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Freitag, 9. August 2013

Großer Schnegel

Wie immer im Sommer sind wir hier und da am umräumen, umbauen, umstellen,... usw. =)
Durch unsere neuen Nachbarn, die ihre Hecke (die bisher die einzigste Abgrenzung der Grundstücke war) weg gerissen haben, um einen Zaun hinzustellen, wurde der Grenzstein gefunden. Somit gehören uns nun ca. 1,5m mehr, als bisher gedacht. Der Zaun steht inzwischen (nicht besonders hübsch, da wird im Herbst noch ein bisschen was davor gepflanzt) und in unseren Köpfen wachsen die Ideen.
Da in unserem großen Garten doch sehr viel Kompost anfällt, wollten wir diesen vergrößern und hinter das Gewächshaus umziehen. So gibt es neben dem Gewächshaus mehr Platz für den frischen Kompost auf dem die Kürbisse wachsen. 
Vergangenes Wochenende wurde dann geschaufelt und gebuddelt und umgezogen. 
Wärenddessen sprang M plötzlich weg und sagte total angewiedert: "Uaaah, was ist denn das Eckliges?"
Ich erwartete eigentlich eine Schlange oder Riesenspinne, vielleicht auch eine Blindschleiche... statt dessen sah ich eine riesige, schwarz-weiße Schnecke!
Mir kam gleich das Bild einer Freundin in den Sinn, die in ihrem Garten Tigerschnecken hat.
Total begeistert rannte ich in Richtung Haus. Als ich mit dem Fotoapparat zurück kam, war M total entsetzt, dass ich dieses Tier auch noch fotografieren will. =D
Später fanden wir noch eine Zweite.
Tigerschnecke ist übrigens einfach der gängigere Name, "Großer Schnegel" wohl der Offizielle.
Ehrlich gesagt, find ich diese Schnecken wunderschön! Seit wir hier wohnen hab ich noch nie eine im Garten gesehen. Die müssen sich (woher auch immer sie kamen) in unserem Kompost eingerichtet haben. Ich hoffe der Umzug hat ihnen nichts ausgemacht.
Wie ich im Internet lesen konnte, richten diese Schnecken in der Regel kaum Schaden an, fressen aber wohl kleine Nacktschnecken! Das ist doch sehr praktisch!
Meine Bilder sind leider nicht sooo toll geworden. Der Winkel war etwas unpraktisch und sehr langsam kriecht dieses Tier auch nicht gerade.

Sonntag, 4. November 2012

Neues vom Igel

Nachdem ich unseren kleinen Igel letzten Dienstag gefunden hatte, war ich abends gleich noch bei der Tierärztin.

Sie hat den Igel zuerst gewogen. Nachdem sie nachmittags bei mir schon ein Rührei verspeist hatte, waren es schon 240g Gewicht. Wir wissen nun auch dass es ein kleines Igelmädchen ist. Dann bekam sie 3 Spritzen von denen mindestens eine zum entwurmen war und sie wurde sie entfloht. Einige Zecken mussten auch noch entfernt werden.
Die Tierärztin erklärte mir dann allgemein wie ich mit ihr umzugehen habe.
Bei ca. 18°C (auf jeden Fall nicht unter 10°C), in einem Karton oder einem großen Kaninchenkäfig, ausgelegt mit Zeitungspapier und eine Schachtel als Nest. In die Schachtel kommt zerknülltes Zeitungspapier oder Küchenpapier. 
Zum Trinken einfach frisches Wasser, bloß keine Milch und zum Essen rohes Rinderhackfleisch oder Rührei/gekochtes Ei mit Haferflocken oder Weizenkleie als Ballaststoffe plus einen Schluck Wasser. Dazu hat sie mir 2 Pulver gegeben, einmal Calciumcarbonat und einmal ein Vitamin- und/oder Mineralstoffgemisch wovon tägliche je 1 Messerspitze ins Essen kommt. 
Das Ganze auf, wenn es geht, 2 Mahlzeiten abends verteilt. Eine in der Dämmerung und eine bevor wir in schlafen gehen. 
Für die ersten 5 Tage hab ich noch eine Spritze mitbekommen, mit einer Flüssigkeit die gegen eine andere Art von Würmern ist, wovon auch noch jeden Tag 1ml ins Futter kommt, was in 2 Wochen nochmal wiederholt wird.
Für vergangenen Freitag hatte ich dann nochmal einen Termin zur Kontrolle und zur Wiederholung der Entwurmungsspritze. Da wog sie dann immerhin schon 280g. Sonst ist soweit alles ok, sie ist gesund und munter und verhält sich völlig normal.

Man sagt, dass so ein Igel ca. die Menge eines 150g Joghurtbechers pro Tag isst, aber das schafft unser Igel noch nicht. Ich vermute mal einfach, dass sie dazu noch zu klein ist. Sie nimmt aber zu. Heute hatte sie schon 350g.

