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Mittwoch, 31. Mai 2017

Rhabarber-Vanille-Sirup

Der Rhabarber wächst und wächst. Herrlich!
M wünschte sich Sirup. Momentan trinkt er wieder mehr Sirup als die letzten Jahre. Daher musste Nachschub her. 

Mein Rhabarber im Garten ist eine eher sehr alte und unrote Sorte. Sobald die Schale ab ist, ist da nichts mehr rotes. Für den Sirup wird der Rhabarber nicht geschält, daher bekommt der Sirup eine nette rosa Farbe. 

Der Sirup schmeckt wirklich herrlich vanillig nach Rhabarber und der Vorrat wird bestimmt nicht lange halten. Am Besten ich mache möglichst schnell nochmal Nachschub, bevor die Zeit der Ernte vorüber ist.

Entdeckt hatte ich das Rezept hier und es ist eine Abwandlung eines Rezeptes welches ich vor 5 Jahren verbloggt hab. Diese abgewandelte Version schmeckt aber einen Ticken besser! =)


Rhabarber-Vanille-Sirup

700g Rhabarber, wenn möglich rotstielig
450g Zucker
250ml Wasser
½ Limette; den Saft
1 Zitrone; den Saft
1 Vanillestange

Rhabarber waschen und in dünne Scheiben schneiden. Mit dem Zucker vermischen und etwa 1 Stunde lang Flüssigkeit ziehen lassen. Vanilleschote aufschneiden und auskratzen. Wasser, Vanillemark, ausgekratzte Schote und Limetten- und Zitronensaft hinzufügen, etwa 1/2 Stunde köcheln lassen, bis der Rhabarber sehr weich ist. Den Rhabarbersirup durch ein feines Sieb streichen, nochmals aufkochen lassen und in sterilisierte Flaschen füllen.

Donnerstag, 3. September 2015

Holunderbeerensirup

Vor zwei Wochen hab ich mit Entsetzten feststellen müssen, dass die Holunderbeeren an vielen Orten schon reif sind. 
Da ich in der Regel an einem sehr schattigen Hang ernte, hatte ich aber noch große Hoffnung.
Vorletztes Wochenende waren wir dann mit Körben und Schere bewaffnet im Wald und haben echt einiges zusammenbekommen.

Dieses Jahr wollte ich Sirup daraus machen.
Mit dem Entsafter-Aufsatz für den Weck-Einkochtopf geht das ganz einfach. Natürlich geht es auch ohne Entsafter, in einem einfachen Topf auf dem Herd. Ich werde beide Methoden beschreiben.

Der Sirup wird sehr intensiv und kann mit viel Wasser verdünnt werden.

Holunderbeerensirup

Entsafter
Wasser 
Holunderbeeren
Zucker

Zum Entsaften müssen die Beeren nicht von den Stielen abgezupft werden. Einfach die Beeren am Stiel in den Siebkorb des Entsafters geben. Mindestens 6 Liter Wasser in den Topf geben und aufkochen. Beim Weck-Topf stellt man den Schalter auf "Entsaften". Ab dem Zeitpunkt wenn das Wasser kocht, dauert das Entsaften etwa 45 Minuten. Den Saft in einem Messbecher auffangen.
In der Zwischenzeit Flaschen sterilisieren. Die Flaschen mit heißen Wasser ausspülen und im Backofen bei 120°C 15 Minuten trocknen. 
Pro Liter entstandenem Saft werden 500g Zucker zugegeben. Den Sirup aufkochen, eine kurze Weile sprudelnd kochen lassen und in die Flaschen füllen. Gleich verschließen und abkühlen lassen.

Wer keinen Entsafter hat, gibt die Beeren in den größten auffindbaren Topf. In Den Topf wird ca. 1cm Wasser gegeben. Deckel auf den Topf und aufkochen. Nun sollten die Beeren nach einer Weile ebenso aufplatzen wir beim Entsaften. Im Anschluss legt man ein Sieb mit einem Tuch aus und hängt das Sieb über eine Schüssel. Den Inhalt des Topfes hineingießen, gut abtropfen lassen und anschließend ausdrücken. Dann kann weiter verfahren werden wie oben.

