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Mittwoch, 16. Dezember 2015

Winterküche: Pastinaken-Kürbis-Auflauf

Im Garten stehen noch immer einige Pastinaken und schmecken nun so richtig gut nach den ersten Frösten.
Letztens hab ich bei Essen und Trinken dieses Rezept entdeckt und nachdem von der Kürbislasagne noch Kürbis über war, wurde es gleich getestet.
Ich fands sehr lecker, vor allem mit gekochter Hirse als Beilage dazu.
Das Rezept sollte für 2 Portionen sein und obwohl wir gute Esser sind, war es uns zu viel, Mit Beilage würde ich diese Menge für 3 bis 4 Esser kochen.
Im Original wird eine Scheibe Kasseler verwendet. Darauf haben wir verzichtet und eingefrorenes und gewürfeltes Suppenfleisch von der letzten Brühe-Koch-Aktion verwendet.
Man könnte es aber natürlich auch einfach weg lassen. Mir hätte nichts gefehlt.

Wurzelgemüse aus dem eigenen Garten schäle ich übrigens nie! Falls viel nasse Erde daran hängt werden die Wurzeln gut gewaschen. Im Sommer, wenn der Boden trocken ist, reicht auch gutes abreiben.


Pastinaken-Kürbis-Auflauf

3-4 Portionen
300g Pastinaken
400g Hokkaido-Kürbis
1 Knoblauchzehe
1 Scheibe Kasseler 
Olivenöl
2EL gehackter Thymian
1 Limette
30g Butter
1EL Mehl
400ml Milch
Salz
Pfeffer
50g gehackte Walnüsse

Pastinaken würfeln. Hokkaido halbieren, Kerngehäuse entfernen (trocknen und an Vögel verfüttern). Fruchtfleisch würfeln. Knoblauch schälen und Kasseler würfeln.
Olivenöl erhitzen. Pastinaken und Hokkaido darin 8 Minuten braten. Knoblauch pressen und zusammen mit dem Thymian zum Gemüse geben und kurz mitbraten. Gemüse und Kasseler in eine Auflaufform füllen.
Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.
Limettenschale mit einem Sparschäler fein abziehen und den Saft auspressen. Butter schmelzen, Mehl zufügen und unter Rühren 3 Minuten anschwitzen. Mit Milch ablöschen, aufkochen und 5 Minuten köcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Limettenschale würzen. Sauce von der Kochstelle ziehen und Limettensaft zufügen. Sauce über das Gemüse gießen. Mit Walnüssen bestreuen und im vorgeheizten Ofen 25 Minuten backen.

Freitag, 14. November 2014

Ofengeröstete Kürbiswürfel

Heute gibt's was ganz einfaches und leckeres.
Kürbiswürfel aus dem Backofen!
Ein bisschen Kürbis ist schnell geschnippelt,
mit leckerem Olivenöl und Kräutern und ab in den Ofen.
Währenddessen duftet es so lecker nach Thymian und Rosmarin, dass man es kaum erwarten kann! =)
Die 2 Portionen im Rezept sind als Beilage gemeint. Als Hauptspeise verdrückt man die Portion ganz gut auch allein.

Ich stelle immer wieder fest, dass Kürbis vielseitiger ist als man meint. Was auch ganz gut ist, bei den Mengen die noch im Keller lagern. ;-)
Diese Beilage wird es sicher häufiger mal geben. Kartoffelwürfel kann ich mir mit dem Kürbis gemischt auch sehr gut vorstellen.
 

Ofengeröstete Kürbiswürfel mit Kräutern

2 Portionen
600g Hokkaido-Kürbis, gewürfelt
Thymian
Rosmarin
Majoran
Salz
Pfeffer
Piment d'Espelette
Olivenöl
1EL Blütenhonig
Evtl. Creme Fraiche



Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
3-4cm große Kürbiswürfel auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen. 
Frische oder getrocknete Kräuter über den Kürbiswürfeln verteilen. Mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette würzen. Olivenöl darüber träufeln, Honig grob verteilen. 35 Minuten im Ofen weich backen. 
Wer mag dippt die Stücke in Creme Fraiche, das passt gut.

