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Mittwoch, 13. September 2017

Ratatouille einwecken

Die Verwertung der Ernte läuft auf Hochtouren!
Da unser Ratatouille-Vorrat aufgebraucht ist und sich hier die Zucchini und Auberginen stapeln, beschloss ich welches einzukochen. Hier im Blog wollte ich nachschauen, wie lange und wie heiß ich es eingeweckt hatte und musste feststellen, dass ich es vor zwei Jahren gar nicht verbloggt hatte. Dabei war ich mir ganz sicher. Immerhin wusste ich noch sehr sicher, dass ich ziemlich zeitgleich Letscho eingekocht habe. Da beides bei gleicher Temperatur und gleich lange eingeweckt wird, hab ich halt dort nachgeschaut.
Der Vorrat hatte demnach 2 Jahre gereicht! Eigentlich benötigen wir es nur für ein schnelles Essen im Winter. Im Sommer wird Ratatouille einfach frisch mit der Ernte aus dem Garten gemacht. Am liebsten mit Polentaschnitten nach diesem Rezept

In der Zwischenzeit habe ich gelesen, dass Ratatouille auf Grund der Zwiebeln 60 Minuten eingeweckt werden sollte, wenn diese nicht gut durchgekocht sind. 
Da dieses Ratatouille gekocht wird bis die Soße dicklich wird, würde ich behaupten, dass das mit 30 Minuten passt Zumindest ist mir in den 2 Jahren kein einziges Glas schlecht geworden!


Ratatouille

6 rote und/oder gelbe Paprika
6 Aubergine
6 Zucchini
6 Zwiebeln, fein gewürfelt
6 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1/2 TL Zucker
18 mittelgroße Tomaten
6 Zweig Rosmarin
6 Zweig Thymian
3EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer


Paprika, Aubergine und Zucchini fein würfeln. Das Gemüse in einer Pfanne ohne Öl nach und nach anbraten. Dabei das Gemüse immer wieder wenden. Am besten jedes Gemüse separat, jedes braucht unterschiedlich lang. Das angebratene Gemüse in einer großen Schüssel zwischenparken. Nebenbei die Tomaten würfeln und die Kräuter hacken.
Zwiebeln und Knoblauch mit dem Zucker in etwas Öl weich dünsten. Das angebratene Gemüse zugeben und kurz mitdünsten. Tomaten und Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße dicklich ist.
Nun den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Das Ratatouille in sterile Gläser bis 1cm unter den Rand füllen und 30 Minuten bei 90°C einwecken.

Diese Menge ergab bei uns ein leckeres Abendessen und 10 Weck-Sturz-Gläser á  370ml.
Dieses Rezept reiche ich beim "Blog-Event Konservieren" ein, welches gerade von Britta ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Sonntag, 6. August 2017

Penne mit Ofengemüse

Es ist Sommer, es ist warm, besser gesagt heiß und der Garten gibt so einiges her. Was gibt es besseres als erntefrische Zucchini und Auberginen zu verarbeiten? Direkt sonnenwarm in den Topf, bzw. hier in den Ofen.
Okay, vorher muss man noch ein bisschen schnippeln. Aber das geht ganz fix.
Einfach vorbereitet und schnell zubereitet. =)

Woher ich die Rezeptidee habe weiß ich leider gar nicht mehr, muss ich gestehen.



Penne mit Ofengemüse

2 Portionen
200g Cocktailtomaten, halbiert
1 Aubergine, gewürfelt
1 Zucchini, gewürfelt
1 rote Zwiebel, geviertelt
5 Knoblauchzehen
Olivenöl
250g Vollkornpenne
Salz
Pfeffer
evtl. Parmesan
Basilikumblätter

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Tomaten und den Knoblauch einzeln auf ein Backblech legen. Aubergine, Zucchini und Zwiebeln vermischen und auf dem restlichen Backblech verteilen.  Reichlich Olivenöl darüber träufeln. Für eine halbe Stunde in den Backofen schieben.
Inzwischen einen großen Topf Wasser zum kochen bringen und die Penne 10 Minuten gar kochen. Vom Nudelkochwasser etwas zur Seite stellen.
Den Knoblauch aus der Schale nehmen, zu den Tomaten geben und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem restlichen Gemüse mischen, etwas Nudelwasser zugeben und anschließend die Nudeln untermischen.
Auf Tellern anrichten, wer mag gibt Parmesan dazu und mit Basilikum garnieren.