Freitag, 24. Juli 2015

Schwarzer Johannisbeer Sirup

Als die schwarzen Johannisbeeren reif waren, hatte ich gerade so absolut keine Zeit und alles landete in der Gefriertruhe.
Die vergangenen Tage war es dann endlich ein wenig ruhiger und ich konnte einiges an eingefrorenem Obst verarbeiten.

Immerhin hab ich daran gedacht, einen Blick in das Buch "Selbstgemachte Köstlichkeiten" zu werfen und stieß dabei auf Schwarzen Johannisbeersirup.
Eigentlich wäre so ein Sirup ja nichts besonderes, vor allem findet man viele Rezepte dafür. Dieser Sirup aber wird kalt angesetzt und ausgezogen. Nur wer die Menge nicht schnell verbrauchen kann, kocht den fertigen Sirup ein.

Im originalen Rezept wird kein Wasser zugegeben und die pürierten Johannisbeeren 24 Stunden stehen gelassen, damit sich das Pektin abbaut. Bei mir hatte das zur Folge, dass mir aus der Schüssel ein fester Klumpen entgegen kam. Aus diesem Grund hab ich 200ml Wasser zugegeben und nochmal ordentlich püriert. Durch das Tuch tropfte dann nicht all zu viel Flüssigkeit. Aber das Ausdrücken von Hand brachte eine ordentliche Menge zustande.
Mit dem unter Rühren gelösten Zucker wurden es ein halber Liter Sirup.

Der entstandene Sirup ist tiefschwarz, schmeckt sehr intensiv und schreit nach mehr! Lecker!

Schwarzer Johannisbeer Sirup


500g schwarze Johannisbeeren
200ml Wasser
Zucker

Beeren mit 200ml Wasser pürieren und 24h stehen lassen. Ein Sieb mit einem Abseihtuch auslegen und die Masse einige Stunden abtropfen lassen. Anschließend möglichst gut ausdrücken. Je ½l Saft 400g Zucker unter rühren auflösen. In sterile Flasche füllen und einkochen. 20-25 Minuten ab dem Zeitpunkt wenn das Wasser kocht.

Donnerstag, 24. Juli 2014

Stachelbeersirup

Unsere noch relativ jungen Stachelbeerbüsche tragen dieses Jahr das erste Mal so richtig gut. Mehr als wir essen können.
Das Erste was mir bei Massen an Obst in den Sinn kommt ist eigentlich immer Sirup.
Dieser hier ist sehr, sehr lecker und aromatisch. Wenn man nun nur rote oder grüne Stachelbeeren verwenden würde, hätte man sicher eine tolle Farbe!
In meinem Fall hatte ich viele grüne und wenige rote Stachelbeeren, was die leicht rötliche Farbe ergeben hat.

Ich kann jedem nur raten unbedingt diesen Sirup zu kochen und den herrlichen Geschmack zu konservieren. =)


Stachelbeersirup

600g Stachelbeeren
360g Zucker
360ml Wasser


Die Früchte halbieren und in einen Topf geben. Wasser zugeben und bei mittlerer Hitze etwa 15-20 Minuten zerkochen lassen. Ein Sieb mit einem Tuch auslegen und den Saft absieben. Diesen zurück in den Topf geben, Zucker zugeben, aufkochen und köcheln lassen bis der Zucker sich aufgelöst hat und in sterile Flaschen füllen.

Dienstag, 10. Juni 2014

Holunderblütensirup


Weiter mit den Holunderblüten. =)
Wasser mit einem kleinen Schluck Sirup mögen wir immer gern im Sommer. M mag den Geschmack der Holunderblüten zwar nicht, dafür bleibt um so mehr für mich. ;-)
Nachdem fast der gesamte Sirup auf Grund einer leckeren Bowle (folgt morgen) schon weg ist, hab ich vor 2 Tagen nochmal angesetzt.

Ich mag solche Rezepte, wo man erst was ansetzt, dann einige Tage stehen lässt, absiebt, schnell aufkocht und abfüllt, immer sehr gerne. Man tut immer nur schnell ein bisschen was und steht nicht für lange in der Küche.


Wie die meisten sicherlich schon wissen, schmeckt der Sirup hervorragend im Sekt oder im inzwischen sehr, sehr bekannten Hugo.

Das Rezept für den Sirup hab ich mir aus dem Gelee-Rezept von gestern zusammengesetzt. Saft und Gelee unterscheiden sich in der Herstellung ja nicht groß voneinander.




