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Sonntag, 24. September 2017

Scharfe Tomatenpaste

Diese Tomatenpaste von Petra musste ich einfach nachbauen. Es las sich einfach zu interessant mit den Aprikosen und dem Anis. Pur mag ich beides nicht unbedingt sehr gerne, aber in dieser Paste passt es einfach!
Ein interessant süß-scharf-tomatiger Geschmack.
Ich hab übrigens vergessen meine Tomaten zu häuten und entkernen. Ja, das kann passieren. :-D
Eigentlich wollte ich die Tomaten kurz im Topf kochen und durch die Flotte Lotte passieren. Allerdings hatte ich dann versehentlich schon alle anderen Zutaten mit in den Topf geworfen. Gut püriert ist von der Tomatenhaut allerdings so gut wie nichts zu merken. Die Kerne merkt man allerdings schon, stören uns aber gar nicht.


Scharfe Tomatenpaste

500g Tomaten
1 rote Zwiebel
80g getrocknete Aprikosen
½TL Anissamen
125ml Olivenöl
1½TL Chili gepulvert 
Salz
Pfeffer

Die Tomaten entweder entstielen, kurz kochen, durch die Flotte Lotte passieren oder häuten, entkernen und würfeln. Die Zwiebeln schälen und grob würfeln, die Aprikosen ebenfalls grob zerkleinern. Nun Tomatenwürfel, Zwiebel, Aprikosenstücke, Anis, gemahlene Chilis und Olivenöl in einem Topf mischen und abgedeckt 4-5 Stunden ziehen lassen. 

Anschließend den Topf auf dem Herd erhitzen, ein halbe Stunde köcheln lassen, immer wieder mal umrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen, fein pürieren und abschmecken.
Heiß in sterile Gläser abfüllen.
Zur längeren Haltbarkein 30 Minuten bei 90°C einkochen.

Sonntag, 17. September 2017

Suga al diavolo

Ich hab noch so einige Tomaten-Rezepte, die ich eigentlich gerne bloggen würde bevor die Saison vorbei ist. Aber das werde ich vermutlich nicht mehr schaffen!
Heute fange ich (mach ich weiter) mit einer scharfen Tomatensoße an, die echt lecker wurde. Die Schärfe kann jeder selbst regulieren, in dem er mehr oder weniger scharfe Chilischoten verwendet. 
Ich habe eine Habanero und eine Piri Piri verwendet. Für unseren Gaumen ist das die perfekte Schärfe, wobei man die Habanero schon sehr deutlich heraus schmeckt. Nicht jeder mag den Geschmack der Habanero.
Entdeckt hatte ich das Rezept schon vor etwa 3 Jahren in dem Heft "Weck Land Journal", was ich mal geschenkt bekommen habe. Manchmal dauert es einfach lang. Schade eigentlich, denn durch die Kräuter schmeckt die Soße echt lecker.


Suga al diavolo

1kg Tomaten

Mein Stift scheint den Geist aufzugeben =/
120g Möhren
100g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2 Chilischoten (1 Habanero, 1 Piri Piri)
4EL Olivenöl
1 Zweig Petersilie
1 Zweig Minze
5 Salbeiblätter
1 Lorbeerblatt
10 weisse Pfefferkörner
1TL (Tomaten)essig
50ml Weißwein
Salz
Pfeffer aus der Mühle

Alles Gemüse würfeln.

Zwiebel und Knoblauch im Öl andünsten. Die restlichen Zutaten hinzugeben, aufkochen und weiter köcheln lassen. Durch ein Sieb passieren, pürieren oder durch die Flotte Lotte drehen, in den Topf zurück geben und dicklich einkochen lassen. Anschließend in sterile Gläser geben und bei 100°C für 90 Minuten einkochen.

Mittwoch, 13. September 2017

Ratatouille einwecken

Die Verwertung der Ernte läuft auf Hochtouren!
Da unser Ratatouille-Vorrat aufgebraucht ist und sich hier die Zucchini und Auberginen stapeln, beschloss ich welches einzukochen. Hier im Blog wollte ich nachschauen, wie lange und wie heiß ich es eingeweckt hatte und musste feststellen, dass ich es vor zwei Jahren gar nicht verbloggt hatte. Dabei war ich mir ganz sicher. Immerhin wusste ich noch sehr sicher, dass ich ziemlich zeitgleich Letscho eingekocht habe. Da beides bei gleicher Temperatur und gleich lange eingeweckt wird, hab ich halt dort nachgeschaut.
Der Vorrat hatte demnach 2 Jahre gereicht! Eigentlich benötigen wir es nur für ein schnelles Essen im Winter. Im Sommer wird Ratatouille einfach frisch mit der Ernte aus dem Garten gemacht. Am liebsten mit Polentaschnitten nach diesem Rezept

