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Sonntag, 14. Mai 2017

Baked Beans - einkochen

Die Bohnen aus der letztjährigen Ernte lagerten bis vor kurzem noch immer fast unangetastet in der Küche. Nur einmal haben wir die kleinste Sorte eingeweicht, gekocht und für ein Chili verwendet. 
Nachdem der eingeweckte Vorrat nun immer weniger wurde, wollte ich die Gelegenheit nutzen, so lange unser Holzofen Ende April gerade wieder in Betrieb war und Nachschub herstellen.
Dabei kam mir in den Sinn, dass ich schon lange auch mal Baked Beans einkochen wollte. Gedacht - getan.
Das Ergebnis ist richtig lecker und wird wahrscheinlich nicht sehr lange halten.
Hoffen wir mal, dass die Bohnenernte diesen Sommer was wird! :-)

Für mich ist das übrigens immer so ein kleines bisschen Urlaubsfeeling! =) Als wir mit dem Zelt in Schottland und in Cornwall unterwegs waren, gab es manchmal der Einfachheit wegen Baked Beans aus der Dose. Gerade wenn es regnete, waren die Bohnen in unserem mit Alkohol betriebenen Campingkocher sehr schnell aufzuwärmen.



Baked Beans

6x 500g Weck-Gläser + 1 Marmeladenglas
500g weiße Bohnen
4 Schalotten
2-3 Knoblauchzehen
Rapsöl
1000g stückige Tomaten
2l Gemüsebrühe
4EL Rohrohrzucker
2 Lorbeerblätter
2EL Tomatenmark
4TL Pimenton de la Vera
4EL Apfelessig

Die Bohnen über Nacht in Wasser einweichen.
Die Schalotten und den Knoblauch schälen, klein hacken und in Rapsöl andünsten. Die Bohnen abgießen und zugeben. Stückige Tomaten, Gemüsebrühe, Rohrohrzucker, Lorbeerblätter, Tomatenmark und Pimenton de la Vera zugeben. Eine Stunde mit geschlossenem Deckele kochen bis die Bohnen gar sind. Danach mit offenen Deckel weiterkochen bis die Soße schön eingekocht ist, bzw. von der Konsistenz her dicker wird.
Das kann nochmal bis zu 1,5 Stunden dauern. Nun den Apfelessig zugeben.
Wenn das Ganze nun eingekocht werden soll, zuerst die Gläser sterilisieren, in dem die Gläser mit kochendem Wasser ausgespült werden und im Backofen bei 120°C für 10 Minuten getrocknet werden. Die Baked Beans einfüllen, die Gläser verschließen und im Einkochtopf bei 100°C für 90 Minuten einkochen. Danach sofort aus dem Topf nehmen, abkühlen lassen und prüfen ob alle Gläser ein Vakuum gezogen haben.

Samstag, 11. März 2017

Bohnen-Paprika-Penne

Ich hab letztens mal wieder geschaut, was ich aus unseren Vorräten kochen kann. Paprika hab ich noch in Massen in Gläsern eingekocht. In der Gefriertruhe warten noch Bohnen auf ihre Verarbeitung.
Dabei bin über dieses Rezept gestolpert, was ich schon vor laaaanger, laaaaaanger Zeit abgespeichert habe. Gefunden hatte ich es hier.

Geschmeckt hat es uns sehr gut. Schöne Gartenküche! =)


Bohnen-Paprika-Penne

150g grüne Bohnen
Salz
1 Zweig  Bohnenkraut
120g Vollkorn-Penne
1 kleine rote Paprika
1 kleine gelbe Paprika
½  Bund Petersilie
3 Stängel Basilikum
30g Emmentaler
2EL Olivenöl
Pfeffer
1EL Zitronensaft

Bohnen waschen, putzen auf gewünschte Länge klein schneiden.
Reichlich Salzwasser mit dem Bohnenkraut aufkochen lassen und die
Nudeln zusammen mit den Bohnen darin 8-10 Minuten bissfest kochen.
Paprika waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Petersilie
und Basilikum hacken. Nudeln und Bohnen gut abtropfen lassen, Käse
reiben.
Öl erhitzen und die Paprika darin unter Rühren ca. 3 Minuten
andünsten. Nudeln und Bohnen zugeben und 2 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft würzen und Kräuter unterheben und
kurz ziehen lassen. Mit Käse bestreuen und sofort servieren.

