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Freitag, 29. Juni 2012

Blütenendfäule an Tomaten

Einmal ist immer das erste Mal ;)
Tomaten bau ich nun schon ein paar Jahre an, hatte bisher aber noch nie Probleme. Vor etwa 2 Jahren bekamen die Tomaten meines Opa's dunkle Flecken auf der Unterseite. Genau von da ausgehend, wo die Blüte war. Ich hatte ein bisschen im Internet gesucht und war schnell auf die Blütenendfäule gestoßen.
Die Blütenendfäule ist keine Krankheit im eigentlichen Sinn, sondern ein Calcium-Mangel im Fruchtgewebe. Zur "Behandlung" findet man unterschiedliche Meinungen.
Die gängigste Meinung ist, dass man den Calcium-Mangl gut und schnell ausgleichen kann. Entweder mit Gesteinsmehl oder einem speziellen Calciumdünger. 

Nur die Tomaten und nicht die Blätter sind betroffen,da die Tomaten weniger Wasser verdunsten als die Blätter und daher auch weniger mit Wasser versorgt werden. So kommt insgesamt weniger Calcium in der Frucht als in den Blätter an. 

Ich hab auch gelesen, dass unregelmäiges gießen dazu führen kann.
Und auf einer Seite stand sogar, dass man weder mit düngen, noch mit "richtigem" gießen etwas bewirken könnte. Es wäre nur Sortenabhängig, weil es eine Versorgungsstörung der Tomate(nsorte) ist.

Mein Opa hat damals seine Tomaten mit Gesteinsmehl behandelt und alle folgenden Früchte hatten die Fäule nicht mehr. Also geh ich doch mal davon aus, dass es ein Calciummangel war und das Düngen somit erfolgreich.

Diese Woche fielen mir an zwei Sträuchern ein paar wenige Tomaten mit genau solchen Flecken auf. Da mir sofort klar war, was das Problem ist, war der Schreck immerhin nicht all zu groß =) Ich werde jetzt mal in irgendeiner Form Calcium zugeben, ich denke am wahrscheinlichsten Gesteinsmehl und vermute, dass das Problem damit gelöst ist. =) 
Die fauligen Früchte hab ich entfernt, um sehen zu können ob neue dazu kommen oder das Problem gelöst ist. 
Was mich gewundert hatte, war dass die Tomaten mit der Fäule nur sehr unregelmäßig vorkommen. Ich hätte irgendwie eigentlich erwartet, dass wenn, gleich alle Tomaten einer Rispe betroffen sind und nicht hier und dort mal eine.

Ich muss vielleicht dazu schreiben, dass ich meine Tomaten in Eimern an der Hauswand unter dem Dachvorsprung anbaue.eeigentlich nur in frischem Kompost, aber vermutlich wird durch die Gießerei doch einiges ausgespült. 
Und dieses Jahr hatten sie es ganz besonders hart. =D 
Durch unsere Baustelle mussten sie für 4 Wochen in ein Plastikgewächshäuschen umziehen. Da drin hatten sie es etwas zu eng. Selbst ich kam kaum ran zum gießen. Das wird wahrscheinlich unter anderem einer der Gründe für die Blütenendfäule sein, denn bisher hatte ich dieses Problem noch nie.
Aber....trotz allem: Die ersten Tomaten sind inzwischen schon reif *freu*

Update 2015:
Dieses Jahr kommen sehr viele Leser über die Google-Suche zu diesem Beitrag. Auch ich habe dieses Jahr sehr stark das Problem mit der Blütenendfäule.
Seit letztem Jahr bin ich der Meinung, dass gegen die Blütenendfäule nur gießen, gießen, gießen nutzt!
In diesem genialen Sommer kann ich gar nicht gießen, was die Pflanzen eigentlich an Wasser bräuchten! Ich finde hier zeigt sich nun doch ein Problem, was die Anpflanzung in Eimern mit sich bringt. Calcium lindert sehr wahrscheinlich, löst aber das Problem nicht. Wasser heißt die Lösung gegen die Blütenendfäule. Unterstützend kann man die unteren Blätter entfernen und die oberen kürzen.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Obstbaumkrebs... =/

Das sieht gar nicht schön aus
Das Wetter war nun einige Tage ja recht traumhaft!
Am Samstag hatten wir uns in den Garten getraut um das eine und andere aufzuräumen, dabei fiel mir unser kleiner Apfelbaum ins Auge.

An drei Ästen und am Hauptstamm unterhalb der ersten Äste, ist die Rinde teilweise weg und/oder verändert.
Ich ahnte schon schlimmes, hab etwas rumgegoogelt und kam zu den Ergebnissen dass es entweder Tiere waren oder Baumkrebs. 


Da die Möglichkeit, dass Tiere rumgeknabbert hätten, in diesem Fall unmöglich ist, da um den Baum ein mit Netz abgedecktes Gehege stand, bleibt wohl nur noch der Baumkrebs.
Kurzerhand hab ich einem guten Freund, der Baumpfleger ist, eine Mail mit Bilder geschickt und die Antwort bekommen, ja das sieht auf den Bildern nach Obstbaumkrebs aus.
Dummerweise ist auch der Hauptstamm betroffen
Man könnte die betroffenen Äste bis ins gesunde Holz zurückschneiden, wenn der Hauptstamm befallen ist, den Baum fällen oder einfach mal abwarten, gut düngen und schauen wie der Ertrag im Herbst ist und dann entscheiden.

Hattet ihr schonmal Baumkrebs?
Was wird da sonst empfohlen oder gemacht?