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Dienstag, 8. August 2017

Himbeer Pfirsich Shortcake Pie

Nur selten koche oder backe ich ein gerade erst entdecktes und interessantes Rezept sofort nach.
Hier habe ich Euch so ein seltenes Exemplar.
Ende Juli bei Cooketteria gelesen, hätte ich am liebsten sofort ein Stück gehabt.



Allerdings musste ich es ein bisschen abändern, da ich Äpfel nicht vertrage. Nach einigem hin und her überlegen und anschließendem feststellen, dass die Pfirsiche an unserem Stämmchen reif sind, war die Entscheidung schnell getroffen. 
Unser kleines Stämmchen hat bisher immer sehr gut getragen, aber dieses Jahr hing es sooooo voll, das ich 21 Gläser mit Pfirsichspalten einkochen konnte, viele haben wir gegessen, ein paar verschenkt und hier verbacken.



Geschmeckt hat der Kuchen herrlich erfrischend und würzig. Meinem Besuch hat es auch geschmeckt und den Rest hab ich eingefroren. Denn eigentlich hatte ich den Kuchen für das kommende Wochenende gebacken. Mein Gedanke war: Wie ein Linzer wird er von Tag zu Tag besser. Bis mir beim köcheln des Kompotts auffiel, dass in Linzer ja Marmelade verarbeitet wird, die üblicherweise 1:1 Zucker enthält und dieses Kompott bekommt 40g Zucker auf 600g Früchte.
Nun ja, so schlummert der Rest nun in der Gefriertruhe und am Samstag werde ich dann merken, ob das gut funktioniert oder nicht. Ich werde hier berichten. =)

Himbeer Pfirsich Shortcake Pie

Kompott
300g Pfirsich, geschält und gewürfelt 
300g Himbeeren 
4EL brauner Rohrzucker

Teig für eine Kuchenform mit 24 cm Durchmesser
125g weiche Butter
125g Zucker
¼TL Ingwerpulver
¼TL Pimentpulver
¼TL Zimtpulver
1/8TL Nelkenpulver
1 grosszügige Prise Salz
2 Eier Grösse M
1TL Weinsteinbackpulver
25g Maisstärke 
225g Weizenmehl 

Die Pfirsichwürfel und die Himbeeren zusammen in einem Topf erhitzen und zu einem dickflüssigen Kompott einkochen und anschließend abkühlen lassen.
Nun den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Teig zuzubereiten.
Die Form mit etwas Öl auspinseln.
Butter, Zucker, Gewürze und Salz hellremig aufschlagen. Die Eier zugeben und weiter rühren. Mehl mit Stärke und Weinsteinbackpulver mischen und in zwei Portionen unterrühren. 150g Teig für die Streusel zur Seite stellen. 
Den restlichen Teig in der Kuchenform verteilen und einen Rand hochdrücken.
Das Kompott einfüllen und aus dem restlichen Teig mehrere Portionen zu Kugeln formen. Diese etwas platt drücken auf auf dem Kompott verteilen.
Im Ofen auf die unterste Schiene stellen und 35 Minuten backen. 

Mittwoch, 9. September 2015

Himbeersaft - dampfentsaftet

Die Himbeerernte hatte im Sommer sehr gut begonnen. Täglich konnten wir eine ganze Schale voll ernten und genießen!
Auf Grund der Hitze war das dann ganz plötzlich vorbei. Die Beeren vertrockneten an den Pflanzen. 
Als dann die Herbsthimbeeren zu blühen begannen war es noch immer heiß und trocken. Folglich gibt es nun gar keine Ernte.

In der Nähe meiner Großeltern hat der Landwirt des Dorfes einige Felder. Auf einem davon stehen drei sehr lange Reihen mit Herbsthimbeeren. Und diese Pflanzen hingen über und über voll mit Beeren. Meine Großeltern fragten den Landwirt wie er das gemacht hat. Ganz in der Nähe des Feldes, am Waldrand, fließt ein kleiner Bach, schön im Schatten, der den ganzen Sommer nicht ausgetrocknet ist, wie so viele andere. Der Landwirt hatte die Möglichkeit die Himbeeren mit Wasser aus diesem kleinen Bach zu wässern und hat nun eine mega Ernte! Da er momentan nur den Ertrag von zwei Reihen verkaufen kann, schlug er meinen Großeltern vor, sich an der dritten Reihe zu bedienen, weil es ja schade wäre, alles schlecht werden zu lassen.
Sowas lässt sich mein Opa natürlich nicht zwei Mal sagen und hat inzwischen schon mehrere Kilo gesammelt.

