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Mittwoch, 28. Februar 2018

Winter-Couscous nach Ottolenghi

Dieses Rezept hab ich vor einer gefühlten Ewigkeit in diesem Blog entdeckt, abgespeichert und wie so viele, wieder vergessen. Nun war ich auf der Suche nach Inspiration um getrocknete Kichererbsen aufzubrauchen und stolperte über Ottolenghi. Das verspricht ja immer ein Aromenfeuerwerk.

Und was soll ich sagen? Ich hätte mich reinlegen können!


Zudem war sehr praktisch, dass ich für dieses Gericht alles aus eigener Ernte im Haus hatte. Momentan versuche ich, Vorräte aufzubrauchen. Karotten und Pastinaken waren eingefroren und der Kürbis im Keller eingelagert.

Das Licht war abends leider nicht fototauglich, daher gibt es nun nur ein Foto vom Rest des Essens, welches ich am folgenden Tag auf Arbeit genießen durfte.


Winter-Couscous nach Ottolenghi

4 Portionen 
2 Karotten, in 2cm großen Stücken
8 Schalotten, halbiert
3 Zimtstangen
4 Sternanis
3 Lorbeerblätter

4EL Olivenöl
3/4TL Salz
1EL frischer Ingwer, fein gerieben
½TL Kurkumapulver
½TL Paprikapulver

¼TL Piment d'Espelette
300g Kürbis, in 2cm großen Stücken
4 Pastinaken, in 2cm großen Stücken
260ml Gemüsebrühe
170g Couscous
½TL Safranfäden
1/2TL Salz
1EL Olivenöl
200g Kichererbsen aus der Dose oder frisch gekocht
350ml Flüssigkeit, das Kichererbsenwasser und/oder Wasser
75g getrocknete Aprikosen, halbiert oder geviertelt
20g Butter
10g Harissa
50g confierte Zitrone
Petersilie

Wer getrocknete Kichererbsen verwendet, weicht diese am Tag zuvor in Wasser ein und kocht sie 1 Stunde. Dann sind sie bereit zur Verwendung.
Den Ofen auf 190°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Karotten, Schalotten, Zimt, Anis, Lorbeer, 4EL Öl, 3/4 TL Salz, Ingwer, Kurkuma, Paprika und Chili vermengen und in einer Form in den Ofen geben. Ab und an umrühren.
Nach 15 Minuten den Kürbis und die Pastinaken zugeben, weiterhin ab und an umrühren und weitere 30 Minuten garen. 
In der Zwischenzeit die Gemüsebrühe zum Kochen bringen.
Couscous, Safran, 1/2TL Salz und 1EL Olivenöl vermengen, dann die Gemüsebrühe zugießen. Den Couscous 10 Minuten quellen lassen.
Kichererbsen, Flüssigkeit und Aprikosen zum Gemüse geben und weitere 10 Minuten garen.
Butter zum Couscous geben und mit einer Gabel auflockern.
Harissa und Zitrone unter das Gemüse mischen und dann auf dem Couscous anrichten.
Mit gehackter Petersilie bestreuen.


Mittwoch, 16. Dezember 2015

Winterküche: Pastinaken-Kürbis-Auflauf

Im Garten stehen noch immer einige Pastinaken und schmecken nun so richtig gut nach den ersten Frösten.
Letztens hab ich bei Essen und Trinken dieses Rezept entdeckt und nachdem von der Kürbislasagne noch Kürbis über war, wurde es gleich getestet.
Ich fands sehr lecker, vor allem mit gekochter Hirse als Beilage dazu.
Das Rezept sollte für 2 Portionen sein und obwohl wir gute Esser sind, war es uns zu viel, Mit Beilage würde ich diese Menge für 3 bis 4 Esser kochen.
Im Original wird eine Scheibe Kasseler verwendet. Darauf haben wir verzichtet und eingefrorenes und gewürfeltes Suppenfleisch von der letzten Brühe-Koch-Aktion verwendet.
Man könnte es aber natürlich auch einfach weg lassen. Mir hätte nichts gefehlt.