In der Zwischenzeit habe ich gelesen, dass Ratatouille auf Grund der Zwiebeln 60 Minuten eingeweckt werden sollte, wenn diese nicht gut durchgekocht sind. 
Da dieses Ratatouille gekocht wird bis die Soße dicklich wird, würde ich behaupten, dass das mit 30 Minuten passt Zumindest ist mir in den 2 Jahren kein einziges Glas schlecht geworden!


Ratatouille

6 rote und/oder gelbe Paprika
6 Aubergine
6 Zucchini
6 Zwiebeln, fein gewürfelt
6 Knoblauchzehe, fein gewürfelt
Olivenöl 
1/2 TL Zucker
18 mittelgroße Tomaten
6 Zweig Rosmarin
6 Zweig Thymian
3EL weißer Balsamico
Salz
Pfeffer


Paprika, Aubergine und Zucchini fein würfeln. Das Gemüse in einer Pfanne ohne Öl nach und nach anbraten. Dabei das Gemüse immer wieder wenden. Am besten jedes Gemüse separat, jedes braucht unterschiedlich lang. Das angebratene Gemüse in einer großen Schüssel zwischenparken. Nebenbei die Tomaten würfeln und die Kräuter hacken.
Zwiebeln und Knoblauch mit dem Zucker in etwas Öl weich dünsten. Das angebratene Gemüse zugeben und kurz mitdünsten. Tomaten und Kräuter zufügen und so lange köcheln lassen bis die Soße dicklich ist.
Nun den Balsamico zur Ratatouille geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
Das Ratatouille in sterile Gläser bis 1cm unter den Rand füllen und 30 Minuten bei 90°C einwecken.

Diese Menge ergab bei uns ein leckeres Abendessen und 10 Weck-Sturz-Gläser á  370ml.
Dieses Rezept reiche ich beim "Blog-Event Konservieren" ein, welches gerade von Britta ausgerichtet wird.

Blog-Event CXXXIV - Konservieren (Einsendeschluss 15. September 2017)

Mittwoch, 16. August 2017

Sandwichgurken mit Sud nach Weck

Die letzten Jahre hab ich einige Rezepte für Essiggurken gepostet, zum Beispiel hier, hier, hier, hier, hier und hier.
Sie sind alle gut, aber die letzten Jahre hat sich ein Rezept herauskristallisiert, welches lecker, einfach und praktisch ist. 
Bisher hab ich es noch nicht mal gebloggt wie ich festgestellt habe und hole es hiermit nach. Ein wenig hab ich das Rezept natürlich abgeändert. Ich bin mir recht sicher, dass im Original kein Apfelessig verwendet wird. Ich persönlich mag ihn einfach am liebsten, da er schön mild schmeckt. 
Je nach Lust und Laune füge ich Knoblauch, Zwiebeln, Chilischoten,... hinzu oder auch nicht. Mittlerweile machen wir die Essiggurken auch überwiegend als Sandwichgurken, also in Scheiben geschnitten ein. Wir benötigen es so einfach am häufigsten.


Essiggurken nach Weck

Einlegegurken

Sud, pro Glas:
105ml Essig
195ml Wasser
1TL Zucker 
1TL Salz

pro Glas:
1EL gelbe Senfsamen
1EL schwarze Senfsamen
1 Korn Piment
1 Lorbeerblatt
5 schwarze Pfefferkörner
5 weiße Pfefferkörner
evtl. 1 Chilischote
evtl 1/2 Zwiebel
evtl. 2 Knoblauchzehen

Am Vortag die Einlegegurken waschen und mit einer Gemüsebürste oder einem Schwamm abrubbeln. Mit einem Zahnstocher rundherum einstechen, den Stiel und den Blütenansatz entfernen und in eine Schüssel mit Salzwasser legen. Diese Schüssel über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am nächsten Tag die Gläser mit heißem Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten sterilisieren. Wer Weck-Gläser verwendet kocht die Gummiringe 10 Minuten aus.
Entweder die Gurken in Scheiben schneiden oder so wie sie sind in die Gläser schichten und stapeln. Die übrigen Zutaten zugeben, wie Senfsamen, Pfeffer, usw.
Für den Sud den Essig, das Wasser, Zucker und Salz in einen Topf geben, aufkochen und über die Gurken in die Gläser füllen. Mindestens bis 1cm unter den Rand. Mit dem Deckel verschließen und bei 90°C 30 Minuten einwecken.