Samstag, 5. November 2016

Orzo mit Gemüse und Mozzarella aus dem Ofen

Heute hab ich Euch ein gaaanz leckeres Rezept mit gaaaaaanz furchtbarem Foto! :-D
Leider kam ich vor dem Essen nicht mehr dazu schönere Fotos zu machen, aber deswegen wollte ich Euch dieses Rezept nicht vorenthalten.
Ein klitzekleines bisschen hübscher wäre das Foto geworden, hätte ich rote Tomaten verwendet und nicht grün reifende Tomaten. =)
Andererseits... bei den momentanen Lichtverhältnissen abends... arg viel besser ohne Equipment wäre es wahrscheinlich nicht geworden. ;-)

Entdeckt hatte ich das Rezept erst kürzlich bei Tina von Foodina.
Für uns war es das perfekte Rezept um abgeerntetes Gemüse aus dem Garten zu verwerten. Denn wir hatten hier noch einige Auberginen rum liegen, die verwertet werden wollten. Karotten stecken nach wie vor im Boden und Grüne Bohnen hatte ich im Sommer eingefroren.
Im Originalrezept wird übrigens Stangensellerie verwendet. Das gibt unser Garten allerdings nicht her und wurde kreativ durch die Bohnen ersetzt, was ganz wunderbar geschmeckt hat.



Orzo mit Gemüse und Mozzarella aus dem Ofen


4 Portionen mit Beilage oder
2 Portionen für gute Esser
Olivenöl
300g Aubergine, in 2cm Würfeln
300g Karotten, in 1,5cm Würfeln
200g grüne Bohnen, in 1,5cm Stücke
170g Zwiebel, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, zerdrückt
250g Orzo-Nudeln
1TL Tomatenmark
380ml Gemüsebrühe
3EL frischen Oregano, gehackt
120g fester Mozzarella
40g Parmesan, frisch gerieben
400g Tomaten, in 1cm Scheiben
1TL getrockneter Oregano
Salz
schwarzer Pfeffer

Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Das Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Aubergine darin unter Rühren auf mittlerer Hitze braten, bis sie goldbraun ist. Herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Möhren und Bohnen in den Topf geben und für ca. 5 Minuten braten, dann ebenfalls auf Küchenpapier abtropfen lassen. Auf mittlerer Hitze nun in dem Topf die Zwiebel und den Knoblauch unter Rühren anschwitzen, dann die Orzo-Nudeln und das Tomatenmark unterrühren und für weitere 2 Minuten braten.
Topf vom Herd nehmen und Brühe und frischen Oregano einrühren. Gebratene Gemüse, Mozzarella, Parmesan, 1TL Salz und ½TL Pfeffer zugeben. Gut vermischen und in eine Ofenform umfüllen. Tomatenscheiben obenauf drappieren, getrockneten Oregano mit ¼TL Salz und etwas Pfeffer darüberstreuen.
Im Ofen für 40 Minuten backen, bis die Flüssigkeit aufgezogen wurde und die Nudeln gar sind. Aus dem Ofen nehmen und genießen.


Dienstag, 9. Juni 2015

Chili con Dinkel

Auf diese Idee bin ich bei der Markgräflerin gestoßen.
Da wir sehr gerne und häufiger mal Chili con carne essen, musste ich es gleich ausprobieren. Schon lange will ich eigentlich auch mal die Version mit roten Linsen versuchen, mal schauen, wann es dazu kommt.

Die Version mit Dinkel hat uns gut geschmeckt. Der Dinkel bleibt natürlich viel bissfester als die übliche Version mit Hackfleisch. Zudem empfand ich es als viel, viel sättigender.