Samstag, 5. November 2016

Orzo mit Gemüse und Mozzarella aus dem Ofen

Heute hab ich Euch ein gaaanz leckeres Rezept mit gaaaaaanz furchtbarem Foto! :-D
Leider kam ich vor dem Essen nicht mehr dazu schönere Fotos zu machen, aber deswegen wollte ich Euch dieses Rezept nicht vorenthalten.
Ein klitzekleines bisschen hübscher wäre das Foto geworden, hätte ich rote Tomaten verwendet und nicht grün reifende Tomaten. =)
Andererseits... bei den momentanen Lichtverhältnissen abends... arg viel besser ohne Equipment wäre es wahrscheinlich nicht geworden. ;-)

Entdeckt hatte ich das Rezept erst kürzlich bei Tina von Foodina.
Für uns war es das perfekte Rezept um abgeerntetes Gemüse aus dem Garten zu verwerten. Denn wir hatten hier noch einige Auberginen rum liegen, die verwertet werden wollten. Karotten stecken nach wie vor im Boden und Grüne Bohnen hatte ich im Sommer eingefroren.
Im Originalrezept wird übrigens Stangensellerie verwendet. Das gibt unser Garten allerdings nicht her und wurde kreativ durch die Bohnen ersetzt, was ganz wunderbar geschmeckt hat.



Orzo mit Gemüse und Mozzarella aus dem Ofen


4 Portionen mit Beilage oder
2 Portionen für gute Esser
Olivenöl
300g Aubergine, in 2cm Würfeln
300g Karotten, in 1,5cm Würfeln
200g grüne Bohnen, in 1,5cm Stücke
170g Zwiebel, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
250g Orzo-Nudeln
1TL Tomatenmark
380ml Gemüsebrühe
3EL frischen Oregano, gehackt
120g fester Mozzarella
40g Parmesan, frisch gerieben
400g Tomaten, in 1cm Scheiben
1TL getrockneter Oregano
Salz
schwarzer Pfeffer

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Aubergine darin unter Rühren auf mittlerer Hitze braten, bis sie goldbraun ist. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Möhren und Bohnen in den Topf geben und für ca. 5 Minuten braten, dann ebenfalls auf Küchenpapier abtropfen lassen. Auf mittlerer Hitze nun in dem Topf die Zwiebel und den Knoblauch unter Rühren anschwitzen, dann die Orzo-Nudeln und das Tomatenmark unterrühren und für weitere 2 Minuten braten.
Topf vom Herd nehmen und Brühe und frischen Oregano einrühren. Gebratene Gemüse, Mozzarella, Parmesan, 1TL Salz und ½TL Pfeffer zugeben. Gut vermischen und in eine Ofenform umfüllen. Tomatenscheiben obenauf drappieren, getrockneten Oregano mit ¼TL Salz und etwas Pfeffer darüberstreuen.
Im Ofen für 40 Minuten backen, bis die Flüssigkeit aufgezogen wurde und die Nudeln gar sind. Aus dem Ofen nehmen und genießen.


Mittwoch, 25. Februar 2015

Garten Ende Februar '15

Die letzten Monate gab es keinen Blick in den Garten. Ehrlich gesagt gab es auch nicht viel zu sehen. Aber so langsam erwacht er nach und nach zum Leben und mit der Aussaat hab ich inzwischen auch schon begonnen.
Da Ende des Monats nun immer der 12'tel Blick dran ist, kommt der Einblick in den Garten künftig kurz davor.

Die Schneeglöckchen zeigen sich schon seit einiger Zeit. Irgendwie entdecke ich jedes Jahr mehr.

Seit Ende vergangener Woche fliegen alle Bienenvölker sobald sich die Sonne zeigt. Hier hab ich eine Biene erwischt, die voll beladen mit Pollen zurück kommt. Vermutlich vom Krokus oder evtl vom Huflattich. Allerdings kommt der Krokus momentan weit häufiger vor.

Hier zwei der dunklen Krokusse.

Unterm Apfelbaum wachsen ganz viele helle Krokusse.

Hier nun ein Krokus mit einer Biene die versucht an den Nektar zu kommen.

Scheint nicht so leicht zu sein. =D

Der einzige Winterkopfsalat der im Herbst nicht von den Schnecken gefressen wurde. Besonders toll sieht er nach dem Schnee nicht aus, aber vielleicht erholt er sich?!?

Der Knoblauch hat den Winter bisher gut überstanden.

Ebenso die Zwiebeln.

Gelbe Krokusse find ich auch jedes Jahr mehr.

Die Winterlinge strecken nach und nach ihre Köpfe aus dem Boden.

Zwischen den Himbeeren übersehe ich jedes Jahr erntereifen Knoblauch. Inzwischen vermehrt er sich ganz gut.

Eine meiner Paprika-Pflänzchen.

Die Chilis bilden inzwischen auch schon das erste echt Blattpaar aus.

Die Auberginen wollten dieses Jahr nicht so recht keimen. Die wenigen bisherigen Pflanzen bekommen aber auch schon das erste echte Blattpaar.

Mittwoch, 4. Februar 2015

Start ins Gartenjahr

Naja, Start ins Gartenjahr stimmt nicht ganz. Vor zwei Wochen hab ich bei schönstem Wetter die Obstbäume im Garten geschnitten und ausgelichtet. Gestern aber, hab ich mit der Aussaat begonnen. Anfang Februar starte ich gerne mit den Paprika, Chilis und Auberginen. Die brauchen einfach etwas mit der Entwicklung.
Nach wie vor nutze ich dazu Kokosquelltabs und kleine Zimmergewächshäuser. Wenn ich daheim bin und der Ofen brennt, stehen die Zimmergewächshäuser auf dem warmen Kachelofen und ansonsten auf Heizmatten.
Nun ist Geduld angesagt. Bis die Samen keimen dauert es doch einige Tage.
Da ich manche Samen schon einige Jahre habe und dazu noch sehr viele, hab ich auf die Kokosquelltabs mehrere Samen gegeben, damit auf jeden Fall einer davon keimt, falls die Keimfähigkeit abgenommen haben sollte.