Viel hab ich eingefroren und einen Teil davon wollte ich entsaften.
Der Saft schmeckt schön himbeerig und braucht nicht arg mit Wasser verdünnt zu werden. Zumindest mag ich es so am liebsten. =)

Himbeersaft kann man natürlich auch ohne Entsafter herstellen. Wie wird unten im Rezept erklärt.

Ach und übrigens: Die entsafteten Himbeeren konnte ich einfach nicht weg schmeißen! Ich hatte vor dem Entsaften ca. 2,3kg Himbeeren und hab den "Rest" in zwei 1l Gläser mit breitem Hals verteilt und mit insgesamt 0,7l Wodka aufgefüllt. Das bleibt nun eine Weile am Fenster stehen und bald sollte ein leckerer Likör entstanden sein. =)


Himbeersaft - dampfentsaftet

Dampfentsafter (z.B. Weck-Topf+Entsafteraufsatz)
Flaschen und Deckel(+Gummiringe+Klammern)
6l Wasser, mindestens
Himbeeren
50g Zucker je 1kg Himbeeren

In den Weck-Topf mindestens 6 Liter Wasser geben, den Entsafter Aufsatz aufsetzten und die Himbeeren hineingeben. Den Zucker darüberstreuen und den Deckel aufsetzten. Nun den Einkochautomaten auf "Entsaften" stellen und abwarten. Sobald das Wasser zu kochen beginnt, dauert es etwa 30 Minuten bis die Himbeeren vollständig entsaftet sind. In der Zwischenzeit die Flaschen sterilisieren, in dem sie erst mit heißem Wasser ausgespült und anschließend bei 120°C 15 Minuten im Backofen getrocknet werden. Nun kann der Saft in die Flaschen gefüllt werden, mit einem Deckel verschließen und abkühlen lassen. Bzw. mit Glasdeckel, Gummiring und Klammern verschließen. 

Wer keinen Entsafter hat füllt 1cm hoch Wasser in einen Topf und gibt die Himbeeren und den Zucker hinein. Deckel auf den Topf und den Herd einschalten. Wenn das Wasser kocht, kann man es leicht vor sich hin simmern lassen bis die Beeren alle zusammengefallen sind. Dann wird das Ganze durch ein Sieb, das mit einem Mulltuch ausgelegt wurde, abgesiebt und der Saft aufgefangen. Den Saft gibt man wieder in den Topf, kocht ihn nochmal auf und füllt ihn in Flaschen ab.

Donnerstag, 9. Juli 2015

Himbeer-Limetten-Minz-Limo

Was gibt es besseres bei diesem herrlichen Wetter, als ein erfrischendes Getränk? 
Gestern blätterte ich durch die Living&more und blieb an einem Himbeer Drink hängen. Himbeeren, Limette und Minze! Boah! Das konnte ich mir mehr als gut vorstellen!
Da unseren Himbeeren dieses Jahr mehr als produktiv sind und wir es nicht schaffen jeden Abend eine ganze Schale zu verdrücken, beschloss ich diese Limo gleich mal auszuprobieren. 
Nebenbei erwähnt hab ich momentan allerdings den Eindruck, dass die Himbeeren bei diesem Wetter nicht mehr lange mitmachen. Dank unserer Zisterne hab ich zwar die Möglichkeit, ab und zu zu gießen, aber es scheint nicht zu reichen. Die Beeren vertrocknen nach und nach. Von den für Dienstag auf Mittwoch Nacht vorhergesagten Massen an Regen kam kein einziger Tropfen! Und gestern musste ich nun feststellen, dass meine Zisterne fast leer ist! Was mach ich nun?
Naja... abwarten.