Wurzelgemüse aus dem eigenen Garten schäle ich übrigens nie! Falls viel nasse Erde daran hängt werden die Wurzeln gut gewaschen. Im Sommer, wenn der Boden trocken ist, reicht auch gutes abreiben.


Pastinaken-Kürbis-Auflauf

3-4 Portionen
300g Pastinaken
400g Hokkaido-Kürbis
1 Knoblauchzehe
1 Scheibe Kasseler 
Olivenöl
2EL gehackter Thymian
1 Limette
30g Butter
1EL Mehl
400ml Milch
Salz
Pfeffer
50g gehackte Walnüsse

Pastinaken würfeln. Hokkaido halbieren, Kerngehäuse entfernen (trocknen und an Vögel verfüttern). Fruchtfleisch würfeln. Knoblauch schälen und Kasseler würfeln.
Olivenöl erhitzen. Pastinaken und Hokkaido darin 8 Minuten braten. Knoblauch pressen und zusammen mit dem Thymian zum Gemüse geben und kurz mitbraten. Gemüse und Kasseler in eine Auflaufform füllen.
Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Limettenschale mit einem Sparschäler fein abziehen und den Saft auspressen. Butter schmelzen, Mehl zufügen und unter Rühren 3 Minuten anschwitzen. Mit Milch ablöschen, aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Limettenschale würzen. Sauce von der Kochstelle ziehen und Limettensaft zufügen. Sauce über das Gemüse gießen. Mit Walnüssen bestreuen und im vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen.

Dienstag, 30. Dezember 2014

Kürbis-Lauch-Salat mit Joghurtsauce

Vor einiger Zeit war es uns nur nach einer Kleinigkeit und ich hatte, wie fast immer, so gar keine Lust einkaufen zu gehen. Da wir immer noch einige Kürbisse auf Lager haben, suchte ich nach Rezepten damit in meinem Archiv. Dabei stieß ich auf diesen Salat , den ich vor über 2 Jahren schon bei Juliane entdeckt und abgespeichert hatte. Auch den Lauch brauchte ich nur schnell aus einem der Hochbeete zu ernten, die restlichen Zutaten hatte ich mehr oder weniger passend da.

Ein wirklich leckerer Salat, der einfach mal irgendwie anders ist und durch die Zutaten gut zu Herbst und Winter passt.



Kürbis-Lauch-Salat mit Joghurtsauce


2 Portionen
400g Hokkaido-Kürbis, gewürfelt
1 kleine Stange Lauch
2EL Zitronensaft
2EL Olivenöl
70g entsteinte Oliven
Salz
Pfeffer
1 Knoblauchzehe
250g Naturjoghurt

Lauch putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden. Zusammen mit den Kürbiswürfeln in einen Topf geben, mit Wasser aufgießen, bis das Gemüse gerade bedeckt ist, Zitronensaft und 1/2 TL Salz zugeben. Aufkochen, dann auf mittlere Hitze zurückschalten und den Kürbis abgedeckt ca. 3-5 Minuten noch bissfest garen.
Knoblauch schälen, fein hacken und mit dem Naturjoghurt mischen.
Kürbis und Lauch in ein Sieb abgießen. In einer Salatschüssel mit den Oliven und dem Olivenöl vermengen. Salat mit reichlich Pfeffer und Salz würzen, Knoblauch-Joghurt zugeben, vermengen und etwas durchziehen lassen.

Freitag, 14. November 2014

Ofengeröstete Kürbiswürfel

Heute gibt's was ganz einfaches und leckeres.
Kürbiswürfel aus dem Backofen!
Ein bisschen Kürbis ist schnell geschnippelt,
mit leckerem Olivenöl und Kräutern und ab in den Ofen.
Währenddessen duftet es so lecker nach Thymian und Rosmarin, dass man es kaum erwarten kann! =)
Die 2 Portionen im Rezept sind als Beilage gemeint. Als Hauptspeise verdrückt man die Portion ganz gut auch allein.