Die letzten Tage hab ich mich auch immer mal wieder im Garten umgeschaut, ob nicht noch andere kleine Igel unterwegs sind. Theoretisch hat sie sicher Geschwister, aber entweder hatten diese genug zu essen oder sie sind eben auch noch irgendwo unterwegs. Bisher konnte ich aber keinen entdecken und bin doch ganz froh, wenn diese genug zu fressen gefunden haben.

Inzwischen braucht es schon beide Hände. Anfangs passte sie noch in eine Hand. Irgendwie find ich auch, dass die Stacheln in den letzten Tagen mehr und mehr pieksen. Anfangs konnte man sie noch gut so in die Hand nehmen. Ob das nun am Gewicht oder an der gewonnen Kraft liegt?!?

Ganz viele tolle Info's findet man übrigens hier.

Dienstag, 30. Oktober 2012

Wir haben ein neuen Gast: Ein kleiner Igel

Heute hatte ich schon sehr früh Feierabend und hab auf Grund den wunderschönen Wetters noch ein bisschen im Garten gewerkelt. Schnittlauch endlich nochmal zurück geschnitten. Die Feldsalat im Gewächshaus und die anfang Oktober gepflanzen Bäume gegossen. Dabei rannte mir ein kleiner Igel über den Weg. 
Der war so auffällig klein, dass ich in mir spontan geschnappt hab und auf die Küchenwaage gesetzte habe (die ich danach erst mal desinfizieren und grundreinigen musste). 220g hat die Waage angezeigt. Je nach Homepage die man im Internet findet, sollte ein Igel um überwintern zu können 500 bis 700g haben. All zu kalt ist es zwar noch nicht, aber das Gewicht wird er dementsprechend nicht mehr schaffen zuzunehmen. 
Nun hab ich vorhin unserer Tierärztin angerufen und die meinte auch, dass ich ihn sehr wahrscheinlich überwintern muss. Aber ich soll mal vorbeikommen, dann wird er entwurmt, entfloht und generell untersucht.
Vor 2 Jahren haben wir schon einen kleinen Igel gefunden, damals hatten wir ihn zu einer Bekannten gebracht, die jeden Winter alle Igel aus der Umgebung überwintert. Diese gute Frau lebt aber leider nicht mehr. Dafür komme ich nun in den Genuss ;) Oder auch nicht?!? Sind ja schon große Ferkelchen diese Igel!
Ich werde aber auf jeden Fall berichten! Und nun mach ich mich mal auf den Weg zur Tierärztin =)


Für's Erste fiel mir nichts besseres als die Kaninchentransportbox ein.

Das Rührei hat ihm geschmeckt =)

Donnerstag, 6. September 2012

Karottenernte

Eigentlich kann man Karotten sehr lange im Boden lassen.
Man liest sogar überall, dass man sie über den Winter einfach belässt wo sie sind und nach Bedarf aberntet. Wobei manche da nicht so gut Erfahrungen gemacht haben, wie z.B. hier:
Nicht aus diesem Grund hab ich nun alle Möhren geerntet, sondern aus Platzgründen. Ich wollten nun nämlich eeendlich Feldsalat aussäen. Die besten Monate im Freiland sind dafür nämlich August und September und fast alles steht noch so voll, dass nun eben die Karotten raus sollten. 
Hiervon waren es nicht mehr viele, die Meisten haben wir schon gegessen
Die Kaninchen haben sich über das Kraut gefreut und ich war erstaunt wie hoch der Ertrag dieses Jahr ist. Kaum eine beschädigte Karotte, ein paar verzweigte und ein paar mit Ameiseneiern. Nachdem wir dieses Jahr mehrmals unabsichtlich die Ameisen gestört hatten, sind sie wohl unbemerkt ins Karottenbeet umgezogen. 
Nach dem "aus der Erde ziehen" hab ich die Karotten ein wenig auf dem leicht warmen Weg liegenlassen, um die Erde anzutrocknen, die hab ich dann leicht mit den Händen abgestreift, (so waren dann auch gleich alle Ameiseneier weg) und alle Karotten in Eimer verpackt und diese mit Sand aufgefüllt. Der Sand sollte nie ganz trocken sein, aber auch nicht nass, sondern leicht feucht gehalten werden. Am Besten lagert man sie dann im kühlen Keller. 
Ich probiere das dieses Jahr das erste Mal aus und bin gespannt wie es funktioniert.
Alles aus diesem kleinen Stück Boden

Diese Raupe hab ich im Karottengrün entdeckt und meine sie als eine Schwalbenschwanzraupe identifiziert zu haben. Da sie scheinbar auch sehr gerne Dill mag, durfte mit ihrem Blatt zu den Gurken unter denen Dill wächst, umziehen.
Das müsste eine Schwalbenschwanzraupe sein?!