Holunderblütensirup

ca. 11 Holunderblüten-Dolden
500ml Wasser
Saft einer Zitrone
500g Zucker

Die Holunderblütendolden in eine Schüssel schichten.
Das Wasser mit dem Saft der Zitrone aufkochen und über die Holunderblütendolden gießen. 3-5 Tage ziehen lassen, gelegentlich mal umrühren oder schwenken.
Den Inhalt des Topfs durch ein mit einem Baumwolltuch ausgelegtes Sieb geben. Die Füssigkeit auffangen und mit dem Zucker zusammen zurück in den Topf geben. Aufkochen bis der Zucker sich gelöst hat und heiß in sterile Flaschen füllen.

Samstag, 31. Mai 2014

Rosenblütensirup


Seit einigen Jahren bewunder ich bei Freunden oder auf anderen Blog's Rosenblütensirup, -likör und co. Ich selbst konnte mich allerdings nie dazu überwinden. Ich riech zwar gern mal an einer Rose und finde dann auch dass diese herrlich duftet, Rosenduft konzentriert geht bei mir aber gar nicht!

Nun hab ich im Garten eine einzige Rose. Die letzten Jahre war mit ihr nicht viel los, sie nun aber wunderbar gewachsen und blüht grad richtig schön rot, auch wenn es auf dem Bild durch die Morgensonne aussieht als wäre sie rosa.
Diese schöne rote Farbe hat mich nun dazu verlockt es doch einmal mit Rosenblütensirup zu versuchen.

Ich hab einige Rezepte gespeichert und schlussendlich als "Richtlinie" das Buch "Das Wald- und Wiesenkochbuch" genommen. Die Mengenverhältnisse hab ich aber arg verändert. Die Flüssigkeit hätte die Blüten nämlich nicht mal annähernd bedeckt. Die Menge der Zitrone hab ich auch reduziert. Das Ergebnis gefällt mir sehr gut. Ein Sirup darf ja gern sehr intensiv sein, denn im Gebrauch wird er ja gut verdünnt, sei es zum Trinken oder aromatisieren von Speisen. 
Die Farbe hätte etwas intensiver sein können, stört mich aber nicht. ;-)

Ich denke, dass war nicht das letzte Mal, dass ich Rosenblütensirup gemacht hab. =)

Rosenblütensirup

280ml Wasser
280g Zucker 
25g Rosenblütenblätter, ca. 3 Blüten
½ Zitronen, in Scheiben geschnitten
1 Vanilleschote

Wasser und Zucker aufkochen bis der Zucker sich vollständig gelöst hat und abkühlen lassen.
Die Rosenblütenblätter vom Kelch abzupfen und locker in ein Glas oder eine verschließbare Schüssel  geben. Die Zitronenscheiben und das Vanillemark, samt der Schote zugeben. Mit der lauwarmen Zuckerlösung übergießen und 2-3 Tage stehen lassen. Alles durch ein feines Sieb (wenn das Vanillemark im Sirup nicht stört) oder ein Sieb mit einem Tuch ausgelegt (dann sollte der Sirup klar sein) abseihen, aufkochen und in sterile Flaschen füllen.

Mittwoch, 23. April 2014

Waldmeistersirup

Im gestern erwähnten "Wald- und Wiesenkochbuch" gibt es einige Waldmeister-Rezepte. Unter anderem auch einige Rezepte in denen Waldmeistersirup verwendet wird. 
Als ich mich an den Waldmeistersirup aus dem Buch machen wollte, war mir das Rezept dann doch irgendwie nicht ganz zu 100% sympathisch. Es wird nämlich der Saft von 4 Zitronen verwendet. Ich will doch Waldmeister- und nicht Zitronensirup.
Ich erinnerte mich, dass Tanja von Cooketteria letztes Jahr ein Rezept gepostet hatte. Gesucht, gefunden, beschloss ich, dieses zu nehmen.
Ursprünglich wollte ich dann doch beide Rezepte machen, um vergleichen zu können, aber der Waldmeister der in meinem Garten wächst, war dann doch zu wenig. Nächstes Jahr.