Zurück zur Limo! Himbeer und Minze passen so gut zueinander! Trotz dass die Limo etwas dickflüssig ist, schmeckt sie herrlich erfrischend! Unbedingte Nachmach-Empfehlung! =)
An Minze hab ich übrigens halb/halb Pfeffer- und Krauseminze verwendet.



Himbeer-Limetten-Minz-Limo

6-8 Gläser
600g Himbeeren
Saft aus 4 Limetten
125g Zucker
1 Bund frische Minze
1l Mineralwasser
Eiswürfel
1 Limette in Stücke geschnitten

Himbeeren, Limettensaft, Zucker und Minze in den Standmixer geben oder mit dem Stabmixer pürieren und für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Anschließend das Püree durch ein Sieb abtropfen lassen, was eine Weile dauern kann und mit Mineralwasser verdünnen. Mit Eiswürfeln und Limettenscheiben garniert servieren.

Montag, 5. Januar 2015

Beeren-Quark-Keks-Dessert

Silvester haben wir es das erste Mal ganz ruhig angehen lassen. Einfach gemütlich zu Hause gekocht und um 12 kurz raus vor die Tür. Zum Essen bekamen wir dann Besuch von meiner Mutter die am nächsten Morgen wieder früh zur Arbeit musste. 
Ich wollte unbedingt ein Dessert machen und hatte von Weihnachten noch eine Packung Quark über, die ich verarbeiten wollte. Auf der lecker-Seite stieß ich auf dieses Amarettini-Beeren-Dessert wofür ich fast alle Zutaten hatte. Einzig die Amarettini hab ich gegen etwas mehr Butterkekse ausgetauscht, was sehr, sehr lecker war. Für die Beerenmischung hab ich 200g rote und weiße Johannisbeeren verwendet. Die restlichen 200g bestanden aus ein paar Blaubeeren, Brombeeren und roten und gelben Himbeeren. Alles aus eigener Ernte im vergangenen Sommer. Herrlich!


Beeren-Quark-Keks-Dessert


4 Portionen
1 Vanilleschote
2EL Blaumohn
100ml Milch
80g Butterkekse
250g Quark
2EL Zucker
2EL kohlensäurehaltiges Wasser
400g Beeren (Johannisbeere, Blaubeeren, Brom-, Himbeeren,...), frisch oder gefroren

Die Vanilleschote der länge nach halbieren, das Mark herauskratzen und beides in einen kleinen Topf geben. Den Mohn und die Milch zugeben, aufkochen und 20 Minuten quellen lassen.
Währenddessen die Butterkekse grob zerbröseln und zur Seite stellen.
Die Vanilleschote aus der Mohnmilch fischen. Quark, Zucker und Mineralwasser zur Mohnmilch geben und cremig rühren. Wer die Beere wie ich eingefroren hat, der mischt sie am besten gefroren und schichtet das Dessert mit den noch gefrorenen Beeren. Da das Dessert etwas durchziehen soll, haben die Beeren genug Zeit aufzutauen.
Beim Schichten hab ich mit den Beeren begonnen. In jedem Schälchen den Boden bedecken, etwas Creme darüber geben, dann die Brösel. Nun wieder von vorne und mit einer Schicht Brösel abschließen.

Sonntag, 14. Dezember 2014

Himbeer-Mascarpone-Dessert mit weißer Schokolade

Vor einiger Zeit sah ich dieses Dessert und hab mich quasi sofort verliebt.
Beziehungsweiße hatte ich sofort die Idee im Kopf, dass es dieses Dessert an Weihnachten geben soll. 
Zuvor wollte ich es aber ausprobieren. Genug Himbeeren haben wir im Tiefkühler nach diesem Sommer.
Gestern bot sich dann endlich die Gelegenheit. Da die Anzahl der Portionen nicht beim Rezept stand, ging ich einfach mal von 4 Portionen aus. Da mir die Himbeermenge recht wenig vor kam, hab ich statt 200g gleich 300g aufgetaut und püriert.
Dieses Ausprobieren war ganz gut, denn ich würde nächstes Mal 400g nehmen und ganze 8 Portionen draus machen. Denn durch die Mascarpone wird die Creme sehr reichhaltig und gehaltvoll. Nach einem ordentlichen Essen bekomm ich ein Viertel der Masse nicht runter.
Alle meine Änderungen hab ich im Rezept unten schon vermerkt! =)
Das Ganze lässt sich wunderbar vorbereiten, da es sowieso im Kühlschrank durchziehen soll. 
Sehr gut vorstellen kann ich mir zwischen den Schichten zerbröselte Butterkekse, Löffelbiskuit oder Cookies.