Montag, 15. September 2014

Kräuterige Tomatensauce

Unsere perfekte Tomatensoße haben wir schon vor langem gefunden und kochen sie Jahr für Jahr ein. Trotzdem probier ich jedes Jahr neue Variationen aus. Wie zum Beispiel letztes Jahr das Auberginen-Tomaten-Chili-Confit. Das war so lecker, dass ich es dieses Jahr wieder gemacht habe und demnächst nochmal ein Blech voll machen werde.

In dem kürzlich schon erwähnten Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" entdeckte ich eine Tomatensoße, in die sehr viele Kräuter hineinkommen. Nach dem ersten Test konnte ich allerdings nicht viel von den Kräutern schmecken. Beim zweiten Ansatz hab ich doppelt so viel genommen, was dann ganz ordentlich Geschmack verleiht. Sehr lecker! Doch ganz so gut wie unsere geliebte Tomatensoße dann doch nicht. ;-)

Wundert Euch nicht über die Farbe der Soße. Ich hab vielleicht eine rote Tomate verwendet. Wenige Green Zebra und hauptsächlich orangene Ochsenherz. Daher die intensiv orangene Farbe. Gefällt mir aber gut. =)

Im Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" wird empfohlen die Sauce einzukochen, wenn sie auf jeden Fall länger als ein halbes Jahr halten soll. Begründet wird das damit, dass die Sauce keine zusätzliche Säure enthält. Vielen Tomatensoßen wird etwas Essig zugesetzt. Beinhaltet unsere Lieblingssoße übrigens auch. 
Ich persönlich hab bisher mit noch gar keiner nicht eingekochten Soße schlechte Erfahrungen gemacht. Zum Teil wurden sie sogar 2 Jahre alt. Noch nie wurde ein Glas schlecht. 
Trotzdem hab ich diese Soße nun eingekocht. Einfach um es mal zu testen, andererseits ernten wir dieses Jahr so viele Tomaten, dass das eine oder andere Glas sicher die Chance hat älter als 2 Jahre zu werden.
Ich denke aber, dass man ohne schlechtes Gewissen auf das Einkochen verzichten kann.


Kräuterige Tomatensauce


4EL Olivenöl
300g Zwiebeln, gehackt
6 Knoblauchzehen, gehackt
2kg Tomaten, gehäutet, Samen entfernt, grob gehackt
¼l Weißwein
2TL Salz
2TL Honig
2 Lorbeerblätter
6 Salbeiblätterm fein gehackt
8 Zweige Thymian, fein gehackt
4 Zweige Rosmarin, fein gehackt
8 Zweige Majoran/Oregano, fein gehackt

Zuerst die Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten vorbereiten.
Dann das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben und glasig andünsten.
Alle restlichen Zutaten zugeben, zum Kochen bringen und ohne Deckel mindestens 45 Minuten leise köcheln lassen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Dabei immer mal wieder rühren. Die Lorbeerblätter herausfischen, mit einem Pürierstab alles gut durch pürieren. Die Sauce in sterile Gläser füllen (mit heißem Wasser ausspülen, bei 120°C Umluft 12 Minuten im Backofen trocknen) und einkochen bei 90°C 30 Minuten einkochen.

Mittwoch, 30. Juli 2014

Ratatouille mit Polentaschnitten

Das Wetter spielt die letzten Wochen total verrückt.
Abwechselnd herrscht schönstes Sommerwetter und alle paar Tage gewittert es und gießt wie in Strömen. Wenn man Glück hat gießt es einfach nur und windet ein bisschen. Jedes Mal läd es in einem anderen Ort so richtig ab! Mit heftigen Sturmböen, Hagel und Starkregen. Anfang des Monats hat es in unserer Kreisstadt etliche Bäume entwurzelt und vielen Bäumen diverse Äste gekostet.
Donnerstag hatten wir hier im Ort dann Starkregen. In knapp 15 Minuten über 20l/m2. Die Strassen standen unter Wasser. Es hat auch ordentlich gehagelt, aber nur stellenweise. Mein Garten hatte Glück. 
Gestern kam dann wieder ein Gewitter. Im Ort in dem ich arbeite hatten wir zwei Mal Stromausfall. Einen Teilort unserer Kreisstadt erwischte dann der Starkregen. Ein Bach kam über die Ufer und die Strassen verwandelten sich in Flüsse, die angrenzenden Häuser liefen voll.
Was soll man an diesen Tagen machen, wenn es einen selbst nicht all zu heftig erwischt?
Genau, gemütlich kochen.
So gab es vor einigen Tagen dieses leckere Ratatouille bei uns.