An Tanja's Rezept gefällt mir vor allem die sanfte Art der Zubereitung. Der Waldmeister wird nur mit warmem Zuckersirup übergossen und nicht gekocht.
So, nun kann ich demnächst dann mal die Rezepte aus dem Buch testen, ich bin schon gespannt. =)


Waldmeistersirup


750ml Wasser
400g Zucker
1g Zitronensäure 
20g angetrockneter Waldmeister

Waldmeister sammeln und 24 Stunden welken lassen. Nach 12 Stunden einmal vorsichtig wenden.
Wasser, Zucker und Zitronensäure aufkochen, sprudelnd fünf Minuten kochen lassen, bis der Zucker sich aufgelöst hat und der Sirup klar ist. Im Topf abkühlen lassen. 
Waldmeister in ein Glas oder eine Schüssel geben und mit dem höchstens 40 Grad warmen Sirup übergiessen. 24 Stunden an einem kühlen Ort ziehen lassen. Nun den Sirup filtern, entweder durch einen Nussmilchbeutel oder durch ein Sieb, das zuvor mit einer doppelten Schicht Haushaltspapier ausgelegt wurde. Den Sirup in sterilisierte Flasche (mit heißem Wasser ausspülen und bei 120°C Umluft 12 Minuten im Backofen sterilisieren) füllen und im Keller oder Kühlschrank lagern. Hält sich unangebrochen etwa 3 Monate, angebrochen und im Kühlschrank aufbewahrt so 3-4 Wochen.

Montag, 7. April 2014

Johannisbeer-Sirup


Als ich vorletztes Wochenende gerade die Johannisbeeren für das Johannisbeer-Rotwein-Gelee in der Gefriertruhe suchte, entdeckte ich so viele Johannisbeeren, dass ich beschloss auch grad noch Sirup zu kochen. Das geht, wie ich finde, immer recht flott und ist auch nicht schwer. 

Nun hab ich die letzten Jahre ja schon Massen an Sirup-Rezepten gepostet, aber der Johannisbeer fehlte tatsächlich noch.

Wenn ich so sehe, wie sehr die Johannisbeeren gerade blühen und welch eine Ernte das wahrscheinlich geben wird, ist es gut, inzwischen einiges verarbeitet zu haben. ;-)

Johannisbeer-Sirup

1kg Johannisbeeren                                                     
100ml Zitronensaft  
650ml Wasser                                                   
500g Zucker                                                     

Frisch geerntete Johannisbeeren vorsichtig mit Hilfe einer Gabel von den Stilen streifen und in einen Topf geben. Gefrorene Beeren können grad unaufgetaut in den Topf gegeben werden.
Den Zitronensaft zugeben und das Ganze langsam aufkochen. Köcheln lassen bis die Beeren aufgeplatzt sind. Das dauert ca. 5 Minuten.
Nun alles durch ein mit einem Baumwolltuch ausgelegtes Sieb geben und den Saft auffangen. Gut abtropfen lassen und evtl. etwas ausdrücken.
Den aufgefangenen Saft zurück in den Topf geben, Zucker und Wasser zugeben und nochmal aufkochen. 
Den Sirup sofort heiß in vorbereitete Flaschen (heiß ausgespült und bei 120°C Umluft im Backofen für 12 Minuten sterilisiert) füllen, verschließen und abkühlen lassen. Angebrochene Flaschen sollten im Kühlschrank gelagert werden. Verschlossene Flaschen sollten sich sehr lange halten. Wie lange kann ich nicht genau sagen, denn der Sirup ist bei uns spätestens nach einem halben Jahr aufgebraucht. 

Dienstag, 19. November 2013

Den Sommer einfangen und konservieren! =)

Wir bauen so gut wie alles an Gemüse und Obst an was wir brauchen. Aller seltenst (eigentlich nie) kaufen wir welches, mal abgesehen von eher exotischem Obst, wie Mango, Maracuja und Orangen. Und Karotten im Winter für die immer hungrigen Kaninchen. ;-)
Selbst im Winter kaufen wir nichts, denn die Ernte lässt sich in fast allen Fällen sehr gut haltbar machen und konservieren. 
Das ist auch das Ziel meines Blogs, selbst anbauen, vielfältig genießen und haltbar machen für den Winter.