Himbeer-Mascarpone-Dessert mit weißer Schokolade



8 Portionen
400g Himbeeren
Rohrzucker, nach Geschmack
150g weiße Schokolade
250g Magerquark
250g Mascarpone
1 Becher Sahne
80g selbstgemachten Vanillezucker



Wer gefrorene Himbeeren verwendet, diese rechtzeitig zum auftauen raus nehmen. Mit etwas Rohrzucker pürieren. Die Masse soll nicht zu süß und leicht säuerlich schmecken. 

100g der Schokolade grob hacken und schmelzen. Die restlichen 50g fein hacken und zur Seite stellen.
Magerquark, Mascarpone, Vanillezucker und geschmolzene Schokolade gut verrühren. Die Sahne steif schlagen und unterheben.

Nun abwechselnd Creme und Himbeerpüree in Gläser schichten und mit der gehackten Schokolade bestreuen. Im Kühlschrank einige Zeit durchziehen lassen.

Sonntag, 24. August 2014

Himbeer-Frischkäse-Brownies


Gestern waren wir zur Geburtstagsfeier einer Freundin eingeladen. Mitbringen durfte man Kuchen und Salat. Eigentlich wollte ich jeweils was mitbringen. Da ich morgens aber noch gearbeitet hab, hat es nur zum backen gereicht. Erst letzte Woche hab ich bei Petra dieses leckere Rezept für Himbeer-Frischkäse-Brownies entdeckt. Die musste ich gleich testen!

Ich kann allerdings jedem nur raten eine größere Backform zu nehmen als ich. Meine Form ist etwa 20x30cm groß. Definitiv zu klein. Der Teig ging zwar rein, aber durch die Höhe brauchten die Brownies im Ofen doppel so lange, wie im Rezept angegeben.

Zudem hab ich statt der 150g Himbeeren 250g verwendet. Das war grad der letzte eingefrorene Rest. Durch das Mehr an Flüssigkeit waren die Brownies wirklich sehr saftig und himbeerig. Allerdings fast sogar zu sehr. Denn ein Stück davon konnte man kaum in der Hand halten. Teller und Löffel waren schon nötig um eine größere Sauerei zu verhindern.

Fazit: Für das nächste Mal brauch ich unbedingt eine größere Form oder reduziere die Teigmenge.


Himbeer-Frischkäse-Brownies

300g Zartbitterschokolade
180g Butter
130ml  Milch
1 Vanilleschote
400g Zucker
4 Eier
130g Mehl
½TL Backpulver
½TL Salz
300g Frischkäse
30g Butter
1 Ei
50g Zucker
150g Himbeeren

Schokolade und Butter in einem Topf schmelzen. In dieser Zeit die Milch in die Rührschüssel geben. Vanilleschote auskratzen und zugeben. Wenn die Butter-Schokoladen-Mischung geschmolzen ist, zur Milch geben, unterrühren und abkühlen lassen.
Zucker und nach und nach die Eier zur Schokomasse geben.
Mehl, Backpulver und Salz zugeben.
Blech einfetten und Teig gleichmäßig darauf verteilen.
Frischkäse mit Butter, Ei und Zucker gut verrühren und leicht
aufschlagen. Auf dem Brownieteig verteilen.
Himbeeren erhitzen, leicht zerdrücken und ebenfalls auf dem Blech
verteilen.
Mit einem Löffel leicht durchmischen.
Die Brownies im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 30 Minuten backen und genießen.

