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Mittwoch, 16. August 2017

Sandwichgurken mit Sud nach Weck

Die letzten Jahre hab ich einige Rezepte für Essiggurken gepostet, zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier und hier.
Sie sind alle gut, aber die letzten Jahre hat sich ein Rezept herauskristallisiert, welches lecker, einfach und praktisch ist. 
Bisher hab ich es noch nicht mal gebloggt wie ich festgestellt habe und hole es hiermit nach. Ein wenig hab ich das Rezept natürlich abgeändert. Ich bin mir recht sicher, dass im Original kein Apfelessig verwendet wird. Ich persönlich mag ihn einfach am liebsten, da er schön mild schmeckt. 
Je nach Lust und Laune füge ich Knoblauch, Zwiebeln, Chilischoten,... hinzu oder auch nicht. Mittlerweile machen wir die Essiggurken auch überwiegend als Sandwichgurken, also in Scheiben geschnitten ein. Wir benötigen es so einfach am häufigsten.


Essiggurken nach Weck

Einlegegurken

Sud, pro Glas:
105ml Essig
195ml Wasser
1TL Zucker 
1TL Salz

pro Glas:
1EL gelbe Senfsamen
1EL schwarze Senfsamen
1 Korn Piment
1 Lorbeerblatt
5 schwarze Pfefferkörner
5 weiße Pfefferkörner
evtl. 1 Chilischote
evtl 1/2 Zwiebel
evtl. 2 Knoblauchzehen

Am Vortag die Einlegegurken waschen und mit einer Gemüsebürste oder einem Schwamm abrubbeln. Mit einem Zahnstocher rundherum einstechen, den Stiel und den Blütenansatz entfernen und in eine Schüssel mit Salzwasser legen. Diese Schüssel über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Gläser mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten sterilisieren. Wer Weck-Gläser verwendet kocht die Gummiringe 10 Minuten aus.
Entweder die Gurken in Scheiben schneiden oder so wie sie sind in die Gläser schichten und stapeln. Die übrigen Zutaten zugeben, wie Senfsamen, Pfeffer, usw.
Für den Sud den Essig, das Wasser, Zucker und Salz in einen Topf geben, aufkochen und über die Gurken in die Gläser füllen. Mindestens bis 1cm unter den Rand. Mit dem Deckel verschließen und bei 90°C 30 Minuten einwecken.

Montag, 3. August 2015

Hausgemachte Gewürzgurken

Meine Gurken-Pflanzen, also die kleinen Einlegegurken, produzieren dieses Jahr wieder richtig fleissig. Die letzten Wochen kamen schon einige Gläser zusammen. Unter anderem die Knoblauch-Gurken, als auch die Chili-Gurken, die momentan auch hier im Blog sehr beliebt sind.
Trotz dieser seit Jahren erprobten und beliebten Rezepte, probier ich immer gern neue Rezepte aus.

Dieses Mal hab ich mir ein Rezept geschnappt, dass schon durch diverse Blog's ging. Gespeichert hatte ich es mir von Anikó und ursprünglich kam es aus "Deutschland vegetarisch".

Hmm, die Gurken sind wirklich lecker!
Eingekocht hab ich sie bisher aber noch nicht! Für ein, zwei Gläser lohnt sich das nicht. Ich sammel immer über einige Wochen, bis ich mindestens eine Etage im Weck-Topf voll bekomme und koche dann alle Essiggurken zusammen ein.
Am Rezept hab ich eigentlich nur abgeändert, dass ich die Gurken über Nacht in Salzwasser ziehen lasse. Da ich die Gurken die Woche über sammle, ist die eine oder andere manchmal schon ein bisschen "latschig".


Hausgemachte Gewürzgurken

4 Gläser à 500ml
1kg Einlegegurken
150g weiße Zwiebeln
200ml Weißweinessig
100ml Weißwein
400ml Wasser
1EL Salz
100g Zucker
8 Wacholderbeeren
8 Pimentkörner
1TL Senfsamen, gelb und schwarz
4 Lorbeerblätter
8 Zweige Dill
4 Zweige Bohnenkraut