Nachdem die Auberginen die letzten zwei Jahre eine sehr gut Ernte ergeben haben, hab ich das Sortiment um zwei Sorten erweitert. Wenn alles klappt wie gedacht, werde ich 14 Pflanzen haben. Zudem will ich dieses Jahr mal testen, wie die Ernte ausfällt, wenn ein Teil der Pflanzen in Eimer gepflanzt an der warmen Hauswand stehen. Nun zu den Sorten (*=neue Sorte):

- Dourga
- Violett lunga
- *Blaukönigin
- Mini Aubergine
- *Listada de Candia
- Rotanda Bianca

Letzten Sommer hab ich mit Paprika im Topf an der Hauswand bessere Erfahrungen gemacht, als mit Paprika im Gewächshaus. Daher wird dieses Jahr der größte Teil wieder an der Hauswand stehen. Inzwischen hab ich einige Sorten mit guter Ernte und Geschmack. Trotzdem versuche ich die Auswahl noch um einige Sorten zu ergänzen. Nun zu den Sorten (*=neue Sorte):

Topgirl
- *Purple Beauty
- *Runde Ungarische
- Bunte Zwerge
- Frühzauber
- Sweet Chocolate

Die letzten zwei Sommer hab ich nur ganz wenige Chili angebaut, da wir aus dem Sommer von vor drei Jahren wirklich Massen an Ernte hatten, die erst mal verbraucht werden wollten. Inzwischen hat der Bestand gut abgenommen und von ein paar Sorten darf je eine Pflanze wachsen. Auch von den Piment d'Espelette nur eine Pflanze. Von dieser hatte ich im vergangenen Sommer viele, viele Pflanzen und sehr viel Ernte. Der Vorrat sollte uns bis nächstes Jahr reichen. Nun zu den Sorten (*=neue Sorte):

Russischer Hauspaprika
- Piment d'Espelette
- Piri Piri
- Bishops Crown
- Thai Dragon
- Giant Rocoto
- *Corno di Toro Rosso
- Corno di Toro Giallo

Mittwoch, 3. September 2014

Gefüllte Auberginen, in Öl eingelegt

Ich hab da so ein Lieblings-Buch. Darin geht es von der ersten bis zur letzten Seite drum Lebensmittel haltbar zu machen. Wenn ich es durch blätter, denk ich bei jeden 2ten Rezept, dass muss ich mir merken und unbedingt machen, wenn das benötigte Gemüse reif ist. 
Wenn es dann so weit ist, hab ich es tatsächlich meistens vergessen. =D

Letztes Jahr hatte ich Massen an Auberginen und war ständig auf der Suche nach Rezepten zum gleich essen und aber auch zum haltbar machen. In diesem Buch sind einige sehr, sehr ansprechende Rezepte. Aber in allen werden Baby-Auberginen verwendet. Meine normalgroßen Auberginen bekomme ich natürlich nicht am Stück in Gläser gepackt.

Im Winter hab ich mich dann auf die Suche nach Baby-Auberginen-Saatgut gemacht und nach einiger Zeit sogar was gefunden. Kürzlich hab ich beide Pflanzen komplett abgeerntet und ein großes Einmachglas damit gefüllt.
Dabei werden die Auberginen gefüllt in Öl eingelegt. Lecker!



Gefüllte Auberginen, in Öl eingelegt

für 1 großes Glas
250g Baby-Auberginen
ca. 20g Pekan- oder Paranüsse
1/2 Zitrone
2 Knoblauchzehen
Salz
Zahnstocher
Olivenöl




Zuerst wird das Glas sterilisiert. Dazu wird es mit heißem Wasser ausgespült und im vorgeheizten Backofen bei 120°C 12 Minuten lang getrocknet.
Die Baby-Auberginen waschen und den Stielansatz abschneiden. Etwas Wasser in eine Pfanne geben, so dass der Boden leicht bedeckt ist. Die Auberginen hineingeben, Deckel auf die Pfanne legen und in etwa 5-7 Minuten weich dünsten. In dieser Zeit die Nüsse halbieren oder je nach Größe sogar vierteln. Die Zitrone heiß abwaschen und in dünne Scheiben schneiden. Die Knoblauchzehen schälen und auch in dünne Scheiben schneiden. 
Die abgekühlten Auberginen seitlich zu 3/4 einschneiden und ein Krümel Salz hineinstreuen. Nun mit je einem Stück Nuss, einer Scheibe Zitrone und einer Scheibe Knoblauch füllen und mit einem halben Zahnstocher zustecken. 
Die Auberginen in das Glas schichten (falls Zitronen- und Knoblauchscheiben über sind: dazwischen schichten) und mit Olivenöl auffüllen. Das Öl vorsichtig in einen Topf kippen, die Auberginen sollten im Glas bleiben.
Das Öl auf dem Herd auf 80°C erhitzen. Am Besten mit einem Thermometer kontrollieren. Wenn 80°C erreicht sind, das Öl über die Auberginen gießen, das Glas gut verschließen und mindestens 3-4 Wochen ziehen lassen.