Chili con Dinkel


1 große Tasse Dinkelkörner
2 große Tassen Wasser
Salz
1 Zwiebel
Chilis, Sorte und Anzahl nach Geschmack
Öl
1 kleine Dose Tomatenmark
1 Glas Tomatensoße
1 Glas Mais
1 Portion Chilibohnen
Salz
Pfeffer
Kräuter nach Geschmack (Oregano, Majoran, Thymian,...)
Wer mach Creme Fraiche oder Saure Sahne

Den Dinkel in ein Sieb geben und unter Wasser abspülen. Anschließend in einen Topf geben, Wasser und Salz zugeben, aufkochen und in 20 Minuten gar köcheln lassen. Am besten richtet man sich nach der auf der Packung angegeben Zeit. Es gibt je nach Dinkel unterschiedliche Kochzeiten.
Wenn die Zeit um ist, den Dinkel im Sieb abtropfen lassen.
Die Zwiebel schälen und fein hacken. Die Chilis in dünne Ringe schneiden. Wir haben eine Habanero, eine Chayenne Long Slim und einen Sibirischer Hauspaprika verwendet. Das wird ordentlich scharf, wir mögen es aber gern. Daher sollte jeder seinem eigenem Schärfeempfinden nach würzen.
Etwas Öl in einen Topf geben, Zwiebel und Chili andünsten. Die Dinkelkörner zugeben, kurz mit anschwitzen. Das Tomatenmark zugeben und gut vermischen. Mit dem Glas Tomatensoße "ablöschen". Abgetropften Mais und die Bohnen zugeben. Falls die Konsistenz zu wenig flüssig ist, auch den Sud der Chilibohnen zugeben. Mit Salz, Pfeffer und Kräutern abschmecken.
Auf Tellern anrichten, wer mag gibt noch einen Klecks Saure Sahne oder Creme Fraiche darauf. Ich persönlich mag das bei schärferen Gerichten ganz gern.

Freitag, 13. Februar 2015

Kartoffel-Bohnen-Eintopf

Vor kurzem war ich auf der Suche nach einer Verwertungsmöglichkeit für meine eingefrorenen grünen Bohnen und stieß dabei auf dieses Rezept von Tina, die auf Foodina bloggt. Lecker durch die Kokosmilch und schön scharf! Passt so richtig zu diesem kalten Wetter. =)
Leider hatte ich keine Curryblätter und hab sie auch einfach weg gelassen. Ich denke man kann diese nur schwer durch etwas anderes ersetzten.
Da momentan keine Tomaten-Zeit ist, hab eingekochte verwendet.
Weil mir bei den Senfsamen nicht ganz klar war, ob dunkler oder heller gemeint ist, hab ich je einen halben Teelöffel verwendet. Der dunkle Senf ist übrigens der schärfere von Beiden.

Kartoffel-Bohnen-Eintopf
Kizhangu payaru 

2 Portionen
300g Kartoffeln
100g grüne Bohnen
2EL Sonnenblumenöl
1TL Senfsamen
2 getrocknete rote Chilischoten
einige Curryblätter
2 Zwiebeln, gehackt
½TL Koriandersaat, gemahlen
½TL Garam Masala 
½TL Curcuma, gemahlen
¼TL Chilipulver
2 Tomaten, geviertelt
Salz
200ml Kokosmilch
1 Prise zerstossener schwarzer Pfeffer

Die Kartoffeln waschen, schälen und in Würfel schneiden. Die grünen Bohnen in 2,5cm lange Stücke schneiden. Das Sonnenblumenöl in einem großen Topf erhitzen und die Senfkörner zugeben. Wenn sie zu platzen beginnen, Chilischoten und Curryblätter in den Topf gaben und 2 Minuten garen lassen. 
Die Zwiebeln hineinrühren und bei mittlerer Hitze etwa 5 Minuten braten, bis sie weich sind.
Koriander, Garam Masala, Curcuma und Chilipulver einrühren. Die Tomaten zugeben und 5 Minuten garen. Die Kartoffeln untermischen und bei relativ schwacher Hitze 5 Minuten weiter braten.
Grüne Bohnen mit Salz nach Geschmack hinzufügen und 1 Minute garen, dann auf ganz schwache Hitze herunterschalten. Die Kokosmilch sowie 100ml Wasser in den Topf giessen und verrühren. Den Topfinhalt noch einmal 15-20 Minuten garen, bis alle Gemüse weich sind. Den Eintopf mit dem schwarzen Pfeffer bestreuen und heiß servieren.