Sonntag, 6. August 2017

Penne mit Ofengemüse

Es ist Sommer, es ist warm, besser gesagt heiß und der Garten gibt so einiges her. Was gibt es besseres als erntefrische Zucchini und Auberginen zu verarbeiten? Direkt sonnenwarm in den Topf, bzw. hier in den Ofen.
Okay, vorher muss man noch ein bisschen schnippeln. Aber das geht ganz fix.
Einfach vorbereitet und schnell zubereitet. =)

Woher ich die Rezeptidee habe weiß ich leider gar nicht mehr, muss ich gestehen.



Penne mit Ofengemüse

2 Portionen
200g Cocktailtomaten, halbiert
1 Aubergine, gewürfelt
1 Zucchini, gewürfelt
1 rote Zwiebel, geviertelt
5 Knoblauchzehen
Olivenöl
250g Vollkornpenne
Salz
Pfeffer
evtl. Parmesan
Basilikumblätter

Ofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Die Tomaten und den Knoblauch einzeln auf ein Backblech legen. Aubergine, Zucchini und Zwiebeln vermischen und auf dem restlichen Backblech verteilen.  Reichlich Olivenöl darüber träufeln. Für eine halbe Stunde in den Backofen schieben.
Inzwischen einen großen Topf Wasser zum kochen bringen und die Penne 10 Minuten gar kochen. Vom Nudelkochwasser etwas zur Seite stellen.
Den Knoblauch aus der Schale nehmen, zu den Tomaten geben und mit einer Gabel zerdrücken. Mit dem restlichen Gemüse mischen, etwas Nudelwasser zugeben und anschließend die Nudeln untermischen.
Auf Tellern anrichten, wer mag gibt Parmesan dazu und mit Basilikum garnieren.

Sonntag, 16. Juli 2017

Linsensalat mit Chorizo, Feta und Wildkräutersalat

Im Juni entdeckt und inzwischen schon ein paar Mal gemacht. Also wirklich sehr, sehr lecker! 
Der Salat lässt sich gut vorbereiten, schmeckt frisch als auch gut durchgezogen und Chorizo ist eh immer gut! =)


Linsensalat mit Chorizo, Feta und Wildkräutersalat

2 Portionen
100g rote Linsen
2 Frühlingszwiebeln
100g Chorizo 
3EL Öl
1EL flüssiger Honig
1EL mittelscharfer Senf
2EL Apfelessig
Salz
Pfeffer
100g Feta
50g Wildkräutersalat

Wasser in einem Topf aufkochen und die Linsen in 8 Minuten bissfest garen. Anschließend in einem Sieb abtropfen lassen.
Frühlingszwiebeln putzen und in dünne Ringe schneiden. Chorizo häuten, ebenso in dünne Scheiben schneiden. 1EL Öl in einer Pfanne erhitzen, Chorizo etwa 4 Minuten goldbraun anbraten. Dann die Frühlingszwiebeln und die Linsen untermischen.
Honig, Senf und Apfelessig vermischen. Mit Salz und Pfeffer würzen und 2EL Öl unterrühren. Linsen, Chorizo und Frühlingszwiebeln mit dem Dressing vermengen.
Wildkräutersalat waschen, trocken schleudern oder abtropfen lassen und in mundgerechte Stücke zupfen. Salat in tiefe Teller verteilen. Linsensalat darüber geben. Feta mit den Fingern zerbröckeln und auf dem Salat verteilen.
Der Linsensalat schmeckt warm, als auch kalt.

Dienstag, 31. Januar 2017

Dinkelflammkuchen

Letztens postete Lutz vom Plötzblog ein Rezept für Dinkelflammkuchen und hat bei mir so richtig die Lust auf Flammkuchen geweckt.
Meine Schwester die gerade zu Besuch war hatte auch Lust auf Flammkuchen, also hab ich schnell den Teig angesetzt und in den Kühlschrank gestellt.