Ich hatte das Rezept schon vor ein paar Jahren auf diversen Blog's entdeckt. Zwei der Quellen wären dieser und dieser Link.
Ratatouille hab ich schon einige gekocht. So schmeckt sie mir aber definitiv am Besten! =)

Übrigens ist dieses Rezept auch wunderbar um eine reiche, abwechslungsreiche Ernte zu verarbeiten.


Ratatouille mit Polentaschnitten

2 Portionen

Polenta
25g Butter
1/2 weiße Zwiebeln, gewürfelt
1 Knoblauchzehen, angedrückt
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
1 Zweig Salbei, Blättchen abgestreift
200ml Milch
100ml Brühe
100ml Wasser
Salz
Pfeffer
Muskat
80g Polenta
20g Parmesan, gerieben
Mehl 
Olivenöl und Butter zum Braten

Ratatouille
1 rote Paprika
1 kleine Aubergine
1 kleine Zucchini
1 Zwiebel, fein gewürfelt
1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1 Prise Zucker
3 mittelgroße Tomaten
1 Zweig Rosmarin, Blättchen abgestreift
1 Zweig Thymian, Blättchen abgestreift
½EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer

Für die Polentaschnitten die Butter in einem Topf bräunen. Dann die Zwiebeln, Knoblauchzehen und gehackten Kräuter zufügen und ein paar Minuten andünsten. Mit Milch, Brühe und Wasser ablöschen, einmal aufkochen und 15 Minuten auf der abgeschalteten Herdplatte ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Flüssigkeit nochmal aufkochen, vom Herd nehmen und die Polenta unterrühren. Bei geringer Hitze unter Rühren quellen lassen. Danach den Parmesan untermischen und abschmecken. Ein kleines Backblech oder eine rechteckige Form mit Backpapier belegen, die Polenta gleichmäßig darauf streichen und auskühlen lassen. Währenddessen geht es mit dem Ratatouille weiter:

Für das Ratatouille die Paprika, die Aubergine und die Zucchini fein würfeln und separat ohne Öl anbraten. 

Dann die Zwiebeln und den Knoblauch mit einer Prise Zucker in etwas Öl weich dünsten. Jetzt die angebratenen Gemüsewürfel dazu geben und mit dünsten. Die gewürfelten Tomaten und gehackten Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße sämig ist. 
Währenddessen die feste Polenta in Stücke schneiden, in Mehl wenden und in einer Mischung aus Öl und Butter anbraten.
Den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer würzen. 
Auf jede Polentaschnitte etwas von dem Ratatouille geben oder nebeneinander anrichten und genießen!

Montag, 5. Mai 2014

Würzöl

Letztens steckte mit jemand das "Landfrisch" Heft von März&April zu, was viele, tolle Rezepte beinhaltet.
Unter anderem dieses Würzöl, das ich sofort angesetzt habe.

Mit den Kräutern in der Flasche sieht das Öl richtig toll aus!
Und gibt sicher ein gutes Geschenk oder Mitbringsel ab.

Nicht wundern, Chili's kann ich noch keine ernten. Ich frier aber jeden Sommer ein paar ein, damit ich immer nicht getrocknete zur Hand hab. Abgewogen hab ich die Schoten allerdings nicht. 100g kommt mir recht viel vor. Gut, die Gekauften sind in der Regel nicht besonders scharf. Ich bau aber immer ordentlich scharfe Sorten an, daher hab ich recht wenig Chili's drin, da das Öl ja auch noch genießbar und nicht zu scharf sein soll.

 
Würzöl

100g frische Chilischoten
8 Knoblauchzehen
1 Zweig Rosmarin
1 Zweig Thymian
6 Pfefferkörner
2 Pimentkörner
Schale einer halben Zitrone
500ml Olivenöl
200ml Sonnenblumenöl

Die Chilischoten und den Knoblauch klein schneiden, Zweige der frischen Gewürze halbieren. Alle Zutaten in eine Glasflasche oder Karaffe geben und mit dem Öl auffüllen. Etwa eine Woche stehen lassen. Solange das Öl die Kräuter und Gewürze bedeckt, ist es mehrere Monate haltbar. Wenn man die Kräuter und Gewürze nach 2-3 Wochen aus dem Öl entfrenen, erhöht sich die Haltbarkeit – aber leider verliert sich damit der dekorative Effekt.

