch kontrollieren.
Da man den Wecktopf auch sehr, sehr vielseitig anders verwenden kann war für mich sofort klar, dass ich meinen Honig damit auftauen werde.

Nun ist der Wecktopf vor einigen Wochen schon bei mir eingezogen und ich hab inzwischen auch schon einiges damit angestellt. Nur kam ich bisher nicht dazu, darüber zu berichten. Soll sich aber nun ändern.


Wir bekommen jedes Jahr Mirabellen von meiner Oma. Die Familie ihrer Schwester hat viele, viele Bäume. Dieses Jahr allerdings gab es trotz massenweiße Früchte kaum was zu ernten, wegen dieser Fliege. Wie hieß sie nochmal? Essigfliege? Bin mir grad unsicher. Auf jeden Fall faulte das ganze Obst innerhalb kürzester Zeit am Baum zusammen. Sehr schade!
Nun waren wir am Wochenende am Geburtstag einer Freundin und hinter deren Scheune steht ein Mirabellenbaum. So übervoll mit Früchten, dass sie gar nicht wissen was sie damit machen sollen.
Zufällig hatten wir gerade einen Eimer im Auto, in dem zuvor Zwetschgen für meine Großeltern waren, und machten uns gleich ans ernten.

Was macht man nun aber mit sehr vielen, reifen Mirabellen?
Genau, einwecken!

Mirabellen einwecken

Einmachgläser, -deckel, -gummi, -klammern
Mirabellen, halbiert und entsteint
Wasser
Zucker
Einmachtopf

Zuerst werden die Einmachgläser und Zubehör sterilisiert. Dazu werden Gläser und Deckel mit heißem Wasser gespült und im vorgeheizten Backofen bei 120°C für mindestens 10 Minuten getrocknet. Die Gummiringe werden 10 Minuten in einem Topf in Wasser gekocht.
Die halbierten und entsteinten Mirabellen werden in die Gläser geschichtet und bis oben voll gemacht. Nun wird die Zuckerlösung gekocht. Auf 1l Wasser kommen 500g Zucker. Abzuschätzen wieviel Flüssugkeit ich brauche, fällt mir echt schwer. Ich mach immer zuviel! =D
Die heiße Lösung wird über die Mirabellen in den Gläsern gegossen bis sie voll sind. Die Gummiringe, je nach Gläsersystem, am Deckel oder auf dem Glas anbringen und denn Deckel auf das Glas legen. Mit den Klammern verschließen und auf das Gitter in den Einkochtopf stellen.
Wasser in den Topf füllen. Die Gläser müssen mindestens zu 2/3 im Wasser stehen. Deckel drauf und auf 90°C einstellen. Wenn das Licht ausgeht sind 90°C erreicht. Die Mirabellen müssen nun 30 Minuten eingekocht werden. 
Nach den 30 Minuten Gläser aus dem Topf nehmen und gut abkühlen lassen.
Dann kann man die Klammern abnehmen und prüft ob die Gläser alle zu sind.
Nun sollten die Mirabellen Jahre haltbar sein.
Falls sie schlecht werden sollten, merkt man das am offenen Deckel. Die Klammern lässt man nämlich auf jeden Fall weg.

Sonntag, 8. September 2013

Mirabellengelee - So klappt's wirklich!


Vor ziemlich genau einem Jahr hab einen Post über meinen Versuch ein Mirabellengelee zu machen geschrieben. Das Ergebnis entsprach gar nicht meinen Erwartungen, aber sehr lecker war es trotzdem. Deswegen hatte ich es auch verbloggt.
Nun sind wir mitten in der Mirabellen-Zeit und ich hab die letzten Tage entdeckt, dass das Mirabellengelee-Rezept der absolute Renner ist. Das gefiel mir weniger, da das Ergebnis ja leider kein wirklich Gelee ist. 
Als mir mein Opa diese Woche 1,5kg Mirabellen von seinem Baum anbot, hab ich sofort zugegriffen und mich gestern an einen neuen, dieses Mal erfolgreichen, Versuch gemacht!