Uns haben die Flammkuchen sehr gut geschmeckt, deswegen möcht ich das Rezept für den Teig hier teilen. Ich hab das Rezept eigentlich so gut wie gar nicht abgeändert. Da ich momentan nur einen Roggen-Sauerteig pflege, kam dieser statt dem Weizen-Sauerteig hinein.

Im Winter machen wir immer sehr gerne Flammwaie, wie wir hier sagen. Denn im Winter brennt immer unser Holzherd in der Küche, der gleichzeitig auch Herd und Backofen ist. Seit wir einen Stein im Ofen haben, werden die Ergebnisse noch leckerer und besser.

Belegt werden die Teigfladen mit Schmand, Zwiebeln und Speck.
Leider sind die beiden Bilder der Jahreszeit wegen recht dunkel. ;-)


Dinkelflammkuchen

10 Fladen
475g Dinkelmehl 630
50g Anstellgut vom Roggensauer
250g kaltes Wasser
10g Salz
15g Rapsöl

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und 8 Minuten auf niedrigster Stufe mischen. Anschließend 4-12 Stunden im Kühlschrank lagern.
Zehn Teiglinge abstechen, rundschleifen und auf ca 1mm Dicke ausrollen.
Mit Schmand bestreichen, Speck und Zwiebeln darauf verteilen und sofort so heiß wie möglich auf Stein knusprig backen.

Donnerstag, 24. September 2015

Letscho - einkochen

Das haltbar machen und einkochen geht weiter. Schon lange wollte ich mal Letscho einmachen, allerdings hat die Paprikaernte nie so weit gereicht. Dieses Jahr aber ernten wir und ernten und ernten und ernten! Ich hab schon viel eingefroren und das Einkochen ausprobiert!
Als nun wieder Massen an Paprika zu verarbeiten waren, beschloss ich spontan endlich mal Letscho zu machen. 
Eine sehr leckere Beilage, als auch Soße zu Nudeln und Reis!
Ich hab mich in etwa nach einem Rezept aus dem Kuriositätenladen gerichtet, da es mir schön und gut gewürzt erschien. Da es gerade auch noch Massen an Tomaten gibt, hab ich frisch geerntete verwendet, statt Dosentomaten. Das Ajvar war eine gut scharfe, selbstgemachte Version nach diesem Rezept.


Letscho

400g Tomaten
2EL Ajvar
Salz
1kg Paprika, keine Grünen 
250g Zwiebeln
Olivenöl
1,5TL Rohrzucker
1,5EL Apfelessig
1TL Paprikapulver, edelsüß
2TL Piment d'Espelette
Pfeffer

Twist off Gläser oder
Weck Gläser mit Gummiring und Klammern
Einkochtopf
Wasser

Einen Topf Wasser aufkochen. Die Tomaten an der Unterseite kreuzweise leicht einschneiden und ins Wasser geben. Wenn sich die Haut aufrollt herausnehmen, abkühlen lassen und die Haut vollständig abziehen. Das Wasser im Topf wegschütten, die Tomaten in grobe Stücke schneiden und in den Topf geben. Ajvar zugeben, salzen und weich kochen lassen.

Währenddessen die Paprika und Zwiebeln putzen und in Würfel schneiden.
In etwas Olivenöl in einer Pfanne nacheinander anschwitzen und zur Seite stellen. Wer mag püriert die Tomaten. Bis zur gewünschten sämigen Konsistenz köcheln lassen. In dieser Zeit die Gläser und Deckel sterilisieren: Mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C Umluft im Backofen trocknen. Die Gummiringe  in einem Topf in Wasser mindestens 10 Minuten auskochen.
Paprika und Zwiebeln zur Soße geben. Ebenso Rohrzucker, Apfelessig, Paprikapulver und Piment d'Espelette. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Nicht mehr aufkochen, damit die Paprika nicht zu weich werden, denn das Ganze wird ja noch eingekocht. Die Masse in die Gläser füllen bis maximal 2cm unter den Rand. Mit Gummiring, Deckel und Klammern verschließen. Die Gläser in den Einkochtopf stellen. Mit Wasser bis mindestens knapp unterhalb des höchsten Glases auffüllen und bei 90°C für 30 Minuten einkochen.
Nach der halben Stunde die Gläser gleich aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen. Die Klammern entfernen und prüfen ob alle Deckel dicht schließen.