Sonntag, 17. August 2014

Himbeer Crumble Tarte

Beeren-Rezepte gibt's bei mir eher wenig bis gar keine.
Das liegt daran, dass wir jeden Abend alle geernteten Beeren essen. Ein zuviel an Erdbeere, Himbeeren und Brombeeren gibt es einfach nicht. ;-)

Die letzten Wochen waren allerdings so verregnet, dass man die frisch geernteten Himbeeren nicht mal einen Tag aufbewahren konnte.
Es kommt natürlich immer mal wieder vor, dass wir abends unterwegs sind, so dass das erste Mal Himbeeren in der Gefriertruhe landeten.

Diese Chance hab ich genutzt und diese im Februar entdeckte und gespeicherte Crumble Tarte gebacken. Wenn ich mich recht erinnere stammt das Rezept aus der Lecker Bakery, die ich, wie ich gestehen muss, bisher weder von innen, noch von aussen gesehen habe.

Toll an dem Rezept finde ich, dass es sehr, sehr einfach und mega schnell gemacht ist. Allerdings find ich die Tarte sehr süß. Zwei Personen können davon dann doch mehr als einen Tag essen. ;-)

Himbeer Crumble Tarte

Rechteckige Tarteform
Butter und Semmelbrösel zum Einfetten und Bestäuben der Form
150g Butter, geschmolzen
225g Mehl
100g selbstgemachten Vanille-Zucker
1 Prise Salz
75g gehackte Haselnüsse
225 g tiefgekühlte Himbeeren
Puderzucker zum Bestäuben

Tarteform mit der Butter einfetten und mit Semmelbrösel bestäuben. 
Aus Mehl, Vanillezucker, Salz und Butter einen Streuselteig kneten. Entweder von Hand oder mit dem Knethacken, entweder vom Handrührgerät oder der Küchenmaschine.
3/4 des Teiges in die Form geben, am Boden festdrücken und einen Rand formen.
Dann zuerst die Hälfte der Haselnusskerne auf dem Boden verteilen, anschließend die Himbeeren auf dem Boden verteilen.
Die zweite Hälfte der Haselnüsse unter die restlichen Streusel kneten und über die Himbeeren geben.
Bei 180°C Umluft etwa 35 Minuten backen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Hugo-Beeren-Bowle


Heute die versprochene, mega leckere Bowle!
Zu Beginn muss ich allerdings gleich gestehen, dass ich leider kein Bild zur Bowle habe. =( 
Ich kann Euch aber versprechen, dass sie echt klasse aussieht und noch viel besser schmeckt!
Im Originalrezept, dass ich übrigens von hier hab, werden Erdbeeren verwendet. Da wir die vielen Erdbeeren aus unserem Garten momentan lieber selbst pur essen, bin ich einmal auf gefrorene Himbeeren aus letztjähriger Ernte ausgewichen und beim 2ten Ansatz auf eine gefrorene Beerenmischung aus Johannisbeeren, Blaubeeren und Brombeeren. Jeweils sehr, sehr lecker! Die Beeren färben die Bowle auch ganz toll und kühlen gut in gefrorenem Zustand.

Durch den mit Mineralwasser verdünnten Sekt, ist diese Bowle wunderbar leicht und super geeignet für heiße Tage! =)

Wenn ihr wie ich eine große Bowle-Schüssel habt, macht auf jeden Fall die doppelte Menge vom Rezept, sonst sieht die Schüssel sehr, sehr leer aus. ;-)

Hugo-Beeren-Bowle

Für 10 Portionen 
500g gefrorene Beeren, z.B. Erd-, Him-, Blau-, Brom-, Johannisbeeren
175ml kalter Holunderblütensirup
4EL Limettensaft
2 Limetten
5 Stiele Minze
500 ml eiskaltes, kohlensäurehaltiges Mineralwasser
1 Flasche eiskalter, trockener Sekt (750 ml)
Eiswürfel

Die gefrorenen Beeren in das Bowle-Gefäss geben und den Holunderblütensirup dazu gießen. Eine halbe Limette auspressen und den Saft zugeben.
Die restlichen 1,5 Limetten in dünne Scheiben schneiden uns zu den Beeren geben.
Die Blätter von den Minzstängeln zupfen, in Streifen schneiden und im Mörser leicht anreiben. Diese nun auch zu den Beeren geben.
Mit Mineralwasser aufgießen und den Sekt zugeben.
Einmal gut umrühren, Eiswürfel nach Bedarf in die Schüssel geben und genießen.