Dienstag, 4. März 2014

Kürbis-Lasagne mit Knusperkruste

Ja, richtig, Kürbis.
Ich hab noch immer Kürbisse im Keller lagern.
Kürbisse lassen sich übrigens wirklich sehr gut monatelang lagern.

Am Wochenende hatten wir Besuch von Freunden und der Wunsch nach Lasagne stand im Raum. Um etwas Abwechslung zu haben machte M eine "typische" Lasagne mit Hackfleisch und allem drum und dran.
Ich stöberte erst in meinen Rezepten, dann im Internet und überlegte von welchen im Sommer geerntetem Gemüse wir noch reichlich hätten?
Schlussendlich lachte mich dann der Kürbis und vor allem die Knusperkruste an! Das musste ich einfach testen!
Und es schmeckt UND knuspert! =)
Diese Lasagne wird es wieder geben!


Kürbis-Lasagne mit Knusperkruste


4 Portionen
600g Kürbis, z.B. Hokkaido
50g Butter
3 gehäufte TL Thymian, frisch, evtl. getrocknet 
1 Zwiebel  
40g Mehl 
500ml Milch 
150g Magerquark 
Salz 
Pfeffer 
Piment d'Espelette 
2 Scheiben Toastbrot 
4g Kürbiskerne 
1 Packung Mozzarella
Lasagneblätter 

Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und in dünne Scheiben (ca. 3mm) schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Falls frische Thymian verwendet wird, die Blättchen von den Stängeln zupfen.

Die Butter in einem Topf zerlassen. Zwiebel und Thymian hinein geben und kurz andünsten. Das Mehl hinzufügen, kräftig mit einem Schneebesen rühren und etwa 1 Minute andünsten. Die Milch nach und nach dazu gießen und dabei mit einem Schneebesen glatt rühren. Langsma aufkochen und unter Rühren etwa 3 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den Quark einrühren. Die Soße mit Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette würzen.

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen. 

Das Brot toasten und fein würfeln. Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Fett leicht rösten. Brotwürfel und die Hälfte der Kürbiskerne mischen. Beiseite stellen. Mozzarella in Scheiben schneiden.

In der Reihenfolge Lasagneblätter, Kürbisscheiben, Kürbiskerne und Soße in eine Auflaufform schichten. Die Kürbisscheiben mit Salz und Pfeffer würzen. Mit einer Schicht Lasagneblätter und Soße abschließen. Mozarella und die Kürbiskern-Toastbrot-Mischung darauf verteilen.
Die Form mit Alufolie bedecken und für 45 Minuten in den Ofen schieben.
15 Minuten vor Ende die Folie abnehmen.

Donnerstag, 27. Februar 2014

Gnocchi in Thymian-Sahne-Soße

Unsere Kartoffeln freuen sich wie wir über den frühen Frühling und sind fleissig am austreiben. Aller höchste Zeit, sie alle zu essen (unmöglich, da viel zu viele) oder "irgendwie" haltbar zu machen. 

Eine Möglichkeit noch eine lange Weile was von den Kartoffeln zu haben, ist sie zu Gnocchi zu verarbeiten und diese einzufrieren
Das hab ich vergangenen Freitag gemacht. Einen kleinen Teil davon mussten wollten wir natürlich gleich genießen. 