Montag, 3. August 2015

Hausgemachte Gewürzgurken

Meine Gurken-Pflanzen, also die kleinen Einlegegurken, produzieren dieses Jahr wieder richtig fleissig. Die letzten Wochen kamen schon einige Gläser zusammen. Unter anderem die Knoblauch-Gurken, als auch die Chili-Gurken, die momentan auch hier im Blog sehr beliebt sind.
Trotz dieser seit Jahren erprobten und beliebten Rezepte, probier ich immer gern neue Rezepte aus.

Dieses Mal hab ich mir ein Rezept geschnappt, dass schon durch diverse Blog's ging. Gespeichert hatte ich es mir von Anikó und ursprünglich kam es aus "Deutschland vegetarisch".

Hmm, die Gurken sind wirklich lecker!
Eingekocht hab ich sie bisher aber noch nicht! Für ein, zwei Gläser lohnt sich das nicht. Ich sammel immer über einige Wochen, bis ich mindestens eine Etage im Weck-Topf voll bekomme und koche dann alle Essiggurken zusammen ein.
Am Rezept hab ich eigentlich nur abgeändert, dass ich die Gurken über Nacht in Salzwasser ziehen lasse. Da ich die Gurken die Woche über sammle, ist die eine oder andere manchmal schon ein bisschen "latschig".


Hausgemachte Gewürzgurken

4 Gläser à 500ml
1kg Einlegegurken
150g weiße Zwiebeln
200ml Weißweinessig
100ml Weißwein
400ml Wasser
1EL Salz
100g Zucker
8 Wacholderbeeren
8 Pimentkörner
1TL Senfsamen, gelb und schwarz
4 Lorbeerblätter
8 Zweige Dill
4 Zweige Bohnenkraut

Am Abend zuvor die Gurken waschen, abbürsten und mit einem Zahnstocher rundherum einstechen. Eine Schüssel mit Wasser füllen, Salz darin auflösen und die Gurken zugeben. Über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen.
Am nächsten Tag die Gläser mit kochendem Wasser ausspülen und im Backofen für 15 Minuten bei 120°C sterilisieren.
In der Zwischenzeit die Zwiebeln häuten und in feine Scheiben schneiden.
Essig, Weißwein, Wasser, Salz und Zucker in einen Topf geben und aufkochen.
Die Gurken mit den Zwiebeln in die Gläser schichten und die Gewürze (Wacholderbeeren, Piment, Senfsamen, Lorbeerblätter, Dill und Bohnenkraut) auf die Gläser verteilen.
Den heißen Sud auf die Gläser verteilen und mit dem Deckel gut verschließen.
Wer im Backofen einkochen möchte, heizt den Ofen nun auf 175°C Ober-/Unterhitze.
Die Gläser in eine größere Auflaufform stellen, so dass sie sich nicht berühren, die Auflaufform samt Gläser auf die erste Stufe in den Ofen stellen. Dann etwa 5cm hoch heißes Wasser einfüllen. Die Gläser samt Füllung und das zugegossene Wasser müssen immer in etwa die gleiche Temperatur haben, sonst klappt das mit dem Einkochen nicht. Die Gläser 30 Minuten im Ofen lassen. Dabei fängt die Flüssigkeit an zu perlen.
Nun die Gläser vorsichtig aus dem Ofen holen. Die Gläser auf einem Holzbrett auf den Kopf stellen und auskühlen lassen.
Wer einen Weck-Einkochtopf hat kocht die Gurken 30 Minuten bei 90°C ein.
Mindestens 3 Wochen ziehen lassen.

Mittwoch, 15. Juli 2015

Kichererbsensalat mit Avocado und getrocknete Tomaten

Momentan haben wir fast täglich Besuch. Letzte Woche schon wollte ich eigentlich diesen Salat machen. Die Zutaten hatte ich alle vorrätig, aber leider kam ich nicht dazu.
Gestern Mittag kam mir der Salat dann wieder in den Sinn und ganz schnell war er gemacht. Den Nachmittag durfte er dann noch im Kühlschrank verbringen und druchziehen. Verwenden konnte ich die ersten Paprika aus dem Garten, ebenso eine frische Zwiebel und die getrockneten, eingelegten Tomaten waren aus der letztjährigen Ernte.

Dieser Salat ist einfach mal was anderes und total lecker. Auch der Besuch war ganz angetan. Die Mengen hab ich "natürlich" etwas abgeändert. So reicht der Salat gut als Beilage für 4 Personen. 