Mittwoch, 14. Januar 2015

(Chili)Bohnen einkochen

Hmmm, Bohnen sind doch was leckeres!
Jedes Jahr bauen wir einige Sorten an Busch- und Stangenbohnen an und freuen uns an der reichen Ernte, wenn die Hülsen abgetrocknet sind.
Die trockenen Bohnen müssen je nach Größe vor der Verwertung mindestens über Nacht bis sogar 24 Stunden vorher in Wasser eingeweicht werden. Da wir recht sehr spontane Esser sind, klappt das mit den Bohnen leider viel zu selten und hatten doch immer gekaufte Bohnen in Dosen auf Vorrat. 

Irgendwann kam mir die Idee, warum nicht die eigenen Bohnen einkochen?
Einen Blick ins Weck-Buch geworfen, nichts dazu gefunden und wieder vergessen. Vergessen weil gerade Sommer war und anderes Obst und Gemüse dringender zu verarbeiten war. 

Mein Gedanke war zum einen, wenn ich Bohnen einkoche, dann natürlich eine ordentliche Menge, damit es sich lohnt und zum anderen am besten im Winter, wenn wir eh mit unserem Holzherd heizen, dann kostet es mich, wenn ich die Bohnen weich koche, was ja recht lange dauert, keinen Strom.
Im Winter schaute ich dann noch mal in das Weck-Buch und entdeckte bei den Suppen-Rezepten "Weiße Bohnen mit Rindfleisch" zum einwecken. Im Kapitel Gemüse findet sich aber tatsächlich kein Einkoch-Rezept zu Bohnen. 
Aus dem "Weiße Bohnen mit Rindfleisch"-Rezept entnahm ich mir die Info, dass die Bohnen verzehrsfertig gekocht werden und anschließend für 90 Minuten bei 100°C eingekocht werden.

Ganz gerne mögen wir auch die Chili-Bohnen in der Dose. Das wollte ich dann auch gleich nachbauen, wenn ich schon dabei bin.
Die passen mit der Soße ganz wunderbar - zum Beispiel - in ein Chili con carne. Gerade erst letztens ausprobiert, wir waren begeistert!

Wenn wir sonst als Bohnen gegessen hatten, war die Schale der Bohnen noch immer recht fest, aber das Innere schon durch. Das hat mich immer etwas gestört und ich dachte es läge an der Sorte. Bis auf eine Bohnen-Sorte verhalten sich alle so. Zwei dieser Sorten hab ich nun eingekocht und was soll ich sagen? Die Bohnen sind perfekt! Keine harte Schale! Ich bin begeistert! =)

Nun aber endlich zu den Rezepten:


Bohnen einkochen

Bohnen; helle, gesprenkelte Feuerbohnen verwendet
Wasser
Gläser, Deckel, Einkochring und -klammern
Gemüsebrühe-Paste
evtl. Salz

Einen Tag vor dem Einkochen, die Bohnen abspülen und in eine Schüssel geben. Gut mit Wasser auffüllen und stehen lassen. Zwischendurch mal kontrollieren, ob Wasser zugegeben werden muss.
Am nächsten Tag die Bohnen in ein Sieb schütten, abtropfen lassen und in einen (Dampfdruck)Topf geben. Gut mit Wasser bedecken, aufkochen und köcheln lassen, bis die Bohnen durch. Auch hier kontrollieren, ob Wasser zugegeben werden muss. Im Dampfdrucktopf allerdings ein wenig schwierig.
In der Zwischenzeit kann man die Einkochgläser sterilisieren. Dazu werden die Gläser und Deckel mit kochendem Wasser ausgespült und bei 120°C im Backofen für 15 Minuten sterilisiert. Die Einkochringe werden in einem Topf mit Wasser gute 10 Minuten ausgekocht. Anschließend lässt man sie trocknen.
Wenn die Bohnen durch sind wird die Gemüsebrüh-Paste (Pulver geht natürlich auch) zugegeben. Salz verlängert die Kochzeit der Bohnen, wenn es gleich zu Anfang zugegeben wird. Wer es salziger mag, gibt noch etwas zu. Ansonsten würde ich nicht all zu arg würzen, damit man die Bohnen später möglichst vielseitig verwenden kann. Nun füllt erst mal nur die Bohnen in die Gläser. Anschließend wird mit der Flüssigkeit bis 1cm unter den Rand aufgefüllt. Gummiring und Deckel auflegen, mit den Klammern befestigen und in den Einkochtopf stellen. Diesen mit Wasser befüllen und bei 100°C 90 Minuten einkochen. Nach den 90 Minuten die Gläser gleich aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen. Wenn sie vollständig kalt sind, können die Befestigungsklammern abgenommen und geprüft werden, ob die Deckel fest sind.