Am Abend zuvor die Gurken waschen, abbürsten und mit einem Zahnstocher rundherum einstechen. Eine Schüssel mit Wasser füllen, Salz darin auflösen und die Gurken zugeben. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag die Gläser mit kochendem Wasser ausspülen und im Backofen für 15 Minuten bei 120°C sterilisieren.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln häuten und in feine Scheiben schneiden.
Essig, Weißwein, Wasser, Salz und Zucker in einen Topf geben und aufkochen.
Die Gurken mit den Zwiebeln in die Gläser schichten und die Gewürze (Wacholderbeeren, Piment, Senfsamen, Lorbeerblätter, Dill und Bohnenkraut) auf die Gläser verteilen.
Den heißen Sud auf die Gläser verteilen und mit dem Deckel gut verschließen.
Wer im Backofen einkochen möchte, heizt den Ofen nun auf 175°C Ober-/Unterhitze.
Die Gläser in eine größere Auflaufform stellen, so dass sie sich nicht berühren, die Auflaufform samt Gläser auf die erste Stufe in den Ofen stellen. Dann etwa 5cm hoch heißes Wasser einfüllen. Die Gläser samt Füllung und das zugegossene Wasser müssen immer in etwa die gleiche Temperatur haben, sonst klappt das mit dem Einkochen nicht. Die Gläser 30 Minuten im Ofen lassen. Dabei fängt die Flüssigkeit an zu perlen.
Nun die Gläser vorsichtig aus dem Ofen holen. Die Gläser auf einem Holzbrett auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.
Wer einen Weck-Einkochtopf hat kocht die Gurken 30 Minuten bei 90°C ein.
Mindestens 3 Wochen ziehen lassen.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Rinderrouladen

Sonntag waren wir endlich mal wieder einen Tag zu Hause und hatten Zeit zu kochen. Wir beschlossen Rouladen zu machen, denn in unserer übervollen Gefriertruhe hatten wir noch Fleisch dafür.
Samstag schon legten wir das Fleisch in den Kühlschrank zum auftauen.
Da wir das letzte Rezept nicht ganz so toll fanden, machen wir uns im Internet auf die Suche und wurden bei lecker.de fündig. 
Mir gefiel, dass das Rezept wenig Zutaten beinhaltet, denn oft ist weniger mehr. =)
Wir bereiteten die Rouladen schon recht früh vor und kamen dann aber doch erst später zum essen. Während dieser Zeit stand der Topf die ganze Zeit auf dem Herd und simmerte leicht vor sich hin. Ich weiß nicht, ob es daran lag, aber das Ergebnis wurde echt sehr, sehr lecker! Die Rouladen sehr zart, zergingen fast auf der Zunge! Dazu gab es Spätzle, dieses Mal leider nicht selbst gemacht.

Rinderrouladen

2-3 Portionen
4 Rinderrouladen
Pfeffer
4TL Honig-Mohn-Senf (bzw. einfach ein mittelscharfer Senf)
1 große Zwiebeln
2 mittelgroße Gewürzgurken 
200g Speckwürfel
Öl
Klare Rinderbrühe
Salz
nach Bedarf Stärke
Rouladennadeln, Holzspießchen oder Küchengarn

Die Rouladen leicht pfeffern und mit je 1 TL Senf bestreichen. Die Zwiebel schälen und in kleine Stücke hacken, die Gewürzgurken in Scheibchen schneiden. Die Gurkenscheibchen auf den Rouladen verteilen, von der Zwiebel und dem Speck die Hälfte darauf verteilen. 
Nun die Rouladen aufrollen, entweder mit Rouladennadeln oder Holzspießchen befestigen oder mit Garn zusammen binden.
In einem Topf etwas Öl erhitzen, die restlichen Speckwürfen zugeben und auslaufen lassen. Die Zwiebeln andünsten, dann die Rouladen in den Topf legen und rumherum anbraten. Anschließend mit Rinderbrühe aufgießen, bis die Rouladen grad so bedeckt sind. Einmal aufkochen und 1,5 bis 2 Stunden simmern lassen.
Die Rouladen aus der Soße nehmen. Die Soße nun entweder einreduzieren lassen oder mit Stärke binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Rouladen zurück in die Soße geben. Am Besten mit Spätzle essen. =)

Dienstag, 7. August 2012

Knoblauch-Gurken


Ich weiß, ich weiß... keiner kann mehr Essiggurken-Rezepte von mir sehen =D
Ich verspreche hiermit, dass dieses hier, vorerst das Letzte ist ;)