Ich stelle immer wieder fest, dass Kürbis vielseitiger ist als man meint. Was auch ganz gut ist, bei den Mengen die noch im Keller lagern. ;-)
Diese Beilage wird es sicher häufiger mal geben. Kartoffelwürfel kann ich mir mit dem Kürbis gemischt auch sehr gut vorstellen.
 

Ofengeröstete Kürbiswürfel mit Kräutern

2 Portionen
600g Hokkaido-Kürbis, gewürfelt
Thymian
Rosmarin
Majoran
Salz
Pfeffer
Piment d'Espelette
Olivenöl
1EL Blütenhonig
Evtl. Creme Fraiche



Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
3-4cm große Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. 
Frische oder getrocknete Kräuter über den Kürbiswürfeln verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette würzen. Olivenöl darüber träufeln, Honig grob verteilen. 35 Minuten im Ofen weich backen. 
Wer mag dippt die Stücke in Creme Fraiche, das passt gut.

Sonntag, 2. November 2014

Exotische Kürbissuppe

Letztes Wochenende hatten wir Besuch und als Vorspeise sollte es eine Suppe geben. Natürlich musste es unbedingt Kürbis sein, da wir nach wie vor ganz viele Hokkaido haben. 
Aber ich wollte keine Standartsuppe machen. Standart bedeutet bei mir mit Kartoffeln und Karotten.

Ich hab ein wenig in meinen Rezepten rum geschaut, festgestellt, dass ich gar nichts auf Lager habe, im Internet gesucht, nichts gefunden was mich anspricht und mich schlussendlich an einen Newsletter erinnert.
Jede Woche bekomme ich von einem Gemüsekisten-Lieferanten (wir bestellen dort unser Fleisch, da wir alles Gemüse selbst haben) einen Newsletter der auch saisonalen Rezepte enthält.
Im letzten Newsletter war eine Kürbissuppe die mich sehr angesprochen hat, mir Kokosmilch, Currypaste, Zitrone, Mais und Paprika.

Diese musste es werden und wisst ihr was? Selbst die "Kürbis-Hasser" am Tisch befanden, dass sich Kürbis auf diese Art tatsächlich essen lässt. Das will doch was heißen! =)


Exotische Kürbissuppe

4 Portionen als Hauptspeise
500g Kürbisfleisch
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Stück frischer Ingwer, Daumennagelgroß
1 Paprikaschote
2EL Sonnenblumenöl
1EL rote Currypaste
1l Gemüsebrühe
1 Maiskolben oder 1 Dose Mais
200ml Kokosmilch
Salz
Pfeffer
Saft einer halben Zitrone
1 Handvoll (Thai)basilikum


Hier mit grüner Currypaste und ohne Basilikum

Kürbisfleisch in etwa 2cm große Würfel schneiden. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Fruchtfleisch der Paprikaschote in 2cm breite Würfel schneiden. Alles im Sonnenblumenöl 5 Minuten bei mittlerer Temperatur anschwitzen. Currypaste zufügen (grüne geht auch, sieht aber nicht so schön aus), nach einer Minute mit Gemüsebrühe auffüllen und die Suppe 25 Minuten leise köcheln lassen, bis das Kürbisfleisch und die Paprika vollständig weich sind.
Maiskolben senkrecht auf das Schneidebrett stellen und mit einem Messer die Körner vom Strunk schneiden. Maiskörner und Kokosmilch zufügen, die Suppe weitere 5 Minuten kochen und mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
Zum Servieren die heiße Suppe mit grob gehacktem Basilikum bestreuen.

Sonntag, 23. März 2014

Kürbis in Ingwersirup


Eigentlich sind Kürbisse monatelang haltbar. Letztes Jahr hatten wir den letzten Kürbis bis im Sommer im Keller lagern. Diesen ungewöhnlich warmen Winter hab ich allerdings den Eindruck dass es dir Kürbisse so lange nicht machen werden. Bedingt durch natürlich auch höhere Temperaturen im Keller sehen sie teilweise nicht mehr ganz frisch aus.
Höchste Zeit etwas zu unternehmen!