Letztens erwähnte Anna in einem Kommentar unseren Vorratskeller. Das brachte mich auf die Idee hier mal ein paar Bilder zu zeigen. Die meisten Rezepte sind hier auch verbloggt, einige folgen noch, da der Geschmackstest noch fehlt. Und wenn was nicht schmeckt, wird es auch nicht verbloggt oder erst geändert, erneut getestet, usw... =D

Wir wohnen in einem sehr alten Haus und unsere Vorräte befinden sich tatsächlich fast alle im Keller, der sehr düster ist. Daher sind die Fotos teilweise leider auch recht dunkel. 
Ganz praktisch ist, dass man direkt von der Küche in den Keller kommt und direkt hinter der Kellertür 3 Regalbretter an der Wand hängen, so hat man mit einem Griff was man braucht.
Leider kann man nicht alles sehen, da die Regale am überlaufen sind und die Gläser in mehreren Reihen stapelweiße stehen. Ich werde unter den Bildern aber trotzdem mal alles erwähnen was da so steht, auch wenn man davon nichts sieht.
Rote Bete (bei uns Rote Ranen genannt), Quittengelee, Weintrauben-Vanille-Gelee, Mirabellen-Gelee, Kürbis-Kokos-Marmelade, Trauben-Aronia-Gelee, Trauben-Gelee, Löwenzahngelee, Quitten-Marmelade, Rotes Johannisbeergelee, Auberginen mit Minze in Olivenöl.



Auf dem Regal hatten sie keinen Platz mehr und stehen nun auf dem Sicherungskasten: Paprika Pickles und Tomaten mit Honig in Essig.

Im Keller reift mein selbst gemachter Met. Vielleicht probier ich demnächst mal einen Schluck.

Kartoffeln sind es mehr als genug. Ich hoffe wir schaffen es, sie zu verbrauchen. Ja, links im Bild sieht man Erde. Stellenweise besteht der Boden hier nur aus Erde. Unser Vorbesitzer erzählte dass die Vorvorbesitzer richtige Erdhügel da hatten, vermutlich um im Winter darin alle möglichen Arten an Rüben zu lagern.

Der Vorrat an Hokkaido- und Spaghetti-Kürbissen schwindet.

In diesem sehr dunklen Eck im Keller reifen die frischen Liköre, die noch nicht trinkbar sind. Literweise Quittenlikör und -rum aus dem letzten Jahr, Cassis, Heidelbeer, Erdbeer, Vanille und Basilikum-Digestivo. Ein Melonenlikör der dringend abgefiltert werden sollte steht dazwischen. 2 Liköre ohne Beschriftung und ich kann mich grad beim besten Willen nicht erinnern, was das war. Muss ich bei Gelegenheit mal durchprobieren. =D

Hier stehen die "fertigen" Liköre, verschiedene Quitten, Erdbeer, Himbeer-Vanille, Johannisbeer mit Honig, Roter Johannisbeer, Minze, Weihnachtlicher Honiglikör.

Säfte und Sirup dürfen auch nicht fehlen: Weintrauben-Aronia-Saft, Weintrauben-Saft, Quittensaft, Quittensirup, Minzsirup, Lavendelsirup, Melissensirup. Sirup trinken wir eher im Sommer, daher sind die Bestände auch ziemlich aufgebraucht. Am Rand steht ein Fläschchen Balsamico-Creme, bzw. Reduktion.

Getrocknete Tomaten, Himbeeressig, Chiliöl, Knoblauchöl, ein Lebensvorrat an getrockneten Chilis aller Schärfegrade, Basilikum-Essig und -Öl.

Mexikanische Bohnen, Käferbohnen, Schwarze Bohnen, Linsen.

Ein Bild von unserer übervollen Mini-Gefriertruhe hab ich mal nicht gemacht. Würde man sicher nicht viel darauf erkennen. Dort drinnen verstecken sich aber jeweils mehrere Kilo teilweise blanchiertes Gemüse wie Mairüben, Karotten, Erdbeerspinat, Rote Bete Spinat, Zucchini, Paprika, Brokkoli, Mangold, Chilis, Grüne Bohnen, Champignons, Pfifferlinge, Erbsen, Zuckerschoten, (hab ich was vergessen?).
An Obst viele Kilo Johannisbeeren und einige Mirabellen. Alles andere haben wir gegessen. =D
Dazu noch einige Gläser Pesto.
(Vergessen hab ich bestimmt irgendwas und wird ergänzt. ;-) )