Die bisher vorgestellten Rezepte hab ich alle letzten Sommer schon getestet und für gut befunden. Diesen "Sommer" werd ich auch noch neue Rezepte testen, aber da die Gläser mindestes 4 Wochen stehen und wir sie über den Winter wahrscheinlich erst essen werden, stell ich die Neuen erst nächsten Sommer vor ;)

Im Originalrezept wird der Knoblauch im Essigsud 20 Minuten gekocht. Ich fand, dass die Gurken und vor allem der Knoblauch gar nicht nach Knoblauch schmeckten, wie erwartet. Deswegen koch ich den nun nicht mehr mit und übergieße ihn, wie auch die Gurken, einfach mit dem kochenden Sud =)
Das ist besser.

Eingemachte Gurken mit Knoblauchzehen

Für 1 Glas á 500ml
Meersalz
Wasser
Gurken, kleine, fingerlange, zum Einlegen
1 Knolle Knoblauch
120ml Weißweinessig
120ml Wasser
10g Rohrzucker
2TL Senfkörner
1TL Pfefferkörner, weiße
etwas Dill
etwas Rosmarin
etwas Basilikum

Die Gurken unter fließendem Wasser mit einer Bürste reinigen und mit einer Nadel oder einem Zahnstocher einstechen. Für 24 Stunden in eine Schüssel legen, mit Wasser bedecken und Salz zugeben.
Den Knoblauch in die einzelnen Zehen zerlegen und schälen.
Essig, Wasser und Zucker aufkochen. Die Knoblauchzehen lagenweise mit den Gurken und Kräutern nach Bedarf ziemlich voll in vorbereitete Gläser schichten. Das Glas randvoll mit der kochenden Flüssigkeit füllen. Sofort verschließen.
Bis zum Verzehr mindestens 4 Wochen ziehen lassen.

Montag, 6. August 2012

Chiligurken

Die Chiligurken mach ich sehr gerne.
Letztes Jahr hab ich dafür die kleinen quasi runden Filius Blue genommen.
Die haben zwar Schärfegrad (8-)9, da sie aber so klein sind, hab ich ordentlich rein gemacht. Die Gurken wurden so wirklich gut scharf. Für unseren Geschmack aber noch nicht zu scharf. 
Da ich momentan aber bisher hauptsächlich Cayenne Long Slim hab (Schärfegrad 8), wandern 4 in jedes Glas. Ich freu mich schon! =)

Chiligurken

3kg Einlegegurken
90g Meersalz
3 rote Chilischoten pro Glas (+/- je nach Geschmack bzw. Schärfegrad)
3 Lorbeerblätter pro Glas
1TL Pfefferkörner weiss pro Glas
1TL Pimentkörner pro Glas
1TL Senfkörner pro Glas
1275ml Weissweinessig
600g Zucker
1275ml Wasser

Die Gurken waschen und Blüten- bzw. Stängelansatz säubern. Mit einer Nadel rundum einstechen. In eine Schüssel geben, salzen und mit Wasser bedeckt über Nacht ziehen lassen
Die Gurken abgießen und alles mit den Gewürzen in die vorbereiteten Gläser geben.
Den Essig, das Wasser und Zucker aufkochen. Den heißen Sud über die Gurken gießen.
In jedes Glas 1TL Meersalz geben, dann die Gläser verschließen und abkühlen lassen.



Sonntag, 5. August 2012

Essiggurken

Dieses Rezept ist mein Standart-Rezept für "normale" Essiggurken.
Die Bilder stammen noch von Anfang der Erntezeit dieses Jahr, als nur wenige Gurken wuchsen und bevor mehr nachkamen rießig wurden!
Ich hab sie einfach in Scheiben geschnitten und eingelegt.
Als "Perlzwiebeln" nehm ich verschiedene Zwiebeln. Letztes Jahr hatte ich mal Perlzwiebeln gekauft, dieses Jahr nehm ich bisher Frühlingszwiebeln und so kleine weiße Minizwiebeln. 
Man sollte allgemein die Gurken ein paar Wochen (mind. 4 Wochen) ziehen lassen, bevor man ein Glas öffnet.
Die Ergebnisse sind echt immer mega lecker =)
Es folgen noch mehr Gurken-Rezepte =)