Chili-Bohnen einkochen

Bohnen; schwarze Feuerbohnen verwendet
Wasser
Gläser, Deckel, Einkochringe und -klammern
Gemüsebrüh-Paste
evtl. Salz
Pfeffer
Chili-Pulver
Piment d'Espelette
Paprika edelsüß
Paprika rosenscharf
Pimenton de la vera

Verfahren wird wie oben, nur ordentlicher gewürzt.
Ich hab hier einige verschiedene Gewürze genannt. Jeder sollte nach eigenem Geschmack würzen, mit einem Teil davon, wer mag mit allem. Ganz nach eigenem Schärfeempfinden.
Im Topf hatte ich Bohnen für 4 500ml Weck-Gläser. Bis man da was schmeckt, kommt eine gute Menge an Gewürzen zusammen. Sehr gut gefällt mir der rauchige Geschmack der Pimenton de la vera an den Bohnen. Davon hatte ich 2-3TL verwendet.
Mit dem Einkochen wird auch wie oben verfahren.

Sonntag, 4. Mai 2014

Bohnen mit Tomatensauce und Salbei


Ein wirklich schnelles Essen!
Vor allem wenn man Bohnen aus der Dose nimmt. Die sollten ca. 250g Abtropfgewicht haben, oder?
Da wir aber noch immer einen guten Vorrat an Bohnen haben, hab ich einen Tag vorher einige davon in Wasser eingeweicht und vor dem eigentlichen Kochen, weich gekocht.
Schwierig finde ich dann nur, wieviele trockene Bohnen 250g gekochten Bohnen entsprechen.
Ich hab das einfach mal so nach Gefühl abgeschätzt und nach dem Kochen gar nicht nachgewogen. Im Essen waren es uns dann genug Bohnen.
Da es momentan noch keine Tomaten aus dem eigenen Garten gibt, hab ich einfach eingemachte genommen.

Ein wirklich schönes, leckeres, schnelles Gericht, was wir im Sommer unbedingt nochmal mit frischen Tomaten machen müssen.
Entdeckt hatte ich es übrigens kürzlich hier.


Bohnen mit Tomatensauce und Salbei

2 Portionen
3EL Olivenöl
1 Ecke Butter
3 Knoblauchzehen, geschält und in dünne Scheiben geschnitten
12 Salbeiblätter, in Streifen geschnitten
6 Tomaten, gewürfelt
250g Bohnen, gekocht
Salz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer


Wer getrocknete Bohnen verwendet, weicht diese am Tag zuvor in Wasser ein und kocht sie am nächsten Tag weich. Je nach Bohnengröße geht das schneller oder dauert.

Olivenöl und Butter in einem Topf erhitzen.
Knoblauch und Salbei zugeben und etwas andünsten.
Tomaten und Bohnen hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und 15 Minuten köcheln lassen.
Auf 2 Teller verteilen, mit etwas Olivenöl beträufeln und mit einem Salbeiblatt garnieren. Dazu passt Ciabatta.

Dienstag, 18. März 2014

Bohneneintopf

Von der Ernte im letzten Herbst haben wir immer noch viele Bohnen und es sollte mal wieder einen Bohneneintopf geben. Wenn man ein bisschen sucht, findet man überall, sich sehr lecker lesende Rezepte. Da ich mich aber nach unseren Vorräten richten musste, wurde ich einfach nicht fündig und beschloss mir mein eigenes Rezept zu basteln.

Der Eintopf wurde sehr lecker und wird es genau so wieder geben. 