Das sollte sehr gut über den Winter reichen und abwechslungsreich lässt daraus allemal kochen. Im Garten lässt sich über den Winter nun auch noch Feldsalat, Topinambur, Karotten, Lauch und Wurzelpetersilie ernten.
Ich glaube ich sollte wieder mehr zum Anbau der einzelnen Pflanzen schreiben, das ist dieses Jahr leider leicht eingeschlafen. =(

Ich find es immer wieder erstaunlich was sich so alles ernten lässt, dabei verlief dieser Sommer wirklich nicht gerade gut und viele Pflanzen hatten so ihre Schwierigkeiten mit dem feuchten Frühjahr und den darauf folgenden Schnecken und Läusen. Ich freu mich auf jeden Fall drauf, all diese Produkte in den nächsten Wochen und Monaten essen zu können. =)

Dienstag, 22. Oktober 2013

Quittensirup


Quitten, Quitten, Quitten! Das mag ich wirklich am Herbst! Was ein Aroma, was ein Duft!
Schon lange wollte ich unbedingt mal Sirup daraus machen. Nachdem ich vom letzten Jahr noch literweise Likör hab, wollte ich nicht schon wieder welchen ansetzten und hab mich stattdessen an Sirup gewagt. Schon vor einiger Zeit hatte ich in einem Dehner-Heftchen ein Rezept entdeckt, dass ich natürlich etwas abwandeln musste/wollte. Ich schaff es eigentlich ja nie nach Rezept zu kochen oder etwas einzumachen. Ich seh das eher als Leitlinie. ;-)

Der Sirup hat wie alle Quittenprodukte eine herrliche Farbe (ich weiß, ich schwärme jedes Mal davon =D ), riecht ganz wunderbar und schmeckt natürlich genial, ganz nach individuellem Geschmack mit Wasser oder Mineralwasser verdünnt oder gar als kleines Schlückchen im Glas Sekt.
Im Winter bin ich gar kein Sirup/Wasser-Trinker und freu mich nun schon auf den nächsten Frühling und Sommer, wenn ich diesen eingefangenen Geschmack genießen kann.
Quittensirup

1kg Quitten
1l Wasser
Saft einer Zitrone
700g Zucker

In einem Topf das Wasser mit dem Saft der Zitrone bereit stellen. Quitten mit einem Tuch gut abreiben, um den Flaum zu entfernen. Die Früchte in große Stücke schneiden, Blüte und Stiel entfernen. Kerngehäuse bitte nicht entfernen. 
ke schneiden und mit Wasser ca. 20 Minuten weich kohen  und anschließend durch ein Tuch passieren. Die Quittenstücke gleich in den Topf zum Zitronenwasser geben. Nun alles aufkochen und 20 Minuten leicht köcheln lassen. Danach vom Herd ziehen und abkühlen lassen. Wer mag kocht das Ganze nochmal gut auf, anschließend über Nacht stehen lassen.
Am nächsten Tag alles durch ein Sieb gießen, dass mit einem Baumwolltuch ausgelegt wurde. Den Saft auffangen und das Mus ausdrücken. Nicht zu arg drücken, falls das Baumwolltuch etwas gröber ist, sonst sind nachher Schwebstoffe im Sirup (wobei das nicht schlimm wäre). Nun den Saft zurück in den Topf geben, Zucker zugeben, aufkochen und in sterile Flaschen füllen = mit kochendem Wasser ausgespült und im Backofen für 10 Minuten (oder bis sie trocken sind) bei 120°C getrocknet. Verschließen, abkühlen lassen.

Mittwoch, 24. Juli 2013

Minzsirup


Granatapfelsirup, Eisteesirup, Vanillesirup, ... ich hab schon viele, viele Sirup-Rezepte gepostet, aber wie ich vor ein paar Tagen festgestellt habe, fehl mein Lieblingssirup! 
Der Vorrat aus dem letzten Jahr ging zu Neige und am Wochenende wollte ich Nachschub kochen. Am liebsten mag ich diesen Sirup mit der "Marokkanischen Minze" (Mentha spicata, wird auch oft Krauseminze, Nanaminze, genannt, als Mojito- oder Hugominze hab ich sie auch schon gesehen), mit Pfefferminze aber genau so lecker!
Der Sirup ist sehr intensiv im Geschmack und auch süß, man nimmt für ein Glas also nur sehr, sehr wenig Sirup, im Vergleich zu allen Anderen die ich bisher gemacht habe.