Kichererbsensalat mit Avocado und getrocknete Tomaten

1 Glas Kichererbsen
1 Avocado
1 Fetakäse
1 mittelgroße Zwiebel
2 kleine Paprika
5-6 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
Salz
Pfeffer
Olivenöl
Balsamicoessig

Kichererbsen in ein Sieb geben und unter Wasser abspülen. Avocado, Fetakäse, Paprika und Zwiebel in Würfel schneiden. Die getrockneten Tomaten bei Bedarf klein schneiden. Alles in eine Schüssel geben, salzen, pfeffern, Olivenöl und Balsamicoessig dazugeben und gut vermischen.Im Kühlschrank durchziehen lassen.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Garten Ende Februar '15

Die letzten Monate gab es keinen Blick in den Garten. Ehrlich gesagt gab es auch nicht viel zu sehen. Aber so langsam erwacht er nach und nach zum Leben und mit der Aussaat hab ich inzwischen auch schon begonnen.
Da Ende des Monats nun immer der 12'tel Blick dran ist, kommt der Einblick in den Garten künftig kurz davor.

Die Schneeglöckchen zeigen sich schon seit einiger Zeit. Irgendwie entdecke ich jedes Jahr mehr.

Seit Ende vergangener Woche fliegen alle Bienenvölker sobald sich die Sonne zeigt. Hier hab ich eine Biene erwischt, die voll beladen mit Pollen zurück kommt. Vermutlich vom Krokus oder evtl vom Huflattich. Allerdings kommt der Krokus momentan weit häufiger vor.

Hier zwei der dunklen Krokusse.

Unterm Apfelbaum wachsen ganz viele helle Krokusse.

Hier nun ein Krokus mit einer Biene die versucht an den Nektar zu kommen.

Scheint nicht so leicht zu sein. =D

Der einzige Winterkopfsalat der im Herbst nicht von den Schnecken gefressen wurde. Besonders toll sieht er nach dem Schnee nicht aus, aber vielleicht erholt er sich?!?

Der Knoblauch hat den Winter bisher gut überstanden.

Ebenso die Zwiebeln.

Gelbe Krokusse find ich auch jedes Jahr mehr.

Die Winterlinge strecken nach und nach ihre Köpfe aus dem Boden.

Zwischen den Himbeeren übersehe ich jedes Jahr erntereifen Knoblauch. Inzwischen vermehrt er sich ganz gut.

Eine meiner Paprika-Pflänzchen.

Die Chilis bilden inzwischen auch schon das erste echt Blattpaar aus.

Die Auberginen wollten dieses Jahr nicht so recht keimen. Die wenigen bisherigen Pflanzen bekommen aber auch schon das erste echte Blattpaar.

Dienstag, 4. November 2014

Dinkelsalat mit Fenchel und Bete

Was macht den Herbst aus? Also kulinarisch gemeint.
Auf jeden Fall Kürbis, oder?
So kommt es mir zumindest vor. Überall entdeckt man Kürbis, Kürbis und nochmal Kürbis. Bitte nicht falsch verstehen, ich meine das nicht negativ. Auch bei mir gibt es Kürbis und ich liebe Kürbis, wie man am letzten Post sehen kann. =)


Aber nicht nur! Quitten stehen für den Herbst, Walnüsse nicht zu vergessen! 
Für mich gehört inzwischen auch ganz klar Fenchel dazu. Ich muss allerdings gestehen, dass ich ihn zwar schon lange für die Kaninchen anbaue, aber erst seit etwa 1,5 Jahren esse. 
Ich hatte Fenchel irgendwie negativ in Erinnerung, hab es dann aber trotzdem gewagt, Rezepte auszuprobieren. Und siehe da... alles war wunderbar lecker!

Rote Beten kann ich zwar den ganzen Sommer schon ernten, aber so die große Masse wird im Herbst geerntet. Mit ihrem wunderbar kräftigen und erdigen Geschmack passen auch sie ganz wunderbar in den Herbst.

Blog-Event CIII - Quintessenz des Herbsts (Einsendeschluss 25. November 2014)Mein heutiges Rezept hatte ich im Mai hier entdeckt und gleich abgespeichert. Im Original werden gelbe Beten verwendet. Da in meinem Garten momentan nur rote wachsen, hab ich diese einfach ausgetauscht. Durch die extrem färbende Eigenschaft der roten Bete wird der ganze Salat rötlich, was mich persönlich aber nicht stört. Da bei uns keine Mandeln wachsen, hab ich Walnüsse verwendet, was auch sehr gut zum Herbst passt. Dinkel hab ich in dieser Variante das erste Mal gegessen und bin ganz begeistert. Richtig lecker! Sogar M, der Fenchel nicht mag, fand den Salat sehr, sehr lecker, das will was heißen! =)
Die Mengenangabe von 2 Portionen bezieht sich auf ein Hauptgericht. Als Beilage wären es etwa 4 Portionen. 
Diesen Beitrag reiche ich beim Blog-Event (Quintessenz des Herbsts) bei Zorra ein, der diesen Monat von Christina organisiert wird.