Dienstag, 3. Juni 2014

Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren, Himbeeren und Blaubeeren

Eine Freundin hat für morgen einen Kuchenverkauf organisiert für einen gemeinnützigen Zweck. Vor einigen Wochen schon fragte sie ob ich ihr einen Kuchen backen würde. Natürlich, sehr gerne sogar. =)
Eigentlich hatte ich schon einen Kuchen gebacken, der sich sehr gut vorbereiten lässt. Leider ging das aber sowas von in die Hose. Darauf geh ich besser nicht näher ein. ;-)
Heute Abend war ich nun also am überlegen, was ich ganz spontan und möglichst schnell zaubern könnte.
Da ich noch viele Beeren aus der Ernte vom letzten Jahr eingefroren hab, suchte ich in meinen gespeicherten Rezepten speziell danach und stieß auf den Blitz-Butterkuchen von Juliane aus dem Jahr 2011!
Da Stachelbeeren grad aber doch nicht vorrätig sind, hab ich Blaubeeren verwendet.
Der Kuchen war echt ruckizucki fertig und duftet mega herrlich!
Die Freundin war nun eben auch schon da und hat ihn abgeholt. Ich hoffe für sie, dass der Kuchenverkauf morgen sehr gut läuft und gut Geld einbringt! =)

Daher hab ich nun auch kein Foto vom Anschnitt, aber die beerige Oberfläche sieht doch auch ganz toll aus, oder? =)


Blitz-Butterkuchen vom Blech mit Johannisbeeren, Himbeeren und Blaubeeren

für ein tiefes Backblech, bzw. die Fettpfanne

Sonnenblumenöl
Paniermehl
250g Schlagsahne
250g+75g Vanillezucker, selbstgemacht
4 Eier
Salz
375g Mehl
1 Packung Backpulver
800g rote Johannisbeeren
250g Himbeeren
150g Blaubeeren
100g Butter
6EL Mandelblättchen
2EL Kokosraspel

Den Ofen auf 200°C Umluft vorheizen.
Das Backblech mit dem Sonnenblumenöl einpinseln und anschließend mit dem Paniermehl ausstreuen.
Schlagsahne, Eier, Vanillezucker und Salz gut verrühren bis der Zucker sich gelöst hat.
Anschließend Mehl und Backpulver gesiebt zugeben und glatt rühren.
Auf das Backblech geben und schön glatt streichen.
Nun das Blech für 10 Minuten in den Ofen schieben.
In der Zeit, die Butter schmelzen und die 75g Zucker mit den Mandeln und den Kokosraspeln mischen. Das Obst vorbereiten.
Das Blech kurz aus dem Ofen ziehen, das Obst auf dem Kuchen verteilen, die flüssige Butter darüber träufeln und mit dem Zucker-Mandel-Kokos-Gemisch bestreuen.
Nun den Kuchen weitere 30 Minuten backen.

Freitag, 28. Februar 2014

Garten Ende Februar '14

Bevor wir zum Garten kommen, schnell 3 Bilder aus der Umgebung hier.
Ich habe diese Woche eine Freundin im Hotzenwald besucht, bei schönsten Wetter. Dank niedriger Luftfeuchtigkeit mit bester Alpensicht! Leider hatte ich nur mein Handy dabei um ein Bild zu machen und damit kann ich nicht zoomen. Klickt mal auf das Bild, schaut es Euch in groß an. Die Alpen sind zum greifen nah:
Einen Tag später hab ich im Garten einer Freundin eine Pflanze abgeholt die sie mir ausgebuddelt hat. Ihr Garten liegt am Hang mit Blick auf Basel und das Elsass mitten in den Reben:



Und nun zu den Pflänzchen zu Hause:
Die Fensterbank im Esszimmer ist inzwischen so wie es nur geht mit jungen Paprika, Chili, Physalis, Tomatillo und Auberginen. Die Pflanzen genießen das Sonnenbad und machen sich bisher ganz gut. In einigen Bechern sieht man mehr als nur 1 Pflanze. Zur Sicherheit säe ich immer 2 Samen. Das hätte ich mir dieses Jahr sparen können, denn jeder Samen ging auf. Nun warte ich noch ein wenig ab und entscheide später, welche der beiden Pflanzen den besseren Eindruck macht. Ich weiß jetzt schon, das wird eine schwierige Entscheidung.