Minzsirup

gute 50g Minzstängel
500g Zucker
1 TL Zitronensaft
¼ l Wasser

Man muss die Blättchen nicht unbedingt von den Stängeln zupfen. Am besten die Stängel und Blätter grob zerschneiden und mit einem Teil des Zuckers im Mörser zerstampfen. Oder wer wie ich nur einen mini kleinen Mörser hat, nimmt einen Caipi-Stößel und zerstösst das ganze in einem Topf.
Restlichen Zucker, das Wasser und den Zitronensaft zugeben.
Alles langsam aufkochen, bis sich der Zucker restlos aufgelöst hat.
Nun den Sirup 5 Minuten leicht köcheln lassen und durch ein mit einem Tuch ausgelegten Sieb in sterile Flaschen abseihen. Der Sirup hält monatelang. Ich hab ihn selbst schon schon ein 3/4 Jahr stehen. Bei dem Zuckergehalt wird so schnell nichts schlecht. =)

Montag, 22. Juli 2013

Lavendelsirup



Nachmachen! Unbedingt!
Vom Geschmack her zum Verwechseln mit dem Lavendel-Eisttee, nur viel schneller gemacht, da man einfach ein Schlückchen mit ganz viel Wasser verdünnt.
Eine Freundin erzählte mir die letzten Tage total begeistert von diesem Sirup. Die nächsten Tage werde ich glaub gerade noch mal diese Menge ansetzten!
2 Flaschen hab ich nämlich schon verschenkt. ;-)
Vor allem, die Farbe ist einfach klasse!

Lavendelsirup
 
100g Lavendelblüten
20 Triebspitzen Zitronenmelisse
7 Triebspitzen Minze
1 Zitrone in Scheiben
2EL Zitronensäure
1,5kg Zucker
2L Wasser

Die Lavendelblüten müssen nicht vom Stiel gestreift werden. Einfach den Stiel unterhalbt der Blüten abschneiden und davon 100g in eine Schüssel geben. Minze, Zitronenmelisse (auch mit Stiel) und die Zitrone in Scheiben dazugeben, ebenso die Zitronensäure und mit dem kochenden Wasser übergießen. Ein paar Stunden oder über Nacht stehen lassen und durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb in einen Topf abgießen.
Zucker zugeben, aufkochen bis sich der Zucker gelöst hat und in sterile Flaschen abfüllen (mit kochendem Wasser füllen und im Backofen 12 Minuten bei 120°C trocknen).
Je nach Geschmack mehr oder weniger Sirup in ein Glas geben und mit Wasser, Mineralwasser,... auffüllen und genießen. =)




 

Mittwoch, 12. Juni 2013

Zitronenmelissensirup nach Betty Bossi

Schon seit langem wollte ich mal diesen Zitronenmelissensirup machen. Seit wir hier wohnen wächst direkt am Pfosten unserer Gartenhütte ein ganzer Busch Melisse. Dieses Jahr sieht er ganz besonders schön, gut und groß aus.
Gestern konnte ich dann nicht wiederstehen viele Blättchen abzuzupfen und Sirup zu kochen.
Ich meine in meiner Rezeptesammlung irgendwo ein Rezept zu haben, in dem frisches Obst mit Zitronenmelissensirup eingelegt wird. Einer der Gründe warum ich diesen Sirup schon lange mal machen wollte. Wenn ich es die nächsten Tage (oder Wochen) finden und machen sollte, werde ich berichten. ;-)

Das Rezept hab ich aus der Rezeptsammlung "Wunderbar haltbar" von Betty Bossi.


Zitronenmelissensirup nach Betty Bossi

Ergibt ca. 1l 15g Blätter Zitronenmelisse
660g Zucker
660g Wasser
10g Zitronensäure

Alles zusammen in einen Topf geben, langsam aufkochen, 10 Minuten köcheln lassen und durch ein mit einem Tuche ausgelegten Sieb in sterile Flaschen füllen.

Die Zitronensäure ist übrigens kein "Muss". Man kann sie ruhig auch einfach weg lassen. Im Rezept steht, dass der Sirup mindestens 1/2 Jahr haltbar ist. Meiner Erfahrung nach, ist ein Sirup mit solchem Zuckergehalt ohne Probleme sehr, sehr lange haltbar.