Passend dazu hatte ich ein Maisbrot gebacken, welches aber nicht verbloggt wird. Meistens sollte man mehr auf sein Gefühl hören, beim Mischen der Zutaten hatte mich schon die Zucker- und Honigmenge irritiert. Das Brot hätte ohne die Massen an Zucker sehr lecker sein können.


Bohneneintopf

2 Portionen
3 Hände voll trockene Bohnen
Wasser
Olivenöl
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
300ml Rotwein
300ml Fleisch-/Rindbrühe
1 kleines Glas Tomatensoße
1 kleines Glas Jalapeno-Tomatensoße
Salz
Pfeffer
Piment d’Espelette

24 Stunde zuvor die Bohnen in viel Wasser einweichen und stehen lassen.

Zwiebel und Knoblauch schälen, fein hacken und im heißen Olivenöl glasig andünsten. Die Bohnen abgießen und in den Topf geben. Mit Rotwein ablöschen und die Brühe angießen. Das Ganze aufkochen und mit geschlossenem Deckel köcheln lassen bis die Bohnen weich sind. Je nach Bohnengröße kann das länger dauern. Die Bohnen hier im aktuellen Fall sind recht groß und haben 3,5 Stunden gebraucht. Wichtig ist immer mal wieder einen Blick in den Topf zu werfen und bei Bedarf Wein oder Brühe zu ergänzen. 
Wenn die Bohnen gar sind die Tomatensoßen zufügen, würzen und nochmal kurz aufkochen.

Montag, 27. Mai 2013

Gartenstand Ende Mai '13

Noch hat der Mai ein paar Tage, aber nachdem heute endlich mal wieder die Sonne geschienen hat, hab ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Bilder gemacht. Viele sind es nicht geworden, denn sehr viel zu sehen gibt es leider nicht. Ich hab eben selbst die Bilder von Ende Mai letztes Jahr angeschaut und bin doch überrascht wie sehr dieses Jahr alles hinterher ist. Mit Zucchini und Gurken kann ich im Moment leider gar nicht dienen, wir habe das erste Mal Schnecken. Sehr hungrige Schnecken. ;-) Naja, Gurken hab ich noch Setzlinge, die kommen nun aber noch nicht raus, Zucchini zieh ich mir halt nochmal. Ab morgen Abend ist wieder tagtäglich Regen vorhergesagt, ohne Aussicht auf Besserung. Aber ich will nicht jammern! Eine gute Sache hat der Regen! Ich werde sehr wahrscheinlich das erste Mal Saubohnen ernten können. Die Läuse mögen es feucht nicht besonders und besiedeln die Saubohnen bisher nur sehr dünn ;) *juhu*


Das Pfirsich-Stämmchen trägt tatsächlich ca. 5 Früchte! *freu*

Eins der Hochbeete mit Pak Choi, Salat, Brokkoli und einer Mini-Chilipflanze.

Blühende Heidelbeeren.

Alle Tomatenpflanzen haben zwar Blüten, sind aber aber seit mindestens einer Woche nicht gewachsen. Die Kälte der vergangenen Tage hat den Pflanzen glaub gut zu schaffen gemacht. Immerhin stehen sie vor Regen geschützt unter dem Dach.

2 offene Mohnblüten, viele mehr werden bald blühen.

Beet mit Topinambur, Erdbeeren und Knoblauch.


Mein diesjähriges Bohnengerüst, dazwischen diverse Salate, Frühlingszwiebeln und Karotten.

Letztes Jahr um die Zeit hatte ich die ersten Erdbeeren schon geerntet. Dieses Jahr blühen sie noch. Die Herbsthimbeeren wachsen bisher recht gut.

Kartoffeln. Dazwischen eigentlich Zucchini (wurde gefressen), Buschbohnen, Mangold und Rote Beete. Von allem noch nicht wirklich viel zu sehen.

Die Saubohnen blühen schön!

Den Paprika und Chili im Gewächshaus geht es um einiges besser als denen draußen.

Den Auberginen ist es aber sicher selbst im Gewächshaus etwas zu kühl.