Die Farbe der Gnocchi wurde leicht merkwürdig, da ich blaue als auch rote Kartoffeln verwendet hab. =D


Gnocchi in Thymian-Sahne-Soße

2 Portionen
400g Gnocchi
1 Schalotte
1 Knoblauchzehen
1EL Olivenöl
1 Ecke Butter 
75ml Weißwein
100ml süße Sahne
1/2 Becher Creme Fraiche
2TL getrockneter oder frischer Thymian
Salz
Pfeffer

Wasser in einem Topf aufkochen, salzen und Gnocchi zugeben.
Die Gnocchi sind gut, wenn sie oben schwimmen und können abgeschöpft werden.
In der Zwischenzeit die Soße zubereiten. Dazu die Schalotte  und den Knoblauch fein würfeln. In einem kleinen Topf das Olivenöl erhitzen und die Butter zugeben. Wenn diese schäumt die Schalotten und den Knoblauch kurz darin anschwitzen. Mit dem Weißwein ablöschen und auf die Hälfte einkochen lassen. Nun die Sahne zugießen. Den Thymian zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Unter gelegentlichem Rühren 5 bis 10 Minuten auf kleinster Flamme simmern lassen. Zum Schluss die Creme Fraiche in der Soße auflösen und zusammen mit den Gnocchi servieren.

Sonntag, 17. November 2013

Thymian trocknen


Mein kleines Thymian-Büschchen ist dieses Jahr zu einem richtig prächtigen kleinen Busch herangewachsen. Den Sommer über haben wir durchgehend viel Thymian verwendet. So richtig viel Zeit um mal ordentlich zu ernten und zu trocknen war aber leider nicht. Um Thymian zu trocknen wird empfohlen kurz vor der Blüte im Sommer zu ernten.Vor etwa einem guten Monat kam es mir wieder in den Sinn und mit Schere bewaffnet schnitt ich mehrere Bündel ab. Diese hab ich mit einer Schnur zusammengebunden und in der Küche kopfüber aufgehängt. Die Küche ist normalerweise nicht unbedingt der ideale Ort, da sie durch die Kocherei meistens feuchter als andere Räume ist. Bei uns ist sie allerdings der wärmste Raum im Haus und auch recht wenig Feucht.Hier hingen die Bündel nun ein paar Wochen. Trocken dürften sie schon eine Weile gewesen sein, nur fehlt als die Motivation und Zeit das Werk zu vollenden. Letztes Wochenende befreite ich die Bündel dann von der Schnur und konnte ganz einfach die Blättchen von den Stängeln streifen. 
Aufbewahrt werden sie nun in einer luftdichten Box und wir werden in der schneezeit leckeren Thymian zum würzen haben. Thymian ist winterhart und bleibt grün, kann also gut auch im Winter frisch verwendet werden, wenn er nicht gerade unter einer Schneedecke liegt.

Samstag, 14. September 2013

Auberginen-Couscous mit karamellisierten Schalotten


Diese Woche entdeckte ich in Julianes Saisonkalender für September einen Link zu einem Rezept mit Auberginen, das mich sofort ansprach!
Da alle Zutaten auf Lager waren, wurde es Dienstag gleich getestet und für gut befunden! =) 
M fand, dass in Stückchen geschnittene und mit angebratene Putenbrust noch sehr gut dazu gepasst hätte. Vielleicht das nächste mal, hab doch vor allem ich, eher selten das Verlangen nach Fleisch.

Ich hatte nun im September zwar keine frischen Johannisbeeren mehr, aber aus der diesjährigen Ernte sind noch ganz viele in der Gefriertruhe. =) Davon abgesehen waren Aubergine, Schalotten, Knoblauch, Thymian und Petersilie aus eigener Ernte.

Auberginen-Couscous mit karamellisierten Schalotten


2 Portionen
Hoppla, da fehlen noch die Johannisbeeren...
1 große Aubergine
3 Schalotten
1 Knoblauchzehe
4 Stängel Thymian
5 Pecannüsse
3EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
125g Couscous (Instant)
½TL Kurkuma (gemahlen)
2TL Zucker
3TL Balsamico-Essig
2-3 Stängel Petersilie
ca. 50g rote Johannisbeeren
150g Naturjoghurt