Gewürzgurken

3kg Einmachgurken
900ml weißer Balsamico
900ml Wasser
2EL Salz
400g Zucker
Piment
Wacholderbeeren
Senfkörner
Pfeffer, ganz
Blüten vom Dill
Lorbeerblätter
Perlzwiebeln

Gurken waschen und in einem großen Topf über Nacht in Salzwasser legen.
Am nächsten Tag Gurken abspülen, abtropfen lassen.
Dann Essig, Wasser, Salz und Zucker aufkochen.
Die Gurken schön senkrecht dicht in die sterilen Gläser stecken, dazwischen 5-6 Zwiebelhälften, Pimentkörner ( 2-3 / Glas), Pfefferkörner, Senfkörner, Wacholderbeeren ( 2-3), 1 Lorbeerblatt, Dillblüte geben.
Dann mit dem kochenden Sud aufgießen (bis oben hin). Fest verschrauben, auf den Kopf stellen und über Nacht abkühlen lassen.
Ergibt ca. 6 Gläser.

Montag, 23. Juli 2012

Chiligurken mit Zwiebeln

Nun beginnt doch schon die Einmachzeit. Naja, schon kann man eigentlich nicht sagen. 
Letztes Jahr hab ich schon um einiges früher die ersten Essiggurken eingemacht. 
Dieses Jahr war's bisher, denk ich, einfach nicht warm genug, dass die Pflanzen mal Motivation gehabt hätte, zu wachsen und dann gefiel ihnen auch ihr zugewiesenes Plätzchen nicht. Als nach unserer Baustelle im Hof, die Tomaten ihr Plastikgewächshäuschen frei gegeben haben und wieder an der Hauswand stehen durften, buddelte ich spontan 4 der Pflänzchen aus und in großen Töpfen wieder ein und stellte sie hinein. 
Seitdem geht eigentlich sozusagen die Post ab =D 
Ich konnte schon einige Schlangengurken ernten. 

Nur bei den Essiggurken hab ich jedes Jahr anfangs das Problem, dass nicht genug Gurken gleichzeitig groß genug sind, um ein Glas voll zu bekommen. Ich dachte dann, ich wart noch ein paar Tage. 
Neue Essiggurken hingen dann aber noch immer nicht dran, die zuvor vorhandenen, waren dafür aber um so größer und wollten dann aber ganz dringend geerntet werden. Was man aber immer auch gut brauchen kann, sind in Scheiben geschnittene und eingelegte Gurken ;) Für belegte Brötchen zum Beispiel. So hab ich inzwischen drei Gläser Gurkenscheiben hier rumstehen =) Zwei Gläser davon nach diesem Rezept:


Chiligurken mit Zwiebeln

3kg Einlegegurken
Salz
2 rote Zwiebeln
3 rote Chilischoten pro Glas (+/- je nach Geschmack bzw. Schärfegrad)
3 Lorbeerblätter pro Glas
1 TL Pfefferkörner, schwarz, pro Glas
1 TL Pimentkörner pro Glas
1 TL Senfkörner, gelb, pro Glas
1275ml Weissweinessig
600g Zucker
1275ml Wasser

Die Gurken waschen und glatt abreiben. Mit Zahnstocher rundum einstechen. In eine Schüssel geben, salzen und mit Wasser bedeckt über Nacht ziehen lassen
Die Zwiebeln abziehen und in Ringe schneiden; Chilis evtl. halbieren. Die Gurken abgießen und alles mit den Gewürzen in die vorbereiteten Gläser geben. 
Den Essig, das Wasser und Zucker aufkochen. Den heißen Sud über die Gurken gießen.
In jedes Glas 1 Tl Meersalz geben, dann die Gläser verschließen und abkühlen lassen. Mindestens 3 Wochen ziehen lassen.

Natürlich hatte ich keine 3kg Riesen-Essiggurken. Ich rechne mir das Rezept jedes Mal nach Bedarf um, da die Ernte natürlich immer anders ausfällt. Normalerweiße fülle ich die Gläser (in diesem Fall 2x500ml) und rechne mir die Gesamtflüssigkeitsmenge im Rezept runter. Die Menge an Wasser und Essig im Rezept sind 2550ml. Auf insgesamt 1000ml runtergerechnet sind es dann 500ml Wasser+500ml Essig+235g Zucker. Normalerweiße bleibt dann nur ein kleiner Schluck über.