Vermutlich hab ich hier letztes Jahr einen Knoblauch vergessen zu ernten.

Ein wenig Lauch hat es noch im Hochbeet.

Überall im Rasen blüht es.

Krokus

Überall Gänseblümchen.

Waldmeister hat es noch und wird es wieder geben.

Der Bärlauch schaut auch schon aus dem Boden.

Die Märzenbecher werden jedes Jahr mehr.

Wo kommen die Schneeglöckchen im Rasen her? Die letzten Jahre hat da (leider) nichts geblüht, gesetzt hab ich sie nicht. Aber es freut mich sehr.

Der Türkische Mohn steht auch schon in den Startlöchern.

Der vor 2,5 Jahren aus einem kleinen Steckling gezogene Holunder steht auch schon in den Startlöchern.

Noch mehr Krokusse.

Die Herbsthimbeeren schauen auch schon aus der Erde.

Den Rhabarber brauch ich dieses Jahr auf jeden Fall nicht vorzutreiben!

Als ich die Woche mein Frühbeet vorbereitete, entdeckte ich ein Schlüsselblümchen. Das hab ich schnell in ein Töpfchen gerettet und hoffe dass es nun auch hier blühen wird. Daneben sieht man ganz klein eine Königskerze und daneben Bohnenkraut.

Sonntag, 13. Oktober 2013

Vanillepudding mit Himbeeren

Ich frag mich als, wie es die Hersteller diverser Puddingpulver vor Jahrzehnten geschafft haben ihr Produkt an den Mann, bzw. die Frau zu bringen. Die Beutelchen beinhalten eigentlich "nur" Stärke plus ein bisschen Aroma und Farbstoff. Es ist definitiv nicht einfacher und eigentlich ist man auch nicht schneller mit Hilfe dieser Beutelchen.
Jeder der ab und zu mal bäckt, hat Stärke zu Hause, oder? Und sicher auch die eine oder andere Vanilleschote? Der Vanillegeschmack ist übrigens der Hammer!
Also ran an den Vanille-Pudding!

Da im Garten noch immer viele Himbeeren zu ernten sind, durften diese den Pudding verzieren. Lecker! 

Übrigens, dieser Pudding ist recht hell und nicht gelb, von Vanille wird oft erwartet, dass sie Speisen gelb macht. Wer unbedingt ein gelberes Ergebnis möchte, kann ein bis zwei Eigelb zu der Stärke-Zucker-Milch-Mischung geben.

Vanillepudding mit Himbeeren

500ml Milch + 5EL Milch
35g Stärke
30g Vanille-Rohrzucker (natürlich geht auch jeder andere Zucker)
1 Vanilleschote
Himbeeren

Die 5EL Milch mit der Stärke verrühren.
Die 500ml Milch mit dem Zucker in einen Topf geben. Den Inhalt einer ausgekratzten Vanilleschote und die Schote selbst mit in den Topf geben. Nun das Ganze aufkochen, die Schote entfernen (nicht weg werfen! Waschen, trocknen und Zucker aromatisieren) und die Milch-Stärke-Mischung  zugeben, leicht weiterköcheln lassen und gut rühren bis es fest wird. In Schälchen geben, abkühlen lassen und mit Himbeeren dekorieren.

Mittwoch, 11. September 2013

Himbeer-Pannacotta


Die Herbst-Himbeeren tragen gut. Am liebsten sind mir die gelben Himbeeren. Die schmecken viel süßer. Was aber nicht heißen soll, dass ich die roten nicht mag. Ne, ganz und gar nicht. Ich könnte den ganzen Tag Himbeeren essen! Oder als Likör trinken. ;-)
Dieses Pannacotta ist auch sehr lecker und zwei Mal himbeerig!