Aubergine waschen, Enden entfernen. Aubergine längs halbieren und in Würfel schneiden. Schalotte schälen und in feine Ringe schneiden. Knoblauch schälen, fein hacken. Thymian waschen, trocken schütteln. Blättchen von den Stängeln zupfen und fein hacken. Nüsse grob hacken.
Gehackte Nüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Beiseite stellen. 2EL Olivenöl in der Pfanne erhitzen, Auberginenwürfel darin anbraten. Knoblauch und die Hälfte des gehackten Thymians zugeben. Auberginen pfeffern und kräftig salzen. Die Auberginen in ca. 5 Minuten fertig braten. Währenddessen regelmäßig umrühren und immer wieder ein paar Schlucke Wasser zugeben, damit die Auberginen nicht anbrennen. Gebratene Auberginen aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
Couscous in eine Schüssel geben. Mit 250ml kochendem Wasser übergießen und abgedeckt ca. 10 Minuten quellen lassen.
Derweil restliches Öl in der Pfanne erhitzen. Schalotten darin bei mittlerer Hitze hellbraun anbraten. Restlichen Thymian und Zucker darüberstreuen. Nicht mehr umrühren,bis die Schalotten dunkler werden. Dann die Schalotten erneut umrühren und mit dem Balsamico-Essig ablöschen. In ca. 1-2 Minuten fertig braten.
Gequollenen Couscous mit Salz und Kurkuma würzen und mit einer Gabel auflockern. Auberginen, Nüsse und Couscous zu den Schalotten in die Pfanne geben. Alles gut miteinander vermengen, dann die Pfanne vom Herd nehmen.
Petersilie waschen, trocken schütteln. Blätter von den Stängeln zupfen und grob hacken. Johannisbeeren waschen und die Beeren von den Rispen streifen. Mit dem Couscous und den Auberginen vermischen.
Joghurt leicht salzen und zum lauwarmen oder ganz abgekühltem Auberginen-Schalotten-Couscous reichen.

Sonntag, 1. September 2013

Auberginenröllchen mit Knoblauch-Tomaten-Frischkäse


Und wieder ein Auberginen-Rezept. Ich hoffe, ihr könnt noch. Ich bin ganz happy, alles mögliche momentan ausprobieren zu können. Wir hatten diese Röllchen als Beilage zum Grillen gestern. Sehr, sehr lecker und ganz einfach gemacht. Man sollte aber aufpassen, beim Einpinseln wirklich nur wenig Öl zu benutzen! Die länglichen Auberginen würde ich von oben oder unten her aufrollen, ich hatte aber gerade eine große runde Aubergine die weg musste. Die lies sich am Einfachsten von der Seite her aufrollen.

Auberginenröllchen mit Knoblauch-Tomaten-Frischkäse



1 große Aubergine
Olivenöl
Salz
Bunter Pfeffer, frisch gemahlen
1/3 Becher Sahne-Frischkäse
1 Knoblauchzehe
1EL gehackter, frischer Thymian
3 getrocknete Tomaten

Den Ofen auf 190° vorheizen.
Während der Ofen vorheizt die Auberginen in dünne Streifen schneiden.
Das Backblech mit Backpapier auslegen und die Auberginenscheiben verteilen. Mit dem Olivenöl bestreichen, salzen und pfeffern. Im Ofen 15 Minuten backen. Die Auberginenscheiben wenden, salzen und pfeffern. Für weitere 10 Minuten im Ofen lassen.
Währenddessen den Frischkäse mit dem gehackten Thymian, den klein geschnittenen, getrockneten Tomaten und dem feingehackten Knoblauch vermischen.
Die Auberginenscheiben kurz abkühlen lassen und mit einem Teelöffel die Frischkäsemasse auf den Scheiben verteilen und von der Seite her aufrollen.

Sonntag, 18. August 2013

Pannacotta mit Thymian-Sirup


Heute morgen blätterte ich das Heft "Gärtnern&genießen" durch und blieb bei diesem Pannacotta hängen. 
Thymiansirup?
Thymian süß?
Zu Sahne?
Merkwürdige Kombination?
Nein! Interessant!
Bei Gelegenheit mal testen!
Abgetippt...
... dabei festgestellt, dass ich alle Zutaten im Haus hab.
Gleich los gelegt, warum nicht?
Fazit?
Unerwartet geniale Kombination, die erstaunlicherweise sogar M schmeckt!
Das wird es bestimmt nochmal geben.

Da man das Pannacotta mit dem Sirup "nur" beträufelt, braucht man natürlich nicht viel. Den restlichen Sirup würde ich nach dem Absieben nochmal aufkochen und heiß in sterile Flaschen füllen.