Mirabellengelee

1,5kg Mirabellen
3EL Zucker
500ml Wasser
500g Gelierzucker 2:1

Mirabellen halbieren, entkernen und in einen Topf geben. 3EL Zucker zugeben, gut durchmischen und 30 Minuten ziehen lassen. Wasser zugeben und langsam zum kochen bringen. Etwa eine halbe Stunde köcheln lassen und anschließend durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb geben. Gut abtropfen lassen. Den Saft abmessen und in einen Topf geben. Auf 900ml kommt ein Päckchen (500g) Gelierzucker 2:1. Wieder zum kochen bringen und sprudelnd kochen lassen. Schaum abschöpfen, Gelierprobe machen und in sterile Gläser abfüllen.

Mittwoch, 5. September 2012

Mirabellengelee



Den einen oder anderen mag die Überschrift etwas wundern. Gelee aus Mirabellen? 
Die Grundlage eines Gelee's ist immer der Saft aus der Frucht. Und nein, ich hab keinen Entsafter. =( Im Internet hab ich nicht all zu viele nützliche Info's zu Mirabellensaft gefunden. Wenn dann eigentlich immer nur in Verbindung mit einem Entsafter. 
Nunja, durch köcheln, evtl. pürieren und durch ein Tuch abtropfen lassen, sollte das doch auch gehen, dacht ich mir.

Allerdings wollte der Saft nicht wirklich freiwllig aus dem Mus getropft kommen. Irgendwann fing das Mus dann an zu oxidieren und braun zu werden auf der Oberfläche. Immerhin war es dann schon so weit abgekühlt, dass ich es mit den Händen auspressen konnte. 
Der Saft war dann halt leider etwas trüb, was dem Ergebnis aber kaum etwas tut. =) Sehr, sehr lecker! =) 
Eine Überlegung wäre natürlich, die Mirabellen nicht zu pürieren und stattdessen mit mehr Wasser länger kochen zu lassen.

Hier geht's zur einfachen und erfolgreichen Variante.

Ich poste dieses "Rezept" einfach der Vollständigkeit halber, um mich auch selbst an meinen Versuch erinnern zu können, bzw. an die Herangehensweise. Ich dokumentiere in diesem Blog meine Erfahrungen.
Wer mag kann es gerne testen, aber ich muss dazu sagen, dass es auch viel einfacher und erfolgreicher geht. =) 
Also, nun das Rezept der Vollständigkeit zuliebe:


Mirabellengelee

1kg Mirabellen
1 Schluck Wasser
250g Gelierzucker

Mirabellen halbieren, entkernen und in einen Topf geben. Etwas Wasser zugeben und langsam erwärmen. Währenddessen pürieren und gaaanz leicht köcheln lassen. Ein Sieb mit Mull auslegen, das Mus hineingeben und den Saft abtropfen lassen. Da das Mus den Saft ungern hergibt, das Mus etwas abkühlen lassen und mit Hilfe der Hände auspressen. Den aufgefangenen Saft wieder in einen Topf geben, Gelierzucker zugeben aufkochen. Ein paar Minuten köcheln lassen und in sterile Gläser abfüllen.

Mittwoch, 22. August 2012

Mirabellen Waie

Als ich gestern schnell bei meinen Großeltern vorbei bin, hab ich einen ganzen Korb Mirabellen in die Hand gedrückt bekommen.
Leeecker! Aber was mach ich nur mit einem ganzen Korb?
Naja, erstmal eine Waie backen natürlich =D
Und mit dem Rest... schau ma mal =)
Wie meistens nach diesem Rezept, allerdings mit dem Unterschied, dass die Saure Sahne nur noch für den Teig gereicht hat und für den Guss ein Becher Sahne herhalten musste. Aber sehr lecker mit der Sahne =)