Dinkelsalat mit Fenchel und Bete

2 Portionen
150g Dinkel
1 kleine Fenchelknolle
2 rote Beten
1 kleine rote Zwiebel
1EL Walnüsse
etwas Fenchelgrün
6EL Olivenöl
3EL (Granatapfel-)Weißweinessig
Salz
Pfeffer

Den Dinkel abwiegen, in ein Sieb geben und mit Wasser abspülen. In eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und ein paar Stunden im Kühlschrank ziehen lassen. Dadurch verkürzt sich die Kochzeit. 
Wasser aufkochen. Den Dinkel durch ein Sieb abschütten und in das kochende Wasser geben. Je nach Vorliebe den Dinkel weich oder bissfest kochen. Das kann je nach Eichweichdauer und Dinkelart zwischen 15 und 45 Minuten gehen. 
Hier ist genauer erklärt wovon die Kochzeit abhängt.
Wenn der Dinkel die persönlich bevorzugte Konsistenz hat, durch ein Sieb abgießen, in eine Schüssel geben und abkühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Walnüsse knacken und in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis sie zu duften beginnen. Anschließend grob hacken.
Fenchel putzen (etwas vom Grün aufbewahren), Knolle halbieren und in feine Scheiben scheiden. Die rote Bete schälen, halbieren und ebenfalls in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel häuten und in feine Ringe schneiden. Alles zum Dinkel in die Schüssel geben. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer zugeben, gut vermengen und etwas durch ziehen lassen. Fenchelgrün mit einer Schere klein schneiden und über den Salat geben.
Genießen! =)


Montag, 15. September 2014

Kräuterige Tomatensauce

Unsere perfekte Tomatensoße haben wir schon vor langem gefunden und kochen sie Jahr für Jahr ein. Trotzdem probier ich jedes Jahr neue Variationen aus. Wie zum Beispiel letztes Jahr das Auberginen-Tomaten-Chili-Confit. Das war so lecker, dass ich es dieses Jahr wieder gemacht habe und demnächst nochmal ein Blech voll machen werde.

In dem kürzlich schon erwähnten Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" entdeckte ich eine Tomatensoße, in die sehr viele Kräuter hineinkommen. Nach dem ersten Test konnte ich allerdings nicht viel von den Kräutern schmecken. Beim zweiten Ansatz hab ich doppelt so viel genommen, was dann ganz ordentlich Geschmack verleiht. Sehr lecker! Doch ganz so gut wie unsere geliebte Tomatensoße dann doch nicht. ;-)

Wundert Euch nicht über die Farbe der Soße. Ich hab vielleicht eine rote Tomate verwendet. Wenige Green Zebra und hauptsächlich orangene Ochsenherz. Daher die intensiv orangene Farbe. Gefällt mir aber gut. =)

Im Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" wird empfohlen die Sauce einzukochen, wenn sie auf jeden Fall länger als ein halbes Jahr halten soll. Begründet wird das damit, dass die Sauce keine zusätzliche Säure enthält. Vielen Tomatensoßen wird etwas Essig zugesetzt. Beinhaltet unsere Lieblingssoße übrigens auch. 
Ich persönlich hab bisher mit noch gar keiner nicht eingekochten Soße schlechte Erfahrungen gemacht. Zum Teil wurden sie sogar 2 Jahre alt. Noch nie wurde ein Glas schlecht. 
Trotzdem hab ich diese Soße nun eingekocht. Einfach um es mal zu testen, andererseits ernten wir dieses Jahr so viele Tomaten, dass das eine oder andere Glas sicher die Chance hat älter als 2 Jahre zu werden.
Ich denke aber, dass man ohne schlechtes Gewissen auf das Einkochen verzichten kann.