Pannacotta mit Thymian-Sirup

4 Portionen
500ml Wasser
200g Zucker
1 Bund Thymian
500ml Sahne
50g selbstgemachten Vanille-Zucker
5 Blatt Gelatine
Thymianblüten zur Deko

Wasser mit Zucker zum kochen bringen und 10 Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und den Thymian in den Sirup legen, über Nacht oder einige Stunden ziehen lassen. Ein Sieb mit Mull oder einem Tuch auslegen und den Sirup durchgeben.
Sahne mit Vanillezucker aufkochen. Gelatine in Wasser einweichen. Vanille-Sahne vom Herd nehmen, die Gelatine ausdrücken und in der heißen Sahne auflösen. Die Sahne in 4 Förmchen verteilen und mindestens 4 Stunden  im Kühlschrank fest werden lassen.
Zum servieren das Pannacotta auf Teller stürzen oder in den Schälchen lassen,  mit Sirup beträufeln und Blüten garnieren.




Donnerstag, 4. Juli 2013

Tomaten-Thymian-Butter


Sommerzeit...
Ab und zu kann man sogar grillen. ;-)
Da die gleiche Kräuterbutter zwar nicht schlecht, mit der Zeit aber langweilig wird, gibt's heute ein ganz leckeres Rezept.
Portionsweise eingefroren hält sich den Sommer über, falls man es nicht eh schneller aufgegessen hat. ;-) Sieht aus, als lägen die Butter-Stücke auf dem Tisch. Die Glasschale lässt sich gar nicht erkennen. =D


Tomaten-Thymian-Butter


250g weiche Butter
10 Zweige Thymian
1,5TL Salz
Pfeffer
Piment d'Espelette
mindestens 15 halbe getrocknete Tomaten

Die Butter aus dem Kühlschrank nehmen und sehr weich werden lassen.
Die Thymianzweige ausschütteln, die Blättchen abstreifen und zur Butter geben. Die getrockneten Tomaten entweder mit dem Messer in kleine Stücke schneiden oder in einer Kaffeemühle mahlen, allerdings dann nicht zu fein (wie ich). Irgendwie kommt der tomatige Geschmack besser zur Geltung, wenn es etwas gröber ist. 
Salz, Pfeffer und Piment d'Espelette zugeben und mit dem Handrührgerät alles gut mischen. Anschließend kalt stellen und genießen. Passt gut geschmolzen auf Brot oder Brötchen und auf nicht all zu sehr mariniertem Fleisch.


Montag, 24. Juni 2013

Gegrillte und gefüllte Steinchampignons

Wir züchten momentan mal wieder Pilze. Eigentlich wollte ich schon lange einen Post darüber schreiben. Unser erster Versuch ging nach der ersten Ernte wegen eines gravieren Fehlers leider schief. Nun versuchen wir es gerade besser zu machen, bisher sieht es auch nicht schlecht aus, dann gibt es einen Bericht.
Wie hier schon erwähnt, bestand die erste Ernte aus Riesenpilzen. Ein paar Tage später nur, war die Kiste wieder voll mit Pilzen. Diese Mal nicht ganz so groß, aber schön gewölbt = wunderbar zu füllen.
Bei den Temperaturen letzte Woche von täglich guten 35°C, wurde fast jeden Abend gegrillt, so auch am Tag der Champignon-Ernte.
Was gibt es besseres als frische Champignons? =)

Ein ganz genaues Rezept hab ich nicht. Da die Champignons spontan auf den Grill kamen, hab ich genommen, was noch im Kühlschrank und Garten zu finden war. Aber je nach Menge der Pilzstiele kann die Menge der sonstigen Zuaten variieren. Da die Pilze so lecker waren, hab ich beschlossen sie zu bloggen, trotzt dass ich kein schönes Bild habe.


Gegrillte Mascarpone-Thymian-Champignons


Größere, gewölbte Champignons
Mascarpone
frischer Thymian
Piment d'Espelette
Pfeffer
Salz

Die Champignons vorsichtig abreiben, falls sie etwas dreckig sind, dann die Stiele vorsichtig rausbrechen.
Die Stiele in kleine Würfel schneiden und mit Mascarpone, Thymian, Piement d'Espelette und Pfeffer mischen. Die Masse vorsichtig in die umgedrehten Pilzköpfe geben und grillen.
Erst dann salzen und genießen.