Mittwoch, 27. August 2014

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

Letztes Jahr hab ich dieses extrem leckere Auberginen-Tomaten-Chili-Confit gemacht. Die Vorräte sind natürlich schon lange aufgebraucht und Nachschub musste her. Dummerweise hab ich nun erst vor kurzem alle Auberginen geerntet und verarbeitet. Es wächst ganz ordentlich was nach, bis auf eine sind aber alle noch unreif. Diese eine wog immerhin 350g. Insgesamt hätte ich aber 1kg gebraucht. Spontan hab ich die fehlenden 650g durch Zucchini ersetzt.
Sehr leckere Kombination! Deswegen muss ich die Änderung des Originalrezeptes auch unbedingt hier festhalten! =)

Und ich kann nur wieder wiederholen: Wie das duftet während es im Ofen ist! Zum reinlegen! =)

Als Chili's hab ich übrigens den Sibirischen Hauspaprika verwendet. Sehr scharf, aber sehr klein, daher 3 Stück.

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

2kg Tomaten
350g Auberginen
650g Zucchini
3 Chilischoten
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2EL Honig
Olivenöl
Salz
Bunter Pfeffer
Thymian
Rosmarin

Das tiefe Backblech des Backofens leicht einölen. Tomaten, Auberginen, Zucchini und Zwiebel in Würfel schneiden und auf das Backblech geben. Die Knoblauchzehen halbieren. Kräuter klein hacken, darüber geben, salzen, pfeffern, und mit Honig und Olivenöl beträufeln.
Bei 180°C Umluft etwa 1 Stunden confieren. Etwa alle 15 Minuten mit einem Löffel durchrühren.
Danach alles in einen Topf geben und pürieren. Ganz nach eigenem Geschmack feiner oder gröber. Nun die Paste heiß in sterile Gläser füllen.

Mittwoch, 6. August 2014

Türkischer Auberginensalat

Dieses Jahr gibt es wieder einige Auberginen zu ernten und ich hab mal wieder meine Rezepte danach durchsucht. Hängen geblieben bin ich bei diesem "Türkischen Auberginensalat".
Durch Kreuzkümmel und Minze rein geschmacklich mal was ganz anderes. Für den einen oder anderen wahrscheinlich etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach ein paar Bissen lecker, lecker, lecker!
Im Nachhinein frag ich mich, ob es wirklich nötig ist, die kompletten Auberginen im Backofen zu garen. Ginge es nicht schneller die Auberginen zu würfeln und dann im Backofen zu garen? Mit einem Sparschäler kann man Auberginen auch gut schälen, wenn man denn will. Ich würde wahrscheinlich sogar die Schale dran lassen. Das muss auf jeden Fall mal getestet werden! =)
Entdeckt hatte ich das Rezept übrigens schon vor 2 Jahren hier.

Türkischer Auberginensalat

2 Auberginen
2 milde, größere Chilischoten
3 Knoblauchzehen
Salz
Pfeffer
1 Prise Kreuzkümmel
1/4 Zitrone, ausgepresst
4 Stängel frische Minze
150g Türkischen Naturjoghurt
1EL Olivenöl

Den Backofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
Die Auberginen waschen, trocken tupfen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Zusammen mit den Chili's in eine feuerfeste Form geben und im Backofen weich garen. (Je nach Größe ca. 30-45 Minuten).
Anschließend von den Auberginen den Stängel abschneiden und die Haut abziehen. Das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Die Peperoni ebenfalls in Würfel schneiden. Beides in eine Schüssel geben.
Knoblauch schälen, in Scheiben schneiden und zugeben.
Mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und etwas Zitronensaft würzen. Die Minze fein hacken.
Minze und Joghurt unter die Auberginen mischen und den Salat mindestens 1 Stunde im Kühlschrank durchziehen lassen.
Vor dem Servieren nochmals abschmecken und mit Olivenöl beträufeln.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Ratatouille mit Polentaschnitten

Das Wetter spielt die letzten Wochen total verrückt.
Abwechselnd herrscht schönstes Sommerwetter und alle paar Tage gewittert es und gießt wie in Strömen. Wenn man Glück hat gießt es einfach nur und windet ein bisschen. Jedes Mal läd es in einem anderen Ort so richtig ab! Mit heftigen Sturmböen, Hagel und Starkregen. Anfang des Monats hat es in unserer Kreisstadt etliche Bäume entwurzelt und vielen Bäumen diverse Äste gekostet.
Donnerstag hatten wir hier im Ort dann Starkregen. In knapp 15 Minuten über 20l/m2. Die Strassen standen unter Wasser. Es hat auch ordentlich gehagelt, aber nur stellenweise. Mein Garten hatte Glück. 
Gestern kam dann wieder ein Gewitter. Im Ort in dem ich arbeite hatten wir zwei Mal Stromausfall. Einen Teilort unserer Kreisstadt erwischte dann der Starkregen. Ein Bach kam über die Ufer und die Strassen verwandelten sich in Flüsse, die angrenzenden Häuser liefen voll.
Was soll man an diesen Tagen machen, wenn es einen selbst nicht all zu heftig erwischt?
Genau, gemütlich kochen.
So gab es vor einigen Tagen dieses leckere Ratatouille bei uns.