Seit einigen Jahren schon hab ich dieses Rezept aus dem Büchlein "Einmachen, selbst gemacht schmeckt's einfach besser" auf meiner Nachkochliste. 
Ingwer mag ich sehr gern, auch in Kombination mit Kürbis. Bisher konnte ich mich allerdings nicht mit Kürbis in süßen Varianten anfreunden. 
Die milde Schärfe des Ingwers bildet hier aber einen guten Kontrast zur Süße.

Kürbis in Ingwersirup

Für ca. 1l
1kg Hokkaidokürbis
2 Limetten
60g frischer Ingwer
500g Zucker
500ml Wasser

Den Kürbis waschen, teilen und entkernen. Das Fruchtfleisch mit der Schale in 1cm dicke Scheiben schneiden. Diese in 0,5cm breite Würfel teilen. 
Die Limetten waschen, die Schalen dünn abschälen, den Saft auspressen. 
Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden.
Alle Zutaten (auch die Limetten-Schalen) mit dem Zucker und Wasser zum Kochen bringen. Den Kürbis bei ganz schwacher Hitze 30-40 Minuten kochen, bis die Fruchtstücke glasig sind und beginnen zu zerfallen. Den Kürbis mit einem Schaumlöffel vorsichtig aus dem Sirup heben und in sterile Twist-off-Gläser verteilen. (steril= heiß ausgespült und bei 120°C Umluft 10 Minuten sterilisiert und getrocknet)
Den Ingwersirup bei starker Hitze um ein Viertel einkochen lassen und auf die Gläser verteilen. Sofort schließen, kühl und dunkel lagern. 

Dienstag, 4. März 2014

Kürbis-Lasagne mit Knusperkruste

Ja, richtig, Kürbis.
Ich hab noch immer Kürbisse im Keller lagern.
Kürbisse lassen sich übrigens wirklich sehr gut monatelang lagern.

Am Wochenende hatten wir Besuch von Freunden und der Wunsch nach Lasagne stand im Raum. Um etwas Abwechslung zu haben machte M eine "typische" Lasagne mit Hackfleisch und allem drum und dran.
Ich stöberte erst in meinen Rezepten, dann im Internet und überlegte von welchen im Sommer geerntetem Gemüse wir noch reichlich hätten?
Schlussendlich lachte mich dann der Kürbis und vor allem die Knusperkruste an! Das musste ich einfach testen!
Und es schmeckt UND knuspert! =)
Diese Lasagne wird es wieder geben!


Kürbis-Lasagne mit Knusperkruste


4 Portionen
600g Kürbis, z.B. Hokkaido
50g Butter
3 gehäufte TL Thymian, frisch, evtl. getrocknet 
1 Zwiebel  
40g Mehl 
500ml Milch 
150g Magerquark 
Salz 
Pfeffer 
Piment d'Espelette 
2 Scheiben Toastbrot 
4g Kürbiskerne 
1 Packung Mozzarella
Lasagneblätter 

Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Scheiben (ca. 3mm) schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Falls frische Thymian verwendet wird, die Blättchen von den Stängeln zupfen.

Die Butter in einem Topf zerlassen. Zwiebel und Thymian hinein geben und kurz andünsten. Das Mehl hinzufügen, kräftig mit einem Schneebesen rühren und etwa 1 Minute andünsten. Die Milch nach und nach dazu gießen und dabei mit einem Schneebesen glatt rühren. Langsma aufkochen und unter Rühren etwa 3 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den Quark einrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette würzen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Das Brot toasten und fein würfeln. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten. Brotwürfel und die Hälfte der Kürbiskerne mischen. Beiseite stellen. Mozzarella in Scheiben schneiden.

In der Reihenfolge Lasagneblätter, Kürbisscheiben, Kürbiskerne und Soße in eine Auflaufform schichten. Die Kürbisscheiben mit Salz und Pfeffer würzen. Mit einer Schicht Lasagneblätter und Soße abschließen. Mozarella und die Kürbiskern-Toastbrot-Mischung darauf verteilen.
Die Form mit Alufolie bedecken und für 45 Minuten in den Ofen schieben.
15 Minuten vor Ende die Folie abnehmen.