Kräuterige Tomatensauce


4EL Olivenöl
300g Zwiebeln, gehackt
6 Knoblauchzehen, gehackt
2kg Tomaten, gehäutet, Samen entfernt, grob gehackt
¼l Weißwein
2TL Salz
2TL Honig
2 Lorbeerblätter
6 Salbeiblätterm fein gehackt
8 Zweige Thymian, fein gehackt
4 Zweige Rosmarin, fein gehackt
8 Zweige Majoran/Oregano, fein gehackt

Zuerst die Zutaten wie Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten vorbereiten.
Dann das Öl in einem großen Topf erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch zugeben und glasig andünsten.
Alle restlichen Zutaten zugeben, zum Kochen bringen und ohne Deckel mindestens 45 Minuten leise köcheln lassen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist. Dabei immer mal wieder rühren. Die Lorbeerblätter herausfischen, mit einem Pürierstab alles gut durch pürieren. Die Sauce in sterile Gläser füllen (mit heißem Wasser ausspülen, bei 120°C Umluft 12 Minuten im Backofen trocknen) und einkochen bei 90°C 30 Minuten einkochen.

Mittwoch, 27. August 2014

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

Letztes Jahr hab ich dieses extrem leckere Auberginen-Tomaten-Chili-Confit gemacht. Die Vorräte sind natürlich schon lange aufgebraucht und Nachschub musste her. Dummerweise hab ich nun erst vor kurzem alle Auberginen geerntet und verarbeitet. Es wächst ganz ordentlich was nach, bis auf eine sind aber alle noch unreif. Diese eine wog immerhin 350g. Insgesamt hätte ich aber 1kg gebraucht. Spontan hab ich die fehlenden 650g durch Zucchini ersetzt.
Sehr leckere Kombination! Deswegen muss ich die Änderung des Originalrezeptes auch unbedingt hier festhalten! =)

Und ich kann nur wieder wiederholen: Wie das duftet während es im Ofen ist! Zum reinlegen! =)

Als Chili's hab ich übrigens den Sibirischen Hauspaprika verwendet. Sehr scharf, aber sehr klein, daher 3 Stück.

Auberginen-Chili-Tomaten-Zucchini-Confit

2kg Tomaten
350g Auberginen
650g Zucchini
3 Chilischoten
2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
2EL Honig
Olivenöl
Salz
Bunter Pfeffer
Thymian
Rosmarin

Das tiefe Backblech des Backofens leicht einölen. Tomaten, Auberginen, Zucchini und Zwiebel in Würfel schneiden und auf das Backblech geben. Die Knoblauchzehen halbieren. Kräuter klein hacken, darüber geben, salzen, pfeffern, und mit Honig und Olivenöl beträufeln.
Bei 180°C Umluft etwa 1 Stunden confieren. Etwa alle 15 Minuten mit einem Löffel durchrühren.
Danach alles in einen Topf geben und pürieren. Ganz nach eigenem Geschmack feiner oder gröber. Nun die Paste heiß in sterile Gläser füllen.

Freitag, 8. August 2014

Neu im Garten: Schalotten

Schalotten verwende ich in der Küche sehr gerne.
Oft lieber als Zwiebeln.
Irgendwie hatte ich mir über deren Anbau nie Gedanken gemacht. Für mich war wahrscheinlich klar, eine Schalotte ist eine Zwiebel und wird wahrscheinlich gesteckt, so wie die üblichen "Zwiebeln" auch.
10 kleine Schalotten ergeben einen ganzen...
Gesteckt werden sie tatsächlich, das war schon mal gar nicht falsch.
Allerdings steckt man nicht eine Schalotte und erntet dann eine größere Schalotte, wie es bei den Zwiebeln der Fall ist.
Nein, man steckt eine Schalotte und erntet bis zu 10! Schalotten!
Letztes Jahr las ich das in einem Garten-Blog (leider weiß ich nicht mehr wo) und beschloss dieses Jahr auch welche anzubauen.
Die Steck-Schalotten bezog ich bei Dreschflegel im Frühjahr.
...Korb voll!
Gesteckt werden sie auch im Frühjahr, wachsen schön und etwa im Juli beginnt das Laub zu welken. Nun ist Erntezeit.
Die Schalotten werden aus der Erde geholt, einige Tage in der Sonne vor Regen geschützt getrocknet und lassen sich gut lange lagern.

Im Durchschnitt konnte ich von einer gesteckte Schalotte 5-7 Schalotten ernten!
Klasse! Nun bin ich noch begeisterter von Schalotten! Gibt es eine Steigerung von Begeistert eigentlich? =D