Ich hatte das Rezept schon vor ein paar Jahren auf diversen Blog's entdeckt. Zwei der Quellen wären dieser und dieser Link.
Ratatouille hab ich schon einige gekocht. So schmeckt sie mir aber definitiv am Besten! =)

Übrigens ist dieses Rezept auch wunderbar um eine reiche, abwechslungsreiche Ernte zu verarbeiten.


Ratatouille mit Polentaschnitten

2 Portionen

Polenta
25g Butter
1/2 weiße Zwiebeln, gewürfelt
1 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
1 Zweig Salbei, Blättchen abgestreift
200ml Milch
100ml Brühe
100ml Wasser
Salz
Pfeffer
Muskat
80g Polenta
20g Parmesan, gerieben
Mehl 
Olivenöl und Butter zum Braten

Ratatouille
1 rote Paprika
1 kleine Aubergine
1 kleine Zucchini
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1 Prise Zucker
3 mittelgroße Tomaten
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
½EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer

Für die Polentaschnitten die Butter in einem Topf bräunen. Dann die Zwiebeln, Knoblauchzehen und gehackten Kräuter zufügen und ein paar Minuten andünsten. Mit Milch, Brühe und Wasser ablöschen, einmal aufkochen und 15 Minuten auf der abgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Flüssigkeit nochmal aufkochen, vom Herd nehmen und die Polenta unterrühren. Bei geringer Hitze unter Rühren quellen lassen. Danach den Parmesan untermischen und abschmecken. Ein kleines Backblech oder eine rechteckige Form mit Backpapier belegen, die Polenta gleichmäßig darauf streichen und auskühlen lassen. Währenddessen geht es mit dem Ratatouille weiter:

Für das Ratatouille die Paprika, die Aubergine und die Zucchini fein würfeln und separat ohne Öl anbraten. 

Dann die Zwiebeln und den Knoblauch mit einer Prise Zucker in etwas Öl weich dünsten. Jetzt die angebratenen Gemüsewürfel dazu geben und mit dünsten. Die gewürfelten Tomaten und gehackten Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße sämig ist. 
Währenddessen die feste Polenta in Stücke schneiden, in Mehl wenden und in einer Mischung aus Öl und Butter anbraten.
Den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Auf jede Polentaschnitte etwas von dem Ratatouille geben oder nebeneinander anrichten und genießen!

Sonntag, 27. Juli 2014

Pfeffriges Auberginen-Ragout in Rotwein-Sauce

Gestern hab ich Euch gezeigt wie man selber grünen Pfeffer einlegen kann.
Eigentlich ein schon lang gehegtes Vorhaben. Es brauchte aber dieses Rezept um es endlich umzusetzten.

Dieses Jahr hängen die Auberginenpflanzen wieder über voll und ich hab meine abgespeicherten Rezepte mal wieder durchsucht und blieb bei diesem Ragout hängen, das 2011 von Mestolo gepostet wurde. Bei dem herbstlichen Regenwetter jeden zweiten Tag, passte das wunderbar.
Dazu hatten wir einfach nur Baguette. Lecker!



Pfeffriges Auberginen-Rote Bete-Ragout in
Rotwein-Sauce

2 Portionen
150g Rote Bete
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2EL Olivenöl
400ml trockener Rotwein
200ml Gemüsebouillon
1TL eingelegter grüner Pfeffer
1 große Aubergine
Salz
1-2TL Thymian
1TL Tomatenmark
Pfeffer
Petersilie

Die Rote Bete gut waschen, die Enden abschneiden und in 2 cm große Würfel schneiden.
1 Zwiebel und 1 Knoblauchzehe schälen und fein hacken.
1EL Olivenöl in einem Topf erhitzen, Zwiebel, Knoblauch und Rote Bete darin bei mittlerer Hitze unter Rühren 10 Minuten braten.
Rotwein dazugießen und bei kleiner Hitze auf ein Viertel reduzieren.
Gemüsebouillon dazugießen und nochmal um die Hälfte einkochen lassen.
Pfefferkörner abtropfen lassen, leicht zerdrücken und dazugeben.
Auberginen in etwa 2cm große Würfel schneiden, leicht salzen, auf Küchenpapier ausbreiten und kurz ziehen lassen.
Übrige Zwiebel fein würfeln, restlichen Knoblauch in feine Scheiben schneiden.
1EL Olivenöl in einer schweren Pfanne oder einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch anbraten, die Auberginenwürfel zugeben und unter Wenden kräftig anbraten. Das Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten.
Thymian und die Rotweinsauce zugeben, aufkochen lassen und zugedeckt 12-15 Minuten bei kleiner Hitze schmoren.
Die Petersilie grob hacken und ca. 3 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Ragout mischen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 

Samstag, 19. Juli 2014

Gegrillte Auberginen

Zur warmen Jahreszeit würden wir als am liebsten jeden Tag grillen. 
Natürlich nicht nur Fleisch, Würstchen und co.
Man kann so vieles auf den Grill schmeißen!
Meistens lauf ich einmal durch den Garten und schau was sich grad ernten lässt.
Die besonders leckeren Dinge möchte ich Euch nach und nach vorstellen.