Hiermit melde ich mich für die restliche Woche ab.
Wir werden ein paar Tage in Belgien verbringen. Hauptsächlich in Brügge, mit Zwischenstopp in Brüssel und unterwegs noch ein paar Freunde besuchen, die auf dem Weg liegen, wie z.B. das Saarland. 
Ich hab aber ein paar Post's vorbereitet, die es die nächsten Tage zu sehen geben wird. =)

Montag, 31. Dezember 2012

Granatapfelsirup (Grenadine)

Wenn unsere Freunde Silvester bei uns feiern wollen, mach ich immer eine Bowle. Letztes Jahr gab es zum Beispiel diese Caipi-Bowle. 
Nun wollte ich aber nicht schon wieder dieselbe Bowle machen und der Herr des Hauses meinte, sie solle aber auf jeden Fall fruchtig sein!
Nach ein bisschen Recherchieren blieb ich dann bei einer Tequila Sunrise-Bowle hängen. Dazu braucht man Grenadine-Sirup.
Vor Jahren hatte ich mal solch einen Sirup gekauft und war eigentlich eher weniger begeistert. Der hatte zwar eine schöne Farbe, schmeckte aber eigentlich nur nach Zucker. Sogar Wiki schreibt, dass es kaum Sirup zu kaufen gibt, der wirklich auch Granatäpfel enthält.
Warum also nicht selber machen? Noch ist Granatapfel-Zeit und in fast allen Läden bekommt man welche zu kaufen.
In der "Für Sie: Kochen&Genießen" war mal ein Rezept, dass ich ganz leicht abgeändert habe:
Grenadine-Sirup

Für ca. 150ml
3 Granatäpfel
pro 100ml Saft 1EL Zucker

Granatäpfel waschen und quer halbieren. Auf einer Zitruspresse auspressen oder wie ich, die keine Zitruspresse hat, die Kerne herauslöffeln und in ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb geben und ausdrücken.
Saft abmessen und pro 100ml 1EL zugeben und einmal aufkochen lassen.
Offen ca. 15 Minuten sanft köcheln lassen. Danach hat man noch etwa die Hälfte der ursprünglichen Menge. Heiß in sterile Flaschen füllen, ablühlen lassen und kühl lagern.


Die Farbe find ich der absolute Hammer! Ich hätte ein intensives rot erwartet. Anfangs sah der Sirup, wie man auf den Bildern sehen kann, fast schwarz aus. Nun nach dem Abkühlen, ist er sehr, sehr dunkelrot. Schmeckt übrigens auch mit Wasser verdünnt zum trinken.


Und hiermit wünsche ich Euch einen Guten Rutsch! Kommt gut ins neue Jahr! 
Bis bald, liebe Grüße, Sarah =)

Dienstag, 16. Oktober 2012

Ingwer-Eisteesirup


Eigentlich ist schon eine ganze Weile kein Sirup Wetter mehr. Ich bin schon eine Weile auf meinen Tee umgestiegen. Aber es soll tatsächlich diese Woche nochmal 20°C geben. Wow! Aber nicht deshalb hab ich diesen Sirup gemacht, sondern einmal um die Ingwer-Vorräte die schon länger hier ihr da sein fristen, etwas zu reduzieren und zum Anderen als Vorrat für den ganz bestimmt kommenden Frühling ;)
Entdeckt hab ich das Rezept im Buch: Einmachen, selbst gemacht schmeckt's einfach besser.
Sehr, sehr lecker mit dem Ingwer! =)

Ingwer-Eisteesirup

Für ca. 1l
100g Ingwer
7 unbehandelte Limetten
700ml Wasser
3 Bund Minze
400g Krümelkandis oder brauner Zucker
4EL Earl.Grey-Teeblätter

Ingwer, 4 Limetten und Minze waschen. Ingwer und Limette in dünne Scheiben schneiden. Den Saft der restlichen Limetten auspressen.
Limetten, Limettensaft und Ingwer mit 700ml Wasser und dem Kandis zum Kochen bringen. Die Teeblätter und die Minzzweige zugeben und bei schwacher Hitze 5-7 Minuten ziehen lassen.
Den Eisteesirup durch ein Sieb gießen und in sterilisierte Flaschen oder Gläser füllen.