Montag, 4. November 2013

Kürbis-Pfifferling-Focaccia

Vor 1,5 Monaten postete Katharina dieses Rezept. Als ich es sah, wusste ich sofort, dass es möglichst bald ausprobiert werden muss.
Die diesjährige Kürbisernte war bisher auch noch unangetastet, also höchste Zeit das Focaccia endlich in Angriff zu nehmen. In der Gefriertruhe schlummern auch noch einige Kilo an Pfifferlingen aus den Wäldern hier.
Das Ergebnis ist echt lecker und irgendwie eine tolle Kombination.
Ganz praktisch war, dass ich den Teig schon mittags zubereitet hatte und er in aller Ruhe auf dem warmen Kachelofen gehen konnte, so lange wir woanders Kaffee trinken waren. =)
Allerdings ist nun noch 2/3 Kürbis übrig, mal schauen was man daraus machen kann, in den nächsten Tagen. Irgendwo hab ich glaub ein Rezept für Kürbis-Gnocchi abgespeichert, die ich unbedingt mal testen wollte. ;-)


Kürbis-Pfifferling-Focaccia


Auf dem Weg in den Ofen
12g frische Hefe
300ml lauwarmes Wasser
450g Dinkelmehl Typ 630
50g Mehl 550
1 TL Salz
1 EL Olivenöl

150g Kürbisfleisch, nach Wahl, bei mir gab's Hokkaido
150g Pfifferlinge
2 Scheiben roher Schinken
1rote Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
frischer Thymian
Olivenöl zum Braten und Beträufeln


Die Hefe im warmen Wasser auflösen. Die Mehle mit dem Salz in einer großen Schüssel mischen, Hefe-Wasser und Olivenöl zugeben und mindestens 5 Minuten mit den Knethaken des Handrührgerätes kneten.
Nun den Teig an einem warmen Ort gehen lassen bis er sich verdoppelt hat. Wer die Zeit hat, ihn länger gehen zu lassen, lann die Hefemenge reduzieren. 
Dann den Teig vorsichtig aus der Schüssel auf ein mit Backpapier belegtes Blech fallen lassen. Zeige- und Mittelfinger in Olivenöl tauchen und den Teig von der Mitte her nach aussen ziehen, bis er mehr oder weniger das Bleck bedeckt. Die Löcher die dabei entstehen ziehen sich beim backen wieder etwas zusammen und gehören einfach zu einem Focaccia.
Den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Nun den Kürbis in Stücke schneiden und zusammen mit den Pfifferlingen in etwas Olivenöl anbraten, den Knoblauch zugeben und alles auf dem Focaccia verteilen.
Zwiebel schälen und in Ringe schneiden, Schinken in Streifen schneiden und ebenfalls darüber verteilen. Mit einigen frischen Thymianblättchen würzen.
Mit etwas Olivenöl beträufeln und 20-25 Minuten backen.

Samstag, 2. Februar 2013

Kürbis-Curry-Kokos-Tarte


Noch immer haben wir reichlich Kürbis. Am Stück als auch eingefroren. 
Gestern hab ich eins der gesammelten und gespeicherten Kürbisrezepte "nachgekocht". Gefunden hier, mit wunderschönem Bild! Bei uns musste es mal wieder schnell gehen, dunkel war es auch und beim Transport auf den Teller ist das Stück fast zu Bruch gegangen. Entschuldigt daher also das mehr als schlechte Bild. ;)

Das Rezept hab ich übrigens etwas abgeändert. 2 Eier weniger als im Original und statt Filo-Teig hab ich meinen Standart-Waie-Teig für eine runde Form genommen. Ach und fast vergessen, rote Currypaste hatte ich keine mehr, aber Grüne!