Letztes Jahr hatte ich schon gegrillte und mit Thymian-Mascarpone gefüllte Steinchampignons gepostet. Ja, die Pilze waren tatsächlich aus eigenem Anbau. Zwar nicht aus dem Garten, aber man kann das in so Kisten bestellen. Funktioniert wunderbar! =)

Gestern hab ich mir im Garten dann mehrere reife Auberginen geschnappt. 
Eine herrlich leckere Beilage! =)

Gegrillte Auberginen

Auberginen
Salz
Olivenöl
Pfeffer
Kräuter, wie Thymian, Rosmarin, Majoran,...

Die Auberginen längs oder quer in Scheiben oder Streifen schneiden und ordentlich salzen. Mindestens eine halbe Stunde ziehen lassen.
Die Auberginen abtupfen, auf den heißen Grill legen und beide Seiten mehrere Minuten grillen. Auf einem Teller anrichten, mit einem geschmacksintensiven Olivenöl beträufeln, pfeffern, bei Bedarf salzen und mit Kräutern bestreuen.

Samstag, 8. Februar 2014

Endlich mit der ersten Aussaat gestartet! =)

Zwischen 5 und 6 Wochen später als die letzten Jahre bin ich dran.
Eigentlich ist Anfang Januar schon sehr, sehr früh, aber ich hab damit bisher keine schlechten Erfahrungen gemacht.
Nur letztes Jahr war es nicht so toll, als wir den kompletten März in Neuseeland waren und daheim statt Vorfrühling, tiefster Winter herrschte und das Haus extrem auskühlte. Das hat den vorgezogenen Pflanzen nicht gut getan. 

Da wir nun Ende Januar/Anfang Februar in Costa Rica waren, beschloss ich dieses Jahr mit der Anzucht zu warten, bis wir zurück sind. Bei den meisten Paprika-/Chilisamen die ich habe, steht als Voranzuchts-Termin Januar/Februar drauf, daher bin ich immerhin nicht zu spät dran. =)

Vorgestern nach Hause gekommen, hab ich mich gestern gleich an die Arbeit gemacht und hab nun auf unserem Kachelofen 2 absolut volle Zimmergewächshäuschen stehen.

Nach einigem durch- und ausprobieren bin ich wieder bei Kokosquelltabs gelandet. Das funktioniert bei mir einfach am Besten. Allerdings setzte ich die frisch gekeimten Pflanzen dann schon sehr schnell in größere Töpfchen um, dabei entferne ich das Vlies, dass den Quelltab zusammen hält. Mir kam es manchmal so vor, als hätten die jungen Pflanzen anfangs das Problem mit ihren Würzelchen durch zu kommen. 
Falls die Pflanzen dann doch schon in die Höhe geschossen sein sollten, weil sie zum Beispiel nach dem Keimen zu lange in der Wärme standen (was mir ab und zu tatsächlich passiert), dann pflanz ich die jungen Pflanzen ganz tief in die Töpfchen, damit erhöht sich die Fläche an der sich Wurzeln bilden können.

Ich bin selbst nun doch etwas überrascht, dass ich hier nun 43 zukünftige Pflanzen vorziehe. Wo sollen die alle hin? Andererseits handelt es sich insgesamt um Paprika, Chili, Auberginen, Physalis und Tomatillo. Dann geht das eigentlich wieder. ;-)

Ich stell Euch mal kurz meine Sorten vor, die ich dieses Jahr anbaue, teilweise erprobt und manche neue Sorte:

Auberginen:
  • Aubergine Rotanda Bianca: Große, weiße Aubergine, mit je nach Sonneneinstrahlung lila Flecken. Letzten Sommer der absolute Hit! Hoffen wir, dass es sich im kommenden Sommer wiederholt. =)
  • Aubergine Dourga: Komplett weiß, eher kleinere Frucht. Hat letztes Jahr auch sehr gut getragen.
  • Aubergine Violett lunga: Eine Sorte wie man sie aus dem Supermarkt kenn, länglich und lila. Hat letztes Jahr auch gut getragen.
  • Mini-Aubergine: Ich habe lange nach einer Mini-Sorte gesucht. Ja, absichtlich! Ich habe ein ganz tolles Einmach-Buch, in dem unter anderem Rezepte sind, wie man ganze, unzerteilte, teilweise gefüllte Auberginen einlegt. Die lesen sich so lecker, dass ich es unbedingt ausprobieren muss. Alle meine bisherigen Sorten sind zu groß, um sie komplett in Gläser zu bekommen.
Chili:
  • Sibirischer Hauspaprika: Sorte, der leichte Kälte und Wind gar nichts ausmachen und übervoll mit kleinen, scharfen Früchten hängt. Schärfegrad 7-8 von 10. Sogar fast kahlfraß von Schnecken konnte die Pflanze nicht am wachsen hindern!
  • Piri Piri: Zum ersten Mal dabei. Steht eigentlich schon lange auf meiner Wunschliste. Schärfegrad 9 von 10.
  • Piment d'Espelette: Absolutes MUSS! Schärfegrad 4 von 10. Dazu ein sehr guter Eigengeschmack! Gefüllt gegrillt oder getrocknet als Gewürz! Herrlich!
  • Hot Portugal: Schärfegrad 6. Letztes Jahr zum ersten Mal ausprobiert mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen. Die Früchte aus dem Gewächshaus waren sehr scharf und kaum pur essbar. Eine Pflanze stand in einem Eimer an der warmen Hauswand und die Früchte waren sehr mild und aromatisch.
  • Jalapenos: Für mich auch ein MUSS. Gefüllt sowas von lecker! Jalapeno scheint es in einigen Schärfegraden zu geben. Ich vermute mal, meine haben etwa 4-5 von 10.
Paprika:
  • Topgirl: Vor Jahren mal ohne zu überlegen spontan gekauft und Glück damit gehabt. Nach rot abreifende, dickfleischige, süße Paprika.
  • Mini-Paprika Orange: Der genaue Name dieser Sorte ging leider verloren. Die Pflanze bildet viele, eher kleinere, längliche, nach orange abreifende Früchte, die sehr lecker schmecken.
  • Sweet Chocolate: Letztes Jahr zum ersten Mal angebaut. Absolut überzeugend! Nach dunkelbraun abreifend, süß und lecker.
  • Bunte Zwerge: Wird zum ersten Mal angebaut. Vielversprechende Sorte von Dreschflegel. Bin mal auf die Farben gespannt.
  • Frühzauber: Hier hat mich die frühe Ernte gereizt. Mal schauen, ob das klappt.
  • Corno di Torro: Die Früchte werden recht lang und reifen gelb ab. Schmecken sehr gut.
  • Sweet Banana: Ich fand die Früchte letzten Sommer nicht sehr überzeugend. Da ich aber noch Saatgut habe, geb ich ihr nochmal eine Chance. =)
Physalis:
Um welche Sorte es sich genau handelt, weiß ich nicht. Vor Jahren hatte ich mir mal eine Pflanze gekauft, die Früchte waren lecker, ich hab Samen getrocknet und säe sie jedes Jahr wieder aus.

Tomatillo:
"Purple" Letztes Jahr zum ersten Mal angebaut. Die Pflanze verhielt sich etwas merkwürdig, viel ernten konnte ich nicht. Die Früchte waren aber lecker und sehr hübsch. Statt sie in einem Eimer an der Wand zu ziehen, werden ich die Pflanzen im kommenden Sommer mal ins Beet pflanzen.

Letztes Jahr hatte ich auch noch "Erdkirschen", nah verwandt mit Physalis und Tomatillo. Hat auch ein Schirmchen. Der Geschmack wird oft als Ananasähnlich beschrieben. Der Ertrag war sehr gut, mir haben die Früchte aber leider so gar nicht geschmeckt, daher wird sie dieses Jahr ausgelassen. =)


Nun heißt es sich in Geduld zu üben, wir wissen ja: Chili und Paprika brauchen eine ganze Weile bis sie keimen. =)

Donnerstag, 9. Januar 2014

Auberginen in Sirup

Letzten Sommer durfte ich eine Auberginenschwemme erleben. Herrlich!
Wir verspeisten sehr häufig Auberginen auf die unterschiedlichsten Arten
Auch eingemacht hab ich einige Kilo. Dieses hier ist mein Lieblingsrezept, was sogar Auberginenhasser (soll es geben) sehr gern mögen und essen.

Ein Rezept, welches ich Euch heute zeigen möchte, hab ich Euch lange vorenthalten. Ich wollte es nämlich erst probieren und testen. Ich poste keine Rezepte die mir nicht schmecken.

Ich entdeckte es in einem Buch (Geschenke aus der Küche) einer Arbeitskollegin. Ich kann mich erinnern, dass ich damals am Rezept hängen blieb, dann weiter blättern wollte, doch noch mal einen Blick drauf warf und irgendwie hin und her gerissen war. 

So ging es mir dann letzten Sommer wieder. Einige Kilo wollten verarbeitet werden. Sirup? Süß? Zimt? Neeee, ich blieb dann doch wieder bei der Aubergine in Öl mit Minze und Chili

Als ich im späten Herbst die Pflanzen ein letztes Mal aberntete, bevor sie auf dem Kompost landeten, konnte ich mich überwinden.
Seit dem stand das Glas bei den Vorräten und gestern hab ich es endlich mal probiert.