Die Karottensorte war dieses Jahr weniger erfolgreich. Ich hab das komplette Samentütchen ausgesät und alles was ich ernten konnte waren diese 7 kleinen Knöllchen. Dabei hätte ich die so gern evtl. mit Erbsen eingemacht =(

Sonntag, 8. Juli 2012

Erste Kartoffelernte

Samstag hab ich die Frühkartoffeln "Christa" geerntet. 
Hier merkt man, dass wenigstens den Kartoffeln der viele Regen gut getan hat!
Dieses Jahr hab ich im Vergleich zum Letzten von der Christa nur 1/3 angebaut, da ich lieber ein paar verschiedene Sorten wollte. Der Ertrag ist aber der Gleiche! Wahnsinn! Letztes Jahr war es grad im Frühjahr lange sehr, sehr trocken! Gekeimt sind sie erst sehr spät. Dieses Frühjahr war's ja echt ständig nur am regnen, sehr schnell gekeimt sind sie, gewachsen und geblüht haben sie auch sehr schnell.
Leider hat der viele Regen die schön anghäufelte Erde teilweise etwas weg gespült, so dass ein paar Kartoffeln Licht abbekommen haben und nun leider grüne Stelle haben. So lange man die grünen Stellen großzügig rausschneidet, kann man die Kartoffeln auch essen. Nur sollte von den grünen Stellen wirklich nichts mehr da sein, die enthalten nämlich giftiges Solanin, wie übrigens so einige Nachtschattengewächse (z.B. Tomate, Paprika, Aubergine).

Meine spätere Sorte, die roten Kartoffeln dürften demnächst auch erntereif sein. Auf die freu ich mich ganz besonders =)

Auf dem frei gewordenen Stückchen Erde hab ich nun Erdbeerspinat gesät. Das ist zwar nicht grad die tollste und perfekte Fruchtfolge, aber ich hab sonst im Garten grad so gar keinen Platz und der Erdbeerspinat will ja auch endlich mal ausgesät sein =D

Als ich danach dann noch die abgeschwemmte Erde bei dem roten Kartoffeln wieder etwas aufgehäufelt hab, stach mir das Unkraut zwischen den Sonnenblumen und den Linsen ins Auge und plötzlich auch etwas "schwarz-weißes". Nach genauerem Nachschauen, erkannte ich Nachbar's Katze. Die muss da die ganze Zeit während ich am ernten war, ruhig und selig auf den Linsen geschlafen haben. Kein Wunder dass die Linsen nur an einer kleinen Stelle platt an den Boden gedrückt liegen. =D

Dienstag, 22. Mai 2012

Läuseplage und Marienkäfer

Läuse fühlen sich in meinem Garten sehr wohl! 
Letztes Jahr konnte ich keine einzige Saubohne ernten, da die Pflanzen durch den regenlosen April fast von Anfang an von Läusen befallen waren.
Auch meine Kletterrose an der Hauswand war besonders im Frühjahr befallen. Später dann weniger. Und auch der kleine Kirschbaum. Genau eine Kirsche konnten wir uns teilen ;) Immerhin =D

Dieses Jahr sind die Läuse später dran. Es war bisher auch eher regnerisch ;)
Die Saubohnen blühen wunderschön! Die ersten Läuse sind aber schon zu sehen. Die Kletterrose ist noch lausfrei.
Der Kirschbaum ist wieder befallen und mit scheint, es läuft wieder auf genau eine Kirsche (wenn überhaupt) raus. Nun ist aber auch der kleine Birnenbaum befallen:
Was mögen Läuse eigentlich? Die Apfel- und Pflaumenbäume waren noch nie befallen. Auch sonst eigentlich keine meiner Pflanzen.

Beim Rasen mähen unter dem Birnenbaum sind mir dann die vielen, vielen Marienkäfer aufgefallen. Sehr zur Freude! Ich hoffe die schlagen sich die Bäuche voll! Fleissig sind sie auch noch:

Bei genauerem Betrachten der Läuse und Marienkäfer fielen mir dann überall diese gelben Anhäufungen von ... (wie auch immer man das nennen mag) auf:
Ich hatte schon so eine Ahnung... schnell Tante Google gefragt... und tatsächlich: Es handelt sich um Marienkäfereier. 
Sagt man nicht eigentlich: Wo die Schädlinge, da sind auch die Nützlinge? Oder so ähnlich? Ich hoff sie werden einen guten Hunger mitbringen, oder sollte ich vielleicht nächstes Jahr doch so Klebestreifen um die Stämme machen, dass die Ameisen da nicht hoch kommen? Oder fallen sie dann wahrscheinlich gleich über andere Pflanzen her?
Weiß eigentlich jemand zufällig, wer dieser nette kleine Kerl hier ist? Den haben wir letzte Woche unter einem Stein gefunden:

Montag, 16. Januar 2012

Tierbesuch 2011

Leider hab ich nicht von allen Besuchern ein Foto, eigentlich nur von einem kleinen Teil, aber besser als gar nix ^^

Nachbars Katze im Heu
von unten nach oben fotographiert. Vogelnachwuchs direkt über der Haustüre.
Vogelnachwuchs wird flügge.
Jeden Abend saßen sie da oben...
...und einer immer alleine hinten.
Wir haben im Garten Igel in Massen.
Er wollte seine Zecken wohl lieber behalten =D