Himbeer-Pannacotta


150g Himbeeren
2EL Puderzucker
2 Becher Sahne
40g Zucker
1 Vanilleschote
4 Blätter weiße Gelatine

Die Himbeeren mit dem Puderzucker in einem Topf rührend zum Kochen bringen, bis die Früchte zerfallen. In ein Sieb geben und den Saft auffangen.
Gelatine in kaltem Wasser einweichen und quellen lassen.
Die Vanilleschote halbieren, das Mark herauskratzen und zusammen mit der Sahne und dem Zucker zum Kochen bringen. Ca. 10 Minuten leicht köcheln lassen.
Die Vanilleschote herausnehmen, Gelatine ausdrücken, in die heiße Sahne geben und auflösen. Nun den Himbeersaft zugeben, gut verrühren und auf 4 Schälchen verteilen. Abkühlen lassen und im Kühlschrank fest werden lassen.  Das dauert ein paar wenige Stunden. Vor dem Servieren mit dem Himbeer-Mus garnieren.

Montag, 27. Mai 2013

Gartenstand Ende Mai '13

Noch hat der Mai ein paar Tage, aber nachdem heute endlich mal wieder die Sonne geschienen hat, hab ich die Gelegenheit genutzt und ein paar Bilder gemacht. Viele sind es nicht geworden, denn sehr viel zu sehen gibt es leider nicht. Ich hab eben selbst die Bilder von Ende Mai letztes Jahr angeschaut und bin doch überrascht wie sehr dieses Jahr alles hinterher ist. Mit Zucchini und Gurken kann ich im Moment leider gar nicht dienen, wir habe das erste Mal Schnecken. Sehr hungrige Schnecken. ;-) Naja, Gurken hab ich noch Setzlinge, die kommen nun aber noch nicht raus, Zucchini zieh ich mir halt nochmal. Ab morgen Abend ist wieder tagtäglich Regen vorhergesagt, ohne Aussicht auf Besserung. Aber ich will nicht jammern! Eine gute Sache hat der Regen! Ich werde sehr wahrscheinlich das erste Mal Saubohnen ernten können. Die Läuse mögen es feucht nicht besonders und besiedeln die Saubohnen bisher nur sehr dünn ;) *juhu*


Das Pfirsich-Stämmchen trägt tatsächlich ca. 5 Früchte! *freu*

Eins der Hochbeete mit Pak Choi, Salat, Brokkoli und einer Mini-Chilipflanze.

Blühende Heidelbeeren.

Alle Tomatenpflanzen haben zwar Blüten, sind aber aber seit mindestens einer Woche nicht gewachsen. Die Kälte der vergangenen Tage hat den Pflanzen glaub gut zu schaffen gemacht. Immerhin stehen sie vor Regen geschützt unter dem Dach.

2 offene Mohnblüten, viele mehr werden bald blühen.

Beet mit Topinambur, Erdbeeren und Knoblauch.


Mein diesjähriges Bohnengerüst, dazwischen diverse Salate, Frühlingszwiebeln und Karotten.

Letztes Jahr um die Zeit hatte ich die ersten Erdbeeren schon geerntet. Dieses Jahr blühen sie noch. Die Herbsthimbeeren wachsen bisher recht gut.

Kartoffeln. Dazwischen eigentlich Zucchini (wurde gefressen), Buschbohnen, Mangold und Rote Beete. Von allem noch nicht wirklich viel zu sehen.

Die Saubohnen blühen schön!

Den Paprika und Chili im Gewächshaus geht es um einiges besser als denen draußen.

Den Auberginen ist es aber sicher selbst im Gewächshaus etwas zu kühl.

In der Kräuterschnecke fühlen sich fast alle Pflanzen wohl. Ganz link Olivenkraut, kaum zu sehen Colakraut (geschenkt bekommen, was macht man bloß damit?), wucherndes Bohnenkraut und fast schon blühender Thymian.

Kräuterschnecke umpflanzt mit Erdbeeren, Knoblauch und Schnittlauch. Dahinter das Bohnengestell.

Viele, viele sonnenvermissende Tomatenpflanzen.