Und wie war's? Wie hat es geschmeckt?
Irgendwie lässt sich das nicht so leicht beschreiben.
Gut auf alle Fälle! Sehr zimtig, in mir schreit dann immer alles nach Weihnachten. Vielleicht hätte ich sie etwa einen Monat früher essen sollen. =D Ich kann mich noch nicht recht entscheiden, ob es für mich vielleicht eher zu Süßem passt oder gut kombiniert zu salzigem.
Einfach nebenbei gegessen zu Oliven, Bruschetta und Käse hat es schonmal gar nicht schlecht gepasst. =)

Daher die Empfehlung für alle Experimentierfreudigen: Nachmachen!
Allerdings "dauert" es 3 Tage. An jedem Tag wird ein bisschen was gemacht.

Auberginen in Sirup


Für 2 Gläser à 500ml
1kg Auberginen
Saft von 2 Zitronen
2 Zimtstangen
350g Zucker

Die Auberginen putzen, waschen, in Würfel (Kantenlänge 1cm) schneiden und in einen Topf geben. Mit Wasser bedecken, den Saft von einer Zitrone zugeben und über Nacht ziehen lassen.  

Am nächsten Tag den Topf auf den Herd stellen, aufkochen und etwa 15 Minuten köcheln lassen. In ein Sieb abgießen, abtropfen und abkühlen lassen.
Die Zimtstangen mit ½l Wasser in einem Topf aufkochen, dann bei geringer Hitze etwa 30 Minuten köcheln. Zucker unter Rühren zufügen und so lange weiterrühren, bis er sich aufgelöst hat.
Die Auberginen in die Zuckerlösung geben und etwa 10 Minuten mitköcheln lassen. Den Topf vom Herd nehmen und abgedeckt über Nacht ziehen lassen.

Am nächsten Tag die Auberginen im Sirup langsam erwärmen, restlichen Zitronensaft zufügen und alles aufkochen, bis der Sirup eindickt.
Zuvor 2 Einmachgläser mit kochendem Wasser ausspülen und bei 120°C Umluft für 12Minuten im Backofen trocknen. Die Auberginen mit dem Sirup heiß einfüllen, verschließen und mindestens 3 Wochen vor dem Verzehr ziehen lassen.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Auberginen-Tomaten-Chili-Confit

Tomaten aller möglichen Sorten
Im September las ich innerhalb von 2 Woche in 3 Blog's von diesem Rezept. Zuallererst entdeckte ich es hier, wenige Tage später dann hier und schlussendlich hier. Jeder hat so ein wenig seine eigene leicht abgewandelte Version und bei jedem kann ich es  beim lesen fast riechen!

Anfang Woche hab ich die letzten 1,5kg Auberginen geerntet und Tomaten aus eigener Ernte gibt es auch noch viele zu verarbeiten. Nachdem der sonnig warme Tag gestern noch mal im Garten genutzt wurde und es heute abwechselnd als auch gleichzeitig regnet und stürmt, konnte ich mich endlich an dieses Confit machen.

Abgeändert hab ich eigentlich nichts bis kaum etwas. Naja, ok, ich hab 2 Chilischoten genommen, mögen wir es doch gerne etwas schärfer. ;-)
Der Duft der aus dem Backofen kam, ist echt herrlichst lecker! Weckt in mir das Verlangen, mich mit einem Gläschen leckeren Rotwein direkt vor den Backofen zu setzten und dem Geschmurgel zuzuschauen! Ich konnte mich, morgens um 9 gerade noch so davon abhalten. =D (Sonst hätte ich gleich wieder ins Bett müssen)


Auberginen-Tomaten-Chili-Confit

2kg Tomaten
Auberginen mit weißer Schale
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Chilischoten, (Sibirischer Hauspaprika, Schärfegrad 7-8)
1kg Auberginen
2EL Olivenöl
2,5EL Honig
Salz
Bunter Pfeffer
Thymian
Rosmarin
2TL Honig-Mohn-Senf

Tomaten und Auberinen würfeln, Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Scheibchen schneiden. Chilischote entkernen und in Würfelchen schneiden. 
Alles zusammen auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech geben. Mit Honig und Olivenöl beträufeln, salzen, pfeffern, Kräuter darüber streuen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C Umluft, 1 Stunde confieren.
8 Gläser voll Sommer! Lecker!
Ich hab währenddessen einmal mit einem Löffel "umgerührt", bzw. alles einmal durch gemischt.
Nach der Stunde alles in einen Topf geben und nach eigenem Belieben feiner oder gröber pürieren. Ich hab es recht grob gelassen. Evtl. noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken, Senf zugeben, in sterile Gläser abfüllen. Das heißt, Gläser mit kochendem Wasser ausspülen und bei 120°C im Backofen ca. 10 Minuten trocknen, am Besten bevor das Gemüse in den Ofen kommt.
So sollte das Confit seeeehr lange haltbar sein, wobei das wahrscheinlich noch keiner testen konnte, da sicher alle Gläser immer schnellstens leer waren! ;-)