Kürbis-Curry-Kokos-Tarte

200g Mehl
65g Butter
65g Saure Sahne
1 Prise Salz
1 Schluck Weißwein
4 Eier
20g rote Currypaste
500ml ungesüßte Kokosmilch
1TL Zucker
Salz
400g Butternusskürbis

Aus Mehl, Butter, Saurer Sahne, Salz und Weißwein einen Mürbteig kneten und kalt stellen.
Den Backofen auf 180 °C vorheizen. 
Die Eier mit der Currypaste und der Kokosmilch verquirlen, Zucker zugeben, salzen und alles gründlich verrühren.
(Den Kürbis waschen, putzen und schälen. Mit der breiteren Klinge des Julienneschneiders den Kürbis in Längsrichtung oder wie beim Schälen eines Apfels außen herum in lange Streifen schneiden.)
Da mein Kürbis allerdings in Stücke geschnitten eingefroren war und sich nicht mehr schälen lies, hab ich ihn in gefrorenem Zustand mit einem Messer in "möglichst" dünne Streifen geschnitten.
Den Teig aus dem Kühlschrank holen, dünn ausrollen und in eine gefettete Form legen.
Die Kürbisstreifen auf dem Teigboden verteilen und die Curry-Eier-Sauce darübergießen. Die Tarte ca. 50 Minuten im heißen Ofen backen, bis die Ränder goldbraun sind und die Eiermasse gestockt ist.

Dienstag, 8. Januar 2013

Eintopf quer durch den Garten

Beim Herrn des Hauses kündigt sich eine Erkältung an. Dann ist er immer in Suppen/Eintopf-Stimmung. Heute Nachmittag bin ich dann mal in den Keller runter. Da lagern unter anderem die Kartoffeln, noch immer 3 Riesen-Kürbisse und ne ganze Menge eingefrorenes in der Gefriertruhe.
Den Weg aus dem Keller zurück fand ich mit gefrorenem Kürbis, Zucchini, Erdbeerspinat, Buschbohnen und nicht gefrorenen Kartoffeln und Karotten.
Auf dem Bild sind zwar noch Johannisbeeren zu sehen, die waren allerdings nicht für die Suppe. =D

Für unseren Eintopf den wir uns gerne öfter mal machen, gibt es eigentlich kein Rezept. Da kommt einfach alles rein, was irgendwie passt und grad zur Verfügung steht. Menge wird auch nur "Pi mal Daumen" abgeschätzt.

Wenn alles quasi aufgetaut ist, dünst ich eine Zwiebel glasig (heute Kürbiskernöl), gebe das Gemüse dazu und bedeck den Boden mit heißer Gemüsebrühe. Deckel drauf, 15 Minuten köcheln lassen, gut oder grob pürieren, je nach Vorliebe. Gut würzen (Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette, evtl. Ingwer und Chili) und je nach Lust und Laune mit Saurer Sahne verfeinern (die wurde heute weg gelassen).
Gemüsebrühe kommt bei uns absichtlich immer recht wenig zum Gemüse. Wir mögen es gerne dickflüssig, eben wie ein Eintopf und eher weniger gern flüssiger wie eine Suppe. =)
Heute wurde die Suppe durch den Spinat sehr, sehr grün und diesen hat man auch gut raus geschmeckt. Mal was anderes, wo unsere Eintöpfe sonst sehr, sehr kürbislastig sind. =)

Insgesamt wurde es aber so viel, dass es für morgen noch mal reicht. =)
So muss sich der angeschlagene Herr des Hauses seinen Eintopf nur aufwärmen. =)
Und dank der Vitamine aus dem Garten wird sich die Erkältung hoffentlich in Grenzen halten. =)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Auf Karotten und Kürbis gedämpfte Putenbrust


Beim lesen der neusten Blogeinträge in meinem Reader blieb ich bei diesem Rezept hängen und hab es am selben Tag noch gekocht. Allerdings meinen Vorräten entsprechend abgeändert:

Auf Karotten und Kürbis gedämpfte Putenbrust


2 Portionen
2 Putenbrustfilets
1 Orange
Salz
Pfeffer
200g Karotten
400g Kürbis
15g Butter
1 Schalotte
20g Ingwer
15g Butter
1 Orange
Salz
Pfeffer

Die Hähnchenbrustfilets mit Salz, Pfeffer und Orangenschale einreiben.
Die Zwiebel fein würfeln, Ingwer fein hacken. In einem Topf die Butter zerlaufen lassen, Zwiebel und Ingwer bei mittlerer Hitze andünsten. Karotten schälen und in Scheiben schneiden. Den Kürbis in kleine Stücke schneiden. Karotten und Kürbis in den Topf geben, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz mitdünsten lassen. Dann das Fleisch auf das Gemüse setzen, mit dem Orangensaft übergießen und zugedeckt bei geringer Hitze 15 Minuten dünsten.

Sonntag, 2. Dezember 2012

Kürbis-Puten-Ragout


Heute gibt es nochmal ein Kürbis-Rezept.
Eigentlich hab ich einige Themen über die ich schreiben wollte im Hinterkopf. Momentan komm ich leider einfach nicht dazu. Noch bin ich optimistisch, dass sich das hoffentlich sehr bald ändert! =)

Nun aber erst mal das Kürbis-Rezept. Ich finde, abwechslungsreiche Kürbis-Rezepte kann man immer brauchen. Auf die Idee zu diesem Essen kam ich durch den sonntäglichen "Mein schöner Garten"-Newsletter und uns hat es sehr gut geschmeckt. Dazu haben wir einfach Brötchen gegessen.

Kürbis-Puten-Ragout

500g Hokkaidokürbis, gewürfelt
3-4EL Mehl 250g Putenfleisch                 
1 Stück Butter                                   
2 Zwiebeln                                   
2EL Pfefferkörner                                   
2 Lorbeerblätter                                   
Thymian                                   
½l Gemüsebrühe                                   
Salz                                   
Saft einer Zitrone                                   
Curry                                   
1 Becher Saure Sahne                                   

Kürbiswürfel mit Mehl bestreuen. Putenfleisch in Würfel schneiden und in heißer Butter anbraten, anschließend zur Seite stellen.
Nun die Kürbis- und Zwiebelwürfel unter ständigem Rühren etwa 10 Minuten im gleichen Topf dünsten. Fleisch zugeben, mit Pfefferkörnern, Thymian und Lorbeerblätter würzen, mit Brühe ablöschen.
Bei schwacher Hitze ca. 30 Minuten garen. Dann die Lorbeerblätter herausfischen. Mit Salz, Zitronensaft und Curry abschmecken und mit Saurer Sahne verfeinern.

Samstag, 24. November 2012

Kürbisquiche mit Hähnchenbrustfilet



Ich lass diesen Monat echt wenig von mir hören. 
Irgendwie ist momentan die Zeit grad recht knapp und dabei dachte ich im Sommer immer: "Hach ja, wenn dann der Herbst, bzw. der Winter kommt, dann werd ich massig Zeit haben Post's zu schreiben." 
Vielleicht, bzw. hoffentlich, wird's noch so ;)

Der Riesen-Kürbis
Eigentlich ist ja Kürbiszeit und das schon eine ganze Weile. Ab und zu haben wir auch schon Kürbissuppe gegessen, aber gepostet hab ich bisher nichts. 
Mein "Problem" dieses Jahr ist, dass sich mein Hokkaido letztes Jahr mit irgendwas vermischt hat. Eine meiner 2 Hokkaido-Pflanzen, die ich aus den Samen vom letzten Jahr gezogen hatte, produzierte Riesenkürbisse mit mehreren Kilo Gewicht. Auf's Mal braucht man natürlich seltenst mal mehrere Kilo. 