In der Kräuterschnecke fühlen sich fast alle Pflanzen wohl. Ganz link Olivenkraut, kaum zu sehen Colakraut (geschenkt bekommen, was macht man bloß damit?), wucherndes Bohnenkraut und fast schon blühender Thymian.

Kräuterschnecke umpflanzt mit Erdbeeren, Knoblauch und Schnittlauch. Dahinter das Bohnengestell.

Viele, viele sonnenvermissende Tomatenpflanzen.

Dienstag, 8. Januar 2013

Eintopf quer durch den Garten

Beim Herrn des Hauses kündigt sich eine Erkältung an. Dann ist er immer in Suppen/Eintopf-Stimmung. Heute Nachmittag bin ich dann mal in den Keller runter. Da lagern unter anderem die Kartoffeln, noch immer 3 Riesen-Kürbisse und ne ganze Menge eingefrorenes in der Gefriertruhe.
Den Weg aus dem Keller zurück fand ich mit gefrorenem Kürbis, Zucchini, Erdbeerspinat, Buschbohnen und nicht gefrorenen Kartoffeln und Karotten.
Auf dem Bild sind zwar noch Johannisbeeren zu sehen, die waren allerdings nicht für die Suppe. =D

Für unseren Eintopf den wir uns gerne öfter mal machen, gibt es eigentlich kein Rezept. Da kommt einfach alles rein, was irgendwie passt und grad zur Verfügung steht. Menge wird auch nur "Pi mal Daumen" abgeschätzt.

Wenn alles quasi aufgetaut ist, dünst ich eine Zwiebel glasig (heute Kürbiskernöl), gebe das Gemüse dazu und bedeck den Boden mit heißer Gemüsebrühe. Deckel drauf, 15 Minuten köcheln lassen, gut oder grob pürieren, je nach Vorliebe. Gut würzen (Salz, Pfeffer, Piment d'Espelette, evtl. Ingwer und Chili) und je nach Lust und Laune mit Saurer Sahne verfeinern (die wurde heute weg gelassen).
Gemüsebrühe kommt bei uns absichtlich immer recht wenig zum Gemüse. Wir mögen es gerne dickflüssig, eben wie ein Eintopf und eher weniger gern flüssiger wie eine Suppe. =)
Heute wurde die Suppe durch den Spinat sehr, sehr grün und diesen hat man auch gut raus geschmeckt. Mal was anderes, wo unsere Eintöpfe sonst sehr, sehr kürbislastig sind. =)

Insgesamt wurde es aber so viel, dass es für morgen noch mal reicht. =)
So muss sich der angeschlagene Herr des Hauses seinen Eintopf nur aufwärmen. =)
Und dank der Vitamine aus dem Garten wird sich die Erkältung hoffentlich in Grenzen halten. =)

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Smoky Cowboy Beans


Bohnenernte 2012 =(
Der Herr des Hauses hat vor ein paar Monaten das Buch "Chili Barbecue" geschenkt bekommen. Seit dem gibt es als mal ein Rezept daraus. Ich hatte ihm eigentlich vorgeschlagen, dass er diese Rezepte gerne selbst bloggen kann, aber dazu fehlt die Zeit. Also übernehme ich das in diesem Fall.
Eigentlich sind die Rezepte alle für den Grill, Smoker oder dieses hier speziell für den Dutch Oven.
Da wir inzwischen aber temperaturbedingt eher weniger draußen grillen und essen haben wir das ganze spontan einfach auf dem ganz normalen Herd gekocht. Hat wunderbar geklappt, bis auf den Schluss, da ist es leicht angebrannt. Da wäre dann doch eher Hitze von oben gut gewesen oder ganz, ganz wenig von unten. Da hab ich meine "Köcheltaste" etwas unterschätzt.
Etwas schwierig dürfte die Dose "Chipotle in Adobo Sauce" zu bekommen sein. Hier hab ich es noch nie in einem Laden gesehen, aber im Internet bekommt man sie sehr gut. Ansonsten würd ich einfach Chipotle empfehlen (das sind geräucherte Jalapenos). Wir hatten in diesem Rezept übrigens unsere komplette diesjährige, sehr mickrige Bohnenernte. =( Dazu gab's Baguette.
Sodele, hier nun aber das auf 2 Personen berechnete und leicht abgeänderte Rezept: 

Smoky Cowboy Beans


Für 2 Portionen
200g (Wachtel)bohnen
2EL Sonnenblumenöl
1 mittlere Zwiebel
50g durchwachsener Speck
2 Knoblauchzehen
2 Schoten Tabasco-Chilis (im Original 2 Schoten Jalapenos)
3EL brauner Zucker
3EL Ahornsirup
½ Flasche Bier
500ml Gemüsebrühe
1 Lorbeerblatt
2 Chipotle in Adobo Sauce (Dose)
125g Tomatenketchup
2 Streifen Frühstücksspeck (Bacon)

24h vorher die Bohnen in Wasser einweichen.
Im Sonnenblumenöl die Speckwürfel auslassen und zusammen mit der Zwiebel, dem Knoblauch und den Chilis (mit Innenleben) glasig dünsten.
Braunen Zucker und Ahornsirup zugeben, mit einem Holzlöffel verrühren und mit Bier ablöschen.
Wenn es etwas eingekocht ist, einen Schluck Bier nachgeben.
Nun die abgegossenen Bohnen, die Brühe und das Lorbeerblatt zugeben. Einmal gut umrühren und mindestens 2 Stunden mit geschlossenem Deckel leicht köcheln lassen. Auf alle Fälle so lange bis die Bohnen weich sind. Gelegentlich umrühren und falls nötig Brühe ergänzen.
2 Chipotles aus der Dose mit etwas Soße kleinhacken. Wenn die Bohnen weich sind, das Ketchup und die Chipotles zugeben, alles gut umrühren und die Bacon-Streifen auflegen, nicht unterrühren.
Nun darf das Ganze noch mal 30 Minuten mit ganz, ganz wenig(!) Hitze köcheln, auf jeden Fall auf die Flüssigkeit achten und nichts anbrennen lassen. Vorsichtig umrühren, wegen der Bacon-Streifen. Hier bräuchte man eher Oberhitze, vielleicht ginge das auch im Backofen? Wäre ein Versuch wert.
Fertig und servieren =)

Donnerstag, 2. August 2012

Gartenstand Ende Juli '12

Eigentlich bin ich ja echt schon etwas spät dran, aber Blogger hat meinen vorbereiteten Post wohl verloren?!? Auf jeden Fall ist er heute nicht aufgetaucht und auch nicht mehr auffindbar. =(

Daher halte ich mich nun kurz und zeig Euch einfach eine kleine Auswahl meiner Pflanzen:
Die Datteltomaten, die mir meine Nachbarin geschenkt hat, hängen gut voll.

Die Physialis wachsen echt schön.


Die ersten reifen "Green Zebra".

Aus dem Kompost kamen so viele Sonnenblumen gewachsen =)
Und der Kürbis belagert inzwischen auch allen Platz =D

Eigentlich hatte ich die Hokkaido kleiner in Erinnerung...


Die eine Hälfte des Gewächshauses.

Der Ingwer wächst gut!

Bishops Crown

Manzano Roccoto Amarillo - Chilli


Die ersten reifen Piment d'Espelette

Filius Blue Ornamental, schön bunte Pflanze! =)


Red Habanero hängt über und über voll.


Tabasco Chili

Die eigentlich erst Ende Mai direkt ausgesäten Zucchini tragen schon ne ganze Weile sehr gut.

Von den Futterrüben ging wieder erwarten doch noch was auf und die sind inzwischen riiiiießig!


Zuckermais =)

Stangenbohnen

Die Erbsen haben inzwischen leider den Mehltau.

Fenchel

Blühender Salat, wir kommen einfach nicht nach mit Essen.

Mein Lieblings-Basilikum =)


Die Herbst Himbeeren tragen auch schon gut.


Die einzigsten Bäume die gut tragen sind die Äpfel.

Karotten über Karotten, links daneben Lauch.

Mangold

Kräuterschnecke mit Lavendel, Salbei, Currykraut, Rosmarin, Thymian, Bohnenkraut, Vietnamesischem Koriander, Olivenkraut und Basilikum. Drumherum Zwiebeln, Schnittlauch, Erdbeeren.

Rot blühender Orangensalbei.