Gestern hab ich mich dann aber überwunden und einen dieser rießigen Kürbisse kleingeschnitten. Den größten Teil hab ich eingefroren, das waren glaub 10 Tüten. Eigentlich ein Jahresbedarf für uns, aber was mach ich nun mit den anderen 4 Riesen-Kürbissen?
Die Schale hab ich einfach dran gelassen. Die der Hokkaido kann man ja auch essen, dacht ich mir =D Dann hab ich überlegt was ich denn daraus machen könnte.
Letztes Jahr hatten wir mal eine sehr leckere Exotische Kürbisquiche und dieses Kürbis Soufflé. Würd ich Beides gern nochmal essen, aber eigentlich wollt ich lieber was Neues ausprobieren. 
Also hab ich etwas in meinen Rezepten gestöbert und bin hier hängen geblieben. Die Idee fand ich gut, das Rezept hab ich aber etwas abgeändert.
Nächstes Mal werd ich aber die Putenbrust in kleinere Stücke schneiden! =D

Kürbisquiche mit Hähnchenbrustfilet


200g Mehl

65g Butter
65g Saure Sahne
Salz
1 Schluck Weißwein
Belag
600g Hokkaido-Kürbis
1EL ÖL
300g Hähnchenbrustfilet
3 Eier
175g Frischkäse
75ml Milch
1/2 rote Zwiebel
Salz
Pfeffer
1EL ÖL




Alle Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten und 30 Min. im Kühlschrank ruhen lassen.
Kürbis schälen, Kerne entfernen und in Spalten schneiden.
Hähnchenbrust in einer Pfanne mit Öl rundherum anbraten, etwas abkühlen lassen und quer in dünne Scheiben schneiden.
Zwiebel fein hacken, mit den Eiern, Frischkäse und Milch verrühren mit Salz, Pfeffer und Muskat kräftig abschmecken.
Backofen auf 175° Grad vorheizen.
Teig ausrollen,  in eine Tarteform geben, Rand etwas hochziehen.
Kürbisspalten und Hähnchen fächerartig  auf den Boden legen mit der Eier-Milch übergießen und im Backofen 45 Min. backen.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Kürbis-Cannelloni


Ich hab mir mal wieder ein sehr lecker klingendes Rezept auf meine Weise nachgebastelt. Gefunden hier und nachgekocht so:

Kürbis-Cannelloni




700g Hokkaido
4EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
1 Stangen Lauch
2 Knoblauchzehe
Salz
Pfeffer
etwas Zucker
200ml Weißwein
250ml Milch*
90g Parmesan
250g Ricotta
14 Cannelloni
75g Reibekäse**

Backofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Währenddessen den Kürbis halbieren und die Kerne mit einem Löffel rauskratzen. Den Kürbis in Würfel schneiden und mit 2 EL Öl, Salz und Pfeffer mischen. 
In eine ofenfeste Form geben und auf der mittleren Schiene 20 Minuten garen.
Den Lauch waschen und in feine Scheiben schneiden. Knoblauch fein hacken. 
2EL Öl in einer Pfanne erhitzen. Lauch und Knoblauch darin bei mittlerer Hitze 5 Minuten andünsten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Mit Weißwein ablöschen, fast vollständig einkochen lassen und dann mit Milch auffüllen. Etwa 10 Minuten bei mittlerer Hitze einkochen lassen.
Die Kürbiswürfel abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind und fein pürieren. Den Parmesan reiben.
Den Backofen auf 200°C runterschalten.
Das Kürbispüree mit Ricotta mischen und mit Salz und Pfeffer würzen. Die Kürbisfüllung in einen Gefrierbeutel geben, die Ecke abschneiden und in die Cannelloni füllen.
Die Hälfte der Sauce in eine Auflaufform geben, die Cannelloni drauflegen, die restliche Sauce drübergeben, mit Reibekäse bedecken und Thymian bestreuen.
30 Minuten backen.

* Im Originalrezept wird Sahne genommen, hatte ich aber gerade nicht. Die Sauce wurde erst etwas flockig, was nach dem Backen im Backofen aber nicht mehr zu sehen oder schmecken war.
** Hier wurde ursprünglich Parmesan und Mozarella genommen. Der Parmesan reichte bei mir nur noch für die Füllung und Mozarella war auch gerade aus ;)